Coronavirus in Berlin: Über 8600 Corona-Infizierte!

Berlin - Die Corona-Krise hat Berlin trotz Lockerungen weiterhin fest im Griff! Vier Monate nach der ersten registrierten Coronavirus-Infektion sind schon 8636 Fälle bestätigt worden. Derweil sind 216 Menschen an dem neuartigen Coronavirus gestorben (Stand 11. Juli). Hier bekommt Ihr aktuelle News zur Lage in der Hauptstadt.

Eine Frau mit Mundschutz läuft über den Berliner Ku'damm.
Eine Frau mit Mundschutz läuft über den Berliner Ku'damm.  © Kay Nietfeld/dpa

Langsame Rückkehr zu etwas mehr Normalität in der Corona-Krise: Der Berliner Senat verständigte sich auf etliche Lockerungen.

Warmes Wetter, die Sonne lacht. Bei solchen Bedingungen zieht es viele Berliner in die Bäder. Das soll auch in Corona-Zeiten seit dem 25. Mai wieder möglich sein - jedoch mit Einschränkungen.

Kneipen und Bars können wieder öffnen, Gäste müssen aber an Tischen Platz nehmen. Restaurants und Gaststätten sind ebenfalls geöffnet. Auch hier gelten Abstands- und Hygieneregeln.

Künftig können sich neben Angehörigen zweier Haushalte auch wieder bis zu fünf Menschen zu Hause oder im Freien treffen. 

Das gilt unabhängig von der Frage, ob sie zusammen wohnen oder nicht. Für Demonstrationen gilt keine Begrenzung der Teilnehmerzahl mehr.

In Kindertagesstätten soll ab dem 22. Juni voller Regelbetrieb herrschen, für Schulen gilt dies nach den Sommerferien. "Das ist nur möglich, wenn wir die 1,5-Meter-Regel fallen lassen", sagte Bildungssenatorin Scheeres (50, SPD).

Davon abgesehen bleiben die Kontaktbeschränkungen aber bestehen. Also gilt weiterhin: 1,50 Meter Abstand voneinander halten.

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 in Berlin und Brandenburg gibt es hier bei uns im Ticker.

Alle weiteren Infos findet Ihr im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 11. Juli, 19.45 Uhr: 20 weitere bestätigte Corona-Infektionen in Berlin

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist in Berlin um 20 auf 8636 gestiegen. Im Krankenhaus werden derzeit 53 Patienten behandelt, 17 von ihnen auf der Intensivstation, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit am Samstagabend mitteilte.

Im Zusammenhang mit Covid-19 starben den Angaben zufolge seit März 217 Menschen - das ist ein Todesfall mehr als am Freitag. 7967 Infizierte sind inzwischen genesen. Die Corona-Ampel steht laut Gesundheitsverwaltung weiterhin bei allen drei Indikatoren auf Grün.

Bei den Indikatoren geht es um die Reproduktionszahl - sie zeigt die Dynamik des Infektionsgeschehens - sowie Neuinfektionen und die benötigten Plätze für Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. Der sogenannte R-Wert 0,. Er liegt also deutlich unterhalb der Schwelle von 1,1, ab der bei dreimaligem Erreichen oder Überschreiten hintereinander die Ampel auf Gelb springen würde.

Die Zahl der Neuinfektionen pro Woche pro 100 000 Einwohner beträgt 7,1. Sie ist damit ebenfalls weit von der kritischen Menge von 20 und mehr auf 100 000 Einwohner pro Woche entfernt. Der Anteil der für Covid-19-Patienten benötigten Plätze auf Intensivstationen erreicht gegenwärtig 1,3 Prozent; hier begänne der gelbe Bereich bei 15 Prozent aufwärts.

Nach der dreiteiligen Berliner Corona-Ampel müssen Maßnahmen erörtert und vorbereitet werden, wenn zwei der drei Indikatoren gelb sind. Stehen zwei von drei Indikatoren auf Rot, sind Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen umzusetzen.

Unter den Bezirken verzeichnet unverändert Mitte mit 1267 die meisten bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2, es folgen Neukölln (1064) und Charlottenburg-Wilmersdorf (865).

Update, 10. Juli, 19.33 Uhr: Zahl bestätigter Corona-Infektionen in Berlin wächst auf 8616

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist in Berlin um 31 auf 8616 gestiegen. Im Krankenhaus werden derzeit unverändert 69 Patienten behandelt, 28 von ihnen auf der Intensivstation, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit am Freitagabend mitteilte.

Im Zusammenhang mit Covid-19 starben den Angaben zufolge seit März 216 Menschen, womit sich auch diese Zahl nicht änderte. Seit Mittwoch gibt es keinen weiteren bestätigten Todesfall. 7938 Infizierte sind inzwischen genesen. Die Corona-Ampel steht laut Gesundheitsverwaltung weiterhin bei allen drei Indikatoren auf Grün.

