Coronavirus in Frankfurt und Hessen: Corona-Erinnerungen werden gesammelt

Frankfurt am Main - Die Corona-Krise hat das Land Hessen und die Mainmetropole Frankfurt weiter fest im Griff – TAG24 berichtet in einem Liveticker über die Coronavirus-Epidemie und deren Folgen in dem Bundesland.

In Hessen gibt es bereits mehr als 10.000 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (Symbolbild).
In Hessen gibt es bereits mehr als 10.000 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (Symbolbild).  © Antonio Calanni/AP/dpa

Bis Montag (0 Uhr) wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 10.047 Infektionen mit dem Virus in Hessen bestätigt. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Vergleich zum Vortag um 14.

Die Zahl der Todesfälle, die in dem Bundesland auf den Erreger Sars-CoV-2 zurückgeführt werden, liegt demnach bei 480. Im Vergleich zum Vortag kamen demnach drei Todesfälle in Hessen hinzu.

Ferner sind laut Robert Koch-Institut bisher rund 9000 Covid-19-Patienten in Hessen nach einer Erkrankung durch den Virus wieder genesen.

Die Landesregierung in Hessen versorgt die Bevölkerung über eine kostenlose Service-Telefon-Hotline mit Informationen: 0800/5554666 (täglich von 8 bis 20 Uhr).

Das öffentliche Leben in Städten wie Frankfurt, Darmstadt, Gießen oder Kassel wurde infolge der Corona-Krise zunächst stark eingeschränkt. Ab Mitte April wurde diese Corona-Einschränkungen in mehreren Schritten gelockert.

Zuletzt wurden am 18. Mai die Schulen in Hessen für zahlreiche Schüler wieder geöffnet. Alle Jahrgänge der weiterführenden Schulen sowie die Viertklässler der Grundschulen müssen nun an einzelnen Tagen wieder zurück auf die Schulbank.

Weiterhin gilt eine Maskenpflicht: Beim Einkaufen sowie beim Fahren mit dem Öffentlichen Personennahverkehr müssen die Bürger Mund und Nase bedecken.

TAG24 wird weiter über die aktuellen Entwicklungen rund um die Coronavirus-Epidemie in Frankfurt und ganz Hessen berichten.

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Update, 1. Juni, 16.30 Uhr: Gut 900 Millionen Euro Soforthilfe an hessische Betriebe ausgezahlt

Gut 900 Millionen Euro sind als Soforthilfe in Hessen ausgezahlt worden (Symbolbild).
Gut 900 Millionen Euro sind als Soforthilfe in Hessen ausgezahlt worden (Symbolbild).  © Daniel Reinhardt/dpa

Rund zwei Monate nach dem Start der staatlichen Soforthilfen in der Corona-Krise für kleinere Betriebe mit Finanznot haben rund 99.300 Unternehmer in Hessen die Unterstützung erhalten.

Rund 905 Millionen Euro aus dem Soforthilfeprogramm seien geflossen, teilten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne), Finanzminister Michael Boddenberg und Innenminister Peter Beuth (beide CDU) am Montag in Wiesbaden mit. Rund 134.500 Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten hätten seit dem Start des Programms am 30. März einen Antrag gestellt. 116.000 Anträge seien bereits abschließend bearbeitet worden.

"Mit der Soforthilfe haben wir denjenigen helfen können, die vom plötzlichen Lockdown Mitte März betroffen waren. Viele hatten von einem auf den anderen Tag keinerlei Einnahmen mehr", sagte Al-Wazir. Die meisten Anträge stammten von gastronomischen Betrieben, aus dem Dienstleistungssektor, dem Handel, der Baubranche, dem Gesundheitssektor, dem Tourismus und der Kreativwirtschaft.

In der Gastronomie, im Tourismus und in der Veranstaltungsbranche sei die Situation weiterhin ernst. Die Abstands- und Hygienevorschriften, schränkten den Betrieb trotz Lockerungen ein. "Darum warten wir gespannt auf die vom Bund angekündigten Folgeprogramme, damit wir diese in Hessen umsetzen oder auch, wo nötig und sinnvoll, erneut ergänzen", sagte er. Am Sonntag seien die letzten 1200 Anträge für Zuschüsse der Corona-Soforthilfe gestellt worden.

"Die Soforthilfe endet, die Krise nicht", teilte der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) am Montag mit. Für viele hessische Betriebe gehe es noch immer darum, ihre Existenz zu sichern. Weitere direkte Hilfen sollten unterstützend nur dort zum Einsatz kommen, wo ein Wirtschaften auf absehbare Zeit nicht möglich sei: "Die öffentlichen Haushalte dürfen nicht durch direkte Förder- und Hilfsansprüche überfordert werden", teilte der HIHK mit.

