Corona-Lockdown geht in die Verlängerung: Darauf müssen sich die Hessen einstellen

Wiesbaden - Der Corona-Lockdown geht am Montag auch in Hessen in die Verlängerung.

Auf einem Aufstellen wird darauf hingewiesen, in der Innenstadt eine Maske zu tragen. Die Geschäfte in Wiesbaden sind bis auf Ausnahmen geschlossen.
Auf einem Aufstellen wird darauf hingewiesen, in der Innenstadt eine Maske zu tragen. Die Geschäfte in Wiesbaden sind bis auf Ausnahmen geschlossen.  © dpa/Silas Stein

Die teils verschärften Regeln gelten zunächst bis zum 31. Januar. Das hatte das Corona-Kabinett der Landesregierung beschlossen.

Demnach dürfen sich künftig nur noch Angehörige eines Haushalts mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person im öffentlichen Raum treffen.

Bislang galt, dass der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Menschen gestattet ist. Dazugehörige Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren blieben unberücksichtigt - das ist künftig nicht mehr so.

In Corona-Hotspots mit einer anhaltend hohen Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mussten die Kommunen bislang schon nächtliche Ausgangsbeschränkungen erlassen.

Von Montag an sollen dort auch touristische Tagesausflüge unterbunden werden. Für Menschen, die in einem Corona-Hotspot leben, wird die Bewegungsfreiheit für Freizeitaktivitäten auf einen Radius von 15 Kilometer rund um die Wohnanschrift beschränkt.

Die Regelung gilt ausdrücklich nicht für den Weg zur Arbeit oder beispielsweise für einen längeren Weg zum Arzt.

Regeln während der Lockdown-Verlängerung in Hessen teilweise verschärft

Bereits seit Mitte Dezember sind wegen der Corona-Pandemie zahlreiche Geschäfte und Dienstleister geschlossen, Freizeit- und Kultureinrichtungen mussten dicht machen.

Es gilt eine weitreichende Maskenpflicht, unter anderem in Geschäften, Bussen und Bahnen sowie in einigen Fußgängerzonen.

Besuche in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen bleiben unter strengen Vorgaben möglich.

Titelfoto: dpa/Silas Stein

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