Berliner Senat berät: Wie soll es mit dem Corona-Lockdown weitergehen?

Berlin - Der Berliner Senat berät auf einer Sondersitzung am Donnerstag über sein weiteres Vorgehen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der Berliner Senat wollen am Donnerstag über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.
Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der Berliner Senat wollen am Donnerstag über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.  © dpa/Markus Schreiber/AP

Dabei geht es um die Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März, auf die sich Bund und Länder am Mittwochabend bei einer Schalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verständigt hatten. Erwartet wird, dass der Senat das nun rechtlich umsetzt. Dazu muss die Infektionsschutzverordnung des Landes aktualisiert werden.

Ein Schwerpunkt der Beratungen dürfte auch die schrittweise Öffnung von Schulen und Kitas sein, die die Länder in Eigenregie vornehmen können. In Berlin sollen die Schulen trotz Verlängerung des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab 22. Februar wieder schrittweise öffnen, wie der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Mittwochabend ankündigte. Den Anfang machen demnach die Grundschulen.

Weite Teile des Einzelhandels, Friseure, Kosmetiksalons sowie viele Schulen sind im Zuge des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie seit 16. Dezember geschlossen, Kitas im Notbetrieb.

Restaurants, Museen, Kinos, Theater, Freizeit- und Sporteinrichtungen mussten bereits Anfang November für Publikum schließen. Friseure sollen laut Bund-Länder-Vereinbarung ab 1. März wieder öffnen dürfen.

Titelfoto: dpa/Markus Schreiber/AP

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