Mehr Verbrechen wegen Corona-Krise? Polizeipräsidentin warnt!

Stuttgart - Für den Fall einer massiven Wirtschaftskrise in Folge der Corona-Pandemie warnt die neue Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz vor einer Zunahme von Verbrechen im Land.

Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz.
Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz.  © Sebastian Gollnow/dpa

"Wenn sich die wirtschaftliche Lage negativ entwickelt, kann das auch bedeuten, dass mehr Menschen auf andere Weise versuchen, an Geld zu kommen und da kann Kriminalität durchaus eine Rolle spielen", sagte Hinz der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. 

Hinz nannte als Beispiele eine Reihe möglicher Delikte vom Nichtbezahlen der Tankfüllung über Internetbetrug bis hin zu unsauber abgewickelten Insolvenzen.

Deshalb dürfe man trotz teurer Hilfspakete und sinkender Steuereinnahmen auf keinen Fall künftig bei der Polizei sparen. "Ich halte für zwingend erforderlich, dass wir bei der Finanzierung der Polizei nicht nachlassen."

Zwar sei das Leben in Deutschland derzeit sicher. Aber: "Wenn wir wollen, dass das so bleibt, dann müssen wir da rein investieren."

Während Hinz vor einer möglichen Zunahme von Verbrechen warnt, kommen aus Sachsen beruhigende Zahlen. Laut Innenministerium ging dort die Zahl der Straftaten zurück (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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