Coronavirus in Chemnitz: Chemnitzer Kita wegen Corona-Fall geschlossen

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 287 Corona-Fälle (Stand: 18. September). Die meisten der Erkrankten sind jedoch bereits wieder genesen.

Mit der "Night of Light" sollte auf die schwierige Lage der deutschen Event-Branche in der Corona-Krise aufmerksam gemacht werden.
Mit der "Night of Light" sollte auf die schwierige Lage der deutschen Event-Branche in der Corona-Krise aufmerksam gemacht werden.  © Harry Härtel

Ab dem 1. September gilt eine neue Corona-Schutz-Verordnung. 

Zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus gilt auch weiterhin: 

  • Kontaktbeschränkungen
  • Abstandsgebot von 1,50 Metern zwischen Personen im öffentlichen Raum 
  • Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Einzelhandel

Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss nun ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro zahlen. 

Weihnachtsmärkte werden wie Jahrmärkte und Volksfeste mit einem genehmigten Hygienekonzept erlaubt

Großveranstaltungen und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern dürfen stattfinden, sofern eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktverfolgung möglich ist und ein genehmigtes, auf die Veranstaltungsart bezogenes Hygienekonzept vorliegt. Ab 20 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen vor Beginn der Veranstaltung sind Groß- und Sportveranstaltungen ohne weitere behördliche Entscheidung untersagt.

Die Öffnung von Prostitutionsstätten bleibt weiterhin verboten, es sei denn, es handelt sich um die entgeltliche Erbringung sexueller Dienstleistungen ohne Geschlechtsverkehr mit genehmigtem Hygienekonzept sowie Nachverfolgungsauflagen.

Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser müssen ihre Besuchsregelungen an das aktuelle regionale Infektionsgeschehen anpassen. Die Regelungen müssen in einem angemessenen Verhältnis zwischen dem Schutz der versorgten Personen und deren Persönlichkeits- und Freiheitsrechten stehen.

>>>Hier findet Ihr die Corona-Schutzverordnung, die ab 1. September bis 2. November gilt.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden. 

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 20. September, 13 Uhr: Corona-Fall in Kita

Wie der Chemnitzer Pressesprecher Matthias Nowak am Sonntag mitteilt, bleibt die Kindereinrichtung Zwergenland in der Reichenhainer Straße ab Montag bis auf weiteres geschlossen. In der Kita gab es einen positiven Covid-19-Fall. "Das Gesundheitsamt hat Kontaktuntersuchungen und Quarantänemaßnahmen eingeleitet und wird morgen weitere Tests durchführen", so der Stadtsprecher.

Update, 20. September, 11.45 Uhr: Virtuelle Fachtagung zu Arbeitsschutz in Corona-Zeiten

In der Corona-Pandemie besteht in Sachsen nach Darstellung des Wirtschaftsministeriums ein großer Beratungsbedarf zum Arbeitsschutz. Bei einer virtuellen Konferenz am kommenden Donnerstag soll daher über die Herausforderungen der nächsten Monate diskutiert werden, wie das Wirtschaftsministerium in Dresden am Sonntag mitteilte. 

"Der Arbeitsschutz leistet einen wesentlichen Beitrag bei der Bewältigung der Krise." Corona habe das Arbeitsleben in vielen Bereichen plötzlich und grundlegend verändert, Verantwortliche und Akteure hätten schnelle und weittragende Lösungen schaffen müssen. 

Bei dem Corona-Fachtag geht es den Angaben zufolge unter anderem um Erkenntnisse zu Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit sowie Homeoffice.

Update, 19. September, 7 Uhr: Mehr Zulauf für Freiwilligendienste

Die Freiwilligendienste für Jugendliche wie das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) oder das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) sind durch die Corona-Pandemie gefragt wie selten. "Einsätze im Ausland sind derzeit kaum möglich", sagte der Leiter der

Fachstelle Freiwilligendienste, Detlef Graupner, in Dresden. Graupner zufolge hatten 2019/20 fast 2400 junge Menschen zwischen 15 und 26 Jahren ein FSJ absolviert. Gefragt waren vor allem der pädagogische Bereich, Unterstützung an Schulen, im Hort und in Kindergärten, aber auch der medizinische Bereich. Das FÖJ absolvierten etwa 370 Jugendliche. Zahlen für dieses Jahr liegen erst Anfang Oktober vor.

Update, 18. September, 14.48 Uhr: Neue Corona-Fälle in Chemnitz

In Chemnitz gibt es nun 287 Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, drei mehr als am Donnerstag.

Wie die Stadt mitteilt, handelt es sich bei zwei der neuen Fälle um Personen, die aufgrund von Krankheitssymptomen getestet wurden. Beim dritten Fall handelt es sich um eine Personen, die im Rahmen von Kontaktuntersuchungen getestet wurde.