Die hessischen IHK forderten unter anderem einen Hessen-Fonds, mit dem das Land vorübergehend und aushilfsweise Unternehmen eine Eigenkapitalhilfe stellen kann, um Know-how und Arbeitsplätze in Hessen zu halten. Auf Steuererhöhungen und Sonderabgaben müsse verzichtet werden, hieß es.

Update, 1. Juni, 15.18 Uhr: Sozialministerium bestätigt Corona-Zahlen des RKI

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen um 14 gestiegen. Wie das Sozialministerium am Montag mitteilte, wurden inzwischen 10.047 Fälle registriert (Stand 14 Uhr). Die Zahl der Todesfälle, die in Verbindung mit Covid-19 gebracht werden, liegt bei 480, was einen Anstieg von drei Fällen gegenüber dem Vortag bedeutet.

Das Sozialministerium bestätigte damit die Corona-Zahlen, welche das Robert Koch-Institut (RKI) in der Nacht zu Montag für Hessen herausgab.

In der Statistik des Ministeriums werden lediglich Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine Datenbank eingegeben wurden. Die Angaben können nachträglich nach unten oder nach oben korrigiert werden, etwa wenn Fälle nachgemeldet werden.

Update, 1. Juni, 15 Uhr: Erinnerungen an die Corona-Zeit werden gesammelt

Das Tragen von Atemschutz-Masken ist ohne Zweifel für viele eine bleibende Erinnerung an die Corona-Zeit.
Das Tragen von Atemschutz-Masken ist ohne Zweifel für viele eine bleibende Erinnerung an die Corona-Zeit.  © Arne Dedert/dpa

Mehr als 200 Frankfurter Bürger sind bereits dem Aufruf des Historischen Museums nachgekommen und haben Eindrücke von ihrem Leben mit der Corona-Pandemie eingereicht. "Wegen der Kontaktbeschränkungen konnten sie uns zunächst nicht persönlich die Dinge übergeben, sondern haben Fotos eingeschickt", sagte Kuratorin Dorothee Linnemann. Zu den Objekten gehörten Zeichnungen, Tagebucheinträge, selbst gemachte Masken oder ein als Coronavirus gestaltetes Osterei.

Hinzu kommen laut dem Museum Fotos aus dem öffentlichen Raum. Von Geschäften und Gaststätten, Aushängen und Plakate – und auch von einem Flyer an einem Laternenpfahl, auf dem "Liebe bedeutet Abstand" steht.

Das Museum hatte vor knapp zwei Monaten um die Zusendung von Bildern, Texten, Audiostücken, Videos, Fotos, Objekten und Geschichten gebeten. "Wie werden wir uns in Frankfurt an die Corona-Pandemie erinnern? Was ist uns in Frankfurt wichtig gewesen in dieser Situation?", hieß es damals in einem Aufruf.

"Uns ist es erst einmal wichtig, diese entscheidende Zeit der Frankfurter Gegenwart auch in unserer Sammlung abzubilden", sagte Linnemann. Wann und in welcher Form die Eindrücke der Öffentlichkeit präsentiert werden könnten, sei noch unklar. Idealerweise sollten dann auch die Bürger, die die Erinnerungen eingereicht haben, mit eingebunden werden.

Auch in Mittelhessen werden Erinnerungen an das Leben in der Coronavirus-Pandemie gesammelt. Hunderte Dokumente, Fotos oder Videos für ein Online-Archiv sind bereits eingegangen. Bislang habe man mehr als 1900 Einträge, "deren Zahl aber beinahe täglich wächst", berichtete Benjamin Roers, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Gießen und einer der Initiatoren des Projektes. "Unsere Archivalien sind in Form und Inhalt sehr verschieden. An Formaten ist so ziemlich alles dabei, was digital möglich ist: Bilder, Cartoons, Videos, Songs, Texte aller Art et cetera."

Das "Coronarchiv" getaufte Projekt ist eine gemeinsame Initiative der Unis von Hamburg, Bochum und Gießen und ging Ende März online. Damit sollen Erinnerungen an die Corona-Zeit für später bewahrt werden. Wer will, kann auf dem offenen Archivportal seine Eindrücke in Form von Fotos oder Videos teilen. Es gibt auch die Möglichkeit, Materialien für einzelne Regionen und Städte – Hanau und Darmstadt zum Beispiel – hochzuladen.

Der Fokus der eingereichten Materialien hat sich nach Erfahrung von Roers und seinen Kollegen im Lauf der Zeit geändert: "Die anfangs oft hochgeladenen Bilder von leeren Regalen und Toilettenpapier sind mittlerweile viel weniger geworden". Nach Einführung der Maskenpflicht seien dann entsprechend viele Dateien zu diesem Aspekt eingegangen.

