Coronavirus in Dresden: Zum Jahresende etwas weniger Covid-Intensivpatienten in Sachsen

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 31. Dezember, 15.16 Uhr: Zum Jahresende etwas weniger Covid-Intensivpatienten in Sachsen

Die Zahl der gemeldeten Corona-Intensivpatienten in Sachsen ist vor dem Jahreswechsel zurückgegangen. Nach Daten des Divi-Intensivregisters lagen am Silvestertag 457 Corona-Patienten auf sächsischen Intensivstationen.

Den Dezember über hatte sich die Zahl zwischen 570 und 600 bewegt. Vor Weihnachten begann sie dann zu sinken. Am ersten Weihnachtsfeiertag waren den Daten zufolge noch 507 Corona-Intensivpatienten gemeldet gewesen.

Auch die Betriebssituation auf den Intensivstationen hat sich den Divi-Daten zufolge leicht entspannt. Am 31. Dezember meldeten noch 35 Kliniken einen eingeschränkten Betrieb. Am 18. Dezember hatten dies noch 43 Häuser gemeldet, was der Höchststand in der Corona-Pandemie war.

Landesweit waren am Freitag 84 Prozent der betreibbaren Intensivbetten belegt. 33,7 Prozent der Intensivbetten waren mit Covid-19-Patienten belegt. Das war der bundesweit höchste Anteil.

Update, 31. Dezember, 11.34 Uhr: Gemeldete Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gesunken

Die gemeldete Corona-Inzidenz in Sachsen ist am Freitag leicht gesunken.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist allerdings darauf hin, dass die Daten derzeit kein vollständiges Bild der Lage bieten. Grund sei, dass über die Weihnachts- und Silvestertage wohl weniger getestet werde und auch von einem Meldeverzug ausgegangen werden müsse.

Laut RKI betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 305,5 - am Donnerstag hatte sie noch bei 310 gelegen und am Mittwoch bei 327,9.

Landesweit wurden binnen eines Tages 2700 neue Corona-Fälle registriert. Dazu kamen 73 Todesfälle.

Update, 30. Dezember, 23 Uhr: Erneut illegale Corona-Demo in Dresden

Abermals gab es eine verbotene Corona-Demo in Dresden: Über Tage hinweg hatten sie es angekündigt, nun sammelten sich am Donnerstagabend mal wieder Pandemie-Leugner zu einem illegalen Aufzug vor dem Dresdner Rathaus. Da die Polizei nur ein Miniaufgebot zur Verfügung hatte, konnte der über 1000 Mann starke Zug ungestört durch die Innenstadt demonstrieren.

Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Erneut illegale Corona-Demo in Dresden: "Querdenker" ziehen ungestört durch die Straßen.

Auch einen Tag vor Silvester kamen in Dresden wieder knapp 1000 Menschen zu einem "Spaziergang" gegen die Corona-Maßnahmen zusammen.
Auch einen Tag vor Silvester kamen in Dresden wieder knapp 1000 Menschen zu einem "Spaziergang" gegen die Corona-Maßnahmen zusammen.  © xcitepress

Update, 30. Dezember, 19.30 Uhr: Sondersitzung im Landtag geplant

Die AfD sorgt für eine Sondersitzung: Der Sächsische Landtag wird sich am 5. Januar mit der Versammlungsfreiheit in Zeiten der Corona-Pandemie befassen.

Die Sitzung wurde von der Alternative für Deutschland beantragt, wie das Landesparlament am Donnerstag mitteilte. Die AfD stößt sich an der aktuellen Notfallverordnung: Demonstrationen sind wegen der hohen Infektionszahlen im Freistaat auf zehn Personen beschränkt und müssen zudem an einem Ort stattfinden. Mehr Details gibt's im TAG24-Artikel "Sondersitzung im sächsischen Landtag wegen Corona-Demos: AfD will Beschränkungen kippen".

