Coronavirus in Dresden: Keine Neuinfektionen über Pfingsten gemeldet

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 623 mit dem Virus infizierte Menschen (Stand: 2. Juni, 12 Uhr), die meisten von ihnen sind bereits wieder geheilt. 

Eine Besucherin schaut sich im Historischen Grünen Gewölbes im Residenzschloss um. Das Historische Grüne Gewölbe Dresden hat erstmals seit dem spektakulären Einbruch im November 2019 wieder geöffnet. Die Besucherzahl ist wegen der Corona-Schutzregeln begrenzt worden.
Eine Besucherin schaut sich im Historischen Grünen Gewölbes im Residenzschloss um. Das Historische Grüne Gewölbe Dresden hat erstmals seit dem spektakulären Einbruch im November 2019 wieder geöffnet. Die Besucherzahl ist wegen der Corona-Schutzregeln begrenzt worden.  © Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

In Sachsen kehrt langsam die Normalität zurück. So haben Läden, Geschäfte, Restaurants und Hotels bereits wieder geöffnet - natürlich alle unter Berücksichtigung eines Hygiene-Konzepts.

Weiterhin gilt Maskenpflicht im Freistaat.

Auch Schüler und Kita-Kinder können nach und nach wieder zurück in die Einrichtungen.

Einschränkungen gibt es noch bei Großveranstaltungen über 1000 Leuten und Clubs. Diese finden nach wie vor noch nicht statt. 

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden. 

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findest Du >> hier.

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt in unserem +++ Corona-Liveticker +++

Update, 2. Juni, 12.20 Uhr: Erneut keine Neuinfektion

Erneut wurden in Dresden keine Corona-Neuinfektionen gemeldet. Damit bleibt die Zahl seit dem 30. Mai bei 623. Geschätzt 596 Genesene gibt es mittlerweile, das sind vier mehr als noch am Vortag. 

Update, 2. Juni, 8.50 Uhr: Erster Flug in Dresden nach Corona

Wochenlang war es ruhig am Dresdner Flughafen. Bis heute. Die Eurowings-Maschine aus Düsseldorf landete 7.50 Uhr und hob 8.39 Uhr wieder in Richtung nordrhein-westfälische Hauptstadt ab. 

Die Maschine der Eurowings kam aus Düsseldorf.
Die Maschine der Eurowings kam aus Düsseldorf.  © Tino Plunert

Update, 1. Juni, 20.10 Uhr: Tschechien macht die Grenze auf

Tschechien öffnet seine Grenze ab Mitte Juni wieder für Touristen aus Deutschland. Das beschloss das Kabinett am Montag in Prag, wie Gesundheitsminister Adam Vojtech bekanntgab. 

Ab welchem Tag man wieder ohne Probleme über die Grenze kommt und welches besondere Bonus-System sich Prag für Reisende einfallen ließ, lest Ihr >>> hier.

Ein tsc.hechischer Soldat mit Mundschutz geht an der tschechischen Grenze an einem Wohnwagen entlang.
Ein tsc.hechischer Soldat mit Mundschutz geht an der tschechischen Grenze an einem Wohnwagen entlang.  © dpa/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild

Update, 1. Juni, 20 Uhr: Kretschmer will mit Corona-Demonstranten im Gespräch bleiben

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wirbt für eine Auseinandersetzung mit Menschen, die gegen die aus ihrer Sicht zu strengen Corona-Auflagen demonstrieren. "Wenn der Eindruck entsteht, dass die Politik nicht zuhört und irgendwas entscheidet, hat man verloren", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). 

Das gelte etwa beim Thema Impfpflicht. "Ich habe früh deutlich gemacht, dass es keinen Impfzwang geben wird", sagte er. Ihm hätten Menschen beim Thema vermeintlicher Impfzwang gesagt, dass Politik "gegen die Menschen" gemacht werde.

Seinen Kurs weiterer Lockerungen für Sachsen verteidigte er. Man müsse weg von dem generellen Verbot und «hin zu einem Ermöglichen unter Auflagen». Sachsen will die Einschränkungen in der Corona-Krise ab dem 6. Juni weiter lockern. Maßnahmen wie Abstandsgebot und Maskenpflicht sollen aber bleiben.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen.
Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen.  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Update, 1. Juni, 16.29 Uhr: Hannovers Verteidiger Franke warnt 96 vor Ex-Club Dynamo Dresden

Hannovers Innenverteidiger Marcel Franke hat seine Mannschaft vor dem Nachholspiel gegen seinen Ex-Club Dynamo Dresden gewarnt. "Man darf Dresden jetzt nicht unterschätzen, nur weil sie zwei Wochen in Quarantäne waren", wird der 27-Jährige, der bei der 1:3-Niederlage der 96er am Samstag beim SV Sandhausen nach langer Verletzung erstmals seit dem 10. November 2019 wieder spielte, auf der Hannoveraner Vereinswebsite zitiert. "Wir wissen, dass sie Qualität haben."

Die Partie der Niedersachsen gegen die Sachsen sollte eigentlich das erste Spiel der Hannoveraner nach der Corona-Zwangspause sein. Wegen Coronavirus-Fällen bei Dynamo musste die Begegnung aber verschoben werden und soll nun am Mittwoch um 18.30 Uhr stattfinden. 