Update, 1. Juni, 10.02 Uhr: Polizei meldet nur wenige Verstöße am Pfingstwochenende

Trotz eines Pfingstwochenendes mit viel Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen haben sich die Menschen in Hessen weitgehend an die geltenden Abstandsregelungen gehalten. Wie eine Sprecherin des Lagezentrums der Polizei am Montag in Wiesbaden sagte, seien "keine gravierenden Verstöße" gegen die Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie registriert worden. In Frankfurt ermahnte die Polizei nach eigenen Angaben Menschen, die sich zu dicht auf den zentralen Plätzen aufhielten. Zwischenfälle gab es jedoch keine. "Bei dem Wetter zieht es die Leute einfach auf die Straße", sagte ein Sprecher.

Update, 31. Mai, 18.23 Uhr: Tourismusbranche kämpft weiter mit Umsatzeinbußen

Hessens Tourismusbranche blickt nach den Corona-Lockerungen wieder optimistischer in die Zukunft. Zwei Drittel der befragten Betriebe meldeten bei der fortlaufenden Online-Umfrage wieder Buchungen, teilte die Hessen Agentur in Wiesbaden mit. Die Nachfrage sei zwar teilweise noch verhalten, aber die Stornierungen würden deutlich zurückgehen.

Die Umsatzeinbußen für das zweite Quartal seien jedoch weiter beträchtlich und lägen bei der Mehrheit der Betriebe zwischen fünfzig bis hundert Prozent im Vergleich zu den ursprünglich angestrebten Geschäftszielen. Dabei zeige sich, dass der Freizeitreisebereich deutlich stärker von der Corona-Krise betroffen sei als das Feld der Geschäftsreisen.

Die Online-Umfrage hatte die Hessen Agentur zusammen mit dem Tourismusverband sowie dem Hotel- und Gaststättenverband Dehoga im Land gestartet. Fast 1800 Betriebe aus allen hessischen Tourismusregionen beteiligen sich mittlerweile daran.

Update, 31. Mai, 15.40 Uhr: Sozialministerium von Hessen bestätigt Corona-Zahlen des RKI

Die Zahl der bestätigten Infektionen durch das Coronavirus hat sich in Hessen um 30 erhöht. Wie das Sozialministerium am Sonntag mitteilte, wurden 10.033 Fälle registriert (Stand 14 Uhr). Die Zahl der Todesfälle, die in Verbindung mit Covid-19 gebracht werden, liegt nun bei 477, was einen Anstieg von einem Fall bedeutet.

das Sozialministerium von Hessen bestätigte damit die Corona-Zahlen, die auch das Robert Koch-Institut (RKI) in der Nacht zu Sonntag für Hessen angab.

In der Statistik des Ministeriums werden nur Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine Datenbank eingegeben wurden. Die Angaben können nachträglich nach unten oder nach oben korrigiert werden, etwa wenn Fälle nachgemeldet werden.

Update, 31. Mai, 11.35 Uhr: Bischof Bätzing kritisiert "krude Thesen" zu Corona-Einschränkungen

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat in der Corona-Krise dazu aufgerufen, eine vernünftige Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden. Die Mehrheit der Bürger sei mit der zeitweisen Einschränkung der Freiheit einverstanden, und die Maßnahmen seien erfolgreich, sagte Bätzing laut vorab verbreitetem Redetext in seiner Pfingstpredigt am Sonntag im Limburger Dom. Nun, da die Gesellschaft allmählich wieder aufwache, wagten sich jedoch viele mit Kritik hervor, fröhlich Unbesorgte genauso wie tief Besorgte "und leider auch die extrem Ausgerichteten".

"Seltsame Koalitionen von völlig berechtigten Anliegen mit solchen von Esoterikern und Verschwörungstheoretikern, von rechten und linken Demonstranten wollen diesen öffentlichen Raum als erste besetzen. Mit teils kruden Thesen und Forderungen, die leider sogar in hohen kirchlichen Kreisen Widerhall gefunden haben, bleiben sie, wenn auch lautstark und hässlich aggressiv bisher eine Randerscheinung", sagte Bätzing nach Angaben seines Bistums.

Er habe sich in den vergangenen Wochen oft die Frage gestellt, ob Kirche und Religion angesichts der weiter geltenden erheblichen Einschränkungen für die Seelsorge systemrelevant seien, sagte der Limburger Bischof demnach. "Diese Krisenzeit verschärft die Zeitansage an die Kirche. Wir müssen uns ihr stellen, sie durchdringen und miteinander darauf antworten."

Die Kirche müsse sich weiter öffnen, sich aus geschlossenen Räumen und Systemen zurückziehen, und sich den Menschen zuwenden. "Draußen vor den Kirchtürmen, mitten in der Stadt und in der Welt, ist der eigentlich spannende Ort, um von Gott zu reden und zu Erfahrungen mit Gott einzuladen", sagte der Bischof, der im Limburger Dom mit 70 Gläubigen Gottesdienst feiern wollte.

