Coronavirus in Frankfurt und Hessen: Weitere Omikron-Infektion nachgewiesen

Frankfurt am Main - Die Corona-Krise hat das Land Hessen und die Mainmetropole Frankfurt weiter fest im Griff – TAG24 berichtet in einem Liveticker über die Coronavirus-Pandemie und deren Folgen für das Bundesland.

Ein Intensivpfleger versorgt einen Covid-19-Patienten – die vierte Welle der Coronavirus-Pandemie dauert in Hessen weiterhin an.
Ein Intensivpfleger versorgt einen Covid-19-Patienten – die vierte Welle der Coronavirus-Pandemie dauert in Hessen weiterhin an.  © Sebastian Gollnow/dpa

Bis Dienstag (3.26 Uhr) wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 430.354 Infektionen mit dem Virus in Hessen bestätigt. Damit erhöhte sich die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vortag um 1887.

Die Zahl der Todesfälle, die in dem Bundesland mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Zusammenhang gebracht werden, stieg im Vergleich zum Vortag um 23 und liegt nun bei 8234.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Hessen, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Bürger im Durchschnitt der letzten sieben Tage, liegt bei 270,1. (Am Vortag lag die Sieben-Tage-Inzidenz für Hessen bei 269,2.)

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Coronavirus Corona in Bayern: Inzidenz sinkt am neunten Tag in Folge, große Demo in Ansbach

Die Landesregierung versorgt die Bevölkerung über eine kostenlose Service-Telefon-Hotline mit Informationen rund um die Corona-Krise und den Lockdown: 0800/5554666 (Montag bis Donnerstag, 8 bis 17 Uhr, Freitags von 8 bis 15 Uhr).

TAG24 wird weiter über die aktuellen Entwicklungen rund um die Coronavirus-Epidemie in Frankfurt und ganz Hessen berichten.

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Ältere Infos für Frankfurt und Hessen findest du im Archiv.

Update, 7. Dezember, 11 Uhr: Erste Omikron-Infektion im Landkreis Darmstadt-Dieburg nachgewiesen

Corona-Tests werden in einem Labor ausgewertet: In Hessen wurde eine weitere Infektion mit der Virus-Variante "Omikron" nachgewiesen.
Corona-Tests werden in einem Labor ausgewertet: In Hessen wurde eine weitere Infektion mit der Virus-Variante "Omikron" nachgewiesen.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Der südhessische Landkreis Darmstadt-Dieburg teilte am Dienstag mit, dass erstmals als auch in dieser Region eine Infektion mit der neuartigen Coronavirus-Variante "Omikron" nachgewiesen worden sei.

"Die betroffene Person ist kurz nach der Rückreise aus Südafrika symptomatisch geworden. Der positive Antigen-Schnelltest wurde kurze Zeit später durch einen PCR-Test bestätigt", heißt es wörtlich in der Mitteilung. Sowohl Patient als auch Kontaktpersonen befänden sich derzeit in häuslicher Absonderung, die sie erst nach Ablauf von 14 Tagen mit einem negativen PCR-Test wieder verlassen könnten.

Davor (Stand: 1. Dezember) waren acht "Omikron"-Fälle in Hessen gezählt worden. Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Virus-Variante B.1.1.529 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "besorgniserregend" eingestuft.

Update, 6. Dezember, 6.40 Uhr: Jetzt nur noch mit 2G zum Shoppen in Hessen

Die neuen Regelungen zur Eindämmung der vierten Welle der Coronavirus-Pandemie in Hessen sind zwar schon am Sonntag in Kraft getreten, eine Neuerung wird für die Mehrheit der Hessinnen und Hessen mit Öffnung der Geschäfte am Montag spürbar. Mit der 2G-Regel im Einzelhandel dürfen nur noch Geimpfte und Genesene die Geschäfte betreten. Ausgenommen von dieser Regelung sind nur Geschäfte der Grundversorgung.

