Coronavirus in Hamburg: Veranstalter von Großereignissen bleiben optimistisch

Hamburg - Hier findet Ihr archivierte Beiträge aus dem Coronavirus-Ticker. Die aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus im Norden lest Ihr im Coronavirus-Liveticker.

Update, 6. Februar, 8.11 Uhr: Im Lockdown: Viel Beratungsarbeit für Psychologen an Universitäten

Rostock/Greifswald - Die psychologischen Beratungsstellen der Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern haben in den vergangenen Monaten einen erheblichen Zulauf zu verzeichnen.

Der Unterstützungsbedarf sei stark gestiegen, hieß es von den Studierendenwerken in Rostock und Greifswald. Hauptgründe seien Motivationsprobleme oder prinzipielle Schwierigkeiten, eine Struktur in den Arbeitsalltag zu bekommen, sagte Malena Wiechers vom Studierendenwerk in Rostock und Wismar. Um Abhilfe zu leisten, seien in Rostock Online-Workshops eingerichtet worden. Dort gebe es Unterstützung bei der Strukturgebung.

Ein Zeichen für die zunehmenden Nöte der Studenten sei, dass die Dauer der Beratungen zugenommen hat. "Früher gab es im Schnitt vier bis fünf Sitzungen, bis Lösungen erarbeitet waren", sagte Wiechers.

Nun nutzten die Studenten die vollen zehn Beratungsstunden, die möglich sind.

Update, 6. Februar, 8.07 Uhr: Vielerorts in MV mehr Sperrmüll im Corona-Jahr

Schwerin - Viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern haben sich während der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr von altem Hausrat getrennt und mehr Sperrmüll produziert.

15 Prozent mehr als im Vorjahr verzeichnete etwa der Landkreis Ludwigslust-Parchim. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte fiel der Anstieg zwar geringer aus, aber auch hier seien "Corona-Effekte" zu sehen. Auch in Rostock, der größten Stadt des Landes, stieg das Aufkommen.

Ebenso stieg das Sperrmüllaufkommen in der Landeshauptstadt Schwerin. Hier führt man die Zunahme aber eher auf einen höheren Konsum in Folge allgemeiner wirtschaftlichen Entwicklungen zurück. So seien die Mengen seit 2017 jährlich gestiegen. Auch in Nordwestmecklenburg steige das Aufkommen schon seit längerem wohl auch wegen der wieder steigenden Einwohnerzahl.

Auch bei anderer Müllsorten spielte Corona vereinzelt eine Rolle. Die SR Service GmbH in Rostock verzeichnete während der Lockdown-Monate vor allem bei Leichtverpackungen und Glas coronabedingte Zuwächse.

In der Innenstadt seien Sonderreinigungen notwendig gewesen, weil wegen der Beschränkungen für die Gastronomie mehr Einwegverpackungen angefallen seien.

Beim Altpapier gibt es übrigens keine einheitliche, starke Zunahme. Teilweise stagnierte oder sank die Menge sogar. Und das trotz des Online-Handels, der nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie kräftig wächst.

Update, 6. Februar, 8.05 Uhr: Anrufer müssen für Impftermin mehrere Minuten in Hotline warten

Schwerin - Anrufer müssen in Mecklenburg-Vorpommern im Durchschnitt mehrere Minuten in der Hotline zur Vereinbarung eines Corona-Impftermins warten.

Bis Ende vergangener Woche lag die durchschnittliche Wartezeit bei 235 Sekunden, also knapp vier Minuten, wie das Gesundheitsministerium in Schwerin mitteilte. Aktuellere Daten lagen zunächst nicht vor.

Bis zu diesem Zeitpunkt seien 33.200 Anrufe bei der Hotline eingegangen. Seit dem 8. Januar werden landesweit Briefe an Bürgerinnen und Bürger verschickt, die über 80 Jahre alt sind und sich impfen lassen können.

Nur mit diesem Brief kann ein Termin zu einer Impfung vereinbart werden. Laut Ministerium wurden bislang rund 30.000 Briefe verschickt.

Update, 6. Februar, 8 Uhr: OVG-Corona-Verfahren zu Schließung von Friseurläden und Fitnessstudios

Lüneburg - Ein Friseur wendet sich gegen das derzeitige Verbot der Ausübung seines Berufes, wie eine OVG-Sprecherin mitteilte. Der Antrag ging am Mittwoch ein, das Gesundheitsministerium hat bis Montag Zeit für eine Stellungnahme zu dem Normenkontrollverfahren.

Zudem hat das OVG ein Hauptsacheverfahren nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Osnabrück zu den geschlossenen Fitnessstudios zugelassen.

Hier dürfte das Urteil noch dauern, da eine mündliche Verhandlung angesetzt ist.

Update, 6. Februar, 7.53 Uhr: Pathologe: Obduktionen helfen Corona besser zu verstehen

Kiel - Der Kieler Pathologe Prof. Christoph Röcken hält die Obduktion von Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind, für wichtig, um die Krankheit besser zu verstehen.

"Nur durch eine Obduktion lässt sich Gewissheit darüber erlangen, woran ein Mensch wirklich gestorben ist", sagte der Direktor des Instituts für Pathologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holsteins (UKSH). Nicht alle Symptome sehe man bei jedem Patienten. "Sie haben nicht einen hundertprozentigen Phänotyp."

Es könne sein, dass bei einem kleinen Teil der Patienten Besonderheiten auftreten und die erfasst man erst, wenn man hohe Fallzahlen hat. "Dann kann man sie als Komplikation einer Covid-19-Erkrankung erkennen und ist dann darauf vorbereitet und weiß, wie man handeln muss."

Röcken und sein Team obduzieren aktuell zusätzlich zu ihren anderen Aufgaben täglich zwei Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind. Ihr Ziel: Wissen sammeln über einen Erreger und eine Krankheit, die derzeit überall auf der Welt wüten.

Die Ergebnisse werden im Rahmen einer bundesweiten Initiative von 34 Unikliniken systematisch zusammengetragen. In einem Obduktionsregister werden die Daten aus ganz Deutschland gesammelt und ausgewertet sowie Gewebeproben von an Covid-19 Verstorbenen aufbewahrt.

Mehr als 50 Menschen im Alter von 53 bis über 90 Jahre, die sich vor ihrem Tod mit Sars-CoV-2 angesteckt hatten, wurden in Kiel inzwischen obduziert. "Bei 85 Prozent der Fällen konnten wir wirklich bestätigen, dass sie an Covid-19 verstorben sind", sagt Röcken. Nur ein kleiner Teil sei mit Covid-19 gestorben.

Update, 6. Februar, 7.50 Uhr: Prien sagt technische Verbesserung des Distanzunterrichts zu

Kiel - Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (55, CDU) hat Schülern und Lehrern, die über technische Probleme beim Distanzlernen klagen, eine Verbesserung zugesagt.

"Die rein technischen Probleme werden nach und nach behoben", sagte Prien der Deutschen Presse-Agentur. "Da gibt es viele Ursachen, sowohl systemseitig als auch bei den Schülerinnen und Schülern vor Ort." Das landesweite Jitsi-System laufe "sehr stabil". Das Land habe auch den technischen Support ausgebaut.

Um Lernen auf Distanz in der Corona-Pandemie sollte es am Samstag in einer Online-Fachtagung gehen, zu der rund 150 Schulleiter, Lehrer sowie Eltern- und Schülervertreter und Pädagogik-Experten erwartet wurden.

Laut Prien ergab eine Kurzumfrage mit mehr als 30.000 Teilnehmern, dass guter Unterricht weniger daran zu messen sei, "wie oft eine Videokonferenz stattgefunden hat". Vielmehr sei wichtig, dass Ziele geklärt und wie Schüler unterstützt werden.

Update, 6. Februar, 7.44 Uhr: Planungen für Veranstaltungen in Schleswig-Hostein trotz Corona

Kiel/Bad Segeberg - Die Organisatoren von Großveranstaltungen in Schleswig-Holstein treiben ihre Planungen trotz der Corona-Pandemie voran.

Das gilt zum Beispiel für das Heavy-Metal-Festival in Wacken oder die Segel- und Festveranstaltung Kieler Woche. In Bad Segeberg soll bei den Karl-May-Spielen der "Ölprinz" aufgeführt werden, der im vergangenen Jahr ausfallen musste.

In der zweiten Märzhälfte oder spätestens Anfang April müsse eine Entscheidung zum Start getroffen werden, damit am 25. Juni Premiere gefeiert werden könne, teilte Geschäftsführerin Ute Thienel mit.

Die Veranstalter des Schleswig-Holstein Musik Festivals setzen für diesen Sommer überwiegend auf Konzerte im Freien.

Update, 6. Februar, 7.42 Uhr: Veranstalter von Großereignissen bleiben trotz Corona optimistisch

Hamburg 2019: Zahlreiche Besucher des Schlagermoves fahren mit Wagen an den Landungsbrücken entlang und feiern zur Musik.
Hamburg 2019: Zahlreiche Besucher des Schlagermoves fahren mit Wagen an den Landungsbrücken entlang und feiern zur Musik.  © dpa/Georg Wendt

Hamburg - Trotz der Absage des Hafengeburtstags wegen der Corona-Krise blicken viele Veranstalter von Hamburger Großereignissen optimistisch in die Zukunft.

"Im vergangenen Jahr konnte es keine Harley Days in unserer schönen Hansestadt geben, in diesem Jahr setzen wir alles daran, das Event stattfinden zu lassen. Die Planungen laufen auf Hochtouren", heißt es auf der Homepage der Harley Days, die für den 25. bis 27. Juni geplant sind.

Auch die Vorbereitungen für das Elbjazz-Festival im Hafen am 4. und 5. Juni gehen weiter. "Wir beobachten die Lage genau und befinden uns im ständigen Dialog mit der Politik", teilten die Veranstalter mit.

Update, 5. Februar, 22.16 Uhr: Mehr als 1000 Corona-Tote bislang in Schleswig-Holstein

Kiel - Mehr als 1000 Menschen sind seit Beginn der Pandemie in Schleswig-Holstein mit oder an Corona gestorben. Am Freitag wurden 21 neue Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet - damit stieg, wie aus den Daten hervorgeht, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Freitagabend veröffentlichte, die Gesamtzahl auf 1006.

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen sank weiter; auf nun 63,7 nach 66,3 am Donnerstag. Binnen eines Tages gab es 272 registrierte Corona-Neuinfektionen.

456 Corona-Patienten werden den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern behandelt, 95 von ihnen intensivmedizinisch, 53 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 31.300 geschätzt. Seit Beginn der Pandemie hat es in dem Bundesland 37.598 nachgewiesene Corona-Infektionen gegeben.

Update, 5. Februar, 19.44 Uhr: Produktion bei Airbus läuft wieder an

Hamburg - Rund zwei Wochen nach der coronabedingten Zwangspause nimmt Airbus am Montag seine vierte und modernste Endmontagelinie für A320-Flugzeuge in Hamburg-Finkenwerder wieder in Betrieb.

"Das Hygienekonzept für den gesamten Standort wurde mit Blick auf die neuen Erkenntnisse angesichts der Mutationen überprüft und abgenommen", sagte ein Sprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Vor gut zwei Wochen waren bei Airbus 21 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet und in sieben Fällen war die infektiösere britische Mutation festgestellt worden.

500 Beschäftigte wurden daraufhin in Quarantäne oder häusliche Isolation geschickt, die Produktion an der vierten Montagelinie eingestellt.

Update, 5. Februar, 17.06 Uhr: Ministerium warnt vor einem Schutzmasken-Modell

Kiel - Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerium hat wegen Qualitätsmängeln vor dem Tragen bestimmter Schutzmasken vom Typ KN95 gewarnt.

Masken mit der Bezeichnung "KN95 Protective Mask, Model No: ZX-168, GB-2626-2006" sollten derzeit nicht genutzt werden, hieß es am Freitag in einer Mitteilung.

"Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese aufgrund deutlicher Mängel ihre Funktion nicht erfüllen und dadurch die Übertragung einer Infektion begünstigen".

Die Masken entsprächen nach derzeitigen Kenntnissen auch nicht den Anforderungen der geltenden Sars-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung, dürften also beispielsweise nicht in Pflegeeinrichtungen eingesetzt werden. Der Vertriebsweg sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Update, 5. Februar, 17.03 Uhr: Online-Warteliste auf Impfportal freigeschaltet

Hannover - Auf dem niedersächsischen Impfportal für Corona-Schutzimpfungen ist am Freitagnachmittag die Online-Warteliste freigeschaltet worden.

Wer einen Termin für eine Impfung vereinbaren möchte und wegen des Impfstoffmangels nicht sofort zum Zuge kommt, kann sich auf dem Portal auf eine Liste setzen lassen.

Wie das Sozialministerium am Freitag mitteilte, werden die Betroffenen dann informiert, sobald im örtlich zuständigen Impfzentrum ein Termin verfügbar wird. Bislang gab es diese Möglichkeit nur an der landesweiten Telefon-Hotline, die aber weiterhin überlastet ist.

Die Warteliste können zunächst nur Menschen der Priorität eins nutzen, die mit einer Impfung momentan als erste an der Reihe sind.

Update, 5. Februar, 15.11 Uhr: Elf Kinder liegen in Niedersachsen mit Covid-19 im Krankenhaus

Hannover - Insgesamt elf mit dem Coronavirus erkrankte Kinder werden aktuell in niedersächsischen Krankenhäusern behandelt.

Wie das Landesgesundheitsamt am Freitag in Hannover mitteilte, befanden sich zehn Kinder auf einer Normalstation, eines auf einer Intensivstation. Am Vortag wurden erst vier Kinder auf einer Normalstation behandelt und eines auf einer Intensivstation (Stand: Freitag, 9 Uhr).

Insgesamt ging die Gesamtzahl der im Krankenhaus behandelten Menschen leicht zurück: Am Freitag waren es 1243 Patientinnen und Patienten, am Donnerstag noch 1315. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Land stieg um 942 Fälle auf 146.547.

Update, 5. Februar, 15.07 Uhr: Corona-Maßnahmen wirken sich auf Grippefälle aus

Schwerin - Krankschreibungen wegen Grippe haben sich laut einer Auswertung der Krankenkasse Barmer während der Corona-Pandemie in Mecklenburg-Vorpommern mehr als halbiert.

Die Zahl der Fälle sei zwischen November und Weihnachten 2020 im Vergleich zum gleichen Zeitraum der Jahre 2018 und 2019 im Mittel um 54 Prozent zurückgegangen, teilte die Krankenkasse am Freitag mit.

Update, 5. Februar, 14.55 Uhr: Kieler Regierungschef Günther für Corona-Lockerungen

Ministerpräsident Daniel Günther (47) will Lockerungen durchsetzen.
Ministerpräsident Daniel Günther (47) will Lockerungen durchsetzen.  © Axel Heimken/dpa

Kiel - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (47) will sich angesichts sinkender Infektionszahlen für baldige Lockerungen von Corona-Schutzmaßnahmen einsetzen.

Dies sagte der CDU-Politiker am Freitag im ZDF-"Mittagsmagazin" im Blick auf die Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) am kommenden Mittwoch.

Bei der letzten Konferenz sei ja verabredet worden, für die nächste Runde einen Stufenplan zu erarbeiten.

Sein Land habe sich deshalb verpflichtet gefühlt, einen solchen auch vorzulegen.

"Was wir das letzte Mal beschlossen haben, gilt, und von daher wird ein Stufenplan definitiv auch kommen."

Der Kieler Planvorschlag sieht die ersten Öffnungsschritte für Kitas und Schulen vor.

Update, 5. Februar, 14.48 Uhr: Abi-Prüfung wird an Corona-Bedingungen angepasst

Hamburg - Auch die Abiturprüfungen werden in diesem Jahr in Hamburg coronabedingt angepasst.

Was Schulsenator Ties Rabe (60, SPD) geplant hat, lest Ihr im Artikel "Abi-Prüfung in Corona-Zeiten: Das soll sich jetzt ändern".

Update, 5. Februar, 13.03 Uhr: Landkreis Ludwigslust-Parchim öffnet Kitas wieder ab 15. Februar

Parchim - Im Landkreis Ludwigslust-Parchim können die Kindertagesstätten vom 15. Februar an wieder normal öffnen, wenn die Infektionszahlen weiter rückläufig bleiben. Das teilte der Kreis am Freitag mit.

Die Reduzierung des Angebots auf eine Notbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen galt wegen hoher Infektionszahlen seit dem 25. Januar.

Update, 5. Februar, 12.05 Uhr: 221 Corona-Neuinfektionen in Hamburg

Die Zahlen der Corona-Infektionen in Hamburg nehmen ab.
Die Zahlen der Corona-Infektionen in Hamburg nehmen ab.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg - In Hamburg geht die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Wochenvergleich weiter zurück. 221 nachgewiesene Fälle kamen am Freitag hinzu. Das sind 4 weniger als am Donnerstag und 13 weniger als am Freitag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.54 Uhr).

Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, sank von 74,2 auf 73,6. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 93 gelegen.

Die Zahl der an oder im Zusammenhang mit Covid-19 gestorbenen Hamburgerinnen und Hamburger gab das Robert Koch-Institut (RKI) mit 1120 an - 23 mehr als am Vortag.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich den Angaben zufolge in der Hansestadt 47.420 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 40 900 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Gesundheitsbehörde mit Stand Donnerstag 397 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 80 auf Intensivstationen. Das waren 8 beziehungsweise einer weniger als am Vortag.

Update, 5. Februar, 11.05 Uhr: Besserer Sex dank Pandemie?

Hamburg - Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf Sex in Paarbeziehungen aus? Das hat eine Studie nun untersucht.

Die Ergebnisse findet Ihr in unserem Artikel "Besserer Sex durch Corona-Pandemie? Studie gibt 'wichtige Anhaltspunkte'".

Update, 5. Februar, 10.23 Uhr: Handelskammer fordert einheitliche Öffnungsperspektive für Betriebe

Hamburg - Die Handelskammer Hamburg hat einen norddeutschen Stufenplan mit einer einheitlichen Öffnungsperspektive für die wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Betriebe gefordert.

"Die Stimmung in der Wirtschaft kippt. Die Wirtschaft braucht jetzt eine Öffnungsperspektive mit nachvollziehbaren Stufen-Kriterien", erklärte Handelskammer-Präses Norbert Aust.

Diese Perspektive müsse natürlich epidemiologisch vernünftig gestaltet sein. "Niemand möchte zwischen Öffnungen und Schließungen pendeln."

Vom Lockdown sind vor allem Geschäfte in der Innenstadt betroffen.
Vom Lockdown sind vor allem Geschäfte in der Innenstadt betroffen.  © Markus Scholz/dpa

Update, 5. Februar, 9.59 Uhr: Konzerte trotz Lockdown

Bremen - Bis Ende Mai sind in Bremen rund 30 Konzerte geplant und das trotz Lockdown.

Wie das funktioniert, erklären wir im Artikel "Musik gegen die Krise: Rund 30 Club-Konzerte vor Publikum geplant".

Update, 5. Februar, 9.36 Uhr: Eishockey-Spieler positiv getestet

Bremerhaven - Eishockey-Stürmer Jan Urbas (32) von den Fishtown Pinguins aus Bremerhaven ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Der 32-Jährige sei symptomfrei und befinde sich in häuslicher Quarantäne, teilte der Club aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Freitag mit.

Alle anderen Spieler, Trainer und Betreuer der Pinguins wurden negativ getestet.

Update, 5. Februar, 9.15 Uhr: Gericht prüft Schließung im Einzelhandel wegen Corona

Schwerin/Greifswald - Das Oberverwaltungsgericht prüft derzeit in zwei Eilverfahren die Corona-Landesverordnung von Mecklenburg-Vorpommern.

Zum einen gehe es um die Schließung der Einzelhandelsgeschäfte, sagte Gerichtssprecherin Dorothea ter Veen am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Eine bundesweit tätige Handelskette habe Ende Januar einen Antrag gegen die Schließung gestellt.

In einem zweiten Verfahren gehe es um die Maskenpflicht an Schulen. Der Antrag komme von einem Grundschüler, vertreten durch seine Eltern.

Update, 5. Februar, 9.05 Uhr: Innenminister will freiwillige Datenweitergabe

Hannover - Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (60, SPD) ist mit der aktuellen Corona-Warn-App unzufrieden.

Um sie zu verbessern, fordert er er, dass Nutzer Daten freiwillig weitergeben können.

Update, 5. Februar, 8.47 Uhr: Lockerungen für Floristen und Gärtnereien geplant

Hannover - Nach dem Verkaufsverbot im Corona-Lockdown sollen Gärtnereien und Blumengeschäfte demnächst öffnen dürfen.

Die niedersächsische Landesregierung will die Corona-Verordnung in diesem Punkt anzupassen, wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete.

In einer neuen Verordnung solle der Verkauf von Blumen ermöglicht werden, wie es auch in anderen Bundesländern der Fall sei, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen dem Blatt.

Blumenläden sollen in Niedersachsen bald wieder öffnen dürfen. (Archivbild)
Blumenläden sollen in Niedersachsen bald wieder öffnen dürfen. (Archivbild)  © Angelika Warmuth/dpa

Update, 5. Februar, 7.06 Uhr: Nord-FDP für Lockerungen in der Corona-Krise

Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef Christopher Vogt (37) spricht während einer Aktuellen Stunde des Landtags.
Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef Christopher Vogt (37) spricht während einer Aktuellen Stunde des Landtags.  © dpa/Markus Scholz

Kiel - Nach Einschätzung der FDP im Kieler Landtag können ab Mitte Februar erste Beschränkungen in der Corona-Pandemie entschärft werden.

Fraktionschef Christopher Vogt (37) begründete dies mit sinkenden Infektionszahlen. Diese Entwicklung erfordere Änderungen bei Schutzmaßnahmen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Als Beispiele für mögliche vorsichtige Lockerungen nannte Vogt Schulen, Kitas, Dienstleister wie Friseure und die derzeit sehr strengen Kontaktregeln.

Vor dem Hintergrund der Ministerpräsidentenkonferenz am nächsten Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) plädierte Vogt für eine bundesweit abgestimmte Öffnungsstrategie mit einer Perspektive mindestens bis Ostern.

Update, 5. Februar, 6.25 Uhr: Althusmann rechnet vorerst kaum mit Lockerungen der Corona-Beschränkungen

Osnabrück - Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (54, CDU) rechnet vorerst kaum mit Lockerungen der Corona-Beschränkungen. "Ich fürchte, dass es zunächst kaum Lockerungen geben kann, weil das selbst unsere Zahlen in Niedersachsen noch nicht hergeben", sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Sorgen machten ihm vor allem mutierte Varianten des Coronavirus. "Wenn wir jetzt das mutierte Virus nicht in den Griff bekommen, ist immer damit zu rechnen, dass wir Rückschläge erleiden", sagte er weiter. So lange die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche - nicht unter 25 sinke, müsse man sehr aufpassen.

Inzwischen sind in Niedersachsen 166 Fälle von Coronavirus-Mutationen nachgewiesen worden. Nach Informationen des Landesgesundheitsamtes ging es in 97 Fällen um die britische und in einem Fall um die südafrikanische Variante. In 68 Fällen konnten die Varianten noch nicht näher identifiziert werden.

Update, 5. Februar, 6.10 Uhr: Garg fordert Impfangebot in Deutschland bis zu den Sommerferien

Berlin/Kiel- Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (54, FDP) hat auf ein schnelleres Impftempo in Deutschland gedrungen. Die Bundesregierung solle "dieses Mal wirklich alles Menschenmögliche" unternehmen, um den Menschen bis zu den Sommerferien ein Impfangebot zu machen, sagte der FDP-Politiker der Welt. "Die Geduld der Menschen ist jetzt schon überstrapaziert", sagte er weiter.

Garg warf Angela Merkel (66) und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (62) vor, im vergangenen Sommer "nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft" zu haben, um ausreichend Impfstoff für Europa zu bestellen.

Statt die Impfstoffbestellung der von Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) bereits geschmiedeten Impfallianz mit anderen europäischen Ländern zu überlassen, habe die EU unter Führung von der Leyens und Merkels das Verfahren an sich gezogen.

"Wenn das nicht passiert wäre, stünden wir heute vermutlich besser da", sagte der Minister weiter.

Update, 4. Februar, 21.07 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein gesunken

Kiel - Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist in Schleswig-Holstein gesunken: von 69,4 auf 66,3.

Das geht aus den Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Donnerstagabend veröffentlichte.

Binnen eines Tages gab es 18 weitere gemeldete Corona-Todesfälle und 295 registrierte Neuinfektionen. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Bundesland mit oder an Corona gestorben sind, stieg auf 985.

473 Corona-Patienten werden den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern behandelt, 98 von ihnen intensivmedizinisch, 52 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 30.800 geschätzt. Seit Beginn der Pandemie hat es in dem Bundesland 37.326 nachgewiesene Corona-Infektionen gegeben.

Update, 4. Februar, 18.16 Uhr: Bisher fast 80.000 Impftermine vergeben - Kritik an Vergabesystem

Hamburg - Trotz andauernder Probleme mit dem Vergabesystem sind bisher rund 80.000 Termine für das zentrale Impfzentrum in den Hamburger Messehallen gebucht worden. Bis Donnerstagvormittag seien es 77.000 gewesen, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, der Deutschen Presse-Agentur.

Auch am Donnerstag selbst seien mehrere Tausend neue Termine in das Vergabesystem der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) eingestellt worden.

Erneut kritisierte die Behörde die Abwicklung der Terminvergabe durch die KBV. Schon seit Wochen bekannte Fehler seien noch immer nicht behoben worden. Die Behörde erwarte, dass dies nun "binnen Tagen" geschehe.

Die Probleme mit dem System seien auch Thema eines Gesprächs der betroffenen Länderressortchefs mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und KBV-Vertretern am Freitag, sagte Helfrich. Die Verärgerung unter den Ländern sei groß.

Konkret geht es um das sogenannte Warenkorbsystem, wie es auch im Onlinehandel üblich ist und das ein Produkt - in diesem Fall einen Termin - reserviert, sobald ein Interessent ihn ausgewählt hat. Im KBV-System fehle diese Funktion, sagte Helfrich.

Termine könnten noch anderweitig vergeben werden, solange der Interessent seine Daten noch nicht vollständig eingetragen habe, was immer wieder zu großer Verärgerung führe.

Bei der Entscheidung für das KBV-System sei man davon ausgegangen, dass es diese ansonsten übliche Funktion beinhalte. "Man hat nicht das bekommen, was man bestellt hat und wofür man bezahlt hat", sagte er.

Update, 4. Februar, 17.30 Uhr: 258 Corona-Neuinfektionen in MV

Rostock – Am Donnerstag sind in Mecklenburg-Vorpommern 258 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das waren 16 mehr als am Donnerstag vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Am Vortag waren es demnach noch 52 Corona-Fälle weniger.

14 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19, somit stieg diese Zahl auf insgesamt 520. Die Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stiegen im Vergleich zum Vortag leicht um 1,1 auf 86,8 an. Am Donnerstag vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 98,3. MV liegt den Angaben zufolge derzeit über dem Bundesschnitt von 80,7.

Landesweit ist der Wert mit 181,2 in Vorpommern-Greifswald weiterhin am höchsten, gefolgt von der Mecklenburgischen Seenplatte mit 104,6. Am niedrigsten ist er laut Lagus nun in Vorpommern-Rügen mit 42,3.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt bei nunmehr 20.848; 17.409 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten stieg im Vergleich zum Vortag deutlich um 60 auf 445. Die Zahl derjenigen auf Intensivstationen stieg im selben Zeitraum um vier auf 79.

Nach Lagus-Angaben wurden im Nordosten mit Stand Mittwoch 75.926 Impfdosen verabreicht. 17.923 Menschen haben demnach bereits zwei Impfdosen bekommen, 58.003 eine.

Update, 4. Februar, 17.12 Uhr: Tschentscher hält Diskussion um Privilegien für Geimpfte für verfrüht

Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister in Hamburg, setzt nach einer Landespressekonferenz im Rathaus seinen Mund-Nasenschutz auf.
Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister in Hamburg, setzt nach einer Landespressekonferenz im Rathaus seinen Mund-Nasenschutz auf.  © Christian Charisius/dpa

Hamburg – Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hält eine Diskussion um Privilegien für Corona-Geimpfte für verfrüht.

"Noch haben wir keine Lage, in der wir über solche Szenarien nachdenken können", sagte er am Donnerstag dem Sender Radio Hamburg. "Wir wissen im Moment nur, dass die Impfstoffe vor der Erkrankung schützen, aber noch nicht, ob man als Geimpfter das Virus weitergibt oder nicht." Auch vor dem Hintergrund des nach wie vor knappen Impfstoffs könne und solle man keine Diskussion über eventuelle Privilegien führen.

Auch der Deutsche Ethikrat hält es für falsch, die wegen der Corona-Pandemie beschlossenen staatlichen Freiheitsbeschränkungen für Geimpfte früher zu beenden.

Zunächst müsse die Ansteckungsgefahr geklärt werden, sagte die Ethikratvorsitzende Alena Buyx am Donnerstag in Berlin. "Eine vorherige individuelle Rücknahme nur für Geimpfte" wäre daher nicht richtig.

Update, 4. Februar, 12.10 Uhr: 225 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz bei 74,2

Hamburg – In Hamburg ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Wochenvergleich weiter gesunken. 225 nachgewiesene Fälle kamen am Donnerstag hinzu.

Das sind zwar 22 mehr als am Mittwoch, aber 21 weniger als am Donnerstag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.47 Uhr). Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, sank von 75,3 auf 74,2. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 98,1 gelegen. Die Zahl der an oder im Zusammenhang mit Covid-19 gestorbenen Hamburgerinnen und Hamburger gab die Behörde unverändert mit 1097 an.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich den Angaben zufolge in der Hansestadt 47.199 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts 40.600 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Gesundheitsbehörde mit Stand Mittwoch 405 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 79 auf Intensivstationen. Das waren 8 beziehungsweise 6 weniger als am Vortag.

Update, 4. Februar, 9.05 The: Niedersachsen kündigt Corona-Schnelltests für Lehrer und Erzieher an

Ein Mund- und Nasentschutz liegt im Unterricht auf einem Weltalas. (Illustration)
Ein Mund- und Nasentschutz liegt im Unterricht auf einem Weltalas. (Illustration)  © dpa/Matthias Balk

Hannover - Das Land Niedersachsen will in Kitas und Schulen Corona-Schnelltests für Beschäftigte anbieten. "Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass wir zu einem Testangebot für unsere Lehrkräfte und das Kita-Personal kommen", sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (44, SPD) der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

Ab wann es die Tests geben soll, konnte der Minister noch nicht genau sagen. Sein Ministerium werde dazu bald Details bekannt geben. "Wir wollen die Sicherheitsmaßnahmen erhöhen und das individuelle Sicherheitsempfinden unterstützen.

Mit Tests können wir hierzu einen wichtigen Beitrag leisten", sagte Tonne.

Update, 4. Februar, 9 Uhr: Fälschungen mögliche Ursache für Probleme bei Impftermin-Vergabe

Vechta - Probleme bei der Vergabe von Impfterminen im Impfzentrum des Landkreises Vechta in Lohne sind möglicherweise auf gefälschte Terminbestätigungen zurückzuführen.

Seit Dienstag waren rund 40 Personen mit einer vermeintlich offiziellen Terminbestätigung zu dem Impfzentrum gekommen, wie der Landkreis mitteilte. Die Impfwilligen waren aber nicht im EDV-System des Landes, worüber die Termine zentral verteilt werden, gelistet. Zunächst war der Landkreis von einer möglichen technischen Panne ausgegangen.

