Corona-Krise: Armin Laschet beantwortet Anrufer-Fragen in WDR-Sendung

Düsseldorf/NRW - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) will am Donnerstagabend im WDR-Fernsehen Fragen zur Corona-Krise beantworten.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU).
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU).  © Roland Weihrauch/dpa

Die etwa halbstündige Call-in-Sendung starte nach einem ARD-Extra, das um 20.15 beginnt, kündigte der Westdeutsche Rundfunk an. 

Fragen sollen dem Sender zufolge etwa sein: "Wie lange bleiben Schulen und Kitas noch geschlossen?", "Sind die Kliniken wirklich gewappnet?", "Was ist mit Kurzarbeit?" Etwa via Facebook konnten zudem Fragen eingereicht werden.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind auch in NRW massiv, das öffentliche Leben steht in weiten Teilen still. 

Und das hat Folgen: Etwa 90.000 Schüler hoffen auf Gewissheit, was nun mit ihren Abiturprüfungen passiert. 

Nordrhein-Westfalen will die Prüfungen nach Möglichkeit stattfinden lassen, wie Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch ankündigte. Ob die Prüfungen wie bislang geplant direkt nach den Osterferien beginnen oder verschoben werden, will das Ministerium bis Freitag entscheiden.

Die Corona-Kriste trifft Unternehmen stark

Ein Hinweisschild zum Umgang mit Corona in Köln.
Ein Hinweisschild zum Umgang mit Corona in Köln.  © Oliver Berg /dpa

Unterdessen schlägt die Krise voll auf die Geschäfte der Unternehmen durch: Rund drei Viertel der NRW-Firmen werden nach Schätzungen von der Corona-Krise stark oder sehr stark getroffen. 

Und die Ordnungsämter haben einiges zu tun, um die Verbote im Zuge der Corona-Krise durchzusetzen.

Nach einem vom Bund verordneten Einreiseverbot für Saisonarbeitskräfte und Erntehelfer forderte NRW-Integrationsminister Joachim Stamp (FDP), Arbeitsverbote für Asylbewerber und Geduldete aufzuheben. 

"Sie in dieser Zeit, wo wir jeden #Erntehelfer brauchen, auch nur einen Tag länger aufrechtzuerhalten, ist unverantwortlich", schrieb er am Mittwoch bei Twitter. 

Das Innenministerium von Horst Seehofer (CSU) solle handeln oder die Entscheidung den Ländern überlassen.

Am Donnerstag wollen vor dem TV-Auftritt Laschets auch NRW-Innenminister Herbert Reul und Verkehrsminister Hendrik Wüst (beide CDU) ein Update zur Corona-Lage im Land geben. Das Briefing soll um 12 Uhr stattfinden und bei Twitter sowie Facebook übertragen werden.

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in NRW stieg am Mittwoch auf 9686. Nach Angaben des Landes-Gesundheitsministeriums sind im Vergleich zum Vortag (jeweils Stand 16:00 Uhr) 599 Fälle dazugekommen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 12 auf 66.

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Titelfoto: Roland Weihrauch/dpa Oliver Berg /dpa

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