Oberbürgermeister will "asoziale Hamsterkäufe" wegen Coronavirus mit Polizei stoppen

Hanau - Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) hat angekündigt, notfalls auch mit drastischen Maßnahmen Hamsterkäufe verhindern zu wollen. 

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD).
Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD).  © dpa/Nicolas Armer

Der Rathaus-Chef sagte dem privaten Rundfunksender Hit Radio FFH: Sollten seine Appelle keine Wirkung zeigen, wolle er die Stadtpolizei zur Überwachung einsetzen.

Kaminsky sagte im Detail: "Wenn es tatsächlich weiter zu solchen asozialen Hamsterkäufen kommt, dann werden wir als Stadt einschreiten. Ich kann mir vorstellen, dass mit unserer Stadtpolizei vor Ort auch ein Stück überwacht wird, dass nur in üblichen Mengen bestimmte Grundnahrungsmittel eingekauft werden. Das ist das letzte Mittel. Aber ich hab's ausdrücklich ins Auge gefasst."

Zuletzt gab es immer wieder Meldungen, dass sich Bürger mit übergroßen Vorratsmengen an Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs eindecken. Politik und Handel betonten dagegen immer wieder, dass es keine Notwendigkeit dafür gebe. Die Versorgung sei gesichert.

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In nahezu allen deutschen Supermärkten sind viele Regale wie leergefegt (Symbolbild).
In nahezu allen deutschen Supermärkten sind viele Regale wie leergefegt (Symbolbild).  © DPA/Tom Weller

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