Nach Rücksprache mit dem Land und dem Softwareanbieter stellte sich heraus, dass die Bestätigungen und die QR-Codes der Betroffenen nicht von dem IT-System des Landes erstellt worden waren. Daher soll laut Landkreis nun geprüft werden, ob womöglich gefälschte Bestätigungen im Umlauf sind. Auch eine technische Ursache werde aber noch geprüft.

Wie der Landkreis am Donnerstag mitteilte, gebe es im Kreis auch Versuche von Unbekannten, Bürger telefonisch mit gefälschten Terminvereinbarungen für Corona-Impfungen zu täuschen.

"Den Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit diesen Dokumenten impfen lassen wollten, kann kein Vorwurf gemacht werden", sagte Landrat Herbert Winkel (CDU) laut einer Mitteilung. "Sie haben sich darauf verlassen, dass ihre Anmeldung ordnungsgemäß gelaufen ist und sie ein offizielles Dokument in Händen halten. Das aufgrund dessen zum Teil Personen abgewiesen werden mussten, tut uns ausgesprochen leid."

Die Verwaltung will nun weiter aufklären, wie es dazu kam.

Update, 4. Februar, 8.55 Uhr: Corona-Schäden zehren an Gewinn der Hannover Rück

Hannover - Die hohen Schäden durch die Corona-Pandemie haben dem weltweit drittgrößten Rückversicherer Hannover Rück 2020 einen Gewinneinbruch eingebrockt.

Unter dem Strich stand nach vorläufigen Zahlen ein Überschuss von 883 Millionen Euro und damit fast ein Drittel weniger als im Rekordjahr 2019, wie das im MDax gelistete Unternehmen am Donnerstag in Hannover mitteilte.

Damit schnitt die Hannover Rück aber immer noch besser ab als von Analysten im Schnitt erwartet. Im neuen Jahr will Vorstandschef Jean-Jacques Henchoz das Ergebnis wieder auf 1,15 bis 1,25 Milliarden Euro nach oben treiben.

Update, 4. Februar, 8.47 Uhr: Hamburgs Bürgermeister geht nicht von schnellen Lockerungen aus

Peter Tschentscher (55, SPD), Erster Bürgermeister in Hamburg, trägt einen Mund-Nasenschutz bei einer Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft im Großen Festsaal im Rathaus.
Peter Tschentscher (55, SPD), Erster Bürgermeister in Hamburg, trägt einen Mund-Nasenschutz bei einer Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft im Großen Festsaal im Rathaus.  © dpa/Christian Charisius

Hamburg - Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) geht nicht davon aus, dass es in naher Zukunft zu schnellen Lockdown-Lockerungen kommen wird.

"Ich glaube nicht, dass wir jetzt am 14. Februar schon Lockerungen beschließen können. Das sieht derzeit nicht danach aus", sagte der Politiker am Mittwochabend dem HamburgJourna. Man dürfe nicht zu schnell wieder unvorsichtig sein, weil sich sonst die Lage wieder verschlechtern könne. Er hoffe aber, dass sie bald stabiler und sicherer werde.

Bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz in knapp einer Woche sollte Tschentscher zufolge deshalb unbedingt geklärt werden, wie problematisch die Mutationen Experten zufolge für Deutschland sein können.

"Das ist ja die große Gefahr oder das Problem, das wir vor uns haben: Wir gehen sehr gut zurück mit den Infektionszahlen. Wir gehören als Stadt Hamburg mit zu den Ländern, bei denen die Infektionszahlen mit am weitesten zurückgegangen sind." Dennoch müsse man auch mit Blick auf die Mutationen Sicherheit haben, bevor Lockerungen beschlossen werden.

Die Bewohner von Hamburger Seniorenheimen seien bislang alle mindestens einmal geimpft worden. "Die Infektionen in den Seniorenheimen gehen auch zurück. Das ist eine sehr, sehr gute Nachricht." Dennoch sei die Terminvergabe aufgrund der Impfstoff-Knappheit weiterhin sehr mühsam, sagte Tschentscher weiter.

Update, 4. Februar, 7.49 Uhr: Hamburg und Schleswig-Holstein wollen notfalls Impfstoffausgleich

Kiel/Hamburg - Hamburger und Schleswig-Holsteiner können sich unter bestimmten Voraussetzungen auch im jeweils anderen Bundesland gegen Covid-19 impfen lassen.

Beschäftigte von Hamburger Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, die in Schleswig-Holstein leben, können sich am Arbeitsplatz impfen lassen, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Kiel. Zugleich können sich impfberechtigte Hamburger, die in Schleswig-Holstein arbeiten, künftig im geplanten Impfzentrum in Norderstedt impfen lassen.

"Ein möglicher Austausch von Impfdosen, falls es hier erhebliche Unterschiede geben sollte, ist vorgesehen – mögliche Differenzen sind aber bislang nicht ermittelt", sagte der Ministeriumssprecher.

In der Hamburger Gesundheitsbehörde hieß es, derzeit sei keine Aufrechnung der Impfdosen geplant.

Update, 3. Februar, 21.54 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein leicht gestiegen

Kiel - Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist in Schleswig-Holstein leicht gestiegen: von 68,7 auf 69,4.

Das geht aus den Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Mittwochabend veröffentlichte (Datenstand: 3. Februar, 20.42 Uhr). Als Zielmarke gelten weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Binnen eines Tages gab es 23 weitere gemeldete Corona-Todesfälle und 484 registrierte Neuinfektionen. Dies ist der höchste Wert bei den Neuinfektionen seit einer Woche. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Bundesland mit oder an Corona gestorben sind, stieg auf 967.

471 Corona-Patienten werden den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern behandelt, 95 von ihnen intensivmedizinisch, 60 mit Beatmung.

Seit Beginn der Pandemie hat es in dem Bundesland 37.031 nachgewiesene Corona-Infektionen gegeben.

Update, 3. Februar, 20.15 Uhr: 26 Corona-Tote in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock - Am Mittwoch sind in Mecklenburg-Vorpommern 26 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden - so viele wie an keinem anderen Tag seit Beginn der Pandemie.

Erst am Montag war mit 23 Toten ein Höchstwert vermeldet worden. Insgesamt wurden im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Land bisher 506 Tote registriert, wie aus den jüngsten Daten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hervorgeht.

Das Lagus meldete am Mittwoch 310 neue Corona-Infektionen. Das sind laut Lagebericht rund 60 mehr als noch vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg landesweit auf 85,7 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Update, 3. Februar, 17.30 Uhr: Britische Corona-Mutation 37 Mal in MV nachgewiesen

Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern ist die zunächst in Großbritannien entdeckte Corona-Mutation B.1.1.7 in bislang 37 Fällen nachgewiesen worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Mittwoch auf dpa-Anfrage mit. Weitere Details lagen zunächst nicht vor.

Bei Viren treten stetig zufällige Veränderungen im Erbgut auf, Mutationen genannt. Manche verschaffen dem Erreger Vorteile - etwa, indem sie ihn leichter übertragbar machen. Die britische Variante gilt als deutlich ansteckender als das bisher bekannte Virus Sars-CoV-2. Die britische Variante wurde bereits in vielen Bundesländern nachgewiesen.

An der Rostocker Universitätsmedizin können ab sofort bei Corona-Tests verschiedene Mutationen erkannt werden, wie das Klinikum mitteilte. Positive Tests würden darauf künftig untersucht. So soll ein besserer Überblick über das Vorkommen der Virus-Mutationen im Bundesland entstehen.

Update, 3. Februar, 14.35 Uhr: Wieder weniger positive Corona-Tests im Norden

Kiel - Der Anteil der Corona-Tests mit bestätigter Infektion ist in Schleswig-Holstein wieder gesunken. In der vergangenen Woche hatten 10,6 Prozent von 31.926 Tests ein positives Ergebnis, wie aus Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KVSH) vom Mittwoch hervorgeht.

Das war die niedrigste Quote seit Mitte Dezember. Den höchsten Wert gab es in der letzten Dezemberwoche mit 15,7 Prozent bei allerdings nur 16.700 Tests.

In Deutschland insgesamt betrug der Anteil der Positiv-Tests zuletzt 8,9 Prozent. Bis zur ersten Januarwoche lag der Wert im Norden noch stets unter dem Bundesschnitt.

Bis Ende vergangener Woche wurden in Schleswig-Holstein insgesamt seit Ausbruch der Pandemie im März vorigen Jahres knapp 1,2 Millionen Corona-Tests vorgenommen. In Deutschland insgesamt waren es nicht ganz 35,4 Millionen.

Die Statistik erfasst der KVSH zufolge im Norden nur die Tests einiger weniger Labore nicht, zum Beispiel die des Universitätsklinikums.

Update, 3. Februar, 14 Uhr: Hamburger zufrieden mit Krisenmanagement

Hamburg - Das Krisenmanagement von Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) überzeugt ein Großteil der Hamburger, wie eine Umfrage von Radio Hamburg ergab.

76 Prozent aller Befragten stellen dem Ersten Bürgermeister ein gutes Zeugnis aus. Mit den aktuellen Lockdown-Regeln sind 45 Prozent einverstanden, 35 Prozent gehen sie nicht weit genug.

Nur 64 Prozent der Befragten würde sich impfen lassen.

Update, 3. Februar, 12.05 Uhr: Weniger Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz bei 75,3

Hamburg - In Hamburg ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Wochenvergleich deutlich gesunken. 203 neue nachgewiesene Fälle kamen am Mittwoch hinzu.

Das sind 6 weniger als am Dienstag und 208 weniger als am Mittwoch vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.48 Uhr). Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, sank von 86,3 auf 75,3. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 101,3 gelegen.

Die Zahl der an oder im Zusammenhang mit Covid-19 gestorbenen Hamburgerinnen und Hamburger gab die Behörde mit 1097 an. Das waren 23 mehr als am Dienstag vom Robert Koch-Institut (RKI) vermeldet.

Laut Gesundheitsbehörde haben sich seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 46.974 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 40.200 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Gesundheitsbehörde mit Stand Dienstag 413 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 85 auf Intensivstationen.

Das waren insgesamt 4 Patienten weniger als am Vortag. Die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Patienten blieb den Angaben zufolge unverändert.

Update, 3. Februar, 11 Uhr: Auszahlung der Corona-Dezemberhilfen in Hamburg begonnen

Hamburg - Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) hat mit der Auszahlung der Corona-Dezemberhilfen begonnen.

Bisher liegen in der Hansestadt mehr als 8500 Anträge mit einem Fördervolumen von über 150 Millionen Euro vor, wie die Finanzbehörde am Mittwoch mitteilte.

Als Abschlagszahlungen seien vom Bund bereits rund 55 Millionen Euro geleistet worden. Anträge zur November- und Dezemberhilfe können bis Ende April gestellt werden.

Update, 3. Februar, 10.39 Uhr: Corona-Schutzimpfung in Hausarztpraxen in Westmecklenburg

In Westmecklenburg impfen nun auch Hausärzte gegen Corona.
In Westmecklenburg impfen nun auch Hausärzte gegen Corona.  © Sven Hoppe/dpa

Wismar - Mecklenburg-Vorpommern geht bei den Corona-Schutzimpfungen neue Wege und lässt Senioren auch in Hausarztpraxen impfen.

Zunächst einmal pro Woche sollen in insgesamt zehn Arztpraxen des Landkreises Nordwestmecklenburg je nach bereitstehender Impfstoffmenge jeweils bis zu 24 Menschen geimpft werden.

Ziel sei es, insbesondere älteren Bewohnern ländlicher Regionen kurze Wege zum Impfen zu gewährleisten, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (46, SPD) am Mittwoch beim Besuch einer Landarztpraxis in Neuburg bei Wismar.

Initiator dieses Vorstoßes war der Allgemeinmediziner Fabian Holbe, der zusammen mit weiteren Landärzten zuvor in Impfteams Bewohner und Mitarbeiter in Pflegeheimen geimpft hatte.

In Mecklenburg-Vorpommern hat mit knapp 3,6 Prozent die bundesweit höchste Impfquote.

Update, 3. Februar, 9.32 Uhr: Trotz Impfung viele Corona-Infektionen in Bremer Altenheimen

Bremen - In Bremer Altenpflegeheimen gibt es trotz Impfungen viele Corona-Infektionen. Es dauere, bis der Impfschutz vollständig greife, sagte ein Sprecher des Gesundheitsressorts am Mittwoch.

Am Abend zuvor hatte das Ressort mitgeteilt, dass es in 16 stationären Altenpflegeeinrichtungen in der Stadtgemeinde Bremen 221 Corona-Infektionen gebe.

134 Mal seien Bewohnerinnen und Bewohner betroffen, 87 Mal Beschäftigte. In zwölf Einrichtungen gibt es Ausbrüche, in den vier weiteren Heimen einzelne Infektionen.

Die Infektion verlaufe bei den meisten dieser Betroffenen symptomfrei oder mit leichten Symptomen, sagte der Sprecher. Etwa 95 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner der Heime seien einmal geimpft worden, etwa ein Drittel habe schon die zweite Impfung erhalten.

Aber auch nach der zweiten Impfung entfalte sich der volle Schutz erst nach sieben bis zehn Tagen. "Erst Ende Februar werden wir sagen können, dass die Pflegeheime wirklich geschützt sind", sagte der Sprecher.

Update, 3. Februar, 8 Uhr: Bundeswehr-Team startet zu Corona-Hilfe nach Portugal

Airbus A400M Atlas Transportflugzeuge stehen auf dem Vorfeld des Fliegerhorstes in Wunstorf. Von hier aus soll Hilfe nach Portugal fliegen. (Archivbild)
Airbus A400M Atlas Transportflugzeuge stehen auf dem Vorfeld des Fliegerhorstes in Wunstorf. Von hier aus soll Hilfe nach Portugal fliegen. (Archivbild)  © Christophe Gateau/dpa

Wunstorf - Die Bundeswehr beginnt am Mittwoch mit Nothilfe für das von der Corona-Pandemie schwer getroffene Portugal.

Dazu fliegt die Luftwaffe vom Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen aus 26 Soldaten mit Medizingeräten nach Lissabon.

Sie sollen dort helfen, Engpässe bei der Behandlung schwerkranker Corona-Patienten zu bewältigen.

Es werden auch 50 Beatmungsgeräte in das EU-Land gebracht. Das Hilfsteam wird begleitet durch den Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Ulrich Baumgärtner.

Die Männer und Frauen, darunter acht Ärzte, sollen 21 Tage in Portugal bleiben und dann in einer Rotation abgelöst werden.

Update, 3. Februar, 6 Uhr: SPD-Vize Midyatli fordert Corona-Kinderbonus auch in diesem Jahr

Serpil Midyatli (45) ist SPD-Landesvorsitzende in Schleswig-Holstein.
Serpil Midyatli (45) ist SPD-Landesvorsitzende in Schleswig-Holstein.  © Frank Molter/dpa

Kiel - SPD-Vize Serpil Midyatli (45) hält eine Neuauflage des sogenannten Corona-Kinderbonus in diesem Jahr für dringend erforderlich.

"Familien sind in der Corona-Pandemie besonders belastet", sagte Midyatli der Deutschen Presse-Agentur.

Durch Kurzarbeit und Zusatzkosten infolge der Pandemie müssten viele Familien mit wenig Geld auskommen.

"Ich fordere deshalb, dass wir den Kinderbonus von 300 Euro pro Kind aus dem letzten Jahr auch für 2021 auszahlen", sagte die Landesvorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein mit Blick auf Beratungen des Koalitionsausschusses in Berlin am Mittwoch.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (42, SPD) deutete vor wenigen Tagen bereits an, dass es auch in diesem Jahr einen Kinderbonus geben könnte.

Update, 2. Februar, 21.28 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein weiter gesunken

Kiel - Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist in Schleswig-Holstein weiter gesunken: auf 68,7.

Zugleich gab es binnen eines Tages 27 weitere gemeldete Corona-Todesfälle - und damit 2 mehr als am Dienstag zuvor. Das geht aus den Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Dienstagabend veröffentlichte (Datenstand: 2. Februar, 20.55 Uhr). Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Bundesland mit oder an Corona gestorben sind, stieg auf 944.

Der Inzidenzwert hatte eine Woche zuvor noch bei 92,5 gelegen - ist also deutlich gesunken. Als Zielmarke gelten weniger als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Innerhalb eines Tages wurden 248 weitere Corona-Erkrankungen registriert. Genau eine Woche zuvor hatte diese Zahl bei 558 gelegen.

501 Corona-Patienten werden den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern behandelt, 96 von ihnen intensivmedizinisch, 58 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 30.000 geschätzt.

Seit Beginn der Pandemie hat es in dem Bundesland 36.547 nachgewiesene Corona-Infektionen gegeben.

Update, 2. Februar, 21.18 Uhr: Am ersten Buchungstag fast 8000 Impftermine vergeben

Eine Rentnerin informiert sich im Internet über die Vergabe von Corona-Impfterminen.
Eine Rentnerin informiert sich im Internet über die Vergabe von Corona-Impfterminen.  © Roland Weihrauch/dpa

Kiel - Rund 35.000 Schleswig-Holsteiner ab 88 Jahren können seit Montag telefonisch Termine für Corona-Impfungen vereinbaren. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, wurden am ersten Tag 7822 Termine für die Erst- und Zweitimpfung von 3911 Personen vergeben.

Den Betroffenen, die bisher telefonisch nicht durchkamen, versicherte das Ressort, jeder Anspruchsberechtigte werde auch einen Termin bekommen. Stress und Eile seien bei diesem Verfahren nicht notwendig.

Gleich am ersten Buchungstag hatten sehr viele Menschen zum Teil vergeblich versucht, Impftermine zu bekommen. Für rund 220.000 Impfberechtigte über 80 werden Informationsschreiben mit einem persönlichen Pin-Code und einer Telefonnummer zur Terminbuchung in einem Impfzentrum versendet.

Zunächst waren die Menschen ab 88 Jahren an der Reihe.

Update, 2. Februar, 18.41 Uhr: 265 Corona-Neuinfektionen in MV

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag 265 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Das waren zwar deutlich mehr als am Vortag, aber fast ein Drittel weniger als vor einer Woche, geht aus den jüngsten Daten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales in Rostock vor.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ging landesweit auf 80,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche zurück. Am 26. Januar hatte der Wert noch bei 103 gelegen.

Mit der Hansestadt Rostock (43,0), dem Landkreis Rostock (50,0) und Vorpommern-Rügen (44,9) unterschritten erstmals wieder drei Kreise die angestrebte Inzidenzmarke von 50, ab der nach Expertenangaben Infektionswege nachvollzogen werden können. Vorpommern-Greifswald unterschritt mit 147,7 zwar den für Hochrisikogebiete maßgeblichen Wert von 150, weist aber weiterhin die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Nordosten auf. Über 100 liegt auch noch die Mecklenburgische Seenplatte mit 115,9.

Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten stieg laut Landesamt im Vergleich zum Vortag um 14 auf 374. Auf Intensivstationen lagen 81 Patienten, einer weniger als am Tag zuvor. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen erreichte landesweit 20.283. Sechs weitere Patienten starben an oder mit einer Covid-19-Infektion. Damit wurden im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Land insgesamt 480 Tote registriert.

Den Angaben des Gesundheitsamtes zufolge wurden bislang im Nordosten 73.909 Impfdosen verabreicht.

Update, 2. Februar, 12.13 Uhr: 209 neue Corona-Infektionen in Hamburg

Hamburg - In Hamburg sind am Dienstag 209 neue nachgewiesene Corona-Infektionen gezählt worden. Das sind 54 mehr als am Montag und drei mehr als am Dienstag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte.

Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, stieg leicht von 86,1 auf 86,3. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 94,6 gelegen.

Das RKI gab die Inzidenz für Hamburg am Dienstag auf anderer Berechnungsgrundlage mit 76 an - ebenso wie in Niedersachsen der zweitbeste Wert aller Bundesländer nach Baden-Württemberg (75).

Die Zahl der an oder im Zusammenhang mit Covid-19 gestorbenen Hamburgerinnen und Hamburger stieg laut Robert Koch-Institut (RKI) um einen auf 1074.

Laut Gesundheitsbehörde haben sich seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 46.771 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 39.900 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Gesundheitsbehörde mit Stand Montag 417 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 85 auf Intensivstationen.

Update, 2. Februar, 11.10 Uhr: Entscheidung über Schulen erst nach Kanzlerschalte nächste Woche

Schwerin - Eltern von Schulkindern in Mecklenburg-Vorpommern müssen sich weiter gedulden. Bildungsministerin Bettina Martin (54, SPD) will erst nach der Kanzlerschalte der Ministerpräsidenten Mitte nächster Woche über das Vorgehen an den Schulen nach den Winterferien entscheiden.

"Wir können gut verstehen, dass sich Eltern, Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte eine Perspektive erhoffen und mehr Planbarkeit wünschen", sagte Ministeriumssprecher Henning Lipski am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Entscheidungen müssten vom aktuellen Infektionsgeschehen abhängig gemacht werden. "Die Lage ist derzeit schwierig so weit im Voraus zu beurteilen, weil wir wissen, dass die Mutation des Virus bereits vereinzelt auch in Mecklenburg-Vorpommern angekommen ist. Es ist noch zu früh, um genau sagen zu können, wie sich die Mutation des Virus auf den Verlauf der Pandemie auswirken wird."

Das zweite Schulhalbjahr beginnt in Mecklenburg-Vorpommern am 22. Februar nach zwei Wochen Winterferien.

Update, 2. Februar, 11 Uhr: Hamburger Kulturbehörde fördert Freie Szene mit 1,8 Millionen Euro

Hamburg - Die Hamburger Kulturbehörde fördert die freien darstellenden Künste mit rund 1,8 Millionen Euro für die Spielzeit 2021/22.

Um die Freie Szene in der schwierigen, durch die Corona-Pandemie geprägten Lage besonders zu unterstützen, hat die Behörde die Fördersumme einmalig um 200.000 Euro aus dem Corona-Hilfspaket Kultur erhöht, teilte die Behörde am Dienstag mit. So können 78 Projekte gefördert werden – das sind 18 mehr als im Vorjahr.

Zusätzlich werde der Dachverband freie darstellende Künste mit 150.000 Euro dabei unterstützt, pandemiebedingte Wiederaufnahmeförderung an die Künstler der Freien Szene zu vergeben.

Update, 1. Februar, 21.15 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein gesunken

Kiel - Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist in Schleswig-Holstein leicht gesunken.

Zugleich gab es binnen eines Tages 29 weitere gemeldete Corona-Todesfälle - der Höchstwert im Verlauf der vergangenen sieben Tage. Das geht aus den Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Montagabend veröffentlichte. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Bundesland mit oder an Corona gestorben sind, stieg auf 917.

Der Inzidenzwert liegt nun bei 78,5 - nach 80,1 am Sonntag und 79,3 am Samstag. Als Zielmarke gelten weniger als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen.

Innerhalb eines Tages wurden 109 weitere Corona-Erkrankungen registriert; am Montag zuvor waren es 111. Sonntags und montags sind die Werte oft etwas niedriger, da weniger Tests durchgeführt bzw. ausgewertet werden.

513 Corona-Patienten werden den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern behandelt, 97 von ihnen intensivmedizinisch, 56 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 29.600 geschätzt. Seit Beginn der Pandemie hat es in dem Bundesland 36.299 nachgewiesene Corona-Infektionen gegeben.

Update, 1. Februar, 19.10 Uhr: 84 Corona-Neuinfektionen in MV, 23 Tote

Rostock - Am Montag sind in Mecklenburg-Vorpommern 23 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden - so viele wie an keinem anderen Tag seit Beginn der Pandemie.

Somit starben landesweit insgesamt 474 Menschen an oder mit Covid-19, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte. Die sinkende Tendenz der Corona-Infektionszahlen setzte sich hingegen auch zu Wochenbeginn fort: Das Lagus meldete 84 Neuinfektionen. Das waren 21 weniger als noch einer Woche und 7 weniger als am Vortag.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt bei
20.018; 16.460 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) sank seit dem Vortag um 0,8 auf 89,6. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge noch bei 102,4.

Die höchste Inzidenz mit 163 verzeichnet demnach weiterhin der Landkreis Vorpommern-Greifswald, gefolgt von der Mecklenburgischen Seenplatte mit 130,2 und Ludwigslust-Parchim mit 112,9. Den geringsten Wert hat der Landkreis Rostock mit 43,1. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten sank im Vergleich zum Vortag um 2 auf 360, die Zahl derjenigen auf Intensivstationen stieg um einen auf 82.

Nach Lagus-Angaben wurden im Nordosten bislang 71.322 Impfdosen verabreicht. 15.033 Menschen haben demnach bereits zwei Impfdosen erhalten, 56.289 eine.

Update, 1. Februar, 12.35 Uhr: 155 neue Corona-Infektionen in Hamburg - Inzidenz bei 86,1

Hamburg - In Hamburg sind am Montag 155 neue nachgewiesene Corona-Infektionen gezählt worden. Das sind 29 mehr als am Sonntag, aber 46 weniger als am Montag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 12.14 Uhr).

Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, sank von 88,6 auf 86,1. Das ist der niedrigste Wert seit Ende Oktober. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 97,0 gelegen. An Wochenenden und Montagen fallen die Infektionszahlen in der Regel geringer aus, weil am Wochenende generell weniger getestet wird.

Laut Gesundheitsbehörde haben sich seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 46.562 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts 39.500 als genesen. Die Zahl der Corona-Toten stieg seit Samstag um zwei auf 1073.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden laut Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) am Montag 88 Corona-Patienten behandelt. Das waren 4 mehr als am Freitag.

55 Intensivpatienten mussten demnach invasiv beatmet werden. Laut Gesundheitsbehörde wurden in den Kliniken mit Stand Freitag insgesamt

Update, 1. Februar, 12.30 Uhr: Kritik am Impfmanagement des Sozialministeriums wächst

Hannover - Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (54, CDU) hat sich der Kritik an der Organisation der Corona-Impfungen durch das Sozialministerium angeschlossen, nicht aber der Forderung nach Entlassung von Ministerin Carola Reimann (53, SPD).

"Wenn wir weiterhin erfolgreich durch die Krise kommen wollen, muss das besser organisiert sein", sagte Althusmann am Montag in Hannover. "Ich glaube, dass da noch eine ganze Menge Luft nach oben ist bei der Organisation des Impfgeschehens." Die FDP im Landtag und Goslars Oberbürgermeister Oliver Junk (45, CDU) hatten einen Wechsel an der Spitze des Sozialministeriums gefordert.

"Das sehe ich im Moment gelassen", sagte Althusmann zu der Forderung. "Es muss weitergehen, wir müssen die organisatorischen Fragen der Impfzentren in den Griff bekommen." Voraussetzung für den von der Regierung erarbeiteten Stufenplan mit der Möglichkeit von Lockerungen sei ein erfolgreiches Impfmanagement.

"Dazu muss das Impfen jetzt straff durchgetaktet organisiert werden." Kritik gab es zuletzt an der Vergabe von Impfterminen an über 80-Jährige, zu deren Start am Donnerstag wegen großen Andrangs technische Probleme auftraten; viele Senioren kamen nicht zum Ziel.

Update, 1. Februar, 12.25 Uhr: FDP will Corona-Regeln an neue Kriterien koppeln

Hannover - Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sollen nach Vorstellung der FDP im niedersächsischen Landtag an eine Reihe neuer Kriterien geknüpft werden.

Neben dem Sieben-Tage-Wert der Neuinfektionen und der Reproduktionszahl müssten auch der Impffortschritt, die Schwere der Krankheitsverläufe und die Verteilung in den Altersstufen betrachtet werden, heißt es in einer Exit-Strategie, die die Liberalen am Montag vorgestellt haben. Ziel seien eine bessere Nachvollziehbarkeit und Akzeptanz der Vorgaben.

Besonders wichtig sei, dass der R-Wert nicht mehrere Tage über 1,0 liege, sagte Fraktionschef Stefan Birkner (47). Dann würde ein Infizierter im Schnitt mehr als einen weiteren Menschen anstecken.

Große Ausbrüche in Heimen, die örtlich begrenzt sind, will die FDP allerdings künftig vom Sieben-Tage-Wert der Neuansteckungen pro
100.000 Einwohner ausnehmen. Es sei "notwendig, dass lokale Infektionsereignisse in Alten- und Pflegeheimen aus der Inzidenz herausgerechnet und separat ausgewiesen werden", steht in dem Papier.

Die Landesregierung aus SPD und CDU hat einen Stufenplan entwickelt, der Lockerungen und Verschärfungen der Corona-Regeln im Wesentlichen an den Sieben-Tage-Wert und an den R-Wert knüpft. Die FDP forderte darüber eine Debatte im Landtag, bevor der Stufenplan in Kraft tritt.

Update, 1. Februar, 12.14 Uhr: Corona-Infektionen im Norden sinken leicht

Kiel - Die Zahl der neuen Corona-Fälle geht in Schleswig-Holstein tendenziell moderat zurück. In der vergangenen Woche wurden bis Sonntagabend 2344 neue Infektionen gezählt und damit 346 weniger als in der Woche zuvor, wie sich aus Angaben der Landesregierung ergibt.

An vier Tagen lag die Zahl unter der des gleichen Tages der Vorwoche. Die Inzidenz, also die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, war zuletzt an vier Tagen hintereinander niedriger als an den gleichen Tagen der Vorwoche.

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz rückte der Norden trotz eines leichten Anstiegs am Sonntag mit 80,1 wieder auf Platz 3 vor, knapp vor Hamburg (80,5) sowie nach Baden-Württemberg (74,3) und Niedersachsen (75,8). Den höchsten entsprechenden Wert hatte in Schleswig-Holstein am Sonntag der Kreis Pinneberg mit 157,2. Auch Lübeck und Flensburg lagen über 100.

Unter 50 rangierten die Kreise Steinburg, Rendsburg-Eckernförde, Plön und Dithmarschen, das mit 27,0 die niedrigste Inzidenz verbuchte.

Update, 1. Februar, 12.10 Uhr: Hamburgs Bürgermeister Tschentscher verärgert über Lieferverzögerungen bei Impfstoffen

Peter Tschentscher (55, SPD), Erster Bürgermeister in Hamburg,.
Peter Tschentscher (55, SPD), Erster Bürgermeister in Hamburg,.  © dpa/Christian Charisius

Hamburg - Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) hat sich verärgert über die Impfstoff-Lieferschwierigkeiten gezeigt.

"Es ist nicht verstehbar, welche Verträge mit wem geschlossen sind und warum es nicht möglich ist, bei einem Hersteller, der schon eine Lieferverpflichtung übernommen hat, der schon angekündigt hat, dass er Impfstoff liefert, dass solche Zusagen zurückgezogen und Termine nicht eingehalten werden", sagte er am Montag dem Sender Phoenix kurz vor einem Impfgipfel der Regierungschefs von Bund und Ländern mit Vertretern der EU und der Impdstoff-Hersteller.

Tschentscher verlangte "Transparenz und Zuverlässigkeit" bei der Auslieferung der Impfdosen. Auch die Bundesregierung sei in der Pflicht. "Der Bund hat zugesagt, dass er sich um die Impfstoffversorgung kümmert", sagte er.

"Wir können in Hamburg jeden Tag über 7000 Menschen impfen. Aber es hakt jetzt an der Aufgabe, die der Bund übernommen hat."

