Coronavirus: Ex-Bürgermeister Giuliani positiv getestet

Deutschland - Die Coronavirus-Meldungen aus Deutschland und aller Welt reißen einfach nicht ab. Die Pandemie hat das Jahr 2020 voll im Griff. TAG24 berichtet im Liveticker über das Geschehen. >> Hier geht es zu den aktuellen Meldungen.

Update, 6. Dezember, 23.22 Uhr: Spahn wünscht sich mehr Solidarität in der Vorweihnachtszeit

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnt angesichts der angespannten Corona-Lage zu mehr Solidarität in der Gesellschaft.

"Es kann ja nicht sein, dass die einen für den Glühwein zuständig sind, und die anderen für die Intensivstation", sagte Spahn am Sonntagabend im RTL-Jahresrückblick "2020 Menschen, Bilder, Emotionen". Während manche "mit 40, 50 Mann am Glühweinstand" stünden, arbeiteten zur selben Zeit Pflegekräfte rund um die Uhr und gäben "alles, um Menschen eben das Überleben möglich zu machen".

Update, 6. Dezember, 22.08 Uhr: Trumps persönlicher Anwalt Giuliani positiv auf Corona getestet

Der persönliche Anwalt des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, Rudy Giuliani, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte Trump am Sonntag auf Twitter mit.

Mehr dazu erfahrt Ihr >>>hier.

Rudy Giuliani (76) hat sich mit dem Coronavirus infiziert.
Rudy Giuliani (76) hat sich mit dem Coronavirus infiziert.  © Jacquelyn Martin/AP/dpa

Update, 6. Dezember, 21.47 Uhr: Sachsens Ministerpräsident Kretschmer über Lage in Corona-Hotspots

Die sächsische Landesregierung will über weitere Verschärfungen der Corona-Regeln im Freistaat beraten. Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) war in der ZDF-Sendung zu Gast und appellierte an die Eigenverantwortung der Menschen. >> Hier lest Ihr mehr.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) sprach im ZDF über die Corona-Lage in Sachsen.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) sprach im ZDF über die Corona-Lage in Sachsen.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 6. Dezember, 19.29 Uhr: US-Regierungsberaterin muss oft gegen falsche Behauptungen ankämpfen

In den USA halten sich nach Angaben der Regierungsberaterin Deborah Birx auch Monate nach Beginn der Corona-Pandemie falsche Behauptungen.

Wenn sie im Land unterwegs sei, höre sie Menschen "nachplappern", dass Masken nicht funktionierten, dass man auf Herdenimmunität hinarbeiten sollte und dass Versammlungen nicht zu Superspreading-Events würden, sagte die Ärztin am Sonntag im Sender NBC News.

"«Ich denke, unsere Aufgabe ist es, ständig zu sagen, dass dies Mythen sind, dass sie falsch sind."

Update, 6. Dezember, 19.03 Uhr: Hessischer Ministerpräsident plädiert für Ausgangssperre in Hotspots

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (68, CDU) plädiert für strengere Kontaktbeschränkungen in Corona-Hotspots mit hohen Inzidenzwerten von 200 und mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche.

"Deshalb glaube ich, dass eine Ausgangssperre dort, wo nachhaltig über 200 Inzidenzen sind, notwendig ist. Aber das muss man immer in der jeweiligen Situation entscheiden", sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend im ARD-"Bericht aus Berlin". Auch werde man manches verbieten müssen, "zum Beispiel Alkoholverkauf oder Alkoholnutzung in der Öffentlichkeit".

Bouffier mahnte aber ein regional differenziertes Vorgehen an. Weitere Infos >> hier.

Volker Bouffier (68, CDU), Hessens Ministerpräsident.
Volker Bouffier (68, CDU), Hessens Ministerpräsident.  © Frank Rumpenhorst/dpa Pool/dpa

Update, 6. Dezember, 18.28 Uhr: Was sind "Covidchen"? Kaya Yanars Konditor-Entdeckung

Kaya Yanar (47) hat beim Konditorei-Besuch eine merkwürdige Corona-Erfahrung gemacht. Dort wurden dem Comedian für 1,80 Euro "Covidchen" offeriert. Worum es sich dabei handelt, erfahrt Ihr >> im Artikel.

Kaya Yanar (47) entdeckte "Covidchen" beim Konditor.
Kaya Yanar (47) entdeckte "Covidchen" beim Konditor.  © dpa/Henning Kaiser

Update, 6. Dezember, 17.30 Uhr: Österreich lockert Lockdown - Einzelhandel wieder offen

In Österreich dürfen nach dreiwöchiger Corona-Zwangspause am Montag wieder alle Geschäfte öffnen.

Auch Friseure können wieder Kunden bedienen. Hygienerichtlinien wie die Maskenpflicht gelten weiterhin. Von der Öffnung sind Hotels und Gastronomie ausgenommen. Beherbergungsbetriebe und Restaurants dürfen erst am 7. Januar wieder Gäste empfangen. Weitere Infos, unter anderem zu den geplanten Massentests, lest Ihr >> hier.