Für Franke, der in Dresden aufgewachsen ist, ist das Spiel etwas Besonderes. "Es ist immer irgendwo etwas Spezielles, wenn man gegen seinen Heimatverein spielt, bei dem man viele Jahre gespielt hat und mit dem man noch verbunden ist", sagte er. Franke spielte bereits in der Jugend für Dynamo und kam zu zwei Zweitligaeinsätzen für Dresden.

Hannovers Marcel Franke (r) fürchtet nicht nur Sandhausens Robin Scheu, sondern auch die Partie gegen Dynamo am Mittwoch.
Hannovers Marcel Franke (r) fürchtet nicht nur Sandhausens Robin Scheu, sondern auch die Partie gegen Dynamo am Mittwoch.  © dpa/Ronald Wittek/epa/Pool

Update, 1. Juni, 15.50 Uhr: Erstmals keine Neuinfektionen in Sachsen gemeldet

Erstmals seit knapp drei Monaten sind den Behörden in Sachsen keine neuen Corona-Infektionen mehr gemeldet worden. Am Pfingstmontag lag die Zahl der nachgewiesenen Infektionen wie schon am Sonntag bei 5304, teilte das Gesundheitsministerium mit. Auch die Zahl der Todesopfer blieb bei 210. 

Mehr dazu gibt's >>> hier.

Update, 1. Juni, 14.14 Uhr: Stand der Infektionen in Dresden

Zum Wochenstart wurden keine neuen Coronavirus-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich in der sächsischen Landeshauptstadt damit 623 Leute mit dem Virus infiziert. 592 sind mittlerweile wieder genesen. 76 Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Eine Angestellte säubert die Tische reines Restaurants in der Münzgasse.
Eine Angestellte säubert die Tische reines Restaurants in der Münzgasse.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 1. Juni, 7.30 Uhr: Soziale Arbeit: Einzelne Leistungen coronabedingt nicht finanziert

Zu Beginn der Corona-Krise befürchteten soziale Träger harte Einschnitte für die Schwächsten der Gesellschaft. Bislang sind jedoch nur vereinzelte Sozialleistungen betroffen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei verschiedenen Trägern in Sachsen ergab. 

So ist zum Beispiel ein Tagestreff für wohnungslose Menschen in Zwickau in Schieflage geraten, weil die Stadt Zwickau eine Haushaltssperre verhängt hat. Coronabedingt ist der viertgrößten Stadt Sachsens rund ein Drittel der Gewerbesteuereinnahmen weggebrochen.

Von einer flächendeckenden Unterfinanzierung der sozialen Arbeit durch Corona kann derzeit aber nicht die Rede sein. 

"Uns sind bisher nur Einzelfälle bekannt", sagte etwa Thomas Neumann, Sprecher des Landesverbands der Parität, gegenüber dpa. Doch mit Blick auf die vielerorts ohnehin schon klammen Haushalte befürchten die befragten Träger zukünftig einen Sparkurs. 

Laut aktueller Steuerschätzung könnten Sachsens Kommunen coronabedingt bis 2024 mehr als eine Milliarde Euro fehlen. 

Zu Beginn der Corona-Krise befürchteten soziale Träger harte Einschnitte für die Schwächsten der Gesellschaft. Bislang sind jedoch "nur" vereinzelte Sozialleistungen betroffen. (Bildmontage).
Zu Beginn der Corona-Krise befürchteten soziale Träger harte Einschnitte für die Schwächsten der Gesellschaft. Bislang sind jedoch "nur" vereinzelte Sozialleistungen betroffen. (Bildmontage).  © Friso Gentsch/dpa ; Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 31. Mai, 16.25 Uhr: Verhaltener Pfingstreiseverkehr in Sachsen

Der Pfingstreiseverkehr in Sachsen hat sich bis Sonntagmittag in Grenzen gehalten. 

"Es ist ganz ruhig", sagte ein Sprecher des Verkehrswarndienstes in Dresden am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. "Auf den Straßen ist nicht viel los." 

Auch an der Grenze zu Polen blieb der befürchtete Ansturm aus. "Keine Probleme, es gab nur kurzzeitig am Samstag mal einen kleinen Stau", sagte ein Sprecher. 

Ob die zeitbegrenzte Öffnung eines zusätzlichen Grenzübergangs südlich von Görlitz zur Entlastung beigetragen hat, konnte er allerdings nicht sagen.

Auf den Autobahnen in Sachsen ist über Pfingsten bisher wenig los. (Symbolbild)
Auf den Autobahnen in Sachsen ist über Pfingsten bisher wenig los. (Symbolbild)  © Uwe Anspach/dpa

Update, 31. Mai, 14.48 Uhr: Weiter nur geringer Anstieg bei Corona-Infektionen in Sachsen

Die Zahl der laborbestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Sachsen hat seit Samstag kaum zugenommen. Die vom Gesundheitsministerium in Dresden am Sonntag veröffentlichte Übersicht verzeichnete fünf neue Fälle binnen 24 Stunden. 

Seit Beginn der Pandemie haben sich danach insgesamt 5304 Menschen im Freistaat nachweislich mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert, die Zahl der Todesopfer liegt unverändert bei 210. Der Anteil der Gestorbenen an der Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionsfälle beträgt weiter vier Prozent. Geschätzt wird, dass nun 4860 Betroffene wieder genesen sind, zehn mehr als am Vortag.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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