Update, 1. Februar, 12.04 Uhr: Kreis Nordfriesland erstattet Senioren Fahrt zum Impfzentrum

Husum- Der Kreis Nordfriesland übernimmt für ältere Menschen die Fahrtkosten zum nächstgelegenen Impfzentrum. Das gelte für über 80-Jährige, die keine andere Möglichkeit haben, das Impfzentrum zu erreichen, teilte der Kreis am Montag mit. Erstattet werden den Angaben zufolge jedoch nur die Kosten für die Hinfahrt.

Die Rückfahrt müssten die frisch Geimpften selbst zahlen, sagte ein Kreissprecher.

Ob andere Kreise in Schleswig-Holstein Senioren die Kosten für Taxifahrten zu den Impfzentren erstatten, konnte ein Sprecher des Sozialministeriums zunächst nicht sagen.

Um Menschen ohne eigenes Auto oder eingeschränkter Mobilität den Besuch im Impfzentrum zu ermöglichen, seien Städte, Kreise und das Land in Kontakt mit dem Nahverkehrsverbund Nah.SH, sagte er. Die Anbindung der Impfzentren an den ÖPNV solle verbessert werden.

Update, 1. Februar, 6.29 Uhr: Erste Impfzentren nehmen Arbeit auf

Ein ehemaliges Möbelgeschäft ist in Georgsmarienhütte zu einem Impfzentrum eingerichtet worden.
Ein ehemaliges Möbelgeschäft ist in Georgsmarienhütte zu einem Impfzentrum eingerichtet worden.  © Friso Gentsch/dpa

Hannover – Am Montag nehmen die ersten der 50 Corona-Impfzentren in Niedersachsen den Betrieb auf. So sollen in Hannover, Wallenhorst, Lingen, Papenburg und Georgsmarienhütte die ersten Spritzen gesetzt werden.

Eine vollständige Übersicht, welches Impfzentrum wann startet, hat das Land nicht. Eine Reihe von Zentren hatte allerdings in den vergangenen Tagen mitgeteilt, dass sie wegen des knappen Impfstoffs erst später starten: beispielsweise in Lüneburg und Bad Fallingbostel am 4. Februar und in Esens am 15. Februar.

Die Terminvergabe war angesichts des überschaubaren Angebots und einer enormen Nachfrage landesweit sehr schleppend angelaufen.

Update, 1. Februar, 6.20 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein leicht gestiegen

Kiel – Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist in Schleswig-Holstein leicht gestiegen.

Am Sonntag lag der Inzidenzwert bei 80,1 wie aus den Daten hervorgeht, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Abend veröffentlichte (Datenstand: 31. Januar, 20.39 Uhr). Am Tag zuvor hatte er bei 79,3 gelegen. Als Zielmarke gelten weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Innerhalb eines Tages waren 183 Erkrankungen registriert worden; eine Woche zuvor waren es 139. Am Sonntag und Montag sind die Werte oft etwas niedriger, da weniger Tests durchgeführt bzw. ausgewertet werden. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um elf auf 888.

506 Corona-Patienten werden den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern behandelt, 100 von ihnen intensivmedizinisch, 60 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 29.300 geschätzt.

Seit Beginn der Pandemie hat es in dem Bundesland 36.190 nachgewiesene Corona-Infektionen gegeben.

Update, 31. Januar, 20.46 Uhr: Proteste gegen Corona-Politik in Parchim und Neubrandenburg

Parchim/Neubrandenburg - Mit Protest-Spaziergängen und Auto-Korsos haben rund 400 Menschen am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern gegen die bestehenden Corona-Einschränkungen protestiert.

Wie Polizeisprecher erklärten, zogen am Sonntagabend bei zwei angemeldeten Aufzügen rund 200 Teilnehmer durch die Innenstadt von Parchim (Ludwigslust-Parchim). Das waren etwa 300 Leute weniger als vor einer Woche. Bis auf etwa 30 Verstöße gegen die Maskenpflicht, die mit Ordnungsstrafen geahndet werden sollen, habe es keine weiteren Verstöße gegen Corona- und Versammlungsauflagen gegeben.

Am Samstag hatten ebenfalls etwa 200 Menschen erstmals mit Auto-Korsos in Neubrandenburg gegen die nach ihrer Auffassung zu strengen Corona-Einschränkungen protestiert. Die Gruppen fuhren mit insgesamt rund 100 Autos auf zwei Routen durch das Stadtgebiet sowie kurzzeitig auch nach Burg Stargard und zurück. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß zweier Autos, bei dem niemand verletzt wurde. Insgesamt wurden sechs Ordnungswidrigkeiten aufgenommen.

Im Nordosten sinkt die Wochen-Inzidenz seit knapp zwei Wochen langsam. Sie liegt derzeit bei 90,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, im Kreis Ludwigslust-Parchim bei 112,9, an der Mecklenburgischen Seenplatte bei 129.

Update, 31. Januar, 12.52 Uhr: Hamburgs Bürgermeister Tschentscher fordert nationalen Impfplan

Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister in Hamburg, trägt einen Mund-Nasenschutz bei einer Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft.
Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister in Hamburg, trägt einen Mund-Nasenschutz bei einer Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft.  © Christian Charisius/dpa

Hamburg – Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat mit Blick auf den geplanten Impfgipfel am Montag konkrete Angaben der Impfstoff-Hersteller sowie einen nationalen Impfplan gefordert.

"Es ist Zeit für einen nationalen Impfplan, damit das Versprechen eingehalten werden kann, bis September allen Menschen in Deutschland eine Impfung anzubieten", twitterte der Politiker am Sonntag.

Zudem sei es wichtig, auf dem Gipfel "verlässliche Aussagen der Hersteller zu Liefermengen und Terminen" zu haben, schrieb er weiter. "Man kann die Impfstoffe der verschiedenen Hersteller zwischen 1. und 2. Impfung nicht wechseln", begründete Tschentscher seine Forderung.

Zuvor hatte sich Tschentscher ebenfalls auf Twitter verwundert darüber geäußert, dass es nun auch bei Moderna zu Lieferengpässen kommen soll. "Was bedeutet "Engpässe" bei Moderna? Bleibt es bei den zugesagten 670.000 Impfdosen in der 8. Kalenderwoche?", fragte er beispielsweise am Samstagabend.

Auf dem Corona-Impfgipfel am Montag wollen die Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angesichts erheblicher Kritik am schleppenden Impfstart und der Produktionsprobleme bei einigen Herstellern über die Lage beraten.

Die Impfungen in Deutschland und der EU hatten kurz vor dem Jahreswechsel begonnen. Laut Bundesgesundheitsministerium wurden seit Beginn der Impfkampagne in Deutschland über 3,5 Millionen Dosen ausgeliefert und 2,2 Millionen Dosen gespritzt.

Update, 31. Januar, 12.21 Uhr: 135 neue Corona-Infektionen in Hamburg

Hamburg – In Hamburg sind am Sonntag 135 neue nachgewiesene Corona-Infektionen hinzugekommen. Das sind 114 weniger als am Samstag und 130 weniger als am Sonntag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.55 Uhr).

Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen, sank auf 88,6. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 97,2 gelegen. Am Sonntag sowie am Montag gehen die Infektionszahlen in der Regel im Vergleich zu den Vortagen zurück, weil am Wochenende generell weniger getestet wird.

Laut Gesundheitsbehörde haben sich seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 46.407 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts 39.000 als genesen. Die Zahl der Corona-Toten stieg mit Stand Samstag um 5 auf 1071.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 416 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 84 auf Intensivstationen. Das waren drei Patienten beziehungsweise ein Patient weniger als tags zuvor. Unter den 84 Intensivpatienten in den Kliniken waren auch 17, die nicht in Hamburg wohnen.

Update, 31. Januar, 7.37 Uhr: Impfstoff von Astrazeneca erst an Ärzte und Pfleger

Kiel – Der Impfstoff von Astrazeneca sollte nach Ansicht von SPD-Bundesvize Serpil Midyatli bevorzugt medizinischem Personal angeboten werden. Danach sollten Lehrer, Erzieher und die Polizei das Präparat erhalten, sagte Midyatli der Deutschen Presse-Agentur. "Bis dahin hat die Firma genügend Zeit, um auch die Wirksamkeit für über 65-Jährige nachzuweisen."

Midyatli forderte zudem eine breite Aufklärungskampagne, weil viele Menschen angesichts der Diskussion um die Knappheit von Impfstoffen und deren Wirksamkeit verunsichert seien. "Denn die Unterschiede zwischen den Wirkstoffen werden an der Notwendigkeit und dem Erfolg einer Impfkampagne letztlich nichts ändern", sagte sie.

Angesichts der Probleme bei den Impfstofflieferungen haben Bund und Länder für Montag ein Spitzentreffen vereinbart. Einen europäischen Impfgipfel könne das Treffen aber nicht ersetzen, sagte Midyatli. "Bei global agierenden Herstellern ist es schwierig, rein national aufzutreten."

"Es geht nicht darum, anderen Ländern Impfstoffe wegzunehmen, es muss darum gehen, dass unter Ausschöpfung aller fiskalischer und rechtlicher Möglichkeiten mit Hilfe der kompletten Pharmaindustrie die Produktion deutlich gesteigert wird", sagte Schleswig-Holsteins SPD-Landesvorsitzende.

Letztlich werde es in der Corona-Pandemie darauf ankommen, genügend Impfstoff für die ganze Welt zu produzieren. "Das gebietet nicht nur die internationale Solidarität, sondern wir haben auch nichts davon, Corona in Nordamerika, Europa und Ostasien zu besiegen, nur damit sich in ärmeren Ländern immer neue Mutationen entwickeln können."

Update, 31. Januar, 7.31 Uhr: Schwesig dringt auf deutlich höheres Impftempo in Deutschland

Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht bei der Sitzung des Landtags zur aktuellen Corona-Situation.
Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht bei der Sitzung des Landtags zur aktuellen Corona-Situation.  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hält angesichts der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ein deutlich höheres Impftempo für dringend geboten.

"Wir können das öffentliche Leben nicht auf Dauer herunterfahren. Schon jetzt haben wir mit massiven wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen", sagte Schwesig in Schwerin vor dem für Montag geplanten Impfgipfel von Bund und Ländern.

Die inzwischen auch in Deutschland festgestellten ansteckenderen Virus-Mutationen erhöhten den Druck noch, schneller mit den Impfungen voranzukommen. Der Impfstoff sei der beste Weg, um Schritt für Schritt aus der Pandemie zu kommen.

In den Bundesländern sei in kurzer Zeit die erforderliche Infrastruktur aufgebaut worden. In Mecklenburg-Vorpommern habe der Impfstart gut funktioniert, und zusammen mit Rheinland-Pfalz weise das Land die bundesweit höchste Impfquote auf. "Die Impfzentren und mobilen Impfteams leisten sehr gute Arbeit. Aber wir könnten viel mehr Menschen schützen, wenn wir mehr Impfstoff zur Verfügung hätten", betonte Schwesig.

Der Bund habe aus nachvollziehbaren Gründen die Verhandlungen mit den Herstellern an die EU weitergeben. "Aber es ist offensichtlich zu wenig und zu spät bestellt worden", beklagte die SPD-Politikerin. Über notwendige Konsequenzen daraus müsse nun geredet werden.

"Meine klare Erwartung an den Impfstoffgipfel ist, dass wir vom Bund einen verlässlichen Zeitplan bekommen, wann wir mit welchen Impfstoff-Lieferungen zu rechnen haben", machte Schwesig deutlich. Bislang reichten die Aussagen nur bis Mitte Februar. "Wir brauchen mehr Verbindlichkeit und mehr Verlässlichkeit", mahnte sie.

Angesichts erheblicher Kritik am schleppenden Impf-Beginn und der Produktionsprobleme bei einigen Herstellern will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag mit Spitzenvertretern der Länder und der EU über die Lage beraten.

Die Bundesregierung kündigte an, Möglichkeiten für einen Ausbau der Impfstoffproduktion ausloten zu wollen. Doch dämpfte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag Erwartungen, dass beim Impfgipfel schon mit konkreten Beschlüssen zu rechnen sei.

Update, 31. Januar, 7.28 Uhr: Obdachlose leiden unter Corona-Einschränkungen im Winter

Hannover – Die Einschränkungen in der Pandemie setzen Obdachlosen in Niedersachsen derzeit besonders zu.

"Corona erschwert die ohnehin schwierige Situation für Betroffene im Winter", sagt Sylke Heun vom Johanniter Landesverband. Die Hilfsorganisation zog jüngst eine sehr kritische Zwischenbilanz zur aktuellen Lage und den Einsätzen mit dem Johanniter-Kältebus.

Viele Kommunen bauen ihre Hilfsangebote nun aus, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Update, 30. Januar, 22.24 Uhr: 304 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein gemeldet

Kiel - In Schleswig-Holstein sind innerhalb eines Tages 304 neue Corona-Fälle registriert worden. Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Samstagabend veröffentlichte (Datenstand: 30. Januar, 21.41 Uhr). Eine Woche zuvor hatte es 477 Neuinfektionen gegeben.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank weiter - auf 79,3 (Freitag: 84,0). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 24 auf 877.

488 Corona-Patienten werden den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern behandelt. 89 werden intensivmedizinisch betreut, 58 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 29.000 geschätzt.

Seit Beginn der Pandemie hat es in dem Bundesland 36.007 nachgewiesene Corona-Infektionen gegeben.

Update, 30. Januar, 21.56 Uhr: Bürgermeister sauer auf Bundesgesundheitsministerium

Hamburg - Bürgermeister Peter Tschentscher (55) streitet sich auf Twitter weiter mit dem Bundesgesundheitsministerium.

Auf eine erneute Corona-Panne reagierte der SPD-Politiker sauer.

Update, 30. Januar, 21.40 Uhr: Kliniken in Husum und Niebüll öffnen wieder schrittweise

Husum - Die von einem Corona-Ausbruch betroffenen Kliniken in Husum und Niebüll kehren stufenweise zum Normalbetrieb zurück.

Die Klinik Niebüll stehe bereits ab diesem Sonntag (31. Januar) ab 6 Uhr wieder vollständig zur Verfügung, teilte der Kreis Nordfriesland am Samstagabend mit.

Das Krankenhaus in Husum öffne am Montag um 6 Uhr für Notfälle und die Geburtshilfe. Auch die Medizinischen Versorgungszentren mit den Facharztpraxen an beiden Standorten nehmen den Angaben nach ihren Betrieb wieder auf. Zuvor hatte es einen zweiwöchigen Belegungsstopp gegeben.

Bei insgesamt 200 Patienten und Mitarbeitern war das Coronavirus nachgewiesen worden. Die Ursache des Ausbruchs sei bislang "trotz intensiver Suche und umfangreicher Nachverfolgungen" unklar, hieß es.

Patienten, deren geplante Behandlungen in der letzten Zeit verschoben worden sind, werden angerufen, um neue Termine zu vereinbaren.

Update, 30. Januar, 19 Uhr: Weniger Moderna-Impfstoff

Hamburg - Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) hat auf Twitter geschrieben, dass auch vom Hersteller Moderna weniger Impfstoff geliefert werde. Das habe das Bundeskanzleramt mitgeteilt.

"Wie soll man da die Impfungen planen?", fragt der 55-Jährige.

Update, 30. Januar, 17.22 Uhr: 167 Corona-Neuinfektionen in MV gemeldet

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Samstag 167 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Freitag waren es 249, am Samstag vor einer Woche wurden 243 neue Fälle gemeldet.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus Gestorbenen stieg um fünf auf nunmehr 448, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock am Samstag mitteilte. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten sank im Vergleich zum Vortag um einen auf 370. Auf Intensivstationen lagen 81 Patienten, fünf mehr als am Tag zuvor. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen liegt bei nun 19.845. Als genesen gelten 16.053 Betroffene.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ging sowohl im Vergleich zum Vortag als auch zur Vorwoche zurück. Sie erreichte 93,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 106,3.

Den höchsten Inzidenz-Wert verzeichnet demnach weiterhin der Landkreis Vorpommern-Greifswald mit 181,2. Den geringsten Wert hat die Stadt Rostock mit 44,0. Vor einer Woche lag der Wert im Landkreis Vorpommern-Greifswald bei 196,9 und in der Stadt Rostock bei 37,3.

Update, 30. Januar, 14.50 Uhr: 39 Fälle der britischen Corona-Mutation in Flensburg nachgewiesen

Ein medizinischer Angestellter untersucht Nasen- und Rachenabstriche von Patienten. (Symbolbild)
Ein medizinischer Angestellter untersucht Nasen- und Rachenabstriche von Patienten. (Symbolbild)  © Skanda Gautam/ZUMA Wire/dpa

Flensburg – In Flensburg sind inzwischen 39 Fälle der in Großbritannien verbreiteten Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt am Freitagabend mit. Es gebe 53 Verdachtsfälle. Sie werde nun täglich über die Zahl der Mutations-Fälle berichten.

"Während wir über Monate ein moderates Fallgeschehen hatten, registrieren wir nun einen deutlichen Anstieg", sagte Oberbürgermeisterin Simone Lange (SPD). "Ob der rasche Anstieg der Fallzahlen im Zusammenhang mit dem Vorhandensein der Mutation steht, können wir nur mutmaßen."

Auch wenn es nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse über die Mutation gebe, so werde immer wieder darauf hingewiesen, dass sie mit einer höheren Infektiosität einhergehe, betonte Lange.

Der Inzidenzwert - also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - wird laut Stadt am Samstag bei 130,9 stehen.

Update, 30. Januar, 14.32 Uhr: Britische Corona-Mutation in Schwerin nachgewiesen

Schwerin - In Schwerin ist erstmals bei einem coronapositiv getesteten Schweriner Bürger die britische Mutante des Coronavirus nachgewiesen worden. Dies teilte die Stadt am Samstag mit.

Erst einen Tag zuvor hatte sich der Verdacht auf erste Infektionen mit der britischen Corona-Mutation in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt. Das mit der Kontrolle von zwölf auffälligen Befunden beauftragte Speziallabor hatte nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales darüber informiert, dass es sich "mit größter Wahrscheinlichkeit um die Virusvariante UK B 1.1.7 (britische Variante) handelt".

Laut Gesundheitsministerium waren sieben dieser Infektionen im Landkreis Nordwestmecklenburg festgestellt worden, drei im Landkreis Ludwigslust-Parchim und zwei im Landkreis Rostock.

Update, 30. Januar, 12.15 Uhr: 249 neue Corona-Infektionen in Hamburg

Hamburg – In Hamburg sind am Samstag 249 nachgewiesene neue Corona-Infektionen hinzugekommen. Das sind 15 mehr als am Freitag und 45 mehr als am Samstag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.47 Uhr).

Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, erhöhte sich von 93,0 auf 95,4. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 90,9 gelegen.

Laut Gesundheitsbehörde haben sich seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 46.272 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach Schätzungen des Robert Koch- Instituts 38.800 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 416 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 84 auf Intensivstationen.

Das waren drei Patienten beziehungsweise ein Patient weniger als tags zuvor. Unter den 84 Intensivpatienten in den Kliniken waren auch 17, die nicht in Hamburg wohnen.

Update, 30. Januar, 7.27 Uhr: Mehr als 260 Klagen gegen Corona-Einschränkungen im Norden

Schleswig – Gegen die Corona-Regeln gehen an Schleswig-Holsteins Verwaltungsgerichten weiter Klagen ein. Am Verwaltungsgericht gab es seit Beginn der Pandemie mit Stand 25. Januar 170 Eilverfahren mit Corona-Bezug, wie eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. 2020 lehnte das Gericht 103 von 165 Anträgen ab.

Zwölf Anträge waren im vergangenen Jahr erfolgreich. Im Mai entschied das Verwaltungsgericht, dass einem Tattoo-Studio das Tätowieren außerhalb des Gesichtsbereichs nicht untersagt werden darf. Die anderen Verfahren erledigten sich anderweitig, wurden zuständigkeitshalber verwiesen oder 2020 nicht mehr abgeschlossen. Soweit Klagen in den Hauptsacheverfahren nicht zurückgenommen oder verwiesen wurden, ist darüber laut Gericht noch nicht entschieden.

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) entschied im Zusammenhang mit der Pandemie über 92 erstinstanzliche Normenkontroll-Eilverfahren. Dort waren zwei Anträge erfolgreich: Das OVG entschied im April, dass das Outlet-Center in Neumünster wieder öffnen durfte. Im Oktober kippten die Richter das sogenannte Beherbergungsverbot von Touristen aus Corona-Hotspots.

Update, 30. Januar, 7.26 Uhr: Krematorien im Norden noch nicht überlastet

Ein Sarg mit einem Verstorbenen mit der Aufschrift "Covid 19" wird von einem Bestatter in ein Krematorium eingeliefert.
Ein Sarg mit einem Verstorbenen mit der Aufschrift "Covid 19" wird von einem Bestatter in ein Krematorium eingeliefert.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Hamburg/Kiel – Trotz Corona-Pandemie sind die Krematorien in Hamburg und Schleswig-Holstein noch lange nicht an der Belastungsgrenze.

In den Krematorien auf dem Ohlsdorfer und dem Öjendorfer Friedhof seien bislang keine signifikanten Steigerungen bei den Sterbefällen im Vergleich zu den Vorjahren zu verzeichnen, sagte Lutz Rehkopf, Sprecher der Hamburger Friedhöfe.

Auch der Geschäftsführer der Feuerbestattungen Schleswig-Holstein, Ralf Paulsen, berichtete, in den Krematorien in Lübeck, Kiel und Tornesch gebe es bislang keine Probleme.

Bilder gestapelter Särge wie im sächsischen Meißen gebe es im Norden nicht.

Update, 29. Januar, 21.53 Uhr: Impfen nur noch im nächstgelegenen Impfzentrum

Hannover - Über 80-Jährige sollen nach einem Bericht der Nordwest-Zeitung vorerst nur noch Termine im nächstgelegenen Impfzentrum bekommen. Eine freie Wahl sei nicht mehr möglich, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag der Oldenburger Zeitung.

Demzufolge reagierte Gesundheitsministerin Carola Reimann (53, SPD) darauf, dass Impfwillige sich Zentren in anderen Landkreisen ausgesucht hatten. Dies hatte für Kritik gesorgt.

Der Zeitung zufolge hatte eine Analyse der für kommende Woche gebuchten 564 Termine im Impfzentrum des Kreises Vechta in Lohne ergeben, dass die Hälfte der Impfwilligen aus Nachbarkreisen kommt. Landrat Herbert Winkel (CDU) kritisierte das, weil der Landkreis Impfstoff nur für seine Bevölkerung bekommt.

Goslars Oberbürgermeister Oliver Junk (45, CDU) warnte vor "Impftourismus". Nicht alle Senioren hätten sich das nächstgelegene Impfzentrum aussuchen können. "Das Ergebnis ist, dass jetzt eine rege Reisetätigkeit der Hochbetagten in Niedersachsen stattfindet, um an den Impfstoff zu kommen."

Update, 29. Januar, 21.50 Uhr: 291 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein gemeldet

Kiel - In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 291 neue Corona-Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor hatte es 425 Neuinfektionen gegeben. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank weiter - auf 84,0 (Donnerstag: 89,7). Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Freitagabend veröffentlichte (Datenstand: 29. Januar, 20.09 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg wie am Vortag um 19 - auf nun 853.

485 Corona-Patienten werden den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern behandelt. 84 werden intensivmedizinisch betreut, 52 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 28.700 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 35.703 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Update, 29. Januar, 18.37 Uhr: 39 Fälle der britischen Corona-Mutation in Flensburg nachgewiesen

Flensburg - In Flensburg sind inzwischen 39 Fälle der in Großbritannien verbreiteten Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt am Freitagabend mit. Es gebe 92 Verdachtsfälle. Sie werde nun täglich über die Zahl der Mutations-Fälle berichten.

"Während wir über Monate ein moderates Fallgeschehen hatten, registrieren wir nun einen deutlichen Anstieg", sagte Oberbürgermeisterin Simone Lange (44, SPD). "Ob der rasche Anstieg der Fallzahlen im Zusammenhang mit dem Vorhandensein der Mutation steht, können wir nur mutmaßen."

Auch wenn es nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse über die Mutation gebe, so werde immer wieder darauf hingewiesen, dass sie mit einer höheren Infektiosität einhergehe, betonte Lange.

Der Inzidenzwert - also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - wird laut Stadt am Samstag bei 130,9 stehen.

Update, 29. Januar, 16.52 Uhr: Sperrung von Naherholungsgebieten im Kreis Pinneberg bestätigt

Schleswig - Das coronabedingte Betretungsverbot für drei Naherholungsgebiete im Kreis Pinneberg bleibt bestehen. Das entschied das Verwaltungsgericht Schleswig am Freitag in einem Eilverfahren, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Geklagt hatte eine Privatperson.

Aufgrund einer Überschreitung der Marke von 200 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hatte der Landkreis ein bis Sonntag befristetes Betretungsverbot für die Naherholungsgebiete Himmelmoor (Quickborn), Holmer Sandberge und Hetlinger Schanze (beide Amt Geest und Marsch) erlassen, um den Tagestourismus zu begrenzen. Dort habe es in der Vergangenheit Menschenansammlungen gegeben. Mildere Mittel wie eine Sperrung von Parkplätzen hätten sich als nicht effektiv erwiesen.

Das Verwaltungsgericht stellte weder eine offensichtliche Rechtmäßigkeit, noch die offensichtliche Rechtswidrigkeit des Betretungsverbots fest. Bei einer Folgenabwägung hätten die Gemeinwohl-Gründe der Abwehr von Gesundheitsschäden und der Sicherstellung der medizinischen Versorgung angesichts der hohen Infektionszahlen im Kreis die privaten Interessen des Klägers überwogen.

Gegen die Entscheidung kann binnen zwei Wochen nach Zustellung Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht eingelegt werden.

Update, 29. Januar, 16.50 Uhr: Bundeswehrsoldaten helfen bei Corona-Tests in Heimen

Kiel - Soldaten der Bundeswehr helfen seit Freitag in mehreren Kreisen und Städten in Schleswig-Holstein bei Corona-Schnelltests in Pflegeheimen. Die Bundeswehr habe dafür übergangsweise 178 Angehörige abgestellt, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Sie seien vom Deutschen Roten Kreuz geschult worden oder würden dies noch. Rund 200 Heime hatten Unterstützungsbedarf angemeldet.

"Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, besonders den Soldatinnen und Soldaten, die den raschen Einsatz möglich machen", erklärte Minister Heiner Garg (54, FDP).

Der Einsatz der Bundeswehr soll so lange laufen, bis geeignete zivile Helfer gefunden sind. Gesucht werden Freiwillige aus medizinischen, pflegerischen und sonstigen Heilberufen oder solche mit einer sozialen Ausbildung, aber auch geeignete Personen ohne medizinische Vorbildung.

Die Vergütung soll sich laut Bundesagentur an 20 Euro pro Stunde orientieren.

Update, 29. Januar, 14.33 Uhr: 201 Corona-Tote in Bremen im vergangenen Jahr

Bremen - Im Bundesland Bremen sind im vergangen Jahr 201 Menschen nachweislich im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Dies teilte das Statistische Landesamt am Freitag mit.

Nach vorläufigen Ergebnissen gab es 2020 insgesamt etwa 8100 Sterbefälle. Die Zahl liege leicht über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre, aber im Rahmen der üblichen Schwankungen, hieß es von den Statistikern.

Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2019 stieg die Zahl der Sterbefälle um etwa fünf Prozent. Seit 2010 sei aber sowohl die Bevölkerung insgesamt als auch die ältere Bevölkerung in Bremen deutlich gewachsen - somit seien auch mehr Sterbefälle zu erwarten gewesen.

Im Vergleich zum Mittel der Jahre 2015 bis 2019 liegt der Wert etwa drei Prozent höher.

Update, 29. Januar, 14.30 Uhr: Grüne fordern flächendeckende Tests auf Coronavirus-Varianten

Hannover - Die Grünen im niedersächsischen Landtag haben flächendeckende Untersuchungen auf Coronavirus-Varianten wie etwa die britische Mutation B.1.1.7 verlangt.

"Es reicht nicht, vor allem vor den hoch ansteckenden Corona-Varianten zu warnen", sagte die Gesundheitsexpertin Meta Janssen-Kucz (59) am Freitag. "Wenn wir ernsthaft für den geplanten langfristigen Stufenplan über Lockerungspläne nachdenken wollen, müssen wir gleichzeitig mehr gegen die Virus-Mutationen tun."

Denkbar sei die Testung von Abwasserproben in allen Landkreisen, mit denen Forscher aus der Schweiz die Mutation bereits nachweisen konnten. Außerdem könnten verstärkt neue Delta-PCR-Tests aus Dänemark genutzt werden, die Mutationen ohne großen Aufwand bestätigten, erklärte die Abgeordnete.

Zuvor hatte das Landesgesundheitsamt am Donnerstag mitgeteilt, dass Niedersachsen anders als Bremen bislang keine flächendeckende Tests auf die Variante plane. Außerdem werden entdeckte Fälle aus technischen Gründen bisher noch nicht einmal zentral erfasst. Die örtlichen Gesundheitsämter sind allerdings gebeten, die Nachweise dem Landesamt zu melden.

"Es ist unverständlich, dass die Landesregierung nicht einmal bei den bisherigen Corona-Tests umfassend nach Mutationen sucht", kritisierte Janssen-Kucz. "Wir sollten nicht tatenlos zusehen, wie in wenigen Wochen B.1.1.7 oder andere Varianten auch in Niedersachsen zum Hauptauslöser für Corona-Erkrankungen wird." Die Entwicklungen in anderen Ländern seien Warnung genug.

Der französische Gesundheitsminister hatte am Donnerstag gesagt, dass sich in seinem Land jeden Tag mehr als 2000 Patienten mit einer Virus-Mutation infizieren. Die britische Variante breite sich dabei am meisten aus.

Update, 29. Januar, 14.26 Uhr: Kliniken trotz rückläufiger Infektionszahlen weiter stark belastet

Hannover - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen geht während des andauernden Lockdowns weiter langsam zurück. 990 weitere Fälle wurden am Freitag registriert.

"Es gibt eine Tendenz, dass die Maßnahmen der Verordnung im Infektionsgeschehen Wirkung zeigen", sagte die Vize-Chefin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, sank leicht auf 79,7 nach 82,5 am Vortag. Es gab 56 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

"In den Krankenhäusern ist die Situation weiterhin sehr angespannt, die Krankenhäuser arbeiten unter Volllast", sagte Schröder. 1354 Corona-Patienten werden dort behandelt, 300 auf der Intensivstation. Davon müssen 200 künstlich beatmet werden. 176.173 Menschen in Niedersachsen haben inzwischen eine Corona-Schutzimpfung erhalten.

Unterdessen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter in zwei Landkreisen über der Grenze von 200, ab der die Corona-Verordnung weitere Restriktionen ermöglicht. Im Kreis Uelzen lag der Wert am Freitag bei 218,6, im Kreis Nienburg bei 215,8, Auslöser für die hohen Werte in beiden Kreisen waren gehäufte Infektionsfälle in Altenheimen.

Von den 45 Landkreisen und großen Städten in Niedersachsen liegen inzwischen 13 wieder unter der angestrebten Sieben-Tages-Inzidenz von 50, am niedrigsten ist der Wert mit 14,2 im Kreis Aurich.

Update, 29. Januar, 13.16 Uhr: 234 Corona-Infektionen - Hamburg laut RKI mit geringster Inzidenz

Hamburg – In Hamburg sind am Freitag 234 nachgewiesene neue Corona-Infektionen hinzugekommen. Das sind 12 weniger als am Donnerstag und 96 weniger als am Freitag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.50 Uhr).

Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, sank von 98,1 auf 93,0. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 100,1 gelegen.

Das Robert Koch-Institut kam am Freitag für Hamburg auf anderer Berechnungsgrundlage auf einen Inzidenzwert von 70,7. Das ist dem Institut zufolge der derzeit niedrigste Wert aller Bundesländer. Zum Vergleich: Berlin wies demnach eine Inzidenz von 84,6 auf; Hamburgs Nachbarländer Schleswig-Holstein und Niedersachsen lagen bei 89,7 beziehungsweise 71,8. Die Zahl der in Hamburg an oder im Zusammenhang mit Covid-19 gestorbenen Menschen stieg laut RKI um 8 auf 1037.

Laut Gesundheitsbehörde haben sich seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 46.023 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 38.500 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Donnerstag 419 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 85 auf Intensivstationen. Das waren 18 beziehungsweise 5 Patienten weniger als tags zuvor. Unter den 85 Intensivpatienten in den Kliniken waren auch 15, die nicht in Hamburg wohnen.

Update, 29. Januar, 11.34 Uhr: Hamburg vergibt weitere 33.500 Impftermine

Zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes stehen im Eingangsbereich des Corona-Impfzentrums in den Messehallen.
Zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes stehen im Eingangsbereich des Corona-Impfzentrums in den Messehallen.  © Christian Charisius/dpa

Hamburg – In Hamburg werden in der kommenden Woche 33.500 weitere Termine für eine Corona-Schutzimpfung im Impfenzentrum in den Messehallen vergeben.

Sie können ab Montag telefonisch unter der Nummer 116.117 und online unter Impfterminservice.de für den Zeitraum ab Anfang Februar bis März gebucht werden, wie die Gesundheitsbehörde am Freitag mitteilte. Für die nötigen Zweitimpfungen würden zusätzliche Termine drei Wochen später gleich mit vergeben.

Impfberechtigt sind in dem Zentrum nach wie vor nur Angehörige der höchsten Priorität, also über 80-Jährige sowie Pflegebeschäftigte aus dem ambulanten und stationären Bereich. Wegen Lieferengpässen bei den Impfstoffherstellern war die Terminvergabe vor gut zwei Wochen eingestellt worden.

Update, 29. Januar, 10.44 Uhr: Heinold begrüßt kostenlose FFP2-Masken für Hartz-IV-Empfänger

Kiel – Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) hat die Entscheidung zur Vergabe kostenloser FFP2-Masken an Hartz-IV-Empfänger begrüßt.

"Das ist eine sehr gute Entscheidung der Bundesregierung. Jetzt braucht es nur noch eine schnelle Umsetzung", sagte sie am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. In der Hoffnung, dass dies funktioniert, starte die Landesregierung keine Bundesratsinitiative mehr. "Es hat sich gelohnt, aktiv zu werden. Jetzt wird denen geholfen, die Hilfe brauchen." Das sei wichtig und notwendig.

Die Bundesregierung hatte am Donnerstag angekündigt, dass Hartz-IV-Empfänger jeweils zehn kostenlose FFP2-Masken bekommen sollen. Hintergrund sind die neuen Corona-Beschränkungen in Bussen, Bahnen und beim Einkaufen sowie die andauernden Schulschließungen.

Nach einem Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar sollen selbst genähte Behelfsmasken oder Tücher nicht mehr erlaubt sein, stattdessen müssen FFP2-Masken oder die günstigeren OP-Masken getragen werden. Von Opposition und Sozialverbänden wurde die Unterstützung ärmerer Menschen begrüßt.

Update, 28. Januar, 22.19 Uhr: Britische Virusvariante bei weiteren Airbus-Mitarbeitern nachgewiesen

Hamburg - Bei fünf weiteren coronapositiven Mitarbeitern des Airbus-Werks in Hamburg ist die britische Virusvariante nachgewiesen worden. Das sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfirch, am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur.

Damit sei die nach Angaben von Wissenschaftlern infektiösere Mutation nun bei sieben Airbus-Mitarbeitern nachgewiesen worden. Am vergangenen Wochenende war bekanntgeworden, dass bei Airbus 21 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Für rund 500 Mitarbeiter wurde Quarantäne angeordnet.

Insgesamt sind in Hamburg seit Dezember zwölf Infektionen mit der britischen Virusmutation festgestellt worden, darunter auch bei fünf Reiserückkehrern. Zudem wurde den Angaben zufolge bei einem weiteren Reiserückkehrer auch die südafrikanische Variante nachgewiesen.

Eine in Hamburg erfolgte Ansteckung mit einer der Virus-Mutationen sei bisher noch nicht bekanntgeworden, sagte Helfrich.

Update, 28. Januar, 21.45 Uhr: Hinweise auf britische Corona-Mutation erstmals in MV festgestellt

Schwerin - In Mecklenburg-Vorpommern sind erstmals Hinweise auf die britische Corona-Mutation B.1.1.7 festgestellt worden. Dabei handelt es sich landesweit um zwölf positive Laborergebnisse, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend in Schwerin mitteilte.

Sieben davon seien im Landkreis Nordwestmecklenburg festgestellt worden, drei im Landkreis Ludwigslust-Parchim und zwei im Landkreis Rostock.

Bei den untersuchten Fällen seien die positiven Ergebnisse nachuntersucht worden. Die Laborbefunde müssten nun durch eine sogenannte Vollsequenzierung weiter untersucht werden. "Damit ist klar, dass unser Bundesland voraussichtlich nicht von den Mutationen verschont bleiben wird", wird Gesundheitsminister Harry Glawe (67, CDU) in einer Mitteilung zitiert.

"Es ist notwendig, dass Proben weiter untersucht werden, damit wir einen Stand über die Verbreitung der Virus-Mutationen in der Bevölkerung haben", sagte der Minister weiter.

Wie alt die betroffenen Menschen sind und wann weitere Ergebnisse vorliegen, sei noch unklar, sagte ein Ministeriumssprecher der dpa.

Glawe betonte, dass die bisherigen Erkenntnisse darauf hindeuten würden, dass die zugelassenen Corona-Impfstoffe gegen diese Virusvariante wirksam seien.

Update, 28. Januar, 21.43 Uhr: 242 Corona-Neuinfektionen in MV - Inzidenz unter 100

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag 242 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mit (Stand: 16.24 Uhr). Am Vortag waren es 247 Ansteckungen, am Donnerstag vor einer Woche 274. 14 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus - insgesamt sind es nun 423 im Nordosten.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt bei nunmehr 19.431; als genesen gelten 15.595 Betroffene. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) sank seit dem Vortag um 1,9 auf 98,3. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge noch bei 107,9.

Die höchste Inzidenz mit 201,6 verzeichnet demnach weiterhin der Landkreis Vorpommern-Greifswald, gefolgt von der Mecklenburgischen Seenplatte mit 136,8 und Ludwigslust-Parchim mit 125,1. Den geringsten Wert hat die Stadt Rostock mit 39,2.

Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten sank im Vergleich zum Vortag um 13 auf 361, die Zahl solcher auf Intensivstationen ging im selben Zeitraum um einen auf 77 zurück.

Nach Lagus-Angaben wurden bislang
66.337 Impfdosen im Nordosten verabreicht. 12.718 Menschen haben demnach bereits zwei Impfdosen erhalten, 53.619 eine.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden landesweit in 228 von 256 Alten- und Pflegeheimen Erstimpfungen vorgenommen, in 98 Einrichtungen habe es bereits Zweitimpfungen gegeben. Bis Anfang Februar sollen in allen Einrichtungen Impfungen angeboten worden sein.

Update, 28. Januar, 21.39 Uhr: 388 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Kiel - In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 388 neue Corona-Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor hatte es 523 Neuinfektionen gegeben.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank am Donnerstag auf 89,7 - also auf den Wert von Montag dieser Woche. Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Donnerstagabend veröffentlichte (Datenstand: 28. Januar, 20.21 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 19 auf 834.

505 Corona-Patienten werden den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern behandelt. Das sind so viele wie noch nie seit dem Herbst. 87 werden intensivmedizinisch betreut, 57 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 28.300 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 35.412 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Update, 28. Januar, 21.38 Uhr: Erste Corona-Impfeinladungen an über 88-Jährige verschickt

Kiel - Schleswig-Holsteins Sozialministerium hat erste Einladungen für eine Corona-Schutzimpfung an über 88-Jährige verschickt.

Der Versand von rund 35.000 Briefen habe am Donnerstag begonnen, teilte das Ministerium in Kiel mit. Im Anschluss sollen in drei weiteren Gruppen gestaffelt Menschen zwischen 80 und 88 Jahren ebenfalls Post erhalten, um sich unter einer im Brief angegebenen Telefonnummer und einem persönlichen Code anmelden zu können. Diese Briefe würden in Abhängigkeit des verfügbaren Impfstoffs verschickt.

Wegen des allgemein knappen Impfstoffs werden viele Impfwillige nach Angaben des Ministeriums zunächst wohl nur einen Termin im späteren Frühjahr oder gar Frühsommer erhalten.

Sollte deutlich mehr Impfstoff verfügbar sein, "müssen sie nichts tun, sondern den Betroffenen soll telefonisch ein früherer Termin angeboten werden", erklärte das Ministerium.

Update, 28. Januar, 17.07 Uhr: Ministerin verkündet Entlastungen für Studenten

Kiel - Schleswig-Holstein will die Studenten in der Corona-Pandemie mit einem Bündel von Maßnahmen im laufenden Wintersemester entlasten. So werde die individuelle Regelstudienzeit für eingeschriebene und nicht beurlaubte Studierende verlängert, sagte Wissenschaftsministerin Karin Prien (55, CDU) am Donnerstag im Landtag.

Auf Antrag könnten die Hochschulen Bescheinigungen über pandemiebedingte Studienverzögerungen ausstellen. Regelungen zu Staatsexamina blieben davon aber unberührt.

Bei Prüfungen besteht Prien zufolge eine weitere Wiederholungsmöglichkeit. Dass es ein sogenanntes Freisemester gibt, war bereits bekannt. Dies bedeutet: Das Fachsemester wird im Hinblick auf hochschulrechtliche Regelungen und die Ausbildungsförderung nicht gewertet.

Demnach gibt es für ein zusätzliches Semester Bafög.

Update, 28. Januar, 17 Uhr: Bislang acht Corona-Fälle mit Mutationen in Hamburg nachgewiesen

Hamburg - Seit Ende Dezember sind in Hamburg acht Infektionen mit als gefährlicher geltenden Mutationen des Coronavirus nachgewiesen worden. Die britische Mutante sei bei fünf Reiserückkehrer und zwei Airbus-Mitarbeitern festgestellt worden, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, am Donnerstag.

Die südafrikanische Variante habe ein Reiserückkehrer aus Südafrika gehabt. Eine in Hamburg erfolgte Ansteckung mit einer Virus-Mutation dieser Arten sei noch nicht bekanntgeworden.

Um die Mutationen sicher festzustellen, analysiere das Heinrich-Pette-Institut die Genomsequenz der positiven Proben. Es seien in Hamburg bereits rund 3000 Corona-Sequenzierungen gemacht worden, allerdings nicht mit dem Fokus auf die drei als besonders ansteckend geltenden Mutationen aus Großbritannien, Südafrika und Brasilien.

In der vergangenen Woche beschloss der Senat nach Angaben von Helfrich, das Heinrich-Pette-Institut mit der Sequenzierung von Stichproben zu beauftragen, und zwar so, wie es das Berliner Robert Koch-Institut vorgegeben habe.

Demnach sollen positive Proben von Rückkehrern aus einschlägigen Risikogebieten sowie Fälle mit besonders schwerem Krankheitsverlauf näher untersucht werden. Zudem soll regulär bei jedem 20. bestätigten Corona-Fall eine Sequenzierung erfolgen.

Update, 28. Januar, 15.25 Uhr: Keine flächendeckenden Tests auf Virusmutation in Niedersachsen

Hannover - Anders als das benachbarte Bremen plant Niedersachsen keine flächendeckenden Tests auf die Variante B.1.1.7 des Coronavirus. Bisher sind drei Fälle aus dem Landkreis Vechta und neun Fälle aus dem Landkreis Göttingen bekannt, wie das Landesgesundheitsamt (NLGA) in Hannover am Donnerstag auf Anfrage mitteilte.

Es sei aber davon auszugehen, dass es im Land weitere Ansteckungen mit der Mutante gebe, «die nicht bekannt sind und bei denen kein direkter Zusammenhang mit einem Aufenthalt in Großbritannien besteht», erklärte ein NLGA-Sprecher.

Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (59, Die Linke) hatte am Mittwoch angekündigt, alle positiven Coronavirus-Proben dort würden jetzt auch auf die sogenannte britische Variante B.1.1.7 getestet. Es bestehe die begründete Sorge, dass die Mutation leichter und schneller und mit einer höheren Viruslast übertragen werde.

Das NLGA verwies jedoch darauf, dass laut einer Bundesverordnung die Kostenerstattung für die Untersuchung auf Mutationen nur für fünf bis zehn Prozent der positiven Proben möglich sei. Bei einem größeren Ausbruch bestehe auch keine Notwendigkeit, jede Probe auf die Mutation hin zu untersuchen, weil es sehr wahrscheinlich sei, dass die Infektionen auf dieselbe Variante zurückzuführen seien.

Im Laufe der ersten Februarhälfte will das NLGA in der Lage sein, die Sequenzierungen zur Erkennung von Mutationen selbst vorzunehmen.

Update, 28. Januar, 14.40 Uhr: Besatzung der "Schleswig-Holstein" in Corona-Quarantäne

Wilhelmshaven/Kiel - Die Besatzung der Fregatte "Schleswig-Holstein" steht aufgrund von Corona-Infektionen komplett unter Quarantäne. Infektionsketten seien nicht mehr nachvollziehbar, teilte die Marine am Donnerstag mit. Zunächst habe es einen Zufallsbefund bei einem asymptomatisch Infizierten gegeben.

Auswirkungen auf die Einsatzbereitschaft gebe es derzeit nicht, weil das Schiff planmäßig in der Neuen Jadewerft in Wilhelmshaven liege. Von dort soll es für weitere Arbeiten in den Marinestützpunkt gebracht werden.

Von der 191-köpfigen Besatzung sei bei sechs Mitgliedern das Virus nachgewiesen worden, sagte Marinesprecher Dennis Keßler in Wilhelmshaven. Sie seien in einer Sanitätsunterkunft isoliert worden. Die anderen Besatzungsmitglieder seien in häuslicher Quarantäne.

"Wir haben in gewisser Weise eine solche Entwicklung befürchtet, weil ein Großteil über Weihnachten und Silvester im Urlaub bei den Familien war", sagte der Sprecher des Marineinspekteurs in Rostock, Johannes Dumrese.

Das habe sich leider bewahrheitet, auch wenn die Besatzung zuvor sensibilisiert worden sei.

Update, 28. Januar, 14.34 Uhr: Starker Anstieg der Corona-Neuinfektionen im Kreis Uelzen

Bremen - Angesichts eines deutlichen Anstiegs der Corona- Neuinfektionen erwägt der Landkreis Uelzen schärfere Einschränkungen für Alten- und Pflegeheime.

Der Inzidenzwert, der die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, stieg am Donnerstag auf über 200 (Stand: 9 Uhr, Inzidenzwert: 207,8)). Ein Grund sei eine starke Zunahme von Coronavirus- Infektionen in mehreren Alten- und Pflegeheimen, sagte Kreissprecher Martin Theine. Mit Stand Mittwoch seien acht von insgesamt 27 Alten- und Pflegeheimen sowie auch ein Klinikum in Uelzen betroffen gewesen.

Der Kreis will die geänderten Maßnahmen in einer Allgemeinverfügung vorstellen. Neben Uelzen wies nur noch der Kreis Nienburg (Weser) am Donnerstag einen Inzidenzwert von über 200 (210,1) auf.

Update, 28. Januar, 12.30 Uhr: 246 neue Corona-Infektionen in Hamburg

Hamburg - In Hamburg sind am Donnerstag 246 nachgewiesene Corona-Neuinfektionen hinzugekommen.

Das sind 165 weniger als am Mittwoch und 60 weniger als am Donnerstag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 12.00 Uhr). Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, sank von 101,3 wieder unter die 100er-Marke auf 98,1. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 97,4 gelegen. Die Zahl der Corona-Todesfälle stieg laut Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag deutlich um 26 auf 1029.

Laut Gesundheitsbehörde haben sich seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 45.789 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Update, 28. Januar, 11.38 Uhr: Zehn Wochen Impfstoffmangel nicht auszuhalten

Heiner Garg (FDP), Gesundheitsminister von Schleswig-Holstein spricht auf einer Pressekonferenz.
Heiner Garg (FDP), Gesundheitsminister von Schleswig-Holstein spricht auf einer Pressekonferenz.  © Christian Charisius/dpa

Kiel – Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg hat den Bund aufgefordert, die Anstrengungen bei der Beschaffung von Impfstoff zu verstärken.

Entsetzt reagierte der FDP-Politiker am Donnerstag auf die Twitter-Äußerung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), wonach bei der Knappheit des Impfstoffes noch mindestens zehn harte Wochen bevorstünden. "Ich glaube, dass das der Bevölkerung nicht mehr zuzumuten ist", sagte Garg der Deutschen Presse-Agentur.

"Aus dem Bundeskanzleramt kommen im 24-Stunden-Takt immer neue Forderungen nach immer schärferen Restriktionen und gleichzeitig gibt es nur noch Schreckensmeldungen im Hinblick auf verfügbare Impfdosen." Dieser Zustand sei aus seiner Sicht gesellschaftlich keine zehn Wochen mehr auszuhalten, sagte Garg.

"Vor dem Hintergrund fordere ich nochmal die Bundesregierung auf, alles erdenklich Mögliche zu unternehmen, damit Deutschland schnell und rasch ausreichend Impfdosen zur Verfügung stehen, damit wir unsere Bevölkerung schnell durchimpfen können."

Update, 28. Januar, 6.39 Uhr: Einzelhändler und Mitarbeiter demonstrieren in Rostocker Innenstadt

Rostock – In der Rostocker Innenstadt wollen Einzelhändler und ihre Mitarbeiter am Donnerstag (11.30 Uhr) auf die Probleme ihrer Branche durch die Folgen der Corona-Pandemie aufmerksam machen.

Die Händler sind wegen des Lockdowns und fehlender Einnahmen zunehmend verzweifelt, bislang gebe es keine nennenswerte Unterstützung, wie der Geschäftsführer des Handelsverbands Nord in Rostock, Kay-Uwe Teetz, sagte.

Die Teilnehmer wollten der Öffentlichkeit berichten, dass hier potenziell Arbeitslose stehen, wenn die Bundesregierung nicht bald helfe. Deshalb seien persönliche Beiträge der Betroffenen und ein Demonstrationszug durch die Stadt geplant.

Nach Angaben des Branchenverbandes HDE musste der vom Lockdown betroffene Einzelhandel bundesweit im vergangenen Jahr Umsatzeinbußen in Höhe von 36 Milliarden Euro hinnehmen. Mit Stand 19. Dezember 2020 habe der gesamte deutsche Einzelhandel Überbrückungshilfen in Höhe von lediglich 90 Millionen Euro erhalten, kritisierte der Verband.

Nach Zahlen der Statistischen Bundesamts stieg jedoch der Umsatz des gesamten Einzelhandels im Jahr 2020 trotz aller Widrigkeiten um 5,3 Prozent. Vor allem der Onlinehandel boomte, auch Lebensmittelhändler sowie Möbel- und Heimwerkermärkte machten gute Geschäfte. Der Textilhandel stürzte dagegen tief in die Krise.

Update, 28. Januar, 6.30 Uhr: Landtag berät über Coronahilfen und Intensivpflege

Kiel – Schleswig-Holsteins Landtag berät am Donnerstag über die Situation von Unternehmen in der Corona-Pandemie.

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) will über die Auszahlung der Hilfen im Norden berichten. Außerdem debattieren die Abgeordneten über einen Antrag der SPD. Die Fraktion fordert die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für eine gesetzlich verankerte Deckelung der Zinssätze für Dispokredite einzusetzen.

Thema ist aber auch die Situation der Intensivpflege von Menschen, die schwer an Covid-19 erkrankt sind. Die Jamaika-Fraktionen von CDU, Grünen und FDP wollen Krankenhäuser und das Pflegepersonal besser unterstützen.

Außerdem soll es im Parlament um die Situation von Studenten gehen.

Update, 27. Januar, 22 Uhr: Bürgerschaft befürwortet Lockdown - Kritik am Krisenmanagement

Hamburg - Mit Ausnahme der AfD halten alle Fraktionen der Hamburgischen Bürgerschaft die Verlängerung und Verschärfung des Corona-Lockdowns für verhältnismäßig. CDU und Linke äußerten am Mittwoch bei der Debatte über die inzwischen 30. Corona-Verordnung des Senats dennoch Kritik am rot-grünen Krisenmanagement.

Während CDU-Fraktionschef Dennis Thering Schulsenator Ties Rabe (60, SPD) erneut Versagen vorwarf, bemängelte Linksfraktionschef David Stoop (37), dass armen Menschen, die besonders unter der Pandemie litten, nicht ausreichend geholfen werde. Die FDP-Abgeordnete Anna von Treuenfels-Frowein (58) warf dem Senat vor, für die zweite Welle der Pandemie nicht ausreichend vorgesorgt zu haben.

Der AfD-Abgeordnete Krzysztof Walczak (26) relativierte erneut die Corona-Gefahren, die von einer "konzentrierten Macht von Regierungen, Parteien und Medien" nur dazu genutzt würden, die Politik mit grundrechtseinschränkenden Maßnahmen in "eine üble autoritäre Richtung" zu lenken.

Die Sozialexpertin der SPD begrüßte die neue Homeoffice-Regelung. Sie sei "ein wichtiges Zeichen in die Stadt hinein, nicht nur auf den Privatbereich zu schauen." Dennoch sei Homeoffice "kein Allheilmittel", sagte ihre Grünen-Kollegin Lena Zagst (30). Für Eltern entstehe eine Doppelbelastung durch Homeschooling, die vor allem Frauen treffe. "Die Belastungen in der Krise treffen uns alle, aber nicht alle gleich", sagte sie.

Erstmals hatten alle, die zur Bürgerschaftssitzung ins Rathaus gekommen waren, Gelegenheit, sich einem Corona-Schnelltest zu unterziehen. Nach Angaben der Bürgerschaftskanzlei machten insgesamt 121 Personen - darunter Abgeordnete, Bürgerschafts- und Senatsmitarbeiter sowie Journalisten davon Gebrauch. Angaben zu den Ergebnissen wurden nicht gemacht.

Update, 27. Januar, 21.50 Uhr: Halbjahreszeugnisse kommen per Post

Schwerin - Die meisten Schüler in Mecklenburg-Vorpommern bekommen ihre Halbjahreszeugnisse wegen Corona per Brief zugeschickt. Das geht aus einem Schreiben des Bildungsministeriums an die Schulleiter hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Schüler, die in der Schule sind, sollen ihre Zeugnisse persönlich ausgehändigt bekommen.

Das betrifft zum Beispiel die Abschlussklassen, für die es Präsenzunterricht gibt. Auch bis Klasse sechs wird ein Teil der Kinder in der Schule betreut. Alle anderen sollen die von den Eltern zu unterschreibende Zeugniskopie per Post bekommen. Das Original soll es später geben, wenn die Schüler wieder in der Schule sind. Für Schüler, die das Zeugnis-Original unbedingt benötigen, könne das Aushändigen individuell vereinbart werden, heißt es in dem Schreiben.

Der letzte Unterrichtstag vor den zweiwöchigen Winterferien ist der 5. Februar.

Update, 27. Januar, 21.46 Uhr: 248 neue Corona-Infektionen in MV nachgewiesen - 10 weitere Tote

Rostock - Bei der Entwicklung der Corona-Infektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern kein eindeutiger Trend zu erkennen. Nach einem Anstieg am Dienstag sank die Zahl der gemeldeten Ansteckungen am Mittwoch wieder. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales meldete 248 neue Fälle (Stand: 16.36 Uhr). Das waren 42 weniger als am Mittwoch voriger Woche. Am Dienstag hatte die Zahl der Infektionen um 18 höher als eine Woche zuvor gelegen.

Die Zahl neuer Ansteckungen in den vergangenen sieben Tagen je
100.000 Einwohner sank von Dienstag auf Mittwoch leicht von 103 auf 100,3. Mit oder an dem Virus starben 10 Menschen. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 409.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit März stieg landesweit auf 19.193. Als genesen gelten mittlerweile 15.370 Betroffene. Den höchsten Inzidenzwert weist weiterhin der Landkreis Vorpommern-Greifswald auf: Dort wurden 199,5 Neuinfektionen je
100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ermittelt. In Rostock, der Region mit dem niedrigsten Wert landesweit, sank die Sieben-Tage-Inzidenz indes auf 34,9.

Laut Robert Koch-Insitut sind inzwischen 3,3 Prozent der Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern zumindest einmal gegen Covid-19 geimpft. Das ist der Spitzenwert innerhalb Deutschlands zusammen mit Rheinland-Pfalz.

In besonderem Maße sind Alten- und Pflegeheime von Corona betroffen. Aktuell gibt es dem Lagus zufolge Infektionen in 43 Einrichtungen. Es seien 985 Bewohner und 454 Mitarbeiter infiziert. Das sind 42 Prozent aller aktuell Infizierten im Nordosten.

Update, 27. Januar, 21.43 Uhr: Bremen testet alle positiven Corona-Proben auch auf Mutation

Bremen - Bremen testet von jetzt an alle positiven Coronavirus-Proben auch auf die britische Variante B.1.1.7. Ziel sei es, eine weitere Verbreitung der Mutation zu verhindern, sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (59, Die Linke) am Mittwoch.

Am Montag waren zwei Fälle der britischen Mutation in Bremen bekanntgeworden, am Mittwoch wurde bei einer Kontaktperson in Bremerhaven B.1.1.7 ebenfalls nachgewiesen. Es bestehe die begründete Sorge, dass sich die Mutation leichter und schneller und mit einer höheren Viruslast überträgt, hieß es.

Bremen setzt sich darüber hinaus für eine Anpassung der Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) an das aktuelle Infektionsgeschehen ein. Beschäftigte in Kitas und gegebenenfalls auch in Schulen sollten einer vorrangigeren Prioritätsstufe zugeordnet werden, forderte das kleinste Bundesland. In Kitas seien die Schutzmöglichkeiten geringer, sagte Bildungssenatorin Claudia Bogedan (45, SPD).

Update, 27. Januar, 21.40 Uhr: Mehr als ein Dutzend Nachweise von Corona-Mutation in Niedersachsen

Stade/Westerstede - In Niedersachsen ist die in Großbritannien entdeckte Corona-Mutation B.1.1.7 in weiteren Regionen nachgewiesen worden. Betroffen sind neun Menschen in der Stadt und im Landkreis Göttingen, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte.

Zwei weitere Betroffene stammten aus angrenzenden Landkreisen beziehungsweise Bundesländern. Mehrere positiv Getestete seien bei den Göttinger Entsorgungsbetrieben beschäftigt - ob es Auswirkungen auf den Dienstbetrieb gibt, sei noch nicht absehbar.

Der erste Fall im Landkreis Stade bezieht sich auf den Corona-Ausbruch beim Flugzeughersteller Airbus im Werk in Hamburg-Finkenwerder, wie der Landkreis am Mittwoch mitteilte. Am Wochenende war bekannt geworden, dass bei Airbus 21 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Nach Angaben des Landkreises Stade steckten sich bei Airbus zwei Mitarbeiter mit der britischen Variante an. Laut Hamburger Gesundheitsbehörde wurde B.1.1.7. insgesamt in sieben Fällen in der Hansestadt nachgewiesen.

Bei vier Personen im Landkreis Ammerland wurde ebenfalls die britische Variante entdeckt. Drei von ihnen gehören nach Behördenangaben zu den aus Großbritannien eingereisten und positiv auf Covid-19-getesteten Mitarbeitern eines Westersteder Unternehmens.

Die bisher vor allem in Großbritannien aufgetretene Virus-Variante B.1.1.7 ist Experten zufolge leichter übertragbar als die bislang vorherrschende. Ob sie auch tödlicher ist, lässt sich bislang nicht gesichert sagen.

Update, 27. Januar, 21.32 Uhr: 509 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Kiel - In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 509 neue Corona-Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor hatte es 456 Neuinfektionen gegeben. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg am Mittwoch auf 93,6 (Dienstag: 92,5). Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Mittwochabend veröffentlichte (Datenstand: 27. Januar, 20.17 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 21 auf 815.

494 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern. 89 werden intensivmedizinisch betreut - 52 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 28.000 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 35.024 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Update, 27. Januar, 21.30 Uhr: Größere Corona-Ausbrüche in zwei Altenheimen im Kreis Segeberg

Bad Bramstedt - In zwei Seniorenheimen im Kreis Segeberg hat es größere Corona-Ausbrüche gegeben. In der Seniorenresidenz Köhlerhof in Bad Bramstedt wurden 46 Bewohner und 4 Mitarbeiter positiv getestet, wie der Kreis am Mittwoch mitteilte. Die ersten Fälle waren am Wochenende bekannt geworden. Daraufhin wurden rund 130 Menschen getestet. Darunter waren 68 Bewohner. Niemand muss derzeit in einer Klinik versorgt werden. Der Großteil der Bewohner war demnach am 20. Januar gegen das Coronavirus geimpft worden.

Im Altenheim Bergheim in Boostedt wurden 13 Bewohner und 3 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Dort waren ebenfalls am Wochenende die ersten Fälle bekannt geworden. Zu Beginn der Woche wurden dort rund 150 Personen getestet, darunter 72 Bewohner. Im Krankenhaus wird derzeit niemand behandelt.

Zudem hat sich die Zahl der Corona-Fälle in einem Alten- und Pflegeheim in Itzstedt (Kreis Segeberg) um 14 Fälle auf 53 erhöht. Insgesamt wurden dort damit 39 Bewohner infiziert. Drei von ihnen sind inzwischen gestorben, drei weitere befinden sich im Krankenhaus. Zudem wurde bei 14 Mitarbeitern das Coronavirus nachgewiesen. Auch dort hatte es wenige Tage nach einer Impfaktion den Ausbruch gegeben.

Update, 27. Januar, 20.28 Uhr: Mutierte Virusvarianten im Kreis Pinneberg nachgewiesen

Pinneberg - Im Kreis Pinneberg ist bei zwei Corona-Fällen die mutierte britische Virusvariante nachgewiesen worden. Wie der Kreis am Mittwochabend mitteilte, waren die positiven Tests Anfang vergangener Woche aufgefallen und von dort direkt zur Sequenzierung an die Berliner Charité versandt worden. Dort habe sich der Verdacht nun bestätigt. Beide Fälle stünden aber nicht in einem Zusammenhang, hieß es.

Zwar hätten die positiv getesteten Personen internationale Kontakte gehabt, seien aber selbst nicht in Großbritannien gewesen. Schon bei Aufkommen des Verdachts habe das Gesundheitsamt die Kontakte beider Personen ermittelt und mögliche Quellen analysiert, um eine weitere Verbreitung ausschließen zu können.

Die Leiterin des Gesundheitsamts, Angelika Roschning, sprach von einer neuen Situation. "Wir müssen uns wohl darauf einstellen, dass die mutierte Variante bei uns im Kreis Pinneberg angekommen ist und wir auch mit weiteren Fällen rechnen müssen."