Sachsens AfD-Fraktions-Chef Jörg Urban (57) sieht das Grundrechts auf Versammlungsfreiheit gefährdet.
Sachsens AfD-Fraktions-Chef Jörg Urban (57) sieht das Grundrechts auf Versammlungsfreiheit gefährdet.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 30. Dezember, 17 Uhr: Kretschmer dankt Sachsen für Solidarität in Corona-Krise

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) hat sich in seiner Neujahrsansprache für die Solidarität vieler Menschen in der Corona-Krise bedankt.

Was er sagte, könnt Ihr im TAG24-Artikel "Kretschmer appelliert in Neujahrsansprache an alle Sachsen: 'Nicht auf die hereinfallen, die Hass säen'" nachlesen.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) dankte für die Solidarität in der Corona-Krise.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) dankte für die Solidarität in der Corona-Krise.  © Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 30. Dezember, 13.07 Uhr: Erwartete Corona-Demos am Montag: Polizei mahnt zu Friedlichkeit

Die Polizeidirektion Görlitz bereitet sich für den kommenden Montag erneut auf Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in der Region vor und appelliert an Teilnehmer, friedlich zu bleiben.

"Übernehmen Sie Verantwortung und distanzieren Sie sich von Gewalt. Distanzieren Sie sich weiterhin von Extremisten, die die Versammlung für sich und andere Ziele missbrauchen wollen", heißt es in einer Mitteilung der Polizei vom Donnerstag.

Die Beamten rechnen den Angaben zufolge mit mehreren angemeldeten sowie unangemeldeten Protestaktionen in den Landkreisen Görlitz und Bautzen.

Update, 30. Dezember, 13.06 Uhr: AfD will Demo-Beschränkungen kippen - Sondersitzung des Landtages

Der Sächsische Landtag wird sich am 5. Januar auf einer Sondersitzung mit der Versammlungsfreiheit in Zeiten der Corona- Pandemie befassen.

Die Sitzung wurde von der AfD beantragt, wie das Landesparlament am Donnerstag mitteilte. Die AfD stößt sich an der aktuellen Notfallverordnung.

Demonstrationen sind wegen der hohen Infektionszahlen im Freistaat auf zehn Personen beschränkt und müssen zudem an einem Ort stattfinden. Die Versammlungsbehörden können aber im Einzelfall Ausnahmen bewilligen.

Update, 30. Dezember, 12 Uhr: Aktuelle Fallzahlen in Dresden

Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag in der sächsischen Landeshauptstadt bei 345 (Vortag: 326,7).

Insgesamt kamen 330 Corona-Fälle hinzu (insgesamt: 82.168). 15 weitere Menschen starben (insgesamt: 1452). 776 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (insgesamt: 75.255).

Update, 30. Dezember, 9.33 Uhr: Gemeldete Corona-Infektionsrate in Sachsen deutlich gefallen

Die gemeldete Corona-Infektionsrate in Sachsen ist am Donnerstag deutlich gefallen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist allerdings darauf hin, dass die Daten derzeit kein vollständiges Bild der Lage bieten, weil über die Weihnachts- und Silvestertage wohl weniger getestet wird und auch von einem Meldeverzug ausgegangen werden muss.

Laut RKI betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 310. Am Mittwoch hatte sie bei 327,9 und am Dienstag bei 397,6 gelegen.

Bundesweit lag die Inzidenz bei 207,4 (Vortag: 205,5).

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 3113 neue Corona-Fälle registriert. Zudem wurden erneut vergleichsweise viele Todesfälle gemeldet: 70 Tote sind rund 20 Prozent der bundesweit gemeldeten 383 Fälle.

Seit Beginn der Pandemie sind 12.822 Corona-Patienten in Sachsen gestorben.

Update, 30. Dezember, 5 Uhr: Silvester in Sachsen: Feiern mit deutlichen Einschränkungen

In Sachsen dürfen zum Gesundheitsschutz nicht mehr als zehn Menschen zusammen den Jahreswechsel feiern.

