Diese Altersgruppe steckt sich in Bayern am häufigsten mit Corona an

München - Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren stecken sich in Bayern derzeit am häufigsten mit dem Coronavirus an.

Die landesweite Sieben-Tages-Inzidenz im Freistaat ist derweil weiter angestiegen und liegt derzeit bei 77,5. (Symbolbild)
Die landesweite Sieben-Tages-Inzidenz im Freistaat ist derweil weiter angestiegen und liegt derzeit bei 77,5. (Symbolbild)  © Matthias Balk/dpa

In der Altersklasse liege die Inzidenz derzeit bei 193, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (49, CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Bei den 20- bis 34-Jährigen liege die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner derzeit bei 132 und bei den 12- bis 15-Jährigen bei 131.

Die landesweite Sieben-Tages-Inzidenz im Freistaat steige weiter an und liege derzeit bei 77,5.

"Wir haben nach wie vor einen kontinuierlichen Anstieg bei den Neuinfektionen. Allerdings jetzt verhaltener als dies noch vor zwei oder drei Wochen der Fall war", sagte Herrmann.

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Bei den Kommunen sind laut Robert Koch-Institut - Stand Dienstag - die Stadt und der Landkreis Rosenheim mit Inzidenzen von 191,9 beziehungsweise 159,3 Spitzenreiter bei den Neuansteckungen.

Die wenigsten pro 100.000 Einwohner gibt es im Landkreis Bayreuth (3,9) und im Landkreis Tirschenreuth (7,0).

Für politische Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie sind die Inzidenzwerte inzwischen jedoch weniger relevant. "Wir nehmen natürlich seit unserer neuen Verordnung jetzt stärker die Hospitalisierungszahlen in den Blick", so Herrmann. Diese seien mit einer Belegung von 183 Betten allerdings noch im grünen Bereich.

Auf Gelb würde die Ampel springen, wenn innerhalb von sieben Tagen mehr als 1200 Corona-Patienten neu in bayerische Kliniken aufgenommen werden müssten. Auf Rot würde die Ampel schalten, wenn mehr als 600 Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern liegen würden.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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