Update, 27. Januar, 20.25 Uhr: Landtag gegen Gratis-FFP2-Masken für alle Bürger

Kiel - Die SPD ist mit der Forderung gescheitert, den Schleswig-Holsteinern kostenlos FFP2-Masken gegen das Coronavirus zum Tragen in Bus und Bahn sowie beim Einkauf zur Verfügung stellen. Der Landtag lehnte den Antrag am Mittwoch ab.

Zur Begründung ihrer Initiative verwies die SPD auf die von Bund und Ländern beschlossene Pflicht zum Tragen medizinischer Masken, die besser vor Ansteckung schützen. Besonders Geringverdiener und arme Menschen sollten entlastet werden.

FFP2-Masken seien sicherer als andere, die auch als medizinisch tituliert werden, sagte die SPD-Sozialpolitikerin Birte Pauls. Der Gesundheitsschutz dürfe nicht vom Geldbeutel abhängen. Die Jamaika-Koaliion wolle Familien zusätzlich belasten.

Die Koalition wies das zurück. Eine Ausgrenzung aus finanziellen Gründen sei nicht vorstellbar, sagte CDU-Fraktionsvize Katja Rathje-Hoffmann. Aber falsch angelegte FFP2-Masken könnten den Träger auch in falscher Sicherheit wiegen. Es sei richtig, dass die Maskenpflicht ausdrücklich auch die leichteren OP-Masken umfasst.

Nach einem vom Parlament beschlossenen Alternativantrag der Koalitionsfraktionen CDU, Grüne und FDP sollen Menschen mit geringem Einkommen beim Maskenkauf unterstützt werden. Hierzu hat das Land eine Bundesratsinitiative gestartet. "Wir erwarten, dass sich Bund und Länder diesem Vorschlag schnell anschließen", heißt es in dem Antrag.

Sollte die Bundesregierung zeitnah kein Signal geben, Berechtigte wie Hartz-IV-Empfänger mit einer Sach- oder Geldleistung zu unterstützen, werde das Land Haushaltsmittel für eine Sonderzahlung von jeweils 20 Euro aufbringen. Dies würde fünf bis sechs Millionen Euro kosten.

Dem Land seien die FFP2-Masken wohl zu teuer, sagte SPD-Fraktionschef Ralf Stegner. Die "Reparaturkosten" seien aber höher. Stegners Unterstellungen seien Blödsinn, meinte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne).

Sie erwarte, dass der Bund handeln wird. Der einzige unbürokratische Weg wäre eine kostenlose Verteilung, sagte Stegner.

Update, 27. Januar, 17.36 Uhr: Umfrage bei Familien: Eltern sind mit Kräften am Ende

Hannover - Gut ein Drittel der niedersächsischen Familien mit Kita-Kindern empfindet die aktuelle Corona-Situation laut einer Umfrage als "belastend". Fast 25 Prozent antworteten sogar mit "sehr belastend" auf die Frage nach der derzeitigen Lage, wie die Landeselternvertretung (LEV) am Mittwoch mitteilte. An der Befragung nahmen nach LEV-Angaben vom 13. bis 22. Januar 9761 Eltern aus Niedersachsen teil.

Auf die Frage, wie die Kinder mit der Kontaktbeschränkung klarkommen, seien erschreckend oft Worte wie "schlecht, traurig, Angst und Frust" gefallen. "Hier wird unwahrscheinlich viel von den Familien geschultert, und dass ohne eine Perspektive auf Besserung", sagte die LEV-Vorsitzende Christine Heymann-Splinter. "Die Eltern signalisieren uns ganz klar, dass sie mit Ihren Kräften am Ende sind."

Als erfreulich bezeichnet die Elternvertretung aber, dass sich der Kontakt zu den Kindern durch die Einrichtungen deutlich verbessert habe. Während im ersten Lockdown noch 25 Prozent der Eltern angegeben hätten, dass kaum bis gar kein Kontakt zur Kita bestehe, seien es im zweiten Lockdown nur noch knapp 9 Prozent.

Update, 27. Januar, 14.06 Uhr: Mutation erreicht Hamburg

Hamburg - Die aus Großbritannien stammende hochansteckende Coronavirus-Mutation wurde erstmals in Hamburg nachgewiesen.

Es geht um sieben Fälle.

Update, 27. Januar, 14 Uhr: Friseure dürfen zum Hausbesuch kommen

Bremen - In Bremen gibt es eine Lücke in der Corona-Verordnung. Deswegen dürfen Friseure dort noch zum Hausbesuch kommen.

Das Land will die Lücke nun aber zügig schließen.

Update, 27. Januar, 12.11 Uhr: 411 neue Corona-Infektionen - Hamburg-Inzidenz wieder über 100

Die Corona-Infektionen in Hamburg nehmen wieder zu.
Die Corona-Infektionen in Hamburg nehmen wieder zu.  © Daniel Reinhardt/dpa

Hamburg - In Hamburg ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle wieder über die 100er-Grenze geklettert.

Die Gesundheitsbehörde meldete am Mittwoch 411 bestätigte Corona-Neuinfektionen. Das sind 205 Fälle mehr als am Dienstag und 126 mehr als am Mittwoch vor einer Woche.

Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, stieg von 94,6 auf 101,3. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 98,4 gelegen.

Laut Hamburger Gesundheitsbehörde haben sich seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 45.543 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 38.000 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Dienstag 447 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 95 auf Intensivstationen.

Update, 27. Januar, 11.37 Uhr: Zahl der Corona-Toten in Hamburg überschreitet 1000er-Marke

Hamburg - Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat in Hamburg die 1000er-Marke überschritten.

Wie das Robert Koch-Institut am Mittwoch mitteilte, starben in der Hansestadt seit Ausbruch der Pandemie 1003 Menschen an oder mit Corona.

Damit stieg die Zahl seit Dienstag um 13 und im Wochenvergleich um 68. Als erstes Corona-Todesopfer in Hamburg war Mitte März vergangenen Jahres ein 1944 geborener Bewohner einer Seniorenresidenz im Stadtteil Klein Borstel von den Behörden gemeldet worden.

Als erstes deutsches Corona-Opfer gilt ein Hamburger Feuerwehrmann, der bereits eine Woche zuvor während eines Urlaubs in Ägypten starb. Der 60-Jährige wohnte aber im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Update, 27. Januar, 10.42 Uhr: Mehrere Covid-19-Ausbrüche an Unimedizin Rostock

Rostock - An der Universitätsmedizin Rostock sind auf mehreren Stationen Covid-19-Ausbrüche gemeldet worden. Wie der Ärztliche Vorstand der Unimedizin, Christian Schmidt, am Mittwoch berichtete, sind insgesamt 25 Patienten und 14 Mitarbeiter betroffen.

Alle Patienten seien auf zwei auf Infektionskrankheiten spezialisierte Stationen verlegt und die Mitarbeiter in häusliche Quarantäne geschickt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen seien keine Fälle mit den hochansteckenden mutierten Corona-Varianten dabei.

Als Konsequenz würden alle Eingriffe bei Patienten, für die das medizinisch vertretbar ist, verschoben. In Ambulanzen und Tageskliniken werde die Patientenzahl auf ein vertretbares Minimum reduziert. So sollen die Versorgung von Notfallpatienten und unaufschiebbare Behandlungen gesichert werden.

Update, 27. Januar, 8.48 Uhr: MP Günther räumt Fehler ein

Ministerpräsident Daniel Günther (47, CDU) spricht über Fehler bei der Corona-Bekämpfung.
Ministerpräsident Daniel Günther (47, CDU) spricht über Fehler bei der Corona-Bekämpfung.  © Axel Heimken/dpa

Kiel - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (47, CDU) hat eingeräumt, dass der Schutz älterer Menschen vor dem Coronavirus nicht ausreichend gelungen ist.

"In der Tat ist das etwas, was wirklich bitter ist, dass es uns nicht gelungen ist, in ausreichendem Maße ältere Menschen und diejenigen, die insbesondere von einem schweren Verlauf betroffen sind, auch so gut zu schützen, wie das eigentlich ja unser Ziel sein muss", sagte Günther im Interview von NDR Info.

Er sagte, die Maßnahmen seien fortwährend nachgeschärft worden. "Wir mussten aber auch immer ein bisschen einen Abgleich damit machen, dass es natürlich auch das berechtigte Interesse gibt, dass beispielsweise Besuche ermöglicht werden", sagte Günther.

"Wir versuchen so gut wie möglich zu schützen. Aber die bittere Bilanz ist: Ein ganz, ganz großer Teil der Menschen, die verstorben sind, sind in Alten- und Pflegeeinrichtungen verstorben, und das ist eine bittere Bilanz, das lässt sich wirklich überhaupt nicht schönreden."

Update, 27. Januar, 7.25 Uhr: Corona-Pandemie bestimmt erneut Bürgerschaftssitzung

Hamburg - Die Corona-Krise bestimmt am Mittwoch (ab 13.30 Uhr) erneut die Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft. Zunächst wird es in der Aktuellen Stunde um die Situation der Obdachlosen gehen.

Die Linksfraktion, die die Debatte beantragt hat, fordert unter anderem eine Einzelunterbringung in Hotels statt in Mehrbettzimmern des Winternotprogramms der Stadt. Unter dem Motto "Lockdown beenden, Risikogruppen schützen – Schulen schrittweise öffnen" will die AfD die Pandemie thematisieren. Zudem steht eine Debatte über die neue Corona-Eindämmungsverordnung des Senats auf der Tagesordnung.

Erstmals können sich die Abgeordneten vor der Sitzung in einem Popup-Testzentrum im Rathaus auf das Virus Sars-CoV-2 testen lassen. Bürgerschaftspräsidentin Carla Veit rief alle Sitzungsteilnehmer auf, von der Möglichkeit Gebrauch zu machen.

Update, 26. Januar, 22.41 Uhr: 558 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein - 25 Tote

Kiel - In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 558 neue Corona-Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor hatte es 451 Neuinfektionen gegeben. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg am Dienstag auf 92,5 (Montag 89,7).

Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Dienstagabend veröffentlichte (Datenstand: 26. Januar, 21.34 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 25 auf 794.

499 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern. 81 werden intensivmedizinisch betreut - 45 mit Beatmung. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 27.600 geschätzt.

Bislang gibt es in dem Bundesland 34.515 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Update, 26. Januar, 20.30 Uhr: 381 neue Corona-Infektionen in MV nachgewiesen - 15 weitere Tote

Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag 381 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das waren 18 weniger als vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte (Stand: 16.31 Uhr).

Die Zahl der Ansteckungen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner stiegt leicht von 102,4 am Montag auf nunmehr 103,0. Mit oder an dem Virus starben 15 Menschen. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 399.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit März stieg landesweit auf 18.946. Als genesen gelten mittlerweile 15 036 Betroffene. Den höchsten Inzidenz-Wert weist weiterhin der Landkreis Vorpommern-Greifswald auf: Dort wurden 194 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ermittelt. In Rostock, der Region mit dem niedrigsten Wert landesweit, sank die Sieben-Tage-Inzidenz indes auf 41,6.

Landesweit haben laut Lagus am Montag 3320 Menschen eine Impfung gegen Covid-19 erhalten. 1253 Menschen erhielten dem Lagus zufolge ihre erste und 2067 ihre zweite Impfung. Insgesamt stieg die Zahl der Erstgeimpften in MV demnach auf knapp 51.200 und die der Zweitgeimpften auf gut 5800.

Das entspricht einer Quote von 3,18 beziehungsweise 0,36 Prozent. Bei der Quote der Erstgeimpften liegt das Bundesland weiter auf dem ersten Platz knapp vor Rheinland-Pfalz (3,17).

Update, 26. Januar, 18.30 Uhr: Neue Coronavirus-Variante auch in Bremen nachgewiesen

Eine Krankenschwester hält ein Röhrchen mit dem Stäbchen für einen PCR-Test. (Symbolbild)
Eine Krankenschwester hält ein Röhrchen mit dem Stäbchen für einen PCR-Test. (Symbolbild)  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Bremen – Die neue Coronavirus-Variante B.1.1.7 aus Großbritannien ist erstmals auch in Bremen nachgewiesen worden. Wie das Bremer Gesundheitsressort am Dienstag mitteilte, seien am Montag je ein Fall in Bremen und in Bremerhaven gemeldet worden.

Zwischen den beiden Fällen bestehe kein Zusammenhang, teilte ein Sprecher der Bremer Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) mit.

Den Angaben zufolge ist in Bremen die Beschäftigte einer Kindertagesstätte infiziert. Die Frau und ihre Kontaktpersonen befinden sich nun in Quarantäne.

Die Kita, in der die Frau arbeitet, sowie zwei weitere Einrichtungen, in denen auch Kontaktpersonen eingesetzt sind, wurden vorsorglich geschlossen. Bei der infizierten Person in Bremerhaven handelt es sich laut Gesundheitsressort um die Kontaktperson einer Reiserückkehrerin aus Großbritannien.

Die britische Virus-Variante ist im Krankheitsverlauf nicht gefährlicher, wohl aber deutlich ansteckender. Je nach Studie soll die Ansteckungsgefahr um 50 bis 70 Prozent höher liegen.

Update, 26. Januar, 17 Uhr: Regierung legt Perspektivplan für Corona-Lockerungen vor

Kiel – Die Landesregierung hat sich auf einen Perspektivplan für mögliche erste Öffnungsschritte ab Mitte Februar in Schleswig-Holstein verständigt.

"Es geht dabei nicht darum, feste Termine zu nennen", sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Kiel. Der Perspektivplan sei ein Vorschlag für die kommenden Bund-Länder-Beratungen über das Vorgehen für die Zeit nach dem bis 14. Februar befristeten Corona-Lockdown. Schleswig-Holstein wolle dabei keinen Sonderweg gehen.

Der Perspektivplan der Jamaika-Koalition aus dem Norden sieht mehrere Öffnungsschritte vor, einen Automatismus für Lockerungen gibt es aber nicht. Diese sind an landesweite Inzidenzwerte gekoppelt. Fest steht für die Landesregierung aber, dass erste Öffnungen im Bildungsbereich erfolgen sollen.

Je nach Infektionsgeschehen sollen die Kitas am 15. Februar in den Regelbetrieb oder einen eingeschränkten Regelbetrieb gehen, sagte Günther. In Grundschulen soll es ab dann Wechsel- oder Regelunterricht geben. Die konkrete Entscheidung trifft die Regierung am 7. Februar.

Update, 26. Januar, 16.55 Uhr: Polizei im Norden verstärkt Corona-Kontrollen

Bundespolizisten kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht in einem ICE. (Symbolbild)
Bundespolizisten kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht in einem ICE. (Symbolbild)  © Axel Heimken/dpa

Kiel – Schleswig-Holsteins Polizei wird die Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln verstärken.

Das gelte besonders für Gebiete mit hohen Infektionszahlen, kündigten Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) und Landespolizeidirektor Michael Wilksen am Dienstag in Kiel an. Derzeit haben vor allem Flensburg und der Kreis Pinneberg hohe Corona-Werte.

Der weit überwiegende Teil der Bevölkerung verhalte sich immer noch vorbildlich, sagte die Ministerin. Deshalb werde die Polizei auch weiterhin auf die persönliche Ansprache setzen und die Notwendigkeit der Maßnahmen erklären. Wo freundliche Hinweise der Ordnungshüter nicht helfen, werde die Polizei aber die Zügel jetzt ein Stück weit anziehen. "Für beide Fälle hilft zusätzliche Präsenz auf der Straße", sagte Sütterlin-Waack.

Im gesamten Land und besonders in Flensburg und im Kreis Pinneberg soll der Streifendienst entsprechend der Lage verstärkt werden. Darüber hinaus biete die Polizei den vorrangig für die Kontrollen zuständigen kommunalen Behörden gemeinsame Kontrollen in Bereichen an, die für Verstöße besonders anfällig sind, erläuterte Wilksen.

Das könnten Gebiete mit aktuell bekannten Corona-Clustern sein, aber auch Plätze, die bereits häufiger als Treffpunkte aufgefallen sind. Derzeit dürfen sich im Land die Angehörigen eines Haushalts nur noch mit einer weiteren Person treffen.

Update, 26. Januar, 12.40 Uhr: Impfstoff kommt mit Rettungskreuzer nach Norderney

Norderney - Auf der Nordseeferieninsel Norderney sind am Dienstag die ersten etwa 150 Menschen gegen Corona geimpft worden. Der Seenotrettungskreuzer "Eugen" brachte ein Impfteam von sieben Personen und den gekühlten Impfstoff vom Hafen Norddeich auf die Insel vor der Küste von Ostfriesland.

Geimpft worden seien die Bewohnerinnen und Bewohner eines Alten- und Pflegeheims und deren Betreuer, sagte ein Sprecher des Landkreises Aurich. Auch der Rettungsdienst auf der Insel und bestimmte Mitarbeiter des örtlichen Krankenhauses hätten die erste Impfung erhalten.

Zum Landkreis Aurich gehören noch die Inseln Juist und Baltrum. Dort gebe es aber keine Pflegeheime, sagte der Kreissprecher. Wenn die Impfungen der Über-80-Jährigen anstünden, sollten mobile Impfteams auf die Inseln übersetzen.

Update, 26. Januar, 12.23 Uhr: 206 neue Corona-Infektionen in Hamburg

Hamburg - Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen hat sich im Wochenvergleich weiter verringert.

Am Dienstag kamen 206 neue Fälle hinzu, wie die Gesundheitsbehörde (Stand: 11.53 Uhr) mitteilte. Das sind zwar 5 Fälle mehr als am Montag, aber 45 weniger als am Dienstag vor einer Woche. Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, sank von 97,0 auf 94,6. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 104,2.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg die Zahl der an oder mit Corona gestorbenen Menschen in Hamburg seit Montag um 2 auf insgesamt 990. Laut Hamburger Gesundheitsbehörde haben sich seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 45.132 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 37.500 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Montag 459 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 100 auf Intensivstationen.

Update, 26. Januar, 11.28 Uhr: Hamburger Impfzentrum verabreicht zweite Impfdosen

Hamburg - Drei Wochen nach der Inbetriebnahme des zentralen Hamburger Impfzentrums in den Messehallen sind dort am Dienstag die ersten Zweitimpfungen verabreicht worden.

Zunächst seien dafür 500 Termine pro Tag vorgesehen, so dass man inklusive der 500 Erstimpfungen nun auf täglich 1000 Impfungen kommen wolle, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung, die das Zentrum für die Stadt betreibt. Ausgelegt ist das Zentrum für bis zu 7000 Impfungen pro Tag. Wegen des knappen Impfstoffs ist derzeit nur ein Teil in Betrieb.

Seit dem 5. Januar sind Menschen über 80 und Mitarbeiter der Pflegedienste aufgerufen, sich in dem Zentrum impfen zu lassen. Bis Montag wurden dort laut Kassenärztlicher Vereinigung etwa 11.000 Erstdosen verabreicht. Termine für Erst- und Zweitimpfungen sind bereits bis Mitte Februar ausgebucht.

Wegen eines Lieferengpasses bei den Impfstoffherstellern werden derzeit keine neuen vergeben.

Update, 26. Januar, 10.16 Uhr: Virologe warnt vor unrealistischen Erwartungen

Hamburg - Jonas Schmidt-Chanasit (41) warnt davor, jetzt zu versprechen, dass die Corona-Pandemie im Sommer beendet sei.

Solche Erwartungen zu verbreiten, sei unrealistisch.

Update, 25. Januar, 22.10 Uhr: 111 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein - 14 Tote

Kiel – In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 111 neue Corona-Fälle registriert worden.

Eine Woche zuvor hatte es 219 Neuinfektionen gegeben. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank am Montag auf 89,7 (Sonntag 94,1).

Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Montagabend veröffentlichte (Datenstand: 25. Januar, 21.02 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 14 auf 769.

499 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern. 81 werden intensivmedizinisch betreut - 45 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 27.200 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 33.957 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Update, 25. Januar, 17.29 Uhr: Mutiertes Coronavirus jetzt auch im Kreis Nordfriesland nachgewiesen

Husum - Auch im Kreis Nordfriesland ist eine mutierte Variante des Corona-Virus nachgewiesen worden. Die Sequenzierung habe eine Infektion mit der in Großbritannien grassierenden Variante des Erregers nachgewiesen, sagte ein Sprecher des Kreises am Montag.

Derzeit werden die Kontaktpersonen des Patienten ermittelt.

Nach Angaben des Kreissprechers hatte sich der Patient aus Nordfriesland möglicherweise in Flensburg mit der hochansteckenden Virusvariante aus Großbritannien infiziert, die dort am Wochenende bestätigt worden war.

Update, 25. Januar, 17.03 Uhr: 107 Corona-Neuinfektionen in MV - 15 weitere Tote

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Montag 107 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mit. Am Montag vor einer Woche waren es demnach noch 154 Neuinfektionen. 15 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion - insgesamt sind es nun 384 im Nordosten.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt bei nunmehr 18.567. Als genesen gelten 14.827 Betroffene. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) sank seit dem Vortag etwas auf 102,4. Vor einer Woche lag dieser Wert laut Lagus noch bei 118,7.

Die höchste Inzidenz mit 191 verzeichnet demnach weiterhin der Landkreis Vorpommern-Greifswald, gefolgt von der Mecklenburgischen Seenplatte mit 150 und Ludwigslust-Parchim mit 139,3. Den geringsten Wert hat die Stadt Rostock mit 42,1.

Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten stieg im Vergleich zum Vortag um fünf auf 368, die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen stieg im selben Zeitraum um zwei auf 77.

Update, 25. Januar, 16 Uhr: Ministerium warnt vor gefälschten Corona-Schreiben

Kiel - Das Gesundheitsministerium hat vor Schreiben mit Falschinformationen über das Coronavirus und das Vorgehen der Landesregierung gewarnt.

Diese würden derzeit mit dem Briefkopf des Landes Schleswig-Holstein beziehungsweise des Gesundheitsministeriums in Briefkästen landen, teilte das Ministerium am Montag mit.

Die Schreiben enthielten Falschinformationen zum Umgang mit Masken- und Quarantäneverweigerern. Die Schreiben seien weder von der Landesregierung noch vom Gesundheitsministerium erstellt oder verschickt worden.

Die Polizei ermittle in dem Fall.

Update, 25. Januar, 15.56 Uhr: Mehr als 85.000 Corona-Impfungen in Schleswig-Holstein

Zehntausende Menschen in Schleswig-Holstein sind bereits gegen Corona geimpft. (Symbolbild)
Zehntausende Menschen in Schleswig-Holstein sind bereits gegen Corona geimpft. (Symbolbild)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Kiel - Weit über 80.000 Menschen sind in Schleswig-Holstein bisher gegen das Coronavirus geimpft worden.

Wie aus Angaben des Robert Koch-Instituts vom Montag hervorgeht, stieg die Zahl der Impfungen bis einschließlich Sonntag auf 85.412.

Darunter waren 1531 Zweitimpfungen. Die Impfquote - hier geht es nur um die Erstimpfungen - stieg damit auf 2,9 Prozent.

Das ist der dritthöchste Wert nach Mecklenburg-Vorpommern (3,1 Prozent) und Rheinland-Pfalz (3,0). Der Bundesdurchschnitt beträgt 1,9 Prozent.

Geimpft werden derzeit ganz überwiegend alte Menschen und medizinisches Personal.

Update, 25. Januar, 15.22 Uhr: Fast 40.000 Impfungen in Hamburg - Über 3700 Zweitimpfungen

Hamburg – In Hamburg haben bislang fast 40.000 Menschen eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Wie aus am Montag vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen hervorgeht, wurden in der Stadt bis einschließlich Sonntag insgesamt 39.932 Impfdosen verabreicht, davon 36 186 als Erst- und 3746 als Zweitimpfungen.

Die Impfquote stieg damit auf 2,0 Prozent. Damit liegt Hamburg knapp über dem Bundesdurchschnitt (1,9 Prozent) und im Ländervergleich zusammen mit Berlin auf Platz sechs. Angeführt wird das Ranking von Mecklenburg-Vorpommern (3,1 Prozent), Schlusslichter sind Baden-Württemberg und Hessen (1,5 Prozent).

Mit 39.622 stammten die meisten in Hamburg verabreichten Impfdosen von den Herstellern Biontech/Pfizer. Von dem zweiten hierzulande zugelassenen Vakzin des US-Herstellers Moderna wurden erst 310 Dosen geimpft.

Mitarbeiter der Pflegeheime und medizinisches Klinikpersonal erhielten mit 19 387 bisher die meisten Dosen für Erst- und Zweitimpfungen. An über 80-Jährige gingen 15 040 Dosen, an Pflegeheimbewohner 11 254 und an Menschen mit medizinischer Indikation 1832 Impfdosen.

Update, 25. Januar, 15.20 Uhr: Zwei Tote nach Corona-Ausbruch in Seniorenpension in Büchen

Büchen – Nach einem größeren Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Büchen (Kreis Herzogtum Lauenburg) sind zwei infizierte Bewohner gestorben. Beide Bewohner der Seniorenpension Büchen waren älter als 85 Jahre, wie ein Sprecher des Kreises am Montag sagte.

Am Freitagabend war bekanntgeworden, dass in der Einrichtung 44 von 49 Bewohnern sowie 15 Beschäftigte positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet wurden. Angaben zur genauen Todesursache der beiden Bewohner lagen nicht vor.

Bereits in der Woche vom 11. bis 17. Januar waren Schnelltests bei einem Bewohner und einem Mitarbeiter positiv ausgefallen. 40 der 49 Bewohner hatten am 12. Januar ihre erste Impfung erhalten. Landrat Christoph Mager ging einer früheren Mitteilung zufolge davon aus, dass die erste Ansteckung wahrscheinlich bereits vor dem Impftermin erfolgt war.

Das Gesundheitsamt verhängte nach den ersten Infektionen in der Seniorenpension schärfere Hygieneregeln sowie ein Besuchsverbot.

Update, 25. Januar, 12.04 Uhr: 201 neue Corona-Infektionen in Hamburg

Hamburg - Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen hat sich im Wochenvergleich verringert. Am Montag kamen 201 neue Fälle hinzu, wie die Gesundheitsbehörde (Stand: 11.53 Uhr) mitteilte.

Das sind 64 Fälle weniger als am Sonntag und 4 weniger als am Montag vor einer Woche. Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, sankt von 97,2 leicht auf 97,0. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 111,5.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag stieg die Zahl der an oder mit Corona gestorbenen Menschen in Hamburg um einen auf insgesamt 988. Laut Hamburger Gesundheitsbehörde haben sich seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 44.926 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 37.100 als genesen.

Wie aus dem Online-Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervorging, wurden in Hamburger Krankenhäusern am Montag 99 Corona-Patienten intensivmedizinisch betreut. Das waren zwei weniger als am Freitag.

57 Intensivpatienten mussten demnach invasiv beatmet werden. Die Gesamtzahl der in Hamburger Kliniken stationär behandelten Corona-Patienten hatte die Gesundheitsbehörde am Freitag mit 455 angegeben.

Update, 25. Januar, 9.53 Uhr: Hamburg zahlt Maskenzuschuss

Hamburg - In Hamburg erhalten Bedürftige einen Zuschuss für die Anschaffung medizinischer Masken.

Hintergrund ist laut Sozialbehörde die seit Freitag geltende Regel, wonach in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen selbstgenähte Stoffmasken als Corona-Schutz nicht mehr ausreichen. "Die zusätzlichen Kosten sollen Leistungsempfänger nicht zusätzlich belasten", sagte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Montag.

Leistungsempfänger ab 18 Jahren würden daher für die Monate Februar und März einen Zuschuss von jeweils zehn Euro erhalten, "damit sie sich selbstbestimmt die Masken beschaffen können".

Der Zuschuss werde im Februar als 20-Euro-Einmalzahlung geleistet werden.

Update, 25. Januar, 6.38 Uhr: Schwimmlehrer sorgen sich um Ausbildung der Kinder

Heikendorf - Macht Corona ganze Kinderjahrgänge zu Nichtschwimmern?

Schwimmlehrer im Norden sind in Sorge, dass die wegen geschlossener Bäder versäumte Schwimmausbildung auch nach Ende der Corona-Einschränkungen kaum aufgeholt werden kann. Es gehe allein in Schleswig-Holstein um rund 20.000 Kinder, teilte der Schwimmverband des Landes mit Sitz in Heikendorf mit.

"Die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis sind katastrophal. Nahezu ein kompletter Jahrgang wird für sehr lange Zeit schwimmunfähig bleiben müssen", schrieb Verbandspräsident Steffen Weber an das Bildungs- und das Innenministerium in Kiel.

Der Präsident des Deutschen Schwimmlehrerverbands, Alexander Gallitz, sprach von einem drohenden Chaos. Die Kinder des Jahres 2020 hätten ihre Schwimmausbildung abbrechen müssen.

Der Rückstau könne kaum aufgeholt werden. Dadurch werde das bestehende Problem noch verschärft.

Update, 25. Januar, 6.26 Uhr: Ab Montag gilt ein erweiterter Notbetrieb in Hamburger Kitas

Kinder spielen mit bunten Bauklötzen in einer Kita.
Kinder spielen mit bunten Bauklötzen in einer Kita.  © Christian Charisius/dpa

Hamburg - Von Montag an schränkt Hamburg den Betrieb seiner Kitas weiter ein. Aus dem derzeit eingeschränkten Regelbetrieb wird eine erweiterte Notbetreuung.

Wann immer möglich, sollten die Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen, hatte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) betont. Die Notbetreuung sei auf dringende Fälle begrenzt. Dazu zählen Berufstätigkeiten der Eltern in wichtigen Bereichen oder individuelle Notfälle. Einen Katalog von Berufen, die die Eltern für die Inanspruchnahme ausüben müssen, gibt es jedoch nicht.

Trotz der geltenden Kontaktbeschränkung auf eine Person außerhalb des eigenen Haushalts sei auch eine privat organisierte Kinderbetreuung in kleinen Gruppen weiterhin zulässig.

Bislang waren die Hamburger Kitas auch im sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb für alle Kinder geöffnet. An die Eltern wurde lediglich appelliert, wann immer möglich, ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

Nach Angaben der Sozialbehörde wurde noch rund die Hälfte der Kinder in die Kitas gebracht.

Update, 24. Januar, 20.50 Uhr: Polizei löst Motocrosstreffen mit 100 Teilnehmern in Schwerin auf

Schwerin - Wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung des Landes hat die Polizei ein Motocrosstreffen in Schwerin aufgelöst.

Wie ein Polizeisprecher am Sonntag erklärte, wurden mehr als 100 Teilnehmer aus mehreren Bundesländern und insgesamt 46 Fahrzeuge gezählt und kontrolliert. Darunter waren vor allem Motocrossmaschinen und einige Autos, die die Motorräder auf Hängern zu der Bahn gebracht hatten.

Eine derartige Ansammlung sei wegen der Corona-Einschränkungen derzeit nicht erlaubt, weshalb die Veranstaltung nach rund zwei Stunden ganz unterbunden wurde, wie der Sprecher weiter erklärte.

Insgesamt registrierte die Polizei 63 Verstöße gegen die Corona-Regelungen. Die Motocrossbahn befindet sich in einem Gewerbegebiet im Süden von Schwerin und ist frei zugänglich.

Update, 24. Januar, 20.46 Uhr: 113 Corona-Neuinfektionen in MV, sechs weitere Tote

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag 113 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mit. Am Sonntag vor einer Woche waren es noch 121 Neuinfektionen. Sechs weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion - insgesamt sind es nun 369 im Nordosten.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen liegt bei nun 18.463. Als genesen gelten 14.524 Betroffene. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) stieg seit dem Vortag leicht auf 106,5.

