Corona-Impfung? So ist derzeit der Stand bei Hubert Aiwanger

München - Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (50, Freie Wähler) ist noch immer unschlüssig, ob er sich gegen das Coronavirus impfen lassen soll.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (50, FW) ist noch immer unschlüssig, ob er sich gegen das Coronavirus impfen lassen soll.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (50, FW) ist noch immer unschlüssig, ob er sich gegen das Coronavirus impfen lassen soll.  © Matthias Balk/dpa

"Die Entscheidung, ob sich jemand impfen lässt oder nicht, ist eine persönliche Entscheidung. Die nehme ich auch für mich in Anspruch", sagte der Chef der Freien Wähler entsprechend am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München.

Bisher habe er sich nicht dazu entscheiden können, sich impfen zu lassen. "Das heißt nicht, dass ich mich generell niemals impfen lassen werde. Ich schaue mir die Entwicklung jetzt in den nächsten Wochen und Monaten an", führte Aiwanger aus.

Aiwanger betonte aber auch, dass jetzt auf Ungeimpfte wie ihn, "die vom Impfen für sich als Person noch nicht überzeugt sind", kein öffentlicher Druck aufgebaut werden solle. "Wir sollten hier nicht sagen, du agierst falsch, weil du dich noch nicht hast impfen lassen. Es ist eine persönliche Entscheidung und dabei sollte es bleiben."

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Aiwanger ist dem Vernehmen nach das einzige Mitglied im Kabinett, das noch nicht geimpft wurde. Damit liegt die Impfquote dort bei 94,4 Prozent.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (Stand Dienstag) haben in Bayern rund 51 Prozent der Bevölkerung bisher eine Erstimpfungen erhalten, mehr als 35 Prozent sind vollständig geimpft. Ziel der Staatsregierung im Freistaat ist es derzeit, dass bis Ende des Monats September 85 Prozent der über 18-Jährigen einen vollständigen Impfschutz haben.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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