Coronavirus in Frankfurt und Hessen: Inzidenz bei 162, Sorge um Lage auf den Intensivstationen

Frankfurt am Main - Die Corona-Krise hat das Land Hessen und die Mainmetropole Frankfurt weiter fest im Griff – TAG24 berichtet in einem Liveticker über die Coronavirus-Pandemie und deren Folgen für das Bundesland.

Mediziner und Pfleger versorgen einen an Covid-19 erkrankten Patienten.
Mediziner und Pfleger versorgen einen an Covid-19 erkrankten Patienten.  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Bis Montag (3.09 Uhr) wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 244.208 Infektionen mit dem Virus in Hessen bestätigt. Damit erhöhte sich die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vortag um 611.

Die Zahl der Todesfälle, die in dem Bundesland mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Zusammenhang gebracht werden, stieg demnach im Vergleich zum Vortag um 7 an und liegt nun bei 6610.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Hessen, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Bürger im Durchschnitt der letzten sieben Tage, liegt bei 162,0. (Am Vortag lag die Sieben-Tage-Inzidenz für Hessen bei 159,2.)

Ferner sind laut Robert Koch-Institut bisher rund 214.600 Covid-19-Patienten in Hessen nach einer Coronavirus-Infektion wieder genesen.

Die Landesregierung versorgt die Bevölkerung über eine kostenlose Service-Telefon-Hotline mit Informationen rund um die Corona-Krise und den Lockdown: 0800/5554666 (täglich von 8 bis 20 Uhr).

Als Kontaktregel gilt, dass nur Treffen mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt sind. Dazugehörige Kinder bis 14 zählen nicht mit.

Seit dem 23. Januar müssen in Frankfurt und ganz Hessen beim Einkaufen, beim Fahren mit dem Öffentlichen Personennahverkehr und im Gottesdienst medizinische Masken getragen werden. Neben FFP2-Masken zählen dazu auch OP-Masken.

TAG24 wird weiter über die aktuellen Entwicklungen rund um die Coronavirus-Epidemie in Frankfurt und ganz Hessen berichten.

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Update, 19. April, 13.40 Uhr: Minister bezeichnet Lage auf Intensivstationen als sehr angespannt

Die Situation der stationären Patientenversorgung und auf den Intensivstationen in Hessens Krankenhäusern ist aktuell sehr angespannt.

Die Lage werde sich zudem weiter verschärfen, warnte Gesundheitsminister Kai Klose (47, Bündnis 90/Grüne) am Montag.

Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (47, Bündnis 90/Grüne) ist in Sorge angesichts der Lage auf den Intensivstationen.
Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (47, Bündnis 90/Grüne) ist in Sorge angesichts der Lage auf den Intensivstationen.  © Arne Dedert/dpa

Update, 19. April, 5.34 Uhr: Fast 43.000 Anträge von Studierenden auf Corona-Überbrückungshilfe

Bei den fünf hessischen Studierendenwerken sind von Juni 2020 bis Januar dieses Jahres 42.844 Anträge auf die Corona- Überbrückungshilfe gestellt worden. Davon wurden rund 70 Prozent bewilligt, wie Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion in Wiesbaden mitteilte. Die 5516 Anträge vom Februar seien noch nicht alle bearbeitet worden.

Die Leistung richtet sich an Studierende, die zum Beispiel durch einen wegbrechenden Nebenjob in eine finanzielle Notlage geraten sind. Abhängig vom Kontostand gibt es 100 bis maximal 500 Euro im Monat, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Per Kontoauszug muss nachgewiesen werden, dass eine Notlage besteht. Nach Angaben des Bundesbildungsministeriums soll die Überbrückungshilfe auch im gesamten Sommersemester gewährt werden.

Update, 17. April, 8.02 Uhr: Bouffier: Juristische Bedenken gegen Ausgangsbeschränkungen

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hält die im Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz geplanten Ausgangsbeschränkungen für rechtlich problematisch. "Bereits jetzt gibt es große juristische Bedenken gegen die Ausgangssperre, wie sie in dem Gesetz formuliert ist", sagte der CDU-Politiker der Bild-Zeitung (Samstag). Bouffier fügte hinzu: "Ich bleibe aber dabei: Man kann ein Land nicht mit Verordnungen und Bereitschaftspolizei regieren." Eine Entmachtung der Länder sieht Hessens Regierungschef in dem Gesetz aber nicht.

Die Novelle war am Freitag in erster Lesung im Bundestag beraten worden. Am Mittwoch ist die Beschlussfassung geplant. Der Bundesrat will sich am Donnerstag damit befassen. Wie Hessen sich in der Länderkammer positioniere, sei noch nicht festgelegt, sagte Bouffier. "Wir sind konstruktiv dabei. Wir warten allerdings ab, welche Änderungen es im Bundestag noch gibt. Ich halte es auch für richtig, das Gesetz in manchen Bereichen verfassungsfester zu machen. So sollten beispielsweise Ausgangssperren nur als Ultima Ratio, das heißt als letztes Mittel verhängt werden."