Bei den Indikatoren geht es um die Reproduktionszahl - sie zeigt die Dynamik des Infektionsgeschehens - sowie Neuinfektionen und die benötigten Plätze für Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. Der sogenannte R-Wert sank auf 0,52. Er liegt also deutlich unterhalb der Schwelle von 1,1, ab der bei dreimaligem Erreichen oder Überschreiten hintereinander die Ampel auf Gelb springen würde.

Die Zahl der Neuinfektionen pro Woche pro 100.000 Einwohner beträgt weiterhin 7. Sie ist damit ebenfalls weit von der kritischen Menge von 20 und mehr auf 100.000 Einwohner pro Woche entfernt. Der Anteil der für Covid-19-Patienten benötigten Plätze auf Intensivstationen erreicht gegenwärtig 1,5 Prozent; hier begänne der gelbe Bereich bei 15 Prozent aufwärts.

Nach der dreiteiligen Berliner Corona-Ampel müssen Maßnahmen erörtert und vorbereitet werden, wenn zwei der drei Indikatoren gelb sind. Stehen zwei von drei Indikatoren auf Rot, sind Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen umzusetzen.

Unter den Bezirken verzeichnet unverändert Mitte mit 1263 die meisten bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2, es folgen Neukölln (1058) und Charlottenburg-Wilmersdorf (863).

Update, 10. Juli, 13.30 Uhr: Vier neue Corona-Infektionen in Brandenburg - Zahlen neu bewertet

Die ermittelte Zahl Corona-Infektionen in Brandenburg ist nach einer Neubewertung der Angaben zurückgegangen. Wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte, kam es im Landkreis Potsdam-Mittelmark zu einer Datenrevision: 33 falsch klassifizierte Fälle aus den Monaten April und Mai wurden danach rückwirkend neu bewertet und korrigiert. Damit gibt es im Land 3475 Menschen, die sich mit dem Erreger Sars-CoV-2 Fälle infiziert haben; am Donnerstag waren noch 3504 gemeldet worden.

Durch die Datenregulierung gelten nun 3220 Patienten als genesen, am Vortag waren es noch 3250. Derzeit werden den Angaben zufolge acht Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Todesfälle beträgt 173.

Ein Kunde kauft in einem Supermarkt mit einem Mund-Nasen-Schutz ein. (Archivbild)
Ein Kunde kauft in einem Supermarkt mit einem Mund-Nasen-Schutz ein. (Archivbild)  © Christoph Soeder/dpa

Update, 10. Juli, 9.07 Uhr: Klagen wegen Trainings- und Spielverboten in Berlin drohen

Der Landesruderverband Berlin droht dem Senat aufgrund der weiter geltenden Trainings- und Spielverbote in der Corona-Krise mit juristischen Mitteln. "Wir fordern den Senat auf, kurzfristig klarzustellen, dass die Ausübung des Rudersports in Mannschaftsbooten auch unter der bestehenden Infektionsschutzverordnung zulässig ist", sagte Karsten Finger, erster Vorsitzender der Landesruderverbands, der "Berliner Morgenpost" (Freitag-Ausgabe). 

Die Anträge wurden an Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci und den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (beide SPD) gesandt. "Sollten wir bis Montag keine Antwort erhalten, werden wir mit der vollen Rückendeckung unserer Vereinsmitglieder Klage vor dem Verwaltungsgericht einreichen."

Viele Kontakt-Sportgemeinschaften fürchten aufgrund der strengen Regelungen in Berlin längst Wettbewerbsnachteile gegenüber der Konkurrenz in anderen Bundesländern. Die Furcht vor Austrittswellen aus Frust über die schwierige Situation und dadurch entstehende finanzielle Einbußen sei groß. "Wir haben unsere Vereine und Verbände ermuntert, Anträge auf Ausnahmeregelungen und auf Zulassung des Trainingsbetriebs zu stellen", sagte Thomas Härtel, der Präsident des Berliner Landessportbunds: "Das sei laut Senatsverwaltung für Inneres und Sport zurzeit die einzige Lösung."

Thomas Ludewig, Präsident des Berliner Handball-Verbandes, hofft noch auf eine einvernehmliche Lösung. "Ich bin optimistisch, dass es unter dem politischen Druck schon in den nächsten Wochen zu Lockerungen kommt. Krasse juristische Schritte wollen wir vermeiden", sagte Ludewig der "Berliner Morgenpost".

Auch im Berliner Jugend- und Amateurfußball wächst der Ärger über das weitere Verbot für den Trainings- und Wettkampfbetrieb. Ein Antrag des Verbandes an den zuständigen Innen- und Sportsenat, wie inzwischen in allen anderen Bundesländern Kontaktsport mit einem entsprechenden Hygiene- und Sicherheitskonzept wieder zuzulassen, führte bislang zu keinen Veränderungen.

