Innenminister Strobl droht bei Verstößen gegen Einschränkungen mit Haftstrafen und Bußgeldern

Stuttgart - Baden-Württemberg schränkt das öffentliche Leben wegen des Coronavirus weiter ein.

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (60, CDU).
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (60, CDU).  © Bernd Weissbrod/dpa

Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen mit mehr als drei Personen sind nicht mehr erlaubt, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann (71, Grüne) am Freitag in Stuttgart sagte. Ausnahmen gebe es für Familien und Paare. 

Gaststätten und Restaurants werden nach Kretschmanns Worten von Samstag an schließen. Essen zum Mitnehmen sei aber weiter erlaubt. Man müsse auf die Schwächsten in der Gesellschaft Rücksicht nehmen, das seien die chronisch Kranken und die Älteren. "Bleiben Sie daheim. Reduzieren Sie jetzt ihre Kontakte", mahnte er.

Innenminister Thomas Strobl (60, CDU) hat die Menschen mit einem eindringlichen Appell und einem deutlichen Verweis auf harte Strafen aufgefordert, den Vorgaben Folge zu leisten.

Missachte man die Einschränkungen und begehe somit Verstöße zum Beispiel gegen das neue Niederlassungsverbot, könnten Bußgelder bis zu 25.000 Euro und auch mehrjährige Haftstrafen fällig werden, so Strobl.

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Titelfoto: Bernd Weissbrod/dpa

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