Coronavirus-Impfung: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek verteidigt Ende der Priorisierung

München/Berlin - Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (56, CSU), hat die Aufhebung der Coronavirus-Impfpriorisierung als "richtig und wichtig" bezeichnet.

Klaus Holetschek (56, CSU), hat die Aufhebung der Coronavirus-Impfpriorisierung als "richtig und wichtig" bezeichnet.
Klaus Holetschek (56, CSU), hat die Aufhebung der Coronavirus-Impfpriorisierung als "richtig und wichtig" bezeichnet.  © Armin Weigel/dpa

Es sei gut, den Arztpraxen deutlich mehr Flexibilität einzuräumen und damit auch das Impftempo zu erhöhen, sagte der bayerische Gesundheitsminister am Dienstagmorgen im ZDF-"Morgenmagazin".

Etwa in Bayern sei man in den Impfzentren "schon weit in der Priorität drei" und auch die Arztpraxen signalisierten einen entsprechenden Impffortschritt.

Zur Möglichkeit, die vorgegebene Reihenfolge ab dem 7. Juni ebenfalls in Impfzentren aufzuheben, seien die Bundesländer allerdings derzeit "noch unterschiedlich in der Meinungsbildung".

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Holetschek betonte: "Es wird nicht sofort alles funktionieren und nicht unmittelbar jeder gleich eine Impfung kriegen." Die Erwartungshaltung der Menschen müsse klar ausgesteuert werden.

Ab dem 7. Juni sollen bei Corona-Impfungen die Vorranglisten nach Alter, Erkrankungen und Beruf wegfallen, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) am Montag angekündigt hatte.

Ärzteverbände befürchten große Herausforderungen für das Praxispersonal, das schon von Anfragen überrannt werde.

Bayerns Hausärzte dürfen Patienten bereits von diesem Donnerstag (20. Mai) an unabhängig von der Impfreihenfolge mit sämtlichen Coronavirus-Impfstoffen impfen. Das hatte Holetschek bereits am Montag entsprechend angekündigt.

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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