Den höchsten Inzidenz-Wert verzeichnet demnach weiterhin der Landkreis Vorpommern-Greifswald. Er liegt nun bei 201,2 und gilt als Corona-Hotspot. Den geringsten Wert hat die Stadt Rostock mit 33,9.

Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten stieg im Vergleich zum Vortag um 6 auf 363, auf Intensivstationen liegen 75 Patienten.

Update, 24. Januar, 16.42 Uhr: Niedersachsen begrenzt Ausnahmen für Corona-Quarantäne nach Einreise

Hannover - Niedersachsen hat angesichts des steigenden Risikos eingeschleppter Corona-Fälle mit den neuen Virus-Mutationen einige Ausnahmen von den üblichen Quarantäne-Regeln gestrichen.

Sämtliche Einreisende aus Gebieten mit besonders infektiösen Varianten des Erregers müssten sich ab sofort in eine zehntägige Quarantäne begeben, teilte die Staatskanzlei in Hannover mit.

Nur in drei Sonderfällen kann demnach noch von einer entsprechenden Selbstisolation über eine Dauer von gut eineinhalb Wochen abgesehen werden. Dazu gehören Durchreisen, wenn direkt nach der Einreise "Niedersachsen auf schnellstem Wege verlassen" wird.

Außerdem sind berufsbedingte Grenzübertritte etwa von Beschäftigten im Personen- und Güterverkehr ausgenommen, wenn diese höchstens drei Tage im Land bleiben - darunter Flugzeug-Besatzungen. Dieselbe 72-Stunden-Regel für einen erlaubten Quarantäne-Verzicht greift zudem für Personen, "deren Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens einer besonderen Dinglichkeit und Unabdingbarkeit unterliegen".

Unabhängig davon müssten sich all diese Personen ebenso auf das Coronavirus testen lassen, betonte das Land.

Etliche Punkte der neu gefassten niedersächsischen Verordnung fänden sich auch in den Regeln des Bundes wieder. In dessen übergreifenden Bestimmungen wird unterschieden, ob jemand aus einem "normalen" Corona-Risikogebiet, einem mit sehr hoher Inzidenz oder einem mit Nachweisen der hoch ansteckenden neuen Virusvarianten nach Deutschland kommen will.

Besuche von Verwandten in Niedersachsen oder von Niedersachsen bei Verwandten im Ausland fallen nicht unter die Quarantäne-Pflicht, wenn es um ein "normales" Risikogebiet geht - und sofern es bei der Ein- oder Rückreise einen negativen Corona-Test gibt.

Generell appellierte die Landesregierung noch einmal an die Bevölkerung, in der weiterhin angespannten Pandemielage auf alle nicht unbedingt notwendigen Reisen in Risikogebiete zu verzichten.

Nach dennoch vollzogenen Aufenthalten in solchen Regionen müsse man sich in jedem Fall vor der Wiedereinreise auch nach Niedersachsen elektronisch anmelden. Die Quarantäne-Verordnung gilt seit Samstag und bis zunächst 14. Februar.

Update, 24. Januar, 13.54 Uhr: Landkreis Ludwigslust-Parchim beschließt stärkere Schutzmaßnahmen

Schwerin - Obwohl die Sieben-Tage-Inzidenz bei Corona-Infektionen in Landkreis Ludwigslust-Parchim unter 150 liegt, gelten dort von Montag an stärkere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Demnach ist der Besuch von Kitas und Kinderpflegestellen sowie der Schulbesuch bis einschließlich 14. Februar grundsätzlich untersagt. In Ausnahmefällen finde eine Notfallbetreuung statt, teilte der Kreis am Wochenende mit. Der Landkreis wies im täglichen Lagebericht des Landesamts für Gesundheit und Soziales von Samstag eine Inzidenz von 142,1 auf.

Wie das Bildungsministerium mitteilte, können Kinder in den Jahrgangsstufen 1 bis 6, deren Eltern in Bereichen mit wichtiger Bedeutung für das Gemeinwesen tätig sind, die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Eine Ausnahme bildeten Schüler der Abschlussklassen. Sie erhielten unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften die Möglichkeit des Präsenzunterrichts zur Vorbereitung ihrer Prüfungen.

Für den Landkreis Vorpommern-Greifswald gelten die schärferen Bedingungen von Mittwoch an, Montag und Dienstag seien sogenannte Übergangstage, hieß es.

Für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gelten diese Regelungen bereits und bleiben bestehen.

Update, 24. Januar, 12.33 Uhr: 265 neue Corona-Infektionen in Hamburg - Inzidenz steigt auf 97,2

Hamburg - Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen hat sich am Sonntag um 265 erhöht. Das sind 61 mehr als am Samstag und 119 mehr als am Sonntag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.50 Uhr).

Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, stieg von 90,9 auf 97,2. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 115,1.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag meldeten die Hamburger Gesundheitsämter elf weitere Todesfälle. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 987. Insgesamt haben sich laut Hamburger Gesundheitsbehörde seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 44.725 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 36.600 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 455 Corona-Patienten stationär behandelt. 101 von ihnen lagen auf Intensivstationen.

Update, 24. Januar, 11.12 Uhr: Inzidenz im Kreis Pinneberg und Flensburg steigt über 200

Pinneberg/Flensburg - Trotz des Lockdowns wird die Corona-Lage im Kreis Pinneberg und Flensburg immer angespannter. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg am Samstag im Kreis Pinneberg auf 202,1 und in Flensburg auf 203,0.

Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Samstagabend veröffentlicht hat.

Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200 können Kreise und Kommunen die Bewegungsfreiheit auf 15 Kilometer um den Wohnort einschränken. "Es gibt für diese Maßnahme aber keinen Automatismus", hatte Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) am 11. Januar gesagt.

Man werde im Einzelfall schauen, ob es ein isoliertes Ausbruchsgeschehen gebe oder das Virus breit in der Bevölkerung zirkuliere.

Update, 24. Januar, 7.42 Uhr: 92 Prozent der Arbeitgeber ermöglichen Homeoffice

Hamburg/Kiel/Schwerin - Für das gute Drittel der Homeoffice-geeigneten Arbeitsplätze bieten 92 Prozent der norddeutschen Unternehmen diese Möglichkeit an.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Nordmetall und AGV Nord, an der 262 Betriebe mit mehr als 100.000 Beschäftigten in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und dem nordwestlichen Niedersachsen teilgenommen haben. "Die Zahlen bestätigen eindrucksvoll, welch großen Beitrag die Wirtschaft zur Eindämmung der Pandemie seit fast einem Jahr auf eigene Kosten leistet", sagte Hauptgeschäftsführer Nico Fickinger am Sonntag.

Er warnte zugleich vor einer weiteren Verschärfung der Auflagen. Schon jetzt konstatierten 44 Prozent der Betriebe eine starke oder sehr starke Beeinträchtigung ihres Geschäftsbetriebs durch die Corona-Schutzmaßnahmen.

"Noch stärkere Reglementierungen wären nicht nur unnötig, sondern auch gefährlich - und würden überdies ins Leere laufen", sagte Fickinger.

Denn mit 36 Prozent sei nur gut jeder dritte Arbeitsplatz in der norddeutschen Industrie für mobile Arbeit geeignet.

Update, 23. Januar, 20.14 Uhr: 243 Corona-Neuinfektionen in MV - acht weitere Tote

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Samstag 243 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mit.

Am Samstag vor einer Woche waren es demnach noch 254 Neuinfektionen. Acht weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion - insgesamt sind es nun 363 im Nordosten.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen liegt bei nun 18.350. Als genesen gelten 14.346 Betroffene. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) stieg seit dem Vortag leicht an auf 106,3 (+0,6).

Den höchsten Inzidenz-Wert verzeichnet demnach weiterhin der Landkreis Vorpommern-Greifswald. Er liegt nun bei 196,9 und gilt als Corona-Hotspot. Den geringsten Wert hat die Stadt Rostock mit 37,3.

Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten sank im Vergleich zum Vortag auf 357 (Vortag: 383), die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sank auf 57 (Vortag: 83).

Update, 23. Januar, 19 Uhr: Schleswig-Holsteins Fußballverband lässt Saisonfortsetzung offen

Kiel - Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) will vorerst keine Modelle für eine mögliche Fortsetzung des Spielbetriebs in den Amateurklassen erstellen. Das teilte das Präsidium des Verbandes im Anschluss an seine Sitzung am Samstag mit. Es sei nicht absehbar, wann der Spielbetrieb wegen der Corona-Beschränkungen wieder möglich ist, lautete die Begründung.

Der SHFV hält aber an einer Fortsetzung der im September vergangenen Jahres begonnenen Saison prinzipiell fest. Der Spielbetrieb war wegen der Pandemie Anfang November unterbrochen worden. Die reduzierten Staffelgrößen würden dem SHFV eine größere Flexibilität im Vergleich zu anderen Landesverbänden ermöglichen, heißt es. Sollte die restliche Zeit keinen kompletten Punktspielbetrieb bis zum Sommer 2021 ermöglichen, seien alternative Turniermodelle denkbar. Am Aufstieg in die Regionalliga soll festgehalten werden.

Die Mindestdauer der Trainingsphase vor Wiederaufnahme des Spielbetriebs wurde nicht festgelegt. Diese soll der jeweiligen Verfügungslage angepasst sein, teilte der SHFV mit. Unterschiedliche Fristen in den jeweiligen Staffeln seien bei Zustimmung aller beteiligten Vereine möglich.

Update, 23. Januar, 17.20 Uhr: Mehr als 100 Infizierte: Corona-Ausbruch in Lübecker Sana-Kliniken

Lübeck - In den Lübecker Sana-Kliniken hat es einen großen Corona-Ausbruch gegeben. Bis zum Samstag seien 79 Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden, bestätigte eine Sprecherin am Samstag auf dpa-Anfrage.

Zudem werden 41 Patienten auf den beiden Covid-Stationen versorgt, zwei weitere intensivmedizinisch. Die allermeisten dieser Patienten seien aufgrund einer Covid-19-Erkrankung von außen stationär in dem Klinikum aufgenommen worden, hieß es.

Gemäß den Krisen-Plänen wurde der Krankenhausbetrieb reduziert, so dass die Notfallversorgung und die Versorgung der bereits stationär behandelten Patienten zu jeder Zeit aufrechterhalten werden konnte, wie das Klinikum mitteilte. Sämtliche verschiebbaren geplanten Eingriffe seien ausgesetzt worden, um die Behandlung sicherzustellen und die Anzahl der Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Die Klinik stehe in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt.

Sowohl Patienten als auch Mitarbeiter würden alle zwei bis drei Tage auf Corona getestet. In Kernbereichen würden Mitarbeiter sogar täglich bei Dienstantritt getestet.

Aufgrund umfangreicher Recherchemaßnahmen konnte nach Angaben des Klinikums mittlerweile ein symptomfreier Patient der chirurgischen Station, der bei der Aufnahme zunächst negativ getestet worden war, dessen Testergebnis dann jedoch positiv ausgefallen war, als mögliche Ursache für das Ausbruchsgeschehen identifiziert werden.

Update, 23. Januar, 14.11 Uhr: Demonstration für Patentfreigabe von Corona-Impfstoffen

Hannover: Teilnehmer der Demonstration der Interventionistischen Linken unter dem Motto "Gebt die Patente frei! Corona-Impfstoff für alle!" stehen vor dem Hauptbahnhof.
Hannover: Teilnehmer der Demonstration der Interventionistischen Linken unter dem Motto "Gebt die Patente frei! Corona-Impfstoff für alle!" stehen vor dem Hauptbahnhof.  © dpa/Hauke-Christian Dittrich

Hannover - Unter dem Motto "Gebt die Patente frei - Corona-Impfstoff für alle!" haben sich am Samstag rund 80 Demonstranten in der Innenstadt von Hannover versammelt.

Vor dem Hauptbahnhof lag ein großes Banner mit den Kontinenten, darauf standen Eimer mit Schildern und der Information, wann der jeweilige Erdteil ausreichend mit Corona-Impfstoffen versorgt sein werde.

Anlass seien die Verhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO), den Patentschutz auf Produkte und Technologien zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie temporär aufzuheben, wie es Indien und Südafrika beantragt hätten, teilten die Veranstalter mit.

Aufgerufen zu dem Protest in einigen deutschen Städten hatten die Interventionistischen Linken.

Update, 23. Januar, 12.26 Uhr: 204 neue Corona-Infektionen in Hamburg - Inzidenz sinkt auf 90,9

Hamburg - Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen hat sich am Samstag um 204 erhöht.

Das sind 126 weniger als am Freitag und 174 weniger als am Freitag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.50 Uhr). Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, sank von 100,1 auf 90,9. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 118,5.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag meldeten die Hamburger Gesundheitsämter 14 weitere Todesfälle. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 976.

Insgesamt haben sich laut Hamburger Gesundheitsbehörde seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 44.460 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 36.300 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 455 Corona-Patienten stationär behandelt, 28 weniger als am Vortag. 101 von ihnen lagen auf Intensivstationen und damit zwei weniger als am Donnerstag.

Update, 23. Januar, 12.11 Uhr: Nienburg überschreitet 200er-Marke - Pflegeheime betroffen

Hannover - Der Landkreis Nienburg hat den kritischen Sieben-Tages-Wert von 200 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner überschritten.

Die Inzidenz lag am Samstag bei 210,9. Die Zahl der Infektionen stieg um 46 auf 1827, hieß es im Lagebericht des Landes. 50 bis 60 Prozent des Infektionsgeschehens spielen sich nach Angaben eines Landkreissprechers derzeit in Pflegeheimen und bei Helios ab. Im Helios Klinikum Nienburg gab es einen Corona-Ausbruch bei Patienten und Beschäftigten.

Von den 28 Pflegeheimen im Landkreis seien am Donnerstagabend zehn von Corona-Ausbrüchen betroffen gewesen. Über mögliche Einschränkungen aufgrund der hohen Zahl an Neuinfektionen werde der Landkreis in den kommenden Tagen entscheiden, sagte der Sprecher. Zur Unterstützung der Pflegeheime und des Krankenhauses wurde Unterstützung der Bundeswehr sowie der Hilfsorganisationen angefordert.

Die nachgewiesenen Infektionen stiegen landesweit um 1207 auf 135.140. Der Sieben-Tages-Wert der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner betrug für Niedersachsen 91,8.

Update, 23. Januar, 7.19 Uhr: Mehrere Kliniken von Corona-Ausbrüchen betroffen

Hannover - Trotz hoher Hygienestandards sind derzeit mehrere Krankenhäuser in Niedersachsen von Corona-Ausbrüchen betroffen.

So wurden im Helios Klinikum Nienburg inzwischen über 40 Beschäftigte und Patienten positiv auf das Coronavirus getestet. Die Klinik sieht darin einen Spiegel der Entwicklung im Landkreis Nienburg und hat nach eigenen Angaben ihre Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verschärft.

"50 bis 60 Prozent des Infektionsgeschehens spielen sich im Moment bei Helios und in den Pflegeheimen ab", sagte Landkreissprecher Cord Steinbrecher. Ende der Woche waren 10 der 28 Pflegeeinrichtungen im Landkreis betroffen.

In der Deister-Süntel-Klinik in Bad Münder (Landkreis Hameln-Pyrmont) herrscht seit Donnerstag ein vorübergehender Aufnahmestopp. 21 der insgesamt rund 140 Mitarbeiter sowie 13 Patienten waren bis dahin positiv getestet worden.

Die gestiegenen Infektionszahlen im Landkreis seien unter anderem auf den Ausbruch in der Klinik zurückzuführen, sagte eine Behördensprecherin in Hameln.

Update, 22. Januar, 22.30 Uhr: Landtag beschließt Informationskampagne zur Corona-Impfung

Hannover - In Niedersachsen soll kurzfristig eine flächendeckende Informationskampagne zur Corona-Schutzimpfung beginnen. Das hat der Landtag in Hannover am Freitag mit sehr großer Mehrheit bei wenigen Enthaltungen beschlossen.

"Es gibt in der Bevölkerung einen ganz hohen Bedarf an Informationen, nicht zuletzt, damit die Menschen in unserem Land sich für eine Impfung entscheiden", sagte Sozialministerin Carola Reimann (SPD). Die Kampagne soll über einen längeren Zeitraum über Rundfunk, Zeitungen, Fernsehen und die sozialen Medien erfolgen und über die Impfstoffe, Sinn und Risiken einer Impfung sowie die Priorisierung der Impfgruppen, den Impfablauf und die Terminvorgabe informieren.

Die Regierungsfraktionen von SPD und CDU hatten die Kampagne, die unabhängig von der gerade laufenden Briefaktion zur Information der über 80-Jährigen geplant ist, beantragt.

Wenn die Bevölkerung bestmöglich und auf allen verfügbaren Kanälen über die Pandemie, den Impfstoff und das weitere Vorgehen informiert sei, werde eine größtmögliche Akzeptanz erreicht und die Impfbereitschaft erhöht, hieß es zur Begründung.

Update, 22. Januar, 21.25 Uhr: 425 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein gemeldet

Kiel - In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 425 neue Corona-Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor hatte es 422 Neuinfektionen gegeben.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg am Freitag leicht weiter - auf 92,1 (Donnerstag: 91,8). Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Freitagabend veröffentlichte (Datenstand: 22. Januar 2021, 20.09 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 16 auf 741.

447 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern. 72 werden intensivmedizinisch betreut - 42 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 26.200 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 33.230 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Update, 22. Januar, 21.14 Uhr: Kabinett beschließt Verlängerung des Corona-Lockdowns für den Norden

Eine Passantin geht an einer geschlossenen Kneipe und einer Sushi-Bar vorbei. (Symbolbild)
Eine Passantin geht an einer geschlossenen Kneipe und einer Sushi-Bar vorbei. (Symbolbild)  © dpa/Hauke-Christian Dittrich

Kiel - Ab Montag müssen im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkauf in Schleswig-Holstein medizinische Masken getragen werden. Nötig sind OP-Masken oder beispielsweise die etwas teureren FFP2-Masken, Alltagsmasken aus Stoff reichen dann nicht mehr aus.

Am Freitag beschloss die Landesregierung eine neue Corona-Verordnung. Sie setzte damit die am Dienstag von Bund und Ländern vereinbarte Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns bis zum 14. Februar für Schleswig-Holstein um. Die neue Maskenpflicht gilt auch für Pflegeheime und religiöse Veranstaltungen.

Eine gute Nachricht gibt es dagegen für Eltern kleiner Kinder. Ab Montag gilt im Land eine Sonderregel bei den Kontakten. Kinder bis drei Jahren werden nicht mehr mitgezählt, sondern als Einheit mit einem Elternteil betrachtet. Generell dürfen sich die Angehörigen eines Haushalts aber nur mit einer weiteren Person treffen. Ausnahmen gibt es für die Betreuung von Kindern unter 14 Jahren und von Pflegebedürftigen.

Änderungen gibt es ab Montag auch im deutsch-dänischen Grenzverkehr. Per Erlass werden Pendler verpflichtet, analog zu den Regelungen in Dänemark künftig einen negativen Corona-Test vorzulegen, der höchstens sieben Tage alt sein darf.

Update, 22. Januar, 21.12 Uhr: Gericht bestätigt Kontaktbeschränkungen in Schleswig-Holstein

Schleswig - Das Oberverwaltungsgericht (OVG) hat die geltenden Kontaktbeschränkungen in Schleswig-Holstein zur Eindämmung der Corona-Pandemie bestätigt. Der 3. Senat lehnte am Freitag einen Antrag ab, diese vorläufig außer Vollzug zu setzen, wie das Gericht am Freitagabend mitteilte.

Allerdings äußerten die Richter Bedenken in Bezug auf Härtefälle. Es sei dem Senat jedoch verwehrt, die Kontaktbeschränkungen nur teilweise vorläufig außer Vollzug zu setzen.

In Schleswig-Holstein dürfen Personen eines Haushalts laut Corona-Verordnung des Landes nur mit einer weiteren Person Kontakt haben. Nach Ansicht des Senats sei offen, ob diese Regelung einer rechtlichen Überprüfung im Hauptsacheverfahren standhalten würde.

Er verwies auf psychologische Folgen der Kontaktbeschränkungen, insbesondere für vulnerable Personen. Kleinkinder seien derzeit unter Umständen komplett von Kontakten mit Gleichaltrigen ausgeschlossen, beispielsweise wenn "Spielbesuche" ohne Betreuungsperson nicht möglich seien.

Das Gericht argumentierte, Alleinerziehende von kleineren Kindern, die der ständigen Betreuung bedürfen, seien ebenfalls besonders stark beschränkt, da sie sich jeweils nur mit einer einzelnen weiteren Person treffen können.

Gleiches gelte unter Umständen für Menschen, die ständiger Pflege und Betreuung bedürften, sowie deren pflegende Ehegatten, Partner oder Kinder.

Die gültige Verordnung soll am Sonntagabend auslaufen und durch eine neue Regelung ersetzt werden. Der Beschluss des OVG ist unanfechtbar.

Update, 22. Januar, 18.25 Uhr: Günther kündigt Öffnungsstrategie für Umgang mit Corona an

Kiel - Die Spitzen der Landesregierung haben sich auf Grundzüge einer Öffnungsstrategie bei abflauendem Infektionsgeschehen in der Corona-Pandemie im Norden verständigt. "Die Menschen im Lande brauchen eine Perspektive, wie es nach dem Lockdown weitergeht", sagte Ministerpräsident Daniel Günther (47, CDU) am Freitag.

Mögliche Lockerungsschritte erörterten Günther, Finanzministerin Monika Heinold (62, Grüne) und Gesundheitsminister Heiner Garg (54, FDP) mit dem Expertenrat der Regierung. Vorrang bei möglichen Öffnungsschritten sollen Schulen und Kitas haben.

Aber auch der Gastronomie, Hotels, körpernahen Dienstleistungen, dem Einzelhandel und Kultureinrichtungen will die Regierung Perspektiven geben.

Das Kabinett will am Dienstag über inzidenzbasierte Lockerungsstufen für verschiedene Bereiche des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens beraten.

Update, 22. Januar, 12.36 Uhr: Kontaktnachverfolgung in Bremen wieder gewährleistet

Bremen - Die Gesundheitsbehörden in Bremen sind angesichts gesunkener Infektionszahlen wieder in der Lage, die Kontaktnachverfolgung bei positiven Corona-Fällen zu gewährleisten.

Das sei eine richtig gute Nachricht, sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Freitag in seiner Regierungserklärung in der Bürgerschaft.

Die lückenlose Nachverfolgung sei eine der zentralen Säulen im Kampf gegen die Pandemie und könne gar nicht hoch genug geschätzt werden. In Bremerhaven sei die Nachverfolgung während der ganzen Pandemiezeit gesichert gewesen.

Update, 22. Januar, 12.11 Uhr: 330 neue Corona-Infektionen in Hamburg

Hamburg - Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen hat sich am Freitag um 330 erhöht. Das sind 24 mehr als am Donnerstag und 51 mehr als am Freitag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.50 Uhr). Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, stieg von 97,4 auf 100,1. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 117,2.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag meldeten die Hamburger Gesundheitsämter zwölf weitere Todesfälle. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 962. Insgesamt haben sich laut Hamburger Gesundheitsbehörde seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 44.256 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 36.100 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Donnerstag 483 Corona-Patienten stationär behandelt, 6 weniger als am Vortag; 103 von ihnen lagen auf Intensivstationen, 2 mehr als am Mittwoch. Unter den Intensivpatienten waren 83 Hamburger.

Update, 22. Januar, 10.48 Uhr: Bremen verschickt FFP2-Masken an alle 15- bis 59-Jährige

In Bremen gibt es nun FFP2-Masken per Post.
In Bremen gibt es nun FFP2-Masken per Post.  © Friso Gentsch/dpa

Bremen - Alle Bremerinnen und Bremer im Alter von 15 bis 59 Jahren bekommen Anfang Februar fünf FFP2-Masken kostenlos per Post zugeschickt.

"Wir sind überzeugt, dass dies ein pragmatischer und effektiver Beitrag zur Eindämmung des Virus ist", sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (55, SPD) am Freitag in seiner Regierungserklärung mit Blick auf einen entsprechenden Senatsbeschluss.

Die Personengruppe ab 60 Jahren werde bereits durch die bundesweite Verteilung über das Bundesgesundheitsministerium mit Masken versorgt.

Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) hatte nach dem Beschluss am Donnerstagabend gesagt, FFP2-Masken böten einen hohen Fremd- und Eigenschutz.

"Wir möchten mit der Verteilung sicherstellen, dass allen, unabhängig von den eigenen finanziellen Möglichkeiten, dieser hohe Schutz gewährt werden kann." Auch solle durch den Senat ein kostenfreies ergänzendes Angebot geschaffen werden.

Update, 21. Januar, 22.36 Uhr: 523 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein gemeldet

Kiel - In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 523 neue Corona-Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor hatte es 425 Neuinfektionen gegeben.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg am Donnerstag weiter - auf 91,8 (Mittwoch: 88,3). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 18 auf 725.

438 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern. 71 werden intensivmedizinisch betreut - 46 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 25.900 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 32.805 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Update, 21. Januar, 18.47 Uhr: Corona-Mutationen in Dithmarschen nachgewiesen

Heide - Vier Verdachtsfälle von mutierten Coronaviren im Kreis Dithmarschen haben sich bestätigt. Das nationale Konsiliarlabor für Coronaviren an der Charité in Berlin habe bestätigt, dass es um eine Virusmutation mit den Merkmalen der britischen Variante handelt, wie der Kreis am Donnerstag mitteilte.

Alle vier Betroffenen stammen aus einem Haushalt und befinden sich seit Bekanntwerden der ersten Corona-Infektion in der vergangenen Woche gemeinsam in Quarantäne.

Nach Angaben des Kreises ist die mögliche Ursache für die Infektion nicht bekannt. Aktuell gebe es keine Anzeichen für einen Infektionsanstieg im Umfeld des betroffenen Haushalts.

Am Samstag hatte der Kreis Rendsburg-Eckernförde mitgeteilt, dass eine Coronavirus-Probe nach Angaben aus Berlin mit hoher Wahrscheinlichkeit Teil einer Viruslinie sei, die zuerst in Großbritannien entdeckt worden war.

In Flensburg waren in den vergangenen Tagen fast 30 Verdachtsfälle von mutierten Coronaviren bekannt geworden.

Die Laborergebnisse wurden an die Charité geschickt zwecks Bestätigung und Feststellung, um welche Mutationen es sich genau handelt. Ein Ergebnis lagen am Donnerstag noch nicht vor.

Update, 21. Januar, 18.42 Uhr: 274 neue Corona-Infektionen in MV nachgewiesen - vier weitere Tote

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag 274 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das waren 26 weniger als vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte.

Die Zahl der Ansteckungen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner sank von 113,6 am Mittwoch auf nunmehr 107,9. Mit oder an dem Virus starben 4 Menschen. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 344.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit März stieg landesweit auf 17.824. Als genesen gelten mittlerweile 13.925 Betroffene.

Nach Angaben des Lagus haben am Mittwoch landesweit weitere 1316 Menschen ihre zweite Impfung gegen Covid-19 erhalten. Damit stieg die Zahl der Zweitgeimpften im Land auf 3017.

Ihre erste Impfung erhielten demnach 2243 Menschen, so dass insgesamt 44 449 Menschen in MV bereits eine erste Dosis verabreicht bekommen haben.

Update, 21. Januar, 17 Uhr: Neue Maskenpflicht gilt ab Freitag in Hamburg

Ein Schild mit der Aufschrift "Maskenpflicht" hängt an der Reeperbahn.
Ein Schild mit der Aufschrift "Maskenpflicht" hängt an der Reeperbahn.  © Christian Charisius/dpa

Hamburg – In Hamburg müssen bereits von diesem Freitag an in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen sogenannte medizinische Masken getragen werden.

Alltagsmasken wie aus Stoff genähte Mund-Nase-Bedeckungen oder Schals und Halstücher sind dann nicht mehr erlaubt. Die neue Verordnung, mit der der Senat die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie umgesetzt hat, werde noch am Donnerstag veröffentlicht und trete damit am Freitag in Kraft, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde am Nachmittag.

Im Gegensatz zu Bayern sind in Hamburg aber nicht nur die vergleichsweise teuren FFP2-Masken vorgeschrieben. Auch die deutlich günstigeren und bereits weit verbreiteten sogenannten OP-Masken können verwendet werden. Verstöße gegen die neue Maskenpflicht sollen mit Bußgeldern geahndet werden.

Zunächst gelte dafür aber eine Übergangsfrist bis zum 1. Februar, hatte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) nach dem Senatsbeschluss am Mittwoch angekündigt.

Update, 21. Januar, 15.34 Uhr: 32.210 Menschen in Hamburg gegen Corona geimpft

Hamburg - Trotz weiterhin knappen Impfstoffs gehen die Corona-Schutzimpfungen in Hamburg weiter. Bis einschließlich Mittwoch wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts in der Stadt 32.210 Impfdosen verabreicht - verteilt auf 30.549 Erst- und 1661 Zweitimpfungen.

Das war in der Gesamtzahl im Vergleich zum Vortag ein Plus von 1607 Impfdosen, wie das RKI am Donnerstag mitteilte. Der ganz überwiegende Teil stammte demnach von den Herstellern Biontech/Pfizer, lediglich 210 Dosen vom US-Unternehmen Moderna.

Die meisten Erst-Impfungen erhielten mit 14.497 Dosen Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen und medizinisches Klinikpersonal. 11.220 Erstdosen gingen an über 80-Jährige, 7963 an Pflegeheimbewohner. 1824 Menschen in Hamburg erhielten die Impfung aufgrund einer medizinischen Indikation.

Im Vergleich zu den Impfleistungen der anderen Bundesländer liegt Hamburg derzeit auf Platz 9 und mit einer Impfquote von 1,7 Prozent knapp über dem Bundesdurchschnitt (1,6). Zum Vergleich: Mecklenburg-Vorpommern liegt mit 2,8 Prozent an der Spitze; Schlusslicht ist Baden-Württemberg mit 1,2 Prozent.

Update, 21. Januar, 12.13 Uhr: 306 neue Corona-Infektionen in Hamburg - Inzidenz bei 97,4

Hamburg – Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist im Wochenvergleich weiter rückläufig. Am Donnerstag wurden 306 neue Fälle gemeldet.

Das sind zwar 21 mehr als am Mittwoch, aber 18 weniger als am Donnerstag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.50 Uhr). Die Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - sank von 98,4 auf 97,4. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 137,1.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Mittwoch um 15 auf 950. Insgesamt haben sich laut Hamburger Gesundheitsbehörde seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 43.926 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 35.900 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Mittwoch 489 Corona-Patienten stationär behandelt, 17 weniger als am Vortag. 101 von ihnen lagen auf Intensivstationen, 6 mehr als tags zuvor (95).

Update, 21. Januar, 11.40 Uhr: Start der Kreuzfahrten nach Corona abstimmen

Kiel – Nach dem Ende der Corona-Beschränkungen soll das Kreuzfahrtgeschäft in den deutschen Häfen koordiniert wieder anlaufen.

Darauf verständigten sich die zuständigen Minister und Senatoren der fünf norddeutschen Bundesländer. So sollten Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden, sagte der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) nach einer Videokonferenz der Ressortchefs am Mittwochabend.

Das bedeute nicht, dass die Politik in den Wettbewerb eingreife und sage, welches Schiff in welchen Hafen gehen soll. Die norddeutschen Bundesländer wollten aber versuchen, dieselben Hygienevoraussetzungen als Standard zu definieren. Und: "Wenn es irgendwie geht, wollen wir Öffnungszeiten, ab wann was wieder losgehen kann, vorher miteinander so abstimmen, dass es jedenfalls kein Rennen gibt."