Grund für die Beschränkung sei die weitere Eindämmung der Corona-Pandemie mit Blick auf die Omikron-Variante, wie das Sozialministerium jüngst die Verschärfung der Regeln erklärte.

Mehr Infos zum Thema findet Ihr hier: Silvester zu Corona-Zeiten: Diese Regeln gelten in Sachsen zum Jahreswechsel!

In Sachsen dürfen zum Gesundheitsschutz nicht mehr als zehn Menschen zusammen den Jahreswechsel feiern.
In Sachsen dürfen zum Gesundheitsschutz nicht mehr als zehn Menschen zusammen den Jahreswechsel feiern.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 29. Dezember, 16.10 Uhr: Köpping bestätigt: Novavax-Impfstoff ab Januar in Sachsen

Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) setzt auf den Novavax-Impfstoff, um Skeptiker doch noch für eine Impfung gegen Corona zu gewinnen. Sachsen werde den Impfstoff im Januar vorrätig haben, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch in Leipzig.

Mehr Infos unter: "Köpping bestätigt: Novavax-Impfstoff ab Januar in Sachsen"

Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) besuchte am Mittwoch ein Impfzentrum in Leipzig.
Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) besuchte am Mittwoch ein Impfzentrum in Leipzig.

Update, 29. Dezember, 15.29 Uhr: Was war nur in Bautzen los? Polizei ermittelt jetzt gegen eigene Beamte!

Nach einem eskalierten Corona-Protest am Montag in Bautzen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Körperverletzung im Amt in den eigenen Reihen.

Mehr Infos unter: "Was war nur in Bautzen los? Polizei ermittelt jetzt gegen eigene Beamte!"

Vor der Eskalation: Polizisten sichern den Kornmarkt in Bautzen ab.
Vor der Eskalation: Polizisten sichern den Kornmarkt in Bautzen ab.

Update, 29. Dezember, 13.02 Uhr: Freie Wähler in Sachsen sind strikt gegen Impfpflicht

Die Freien Wähler in Sachsen lehnen jegliche Art von Impfpflicht ab. "Es gibt aus unserer Sicht unzählige ethische, rechtliche und nicht zuletzt auch logistische Fragen, die ungelöst sind und die sich in absehbarer Zeit nicht ohne weiteres lösen lassen", sagte Landeschef Thomas Weidinger am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Mit einer verordneten Corona-Impfpflicht bestehe die Gefahr, dass viele gute Lösungsansätze und das Engagement vieler Menschen zur Bekämpfung der Pandemie in Frust und Tatenlosigkeit umschlügen.

"Die ursprüngliche Annahme, dass sich Geimpfte nur selten infizieren und kaum Überträger des Virus sein können, ist so nicht eingetreten. Welche Wirksamkeit das Boostern gegen die Omikron-Variante hat, ist derzeit nicht abschließend erforscht und umstritten", argumentierte Weidinger.

Es sei zu befürchten, dass die Datenlage nicht ausreichend verifiziert sei. "Wenn wir darauf eine Impfpflicht aufbauen, ist das absolut inakzeptabel. Wir können doch nicht aufgrund von Hoffnungen und Vermutungen eine solch folgenschwere Entscheidung für die Bürger unseres Landes treffen."

Sachsen ist das Schlusslicht beim Thema Impfen.
Sachsen ist das Schlusslicht beim Thema Impfen.

Update, 29. Dezember, 13 Uhr: Zahlen aus Dresden

Die Stadt Dresden meldete am Mittwoch 468 neue Corona-Infektionen und 5 weitere Sterbefälle.

Die Inzidenz sank weiter auf 326,7 (Vortag 399,8). Allerdings weist das RKI daraufhin, dass die Zahlen derzeit kein vollständiges Bild darstellen, da über die Feiertage weniger Fälle gemeldet wurden.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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