Die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes sind als Einspruchsgesetz formuliert, was es für den Bundesrat schwerer macht, es aufzuhalten oder noch zu verändern. Die Länderkammer müsste dazu den Vermittlungsausschuss mit Vertretern von Bundestag und Bundesrat für Nachverhandlungen anrufen. Dazu bräuchte es eine absolute Mehrheit von 35 der 69 Stimmen im Bundesrat.

Update, 16. April, 16.16 Uhr: Hessisches LKA warnt vor gefälschten Corona-Impfausweisen im Internet

Das Hessische Landeskriminalamt (LKA) hat vor gefälschten Corona-Impfausweisen gewarnt. "Wer vorgibt, gegen Corona geimpft zu sein, stellt weiter ein Gesundheitsrisiko für seine Mitmenschen dar", sagte eine Sprecherin am Freitag in Wiesbaden der Deutschen Presse-Agentur. Die Stadt Frankfurt hatte zuvor gefälschten Impfpässen berichtet, die angeblich vom Frankfurter Impfzentrum ausgestellt wurden und zum Kauf im Internet angeboten wurden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) erstattete als Betreiber des Zentrums daraufhin Anzeige gegen Unbekannt.

Nach Angaben des LKAs lassen sich solche Bescheinigungen leicht nachmachen, da die Druckvorlagen frei verkäuflich sind. "Zur Urkunde werden sie erst, sobald ein Arzt unterschreibt und der entsprechende Aufkleber eingeklebt wird", sagte die Sprecherin. Dieser sei vergleichsweise einfach nachzudrucken, denn er enthalte keine Sicherheitsmerkmale wie etwa ein Wasserzeichen oder ein Hologramm. Daher seien gefälschte Dokumente kaum von echten zu unterscheiden.

Im vergangenen Jahr wurden dem LKA zufolge hessenweit 41 Fälle bekannt, bei denen falsche Gesundheitszeugnisse ausgestellt wurden - im Zusammenhang mit Covid-19 allerdings nur zwei. "Die Dunkelziffer dürfte allerdings sehr hoch sein", sagte die Sprecherin. Sie hält den Tatbestand jedoch für ein "vorübergehendes Phänomen", dass nachlasse, je mehr Menschen tatsächlich geimpft seien. Die in der Politik diskutierte digitale Version des Impfausweises könne zudem mehr Fälschungssicherheit bringen.

Update, 16. April, 16.14 Uhr: Leichtbauhallen für neu ankommende Flüchtlinge wegen Corona

Auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen sollen vorübergehend zwei Leichtbauhallen errichtet werden, um genügend Platz für ankommende Flüchtlinge zu haben. Das teilte das Regierungspräsidium Gießen am Freitag mit. Alle Flüchtlinge, die neu nach Hessen kommen, müssen demnach für 14 Tage in eine sogenannte Ankunftsquarantäne, bevor sie in der Einrichtung aufgenommen werden können.

Derzeit seien 185 Bewohner der Einrichtung positiv auf das Coronavirus getestet worden, alle befänden sich in einem Absonderungsbereich. «Bei den betroffenen zwei Gruppen in der Ankunftsquarantäne muss abgewartet werden, bis keine neuen positiven Fälle mehr auftreten», teilte das Regierungspräsidium weiter mit. «Dies verlängert die Quarantänepflicht und reduziert die Aufnahmekapazitäten.» Die Leichtbauhallen sollen daher für neue Kapazitäten sorgen.

Die beheizten Leichtbauhallen werden laut Regierungspräsidium auf einer Parkplatzfläche und im Bereich des Sportplatzes innerhalb von drei bis vier Tagen errichtet und nach der Pandemie wieder abgebaut. Fußboden, Dach und Wände seien massiv und wärmegedämmt. In jeder Leichtbauhalle entstünden 18 Räume mit einer Größe von rund 30 Quadratmetern.

Update, 16. April, 9.20 Uhr: Verband mahn an, auch in Corona-Pandemie Kinder mit Förderbedarf zu erkennen

Drei Erstklässler stellen auf einem Podest ihre Schultaschen ab.
Drei Erstklässler stellen auf einem Podest ihre Schultaschen ab.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Der Verband der Lehrer Hessen (VDL) warnt davor, dass Förderbedarf bei Kindern wegen der fehlenden Schuleingangsuntersuchungen beim Übergang von der Kita in die Grundschule in der Corona-Pandemie nicht ausreichend erkannt wird.

Größtenteils würden die Kinder bei dieser Untersuchung "einfach so durchlaufen", sagte der Landesvorsitzende Jörg Leinberger der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Die Eingangsuntersuchungen stellten aber auch immer wieder Mängel fest, auf die dann reagiert werden könne.