Darüber hinaus wollen die fünf norddeutschen Bundesländer ihre Seehäfen schnell auf die Energieversorgung der Zukunft einstellen. Die zuständigen Minister und Senatoren aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen und Bremen wollen dabei trotz Konkurrenz zusammenarbeiten.

Die Investitionen in Umschlagseinrichtungen für Gas und regenerativ erzeugten Wasserstoff müssten jetzt erfolgen, wenn man nicht zusehen wolle, wie in anderen Ländern das Geschäft gemacht werde, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Energie- und Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) nach einem Hafenentwicklungsdialog mit seinem Amtskollegen.

Einig waren sich Minister und Senatoren, dass Deutschland seinen Bedarf an Wasserstoff und daraus erzeugten flüssigen Energieträgern nicht selbst wird decken können, wenn Kohle, Öl und Erdgas durch kohlendioxidfreie Energieträger ersetzt werden sollen. "Hier sehe ich ein enormes Potenzial für unsere deutschen Häfen", sagte der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann.

Update, 21. Januar, 7.06 Uhr: Leere Rathausflure - Senat und Bürgerschaft im Homeoffice

Nahezu menschenleer ist auch der Platz vor dem Rathaus.
Nahezu menschenleer ist auch der Platz vor dem Rathaus.  © Daniel Reinhardt/dpa

Hamburg - Während es für Unternehmen zur Pflicht wird, müssen auch Bürgerschaft, Fraktionen und Senat in Hamburg verstärkt auf sogenanntes mobiles Arbeiten setzen.

Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur im Rathaus ergab, arbeiten dort, wo es möglich ist, Mitarbeiter, Amts- und Mandatsträger schon im Homeoffice - häufig bereits seit Monaten und auch schon vor der Pandemie, wie beispielsweise in der Bürgerschaftskanzlei.

Dort würden Arbeiten wie die Vor- und Nachbereitung der Ausschusssitzungen, Protokollerstellung und das Verfassen von Berichten "bereits seit geraumer Zeit in weiten Teilen internetgestützt von zu Hause aus erledigt", sagte Sprecherin Barbara Ketelhut. Die technische Ausstattung sei gut: "Aktuell sind nahezu 100 Prozent der Beschäftigten der Bürgerschaftskanzlei technisch in der Lage, zuhause zu arbeiten." Etwa die Hälfte tue das auch, "mit leicht steigender Tendenz".

Alle Dienststellen der Freien und Hansestadt Hamburg "sind gehalten, unter den aktuellen Verschärfungen der epidemiologischen Lage und des Lockdowns überall dort Homeoffice zu praktizieren, wo dies ohne erhebliche Einschränkungen für die Aufrechterhaltung der wichtigen Kernfunktionen der öffentlichen Verwaltung möglich ist", heißt es im Senat.

Update, 20. Januar, 21.26 Uhr: 456 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Kiel - In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 456 neue Corona-Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor hatte es 484 Neuinfektionen gegeben.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank am Mittwoch leicht auf 88,3 (Dienstag: 89,3).

Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Mittwochabend veröffentlichte.

Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 16 auf 707.

457 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern. 83 werden intensivmedizinisch betreut - 47 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 25.500 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 32.282 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Update, 20. Januar, 17.48 Uhr: 294 neue Corona-Infektionen in MV nachgewiesen - 13 weitere Tote

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Mittwoch 294 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das waren 78 weniger als vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte.

Die Zahl der Ansteckungen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner sank von 117,8 am Dienstag auf nunmehr 113,6.

Mit oder an dem Virus starben 13 Menschen. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 340.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit März stieg landesweit auf 17.553. Als genesen gelten mittlerweile 13.650 Betroffene.

Nach Lagus-Angaben erhielten am Dienstag 3204 Menschen ihre erste Impfung; damit steigt die Zahl derjenigen mit einer Erstimpfung auf mehr als 42.200.

Die Impfquote liegt bei 2,6 Prozent, das ist bundesweit die höchste. Zweitimpfungen wurden am Dienstag nicht registriert; deren Zahl blieb bei 379.

Update, 20. Januar, 16.31 Uhr: Erste Impfeinladungen an über 90-Jährige in Bremen verschickt

Bremen – Die Bremer Gesundheitsbehörden haben die ersten rund 6000 Benachrichtigungen an über 90-Jährige für eine freiwillige und kostenlose Corona-Impfung verschickt.

Die ersten Termine im Impfzentrum seien bereits von Anfang nächster Woche an vereinbart worden, teilte die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Claudia Bernhard, am Mittwoch mit.

"Ich freue mich sehr, dass wir jetzt auch mit den Impfungen der über 90-Jährigen, die nicht in Pflegeeinrichtungen leben, beginnen und so eine weitere vulnerable Gruppe vor dem Covid-19-Virus schützen können", sagte die Linke-Politikerin. Vulnerabel bedeutet verletzlich.

Der Brief beinhalte einen individuellen Code. Mit diesem würden telefonisch oder über eine Terminvergabeplattform je ein Termin für die erste und die zweite Impfung vereinbart.

Aktuell erhält das Land Bremen den Angaben zufolge pro Woche Impfdosen, die nicht mehr als 3000 Erstimpfungen ermöglichen.

Update, 20. Januar, 16.30 Uhr: Tschentscher: Nur noch erweiterte Notbetreuung an Hamburgs Kitas

Hamburg – Nach einer neuen Corona-Verordnung werden die Hamburger Kitas nur noch eine erweiterte Notbetreuung anbieten.

Das kündigte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Mittwoch nach einer Sonderberatung des Senats an. Sofern irgend möglich, sollten Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen.

Bislang galt ein eingeschränkter Regelbetrieb, den alle Eltern ohne Begründung für ihre Kinder in Anspruch nehmen konnten. Die neue Regelung werde ab Montag gelten, sagte Tschentscher.

Update, 20. Januar, 13.02 Uhr: Bislang keine weiteren Corona-Fälle in JVA Itzehoe

Kiel/Itzehoe - Nach einem Corona-Ausbruch in einem Gefängnis in Itzehoe sind dort bislang keine weiteren Infektionen mit dem Virus aufgetreten.

Auch aus den anderen Justizvollzugsanstalten des Landes seien bislang keine Corona-Verdachtsfälle gemeldet worden, sagte ein Sprecher des Justizministeriums am Mittwoch.

Update, 20. Januar, 12.19 Uhr: 285 neue Corona-Infektionen in Hamburg

Hamburg - Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist im Wochenvergleich weiter rückläufig: Der Inzidenzwert sank erstmals seit Anfang Dezember wieder unter 100.

Am Mittwoch wurden 285 neue Fälle gemeldet. Das sind zwar 34 mehr als am Dienstag, aber 111 weniger als am Mittwoch vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.55 Uhr).

Die Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - sank von 104,2 auf 98,4. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 136,5 gelegen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Mittwoch auf anderer Berechnungsgrundlage für Hamburg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 86 an. Das war nach Bremen (79) der zweitbeste Wert unter den Bundesländern.

Den RKI-Angaben zufolge stieg die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Dienstag um 18 auf 935. Insgesamt haben sich laut Hamburger Gesundheitsbehörde seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 43.620 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 35.600 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Dienstag 506 Corona-Patienten stationär behandelt, 8 weniger als am Montag); 95 von ihnen lagen auf Intensivstationen, genau so viele wie am Dienstag.

Update, 20. Januar, 12.05 Uhr: Corona-Impfstoff geht im Norden nicht aus

5000 Impfdosen weniger als geplant bekommt Schleswig-Holstein.
5000 Impfdosen weniger als geplant bekommt Schleswig-Holstein.  © Alvaro Barrientos/AP/dpa

Kiel - Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich kritisch über die Versorgung Schleswig-Holsteins mit Corona-Impfstoff geäußert. "Der Impfstoff geht bei uns momentan nicht aus", sagte Günther am Mittwoch in einer Sondersitzung des Landtags. Aber die Verlässlichkeit der Lieferungen sei nicht wie gewünscht.

Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) zeigte sich am Rande der Sitzung verärgert über die aktuelle Situation. Statt ursprünglich geplant 195.000 Impfdosen der Hersteller Biontech und Pfizer erhalte das Land im ersten Quartal 5000 Dosen weniger. "Alleine das ist schon für die Menschen frustrierend und auch für die Gesundheitsminister."

Am meisten ärgere ihn, dass die Ankündigung vorübergehend geringerer Impfstoff-Lieferungen "extrem knapp gekommen ist". Derzeit erhielten Menschen in den Impfzentren und in den Krankenhäusern ihre Zweitimpfungen. Das gelte auch für die Altenpflegeheime.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums können die Schleswig-Holsteinerinnen vorerst weiterhin keine Impftermine für Erstimpfungen in den Impfzentren buchen.

Update, 20. Januar, 10.50 Uhr: Günther kündigt neue entschärfte Kontaktregel für Kleinstkinder an

Kiel - Schleswig-Holstein will bei den Kontaktvorschriften in der Corona-Pandemie eine Sonderregelung für Kleinstkinder einführen.

Kinder unter drei Jahren würden künftig aus den Zählungen herausgenommen, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Mittwoch in einer Sondersitzung des Landtags. Diese Kinder sollen demnach als Einheit mit einem Elternteil betrachtet werden.

Generell dürfen sich die Angehörigen eines Haushalts derzeit nur mit einer weiteren Person treffen. Ausnahmen gelten für die Betreuung von Kindern unter 14 Jahren und von Pflegebedürftigen.

Update, 20. Januar, 10.34 Uhr: Eltern zahlen weiter keine Kita-Beiträge

Kiel - Das Land Schleswig-Holstein übernimmt die Kita-Gebühren weiterhin so lange, wie die Einrichtungen grundsätzlich geschlossen bleiben. Dies sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Mittwoch in einer Sondersitzung des Landtags zur Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen bis Mitte Februar.

Analog werde mit den Betreuungskosten bei den Grundschulen verfahren. Kitas bieten gegenwärtig nur eine Notbetreuung an. Günther zufolge sind derzeit rund 20 Prozent der Kita-Kinder in den Einrichtungen.

Update, 19. Januar, 21.21 Uhr: 451 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Kiel – In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 451 neue Corona-Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor hatte es 408 Neuinfektionen gegeben.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg am Dienstag leicht auf 89,3 (Montag: 87,3). Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Dienstagabend veröffentlichte (Datenstand: 19.1.2021, 20.46 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 16 auf 691.

457 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern (Montag: 454). 83 werden intensivmedizinisch betreut (Montag: 77) - 47 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 25.100 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 31.826 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Update, 19. Januar, 19.20 Uhr: Klinikum Nordfriesland: 142 Corona-Fälle durch Tests bestätigt

Husum - Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Mitarbeiter und Patienten am Klinikum Nordfriesland an den Standorten Husum und Niebüll hat sich auf 142 erhöht.

Das sind neun mehr als am Montag. Aktuell befänden sich 1308 Mitarbeiter und 852 Patienten in Quarantäne, teilte der Kreis Nordfriesland am Dienstag mit. Nach einem Corona-Ausbruch am Klinikum waren seit Samstag rund 1400 Mitarbeiter getestet worden. Der weitaus größte Teil der Ergebnisse liege inzwischen vor, sagte ein Kreissprecher.

Danach wurden in Husum 42 und in Niebüll 34 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Einer davon wird im Krankenhaus behandelt, die übrigen befinden sich den Angaben zufolge in häuslicher Quarantäne. Von den Patienten wurden in Husum 44 und in Niebüll 22 positiv auf das Coronavirus getestet.

Wegen des Corona-Ausbruchs war für die Häuser in Husum und Niebüll am 17. Januar ein Aufnahmestopp verhängt worden. Das Klinikum und die Behörden arbeiteten zur Zeit daran, dass ab Freitag wieder Patienten aufgenommen werden könnten, sagte der Kreissprecher.

Update, 19. Januar, 19 Uhr: 365 neue Corona-Infektionen in MV nachgewiesen - 18 Tote

Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag 18 weitere Tote im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl auf 327, wie aus dem Lagebericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hervorgeht.

Es registrierte 365 neue Corona-Infektionen, das waren 68 weniger als vor einer Woche. Damit stieg die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen seit März landesweit auf 17.261. Als genesen gelten mittlerweile 13 409 Betroffene.

Die Zahl der Ansteckungen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner sank leicht auf 117,8. Das höchste Infektionsgeschehen wies der Landkreis Vorpommern-Greifswald mit einer Inzidenz von 199 auf. Bei über 100 lag dieser Wert auch an der Mecklenburgischen Seenplatte (191), Ludwigslust-Parchim (159,1) und in der Stadt Schwerin (112,9). Weniger als 50 Infizierte je 100.000 Einwohner hatte lediglich die Hansestadt Rostock mit 44,5

Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten wurde am Dienstag mit 375 (plus 25 zum Vortag) angegeben, diejenige der Corona-Patienten auf Intensivstationen stieg im selben Zeitraum um 9 auf 96.

Update, 19. Januar, 18.49 Uhr: Corona grassiert in Itzehoer Gefängnis - 23 Menschen betroffen

Ein Häftling steht in der Justizvollzugsanstalt an einem vergitterten Fenster in einer Zelle. (Symbolbild)
Ein Häftling steht in der Justizvollzugsanstalt an einem vergitterten Fenster in einer Zelle. (Symbolbild)  © Felix Kästle/dpa

Kiel/Itzehoe – In einem Gefängnis in Itzehoe grassiert das Coronavirus. Dort sind 16 Gefangene und 7 Justizmitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie das Justizministerium am Dienstag mitteilte.

Alle Gefangenen seien in Einzelzellen isoliert worden. Bei notwendigen Bewegungen würden sogenannte FFP2-Masken getragen. Die betroffenen Mitarbeiter befänden sich in häuslicher Quarantäne.

Der Betrieb der Justizvollzugsanstalt soll vorerst im Zwei-Schicht-Betrieb weitergehen. Laut Gesundheitsamt besteht der Verdacht, dass es sich aufgrund des hohen Infektionsgeschehens um ein mutiertes Virus handeln könnte.

Ende vergangener Woche war ein weiterer Gefangener in ein Gefängnis nach Kiel gebracht worden. Dort wurde er positiv getestet und umgehend in die Krankenstation in Neumünster verlegt. Schnelltests bei weiteren Gefangenen seiner Abteilung fielen negativ aus. 31 Gefangene wurden aber vorsorglich auf Quarantäne-Stationen in den Gefängnissen in Lübeck und Neumünster sowie Schleswig verlegt.

"Es wurden alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um das Geschehen im Griff zu behalten und eine weitere Ausbreitung von Infektionen so gut wie möglich zu verhindern", sagte Justizminister Claus Christian Claussen (CDU). Der Vollzug in der Jugendarrestanstalt Moltsfelde in Neumünster wurde ausgesetzt, damit die Anstalt notfalls als Krankenstation dienen kann.

Update, 19. Januar, 18.47 Uhr: Fast 600 Menschen in Hamburg haben Zweitimpfung gegen Corona

Hamburg – Zum Schutz gegen Corona sind in Hamburg bislang 27.115 Impfdosen verabreicht worden. 598 Menschen erhielten bereits ihre Zweitimpfung, allein 174 am Montag, wie aus einer Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Sie müssten laut RKI ein bis zwei Wochen nach der zweiten Impfung zu über 90 Prozent gegen das Virus geschützt sein.

Gespritzt wurde fast immer der Impfstoff von Biontech/Pfizer, in 155 Fällen aber auch das Vakzin des Herstellers Moderna. Eine erste Lieferung von 1200 Dosen dieses Impfstoffs war in der vergangenen Woche an die Asklepios-Kliniken gegangen.

Die Impfquote entspricht in Hamburg mit 1,4 Prozent dem bundesweiten Durchschnitt. Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern liegen mit Quoten von jeweils 2,4 Prozent im Ländervergleich an der Spitze.

Hamburg hatte am vergangenen Donnerstag über 80-Jährige aufgerufen, einen Impftermin zu vereinbaren. Nach der Vergabe von 20.000 Terminen stoppte die Gesundheitsbehörde das Verfahren, weil sich die angekündigten Impfstofflieferungen verzögern.

Bund und Länder hatten beschlossen, als erstes Pflegeheimbewohner, über 80-Jährige sowie Klinik- und Pflegepersonal zu impfen. Zu dieser Gruppe gehören in Hamburg fast 190.000 Menschen.

Update, 19. Januar, 15 Uhr: Hamburger Infektionszahlen weiterhin zu hoch

Mit Mund-Nasen-Schutz sind Fahrgäste am Hauptbahnhof auf einem S-Bahnsteig unterwegs.
Mit Mund-Nasen-Schutz sind Fahrgäste am Hauptbahnhof auf einem S-Bahnsteig unterwegs.  © Christian Charisius/dpa

Hamburg – Die im Wochenvergleich gesunkenen Corona-Infektionszahlen erlauben nach Einschätzung des Hamburger Senats noch keine Lockerung des Lockdowns.

"Die Lage stabilisiert sich", sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer mit Blick auf die am Dienstag gemeldeten 251 Neuinfektionen und die Sieben-Tage-Inzidenz von 104,2. Der Sprecher fügte aber hinzu: "Diese Zahlen reichen leider noch nicht aus." Hamburg erwarte von der Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel "vernünftige Entscheidungen". Diese müssten den Bürgern gut erklärt und im gesamten Bundesgebiet kontrolliert werden.

Auf die Frage nach neuen Erkenntnissen zu den Virus-Mutationen aus Großbritannien und Südafrika berichtete Schweitzer von der Beratung der Regierungschefs mit Wissenschaftlern am Montagabend: "Wirklich etwas Neues ist dort nicht vorgetragen worden." Es gebe eine Bandbreite an Informationen, wonach sich die britische Virusvariante schneller ausbreite. Zur Gefährlichkeit dieses Virustyps sei aber nicht viel gesagt worden.

Schweitzer bekräftigte, dass Hamburg die Unternehmen zu mehr Arbeit im Homeoffice drängen wollen. Rechtlich sei diese Frage jedoch höchst komplex. Im öffentlichen Nahverkehr plädiere Hamburg für das Tragen von Gesichtsmasken statt etwa Schals oder Halstüchern, aber nicht notwendigerweise FFP2-Masken.

Der Senat werde vermutlich am Mittwoch über die Verlängerung des Lockdowns beraten und die Ergebnisse am Nachmittag auf einer Pressekonferenz bekannt geben.

Update, 19. Januar, 14.45 Uhr: Schon fast 30 Verdachtsfälle von Corona-Mutationen in Flensburg

Flensburg/Kiel – Die Zahl der Verdachtsfälle von mutierten Coronaviren in Flensburg ist inzwischen auf fast 30 gestiegen. Im Vergleich zum Vortag seien mehrere dazugekommen, sagte Stadtsprecher Clemens Teschendorf am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Es handle sich um Laborergebnisse, die an das nationale Konsiliarlabor für Coronaviren an der Charité in Berlin gingen zwecks Bestätigung und Feststellung, um welche Mutationen es sich genau handelt.

Ergebnisse aus Berlin zu den Flensburger Laborproben lagen laut Teschendorf am Dienstag noch nicht vor. Erst dann werde es Klarheit geben, ob es sich tatsächlich um die Variante handelt, die zuerst in Großbritannien entdeckt worden war.

Sie steht im Verdacht, besonders ansteckend zu sein.m Am Samstag hatte der Kreis Rendsburg-Eckernförde mitgeteilt, dass eine Coronavirus-Probe nach Angaben aus Berlin mit hoher Wahrscheinlichkeit Teil dieser Viruslinie sei.

Das Kieler Gesundheitsministerium hatte bereits am Vortag bekannt gegeben, dass die in Großbritannien verbreitete und auch in Dänemark nachgewiesene Mutation des Coronavirus mit hoher Wahrscheinlichkeit Schleswig-Holstein erreicht habe.

Mehrere Proben aus dem nördlichsten Bundesland seien zur Abklärung in Berlin. "Einzelne Nachweise sowie Hinweise auf eine hohe Wahrscheinlichkeit des Vorliegens der neuen Variante wurden bestätigt", hieß es.

Update, 19. Januar, 13.45 Uhr: Höchstwert bei Corona-Todesfällen in Niedersachsen

Hannover - Die Zahl der an einem Tag erfassten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat in Niedersachsen einen Höchststand erreicht. Das Landesgesundheitsamt registrierte am Dienstag 83 Tote mehr als am Vortag.

Der bisherige Rekordwert lag bei 80 gemeldeten Todesfällen am 29. Dezember. Das Gesundheitsamt weist allerdings darauf hin, dass die Fälle nicht alle am Vortag aufgetreten sein müssen, sondern wegen eines Melde- oder Übermittlungsverzugs zeitlich länger zurückliegen können.

Die nachgewiesenen Infektionen stiegen um 598 auf 129.922 in Niedersachsen. Der landesweite Sieben-Tage-Wert der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner betrug 102,3.

Die Auslastung der Krankenhäuser sei weiter "auf hohem Niveau", sagte die Vize-Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder.

Update, 19. Januar, 13.36 Uhr: Niedersachsen bestätigt Systemrelevanz der Medien in Corona-Krise

Hannover - Die niedersächsische Landesregierung hat auf Drängen der Zeitungsverlage die Systemrelevanz der Medien mit Blick auf mögliche Corona-Einschränkungen festgestellt.

Journalisten und Zeitungszusteller dürften "auch im unwahrscheinlichen Fall einer Ausgangssperre" dienstlich unterwegs sein, heißt es in einem Schreiben der Staatskanzlei an den Verband Nordwestdeutscher Zeitungsverlage (VNZV) vom Dienstag. Die Ausnahme gelte für die Mitarbeiter "aus Redaktionen, Produktion, Druckereien, Speditionen und Vertriebsabteilungen der Medienhäuser und Zeitungsverlage".

Der VNZV hatte die Regierung um die Feststellung der Systemrelevanz gebeten, weil viele Verlage unsicher seien, ob sie gegen Corona-Auflagen verstoßen könnten und ein Bußgeld riskierten.

Für den Zugang zur Notbetreuung in Kitas und Schulen hatte die Regierung die Systemrelevanz der Medien schon vorher ausdrücklich anerkannt. In dem Schreiben vom Dienstag heißt es nun generell, dass Medienhäuser und Zeitungsverlage "kritische Infrastrukturen, also Organisationen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen" seien.

Update, 19. Januar, 13.32 Uhr: 251 neue Corona-Infektionen in Hamburg - Inzidenz weiter gesunken

Hamburg - Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen fällt im Wochenvergleich weiter. Am Dienstag wurden 251 neue Fälle gemeldet. Das sind zwar 46 mehr als am Montag aber 139 weniger als am Dienstag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 12 Uhr).

Die Inzidenz sank von 111,5 auf 104,2. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 146,2 gelegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Dienstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 93,3 für Hamburg an. Von den Bundesländern haben zurzeit nur Bremen und Schleswig-Holstein niedrigere Werte.

Den RKI-Angaben zufolge stieg die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Montag um 11 auf 917. Insgesamt haben sich laut Hamburger Gesundheitsbehörde seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 43.335 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 35.100 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden am Montag nach Angaben der Gesundheitsbehörde 514 Corona-Patienten stationär behandelt, 9 weniger als am Freitag. 95 der Erkrankten - darunter 81 Hamburger - lagen auf Intensivstationen. Das sind 3 mehr als am Freitag.

Update, 19. Januar, 11.20 Uhr: Mehr als 370 Millionen Euro Corona-Kinderbonus ausgezahlt

Drei Mütter schieben ihre Kinderwagen eine Landstraße entlang.
Drei Mütter schieben ihre Kinderwagen eine Landstraße entlang.  © dpa/Felix Kästle

Hamburg - Der Corona-Kinderbonus der Bundesregierung in Höhe von 300 Euro pro Kind ist für insgesamt knapp 1,26 Millionen Kinder in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern ausgezahlt worden.

Insgesamt seien für die drei norddeutschen Länder mehr als 370 Millionen Euro auf die Konten der insgesamt rund 767.000 Kindergeldberechtigten überwiesen worden, teilte die Familienkasse Nord am Dienstag mit.

Die meisten Berechtigten leben in Schleswig-Holstein. Hier erhielten rund 351.800 Berechtigte mit insgesamt 586.100 Kindern den Bonus. In Hamburg waren es 231.000 mit 381.300 Kindern und in Mecklenburg-Vorpommern 183.900 Berechtigte mit 291.800 Kindern.

Der Kinderbonus war beschlossen worden, um die geschwächte Kaufkraft zu stärken und indirekt Arbeitsplätze zu sichern. Dabei sollten besonders Familien mit geringerem bis mittlerem Einkommen und mehreren Kindern finanziell unterstützt werden.

Anspruch haben diejenigen Familien, die in mindestens einem Monat des vergangenen Jahres auch Anspruch auf Kindergeld hatten. Bundesweit hat die Familienkasse den Betrag in knapp 10 Millionen Fällen für insgesamt über 16 Millionen Kinder ausgezahlt.

Update, 19. Januar, 11.14 Uhr: Rund ein Viertel der Menschen in MV wollen weitere Beschränkungen

Rostock - 26 Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wollen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus weitergehende Beschränkungen als bisher. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Ostsee-Zeitung unter 1002 Bürgern.

Danach stehen 50 Prozent der Menschen im Nordosten hinter den coronabedingten Regeln wie Maskenpflicht, strenge Kontaktbeschränkungen oder geschlossene Geschäfte. Dagegen halten 22 Prozent die Maßnahmen für zu weitgehend.

Mit 62 Prozent haben laut Umfrage knapp zwei Drittel der Menschen im Nordosten auch eine hohe Impfbereitschaft. 23 Prozent wollten lieber abwarten und nur für 13 Prozent kommt eine Impfung nicht in Frage. Damit sei die Bereitschaft zur Impfung im Nordosten höher als bundesweit, wo 57 Prozent bereit für die Impfung sind, hieß es.

37 Prozent der Befragten glauben, dass das Virus das Land noch ein Jahr im Griff haben wird. Ein Viertel geht von einem noch längeren Zeitraum aus. 29 Prozent meinen, dass sich in einem halben Jahr das Leben in Deutschland wieder normalisieren könnte.

Nur 8 Prozent halten dies in zwei bis drei Monaten für möglich.

Update, 19. Januar, 11.11 Uhr: Corona lähmt die Jugendarbeit im Land

Schwerin - Der derzeitige Corona-Lockdown hat die Jugendarbeit im Land nach Aussage des Landesjugendrings weitgehend zum Erliegen gebracht. Die aktuellen Beschränkungen ließen die reguläre Arbeit etwa von Jugendclubs nicht zu, sagte Anna Herbst vom Landesjugendring.

Kinder und Jugendliche seien in der Corona-Krise "sehr auf ihre Kernfamilien zurückgeworfen". Wenn diese weniger Ressourcen hätten, schlage sich das auch auf die Jugendlichen nieder. "Jugendarbeit und Jugendhilfe kann da einfach nicht ausgleichend fungieren in Corona-Zeiten". Jugendliche hätten etwa über Langeweile oder zunehmende Konflikte geklagt, nachdem ihr Jugendclub im Lockdown schließen musste.

In Corona-Debatten gehe es häufig nur um Kinder und Jugendliche als Schüler und Schülerinnen, kritisiert Herbst. Die Freizeitgestaltung und der Kontakt zu Gleichaltrigen sei ebenfalls wichtig. Hier leiste Jugendarbeit wichtige Unterstützung für Familien und ermögliche ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Auch der Kinderschutz werde durch Corona erschwert, weil die Kontaktbeschränkungen den direkten Kontakt in die Familien behindere.

Die Corona-Krise geht laut Herbst mit finanziellen Belastungen einher. Dabei gehe es zum Beispiel um Computer und Software, um die Jugendarbeit digital weiterzuführen. "Und dafür braucht es Gelder." Hygieneschutzmaßnahmen verursachten zusätzliche Kosten. Auch seien Einnahmen zurückgegangen, etwa weil weniger Geld durch Sammelaktionen zusammen komme.

In anderen Bundesländern seien Träger der Jugendhilfe und Jugendarbeit in Corona-Schutzfonds aufgenommen worden. "Und das wurde in Mecklenburg-Vorpommern leider verpasst", kritisiert Herbst.

Update, 19. Januar, 11.06 Uhr: Corona-Ausbruch in Hamburger Pflegeheim - 88 von 118 Bewohnern krank

Eine Außenansicht zeigt das Seniorenhaus Matthäus in Hamburg-Winterhude.
Eine Außenansicht zeigt das Seniorenhaus Matthäus in Hamburg-Winterhude.  © Christian Charisius/dpa

Hamburg - In einem Pflegeheim der Diakoniestiftung Alt-Hamburg hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Seit Weihnachten haben sich in dem Altenheim 88 der 118 Bewohner mit dem Erreger angesteckt, sagte Geschäftsführer-Assistent Jan Hell am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

Auch 26 der 96 Mitarbeiter wurden seitdem positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Zudem seien seitdem zehn infizierte Senioren gestorben. Die Hamburger Sozialbehörde bestätigte die Zahlen. Ob es sich bei dem Ausbruch um den bislang größten in einem Hamburger Pflegeheim handelte, konnte der Behördensprecher nicht sagen.

Hell ging davon aus, dass in dem betroffenen Seniorenhaus Matthäus in Hamburg-Winterhude mittlerweile das Schlimmste überstanden ist. "Erfreulicherweise kann man sagen, dass beim letzten Test keine weiteren Infektionen dazu gekommen sind. Ich glaube, wir sind an dem Punkt, wo das fast überwunden ist."

Besuche sind aufgrund der Corona-Infektionen in der Einrichtung derzeit nicht erlaubt. Wann das Gesundheitsamt das Verbot wieder aufheben wird, war zunächst unklar. Hell ging davon aus, dass in etwa zwei Wochen wieder Besucher reingelassen werden können.

Update, 18. Januar, 21.22 Uhr: 219 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Kiel - In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 219 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank leicht auf 87,3 (Sonntag: 88,6).

Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Montagabend veröffentlichte. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 23 auf 675.

Bei den gemeldeten Corona-Zahlen, ist zu berücksichtigen, dass am Wochenende weniger getestet wird und nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln.

454 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern (Sonntag: 473). 77 werden intensivmedizinisch betreut (Sonntag: 80) - 48 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 24.600 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 31.375 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Update, 18. Januar, 19.10 Uhr: Bislang 70 positive Coronatests am Klinikum Nordfriesland

Husum - 70 Mitarbeiter des Klinikums Nordfriesland sind bislang bei Coronatests positiv auf das Virus getestet worden. 37 davon arbeiteten am Standort Husum und 33 am Standort Niebüll, sagte ein Kreissprecher.

Weitere Testergebnisses lagen den Angaben zufolge noch nicht vor. Nach einem Coronaausbruch in dem Klinikum waren am Wochenende nach Angaben des Sprechers knapp 1200 Mitarbeiter getestet worden. 200 weitere Tests stehen nach Angaben des Sprechers noch aus.

An dem Klinikum gilt nach Angaben eines Kliniksprechers zunächst bis zum 21. Januar ein Aufnahmestopp. Das Gesundheitsamt des Kreises hat Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter angeordnet, die auch für den privaten Bereich gelten. Solange diese Mitarbeiter aber keine Symptome zeigten, könnten sie mit entsprechenden Schutzmaßnahmen ihrer Arbeit weiterhin nachgehen. Jeder positiv Getestete müsse sofort zu Hause bleiben.

