Coronavirus in Hamburg: Inzidenz fast dreistellig!

Hamburg/Kiel/Hannover/Bremen/Schwerin – Das Coronavirus hat das Land seit mehr als einem Jahr fest im Griff. Die Zahlen im Norden steigen zeitweise wieder an.

Das Corona-Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wurde Ende August geschlossen.
Das Corona-Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wurde Ende August geschlossen.  © Christian Charisius/dpa

In Hamburg sind mittlerweile 96.013 Menschen an dem Covid-19-Virus erkrankt, in Schleswig-Holstein sind 79.352 Fälle bekannt, in Bremen 33.203 in Mecklenburg-Vorpommern 51.290 und in Niedersachsen 313.248 Covid-19-Fälle (Stand 23. Oktober, 17 Uhr).

Angesichts niedriger Infektionszahlen wurden in den Bundesländern inzwischen immer mehr Lockerungen der Corona-Verordnungen beschlossen.

Vielerorts haben Schulen und Kitas wieder geöffnet, auch Freibäder, Restaurants und sogar Discos dürfen unter Auflagen Besucher empfangen. Teilweise gilt eine 2G-Regelung.

Coronavirus in NRW: Inzidenz macht erneut Sprung nach oben
Coronavirus Coronavirus in NRW: Inzidenz macht erneut Sprung nach oben

Alle weiteren Informationen dazu findet Ihr in unserem +++ Coronavirus-Liveticker +++.

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 im Norden gibt es hier:

Update, 23. Oktober, 17.07 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in MV sinkt leicht auf unter 70

Rostock – Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist am Samstag wieder leicht gesunken.

Nach 101 nachgewiesenen Neuinfektionen gab das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock die Inzidenz mit 69,9 an - nach 70,2 am Vortag und 56,3 vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche an.

Die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern und der Patienten auf Intensivstationen blieb unverändert bei 67 beziehungsweise 24. Auch die Zahl der Todesopfer blieb mit 1226 seit Beginn der Pandemie unverändert.

Auf der Corona-Risikokarte des Landes sind alle Landkreise und kreisfreien Städte bis auf den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im gelben Bereich. In den gelb gefärbten Gebieten liegen die Sieben-Tage-Inzidenzen über dem Wert von 50. In der Stadt und im Landkreis Rostock sind zudem mehr als fünf Prozent aller Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt (jeweils 5,4)

Diese beiden Regionen weisen zudem die höchste Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen mit 95,7 (Hansestadt Rostock) beziehungsweise 84,3 (Landkreis Rostock) auf.

Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz liegen alle Regionen des Landes weiterhin im grünen Bereich. Sie gibt die Zahl der Menschen an, die je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Covid-19 stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wurden.

Landesweit betrug dieser Wert am Samstag 1,6 - nach 1,8 am Freitag und 1,7 am Samstag vor einer Woche. Eine Höherstufung auf der Ampelkarte wird ab dem Wert 8,0 vorgenommen.

Update, 23. Oktober, 12.53 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 99,0 - 16 Tote

Der Hamburger Hafen und die Elbphilharmonie. Die Corona-Inzidenz in der Hansestadt ist am Samstag auf 99,0 gestiegen.
Der Hamburger Hafen und die Elbphilharmonie. Die Corona-Inzidenz in der Hansestadt ist am Samstag auf 99,0 gestiegen.  © Ulrich Perrey/dpa

Hamburg - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Samstag auf fast 100 gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 99,0 an - nach 94,3 am Freitag und 60,5 vor einer Woche.

Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich den Angaben zufolge um 16 auf 1782.

Am Samstag kamen 266 Neuinfektionen hinzu. Das waren zwar 73 weniger als am Freitag, aber 89 mehr als am Samstag vor einer Woche.

Coronavirus: Inzidenz erstmals seit Mai wieder dreistellig
Coronavirus Coronavirus: Inzidenz erstmals seit Mai wieder dreistellig

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde damit mindestens 96.279 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 90.000 von ihnen gelten nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Behörde mit Stand Freitag 116 Covid-19-Patienten behandelt, einer mehr als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten wurde unverändert mit 34 angegeben.