Update, 6. Dezember, 17.10 Uhr: Karl Lauterbach fordert Geschließung von Geschäften nach Weihnachten

Angesichts der sehr hohen Corona-Infektionszahlen fordert der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach deutschlandweit schärfere Beschränkungen und eine Schließung von Geschäften nach Weihnachten.

"Wir brauchen eine neue Ministerpräsidentenkonferenz schon in der kommenden Woche", sagte der Epidemiologe dem Berliner "Tagesspiel" (Montag). Nötig seien "vorgezogene und längere Schulferien bis weit ins neue Jahr und ein Schließen der Geschäfte zumindest nach Weihnachten". Schulen und Geschäfte sollten mindestens bis zum Ende der ersten Januarwoche geschlossen bleiben, erläuterte er in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe weiter.

Er bekräftigte seine Warnungen vor einem Silvesterfest mit Lockerungen der bisherigen Beschränkungen und sagte dem "Tagesspiegel" mit Blick auf die geforderten Maßnahmen: "Sonst haben wir Ende Januar noch einmal zusätzliche 25.000 Tote."

Karl Lauterbach (SPD), Gesundheitspolitiker, spricht im Bundestag, nach der Regierungserklärung der Bundeskanzlerin zur Bewältigung der Corona-Pandemie, zu Medienvertretern.
Karl Lauterbach (SPD), Gesundheitspolitiker, spricht im Bundestag, nach der Regierungserklärung der Bundeskanzlerin zur Bewältigung der Corona-Pandemie, zu Medienvertretern.  © Kay Nietfeld/dp

Update, 6. Dezember, 17.08 Uhr: Heilbronn kündigt nächtliche Ausgangsbeschränkungen an

Im Corona-Hotspot Heilbronn soll es ab Dienstag eine nächtliche Ausgangsbeschränkung geben.

Eine entsprechende Allgemeinverfügung werde am Montag verkündet, teilte eine Sprecherin der Stadt am Sonntag mit. Die Ausgangsbeschränkung soll von 21.00 Uhr bis 5.00 Uhr gelten. Das Verlassen des Hauses wäre demnach in dieser Zeit nur noch mit "triftigem Grund" möglich, wie in den Städten Mannheim und Pforzheim, wo eine solche Regelung bereits seit dem Wochenende greift. Weitere Infos lest Ihr >> hier.

Update, 6. Dezember, 16.28 Uhr: Prinz William und Kate reisen mit royalem Zug zu Corona-Helden

Prinz William und Herzogin Kate wollen auf einer mehrtägigen Zugreise durch Großbritannien Helden der Corona-Krise treffen.

Über drei Tage hinweg wollte das Paar ab Sonntag mit einem royalen Zug 1250 Meilen (mehr als 2000 Kilometer) durch England, Schottland und Wales zurücklegen und mit systemrelevanten Berufsangehörigen sowie außergewöhnlichen Personen ins Gespräch kommen. Sie wollten einen "Scheinwerfer auf die unglaubliche Arbeit richten, die geleistet worden sei", sagte eine Sprecherin.

Für die Herzogin von Cambridge (38) soll es die erste offizielle Reise an Bord des royalen Zuges sein. William (38) hingegen war bereits mehrfach damit unterwegs - unter anderem zur Beerdigung seiner Mutter, Prinzessin Diana, im Jahr 1997.

Schulkinder aus Bangor heißen den Königlichen Zug willkommen, der von der "Prince William"-Lokomotive gezogen wird, die Prinz William und sein Vater der Stadt anlässlich seines 21. Geburtstags gekauft haben.
Schulkinder aus Bangor heißen den Königlichen Zug willkommen, der von der "Prince William"-Lokomotive gezogen wird, die Prinz William und sein Vater der Stadt anlässlich seines 21. Geburtstags gekauft haben.  © John Giles/PA Wire/dpa

Update, 6. Dezember, 16.30 Uhr: Hunderte gehen in Düsseldorf gegen "Querdenken"-Demo auf die Straße

Anhänger der "Querdenken"-Initiative haben sich am Sonntag im Düsseldorfer Rheinpark versammelt, um gegen die Corona-Beschränkungen zu demonstrieren.

Infos gibt es >> hier.

Demonstranten halten bei einer Demonstration am Rheinufer ein Schild mit der Aufschrift "Wir sind der souverän" in die Höhe.
Demonstranten halten bei einer Demonstration am Rheinufer ein Schild mit der Aufschrift "Wir sind der souverän" in die Höhe.  © Jonas Güttler/dpa

Update, 6. Dezember, 16 Uhr: Adidas-Chef ist Homeoffice-Skeptiker

Adidas-Chef Kasper Rorsted (58) hält nicht viel vom Homeoffice. "Ich halte nichts vom ständigen Arbeiten zu Hause. Für mich ist das Arbeiten eine soziale Sache, bei uns ist sie Teamsport", sagte er in einem Doppelinterview mit Fußballtrainer Jürgen Klopp der "Welt am Sonntag".

>> Hier könnt Ihr weiterlesen.

Titelfoto: Jacquelyn Martin/AP/dpa

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