Coronavirus in Dresden: Kretschmer wirkt nachdenklich nach Besuch der Intensivstation

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Krise 19.132 mit dem Virus infizierte Menschen, der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt bei 188,6 (beide Stand: 18. Januar, 12 Uhr). Der für die weiteren Maßnahmen wichtige Inzidenz-Wert des RKI liegt bei 178,9 (Stand: 18. Januar, 0 Uhr). Dieser weicht so gut wie immer von den städtischen Angaben ab, da das RKI die Daten oftmals erst später übermittelt bekommt.

Leere Bänke stehen auf der Brühlschen Terrasse. Auch im 2021 heißt es: Lockdown!
Leere Bänke stehen auf der Brühlschen Terrasse. Auch im 2021 heißt es: Lockdown!  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Auch im neuen Jahr gelten weiterhin die verschärfte Maskenpflicht sowie eine nächtliche Ausgangssperre

Der Freistaat befindet sich seit dem 14. Dezember im zweiten harten Lockdown, der zunächst bis mindestens 7. Februar andauern wird.

Seit dem 11. Januar gelten erneute Verschärfungen.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr >> hier.

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 18. Januar, 21.38 Uhr: Keine Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs

Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) hat in der MDR-Sendung "Fakt ist" über eine mögliche Verschärfung des Lockdowns gesprochen. Eine Schließung der Betriebe und die Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs sei nicht geplant. Weitere Infos zum >> TV-Auftritt im Artikel.

Update, 18. Januar, 18.05 Uhr: Ministerpräsident Kretschmer plädiert für Stufenplan bis Ostern

Bei seinem Besuch im Städtischen Klinikum Dresden hat sich Michael Kretschmer (45, CDU) für einen Stufenplan bis Ostern ausgesprochen und den Mitarbeitern ausdrücklich für ihr Engagement gedankt. Weitere Infos lest Ihr im separaten Artikel zum Klinikbesuch des Ministerpräsidenten.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) mahnte bei seinem Klinikbesuch auch die Umsetzung der Corona-Regeln an.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) mahnte bei seinem Klinikbesuch auch die Umsetzung der Corona-Regeln an.  © Robert Michael/dpa

Update, 18. Januar, 17.43 Uhr: Neue Impfdosen in Sachsen eingetroffen

Termine für die Impfungen werden in Sachsen momentan nicht neu vergeben. Immerhin sind neue Impfdosen eingetroffen.
Termine für die Impfungen werden in Sachsen momentan nicht neu vergeben. Immerhin sind neue Impfdosen eingetroffen.  © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Bei der Impfanmeldung in Sachsen klemmt es. Dennoch sind am Montag neue Impfdosen im Freistaat eingetroffen. Weitere Infos zum Thema Impfen in Sachsen lest Ihr im Artikel.

Update, 18. Januar, 12.50 Uhr: Nur 35 Neuinfektionen, aber dafür 15 neue Todesfälle in Dresden

Die Stadt Dresden hat am heutigen Montag, den 18. Januar gerade einmal 35 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden gemeldet. Gleichzeitig sind allerdings auch 15 weitere Menschen am Coronavirus verstorben.

Die Gesamtzahl der bislang bekannten Infektionen steigt damit auf 19.132 und die der bisherigen Sterbefälle auf 513. Außerdem sind 43 weitere Krankenhauseinweisungen (insgesamt 1417) hinzugekommen.

Dafür gelten aber auch 200 weitere Dresdner als genesen, damit haben schon 15.927 eine Erkrankung heil überstanden. Sie Zahl der aktuell aktiven Fälle in Sachsens Hauptstadt steht dadurch schätzungsweise bei 2692.

Die für Corona-Patienten vorgehaltenen Betten in den Kliniken sind zu 61 (+/- 0) Prozent auf den Normalstationen sowie zu 80 (-5) Prozent auf den Intensivstationen ausgelastet. Laut der Stadtverwaltung kommt Dresden derzeit auf einen 7-Tage-Inzidenz-wert von 188,6 (Vortag 186,2) und das Robert Koch-Institut meldet einen Wert von 178,9 (Vortag 171,9)

Update, 18. Januar, 11.20 Uhr: 421 Corona-Neuinfektionen in Sachsen - Inzidenz gesunken

Die sächsischen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 421 weitere Corona-Neuinfektionen sowie 25 Todesfälle binnen eines Tages gemeldet.