Update, 17. September, 15.50 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

In Chemnitz gibt es vier neue Corona-Fälle. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Damit gibt es seit Beginn der Krise insgesamt 284 Corona-Fälle in Chemnitz.

Bei den vier neuen Fällen handelt es sich um Personen, die im Rahmen
von Kontaktuntersuchungen vorheriger Fälle getestet wurden.
Für zahlreiche Kontaktpersonen werden Quarantänebescheide ausgestellt
und Testungen veranlasst.

Update, 17. September, 14.45 Uhr: Corona-Fall in Zschopauer Oberschule

Ein Lehrer der Martin-Andersen Nexö Oberschule in Zschopau wurde positiv auf Corona getestet. Das teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Alle betroffenen Personen und vorsorglich auch die Schülerinnen und Schüler aus drei Klassenverbänden wurden unter Quarantäne gestellt. 

Update, 16. September, 16.25 Uhr: Corona-Fall am Marienberger Gymnasium

Wie das Landratsamt des Erzgebirgskreises mitteilt, wurde ein Mitglied aus dem Kollegium des Marienberger Gymnasiums positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet. 

Die betroffene Person und vorsorglich auch die Schülerinnen und Schüler aus fünf Klassenverbänden, die diese Person unterrichtet hat, wurden unter Quarantäne gestellt. 

Das Gesundheitsamt hat sofort mit der Kontaktermittlung begonnen und notwendige Testungen für den betroffenen Personenkreis veranlasst.  

Am Marienberger Gymnasium gibt es einen Corona-Fall. Mehrere Schüler befinden sich aktuell in Quarantäne.
Am Marienberger Gymnasium gibt es einen Corona-Fall. Mehrere Schüler befinden sich aktuell in Quarantäne.  © Uwe Meinhold

Update, 16. September, 14 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Die Stadt meldet neue Corona-Infektionen. Stand heute gibt es in Chemnitz 280 Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Vier der neu positiv getesteten Personen wiesen Krankheitssymptome auf.

Eine weitere Person ist Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet.

Zu beachten ist:

Für Einreisende und Reiserückkehrer aus Nichtrisikogebieten ist der Test seit heute nicht mehr kostenlos

Und noch mehr hat sich geändert:

Nur, wer aus einem Gebiet einreist, das sich zum Zeitpunkt der Einreise auf der Liste der Risikogebiete des RKI befindet, gilt als Einreisender aus einem Risikogebiet.

Falls noch kein aktueller Test vorliegt, kann dieser innerhalb von zehn Tagen nach Einreise kostenfrei nachgeholt werden. Dem Gesundheitsamt ist der Testbefund vorzulegen, ein negativer PCR-Test hebt die Quarantäne auf. 

Die Quarantäneverpflichtung endet erst mit der Aufhebungsmitteilung des zuständigen Gesundheitsamtes. Namentliche Tests von Hausärzten oder anderen Testzentren werden anerkannt.

Update, 16. September, 11.42 Uhr: 29. Chemnitzer Heizhausfest abgesagt!

Die Veranstalter haben das diesjährige Heizhausfest abgesagt. Wie sie auf der Homepage mitteilen, machen mehrere Faktoren die Planung der Veranstaltung immer schwieriger und schlussendlich dann unmöglich.

"Das generelle Verbot von Großveranstaltungen bis Dezember 2020. Die erforderlichen Maßnahmen und Auflagen für das umfangreiche Hygienekonzept. Die Möglichkeit des Verbots der Veranstaltung durch Behörden bei steigenden Infektionszahlen bis zum Veranstaltungstag (in Sachsen ab 20 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen)."

Update, 16. September, 11.12 Uhr: Wegen Corona - Unfallzahlen gehen in Sachsen zurück

Wegen der Corona-Krise sind die Unfallzahlen in Sachsen im ersten Halbjahr 2020 deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte, wurden von Januar bis Juni auf den Straßen 5327 Unfälle mit Personenschaden registriert - 15,7 Prozent weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres. 

Dabei wurden knapp 6560 Menschen verletzt, 19,6 Prozent weniger. Die Statistiker führen die Entwicklung vor allem darauf zurück, dass es wegen der Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie weniger Verkehr auf den Straßen gab.

Zwischen Januar und Juni kamen 69 Menschen bei einem Unfall ums Leben - 15 weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch die Zahl der Schwerverletzten ging mit mehr als 16 Prozent deutlich zurück. Hingegen kamen auf den Straßen mehr Fahrradfahrer ums Leben, die Zahl stieg von 14 auf 16. Die Hälfte von ihnen war 65 Jahre oder älter, auch ein Kind kam bei einem Fahrradunfall ums Leben. ‎

Titelfoto: 123rf.com/Gennadiy Poznyakov

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