Erster Coronavirus-Infizierter in Berlin gestorben

Berlin - Zum ersten Mal ist in Berlin nachweislich ein mit dem neuen Coronavirus infizierter Patient gestorben. Ein 95 Jahre alter Mann mit schweren Grunderkrankungen sei gestorben, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Freitag mit.

In Berlin ist der erste Mensch am Coronavirus gestorben (Symbolbild).
In Berlin ist der erste Mensch am Coronavirus gestorben (Symbolbild).  © dpa/Michael Kappeler

Es handle sich um einen 95 Jahre alten Mann mit schweren Grunderkrankungen, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Freitag mit. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

Die Zahl der erfassten Infektionen in der Hauptstadt ist zuletzt stark angestiegen: auf 688 Fälle (Stand Donnerstagnachmittag). 

Das waren 169 Fälle mehr als am Vortag. Im Krankenhaus isoliert und behandelt wurden zu dem Zeitpunkt demnach mehr als 40 Menschen, mehr als ein Dutzend lagen auf einer Intensivstation. Alle anderen seien häuslich isoliert, hieß es.

Die meisten Fälle in Berlin werden bisher in den mittleren Altersgruppen verzeichnet. 

Ältere Menschen und solche mit Grunderkrankungen haben jedoch ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe von Covid-19 als junge Menschen. 

Bisher sind dem Robert Koch-Institut (RKI) bundesweit 31 Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuen Virus gemeldet worden.

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Titelfoto: dpa/Michael Kappeler

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