1.361.073 Hamburger oder 73,5 Prozent der Bevölkerung sind laut RKI Stand Freitag mindestens einmal geimpft; 1.311.630 Einwohner oder 70,8 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz.

Update, 23. Oktober, 11.52 Uhr: Corona-Lage in Niedersachsen relativ stabil - Inzidenz steigt aber

Hannover - Die Corona-Lage in Niedersachsen bleibt weiter vergleichsweise stabil. Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in Kliniken während der vergangenen sieben Tage betrug am Samstag 2,3 pro 100.000 Einwohner.

Damit stagnierte die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz beim Wert vom Vortag. Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist diese Größe der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Situation.

Die Inzidenz stieg aber im Vergleich zum Samstag vor einer Woche von 48,4 auf 53,8. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hatte der Wert am Freitag bei 56,5 gelegen - so viele registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es im Nordwesten binnen einer Woche je 100.000 Einwohner.

Landesweit am höchsten war die Inzidenz im Landkreis Cloppenburg mit 184,2. Dieser Wert geht laut Gesundheitsministerium auf einen Ausbruch in einem Schlachtbetrieb zurück. Es folgten die Kreise Gifhorn (105,0) und Emsland (93,0).

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Samstag 3,4 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Damit sank der Wert im Vergleich zum Vortag leicht (3,6 Prozent).

Eine Corona-Warnstufe wird in Niedersachsen erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens eine der beiden anderen Maßzahlen (Neuinfizierte, Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten. So muss beim Leitindikator Hospitalisierung der Wert sechs überschritten werden, damit möglicherweise Warnstufe eins ausgerufen werden kann.

Update, 23. Oktober, 10.49 Uhr: Kostenpflicht für Corona-Tests hat Impftempo nicht beschleunigt

Schwerin - Die am 11. Oktober eingeführte Kostenpflicht für die Corona-Bürgertests hat das Impftempo in Mecklenburg-Vorpommern nicht erhöht. Die Impfquote gegen Covid-19 stieg seither - wie auch schon zuvor - um etwa 0,1 Prozentpunkte am Tag. Das geht aus den täglichen Veröffentlichungen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) hervor.

Inzwischen haben demnach knapp zwei Drittel der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern den kompletten Impfschutz. Wissenschaftlern zufolge reicht das jedoch nicht aus, um die erwartete Welle im Herbst und Winter flach zu halten.

"Die Impfquote ist weiter ausbaufähig", hieß es dazu aus dem Schweriner Gesundheitsministerium. Das Haus von Minister Harry Glawe (CDU) verwies auf die weiterhin von den Kommunen angebotenen offenen Impfaktionen, um Unentschlossene zu erreichen.

Gerade vor den Herbst- und Wintermonaten, in denen sich das Leben im Wesentlichen in Innenräumen abspiele, sei die Ansteckungsgefahr nach wie vor gegeben, warnte ein Ministeriumssprecher. "Die Höhe der Impfquote hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Belastung des Gesundheitswesens durch schwer erkrankte Corona-Infizierte, insofern zählt jede einzelne Impfung."

Bisher ist die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern niedriger als im Frühjahr, doch sie stieg zuletzt. So lagen laut Landesamt am 2. März 262 Covid-Patienten in den Kliniken des Landes. Am Freitag waren es 67 und damit 11 mehr als eine Woche zuvor.

Von den über 60-Jährigen, die als besonders gefährdet für einen schweren Verlauf von Covid-19 gelten, sind in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen rund 85 Prozent vollständig geimpft. Von den 12- bis 17-Jährigen ist es laut Lagus mehr als jeder Vierte.

In der großen Gruppe der 18- bis 59-Jährigen sind es rund 68 Prozent. Dort gab es seit dem 11. Oktober, dem Beginn der Test-Kostenpflicht für ungeimpfte Erwachsene, einen überdurchschnittlich großen Schritt nach vorn: Die Impfquote in dieser Altersgruppe stieg vom 11. bis 22. Oktober um 1,4 Punkte auf 67,7 Prozent.