Am Montag wurden nach Angaben eines Kliniksprechers am Standort Husum noch 85 Patienten behandelt und in Niebüll 23.

Update, 18. Januar, 19 Uhr: Mehr als 20 Verdachtsfälle von Corona-Mutationen in Flensburg

Flensburg/Kiel - In Flensburg sind mehr als 20 Verdachtsfälle von mutierten Coronaviren festgestellt worden. Es handle sich um Laborergebnisse, die jetzt an das nationale Konsiliarlabor für Coronaviren an der Charité in Berlin gingen zwecks Bestätigung und Feststellung, um welche Mutation es sich genau handele, sagte Flensburgs Stadtsprecher Clemens Teschendorf am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Ergebnisse aus Berlin werden laut Teschendorf Mitte der Woche erwartet. Erst dann werde es Klarheit geben, ob es sich tatsächlich um die Variante handelt, die zuerst in Großbritannien entdeckt worden war. Sie steht im Verdacht, besonders ansteckend zu sein.

Am Samstag hatte der Kreis Rendsburg-Eckernförde mitgeteilt, dass eine Coronavirusprobe nach Angaben aus Berlin mit hoher Wahrscheinlichkeit Teil dieser Viruslinie sei.

Das Kieler Gesundheitsministerium hatte bereits am Vortag bekannt gegeben, dass die in Großbritannien verbreitete und auch in Dänemark nachgewiesene Mutation des Coronavirus mit hoher Wahrscheinlichkeit Schleswig-Holstein erreicht habe.

Mehrere Proben aus dem nördlichsten Bundesland seien zur Abklärung in Berlin. "Einzelne Nachweise sowie Hinweise auf eine hohe Wahrscheinlichkeit des Vorliegens der neuen Variante wurden bestätigt", hieß es.

Update, 18. Januar, 17.55 Uhr: Wenige Tage nach Impfaktion Corona-Ausbruch in Pflegeheim

Itzstedt - Wenige Tage nach einer Impfaktion in einem Alten- und Pflegeheim in Itzstedt (Kreis Segeberg) ist dort inzwischen bei 33 Menschen das Coronavirus nachgewiesen worden. Es hätten sich 25 Bewohner und acht Mitarbeiter des "Hauses Itzstedt" infiziert, teilte eine Kreissprecherin am Montag mit.

Die vollständige Nachricht findet Ihr >>> hier.

Update, 18. Januar, 17.53 Uhr: Tschentscher für längeren und verschärften Lockdown

Berlin/Hamburg - Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) geht von einer Verlängerung und Verschärfung des geltenden Corona-Lockdowns aus.

Die bisherigen Maßnahmen hätten noch nicht dazu geführt, dass die Zahl der Neuinfektionen ausreichend gesunken sei, sagte Tschentscher mit Blick auf die anstehenden Beratungen der Länder-Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Hinzu komme das Risiko neuer Virusvarianten, deren Auswirkungen für Deutschland noch unklar seien. "Ich gehe deshalb davon aus, dass wir den Lockdown verlängern und an einigen Punkten schärfen müssen", so Tschentscher.

Insbesondere sei die berufsbedingte Mobilität noch zu hoch. "Wir erkennen dies an der starken Auslastung von Bussen und Bahnen in den Hauptverkehrszeiten. Homeoffice und mobiles Arbeiten müssen deshalb ausgeweitet werden", sagte der Bürgermeister am Rande einer Bundesratssitzung in Berlin.

Bei zwingend erforderlicher Präsenz sollten die Unternehmen gestaffelte Arbeitszeiten umsetzen, um den öffentlichen Nahverkehr zu entlasten.

Update, 18. Januar, 15.20 Uhr: Kein Impfstoff - Terminvergabe für Impfzentren abgesagt

Eine Ärztin spritzt einen Impfstoff gegen Covid-19.
Eine Ärztin spritzt einen Impfstoff gegen Covid-19.  © dpa/Federico Gambarini

Kiel - Die für Dienstag geplante Vergabe von neuen Terminen für Erstimpfungen gegen Corona in den schleswig-holsteinischen Impfzentren ist kurzfristig abgesagt worden. "Derzeit liegen dem schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium keine Informationen zum weiteren Lieferzeitplan und Lieferumfang des BioNtech/Pfizer–Impfstoffs nach Deutschland und damit auch nach Schleswig-Holstein vor", teilte das Ministerium am Montag in Kiel mit.

Dementsprechend würden am Dienstag (19. Januar) keine neuen Erstimpfungstermine über die Hotlines und das Online-Portal impfen-sh.de für die Impfzentren vergeben werden können.

Bereits in den vergangenen Wochen gebuchte Termine in den Impfzentren für Erst- oder Zweitimpfung bleiben laut Ministerium davon unberührt und finden wie gebucht statt. Gleiches gelte für Impfungen in Krankenhäusern und in Altenpflegeeinrichtungen.

Sobald nähere Informationen zum Lieferzeitplan und Lieferumfang durch Hersteller und das Bundesgesundheitsministerium vorliegen, werde das Gesundheitsministerium informieren.

Kurzfristig war am vergangenen Freitag der EU-Kommission und über diese den EU-Mitgliedstaaten mitgeteilt worden, dass Biontech/Pfizer wegen Umbauten von Produktionsstätten die bereits zugesagte Liefermenge für die nächsten drei bis vier Wochen nicht vollständig einhalten können wird.

Nach Angaben von Biontech/Pfizer dienen die Umbauten dazu, die Kapazitäten ab Mitte Februar zu erhöhen.

Update, 18. Januar, 12.21 Uhr: 205 neue Corona-Infektionen in Hamburg - Inzidenz sinkt

Hamburg - Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen hat sich am Montag um 205 erhöht.

Das sind 59 neue Fälle mehr als am Sonntag und 68 weniger als am Montag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Die Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - sank von 115,1 auf 111,5. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 162,3 gelegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Montag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 98,1 für Hamburg an.

Den RKI-Angaben zufolge stieg die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Sonntag um 2 auf 906. Insgesamt haben sich laut Hamburger Gesundheitsbehörde seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 43.084 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 34.600 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden mit Stand Freitag 523 Corona-Patienten stationär behandelt. Nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) lagen am Montag 96 Corona-Kranke auf Hamburger Intensivstationen.

Update, 18. Januar, 11.10 Uhr: Niedersachsen ist für Lockdown-Verlängerung bis Mitte Februar

Hannover - Vor dem Bund-Länder-Treffen zum Kurs in der Corona-Krise hat sich die niedersächsische Landesregierung für eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar ausgesprochen. Von einem weiter verschärften kompletten Lockdown halte das Bundesland indes gar nichts, sagte Staatssekretär Jörg Mielke am Montag in Hannover in einer Sondersitzung des Sozialausschusses.

"Wir werden keine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen vorschlagen." Wie Mielke sagte, drohten sonst Akzeptanzprobleme. "Wir stellen fest, wir sind dabei, die Schrauben zu fest zuzudrehen." Auch eine nächtliche Ausgangssperre finde keine Unterstützung aus Niedersachsen.

Bund und Länder beraten am Dienstag, ob der aktuelle bis Ende Januar geltende Lockdown verlängert oder noch verschärft werden muss. Das ursprünglich für den 25. Januar geplante Treffen war wegen der weiterhin angespannten Corona-Lage und der Sorge vor Virusmutationen vorgezogen worden.

Update, 18. Januar, 9.12 Uhr: Bremens Bürgermeister fordert Homeoffice und FFP2-Masken

Bremen - Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte hat ein Recht auf Homeoffice und FFP2-Masken im Kampf gegen die Corona-Pandemie gefordert.

"Wir sollten eine Regelung bekommen, dass überall da, wo es möglich ist, Homeoffice angeboten werden muss", sagte der SPD-Politiker am Montag im ARD-Morgenmagazin.

Die Mobilität der Bürger sei durch den Lockdown zwar gesunken, aber noch nicht ausreichend, mahnte Bovenschulte mit Blick auf die Bund-Länder-Beratungen am Dienstag.

Update, 18. Januar, 7 Uhr: Grundschüler kehren in geteilten Gruppen in Klassen zurück

Grundschüler in Niedersachsen haben ab Montag wieder Unterricht an der Schule. (Symbolbild)
Grundschüler in Niedersachsen haben ab Montag wieder Unterricht an der Schule. (Symbolbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

Hannover - Trotz einer weiter angespannten Corona-Lage kehren die Grundschüler in Niedersachsen am Montag in geteilten Gruppen in die Klassen zurück.

Bis zum Halbjahresende erhalten sie Unterricht nach dem Szenario B - das bedeutet, dass jeweils eine Hälfte der Schüler zu Hause und die andere in der Klasse arbeitet.

Update, 18. Januar, 6.30 Uhr: Mehr als 1,5 Millionen Euro Corona-Bußgelder in Hamburg eingenommen

Hamburg - Die Stadt Hamburg hat bislang mehr als 1,5 Millionen Euro Corona-Bußgelder eingenommen.

Insgesamt wurden durch die Bußgeldstelle bis zum 8. Januar 13.726 Bußgeldbescheide erlassen.

Update, 17. Januar, 22.17 Uhr: 122 neue Corona-Infektionen in MV nachgewiesen

Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag 122 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das waren 33 gemeldete Neuinfektionen mehr als vor einer Woche, wie aus dem Lagebericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hervorgeht.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Corona-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner, stieg von 118,7 am Samstag auf 121,4. Zehn weitere Menschen starben mit oder an dem Virus. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 308.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit März stieg landesweit auf 16.746. Als genesen gelten mittlerweile 12.700 Betroffene.

Den höchsten Inzidenz-Wert weist mit 200,3 der Landkreis Vorpommern-Greifswald auf. Werte über 100 haben demnach die Mecklenburgische Seenplatte (194,1) Ludwigslust-Parchim (162,9) und die Stadt Schwerin (118,1). Weniger als 50 Infizierte je 100.000 Einwohner in sieben Tagen hat lediglich die Hansestadt Rostock mit 46,8.

Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten wurde am Sonntag mit 332 (minus 22 zum Vortag) angeben, die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sank um 4 auf 88.

Update, 17. Januar, 22.15 Uhr: 215 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Kiel – In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 215 neue Corona-Fälle registriert worden.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg leicht auf 88,6 (Samstag: 86,1). Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Sonntagabend veröffentlichte (Datenstand: 17.1.2021, 20.17 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um einen auf 652.

Bei den gemeldeten Corona-Zahlen am Wochenende ist zu berücksichtigen, dass weniger getestet wird und nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln.

473 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern (Samstag: 426). 80 werden intensivmedizinisch betreut (Samstag: 70) - 48 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 24.200 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 31.156 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Update, 17. Januar, 18.47 Uhr: 1.250 neue Corona-Infektionen in Niedersachsen gemeldet

Polizisten stehen in der Innenstadt Hannovers und kontrollieren die Einhaltung der Corona-Verordnung.
Polizisten stehen in der Innenstadt Hannovers und kontrollieren die Einhaltung der Corona-Verordnung.  © Julian Stratenschulte/dpa

Hannover – Obwohl die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen hoch bleibt, ist der landesweite Inzidenzwert unter 100 gesunken.

Er ging auf 99,8 zurück - am Vortag lag er noch bei 102,7, wie aus den aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Sonntag hervorging. Die Sieben-Tages-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich binnen sieben Tagen gerechnet auf 100.000 Einwohner mit dem Virus infiziert haben.

Es gab 1250 gemeldete Neuinfektionen und damit insgesamt 128.662 Fälle in Niedersachsen. Weitere elf Menschen starben. Genesen waren laut Hochrechnung 105.730 der gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspreche einem Anteil von 82,2 Prozent.

Unter den niedersächsischen Landkreisen kam Peine mit 186,9 auf die höchste Sieben-Tages-Inzidenz, gefolgt vom Landkreis Gifhorn (173,9) und dem Landkreis Helmstedt (151,2). Vor allem der Landkreis Gifhorn war zuletzt stark betroffen.

Im kleinsten Bundesland Bremen stieg die Zahl der bestätigten Neuinfektionen um 37 auf inzwischen 14 939 Fälle, wie der Senat mitteilte. Ein weiterer Patient starb. Die Inzidenz lag in der Stadtgemeinde Bremen bei 82,8, in der Stadtgemeinde Bremerhaven bei 82,4.

Bei den gemeldeten Corona-Zahlen am Wochenende ist zu berücksichtigen, dass weniger getestet wird und nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln.

Update, 17. Januar, 14.30 Uhr: Fast 1400 Krankenhaus-Mitarbeiter nach Corona-Ausbruch getestet

Husum/Niebüll – Wegen eines Corona-Ausbruchs in den Krankenhäusern in Husum und Niebüll sind am Wochenende fast 1400 Klinikmitarbeiter getestet worden. Erste Ergebnisse lagen zunächst noch keine vor, wie ein Sprecher des Kreises Nordfriesland der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagmittag sagte. Insbesondere Mitarbeiter hatten sich den Angaben zufolge mit dem Virus infiziert. Betroffen seien lediglich diese beiden Standorte des Klinikums Nordfriesland, betonte ein Sprecher.

Es gibt einen Aufnahmestopp für neue Patienten - zunächst bis zum 21. Januar. Behandlungen wurden nach Möglichkeit verschoben. Am Freitag hatte der Kreis mitgeteilt, dass sich 54 positiv getestete Mitarbeiter in häuslicher Isolierung befinden; 52 positiv getestete Patienten werden im Husumer Klinikum versorgt.

Das Gesundheitsamt des Kreises Nordfriesland ordnete Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter an, die in der Zeit vom 4. Januar bis zum 13. Januar in den Kliniken in Niebüll oder Husum arbeiteten. Es wurden den Angaben zufolge Quarantäne-ersetzende Maßnahmen verhängt.

Solange die Mitarbeiter keine Symptome zeigten, könnten sie mit entsprechenden Schutzmaßnahmen ihrer Arbeit weiterhin nachgehen. Jeder positiv Getestete müsse aber sofort zu Hause bleiben. Im privaten Bereich gibt es laut Kreis für sie ebenfalls strenge Auflagen.

Update, 17. Januar, 14.28 Uhr: 780 Linke starten Demo gegen Corona-Politik in Hamburger Schanze

Hamburg – Rund 780 Linke sind am Sonntag in Hamburg gegen die Corona-Politik auf die Straße gegangen. Sie versammelten sich nach Angaben eines Polizeisprechers vor der Roten Flora in der Hamburger Schanze, wo sie zum Auftakt mit Pyrotechnik begrüßt wurden. Anschließend zogen sie in vier Blöcken in Richtung des Neuen Pferdemarkts. Die Demonstration verlief zunächst friedlich, wie der Sprecher berichtete.

"Wir werden nicht zulassen, dass die Corona-Krise auf dem Rücken jener abgewälzt wird, die im Kapitalismus eh schon die Zeche zahlen: Frauen, Migranten, Arbeiter", sagte die Aktivistin der Roten Flora, Svenja Lorelai. Das linke Bündnis fordere, dass reiche Menschen für die Krise zahlen. Auch ein weltweit freier Zugang zu Medizin und weniger Rücksicht auf Profit standen im Fokus der Demo.

Auch Anhänger der "Querdenken"-Bewegung hatten für Sonntag eine Demonstration angekündigt. Die Polizei erwartete rund 300 Teilnehmer, die sich ab 14 Uhr in der Hafencity zu einem Schweigemarsch unter dem Motto "Frieden, Freiheit und Demokratie" versammeln wollten. Auch gegen die "Querdenker" demonstrierte das linke Bündnis.

"Wenn die Corona-Leugner glauben, sie könnten auf Hamburgs Straßen ungestört antisemitische Verschwörungstheorien verbreiten, sei ihnen versichert: Zieht euch warm an - auch unabhängig von den erwarteten Januar-Temperaturen", sagte Lorelai.

Update, 17. Januar, 14.23 Uhr: Corona-Schutzimpfung: Erstmals zweite Dosis in Hamburg geimpft

Hamburg – Erstmals sind in Hamburg Senioren mit einer zweiten Dosis des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer geimpft worden. Genau drei Wochen nach dem Start der Corona-Schutzimpfungen in der Hansestadt war es am Sonntagvormittag erneut eine 84-Jährige Bewohnerin der Pflegeeinrichtung Hospital zum Heiligen Geist in Poppenbüttel, die die erste Spritze erhielt.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde sollten in der Einrichtung 445 Menschen die zweite Impfung erhalten. Am Montag seien dann Bewohner der Einrichtung Pflegen und Wohnen Finkenau im Stadtteil Uhlenhorst an der Reihe.

Experten gingen davon aus, dass eine erste Impfung nur einen etwa 50-prozentigen Schutz bringe, sagte ein Behördensprecher. Erst mit der Verabreichung der zweiten Dosis werde laut Hersteller der angegebene Wirkungsgrad von über 90 Prozent erreicht.

Update, 17. Januar, 12.14 Uhr: 146 neue Corona-Infektionen in Hamburg - Inzidenz bei 115,1

Hamburg - Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen hat sich am Sonntag um 146 erhöht. Das sind 232 neue Fälle weniger als am Samstag und 65 weniger als am Sonntag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte.

Die Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - sank von 118,5 auf 115,1. Vor einer Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 154,9 gelegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Freitag um 9 auf 904. Insgesamt haben sich den Hamburger Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 42.879 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 34.000 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden mit Stand Freitag 523 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 92 auf Intensivstationen. Aktuellere Zahlen lagen zunächst nicht vor.

Update, 17. Januar, 9.05 Uhr: Kostümverkauf des Rostocker Volkstheaters in diesem Jahr online

Rostock - Das Rostocker Volkstheater verkauft vom kommenden Mittwoch an 30 Kostüme aus dem Theaterfundus. Der Kostümverkauf hat eine lange Tradition und muss im Gegensatz zu den Vorjahren wegen der Corona-Pandemie übers Internet erfolgen.

Verkauft werden die besonderen Einzelstücke aus erlesenen Stoffen an die jeweils meistbietenden Interessenten. Es handelt sich aber nicht um eine Auktion, wie Theatersprecherin Ute Fischer-Graf betonte. An drei Terminen (20. und 27. Januar sowie 3. Februar) werden jeweils zehn Kleider online gestellt. Der Erlös des Verkaufes wandere ins Budget des Volkstheaters.

Es handele sich ausschließlich um Liebhaberstücke aus vergangenen Inszenierungen, das älteste sei rund 20 Jahre alt. Die Schauspieler und Sänger seien für die Fotos, die im Netz präsentiert werden, selbst in die Kleider geschlüpft und hätten sie mit Leben erfüllt.

Alle Kleider seien maßgeschneiderte Einzelanfertigungen, sagte Fischer-Graf. Wegen der Kontaktbeschränkungen könnten sie von den Interessenten aber nicht anprobiert und müssten nach dem Kauf unter Umständen angepasst werden.

Die Kostümchefin des Volkstheaters, Jenny-Ellen Fischer, hoffte, dass auf diese Weise alle Kleider, von denen sie sich schweren Herzens trennt, Käufer finden und dass trotz Corona so etwas wie Faschingsstimmung aufkommt.

"Auch wenn man dieses Jahr nicht wirklich feiern kann, so macht es vielleicht doch vielen Menschen Spaß, sich mit dem Kostüm ein wenig Theaterfeeling ins Haus zu holen."

Update, 17. Januar, 7.19 Uhr: 375 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Kiel - In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 375 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank weiter auf nun 86,1 (Freitag: 87,2.) Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Samstagabend veröffentlichte (Datenstand: 16. Januar 2021, 20.11 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 3 auf 651.

426 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern (Freitag: 398). 70 werden intensivmedizinisch betreut (Freitag: 71) - 46 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 23.900 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 30.941 nachgewiesene Corona-Infektionen.

Update, 16. Januar, 18.16 Uhr: 254 neue Corona-Infektionen in MV nachgewiesen

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Samstag 254 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das waren elf gemeldete Neuinfektionen mehr als vor einer Woche, wie aus dem Lagebericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hervorgeht.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Corona-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner, liegt nunmehr bei 118,7 und damit etwas höher als am Vortag.

Zwei weitere Menschen starben mit oder an dem Virus. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 298.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit März stieg landesweit auf 16.625. Als genesen gelten mittlerweile 12.510 Betroffene.

Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten liegt bei 354 (minus 1 zum Vortag), die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sank um 1 auf 92.

Update, 16. Januar, 15.12 Uhr: Digitale Medien bei Bibliotheken in MV im Lockdown kostenlos

Schwerin - Um Menschen in Mecklenburg-Vorpommern auch während des Lockdowns mit Unterhaltung und Bildungsmaterialien zu versorgen, stellen die Bibliotheken des Landes ihre Online-Angebote kostenlos zur Verfügung.

Bis zum 28. Februar können Interessierte digital unter anderem auf Romane, Sachbücher, Hörbücher und Zeitschriften zugreifen, ohne dafür zu bezahlen, wie die Bibliotheken mitteilten.

Voraussetzung für die Nutzung des Angebots ist den Angaben zufolge ein Wohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Ablauf des Aktionszeitraums verfällt der Zugang automatisch.

Update, 16. Januar, 15.10 Uhr: Gesundheitsministerin Reimann wirbt für Geduld bei Impfterminen

Hannover - Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (53) hat ältere Menschen um Geduld bei der Terminvergabe für Impfungen gegen das Coronavirus gebeten. Die entsprechende Hotline werde in den ersten Tagen sicher sehr häufig in Anspruch genommen, sagte die SPD-Politikerin am Samstag dem Radiosender NDR1 Niedersachsen.

Ab dem 28. Januar sollen über 80-jährige Niedersachsen, die nicht in Heimen leben, Termine über eine Hotline und eine Internetplattform vereinbaren können. Das Impfen soll laut Ministerium im Februar beginnen.

Unterdessen sank der sogenannte Inzidenzwert für Niedersachsen auf 102,7, wie aus Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Samstag (Stand: 9 Uhr) hervorging. Am Freitag hatte der Wert landesweit noch bei 105,7 gelegen.

Update, 16. Januar, 14.45 Uhr: Ministerpräsident Günther: Nicht nur über zusätzliche Corona-Beschränkungen reden

Kiel/Berlin - Bei den Beratungen zum Vorgehen in der Corona-Krise soll es aus Sicht von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (47) nicht allein um neue Beschränkungen gehen.

Beim Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) am kommenden Dienstag sollte nicht nur darüber geredet werden, welche Verschärfungen vielleicht nötig seien, sagte der CDU-Politiker am Samstag im TV-Sender Phoenix. "Wir müssen auch beschreiben, was heißt das in den Monaten Februar, März, April, wenn bestimmte Inzidenzwerte unterschritten werden, welche Bereiche können wir auch dann dauerhaft wieder öffnen."

Günther erläuterte, natürlich müsse man sich auch mit der neuen Virus-Variante auseinandersetzen und ob die Maßnahmen ausreichten. Man habe aber feststellen können, dass gerade zusätzlich verschärfte Beschränkungen eine Wirkung entfaltet hätten.

"Die Infektionszahlen gehen in vielen Ländern runter." So liege die Zahl der Neuinfektionen in Schleswig-Holstein pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen nun bei 85. Dies sei noch weit von 50 entfernt - eine solche sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz wird bundesweit angestrebt.

Es sei aber auch noch ein bisschen Zeit bis zum Ende des Monats, sagte Günther.

Update, 16. Januar, 14.42 Uhr: 378 neue Corona-Infektionen in Hamburg

Hamburg - Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen hat sich am Samstag um 378 erhöht. Das sind 25 mehr als am Samstag vor einer Woche. Am Freitag waren es lediglich 279 neue Fälle. Die Gesundheitsbehörde hatte aber erklärt, dass die Zahl vom Freitag eventuell nicht vollständig sei.

Wegen eines Software-Updates könne es sein, dass einige Fälle unberücksichtigt geblieben seien. Diese würden dann am Samstag nachgetragen. Die Sieben Tage-Inzidenz lag bei 118,5, am Vortag war es mit 117,2 etwas weniger. Vor einer Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 155,0 gelegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus um 13 auf 895 (Stand: Freitag). Insgesamt haben sich den Hamburger Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in der Hansestadt 42.733 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 33.800 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden am Freitag 523 Corona-Patienten stationär behandelt, 16 weniger als am Vortag. Auf den Intensivstationen lagen 92 Covid-19-Erkrankte, einer weniger als am Vortag.

Update, 16. Januar, 9.10 Uhr: Blutspende im Corona-Lockdown: "doppelt dankbar" für jede Spende

Rostock/Greifswald - Der verschärfte Corona-Lockdown erschwert in Mecklenburg-Vorpommern die Versorgung mit Blutkonserven. "Wir können gerade so versorgen", sagte Ulf Alpen von der Universitätsmedizin Greifswald (UMG). Überschuss gebe es nicht.

Man telefoniere Menschen, die bereits gespendet hätten, hinterher, um sie zur erneuten Spende aufzurufen. Ansonsten würden 20 Prozent fehlen. Hauptsächlicher Hinderungsgrund sei, dass sich Spender aktuell vorher einen Termin holen müssten. Man sei "doppelt dankbar für jede einzelne Blutspende in diesen Wochen und Monaten".

Silke Hufen vom DRK-Blutspendedienst sagte: "Zur Zeit sieht es bei uns noch gut aus." Noch sei keine Not. Man zehre aber auch teilweise noch von den Blutspenden um die Weihnachtszeit. Da habe es einen großen Zulauf gegeben. Derzeit könne man wegen des verschärften Lockdowns einige Räumlichkeiten nicht mehr für die Blutspende nutzen. Man schaue nach Ersatz, könne aber nicht versprechen, dass man das flächendeckend und für ganz MV hinbekomme.

Von der Transfusionsmedizin der Universität Rostock hieß es, dass noch ausreichend Konserven zur Verfügung stünden. Mehr könne es immer sein. Die Uniklinik in Rostock wird teilweise vom DRK-Blutspendedienst mitversorgt.

Blut könne man im Moment auch hier nur mit Termin spenden, damit sich nicht zu viele Menschen in den Räumen aufhalten. Sollte aber jemand vorbeikommen und es gerade leer sein, werde derjenige ausnahmsweise auch drangenommen.

Laut DRK-Blutspendedienst sind seit März stetig etwas weniger Reserven verfügbar.

Update, 16. Januar, 7.15 Uhr: GEW: Bei Corona-Zuspitzung Abitur auch ohne Prüfung

Kiel - Die Bildungsgewerkschaft GEW hält bei einer weiteren Zuspitzung der Corona-Pandemie in Schleswig-Holstein die Zuerkennung des Abiturs oder des mittleren Schulabschlusses auch ohne Prüfung für möglich.

"Das wäre kein Beinbruch", sagte GEW-Landesgeschäftsführer Bernd Schauer der Deutschen Presse-Agentur. "Dafür könnten die bisher erbrachten Leistungen gewertet werden.

Diese Abschlüsse müssten dann in der Gesellschaft die gleiche Wertschätzung erfahren wie mit Prüfung", sagte der Gewerkschafter und fügte hinzu: "Schließlich können die Schülerinnen und Schüler nichts für die Pandemie."

Update, 16. Januar, 7.13 Uhr: Kinderhilfsprojekt-Leiter: "Folgen des Lockdowns sind fatal"

Hamburg - Der Lockdown wegen der Corona-Pandemie wird dem Kinderhilfsprojekt Arche zufolge bei sozial benachteiligten Kindern tiefe Spuren hinterlassen.

"Die Folgen des Lockdowns sind fatal", sagte Projektleiter Tobias Lucht der Deutschen Presse-Agentur. Schon beim ersten Lockdown im Frühjahr seien durch die Schulschließungen die Defizite bei vielen Kindern so groß gewesen, dass sie kaum mehr aufgeholt werden konnten.

"Wir hören bereits von Lehrern, die manche Kinder aufgegeben haben." So würden etliche Viertklässler im Sommer auf die weiterführende Schule wechseln, ohne richtig lesen und schreiben zu können.

Update, 16. Januar, 7.10 Uhr: Nord-FDP fordert vom Bund Aufklärung über Virus-Mutation

Kiel - Die FDP im Kieler Landtag verlangt von der Bundesregierung schnellstmögliche Aufklärung über ihre Erkenntnisse zu Mutationen des Coronavirus.

Diese hätten ja schon bei der Ministerpräsidentenkonferenz am 5. Januar eine Rolle gespielt, sagte Fraktionschef Christopher Vogt (37) der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn es da jetzt neue Erkenntnisse gibt, die uns vor ernsthafte Probleme stellen, muss gegenüber den Ländern und den Bürgerinnen und Bürgern mit offenen Karten gespielt werden."

In Schleswig-Holstein seien bei allen Problemen wieder fallende Infektionszahlen zu beobachten und die seit Montag geltenden verschärften Maßnahmen griffen ja noch gar nicht. "Für den Erfolg der Maßnahmen ist eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung extrem wichtig", erläuterte Vogt. "Diese darf nicht durch die permanenten Durchstechereien aus parteiinternen Gremien aufs Spiel gesetzt werden."

Die Verhältnismäßigkeit und Nebenwirkungen der Maßnahmen dürften nicht aus dem Blick geraten. "Insbesondere junge Familien stoßen irgendwann an ihre Belastungsgrenzen."

Gravierende Fehler wie bei den Wirtschaftshilfen, wo Zusagen jetzt teilweise wieder einkassiert würden, dürften der Bundesregierung nicht mehr unterlaufen, sagte Vogt. Entscheidend sei jetzt, das Impfen bundesweit zu beschleunigen und den Schutz der Alten- und Pflegeheime zu verbessern. Zudem müsse das Testen von einreisenden Personen aus besonders risikoreichen Ländern sichergestellt werden.

"Es ist nicht nachvollziehbar, dass bereits kurz nach den Ministerpräsidentenkonferenzen immer wieder einige Regierungschefs neue bundesweite Verschärfungen fordern, während die eigenen Länder eine besonders hohe Inzidenz aufweisen und sie teilweise auch - wie jetzt bei Kitas und Schulen - von den Absprachen abweichen", sagte Vogt.

Update, 16. Januar, 7 Uhr: Linke und FDP kritisieren Ausstattung der Gesundheitsämter

Hamburg - Linke und FDP in der Hamburgischen Bürgerschaft bemängeln die personelle und technische Ausstattung der Gesundheitsämter in den Bezirken.

So sei es zwar "ein richtiger Schritt", dass das Personal für die Corona-Kontaktnachverfolgung aufgestockt worden sei, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Deniz Celik, der Deutschen Presse-Agentur. Jedoch werde dazu laut Senatsantwort auf seine Kleine Anfrage "ein großer Teil aus anderen Bereichen des öffentlichen Gesundheitsdienstes herangezogen". In der Konsequenz würden dann andere Angebote wie Schuleingangsuntersuchungen stark eingeschränkt oder ausfallen.

Die FDP-Abgeordnete Anna von Treuenfels-Frowein, die die digitale Ausstattung der Ämter abgefragt hatte, sprach von "fatalen" Unterschieden in den Bezirken.

Update, 15. Januar, 21.04 Uhr: 422 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Kiel - In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 422 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank weiter auf nun 87,2 (Donnerstag: 90,4).

Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Freitagabend veröffentlichte (Datenstand: 15.1.2021, 20.14 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 24 auf 648.

398 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern (Donnerstag: 382). 71 werden intensivmedizinisch betreut (Donnerstag: 67) - 45 mit Beatmung.

Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 23.500 geschätzt. Bislang gibt es in dem Bundesland 30.566 nachgewiesene Corona-Infektionen.

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Titelfoto: dpa/Georg Wendt

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