Corona-Pandemie: Bundeswehr packt in Heinsberg mit an!

Erkelenz/Kreis Heinsberg/NRW - Die Bundeswehr hat am Sonntagmorgen damit begonnen, Nothilfe an den von der Ausbreitung der Coronakrise besonders betroffenen Kreis Heinsberg zu leisten.

Soldaten und Feuerwehrmänner verladen Kartons mit Schutzkleidung in der Feuerwache.
Soldaten und Feuerwehrmänner verladen Kartons mit Schutzkleidung in der Feuerwache.  © Jonas Güttler/dpa

Dazu übergaben Soldaten den Hilfskräften in Erkelenz 3000 Atemschutzmasken und 15.000 Mund- und Nasenschutzmasken sowie 8000 Kittel. 

Außerdem stellte die Bundeswehr zwei Beatmungsgeräte für Intensivstationen zur Verfügung, wie das Landeskommando NRW der Bundeswehr mitteilte. 

Der Landkreis an der Grenze zu den Niederlanden gehörte schon früh zu den Brennpunkten der Infektionswelle mit dem Coronavirus und hatte die Bundeswehr um Hilfe gebeten. 

Das Material hatten die Streitkräfte in mehreren Standorten in Deutschland zusammengestellt und mit Lastwagen in Richtung Heinsberg gefahren.

Mit den Kitteln und Masken kann die Versorgung der in den drei Krankenhäuser des Kreises stationär betreuten Covid-19 Patienten über das Wochenende hinaus sichergestellt werden, hieß es.

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Das Rote Kreuz hatte 113.000 Masken an Krankenhäuser in NRW verteilt

Erkelenz: Soldaten verladen Kartons mit Schutzkleidung in der Feuerwache. Die Bundeswehr unterstützt die Versorgung des Kreises Heinsberg.
Erkelenz: Soldaten verladen Kartons mit Schutzkleidung in der Feuerwache. Die Bundeswehr unterstützt die Versorgung des Kreises Heinsberg.  © Jonas Güttler/dpa

Mit Hilfe des Roten Kreuzes hat das Land in der Nacht zu Samstag bereits 113.000 Atemschutzmasken an 125 Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen verteilt. 

Das bestätigten ein Sprecher des Gesundheitsministeriums und der Landesverband Nordrhein des DRK in einer Pressemitteilung. 

An der Verteilung der eingetroffenen Lieferung seien 120 Helfer und Fahrer aus 67 Kreisverbänden des DRK beteiligt gewesen. 

Sie fuhren in der Nacht in Düsseldorf einen zentralen Umschlagplatz an und brachten dann die Schutzmasken in die Krankenhäuser.

Wegen der Coronakrise wird in den Krankenhäusern das Schutzmaterial knapp. 

Das NRW-Gesundheitsministerium hatte Anfang März mitgeteilt, eine Million Schutzmasken bestellt zu haben. 

Allerdings gibt es aufgrund der weltweiten Exportbeschränkungen und Produktionsknappheit bei der Lieferung Probleme.

Titelfoto: Jonas Güttler/dpa

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