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Ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Eintritt nach 2G Regel" steht am Eingang eines Schuhgeschäfts – in Hessen gelten verschärfte Corona-Regeln.
Ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Eintritt nach 2G Regel" steht am Eingang eines Schuhgeschäfts – in Hessen gelten verschärfte Corona-Regeln.  © Georg Wendt/dpa

Update, 4. Dezember, 8.45 Uhr: Neun Corona-Demos in Frankfurt geplant

Mehr als zweitausend Impfgegner, Coronaleugner und Querdenker demonstrierten bereits am vergangenen Samstag in der Innenstadt.
Mehr als zweitausend Impfgegner, Coronaleugner und Querdenker demonstrierten bereits am vergangenen Samstag in der Innenstadt.  © dpa/Boris Rössler

Gegner der Corona-Maßnahmen wollen an diesem Samstag ab 15 Uhr mit einem "Stadtspaziergang" in Frankfurt demonstrieren. Insgesamt sind am Wochenende neun Demonstrationen geplant - darunter auch drei Gegendemonstrationen.

Das Ordnungsamt erließ umfangreiche Auflagen, um Verstöße gegen Corona-Schutzvorschriften auszuschließen. Im gesamten Frankfurter Innenstadtbereich werden Verkehrsbehinderungen und Auswirkungen auf den ÖPNV erwartet.

Die Polizei werde gegen etwaige Auflagenverstöße verhältnismäßig und konsequent vorgehen, heißt es.

Bei ähnlichen Versammlungen an den beiden vergangenen Samstagen waren Verstöße gegen die Abstands- und Maskenpflicht festgestellt worden.

Update, 3. Dezember, 16.58 Uhr: Neue Corona-Regeln: Hessisches Staatstheater sagt Veranstaltungen ab

Das Hessische Staatstheater in Wiesbaden hat wegen der neuen Corona-Regeln des Landes Hessen zahlreiche Veranstaltungen abgesagt. Zudem erklärte das Haus sämtliche Eintrittskarten bis zum 23. Dezember für ungültig.

Um den zuletzt von der Landesregierung geforderten Abstand zwischen den Zuschauern zu gewährleisten, müssten die betroffenen Vorstellungen storniert und mit einem geändertem Saalplan ab Montag wieder neu in den Verkauf gegeben werden, begründete eine Sprecherin am Freitag die Entscheidung.

Erst am Vortag hatte das Schauspiel Frankfurt mitgeteilt, bis zum 9. Dezember komplett zu schließen.

Update, 3. Dezember, 14 Uhr: "Ebbelwei-Expreß" in Frankfurt wird wegen Corona wieder eingestellt

Der ebenso bekannte wie beliebte "Ebbelwei-Expreß" in Frankfurt wird aufgrund des verschärften Corona-Infektionsgeschehens vorübergehend eingestellt.

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Erst Mitte November war der beliebte "Ebbelwei-Expreß" in Frankfurt wieder in Betrieb genommen worden.
Erst Mitte November war der beliebte "Ebbelwei-Expreß" in Frankfurt wieder in Betrieb genommen worden.  © Hannes P. Albert/dpa

Update, 3. Dezember, 13.03 Uhr: Falsche Impfausweise in Massen in Nordhessen

Dem Polizeipräsidium Nordhessen ist ein groß angelegter Schlag gegen mutmaßliche Impfpass-Fälscher gelungen. Zwei Frauen und ein Mann wurden festgenommen.

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In Nordhessen rückten zahlreiche Polizisten zu Wohnungsdurchsuchungen aus: Es ging um gefälschte Impfausweise im großen Stil. (Symbolbild)
In Nordhessen rückten zahlreiche Polizisten zu Wohnungsdurchsuchungen aus: Es ging um gefälschte Impfausweise im großen Stil. (Symbolbild)  © Montage: Dorothee Barth/dpa, Marius-Becker/dpa, Florian Gürtler/TAG24

Update, 3. Dezember, 12.55 Uhr: Deutliche Kritik an den neuen Bund-Länder-Beschlüssen

Florian Gürtler aus der Frankfurt-Redaktion von TAG24 hat sich in einem Kommentar mit den neuen Bund-Länder-Beschlüssen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie befasst.

