Coronavirus in Dresden: Ab heute gilt der "Lockdown light"!

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 1448 mit dem Virus infizierte Menschen (Stand: 22. Oktober, 12 Uhr), viele von ihnen sind bereits wieder genesen.

Auf einer digitalen Anzeigetafel in der Dresdner Innenstadt steht "Corona kann tödlich sein - mindestens 1,50 Meter Abstand". Im Hintergrund ist das Rathaus zu sehen.
Auf einer digitalen Anzeigetafel in der Dresdner Innenstadt steht "Corona kann tödlich sein - mindestens 1,50 Meter Abstand". Im Hintergrund ist das Rathaus zu sehen.  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Während im Sommer Normalität in Sachsen einzukehren schien, spitzte sich die Corona-Lage zuletzt wieder zu.

Weiterhin gilt deshalb die Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr. Sollte eine Inzidenz (Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner) von 35 überschritten werden (Corona-Ampel auf Orange), muss der Mundschutz auch im öffentlichen Raum getragen werden.

Großveranstaltungen bleiben weiter verboten. Nur, wenn die Inzidenz unter 20 liegt und die Kontaktdaten der Besucher erhoben werden, dürfen sie unter strengen Auflagen stattfinden.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden. 

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findest Du hier.

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt in unserem +++ Corona-Liveticker +++

Update, 22. Oktober, 17.43 Uhr: Ministerium: 471 Corona-Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter stark im dreistelligen Bereich angestiegen. 

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden am Donnerstag 471 Neuinfektionen sowie acht weitere Todesfälle registriert. Damit gibt es bisher insgesamt 11.734 nachgewiesene Corona-Fälle in Sachsen sowie 271 Menschen, die seit Beginn der Pandemie an oder mit einer Covid-19-Erkrankung starben. Rund 7950 Menschen gelten als wieder genesen.

Der Anstieg der Zahlen wirkt sich auf die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz aus - die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. 

Diese lag am Donnerstag auf den gesamten Freistaat gerechnet bei 53. Regional stellt sich die Lage allerdings unterschiedlich dar. Ab einem Wert von 50 müssen Landkreise und Städte verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ergreifen.

Besonders hoch sind die Corona-Infektionen im Erzgebirge, dort sind binnen eines Tagen 108 Neuerkrankte registriert worden. Der Inzidenz-Wert liegt bei 132,3. Die Gesundheitsämter im Land gerieten bei der Nachverfolgung von Kontakten ans Limit, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). 

Laut Ministerium gibt es derzeit 388 Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern, 73 Menschen werden auf der Intensivstation behandelt.

Update, 22. Oktober, 16.36 Uhr: DSC Volleyball Damen nur noch vor 150 Zuschauern

Die Corona-Krise zwingt nun auch die DSC Volleyball Damen zur Reduktion ihrer Zuschauer. Nur noch 150 Menschen können am Samstag beim Heimspiel gegen Münster dabei sein. 

Update, 22. Oktober, 12.40 Uhr: Aktuelle Fallzahlen in Dresden

Satte 99 neue Fälle wurden in der Statistik der sächsischen Landeshauptstadt am heutigen Donnerstag hinzgefügt. Jedoch nur fünf davon sollen in den vergangenen 24 Stunden aufgetreten sein. Die Fallzahl liegt nun bei 1448.

Ebenfalls in den vergangenen 24 Stunden sind Schätzungen der Stadtverwaltung zufolge 22 Personen genesen (insgesamt 970). Ein weiterer Patient musste aufgrund der Schwere des Krankheitsverlaufs in ein Krankenhaus gebracht werden (insgesamt 118).

Aktuell infiziert sind somit 465 Dresdner. Die Corona-Ampel zeigt bei einem Wert von 46 orange an.

Die Kurve nimmt am heutigen Donnerstag einen kleinen Knick und stagniert fast (!).
Die Kurve nimmt am heutigen Donnerstag einen kleinen Knick und stagniert fast (!).  © Screenshot/Stadtverwaltung Dresden

Update, 22. Oktober, 12.30 Uhr: Sachsen weitet Maskenpflicht aus

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird die Maskenpflicht in Sachsen ausgeweitet. Sie soll ab Samstag auch für öffentliche Räume gelten, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist und die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 35 pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen liegt.

Welche weiteren Schutzmaßnahmen ergriffen werden, lest Ihr >>> hier.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD).
Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD).  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Update, 22. Oktober, 11.20 Uhr: 90 Bundeswehr-Soldaten in Sachsen im Corona-Einsatz

In mehreren deutschen Gemeinden und Landkreisen unterstützen Angehörige der Bundeswehr die Gesundheitsämter im Kampf gegen das Coronavirus. Auch in neun sächsischen Regionen kommen die Soldaten bereits zum Einsatz.

Wie die Bundeswehr am Donnerstag erklärte, seien im Moment rund 90 Streitkräfte verschiedener Panzergrenadier- und Pionierbrigaden sowie der Stabsunterstützungskompanie im Dienst, um die sächsischen Gesundheitsämter zu unterstützen.

Was ihre Aufgaben sind und in welchen Orten sie diesen nachgehen, könnt Ihr >>> hier lesen.