Update, 31. Mai, 11.33 Uhr: Corona-Regeln: Frankfurter Polizei ermahnt die Menschen

Immer wieder muss die Polizei in Frankfurt auf die Einhaltung der Corona-Beschränkungen hinweisen. "Wir spüren natürlich, dass es die Menschen bei schönem Wetter aus ihren Wohnungen zieht", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Daher hätten die Sicherheitskräfte auch in der Nacht zum Sonntag mehrfach Menschen ermahnen müssen, die sich beispielsweise am Opernplatz oder am Hafenpark, einem großen Sport- und Freizeitgelände, aufgehalten haben. Es habe sich insgesamt um 500 bis 1000 Menschen an den verschiedenen Orten gehandelt. "Es ist dabei aber weitgehend friedlich geblieben", fügte der Polizeisprecher hinzu.

Aus anderen Präsidien Hessens wurden am Sonntagmorgen keine relevanten Verstöße oder Veranstaltungen gegen die Corona-Vorgaben gemeldet. Bei Demonstrationen waren am Samstag in Frankfurt vier Menschen festgenommen worden. Zwei von ihnen hätten die Polizei während des Einsatzes gestört und angegriffen, teilte die Behörde am Samstag mit. Ein weiterer Mann sei wegen Hausfriedensbruchs und ein Mann wegen der Störung einer Versammlung festgenommen worden. 

Zudem habe es fünf Bußgeldverfahren wegen des Verstoßes gegen Abstands- und Mundschutzregeln gegeben. Indes sei nur ein Teil der Versammlungen am Samstag Demonstrationen gegen die Corona-Politik gewesen, hieß es weiter. 

Update, 30 Mai, 15.25 Uhr: Sozialministerium bestätigt Corona-Zahlen des RKI für Hessen

In Hessen sind inzwischen mehr als 10.000 Corona-Infektionen gemeldet worden. Das Sozialministerium berichtete am Samstag in Wiesbaden von 10.003 bestätigten Fällen, 41 mehr als am Vortag (Stand 14 Uhr). Kein weiterer Todesfall kam demnach hinzu, die Zahl verharrte bei 476.

Damit bestätigte das Sozialministerium von Hessen die Zahlen, die auch das Robert Koch-Institut (RKI) in der Nacht zu Samstag für Hessen mitgeteilt hatte.

In der Statistik des Ministeriums werden nur Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine Datenbank eingegeben wurden. Die Angaben können nachträglich nach unten oder nach oben korrigiert werden, etwa wenn Fälle nachgemeldet werden.

Eine Verschärfung der Corona-Auflagen im Land ist nach den aktuellen Zahlen weiterhin nicht zu erwarten. Die Städte und Kreise in Hessen sind weit von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt.

Update, 30. Mai, 14.05 Uhr: Lufthansa-Rettung nimmt wichtige Hürde

Nach harten Verhandlungen zwischen Brüssel und Berlin hat das Rettungspaket für die infolge der Corona-Krise schwer angeschlagene Lufthansa eine wichtige Hürde genommen. Die Bundesregierung und die EU-Kommission einigten sich auf Auflagen für die Kapitalspritze, und der Lufthansa-Vorstand stimmte in der Nacht zum Samstag zu.

Weitere Infos >> hier.

Das Foto von Anfang Mai zeigt infolge der Corona-Krise stillgelegte Passagiermaschine der Lufthansa am Flughafen Frankfurt.
Das Foto von Anfang Mai zeigt infolge der Corona-Krise stillgelegte Passagiermaschine der Lufthansa am Flughafen Frankfurt.  © Boris Roessler/dpa

Update, 30. Mai, 8.30 Uhr: Deutlich weniger Arbeit für Hessens Corona-Testzentren

Die Zahl der Corona-Tests in den 15 Testzentren in Hessen hat sich in den vergangenen Wochen deutlich reduziert. "Wir machen pro Tag zwischen 400 und 500 Tests", erklärte Karl Matthias Roth, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen in Frankfurt. In den Hochzeiten der Pandemie waren es 1200 gewesen. Hinzu kämen allerdings noch Tests, die in den Arztpraxen erfolgten. Trotz der geringeren Auslastung sollen die Zentren vorerst bestehen bleiben: "Wir haben sie noch und werden sie noch eine gewisse Zeit behalten."

Corona-Testzentren waren im März über das Land verteilt eingerichtet worden. Sie sollten für jeden Bürger in einem Radius von 25 bis 30 Kilometern vernünftig erreichbar sein. Vom Tisch ist die Idee, die Einrichtungen zu Behandlungszentren aufzuwerten, in denen Menschen mit leichter oder milder Symptomatik versorgt werden. Diese Lücke haben mittlerweile die 60 Covid-Schwerpunktpraxen in Hessen gefüllt.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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