Sein äußerst kritischer Artikel trägt die Überschrift: "Mit Vollgas und Feigheit gegen die Wand".

Angela Merkel (67, CDU) und Olaf Scholz (63, SPD) stellten die neuen Maßnahmen nach der Ministerpräsidentenkonferenz zur Coronavirus-Pandemie am Donnerstag zusammen vor.
Angela Merkel (67, CDU) und Olaf Scholz (63, SPD) stellten die neuen Maßnahmen nach der Ministerpräsidentenkonferenz zur Coronavirus-Pandemie am Donnerstag zusammen vor.  © John Macdougall/AFP-Pool/dpa

Update, 3. Dezember, 8.12 Uhr: Schärfere Corona-Vorgaben laut Polizei nicht in Gänze zu kontrollieren

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Hessen hat Zweifel geäußert, dass die Einhaltung der verschärften Corona-Maßnahmen lückenlos überprüft werden kann.

"Es ist sinnvoll, dass die Maßnahmen verschärft werden, aber sie werden sich nicht in Gänze kontrollieren lassen, das ist personell nicht darzustellen", sagte der hessische Landesvorsitzende Jens Mohrherr der Deutschen Presse-Agentur.

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Nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei können die Corona-Maßnahmen, wie zum Beispiel auf Weihnachtsmärkten, nicht lückenlos überprüft werden.
Nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei können die Corona-Maßnahmen, wie zum Beispiel auf Weihnachtsmärkten, nicht lückenlos überprüft werden.  © dpa/Julian Stratenschulte

Update, 2. Dezember, 20.30 Uhr: Deutsches Rotes Kreuz baut wieder Impfkapazitäten auf

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) baut seine Impfkapazitäten in Hessen wieder auf. Man wolle weitere Impfmöglichkeiten zur Verfügung stellen, sagte der Präsident des Landesverbands Hessen, Norbert Södler, am Donnerstag. Es habe sich gezeigt, dass der Bedarf nicht allein durch die haus- und fachärztlichen Praxen gedeckt werden könne.

Södler kritisierte, dass Ende September die eingespielten Impfzentren geschlossen wurden. Der Wiederaufbau sei ein Kraftakt und eine sehr große Belastung. Die momentane Impfsituation sehe das DRK mit großer Sorge.

Es könne in diesem Winter zu einer "wirklich bedrohlichen Situation in Hessen und in Deutschland kommen", schätzte DRK-Landesarzt Matthias Bollinger ein. Das DRK appellierte an die Bürger, die Impfangebote anzunehmen.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird seine Impfkapazitäten in Hessen angesichts der bedrohlichen Corona-Lage wieder hochfahren.
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird seine Impfkapazitäten in Hessen angesichts der bedrohlichen Corona-Lage wieder hochfahren.  © Frank Rumpenhorst/dpa-Pool/dpa

Update, 2. Dezember, 16.21 Uhr: Hessische Städte sprechen sich für allgemeine Impfpflicht aus

Wenn es nach den hessischen Städten geht, soll zukünftig eine Corona-Impfpflicht für alle eingeführt werden. Die Spitze des Hessischen Städtetags habe für eine solche Impfpflicht votiert, teilte Städtetags-Präsident Heiko Wingenfeld am Donnerstag in Wiesbaden mit. "Wir sehen in unseren Kliniken, dass die Impfung der beste Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf ist."

Der Städtetag fordere den Gesetzgeber auf, schnellstmöglich eine entsprechende Regelung auf den Weg zu bringen. Ein Gesetz müsse auch entsprechende Entschädigungsleistungen bei Impfschäden vorsehen. Auch die Landesregierung sprach sich bereits für eine allgemeine Impflicht aus.

Titelfoto: dpa/Daniel Bockwoldt

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