Zugleich sank die 7-Tage-Inzidenz auf 245, nach 253 am Vortag. Damit hat Sachsen im Bundesvergleich aber weiter die zweithöchste Infektionsrate nach Thüringen (274). Insgesamt haben sich bisher fast 167.000 Menschen aus dem Freistaat nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 5100 Infizierte sind verstorben.

Die höchste Infektionsrate in Sachsen wurde am Montag für den Landkreis Mittelsachsen (425) ausgewiesen - der bundesweit dritthöchste Wert.

Update, 18. Januar, 8.57 Uhr: Grenzpendler müssen sich ab sofort wöchentlich testen lassen

Neue Regel für Berufspendler aus Polen und Tschechien: Von diesem Montag an müssen sich Grenzpendler, die aus Risikogebieten ein- oder ausreisen, einmal pro Woche testen lassen. Das sieht die sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung vor.

Damit sollen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums Infektionsketten schneller erkannt und gestoppt werden. Der Freistaat beteiligt sich mit bis zu zehn Euro pro Antigen-Schnelltest.

Eigentlich sollten die Tests zweimal pro Woche erfolgen, nach Kritik von Verbänden und Unternehmen steuerte das Kabinett jedoch nach. Für die Unternehmen ist die Situation dennoch eine Herausforderung, sie müssen die Tests über Betriebsärzte oder mit Hilfe von privaten Testcentern organisieren.

Das Gesundheitsministerium schätzt, dass etwa 25.000 Personen Anträge auf Kostenbeteiligung bei der Landesdirektion Sachsen stellen können.

In Kodersdorf bei Görlitz ließen sich am Morgen mehrere Grenzpendler testen. Innerhalb weniger Minuten bekommen sie das Ergebnis aufs Handy.
In Kodersdorf bei Görlitz ließen sich am Morgen mehrere Grenzpendler testen. Innerhalb weniger Minuten bekommen sie das Ergebnis aufs Handy.  © Lausitznews

Update, 18. Januar, 8.54 Uhr: Weniger Unternehmens-Pleiten

Die Corona-Pandemie ist für viele Dresdner Unternehmer ein Kampf ums wirtschaftliche Überleben. Wie der ausgehen wird, hängt maßgeblich davon ab, wie lange der derzeitige Lockdown noch dauert. Verloren ist er aber noch nicht. Das zeigen die Zahlen zu den Geschäftsaufgaben und Insolvenzen. Von denen gab es 2020 nämlich deutlich weniger als im Jahr zuvor.

So wurden beim Rathaus im vergangenen Jahr 3957 Firmen abgemeldet und damit 529 weniger als 2019. Das ist ein Rückgang von fast zwölf Prozent!

Mehr dazu >> hier.

Update, 18. Januar, 6.29 Uhr: Schulen in Sachsen öffnen für Abschlussklassen

Nach vierwöchiger Pause öffnen zahlreiche Schulen in Sachsen am Montag für die Abschlussklassen. Rund 50.800 Mädchen und Jungen werden dann in geteilten Klassen unterrichtet, um sich besser auf anstehende Prüfungen vorbereiten zu können.

Die Teilöffnung mitten im Corona-Lockdown sorgt allerdings für Diskussionen. Kritik gab es im Vorfeld von der Gewerkschaft GEW, auch der Lehrerverband hält die Rückkehr Tausender Schüler angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen für verfrüht. An zahlreichen Schulen herrscht zudem Unsicherheit, weil am Dienstag Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Weitere Verschärfungen sind nicht ausgeschlossen.

