Coronavirus in Schleswig-Holstein: Inzidenz sinkt minimal

Update, 30. September, 22.27 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt minimal

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Schleswig-Holstein sind niedrig.
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Schleswig-Holstein sind niedrig.  © Christian Charisius/dpa

Kiel - In Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen minimal gesunken.

Am Donnerstag betrug die Zahl der Neufälle je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 29,0 - nach 29,2 am Vortag. Innerhalb eines Tages wurden 142 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten der Landesbehörden vom Donnerstagabend (Stand: 20.08 Uhr) hervorgeht. Tags zuvor waren es 146 neue Fälle gewesen.

In den Krankenhäusern lagen 50 Covid-19-Patienten und -Patientinnen - ein Fall weniger als am Mittwoch. Die Zahl der Covid-Kranken auf den Intensivstationen liegt bei 21 - zwei Fälle mehr als am Vortag. Es wurden dort 12 Patienten beatmet.

Lage in Thüringen spitzt sich zu: Neuer Rekord von Covid-Patienten auf Intensiv erwartet
Coronavirus Lage in Thüringen spitzt sich zu: Neuer Rekord von Covid-Patienten auf Intensiv erwartet

Rund 72.800 Menschen gelten im Bundesland als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 1 auf nun 1686.

Negativer Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist weiterhin Neumünster mit einem Wert von 57,6. Den niedrigsten Wert verzeichnete Nordfriesland mit 4,2.

Update, 30. September, 12.52 Uhr: Fast jeder zweite Jugendliche gegen Corona geimpft

Kiel - Nahezu jeder Zweite der 12– bis 17-Jährigen in Schleswig-Holstein hat sich bisher vollständig gegen das Coronavirus impfen lassen. Mit einer Quote von 48,9 Prozent ist der Norden nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag Spitzenreiter in Deutschland.

Es folgt demnach Nordrhein-Westfalen mit 41,4 Prozent. Schlusslicht Sachsen-Anhalt stand bei 19,6 Prozent, der bundesweite Durchschnitt betrug 34,1 Prozent.

Das Gesundheitsministerium machte darauf aufmerksam, dass am Freitag nach eineinhalb Monaten die Impfaktionen an den Schulen im Land enden. Die gute Resonanz auf die Impfangebote sei auch auf die zahlreichen Impfaktionen an Schulen zurückzuführen. Seit dem 19. August hatte das Land an 250 Schulstandorten die Impfungen für Schüler ab zwölf Jahren sowie Beschäftige an den Gemeinschaftsschulen und Gymnasien durch mobile Impfteams der Kassenärztlichen Vereinigung angeboten.

Diese Aktionen konnten somit direkt mit der Veröffentlichung der Empfehlung der ständigen Impfkommission starten.

Update, 30. September, 11.47 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 66,7

Hamburg - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg wieder deutlich gestiegen. Am Donnerstag lag die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche nach Angaben der Gesundheitsbehörde bei 66,7.

Am Tag zuvor lag der Wert noch bei 61,9 und vor einer Woche bei 59,4. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich ebenfalls deutlich. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg deren Zahl um sechs auf 1730.

Am Donnerstag kamen 309 neu nachgewiesene Corona-Fälle hinzu. Das sind 160 mehr als am Mittwoch und 92 mehr als vor einer Woche. Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 91.654 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 85.400 von ihnen gelten dem RKI zufolge als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Mittwoch 100 Covid-19-Patienten behandelt, davon 36 auf Intensivstationen.

Die Gesamtzahl der Patienten blieb damit im Vergleich zu Dienstag unverändert, die der Intensivpatienten sank um drei.

Update, 29. September, 22.31 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt minimal

Kiel - In Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen minimal gesunken. Am Mittwoch betrug die Zahl der Neufälle je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 29,2 - nach 30,4 am Vortag.

Innerhalb eines Tages wurden 146 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten der Landesbehörden vom Montagabend hervorgeht. Tags zuvor waren es 215 neue Fälle gewesen.

In den Krankenhäusern lagen 51 Covid-19-Patienten und -Patientinnen. Das waren sechs Menschen mehr als am Dienstag. Die Zahl der Covid-Kranken auf den Intensivstationen liegt bei 19 - drei Fälle mehr als am Vortag. Es wurden dort 11 Patienten beatmet. Rund 72.700 Menschen gelten im Bundesland als genesen.

Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie liegt unverändert bei 1685.

Negativer Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist weiterhin Neumünster mit einem Wert von 48,8. Den niedrigsten Wert verzeichnete Nordfriesland mit 4,2.