Noch stärker fiel das Plus in diesem Zeitraum bei den 12- bis 17-Jährigen aus: Hier legte die Impfquote um 3,8 Punkte auf 26,7 Prozent zu. Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sollen die Corona-Tests noch bis Jahresende kostenfrei bleiben.

Über alle Altersgruppen hinweg betrug der Anstieg der Impfquote vom 11. bis 21. Oktober 1 Punkt und kletterte auf 64,5 Prozent. Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die Impfquote insgesamt etwas höher liegt als in der Statistik ausgewiesen.

Update, 22. Oktober, 21.30 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt weiter

Kiel – Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein legt weiter zu. Am Freitag erreichte die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 52,4 - nach 48,6 am Donnerstag.

Am Freitag vergangener Woche hatte der Wert noch 27,1 betragen. Nach Angaben der Landesmeldestelle vom Freitagabend (Stand: 19.13 Uhr) wurden 252 neue Infektionen registriert, 7 mehr als am Vortag.

Die Zahl der Patienten und Patientinnen, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt wurden, nahm um 3 von 61 auf 64 zu. Von ihnen lagen unverändert 16 auf der Intensivstation, von denen wiederum 11 beatmet werden mussten.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden - stieg von zuletzt 1,55 auf jetzt 1,68.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen nahm um 1 auf 1712 zu. Als genesen gelten inzwischen rund 75.700 Menschen.

Am höchsten war die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Stormarn (78,4), am niedrigsten im Kreis Schleswig-Flensburg (25,7).

Update, 22. Oktober, 17.53 Uhr: Wieder mehrere hundert Schüler in Corona-Quarantäne

Schwerin - Mit den steigenden Corona-Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern sind auch wieder vermehrt Schüler von Quarantäne-Anordnungen betroffen. Mehrere hundert Kinder und Jugendliche sind in häuslicher Isolation oder Quarantäne und müssen Distanzunterricht bekommen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Kommunen ergab.

Allein in Rostock waren am Freitag 78 Schülerinnen und Schüler betroffen, davon 14 positiv Getestete und 64 als Kontaktpersonen, wie ein Stadtsprecher sagte. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte waren rund 130 in Quarantäne - allein am Sportgymnasium in Neubrandenburg etwa 80 Personen.

Der Landkreis Vorpommern-Rügen meldete 163 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren in Quarantäne. In der Landeshauptstadt Schwerin wurde nach mehreren Infektionen am Freitag eine ganze Grundschulklasse nach Hause geschickt.

Eine Frei-Testung sei ab Dienstag mit einem PCR-Test möglich, hieß es. Der Landkreis Rostock meldete mehr als 20 Schüler, die derzeit coronabedingt in Quarantäne sind.

Update, 22. Oktober, 17.27 Uhr: Günther: Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen letzter Schritt

Daniel Günther (CDU) Ministerpräsident von Schleswig Holstein, hält eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen sinnvoll.
Daniel Günther (CDU) Ministerpräsident von Schleswig Holstein, hält eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen sinnvoll.  © Michael Kappeler/dpa

Königswinter/Kiel – Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hält eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen wie Pflegekräfte für sinnvoll.

Sie wäre jedoch der letzte Schritt, teilte er nach einer Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) im nordrhein-westfälischen Königswinter am Freitag mit. Schon jetzt müsse in allen Einrichtungen in Schleswig-Holstein mit Nachdruck dafür gesorgt werden, dass möglichst alle Pflegekräfte geimpft sind. Günther erneuerte seinen Appell, sich gegen Corona impfen zu lassen, um gut durch Herbst und Winter zu kommen.

Der Ministerpräsident begrüßte die Einigung der MPK auf eine weitere rechtliche Absicherung des Bundes bei den Corona-Schutzmaßnahmen. "Die Länder müssen auch nach einer möglichen Aufhebung der pandemischen Lage individuell handeln können. Bei einer Pandemie in dieser Größenlage ist es wichtig, dass der Bund für diese gesetzliche Grundlage sorgt."

In den Ländern müssten bei Bedarf unterschiedliche Maßnahmen ergriffen werden können, um auf besondere Situationen wie steigende Inzidenzen oder problematische Lagen in den Kliniken zu reagieren.