Schüler und Lehrer können sich zu Beginn der Woche kostenlos mit einem Schnelltest auf das Coronavirus untersuchen lassen. Dafür gibt es im Land rund 100 zentrale Testschulen. Bis zum Freitagmorgen hatten sich 35 Prozent der Schüler für einen freiwilligen Antigen-Test angemeldet. Genaue Zahlen werden für Montag erwartet.

Für die Abschlussklassen geht es jetzt wieder zurück in die Schule. (Archivbild)
Für die Abschlussklassen geht es jetzt wieder zurück in die Schule. (Archivbild)  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Update, 17. Januar, 15.54 Uhr: Vorerst keine neuen Impftermine in Sachsen

Ein Sprecher des DRK Sachsen bestätigt, dass im Freistaat aufgrund eines Lieferengpasses beim Impfstoff-Hersteller Biontech/Pfizer vorerst keine neuen Impftermine vergeben werden können. >> Alles weitere zum Thema könnt Ihr im Artikel nachlesen.

Update, 17. Januar, 12.30 Uhr: Nur zweistellige Neuinfektionszahlen registriert

Die Stadt Dresden meldet 87 neue Corona-Fälle in den vergangenen 24 Stunden. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Beginn der Krise auf 19.097.

Die Gesamtzahl der Sterbefälle stieg um drei auf 498. Genesen sollen bislang 15.727 (+59) Erkrankte sein.

Wie auch am Vortag wurden zehn Dresdner ins Krankenhaus eingeliefert. Die für Corona-Patienten vorgehaltenen Betten in den Kliniken sind zu 61 (+/- 0) Prozent auf der Normalstation sowie zu 85 (+1) Prozent auf der Intensivstation ausgelastet.

Das Robert Koch-Institut meldet einen Inzidenz-Wert von 171,9 (Vortag 160,7). Die Stadtverwaltung kommt auf einen Wert von 186,2 (Vortag 178,3).

Das Blaue Wunder ist von Schnee bedeckt.
Das Blaue Wunder ist von Schnee bedeckt.  © Steffen Füssel

Update, 17. Januar, 11.11 Uhr: Corona-Party von Polizei aufgelöst, ein Beamter verletzt

Im Stadtteil Naußlitz musste die Polizei eine Gartenparty mit circa 60 Personen beenden. Diese war zuvor in sozialen Netzwerken organisiert worden. Etwa 60 Menschen feierten in der Nacht von Samstag zu Sonntag ausgelassen in einer Kleingartenanlage an der Saalhausener Straße in Dresden-Naußlitz.

Der Veranstalter hatte in den sozialen Medien zu der Party aufgerufen. Wie der Einsatz endete, erfahrt Ihr hier.

Die ausgelassene Gartenparty war nicht mit den geltenden Corona-Regeln vereinbar. (Symbolbild)
Die ausgelassene Gartenparty war nicht mit den geltenden Corona-Regeln vereinbar. (Symbolbild)  © dpa/Frank Rumpenhorst, dpa/Boris Roessler, ammentorp/123RF

Update, 16. Januar, 18.11 Uhr: MP Kretschmer macht Hoffnung auf Lockerungen im Februar

Bei Twitter hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) bekräftigt, dass Sachsen die wohl strengsten Corona-Regeln habe. Dennoch schürt der CDU-Politiker indirekt Hoffnungen auf Lockerungen, möglicherweise ab Februar. >> Im Artikel lest Ihr mehr.

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU).
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU).  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dp

Update, 16. Januar, 15 Uhr: Sachsen holt auf: Knapp 43.500 Menschen mit Schutzimpfung

Sachsen holt beim Impfen weiter auf, liegt aber im bundesweiten Vergleich immer noch im hinteren Bereich. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag liegt die Impfquote inzwischen bei 10,7 pro 1000 Einwohner.

Bis einschließlich Freitag bekamen demnach knapp 43.500 Menschen im Freistaat eine Schutzimpfung - mit rund 34.400 die meisten Beschäftigte aus dem medizinischen Bereich. Spitzenreiter in Deutschland ist Mecklenburg-Vorpommern mit einer Quote von 23,4, der bundesweite Durchschnitt liegt bei 12,6.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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