Coronavirus in Chemnitz: Nächste Woche weniger Impfstoff für Sachsen

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 9196 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 122,6 (Stand: 19. Januar).

Nichts los im Chemnitz Center! Durch den aktuellen Knallhart-Lockdown sind fast alle Geschäfte dicht.
Nichts los im Chemnitz Center! Durch den aktuellen Knallhart-Lockdown sind fast alle Geschäfte dicht.  © Ralph Kunz

Auch im neuen Jahr gelten weiterhin die verschärfte Maskenpflicht sowie eine nächtliche Ausgangssperre ab 22 Uhr.

Restaurants und Kneipen, genauso wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo- und Fitnessstudios oder Kinos bleiben geschlossen.

Am 14. Dezember ist Sachsen in den Knallhart-Lockdown gegangen! Dieser gilt vorerst bis 7. Februar.

Unter anderem wurde ein 15-Kilometer-Radius eingeführt. In diesem darf gewandert, gesportelt und eingekauft werden.

Es gelten auch verschärfte Kontaktbeschränkungen: Erlaubt sind Treffen von einem Hausstand, in Begleitung des Partners oder der Partnerin und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand.

Zudem wurden fast alle Geschäfte dicht gemacht - Lebensmittelläden, Getränkeläden, Optiker und Apotheken haben aber weiterhin geöffnet.

>>>Hier findet Ihr die neue sächsische Corona-Schutzverordnung, die ab 11. Januar bis zum 7. Februar 2021 gilt.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 19. Januar, 21.14 Uhr: MP Kretschmer zum Lockdown: Keine deutliche Verschärfung, trotzdem neue Regeln!

Sachsen soll in den nächsten Wochen nach den Worten von Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) im Wesentlichen bei seinen bisherigen Corona-Maßnahmen bleiben.

Mehr dazu lest Ihr >>>hier.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) kündigte keine deutlichen Verschärfungen des Corona-Lockdowns an.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) kündigte keine deutlichen Verschärfungen des Corona-Lockdowns an.  © dpa/zb/Robert Michael

Update, 19. Januar, 18.26 Uhr: Wutbrief der Annaberger Händler: "Wir stehen vor einem Scherbenhaufen"

Annaberger Händler haben sich mit einem Wutbrief an Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (46, SPD) gewandt. Ihr Vorwurf: Seine Entscheidungen führen zum Sterben der Annaberger Innenstadt.

Mehr dazu in unserem >>ausführlichen Bericht.

Annaberger Händler wie Andrea Sieber (v.l.), Jens Wangler (58) Jürgen (69) und Isabel Thiele (45) befürchten das Sterben ihrer Innenstadt.
Annaberger Händler wie Andrea Sieber (v.l.), Jens Wangler (58) Jürgen (69) und Isabel Thiele (45) befürchten das Sterben ihrer Innenstadt.  © Uwe Meinhold

Update, 19. Januar, 15.50 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Sachsen

Die aktuellen Inzidenzwerte aus Sachsen.
Die aktuellen Inzidenzwerte aus Sachsen.  © TAG24

Update, 19. Januar, 15.40 Uhr: Auch das noch: Nächste Woche weniger Impfstoff für Sachsen!

Für Sachsen liegen nun genauere Angaben zu den eingeschränkten Impfstoff-Lieferungen der Hersteller Biontech und Pfizer vor. Für diese Woche ist noch eine größere Menge vorgesehen, in der kommenden Woche dann aber weniger. Das geht aus einem Lieferplan von Biontech hervor, der der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vorlag.

Mehr dazu lest Ihr >>hier.

Fahrer eines Kühllastwagens entladen in einem Logistikzentrum Kisten mit Impfdosen von Biontech/Pfizer.
Fahrer eines Kühllastwagens entladen in einem Logistikzentrum Kisten mit Impfdosen von Biontech/Pfizer.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 19. Januar, 13.42 Uhr: Party in Chemnitz aufgelöst

In der vergangenen Nacht wurden Polizisten zum Lessingplatz gerufen. Dort wurde in einer Wohnung in der Uhlandstraße lautstark Musik gespielt. Ein 43-Jähriger hatte zwei weitere Männer (37 und 44) zu Gast. Es gab Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung sowie unzulässigen Lärms und die Polizei löste die Party auf.

Update, 19. Januar, 9.42 Uhr: Inzidenzwert sinkt in Sachsen weiter - 695 Corona-Neuinfektionen

Die sächsischen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 695 weitere Corona-Neuinfektionen sowie 52 Todesfälle binnen eines Tages gemeldet. Zugleich sank die Sieben-Tage-Inzidenz auf 225, nach 245 am Vortag.

