Coronavirus in Frankfurt und Hessen: Scharfe Kritik an geplanten Kinderimpfungen

Frankfurt am Main - Die Corona-Krise hat das Land Hessen und die Mainmetropole Frankfurt weiter fest im Griff – TAG24 berichtet in einem Liveticker über die Coronavirus-Pandemie und deren Folgen für das Bundesland.

Ein Labor-Mitarbeiter untersucht Proben auf mögliche Coronavirus-Infektionen.
Ein Labor-Mitarbeiter untersucht Proben auf mögliche Coronavirus-Infektionen.  © Georg Hochmuth/APA/dpa

Bis Mittwoch (3.15 Uhr) wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 295.405 Infektionen mit dem Virus in Hessen bestätigt. Damit erhöhte sich die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vortag um 306.

Die Zahl der Todesfälle, die in dem Bundesland mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Zusammenhang gebracht werden, stieg im Vergleich zum Vortag um 4 und steht nun bei 7590.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Hessen, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Bürger im Durchschnitt der letzten sieben Tage, liegt bei 19,8. (Am Vortag lag die Sieben-Tage-Inzidenz für Hessen bei 19,2.)

Coronavirus in NRW: Sieben-Tage-Inzidenz im Land steigt weiter
Coronavirus Coronavirus in NRW: Sieben-Tage-Inzidenz im Land steigt weiter

Ferner sind laut Robert Koch-Institut bisher rund 285.600 Covid-19-Patienten in Hessen nach einer Coronavirus-Infektion wieder genesen.

Die Landesregierung versorgt die Bevölkerung über eine kostenlose Service-Telefon-Hotline mit Informationen rund um die Corona-Krise und den Lockdown: 0800/5554666 (Montag bis Donnerstag, 8 bis 17 Uhr, Freitags von 8 bis 15 Uhr).

TAG24 wird weiter über die aktuellen Entwicklungen rund um die Coronavirus-Epidemie in Frankfurt und ganz Hessen berichten.

Alle Infos für ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++!

Ältere Infos für Frankfurt und Hessen findest du im Archiv.

Update, 4. August, 12.10 Uhr: Landesärztekammer kritisiert Beschluss zu Kinderimpfungen scharf

Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer für eine Impfung auf eine Spritze.
Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer für eine Impfung auf eine Spritze.  © Sven Hoppe/dpa

Mit scharfer Kritik hat die Landesärztekammer Hessen auf die geplanten zusätzlichen Corona-Impfmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren reagiert.

"Dass die Politik nicht auf den Rat eines von ihr eingesetzten Expertengremiums hört, ist absolut unverständlich", erklärte der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Edgar Pinkowski, am Mittwoch. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfehle die Schutzimpfung nicht generell für Minderjährige, sondern nur für Kinder ab zwölf Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen oder gefährdeten Haushaltsangehörigen. Für eine generelle Empfehlung beurteile die Stiko die Datenlage derzeit noch als mangelhaft.

Darüber setze sich die Gesundheitsministerkonferenz als "Laienspieltruppe auf medizinischem Feld" hinweg. Die Entscheidung des Landes Hessen, diesen Beschluss 1:1 umzusetzen, sei zutiefst bedauerlich, erklärte Pinkowski.

Corona in Bayern: Zahlen im Freistaat sinken, Landes-Sportverband appelliert an Politik
Coronavirus Corona in Bayern: Zahlen im Freistaat sinken, Landes-Sportverband appelliert an Politik

Er habe keinerlei Verständnis dafür, dass die Politik nun psychischen Druck auf Kinder und ihre Eltern aufbaue. Es dürfe nicht sein, dass Erwachsene, wie beispielsweise das Personal an Schulen und anderen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, darauf dringe, Kinder und Jugendliche impfen zu lassen, um selbst eine Impfung zu vermeiden.

Update, 4. August, 10.36 Uhr: Corona reißt Loch in Hessens Kasse

Die Corona-Pandemie belastet die Finanzen des Landes Hessen. 2019 hatte das Land erstmals mit einem ausgeglichenen Ergebnis abgeschlossen - für das Jahr 2020 lautet das Jahresergebnis minus 6,3 Milliarden Euro, wie aus dem Geschäftsbericht des Landes Hessen hervorgeht.

"Die Verschlechterung des Jahresergebnis 2020 im Vergleich zum Vorjahr ist vor allen Dingen auf die negativen Folgen der Corona-Pandemie und damit unter anderem auch auf geringere Steuereinnahmen zurückzuführen", sagte Finanzminister Boddenberg am Mittwoch in Wiesbaden.