Update, 10. Juli, 8 Uhr: Brandenburg für möglichst lokale Corona-Strategie

Brandenburg setzt im Umgang mit Corona-Ausbrüchen auf möglichst lokale Schutzvorkehrungen. "Erfahrungen der ersten Wochen im Land Brandenburg haben (...) gezeigt, dass es nicht zielführend ist, wenn ein ganzer Landkreis quasi 'in Geiselhaft' genommen wird", sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Dominik Lenz, der Deutschen Presse-Agentur. Die Landkreise und kreisfreien Städte hätten bei einem strikt lokalisierbaren Ausbruch wie einer Flüchtlingsunterkunft, einem Krankenhaus oder Pflegeheim bisher stets die geeigneten Maßnahmen für einen Lockdown eingeleitet.

Für einen solchen Fall wird etwa die Einrichtung abgeriegelt und die betreffenden Mitarbeiter und Kontaktpersonen werden getestet. In Brandenburg sind die Landkreise und kreisfreien Städte zuständig für den Schutz, vor allem, wenn es über sieben Tage lang mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gibt. Das Land sei mit der Zuständigkeit der kommunalen Ebene in der Eindämmung regionaler Hotspots bisher "sehr gut gefahren", sagte der Sprecher. Die Voraussetzung sei aber, dass ein Ausbruch eingrenzbar sein müsse.

Das Brandenburger Gesundheitsministerium rät dazu, nicht von der bisherigen Regelung abzurücken. "Eine bundesweite Verabredung sollte daher diese Form der bewährten Aufgabenteilung zwischen Land und Kommunen nicht ohne Not verändern", sagte der Sprecher. Sie solle nur Eckpunkte potenzieller Aktionen beinhalten, die die Länder in eigener Verantwortung steuern oder abgeben könnten. In Brandenburg nehmen die Corona-Infektionen moderat zu. Von Mittwoch auf Donnerstag kamen laut Gesundheitsministerium zwei bestätigte neue Fälle hinzu.

Nach einem Corona-Ausbruch beim Fleischunternehmen Tönnies wurde das öffentliche Leben für den nordrhein-westfälischen Kreis Gütersloh deutlich eingeschränkt. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte die Einschränkungen gekippt, weil es die Maßnahmen als nicht mehr verhältnismäßig ansah. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte für mehr regionale Differenzierung geworben, die sich nicht zwingend an Kreisgrenzen orientieren, falls wegen eines lokalen Ausbruchs wieder strengere Maßnahmen eingeführt werden.

Update, 9. Juli, 21.09 Uhr: 49 weitere bestätigte Corona-Infektionen in Berlin

 Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist in Berlin um 49 auf 8585 gestiegen. Im Krankenhaus würden derzeit noch 69 Patienten behandelt, 28 von ihnen auf der Intensivstation, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Donnerstagabend mit. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben den Angaben zufolge seit März 216 Menschen. Seit Mittwoch gab es keinen weiteren bestätigten Todesfall. 7896 Infizierte sind inzwischen genesen. Die Corona-Ampel steht laut Gesundheitsverwaltung weiterhin bei allen drei Indikatoren auf Grün.

Bei den Indikatoren geht es um die Reproduktionszahl - sie zeigt die Dynamik des Infektionsgeschehens - sowie um Neuinfektionen und um den benötigten Platz für Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. Der sogenannte R-Wert sank auf 0,6. Er liegt also deutlich unterhalb der Schwelle von 1,1, ab der bei dreimaligem Erreichen oder Überschreiten hintereinander die Ampel auf Gelb springen würde.

Die Zahl der Neuinfektionen pro Woche pro 100.000 Einwohner beträgt 7. Sie ebenfalls weit von der kritischen Menge von 20 und mehr auf 100.000 Einwohner pro Woche entfernt. Der Anteil der für Covid-19-Patienten benötigten Plätze auf Intensivstationen erreicht gegenwärtig 2,1 Prozent; hier begänne der gelbe Bereich bei 15 Prozent aufwärts.

Nach der dreiteiligen Berliner Corona-Ampel müssen dann Maßnahmen erörtert und vorbereitet werden, wenn zwei der drei Indikatoren gelb sind. Stehen zwei von drei Indikatoren auf Rot, sind Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen umzusetzen.

Unter den Bezirken verzeichnet unverändert Mitte mit 1261 die meisten bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2, es folgen Neukölln (1053) und Charlottenburg-Wilmersdorf (861).

Update, 9. Juli, 13.10 Uhr: Zwei neue Corona-Infektionen in Brandenburg

Die Corona-Infektionen in Brandenburg nehmen weiter nur moderat zu. Von Mittwoch auf Donnerstag seien zwei bestätigte neue Fälle hinzugekommen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Beide Neuinfektionen stammten aus Potsdam. Seit Anfang März hat Brandenburg damit 3504 bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 erfasst.

Derzeit werden den Angaben zufolge neun Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Todesfälle seit März stieg von Mittwoch auf Donnerstag von 172 auf 173, ein Patient starb im Kreis Potsdam-Mittelmark. Als genesen gelten rund 3250 Menschen, 10 mehr als am Vortag. Die Zahl der Erkrankten liegt geschätzt bei rund 80, nach 90 zuvor.

Update, 8. Juli, 20 Uhr: Mehr als 8500 bestätigte Corona-Infektionen in Berlin

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist in Berlin um 35 auf 8536 gestiegen. Im Krankenhaus würden derzeit noch 87 Patienten behandelt, davon 29 auf der Intensivstation, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Mittwochabend mit. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben den Angaben zufolge seit März 216 Menschen, womit sich die Zahl um einen erhöhte. 7828 Infizierte sind inzwischen genesen. Die Corona-Ampel steht laut Gesundheitsverwaltung weiterhin bei allen drei Indikatoren auf Grün.

Bei den Indikatoren geht es um die Reproduktionszahl - sie zeigt die Dynamik des Infektionsgeschehens - sowie um Neuinfektionen und um den benötigte Platz für Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. Dabei liegt der sogenannte R-Wert jetzt bei 0,76, also deutlich unterhalb der Schwelle von 1,1, ab der bei dreimaligem Erreichen oder Überschreiten hintereinander die Ampel auf Gelb springen würde.

Die Zahl der Neuinfektionen beträgt 7 und ist damit ebenfalls weit von der kritischen Menge von 20 und mehr auf 100.000 Einwohner pro Woche entfernt. Der Anteil der für Covid-19-Patienten benötigten Plätze auf Intensivstationen erreicht gegenwärtig 2,2 Prozent; hier begänne der gelbe Bereich bei 15 Prozent aufwärts.

Nach der dreiteiligen Berliner Corona-Ampel müssen dann Maßnahmen erörtert und vorbereitet werden, wenn zwei der drei Indikatoren gelb sind. Stehen zwei von drei Indikatoren auf Rot, sind Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen umzusetzen.

Unter den Bezirken verzeichnet unverändert Mitte mit 1251 die meisten bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2, es folgen Neukölln (1049) und Charlottenburg-Wilmersdorf (860).

Update, 8. Juli, 11.55 Uhr: Eine neue Corona-Infektion in Brandenburg

Die Zahl der Corona-Infektionen in Brandenburg ist um einen bestätigten Fall gestiegen. Zwar seien drei neue Infektionen hinzugekommen, je ein Fall in den Kreisen Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Potsdam-Mittelmark, berichtete das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Potsdam. Im Kreis Märkisch-Oderland würden aber zwei Infektionen als Korrektur abgezogen, so dass von Dienstag auf Mittwoch rechnerisch ein Fall hinzukam. Solche Korrekturen treten öfter auf, zum Beispiel, wenn sich herausstellt, dass jemand doch nicht infiziert ist oder nicht aus dem jeweiligen Kreis stammt, dem er anfangs zugeordnet wurde.

Seit Anfang März hat Brandenburg 3502 bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 erfasst. Seitdem starben 172 Corona-Patienten, diese Zahl hat sich seit mehreren Tagen nicht mehr erhöht. Als genesen gelten rund 3240 Menschen, 10 mehr als am Vortag. Die rechnerische Zahl der Erkrankten liegt bei rund 90 nach 100 zuvor.

Update, 7. Juli, 19.38 Uhr: 40 neu registrierte Corona-Infektionen in Berlin

In Berlin gibt es 40 neue registrierte Corona-Infektionen. Damit stieg die Zahl der bestätigten Fälle seit März auf 8501, wie die Senatsgesundheitsverwaltung am Dienstagabend mitteilte. Im Krankenhaus behandelt werden derzeit noch 109 Patienten, 31 von ihnen auf der Intensivstation. 215 Corona-Patienten sind seit März in der Hauptstadt gestorben. Somit kam seit Montag kein weiterer Todesfall hinzu. Die Corona-Ampel steht weiterhin bei allen drei Indikatoren auf Grün.

Bei den Indikatoren geht es um die Reproduktionszahl - sie zeigt die Dynamik des Infektionsgeschehens - sowie um Neuinfektionen und um den benötigte Platz für Covid-Patienten auf Intensivstationen.

Nach der dreiteiligen Berliner Corona-Ampel müssen dann Maßnahmen erörtert und vorbereitet werden, wenn zwei der drei Indikatoren gelb sind. Stehen zwei von drei Indikatoren auf Rot, sind Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen umzusetzen.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0