Corona-Regeln reichen laut Brinkhaus nicht - MPK "viel zu spät"

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus dringt auf schärfere Regeln zur Bekämpfung des Coronavirus. Die auf den Weg gebrachten Maßnahmen würden wahrscheinlich nicht reichen, sagte der CDU-Politiker.

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Update, 24. November, 21.35 Uhr: Brinkhaus: Corona-Regeln reichen nicht - MPK am 9.12. "viel zu spät"

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus dringt auf schärfere Regeln zur Bekämpfung des Coronavirus.

Die auf den Weg gebrachten Maßnahmen würden wahrscheinlich nicht reichen, sagte der CDU-Politiker am Mittwochabend in einem ARD-"Brennpunkt".

"Wir müssen jetzt intensiv handeln." Die bisher von der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) geplante Bewertung am 9. Dezember sei "viel zu spät". Zuvor hatte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) ein rasches Treffen der Länder-Regierungschefs gefordert, am besten noch in dieser Woche.

Ralph Brinkhaus, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, gibt vor Beginn der Fraktionssitzung seiner Partei im Bundestag ein Pressestatement.
Ralph Brinkhaus, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, gibt vor Beginn der Fraktionssitzung seiner Partei im Bundestag ein Pressestatement.  © Kay Nietfeld/dpa

Update, 24. November, 19.25 Uhr: Italien verschärft Corona-Regeln und erweitert Impfpflicht

Angesichts der vierten Corona-Welle hat Italiens Regierung strengere Regeln beschlossen und die Impfpflicht erweitert.

"Wir wollen jetzt diese Normalität bewahren und wollen keine Risiken", sagte Ministerpräsident Mario Draghi am Mittwoch. Ab dem 6. Dezember gelten in dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern in vielen Bereichen 2G-Regeln.

Wer ab dann etwa in Bars, Restaurants oder zu Veranstaltungen gehen will, muss nachweislich gegen Covid-19 geimpft oder von der Krankheit genesen sein. Die Regierung stimmte einem entsprechenden Dekret zu. Die Regeln gelten landesweit zunächst bis zum 15. Januar. Danach nur in Regionen, die in Corona-Zonen mit strengeren Regeln eingeteilt sind.

Update, 24. November, 18.56 Uhr: Club bestätigt: Positiver Corona-Test bei Bayern-Star Joshua Kimmich

Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Das teilte der FC Bayern München am Donnerstag mit und bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung.

Update, 24. November, 17.46 Uhr: Ab Donnerstag 2G plus in vielen Freizeitbereichen in MV

Ab Donnerstag haben in Mecklenburg-Vorpommern nur noch Geimpfte und Genesene mit negativem Corona-Test Zugang zu vielen Freizeitbereichen.

Diese sogenannten 2G-plus-Regeln greifen, weil die maßgebliche Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz landesweit auch am Mittwoch über dem Schwellenwert von 6,0 lag, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte.

Die 2G-plus-Regel gilt ab Donnerstag landesweit für den Zutritt etwa zu Restaurants, Hotels, Schwimmbädern, Kinos oder Theatern. Gleiches gilt auch für den Besuch von Kosmetik- oder Tattoostudios.

2G plus gilt auch im Erwachsenensport im Amateurbereich für Zuschauer und Sportler und im Profibereich für Zuschauer. Tanzveranstaltungen in Clubs und Discos sind verboten. Zudem gilt für Weihnachtsmärkte grundsätzlich die 2G-Regel.

Update, 24. November, 17.27 Uhr: Slowakei geht in zweiwöchigen Corona-Lockdown

Die slowakische Regierung hat einen landesweiten Lockdown für zwei Wochen ab Donnerstag beschlossen.

Das gab Vize-Regierungschef Richard Sulik nach einer Kabinettssitzung am Mittwoch bekannt. Entgegen früheren Plänen gebe es dabei keine Ausnahmeregeln für Menschen, die gegen Covid-19 geimpft sind, sagte der Minister der Nachrichtenagentur TASR.

Offen bleiben sollen nach den Regierungsplänen hingegen die Schulen. Auch der Weg zur Arbeit bleibt weiterhin möglich, es wird aber eine Testpflicht ab kommenden Montag (29. 11.) geben. Geschlossen werden nach Suliks Worten jedoch alle Restaurants und Geschäfte mit Ausnahme von jenen, die für Lebensmittel und andere Grundbedürfnisse unverzichtbar sind.

