Neue Corona-Maßnahmen für Berlin: Obergrenze für Feiern und Maskenpflicht im Büro!

Berlin - Angesichts zuletzt gestiegener Corona-Infektionszahlen in Berlin dürfen private Feiern im Freien künftig nur noch mit maximal 50 Teilnehmern stattfinden. 

In Berliner Büroräumen gilt künftig Maskenpflicht (Symbolbild).
In Berliner Büroräumen gilt künftig Maskenpflicht (Symbolbild).  © dpa/Karl-Josef Hildenbrand

In geschlossenen Räumen gilt eine Obergrenze von 25 Teilnehmern. Das beschloss der Berliner Senat am Dienstag, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr.

Neu ist auch eine allgemeine Maskenpflicht in Büro- und Verwaltungsgebäuden. Beim Arbeiten am Schreibtisch soll die Regelung nicht greifen, wie es hieß. Zuvor hatten sich die Ministerpräsidenten der Länder bei einer Schalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bundesweit auf eine neue Linie bei privaten Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstagen verständigt.

Diese wurden von den Behörden nicht nur in Berlin als Treiber des Infektionsgeschehens ausgemacht. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen in Berlin - wie anderswo in Deutschland auch - vergleichsweise stark angestiegen und hatte die Politik alarmiert. 

Infektionszahlen in Berlin bundesweit am höchsten!

In Berlin dürfen künftig nur noch maximal 50 Menschen im Freien feiern (Symbolbild).
In Berlin dürfen künftig nur noch maximal 50 Menschen im Freien feiern (Symbolbild).  © dpa/Angelika Warmuth

Pro 100.000 Einwohner steckten sich innerhalb von sieben Tagen 28,9 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus an (Stand Dienstag). 

Dieser für die Bewertung des Infektionsgeschehens wichtige Wert ist in der Hauptstadt so hoch wie in keinem anderen Bundesland - allerdings ist der Vergleich einer dicht besiedelten Metropole mit Flächenländern nur bedingt möglich. 

Als Infektionsherde sehen die Behörden nicht zuletzt illegale Partys und private Feiern mit reichlich Alkoholkonsum. In den vergangenen Wochen war die Berliner Polizei immer wieder in Parks oder Waldstücken im Einsatz, in denen oft mehrere Hundert Menschen zum Feiern zusammenkamen.

Verstöße etwa gegen Abstandsregeln waren dabei an der Tagesordnung. Erst am vergangenen Wochenende hatte die Polizei zwei solcher Ansammlungen aufgelöst.

Titelfoto: dpa/Angelika Warmuth

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