"Das fällt natürlich jetzt weg", erklärte Leinberger zu der Ankündigung des hessischen Kultusministeriums, dass wegen der Corona-Pandemie auch vor Beginn des nächsten Schuljahres die Schuleingangsuntersuchungen teilweise ausfallen werden. Als Grund nannte das Ministerium, dass sich die Gesundheitsämter auf die Eindämmung der Pandemie konzentrieren müssen. Eigentlich sind diese Untersuchungen verpflichtend.

Der Landeschef des Verbands, der die Interessen von Lehrern an Grund-, Haupt-, Real-, Förder- und Gesamtschulen in Hessen vertritt, zeigte Verständnis für die Maßnahmen. Wenn es wegen der Corona-Maßnahmen nicht genügend Personal in den Gesundheitsämtern gibt, gebe es keine Alternative dazu. "Gut heißen wir das aber nicht." Es gebe zwar seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit zwischen den Grundschulen und den Kindergärten. Eine fachliche Auskunft könne aber auf dieser Ebene nur schwer eingeholt werden.

"Die Eltern, die es sich leisten können, haben natürlich sowieso vorher das Augenmerk darauf und schon Fachexpertisen eingeholt", erklärte Leinberger. Das Problem sei aber, dass es eine Differenzierung zwischen den sozialen Schichten gebe. Trotz der fehlenden Eingangsuntersuchungen müssten deshalb auch weiter die Schüler mit Förderbedarf erkannt werden, damit diese nicht durch das Raster fallen.

Geprüft wird bei der Schuleingangsuntersuchung nicht nur, ob das Kind richtig hört, gut sieht und körperlich gesund ist. Es geht vor allem darum, ob es altersgemäß entwickelt ist. Begutachtet werden die Sprachentwicklung, die motorische und die sozial-emotionale Reife des künftigen Schulkinds. Werden Defizite festgestellt, sucht man nach Wegen, gegenzusteuern. Zum Beispiel könnte das Kind die Eingangsstufe seiner Schule besuchen oder eine sonderpädagogische Förderung bekommen.

Update, 16. April, 5.50 Uhr: Fähren leiden weiter unter Corona

Weniger Berufspendler, keine Übernachtungstouristen: Die Rheinfähren in Rheinland-Pfalz und Hessen leiden auch im gewöhnlich umsatzstarken Frühling weiter unter der Corona-Krise.

"Die Situation ist katastrophal", saget der Geschäftsführer der Fähre zwischen dem rheinland-pfälzischen Ingelheim und dem hessischen Oestrich-Winkel, Michael Maul, der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

"Viele Pendler arbeiteten wegen der Pandemie im Homeoffice, da fehlen uns jeden Werktag 300 Autos", ergänzte Maul, der auch Vorsitzende des Deutschen Fährverbands ist. Bei schönem Tagen freuten sich die Fährbetreiber zwar über viele Tagestouristen. "Aber schon um 16, 17 Uhr bricht das weg – Cafés, Restaurants und Hotels haben ja zu." In seinem Fall nerve zudem eine langfristige Baustelle bei der Autobahnausfahrt Ingelheim-West, die Autofahrer zu großen Umwegen zwinge.

Rheinland-Pfalz zählt rund ein Dutzend Autofähren auf Europas wichtigster Binnenwasserstraße, Hessen deutlich weniger – sein Rheinufer ist kürzer. Fähren bleiben wichtig, zwischen Koblenz und Mainz zum Beispiel gibt es auf etwa 80 Rheinkilometern keine Brücke.

Update, 15. April, 16.18 Uhr: Alsfeld beendet Corona-Modellprojekt wegen zu hoher Inzidenz

Eine Frau betritt in Alsfeld ein Geschäft.
Eine Frau betritt in Alsfeld ein Geschäft.  © Uwe Zucchi/dpa

Die Stadt Alsfeld beendet das Corona-Modellprojekt wegen hoher Infektionszahlen im Landkreis an diesem Freitag vorzeitig. Die Sieben-Tage-Inzidenz werde nach den vorliegenden Ergebnissen des Gesundheitsamtes auch am Freitag und damit zum dritten Mal in Folge über dem Schwellenwert von 200 liegen, teilte die Stadt am Donnerstag auf ihrer Homepage mit.

Das kreisweite, allgemeine Pandemiegeschehen lasse eine Fortsetzung des Projekts daher nicht zu. Teilnehmende Geschäfte dürfen laut Mitteilung bereits am Freitag (16.04.) nicht mehr öffnen.

