Coronavirus in Chemnitz: Über ein Prozent der Sachsen geimpft

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 9170 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 129,5 (Stand: 18. Januar).

Nichts los im Chemnitz Center! Durch den aktuellen Knallhart-Lockdown sind fast alle Geschäfte dicht.
Nichts los im Chemnitz Center! Durch den aktuellen Knallhart-Lockdown sind fast alle Geschäfte dicht.  © Ralph Kunz

Auch im neuen Jahr gelten weiterhin die verschärfte Maskenpflicht sowie eine nächtliche Ausgangssperre ab 22 Uhr.

Restaurants und Kneipen, genauso wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo- und Fitnessstudios oder Kinos bleiben geschlossen.

Am 14. Dezember ist Sachsen in den Knallhart-Lockdown gegangen! Dieser gilt vorerst bis 7. Februar.

Unter anderem wurde ein 15-Kilometer-Radius eingeführt. In diesem darf gewandert, gesportelt und eingekauft werden.

Es gelten auch verschärfte Kontaktbeschränkungen: Erlaubt sind Treffen von einem Hausstand, in Begleitung des Partners oder der Partnerin und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand.

Zudem wurden fast alle Geschäfte dicht gemacht - Lebensmittelläden, Getränkeläden, Optiker und Apotheken haben aber weiterhin geöffnet.

>>>Hier findet Ihr die neue sächsische Corona-Schutzverordnung, die ab 11. Januar bis zum 7. Februar 2021 gilt.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 18. Januar, 10.28 Uhr: 421 Corona-Neuinfektionen in Sachsen - Inzidenz gesunken

Die sächsischen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 421 weitere Corona-Neuinfektionen sowie 25 Todesfälle binnen eines Tages gemeldet. Zugleich sank die 7-Tage-Inzidenz auf 245, nach 253 am Vortag. Damit hat Sachsen im Bundesvergleich aber weiter die zweithöchste Infektionsrate nach Thüringen (274). Insgesamt haben sich bisher fast 167.000 Menschen aus dem Freistaat nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 5100 Infizierte sind verstorben.

Die höchste Infektionsrate in Sachsen wurde am Montag für den Landkreis Mittelsachsen (425) ausgewiesen - der bundesweit dritthöchste Wert.

In Deutschland wurde insgesamt nach Angaben des RKI zu Wochenbeginn der niedrigste Wert an Neuinfektionen seit dem 20. Oktober ausgewiesen: 7141. Außerdem wurden 214 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet - seit dem 14. Dezember war der Wert nicht mehr so niedrig.

An Montagen sind die erfassten Fallzahlen allerdings meist geringer, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Vor genau einer Woche hatte das RKI 12.497 Neuinfektionen und 343 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Der Inzidenzwert liegt aktuell bei etwas mehr als 134 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen.

Update, 18. Januar, 8.48 Uhr: Grenzpendler müssen sich ab sofort wöchentlich testen lassen

Neue Regel für Berufspendler aus Polen und Tschechien: Von diesem Montag an müssen sich Grenzpendler, die aus Risikogebieten ein- oder ausreisen, einmal pro Woche testen lassen. Das sieht die sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung vor.

Damit sollen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums Infektionsketten schneller erkannt und gestoppt werden. Der Freistaat beteiligt sich mit bis zu zehn Euro pro Antigen-Schnelltest.

Eigentlich sollten die Tests zweimal pro Woche erfolgen, nach Kritik von Verbänden und Unternehmen steuerte das Kabinett jedoch nach. Für die Unternehmen ist die Situation dennoch eine Herausforderung, sie müssen die Tests über Betriebsärzte oder mit Hilfe von privaten Testcentern organisieren.

Das Gesundheitsministerium schätzt, dass etwa 25.000 Personen Anträge auf Kostenbeteiligung bei der Landesdirektion Sachsen stellen können.

Update, 18. Januar, 8.35 Uhr: Zwickaus Krematorium braucht mehr Mitarbeiter

Die Sterbefälle in Zwickau haben seit Dezember drastisch zugenommen. Das städtische Krematorium arbeitet an der Belastungsgrenze. >>>Hier bekommt Ihr alle Infos dazu.