Restaurants und Cafés müssen in der Slowakei für zwei Wochen dicht machen.
Restaurants und Cafés müssen in der Slowakei für zwei Wochen dicht machen.  © Jaroslav†nov·k/TASR/dpa

Update, 24. November, 17.04 Uhr: Dänische Regierung plant Rückkehr zur Maskenpflicht

Die Menschen in Dänemark könnten schon bald in verschiedenen Alltagssituationen wieder einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen.

Die Regierung in Kopenhagen strebt an, das Tragen einer Maske gemäß einer Empfehlung der sogenannten Epidemiekommission unter anderem im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen wieder vorzuschreiben. Das sagte Gesundheitsminister Magnus Heunicke am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. Negative PCR-Tests sollen zudem nur noch 72 Stunden, Schnelltests 48 Stunden Gültigkeit haben.

Update, 24. November, 16.52 Uhr: Mann greift Impfbus-Arzt in Braunschweig an und verletzt ihn

Nach impfkritischen Äußerungen hat ein 52 Jahre alter Mann in Braunschweig den Arzt eines Impfbusses geschlagen und verletzt.

Der Verdächtige habe am Dienstag ein Beratungsgespräch mit dem Mediziner gehabt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach suchte der Mann nach seinem Angriff das Weite, konnte aber von der Polizei gestellt werden. Dabei habe er auch einen Beamten leicht verletzt.

Zuvor soll der Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel in der Warteschlange vor dem Impfbus andere Menschen mit seinen Aussagen belästigt haben. Gegen den 52-Jährigen werde wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Update, 24. November, 16.19 Uhr: Flick: Tendenz bei Kimmich zur Impfung gegen Corona

Bundestrainer Hansi Flick sieht bei Nationalspieler Joshua Kimmich die "Tendenz" zur Impfung gegen das Coronavirus.

"Ich habe mit Jo gesprochen und denke, dass es auch in die Richtung geht, dass er sich impfen lässt", sagte Flick am Mittwoch während einer Videoschalte des Deutschen Fußball-Bundes. "Ich gehe mal davon aus, ja, es ist in Zukunft auch nichts anderes mehr möglich, denke ich mal", ergänzte der Bundestrainer.

"Ich glaube schon, dass ihn das Ganze beschäftigt", sagte Flick. "Jetzt müssen wir einfach abwarten, wie es weitergeht. Wir müssen Vorbild sein, in dieser Situation ist es nicht so einfach." "Das muss er selber alleine entscheiden", sagte Flick.

Update, 24. November, 16 Uhr: 50 Corona-Intensivpatienten aus Bayern sollen verlegt werden

Wegen Überlastung der bayerischen Krankenhäuser werden in den nächsten Tagen voraussichtlich 50 Corona-Intensivpatienten aus Bayern in andere Bundesländer verlegt werden.

Wann und wohin, ist noch unklar. "Die Planungen laufen", sagte am Mittwoch der Nürnberger Branddirektor Marc Gistrichovsky, der die Planungen im Rahmen des sogenannten Kleeblatt-Mechanismus koordiniert. Die "Zielgebiete" würden nach der Erfassung der geeigneten Patientinnen und Patienten ermittelt. Bayern plant demnach derzeit mit circa 50 Verlegungen.

Update, 24. November, 15.31 Uhr: Scholz für Impfpflicht in Einrichtungen mit verletzlichen Menschen

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich für eine Corona-Impfpflicht in bestimmten Einrichtungen mit Risikogruppen ausgesprochen.

"Impfen ist der Ausweg aus dieser Pandemie", sagte er am Mittwoch in Berlin. "In Einrichtungen, in denen besonders vulnerable Gruppen betreut werden, sollten wir die Impfung verpflichtend machen. Eine Ausweitung dieser Regelung bleibt zu prüfen."

Olaf Scholz (63), SPD-Kanzlerkandidat, appelliert ans Impfen.
Olaf Scholz (63), SPD-Kanzlerkandidat, appelliert ans Impfen.  © Michael Kappeler/dpa

Update, 24. November, 15.23 Uhr: 2G-plus-Regel: Hoffenheim passt Zugangsregeln für Heimspiele an

Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim verschärft seine Zugangsregeln für die kommenden Heimspiele.

Gegen Eintracht Frankfurt (4. Dezember) und Borussia Mönchengladbach (18. Dezember) werden Fans nach der 2G-plus-Regel zugelassen, wie der Verein am Mittwoch mitteilte. Das heißt, Geimpfte oder Genesene müssen zusätzlich einen negativen Testnachweis erbringen.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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