Coronavirus in Schleswig-Holstein: Dann startet die Impfung für Lehrer und Erzieher

Hamburg – Das Coronavirus hat das Land bald ein Jahr fest im Griff: Im Norden steigen die Infektionszahlen täglich weiter an, die Gesundheitsämter melden neue Rekordwerte.

Vor einer Apotheke im Stadtteil Eimsbüttel warten Menschen.
Vor einer Apotheke im Stadtteil Eimsbüttel warten Menschen.  © Marcus Brandt/dpa

In Hamburg sind mittlerweile 50.931 Menschen Menschen an dem Covid-19-Virus erkrankt, in Schleswig-Holstein sind 41.468 Fälle bekannt, in Bremen 14.318, in Mecklenburg-Vorpommern 23.435 und in Niedersachsen 158.050 Covid-19-Fälle. (Stand 24. Februar, 12.16 Uhr)

Seit Mittwoch, 16. Dezember 2020, gilt ein erneuter bundesweiter Lockdown, der mit Ausnahmen über Weihnachten und Silvester inzwischen bis zum 14. Februar 2021 verlängert wurde. Nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs haben geöffnet, außerdem gibt es Kontaktbeschränkungen.

Weiterhin gilt eine bundesweite Maskenpflicht in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr und teilweise auf den Straßen und Plätzen. Verstöße gegen das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung werden mit einem Bußgeld geahndet.

Alle weiteren Informationen dazu findet Ihr in unserem +++ Coronavirus-Liveticker +++.

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 im Norden gibt es hier:

Update, 24. Februar, 13.44 Uhr: Schleswig-Holstein rutscht bei der Impfquote ab

Kiel - Gegen das Coronavirus sind in Schleswig-Holstein mittlerweile knapp 129.000 Erst-Impfungen verabreicht worden.

Mit Stand Dienstag fiel das nördlichste Bundesland nach den Daten des Robert Koch-Instituts mit einer Impfquote von 4,4 Prozent auf den achten Platz zurück.

Schleswig-Holstein hatte Anfang Februar mit damals 3,1 Prozent im Ländervergleich noch auf Rang drei gelegen.

Update, 24. Februar, 13.07 Uhr: Lehrer und Erzieher erhalten im März Impfstoff von Astrazeneca

Gesundheitsminister Heiner Garg (55, FDP) will ab März auch Lehrer und Erzieher eine Impfung ermöglichen.
Gesundheitsminister Heiner Garg (55, FDP) will ab März auch Lehrer und Erzieher eine Impfung ermöglichen.  © Axel Heimken/dpa

Kiel - Neben Menschen mit Vorerkrankungen und aus medizinischen Bereichen sollen im März Grundschullehrer, Kita-Erzieher und Personal der Einrichtungen im Norden den Impfstoff von Astrazeneca erhalten.

Voraussichtlich Anfang bis Mitte des Monats könne mit der sogenannten Prioritätsgruppe zwei begonnen werden, sagte Gesundheitsminister Heiner Garg (55, FDP) am Mittwoch NDR 1 Welle Nord.

Beschäftigte in Kitas und Schulen würden nicht angeschrieben, sondern müssten sich nach Freischaltung über das Internetportal des Landes für Termine anmelden. Dies betrifft Menschen unter 65, die mit dem Vektorimpfstoff von Astrazeneca geimpft werden können.

Bis Ende Februar sollen alle Schleswig-Holsteiner ab 80 Jahren ein Impfangebot erhalten. Die aus 77 600 Personen bestehende letzte Gruppe erhalte im Laufe dieser Woche einen Brief, sagte Garg.

Update, 24. Februar, 12.16 Uhr: 246 neue Corona-Fälle in Hamburg

Hamburg - In Hamburg ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen am Mittwoch um 246 gestiegen. Das sind 85 nachgewiesene Fälle mehr als am Dienstag und 9 mehr als am Mittwoch vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 12.04 Uhr).

Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - stieg leicht von 71,4 auf 71,9. Am Mittwoch vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 68,1 gelegen.

Seit Beginn der Pandemie infizierten sich den Angaben zufolge 50.931 Menschen in Hamburg mit dem Virus. 45.900 gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Virus starben, stieg laut RKI um 11 auf 1235.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Behörde mit Stand Dienstag 311 Covid-19-Kranke stationär behandelt, davon 88 auf Intensivstationen.

Update, 24. Februar, 11.22 Uhr: Neue Maskenpflicht in Hamburg tritt am Samstag in Kraft

Hamburg - Die vom rot-grünen Hamburger Senat beschlossene Verschärfung der Maskenpflicht soll ab Samstag gelten.

Die entsprechende Verordnung werde derzeit vorbereitet und am Freitag veröffentlicht, so dass sie am Samstag in Kraft treten kann, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Update, 24. Februar, 11.13 Uhr: Weitere Coronavirus-Mutanten in Hamburg nachgewiesen

Hamburg - In Hamburg sind weitere Corona-Fälle mit mutierten Virusvarianten festgestellt worden.

So sei die Zahl der in sogenannten Sequenzierungen nachgewiesenen Fälle mit der britischen Variante seit Dienstag um 7 auf insgesamt 18 gestiegen, die der südafrikanischen Variante um einen Fall auf 3, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Die brasilianische Virusmutante sei in der Hansestadt noch nicht nachgewiesen worden. Alle Varianten gelten als infektiöser als das ursprüngliche Virus.