Update, 18. Januar, 6.30 Uhr: Irre! Impfgegner lassen Corona-Aufklärungsvideo aus Chemnitzer Klinikum von YouTube sperren

Unglaublich, aber wahr: Mutmaßliche Impfgegner legten ein Impf-Aufklärungsvideo des Klinikums Chemnitz lahm. Sie behaupteten, darin würden "Unwahrheiten" verbreitet. Gerade das ist eine Lüge.

Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 18. Januar, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag für Chemnitz 26 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 9170 Corona-Fälle (Stand 0 Uhr).

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 129,5.

Update, 17. Januar, 18 Uhr: Schulen in Sachsen öffnen für Abschlussklassen

Nach vierwöchiger Pause öffnen zahlreiche Schulen in Sachsen am Montag für die Abschlussklassen. Rund 50.800 Mädchen und Jungen werden dann in geteilten Klassen unterrichtet, um sich besser auf anstehende Prüfungen vorbereiten zu können.

Die Teilöffnung mitten im Corona-Lockdown sorgt allerdings für Diskussionen. Kritik gab es im Vorfeld von der Gewerkschaft GEW, auch der Lehrerverband hält die Rückkehr Tausender Schüler angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen für verfrüht. An zahlreichen Schulen herrscht zudem Unsicherheit, weil am Dienstag Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Weitere Verschärfungen sind nicht ausgeschlossen.

Schüler und Lehrer können sich zu Beginn der Woche kostenlos mit einem Schnelltest auf das Coronavirus untersuchen lassen. Dafür gibt es im Land rund 100 zentrale Testschulen. Bis zum Freitagmorgen hatten sich 35 Prozent der Schüler für einen freiwilligen Antigen-Test angemeldet. Genaue Zahlen werden für Montag erwartet.

Update, 17. Januar, 17.43 Uhr: Grenzpendler müssen sich ab sofort wöchentlich testen lassen

Neue Regel für Berufspendler aus Polen und Tschechien: Von diesem Montag an müssen sich Grenzpendler, die aus Risikogebieten ein- oder ausreisen, einmal pro Woche testen lassen. Das sieht die sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung vor. Damit sollen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums Infektionsketten schneller erkannt und gestoppt werden. Der Freistaat beteiligt sich mit bis zu zehn Euro pro Antigen-Schnelltest.

Eigentlich sollten die Tests zweimal pro Woche erfolgen, nach Kritik von Verbänden und Unternehmen steuerte das Kabinett jedoch nach. Für die Unternehmen ist die Situation dennoch eine Herausforderung, sie müssen die Tests über Betriebsärzte oder mit Hilfe von privaten Testcentern organisieren.

Das Gesundheitsministerium schätzt, dass etwa 25.000 Personen Anträge auf Kostenbeteiligung bei der Landesdirektion Sachsen stellen können.

Update, 17. Januar, 15.56 Uhr: Lieferengpass! Vorerst keine neuen Impftermine in Sachsen

In Sachsen können vorerst keine neuen Impftermine vergeben werden. Weder online noch telefonisch sei eine Vereinbarung ab Montag möglich, sagte Kai Kranich vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag.

Mehr dazu lest Ihr >>hier.

Vorerst gibt es keine neuen Impftermine in Sachsen.
Vorerst gibt es keine neuen Impftermine in Sachsen.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 17. Januar, 13.41 Uhr: Corona-Pandemie in Sachsen: 97 neue Todesfälle

In Sachsen sind binnen eines Tages 97 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert worden. Damit stieg die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im vergangenen März an oder mit Corona gestorben sind, auf 5079. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag hervor.

Die Zahl der Neuinfektionen stieg innerhalb von 24 Stunden um 1280 auf insgesamt rund 166.500. Am Wochenende fallen die Zahlen oft niedriger aus, weil weniger getestet und gemeldet wird. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt im Freistaat demnach bei 253 und damit unter den Werten der vergangenen Tagen.

Bundesweit verbucht derzeit Thüringen die höchste Sieben-Tage-Inzidenz - gefolgt von Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Update, 17. Januar, 11.46 Uhr: Wie kommen über 80-Jährige zur Corona-Impfung?

Seit Anfang Januar können sich in Sachsen über 80-Jährige gegen Corona impfen lassen. Doch da das Impfzentrum nicht immer unmittelbar in der Nachbarschaft ist, stellt der Weg für viele Rentner ein Hindernis dar. Die Stadt Limbach-Oberfrohna weiß um dieses Problem und hat nun die passende Lösung gefunden.

Den ausführlichen Bericht könnt Ihr >>>hier lesen.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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