Im Kernhaushalt wurden fast 200 Millionen Euro an Krediten aufgenommen - fast 1,5 Milliarden Euro weniger als ursprünglich zu Beginn des Haushaltsjahres in der Corona-Krise erwartet wurde. Die Kreditmarktschulden des Landes erhöhten sich um fast 4,1 Milliarden Euro auf rund 45,8 Milliarden Euro.

Die vom Bund ermittelte Pro-Kopf-Verschuldung pro Einwohner in Hessen betrug 6845 Euro und lag damit knapp unter dem Länderdurchschnitt (6961 Euro). Die Zahl der Beschäftigten des Landes stieg um rund 3600 Personen auf rund 172.000 Beschäftigte.

Update, 4. August, 8.36 Uhr: Zulieferer Norma erholt sich weiter von Corona-Krise

Die anhaltende Erholung der Automärkte und gute Geschäfte im Wassermanagement treiben den Verbindungstechnik-Spezialist Norma weiter an. Umsatz und Profitabilität legten im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zu, wie der im Nebenwerteindex SDax notierte Zulieferer am Mittwoch in Maintal mitteilte.

Im Vorjahr hatte gerade der Beginn der Corona-Pandemie mit seinen Lockdowns Norma hart getroffen. Die Erlöse stiegen jetzt um gut 47 Prozent auf 281,7 Millionen Euro, aus eigener Kraft legten sie um 53 Prozent zu. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) betrug 36,1 Millionen Euro nach einem Verlust von 24,6 Millionen Euro im Vorjahr. Dabei profitierte Norma von Einsparungen im Zuge des laufenden Umbaus. Die entsprechende Marge betrug 12,8 Prozent.

Konzernchef Michael Schneider zeigte sich zufrieden. "Wir haben im zweiten Quartal in allen Geschäftsbereichen eine gute Performance gezeigt", sagte der Manager. Das Unternehmen habe seine Flexibilität und Effizienz weiter verbessert. Zukünftig werde Norma sich noch stärker auf die Geschäftsbereiche Wassermanagement, allgemeine Industrieanwendungen und Elektromobilität fokussieren. Die Prognose für das laufende Jahr bestätigte Norma.

Update, 2. August, 11.20 Uhr: Alle Corona-Impfzentren in Hessen stehen nun auch ohne Termin offen

Die 28 hessischen Corona-Impfzentren impfen seit Montag auch ohne Termin. Zudem kann man nun in ein Zentrum freier Wahl gehen – der Wohnort ist nicht mehr entscheidend.

Ein Arzt zieht eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Pfizer/BioNTech auf – die Impfzentren in Hessen können seit Montag auch ohne Termin besucht werden.
Ein Arzt zieht eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Pfizer/BioNTech auf – die Impfzentren in Hessen können seit Montag auch ohne Termin besucht werden.  © Sebastian Gollnow/dpa

Update, 1. August, 6.50 Uhr: "Historisch niedriger Krankenstand" bei DAK-Versicherten

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung liegt auf einem Tisch – der Krankenstand unter DAK-Versicherten war im im ersten Halbjahr 2021 auffallend niedrig.
Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung liegt auf einem Tisch – der Krankenstand unter DAK-Versicherten war im im ersten Halbjahr 2021 auffallend niedrig.  © Patrick Pleul/ZB/dpa

Trotz der Corona-Pandemie waren Arbeitnehmer in Hessen in der ersten Jahreshälfte seltener krank. Die Krankenkasse DAK berichtet von einem "!historisch niedrigen Krankenstand" bei ihren Versicherten.

Bei der Kasse mit rund einer viertel Million Versicherten in Hessen waren im ersten Halbjahr 2021 an jedem Tag durchschnittlich 37 von 1000 hessischen Beschäftigten krankgeschrieben, 5 Beschäftigte weniger als im ersten Halbjahr 2020. Das sei der niedrigste Stand seit zwölf Jahren, berichtete die Kasse der Deutschen Presse-Agentur.

Besonders deutlich ist der Rückgang bei Atemwegserkrankungen: Die DAK stellte hier ein Minus von 66 Prozent fest. Ursache seien die geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen während der Pandemie, die die Bevölkerung auch vor anderen Infekten schützten. Einen Anstieg gab es hingegen bei Muskel-Skelett-Erkrankungen und psychischen Leiden.

Insgesamt wurde bei der DAK ein Fünftel aller Krankschreibungen von psychischen Erkrankungen verursacht. "Die Pandemie mit allen ihren Begleiterscheinungen hat auf psychische Erkrankungen wie ein Verstärker gewirkt", sagte Sötkin Geitner, Leiterin der DAK-Landesvertretung Hessen.