Auch die Zahl der Verdachtsfälle stieg laut Helfrich seit Dienstag deutlich um 79 auf nunmehr 390.

Update, 24. Februar, 8.50 Uhr: 262 neue Fälle in Schleswig-Holstein gemeldet

Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in Schleswig-Holstein ist leicht angestiegen.
Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in Schleswig-Holstein ist leicht angestiegen.  © Andreas Arnold/dpa

Kiel - In Schleswig-Holstein sind am Dienstag 262 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Das geht aus Daten hervor, die das Gesundheitsministerium in Kiel am Abend veröffentlichte. Sieben Tage zuvor waren es 251 gewesen, am Montag nur 93.

Seit Beginn der Pandemie infizierten sich in Schleswig-Holstein laut Robert Koch-Institut (RKI) 41.468 Menschen mit dem Virus. Rund 36.900 gelten als genesen.

Die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg landesweit leicht auf 50,0 (Montag 49,3).

Am höchsten war die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin in Flensburg mit 164,1.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Sars-CoV-2 erhöhte sich nach RKI-Angaben vom Mittwoch um 15 auf 1245.

Update, 23. Februar, 18.32 Uhr: Viele Kitas nehmen im März wieder Regelbetrieb auf

Kiel - Krippen, Kitas und Horte in weiteren Kreisen in Schleswig-Holstein sollen ab dem 1. März wieder einen eingeschränkten Regelbetrieb anbieten.

Wegen des dortigen Corona-Infektionsgeschehens bleibt es in den Flensburger Einrichtungen aber bis zum 7. März bei der Notbetreuung, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte. Auch in angrenzenden Gemeinden des Kreises Schleswig-Flensburg gilt in der kommenden Woche die Notbetreuung.

Im übrigen Kreis Schleswig-Flensburg, in den Kreisen Pinneberg und Herzogtum Lauenburg sowie in Lübeck wechseln die Kitas am Montag jeweils für zunächst eine Woche in den eingeschränkten Regelbetrieb. Diesen können Eltern in Anspruch nehmen, wenn ein Elternteil in einem Beruf aus der kritischen Infrastruktur arbeitet oder wenn beide Elternteile berufstätig sind und keine anderen Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder haben.

Offen stehen die Kitas dort auch Alleinerziehenden, die arbeiten, sowie Kindern mit besonderem Schutzbedarf oder hohem Pflege- und Betreuungsaufwand. Eltern, die ihre Kinder nicht in die Kitas bringen dürfen, können sich die Kita-Beiträge erstatten lassen.

In den zehn anderen Kreisen und kreisfreien Städten im Norden befinden sich die Krippen, Kitas und Horte bereits seit Montag wieder im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen.

Update, 23. Februar, 14 Uhr: Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen stagnieren

Hannover – Die Zahl der Corona-Ansteckungen in Niedersachsen liegt in etwa auf dem Niveau der Vorwoche. Das Landesgesundheitsamt meldete am Dienstag 339 Neuinfektionen, eine Woche zuvor waren es 335 neue Fälle.

Die Vize-Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder, bezeichnete die Entwicklung als "relativ statisch". Eine Tendenz, dass die Zahlen deutlich zurückgingen, sei derzeit nicht erkennbar.

Die Zahl der Todesfälle stieg am Dienstag um 65 auf 4173. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ging im Vergleich zum Vortag leicht zurück: von 67,1 auf 66,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Die regional höchsten Sieben-Tage-Werte in Niedersachsen weisen weiterhin die Landkreise Wesermarsch (164,8) und Vechta (121,8) aus. Über 100 liegen auch die Landkreise Cloppenburg, Emsland und Peine, die Stadt Salzgitter sowie die Region Hannover.

Update, 23. Februar, 13.26 Uhr: Hamburg verschärft Maskenpflicht

Ein Schild weist auf die Maskenpflicht an der Reeperbahn hin.
Ein Schild weist auf die Maskenpflicht an der Reeperbahn hin.  © Christian Charisius/dpa

Hamburg – Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen und dem vermehrten Auftreten von Virus-Mutanten wird Hamburg die Maskenpflicht weiter verschärfen.

Generell müsse davon ausgegangen werden, dass ab dem Wochenende an allen Orten der Stadt Masken getragen werden müssen, an denen Abstände nicht eingehalten werden können, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag nach einem entsprechenden Senatsbeschluss.

Alle Informationen dazu findet Ihr im Artikel "Steigende Infektionszahlen: Maskenpflicht in Hamburg wird verschärft!".

Update, 23. Februar, 12.31 Uhr: 161 neue Corona-Fälle in Hamburg - Inzidenz bei 71,4

Hamburg – Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg im Wochenvergleich weiter gestiegen. Am Dienstag kamen 161 weitere nachgewiesene Fälle hinzu.

Das sind zwar 58 weniger als am Montag, aber 10 mehr als am Dienstag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.51 Uhr). Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - stieg von 70,9 auf 71,4. Am Dienstag vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 67,1 gelegen.

Seit Beginn der Pandemie infizierten sich den Angaben zufolge 50.685 Menschen in Hamburg mit dem Virus. 45.600 gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Virus starben, stieg laut RKI um einen auf 1224.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Behörde mit Stand Montag 310 Covid-19-Kranke behandelt. Laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin lagen am Dienstag 85 Corona-Patienten auf Intensivstationen, 12 mehr als am Vortag.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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