Update, 22. Oktober 17.15 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in MV klettert über 70

Rostock - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen hat am Freitag in Mecklenburg-Vorpommern die Marke von 70 überschritten.

Nach 191 nachgewiesenen Neuinfektionen gab das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock die Inzidenz mit 70,2 an. Vor einer Woche hatte dieser Wert 57,5 betragen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche an.

Auch die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern stieg im Wochenvergleich, und zwar von 56 auf 67. Auf Intensivstationen lagen am Freitag 24 Patienten, sechs mehr als eine Woche zuvor. Ein weiteres Todesopfer wurde gemeldet, so dass die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 1226 stieg.

Auf der Corona-Risikokarte des Landes sind alle Landkreise und kreisfreien Städte bis auf den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im gelben Bereich. In den gelb gefärbten Gebieten liegen die Sieben-Tage-Inzidenzen über dem Wert von 50.

In der Stadt und im Landkreis Rostock sind zudem mehr als fünf Prozent aller Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt (jeweils 5,3). Diese beiden Regionen weisen zudem die höchste Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen mit 96,1 (Hansestadt Rostock) beziehungsweise 82,0 (Landkreis Rostock) auf.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen sank den Lagus-Angaben zufolge im Vergleich zum Donnerstag um 0,5 auf 1,8. Vor einer Woche betrug sie 1,7. Der Wert beschreibt die Zahl der Menschen, die binnen einer Woche wegen Covid-19 ins Krankenhaus müssen.

Mindestens einmal geimpft sind den Angaben zufolge 66,8 Prozent der Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns. 64,5 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Impfschutz. Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die Impfquote insgesamt etwas höher liegt als in der Statistik ausgewiesen ist.

Update, 22. Oktober, 16.20 Uhr: Letzte Corona-Impfungen im Bremer Impfzentrum

Bremen - Das Herzstück des Bremer Corona-Impferfolgs, das große Impfzentrum in Messehalle 7, hat die Arbeit eingestellt. Dort seien am Freitagnachmittag die letzten Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden, teilte das Gesundheitsressort mit. Seit der Eröffnung am 28. Dezember 2020 seien in dem Zentrum etwa 470.000 Impfungen durchgeführt worden.

"Die Impfungen sind unser Ausweg aus der Pandemie, und wir alle haben hier in Bremen gezeigt, was wir als ein großes Team schaffen können", sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). Mit 77,5 Prozent vollständig geimpfter Einwohnerinnen und Einwohner lag Bremen dem Robert Koch-Institut zufolge auch am Freitag an der Spitze der Bundesländer.

"Auf die Schließung des Impfzentrums blicke ich mit Stolz und einer Mischung aus Freude und Wehmut", sagte Bernhard. In der Messehalle 7 saß auch der Stab der Impfkampagne. Im kleinsten Bundesland hatten Behörden, Hilfswerke, Bundeswehr und die örtliche Wirtschaft besonders eng zusammengearbeitet.

Wie andere Impfzentren habe auch Bremen in den ersten Monaten unter einem Mangel an Impfstoffen gelitten, sagte Bernhard. Im Sommer dagegen wurden noch zwei weitere Messehallen mit Impfstraßen belegt. Zwei städtische Impfstellen, mobile Teams und die niedergelassenen Ärzte sollen in Bremen die Corona-Impfungen fortführen.

Update, 22. Oktober, 12.27 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 94,3 - 339 neue Fälle

Hamburg - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg weiter gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag mit 94,3 an. Am Donnerstag hatte Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 87,8 betragen, vor einer Woche noch 61,1.

Am Freitag kamen 339 Neuinfektionen hinzu. Das waren zwar 27 weniger als am Donnerstag, aber 124 mehr als am Freitag vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, gab das Robert Koch-Institut (RKI) unverändert mit 1766 an.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 96.013 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 89.900 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Behörde mit Stand Donnerstag 115 Covid-19-Patienten behandelt, 6 mehr als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten wurde unverändert mit 34 angegeben.

1.361.073 Hamburger oder 73,5 Prozent der Bevölkerung sind laut RKI mindestens einmal geimpft; 1.311.630 Einwohner oder 70,8 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz.

Titelfoto: Ulrich Perrey/dpa

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