Der Rückgang der Krankschreibungen betrifft der Auswertung zufolge alle Berufsgruppen. Er zeige sich jedoch besonders dort, wo die Beschäftigten vermehrt im Homeoffice arbeiten konnten.

In Berufen mit viel direktem Menschenkontakt, etwa in Kitas oder Krankenhäusern, fiel der Rückgang geringer aus. Die Krankenpflege gehört der Auswertung zufolge zu den Branchen mit den höchsten Krankenständen.

Update, 31. Juli, 6.50 Uhr: Wie Hessen die Entwicklung der Covid-Patientenzahlen vorhersagt

Proben für Corona-Tests werden für die weitere Untersuchung vorbereitet.
Proben für Corona-Tests werden für die weitere Untersuchung vorbereitet.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Hessen kann nach Einschätzung des Direktors des Frankfurter Universitätsklinikums die Covid-Fallzahlen ziemlich präzise vorhersagen. Hessen habe ein aufwendigeres Prognose-System als andere Bundesländer, sagte Prof. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums.

Graf leitet auch den Planungsstab stationäre Versorgung am hessischen Sozialministerium und schafft in dieser Funktion die Rahmenbedingungen für die Versorgung der Covid-19-Patienten in den Klinken des gesamten Landes.

Ein Projektteam des Netzwerk Universitätsmedizin erstelle diese "Ensemble-Prognose" einmal wöchentlich. "Das ist wie bei der Wettervorhersage", erklärte Graf der Deutschen Presse-Agentur. Die Datenmenge sei so umfangreich und die Modelle seien so komplex, dass die Großrechner damit mindestens einen halben Tag beschäftigt seien.

Eingespeist werden zum Beispiel die aktuellen Belegungszahlen der Krankenhäuser, die Ergebnisse der Corona-Tests aus den Landkreisen und der R-Wert, der angibt, wie schnell das Virus sich verbreitet. Mathematische Modelle errechnen dann aus diesen Ist-Daten die Vorhersage für die nächste Woche. "Damit können wir die Entwicklung ziemlich präzise vorhersagen und unsere Kapazitäten in Hessen planen und steuern", sagte Graf.

Mit einer "Hospitalisierungsverordnung" wurden Krankenhäuser in ganz Deutschland Mitte Juli verpflichtet, mehr Daten über Covid-19-Patienten zur Verfügung stellen als bisher – zum Beispiel nicht nur die auf Intensivstationen, sondern alle Krankenhausaufnahmen. Diese Verordnung sei "insgesamt positiv zu sehen", sagte Graf, "für Hessen ist sie aber nicht nötig". In die hessische Prognose flössen mehr Daten ein, als bundesweit gemeldet werden müssen.

Außerdem fehle im Bund aktuell noch "ein Handlungsarm, der aus den Erkenntnisse konkrete Aktionen ableitet", sagte Graf. In Hessen würden aus den Vorhersagen sofort Schlüsse gezogen – etwa Vorhaltezahlen für Kliniken erhöht oder Patienten umverteilt, um die Notfallversorgung flächendeckend sicherzustellen.

"Um dies tatsächlich für alle Krankenhäuser zu gewährleisten, braucht es allerdings nicht nur Prognosen und Zahlen, sondern vor allem Vernetzung, Koordination und Kommunikation", sagte Graf.

Update, 28. Juli, 6.32 Uhr: Kreis Gießen lädt zur "Impfnacht" mit Musik und Cocktails

Musik, Getränke und ein Piks: Mit einem kreativen Angebot will der Kreis Gießen Menschen für eine Corona-Schutzimpfung gewinnen.

Das Impfzentrum in Heuchelheim organisiert demnach von Freitag auf Samstag eine "Impfnacht" mit Musik und alkoholfreien Cocktails.

Auch in Gießen bemerke man eine nachlassende Impfbereitschaft und wolle daher den Menschen möglichst niedrigschwellige Angebote für eine Spritze gegen das Virus machen, erläuterte ein Kreissprecher.

Die "Impfnacht" mit "kleinem Begleitprogramm" solle eine andere Zielgruppe und insbesondere Jüngere erreichen. Sie beginnt am kommenden Freitag um 22 Uhr und endet um 3 Uhr am frühen Morgen.

Das Angebot richtet sich dem Sprecher zufolge nicht nur an Bewohner des Kreises, sondern an alle Interessierten.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Geimpft wir den Angaben zufolge mit allen zugelassenen Präparaten.

