Mann soll unrechtmäßig 27.000 Euro Corona-Hilfen kassiert haben

Saarbrücken/Berlin - Ein Mann soll zu Unrecht 27.000 Euro Corona-Hilfen von mehreren Bundesländern, darunter Berlin, kassiert haben - die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat Anklage erhoben. 

Ein 35 Jahre alter Mann soll sich 27.000 Euro erschlichen haben (Symbolbild).
Ein 35 Jahre alter Mann soll sich 27.000 Euro erschlichen haben (Symbolbild).  © dpa/ZB/Monika Skolimowska

Der Verdächtige aus Saarbrücken soll im April Corona-Hilfen für Kleinstunternehmer beziehungsweise Soloselbstständige beantragt haben, wie die Ermittlungsbehörde am Freitag mitteilt. 

Dabei soll er wahrheitswidrig bei der Bezirksregierung Arnsberg (Nordrhein-Westfalen), der Regierung von Niederbayern in Landshut sowie der Investitionsbank Berlin angegeben haben, in deren Zuständigkeitsbereich unternehmerisch tätig zu sein. Insgesamt habe der Verdächtige sich dadurch 27.000 Euro erschlichen.

Eine Bank hatte laut Staatsanwaltschaft den 35-Jährigen wegen des Verdachts auf Geldwäsche angezeigt, dadurch kamen die Ermittlungen ins Rollen.

Der Verdächtige sei am 27. Mai festgenommen worden und befinde sich seitdem in Untersuchungshaft. Der Mann sei geständig.

Titelfoto: dpa/ZB/Monika Skolimowska

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