Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche: Markus Söder macht weiter Druck auf Stiko!

Von Daniel Josling

München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) macht weiter Druck auf die Ständige Impfkommission (Stiko): Er hofft auf eine schnellere generelle Corona-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren.

Markus Söder (54, CSU) hat eine klare Haltung.
Markus Söder (54, CSU) hat eine klare Haltung.  © Sven Hoppe/dpa

Seinen Informationen nach solle wohl bis Mitte, Ende August nochmals über eine mögliche Empfehlung nachgedacht werden - da sei es für den normalen Schulstart nach den Sommerferien allerdings "ganz nüchtern zu spät", sagte Söder am Montag in der Landeshauptstadt München.

Bisher hat die Stiko keine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ausgesprochen. Sie empfiehlt die Impfung in der Altersgruppe bisher nur bei bestimmten Vorerkrankungen.

Es gebe keine Pflicht, in die Gastronomie zu gehen, aber die Pflicht, in die Schule zu gehen.

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Gerade deshalb sollte die Stiko ihre Empfehlung überdenken, argumentierte Söder.

Die Kommission habe ihre Empfehlungen in der Coronavirus-Pandemie - und das sei kein Vorwurf - schon wiederholt geändert. Deshalb seien diese "auch nicht in Stein gemeißelt".

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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