Ab Mittwoch Corona-Testpflicht an Sachsens weiterführenden Schulen

Dresden - An allen weiterführenden Schulen in Sachsen stehen flächendeckend von Mittwoch an die versprochenen Selbsttests zur Verfügung.

Ein Schüler führt einen Corona-Schnelltest durch. Ab Mittwoch stehen an allen weiterführenden Schulen in Sachsen die versprochenen Selbsttests zur Verfügung.
Ein Schüler führt einen Corona-Schnelltest durch. Ab Mittwoch stehen an allen weiterführenden Schulen in Sachsen die versprochenen Selbsttests zur Verfügung.  © Federico Gambarini/dpa

"Damit wird eine wöchentliche Testung der Schülerinnen und Schüler ab Klasse fünf verpflichtend", kündigte Kultusminister Christian Piwarz (45, CDU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in Dresden an.

Es sei nicht leicht gewesen in der Kürze der Zeit, die Tests zu beschaffen.

Eigentlich sollten die Tests schon ab Anfang der Woche zur Verfügung stehen. Auch für die nächste Woche werde an der Beschaffung von Tests gearbeitet.

Lehrer müssen sich zweimal pro Woche testen lassen.

Zur Öffnung von Oberschulen und Gymnasien am Montag wurden Schülern zunächst freiwillige Antigen-Schnelltests angeboten. Bis zum Dienstagvormittag wurden rund 16.000 Schüler getestet - davon waren 18 Fälle positiv.

Piwarz sprach von einer "Ermutigung", um den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

Entscheidung über mögliche Schulschließung am Donnerstag

Zudem will Piwarz nach Beratungen mit betroffenen Kommunen und Landkreisen am Donnerstag eine Entscheidung über mögliche Schulschließungen treffen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt neben dem Vogtland auch in Chemnitz sowie weiteren sechs weiteren Landkreisen über dem kritischen Wert von 100 - im Erzgebirge, Zwickau, Nordsachsen, Mittelsachsen, Bautzen und Meißen.

Am Dienstag sollte es dazu eine Videoschalte geben, um sich die Lage vor Ort genau anzuschauen. Am Donnerstag soll dann die Entscheidung fallen, ob Kitas und Schulen dort ab Montag schließen müssen.

Im Corona-Hotspot Vogtland könne der Schulbetrieb ohnehin frühestens nach Ostern losgehen, sagte der Minister.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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