Damit hat Sachsen im Bundesvergleich aber weiter die zweithöchste Infektionsrate nach Thüringen (256). Insgesamt haben sich bisher 167 685 Menschen aus dem Freistaat nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 5156 Infizierte sind gestorben.

Die höchste Infektionsrate in Sachsen wurde am Dienstag für den Landkreis Mittelsachsen (411,4) ausgewiesen - der bundesweit vierthöchste Wert. Zudem haben noch die Landkreise Meißen (329,3) und Bautzen (302,9) einen Inzidenzwert von mehr als 300.

Update, 19. Januar, 9.28 Uhr: Nach dem Lockdown: Diese Veranstaltungen sind demnächst in Chemnitz geplant

Monatelang mussten die Chemnitzer auf Konzerte, Ausstellungen und andere Großveranstaltungen verzichten. Doch wenn die Corona-Zahlen langfristig sinken, könnte schon bald wieder einiges los sein in Chemnitz. Was genau, das erfahrt Ihr >>>hier.

Update, 19. Januar, 6.16 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 26 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 9196 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 122,6.

Update, 18. Januar, 21.14 Uhr: Kretschmer schließt Lockdown für Betriebe und Nahverkehr aus

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) hat einen erheblich schärferen Lockdown im Freistaat ausgeschlossen. Es werde keine Schließung der Betriebe und Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs geben, sagte er am Montagabend in der Sendung "Fakt ist" im MDR-Fernsehen.

Mehr dazu in unserem >>ausführlichen Bericht.

MP Kretschmer (45, CDU) hat einen schärferen Lockdown im Freistaat ausgeschlossen.
MP Kretschmer (45, CDU) hat einen schärferen Lockdown im Freistaat ausgeschlossen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 18. Januar, 16.46 Uhr: Erstmals seit Langem weniger als 1000 Neuinfektionen pro Tag in Sachsen

Die Zahl der Corona-Neuinfizierten in Sachsen ist erstmals wieder auf unter 1000 gesunken. Auf der anderen Seite steigt die Zahl der Impfungen kontinuierlich - auch wenn es weiter bei der Anmeldung klemmt.

Von Sonntag auf Montag wurden in Sachsen 750 Neuinfektionen registriert. In den vergangenen Tagen und Wochen waren es oft weit über 1500 oder gar 2000.

Mehr dazu lest Ihr in unserem >>ausführlichen Bericht.

Die aktuellen Corona-Werte in Sachsen.
Die aktuellen Corona-Werte in Sachsen.  © TAG24

Update, 18. Januar, 14.37 Uhr: Sachsen denkt über Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar nach

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (45, CDU) hält eine Verlängerung des Corona-Lockdowns im Freistaat bis 14. Februar für denkbar. Nach einem Besuch im Städtischen Klinikum Dresden sprach er sich am Montag erneut für einen Stufenplan bis Ostern aus. "Wir müssen in Sachsen - glaube ich - nicht viel nachschärfen. Wir müssen nur das, was wir uns vorgenommen haben, konsequent umsetzen." Dann werde man auch niedrigere Infektionszahlen erreichen.

Mehr dazu lest Ihr >>hier.

Der Lockdown in Sachsen könnte bis zum 14. Februar verlängert werden.
Der Lockdown in Sachsen könnte bis zum 14. Februar verlängert werden.  © Haertelpress

Update, 18. Januar, 12.40 Uhr: "Click&Collect" - Wirtschaftsminister vorsichtig optimistisch

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) will bei sinkenden Corona-Infektionszahlen die Einführung des Abholservices "Click und Collect" für den Handel prüfen.

Der SPD-Politiker sprach am Montag am Rande einer Pressekonferenz von einer "sinnvollen Möglichkeit" für den Einzelhandel und kündigte an, das System gern einführen zu wollen. Das könne man aber erst tun, wenn man auf einen Inzidenzwert für eine mögliche Lockerung komme, der fachlich gesichert sei, betonte Dulig. Deshalb könne vorerst noch kein Zeitpunkt genannt werden.

Der Handel hatte in der Vergangenheit immer wieder kritisiert, dass es anders als in anderen Bundesländern in Sachsen nicht die Möglichkeit gibt, Ware online zu bestellen und dann in den Läden vor Ort abzuholen - auch wenn sie coronabedingt geschlossen sind.

Dulig verteidigte das bisherige Vorgehen. "Das oberste Ziel ist es, dass die Menschen zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden", so Dulig. Jedes Angebot, dass die Mobilität erweitere, könne derzeit nicht verantwortet werden. Zugleich gab sich der Minister "vorsichtig optimistisch" angesichts der jüngsten Zahlen.

Sachsen zählt zwar nach wie vor zu den bundesweiten Hotspots, allerdings geht die Zahl der Neuinfektionen seit einigen Tagen etwas zurück.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

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