Zukunftsforscher: Dieses Lebensziel geht nach Corona bei vielen verloren

Hamburg - In der Corona-Krise werden die Deutschen nach Angaben des Hamburger Zukunftsforschers Horst Opaschowski (79) bescheidener.

Laut Zukunftsforscher Horst Opaschowski (79) werden wir bescheidener.
Laut Zukunftsforscher Horst Opaschowski (79) werden wir bescheidener.  © Daniel Bockwoldt/dpa

In einer repräsentativen Umfrage hätten 58 Prozent der Befragten im November angegeben, dass sie im kommenden Jahr beim Konsumieren und Geldausgeben maßvoller sein wollen.

Sparsamer leben wollten vor allem die Älteren ab 65 Jahren, während die Jungen unter 24 möglichst so weiterleben wollten wie bisher, erklärte Opaschowski unter Berufung auf die Umfrage seines Instituts in Kooperation mit dem Ipsos-Institut.

"Shopping als Glücksgefühl geht zunehmend verloren", sagte der Forscher. Viel haben und viel besitzen sei kein vorrangiges Lebensziel mehr.

Menschen flanieren durch die weihnachtlich illuminierte Innenstadt.
Menschen flanieren durch die weihnachtlich illuminierte Innenstadt.  © Markus Scholz/dpa

Aber nicht nur diese Einsicht führe zur neuen Bescheidenheit. Die Bevölkerung sei in wirtschaftlicher Hinsicht gespalten.

50 Prozent machten sich finanziell keine Sorgen, doch die andere Hälfte fühle sich als Krisenverlierer.

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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