Ein Soldaten hält einen Sack, während ein anderer am Telefon die Kontaktpersonen eines Infizierten ermittelt.
Ein Soldaten hält einen Sack, während ein anderer am Telefon die Kontaktpersonen eines Infizierten ermittelt.  © Montage: Bundeswehr/Anne Weinrich

Update, 22. Oktober, 9.40 Uhr: Tschechien verhängt Ausgangssperre

In Tschechien steigt die Zahl der Corona-Infizierten weiter sprunghaft an. Mit knapp 15.000 neuen Fällen innerhalb von 24 Stunden vermeldeten die Behörden am Donnerstag einen Tagesrekord.

Insgesamt befinden sich mehr als 4400 Menschen im Krankenhaus in Behandlung. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung seit Beginn der Pandemie stieg auf 1739.

Derweil traten drastische Maßnahmen gegen die Corona-Welle in Kraft. Welche das sind und ob es immer noch möglich ist, in das Land einzureisen, erfahrt Ihr >>> hier.

Andrej Babis, Ministerpräsident von Tschechien, spricht auf einer Pressekonferenz nach außerordentlichen Regierungsgespräche über weitere Corona-Maßnahmen.
Andrej Babis, Ministerpräsident von Tschechien, spricht auf einer Pressekonferenz nach außerordentlichen Regierungsgespräche über weitere Corona-Maßnahmen.  © Montage: dpa/CTK/Josef Vostárek, dpa/CTK/Vít Šimánek

Update, 22. Oktober, 7.15 Uhr: Trotz Corona - Eisbahn im Kempinski-Hotel öffnet

Alle Jahre wieder - lädt das Hotel Kempinski zum Eislaufen in den Innenhof ein. Vom 21. November bis zum 31. Januar können Schlittschuhläufer auf der 500 qm großen Eisfläche ihre Runden drehen.

"Wir hoffen, zur Winterzeit wieder für viele Gäste und Dresdner begrüßen zu können", so Hoteldirektor Marten Schwass (60). Welche Auflagen dabei gelten und wann die Bahn offen ist, lest Ihr >>> hier.

Die Eisbahn mitten im Kempinski zieht jedes Jahr Schlittschuhfahrer an.
Die Eisbahn mitten im Kempinski zieht jedes Jahr Schlittschuhfahrer an.  © Eric Münch

Update, 22. Oktober, 7 Uhr: Gesundheitsministerin stellt neue Corona-Schutzverordnung vor

Angesichts steigender Corona-Zahlen müssen sich die Sachsen auf mehr Beschränkungen einstellen. Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) will am Donnerstag in Dresden die neue Corona-Schutzverordnung für den Freistaat vorstellen. 

Bereits in der vergangenen Woche hatte sich das Kabinett auf strengere Corona-Regeln verständigt. Mit der neuen Verordnung soll es in Sachsen einen Stufenplan geben. Was der mit sich bringen könnte, erfahrt Ihr >>> hier.

Verschärfte Regeln: Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) gibt heute die neue Corona-Schutzverordnung für Sachsen bekannt.
Verschärfte Regeln: Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) gibt heute die neue Corona-Schutzverordnung für Sachsen bekannt.  © Jürgen Männel

Update, 21. Oktober, 18.12 Uhr: Dresdner Kunstsammlungen verschieben Romantik-Schau in Moskau

Wegen der Entwicklung in der Corona-Pandemie in Russland verschieben die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) nun doch ihre geplante Romantik-Ausstellung in Moskau. "Wir haben bis zuletzt gehofft, aber es geht nicht anders", sagte Generaldirektorin Marion Ackermann am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. 

Beschränkungen aufgrund des Anstiegs der Infektionen machten das Kooperationsprojekt mit der Staatlichen Tretjakow-Galerie ab Anfang Dezember unmöglich. "Wir halten dennoch an der Ausstellung fest und freuen uns auf die Eröffnung mit ein paar Wochen Verzögerung."

Die mit "Träume von Freiheit" überschriebene Präsentation zur russischen und deutschen Romantik, gestaltet von Stararchitekt Daniel Libeskind, ist eines der Highlights im SKD-Programm 2020/2021, das coronabedingt auf sieben Ausstellungen und damit ein Fünftel des üblichen Jahresumfangs reduziert wurde. Die Museen in Dresden und Moskau hoffen nun auf das Frühjahr 2021. Der Katalog zur Ausstellung allerdings soll nach Angaben von Ackermann dennoch Anfang Dezember vorgestellt werden, "auch als Zeichen".

Update, 21. Oktober, 16.12 Uhr: Dresden überschreitet Corona-Grenzwert: Das sind die Konsequenzen!

Jetzt ist es passiert: Dresden hat binnen sieben Tagen die Schwelle von 35 pro 100.000 an Corona erkrankten Menschen überschritten. Die Stadt reagiert am heutigen Mittwoch mit einer Corona-Allgemeinverfügung! Alle Infos findet Ihr >>> hier.

Auf Dresden kommt jetzt wieder einiges zu.
Auf Dresden kommt jetzt wieder einiges zu.  © Norbert Neumann

Update, 21. Oktober, 15.28 Uhr: Starker Anstieg der Neuinfektionen

Die Zahl der mittlerweile Infizierten in Dresden steigt auf 1349. Gut 948 davon sind bereits wieder genesen. Fünf derzeit Infizierte wurden zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert. 

Titelfoto: Norbert Neumann/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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