Bosch entwickelt Covid-19-Schnelltest: Ergebnis steht in unter drei Stunden fest

Stuttgart - Bosch hat innerhalb von sechs Wochen einen Schnelltest entwickelt, mit dem sich eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in ca. zweieinhalb Stunden feststellen lassen soll.

Der Abstrich des Patienten wird in das sogenannte Vivalytic-Analysegerät eingeführt.
Der Abstrich des Patienten wird in das sogenannte Vivalytic-Analysegerät eingeführt.  © Foto: Bosch

Das teilte der Automobilzulieferer und Hersteller von Industrietechnik mit Sitz in Gerlingen (nahe Stuttgart) am Donnerstagmorgen mit.

"Mit dem Bosch Covid-19-Schnelltest wollen wir einen Beitrag zur möglichst raschen Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Infizierte Patienten können schneller identifiziert und isoliert werden", wird Dr. Volkmar Denner, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, in der Mitteilung zitiert.

Ein Vorteil des Tests sei, dass er direkt am Ort der klinischen Behandlung durchgeführt werden könne. Somit würden Transportwege entfallen, Patienten schneller über ihren Gesundheitszustand Gewissheit erhalten.

"Im Kampf gegen das Coronavirus ist Zeit einer der entscheidenden Faktoren. Eine zuverlässige, schnelle Diagnose direkt vor Ort ohne Umwege – das ist der große Vorteil unserer Lösung, die für uns auch ein Beispiel von Technik fürs Leben ist", führte Denner weiter an.

Für den Test wird mittels Abstrichtupfer eine Probe aus der Nase oder dem Rachen eines Patienten entnommen. Diese wird anschließend für die Analyse in das sogenannte Vivalytic-Gerät eingeführt. 

Die Handhabung des Analysegeräts sei so einfach, dass auch nicht geschulte Mediziner die Auswertung zuverlässig durchführen könnten. Nach Angaben von BOSCH können pro Tag bis zu zehn Tests je Vivalytic-Gerät durchgeführt werden. Das Verfahren soll in diversen Labortests eine Genauigkeit von über 95 Prozent erreicht haben.

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Titelfoto: Foto: Bosch

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