Update, 24. Juli, 14.40 Uhr: Proteste gegen Corona-Maßnahmen, Gruppen trotz Verbots unterwegs

Trotz des Verbots einer Veranstaltung sind in Kassel am Samstag kleinere Gruppen von Gegnern der Corona-Maßnahmen in Kassel zusammengekommen. Laut Angaben der Pressestelle des Polizeipräsidiums Nordhessen von Samstagmittag liegt deren Anzahl im unteren dreistelligen Bereich. Sie würden nach Möglichkeit kontrolliert und des Platzes verwiesen.

Zwei Personen wurden den Angaben zufolge wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsverbot und des Platzverweises festgenommen. An einer erlaubten Gegenveranstaltung nahmen laut Polizei etwa 90 Menschen teil. Die Demonstration sei ruhig angelaufen.

Im Vorfeld hatte die Stadt eine geplante Veranstaltung von Gegnern der Corona-Politik mit etwa 3000 angekündigten Teilnehmern verboten. Sowohl der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) als auch das Verwaltungsgericht in Kassel hatten das Verbot bestätigt. Sie begründeten ihre Entscheidungen vor allem mit den Erfahrungen vorheriger «Querdenker»-Versammlungen, insbesondere am 20. März in Kassel.

Damals waren bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen mehr als 20.000 Teilnehmer durch die Stadt gezogen. Erlaubt waren nur 6000. Viele von ihnen hatten sich nicht an die gerichtlich festgesetzten Auflagen wie die Maskenpflicht gehalten. Teilweise war es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen.

Die Polizei war bereits am Mittag mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Anzahl der eingesetzten Beamten liegt laut Polizeisprecher im unteren vierstelligen Bereich.

Update, 24. Juli, 8.14 Uhr: Klinikdirektor erwartet mehr Infizierte, aber weniger schwere Fälle

Der Direktor der Frankfurter Uniklinik erwartet steigende Corona-Fallzahlen, aber keine neue Überlastung der Intensivstationen. Derzeit sei die Lage in den hessischen Kliniken bei den Covid-19-Patienten "ziemlich entspannt", sagte Prof. Jürgen Graf. Man habe landesweit konstant rund 50 Patienten auf Intensivstationen und 100 auf Normalstationen. «Alle liegen schon länger in den Kliniken, es kommen nur vereinzelt Patienten dazu.»

Die Frage sei allerdings, wie lange das so bleibe. Die Entwicklung in den Nachbarländern sei beunruhigend, auch die umfangreiche Lockerung in Großbritannien findet Graf "nicht nachvollziehbar". Dazu komme die Saisonalität des Erregers, der im Herbst und Winter aktiver sei.

Dennoch bestehe Hoffnung, dass die Situation in diesem Jahr eine andere sein könnte als im vergangenen: "Was sich geändert hat, ist der Anteil der Hospitalisierten an den Infizierten", erklärte Graf. Will heißen: Auch wenn mehr Menschen sich mit dem Virus anstecken, werden weniger von ihnen schwer krank.

"Grund sind die Impfungen", sagte Graf. Zwar könnten sich auch doppelt Geimpfte infizieren, "aber die Impfung schützt vor schwerem Verlauf und Tod". Die Frage, ob die Kliniken erneut ans Limit kommen, hänge daher vor allem am Impftempo. Für die Herdenimmunität ist Graf eher nicht optimistisch: "Eine Impfquote von 85 Prozent oder mehr ist gegenwärtig in weiter Ferne, wenn man ehrlich ist."

Update, 22. Juli, 18.51 Uhr:Frankfurt will Luftqualität in Klassenräumen verbessern

Die Stadt Frankfurt will die Luftraumqualität an Schulen verbessern. Dafür sollen bis zum Winter alle Klassenräume der Erst- bis Sechstklässler mit mobilen Luftreinigungsgeräten ausgestattet werden, wie das Bildungsdezernat am Donnerstag mitteilte.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen dann alle Schulen mit Primarstufe raumlufttechnische Anlagen erhalten, die in das Gebäude eingebaut werden.

"Wir haben bereits alle Klassenräume, in denen nicht richtig gelüftet werden kann, mit gewerblichen Luftreinigungsgeräten ausgestattet", erklärte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD).

Nun werde man sich alle weiteren Klassenräume vornehmen, die von Kindern bis zum Alter von zwölf Jahren genutzt werden, erläuterte die Stadträtin.

Anlass für den Umbau im Sinne der Raumluftqualität ist die inzwischen dominierende Delta-Variante des Corona-Virus, wie das Dezernat erklärte. Weber rechne bei der Anschaffung der mobilen Luftreinigungsgeräte mit Kosten in Höhe von zehn Millionen Euro.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus: