Corona-Kosten: Stadthaushalt kommt mit blauem Auge davon

Dresden - Kaum zu glauben: Das Rathaus könnte zumindest in diesem Jahr nahezu ohne Verluste durch die Corona-Krise steuern. Im städtischen Haushalt werden zum Jahresende etwa 60 Millionen Euro fehlen, die vom Bund womöglich komplett ausgeglichen werden.

Finanzchef Peter Lames (56, SPD) hat wieder gut lachen: "Corona" hat kaum Auswirkungen auf den städtischen Haushalt.
Finanzchef Peter Lames (56, SPD) hat wieder gut lachen: "Corona" hat kaum Auswirkungen auf den städtischen Haushalt.  © Thomas Türpe

"Wahrscheinlich kommen wir dieses Jahr mit einem blauen Auge davon", sagt Finanzbürgermeister Peter Lames (56, SPD), nicht ohne vor den nächsten beiden Jahren zu warnen. 

"Dann werden die Hilfen von Bund und Land weniger üppig. Wir gehen aber zumindest ohne große Last in diese schwierigen Jahre."

So wird Dresden 2020 zwar 63,3 Millionen weniger Gewerbe- und 28,3 Millionen weniger Einkommensteuer einnehmen. Auch an vielen weiteren Stellen fehlt Geld, 1,4 Millionen Euro zum Beispiel, weil die Altpapierpreise im Keller sind.

Im Gegenzug stehen aber Finanzhilfen vom Land in Höhe von 78,3 Millionen Euro und von bis zu 60 Millionen vom Bund.

Die Stadt hebt daher einen Teil der Haushaltssperre wieder auf. 

Titelfoto: Thomas Türpe

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