"Die Dynamik in der kreisweiten Inzidenz ist nicht auf Infektionen im Zusammenhang mit dem Einkauf in den Geschäften der Projektteilnehmer zurückzuführen", teilte Bürgermeister Stephan Paule (CDU) mit. "Es wäre geradezu kontraproduktiv durch vereinfachte Darstellungen falsche Schlüsse zu ziehen und damit zukünftige Entscheidungen auf falscher Grundlage zu treffen." Man könne zurzeit auch keine Aussage darüber treffen, ob das Modellprojekt zu einem späteren Zeitpunkt fortgeführt werde.

Es gebe bisher keine Hinweise auf Infektionen die im Zusammenhang mit dem Projekt stehen, teilte die Stadt am Donnerstag weiter mit. Positiv bewertete die Kommune die gestiegene Motivation für Schnelltests. Die Anzahl der täglichen Tests sei im Zusammenhang mit dem Projekt mehr als verdoppelt worden. Hierüber seien alleine in den ersten sieben Tagen 26 unentdeckte, symptomlose Infektionen aufgedeckt worden.

Alsfeld hatte seit vergangenem Donnerstag Lockerungen getestet, öffnen durften Geschäfte in der Innenstadt. Begleitet wird die Aktion von einem Corona-Testkonzept. Zu den hessischen Kommunen, die ebenfalls die zeitlich befristeten Öffnungen erproben dürfen, gehört auch Baunatal in Nordhessen. Dieburg, Modellkommune in Südhessen, verzichtete zunächst auf Öffnungsschritte.

Update, 15. April, 12 Uhr: Weiterer Kreis in Hessen hebt nach Urteil Ausgangsbeschränkungen auf

Verwaltungsgericht Darmstadt hat die Ausgangsbeschränkungen im Kreis Groß-Gerau für unzulässig erklärt (Symbolbild).
Verwaltungsgericht Darmstadt hat die Ausgangsbeschränkungen im Kreis Groß-Gerau für unzulässig erklärt (Symbolbild).  © Paul Zinken/dpa

Nach einem Gerichtsurteil beendet ein weiterer Landkreis in Hessen mit sofortiger Wirkung Regelungen über nächtliche Ausgangsbeschränkungen.

Auch die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen in Riedstadt werde aufgehoben, teilte der Kreis Groß-Gerau am Donnerstag mit.

Das Verwaltungsgericht Darmstadt habe beide Corona-Regelungen als rechtswidrig bezeichnet. Das Thema Ausgangssperre sei generell sehr umstritten, erklärte Landrat Thomas Will (SPD). Da es bereits in anderen Regionen entsprechende Urteile gegeben habe, sei damit zu rechnen gewesen. Die Maßnahme habe während des ersten Lockdowns aber geholfen, die Inzidenz zu senken.

Das Gericht habe bemängelt, der Kreis habe sich nicht an die Bedingung einer mehrtägigen Sieben-Tages-Inzidenz von 200 gehalten. Eine Ausgangssperre müsse zudem letztes Mittel sein, wenn alle anderen Maßnahmen nicht mehr greifen. Bei der Maskenpflicht habe die nötige ausführliche Begründung gefehlt. Will erklärte, man werde die Lage nun genau beobachten, da sich die Inzidenz erneut Richtung 200 bewege. Der Kreis rief junge Menschen auf, Besuche einzuschränken.

Vergangenen Freitag hatte bereits der Main-Kinzig-Kreis nach einem Urteil Ausgangsbeschränkungen von 21 bis 5 Uhr aufgehoben. Das Frankfurter Verwaltungsgericht hatte erklärt, die Maßnahme schränke die Grundrechte weit ein und könne höchstens letztes Mittel sein. Es gebe zudem keine belegbaren Daten darüber, dass sich die Inzidenz-Zahlen bei privaten Treffen verschiedener Haushalte in dem Zeitraum von 21 Uhr bis 5 Uhr erhöhten.

Eine Novelle des Infektionsschutzgesetzes, die derzeit in der parlamentarischen Beratung im Bundestag ist und anschließend durch den Bundesrat muss, sieht unter anderem bundeseinheitliche Vorgaben wie Ausgangsbeschränkungen in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner vor.

Update, 15. April, 9.30 Uhr: Lufthansa will Mitarbeiter selbst gegen Coronavirus impfen

Die Lufthansa will ihre Mitarbeiter selbst gegen das Coronavirus impfen. Das Unternehmen hat an den Standorten Frankfurt, München und Hamburg Impfzentren aufgebaut, wie ein Sprecher am Donnerstag berichtete. Die Einheiten seien ab Montag einsatzbereit und könnten in eigener Regie bis zu 400 Menschen täglich impfen.

Noch wartet die Fluggesellschaft allerdings auf Impfstoff. Man wolle sich dort nicht vordrängen und warte selbstverständlich auf die Zuteilung, erklärte der Sprecher. Zuerst sollen die Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt geschützt werden.

Insgesamt beschäftigt Lufthansa in Deutschland rund 63.000 Menschen.