Update, 29. September, 17.58 Uhr: Steigende Corona-Zahlen: Jetzt vier von acht Regionen in MV gelb

Rostock - Aufgrund steigender Infektionszahlen ist am Mittwoch für eine vierte Region in Mecklenburg-Vorpommern die Farbe der Corona-Warnampel von Grün auf Gelb gesprungen. Nach den Landkreisen Rostock, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen gilt sie nun auch für Schwerin, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte.

Grund ist, dass in der Landeshauptstadt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder über 50 geklettert ist. Sollte dies drei Tage lang anhalten, werden wieder Maskenpflicht in der Schule und erweiterte Testpflichten für Ungeimpfte eingeführt.

Das Lagus meldete am Mittwoch 173 Neuinfektionen nach 85 vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 44,9. Am Mittwoch vergangener Woche betrug der Wert, der die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, 27,4. In den Krankenhäusern im Nordosten mussten am Mittwoch 34 Covid-Patienten behandelt werden, 12 davon auf Intensivstationen.

In Vorpommern-Greifwald lag die Sieben-Tage-Inzidenz mit 66,2 am höchsten, im Kreis Mecklenburgische Seenplatte mit 18,6 am niedrigsten. Die Stufenkarte der 7-Tage-Inzidenz für Hospitalisierungen ist einheitlich grün gefärbt. Der landesweite Wert, ein maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, liegt bei 0,7.

Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um einen auf 1200. Insgesamt 48.810 Menschen sind den Angaben zufolge bislang mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert worden.

Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 65,6 Prozent der Einwohner des Landes. 62,6 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Impfschutz.

Update, 29. September, 17.29 Uhr: Zwei Wochen Maskenpflicht in Schulen nach den Herbstferien

Schwerin - Nach den Herbstferien gilt in Mecklenburg-Vorpommerns Schulen für zwei Wochen die Maskenpflicht.

"Diese Regelung, die zuletzt nach den Sommerferien umgesetzt wurde, dient ausdrücklich dem gegenseitigen Schutz nach längerer unterrichtsfreier Zeit", hieß es aus dem Bildungsministerium. Die Regelung sei jedoch bereits bekannt und Teil der aktuellen Schul-Corona-Verordnung.

Weiter hieß es, dies gelte unabhängig von der risikogewichteten Einstufung des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus). Ansonsten gelte die Maskenpflicht in der Schule und auf schulischen Anlagen erst ab Stufe 2 (gelb) der Corona-Ampel MV.

Daneben müssen den Angaben zufolge Erziehungsberechtigte und volljährige Schülerinnen und Schüler - wie schon nach den vergangenen Ferien - eine unterschriebene Erklärung über das Reiseverhalten vorlegen.

Die Erklärung müsse in der Schule abgegeben oder in digitaler Form übermittelt werden, hieß es. Ihre Rückgabe werde in der digitalen Form im Klassenbuch vermerkt. Personenbezogene Daten werden dabei einem Sprecher zufolge nicht gespeichert.

Update, 29. September, 12.26 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt auf 61,9

Ein Corona-Testcenter auf der Reeperbahn: Die Zahl der Neuinfektionen sinkt wieder.
Ein Corona-Testcenter auf der Reeperbahn: Die Zahl der Neuinfektionen sinkt wieder.  © Christian Charisius/dpa

Hamburg - Die Hamburger Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist am Mittwoch auf 61,9 gesunken. Am Dienstag lag die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche noch bei 64,9, vor einer Woche hatte der Wert 59,4 betragen.

Am Mittwoch kamen 149 neu nachgewiesene Corona-Fälle hinzu. Das sind 74 weniger als am Dienstag und 58 weniger als am Mittwoch vor einer Woche. Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 91.345 Menschen in Hamburg mit dem Coronavirus infiziert; 85.400 von ihnen gelten als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden mit Stand Dienstag 100 Covid-19-Patienten behandelt, 39 von ihnen lagen auf den Intensivstationen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg um 3 auf 1724.

Corona in Baden-Württemberg: Gesundheitsministerium zu Regel-Wirrwarr: "Nicht optimal gelaufen"
Coronavirus Corona in Baden-Württemberg: Gesundheitsministerium zu Regel-Wirrwarr: "Nicht optimal gelaufen"

Bis einschließlich Dienstag wurden 1 324 751 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) 71,5 Prozent der Bevölkerung. 1.260.646 Menschen beziehungsweise 68,1 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.

Update, 29. September, 10.34 Uhr: Flughafen Hamburg schreibt weiter rote Zahlen

Hamburg - Der Flughafen Hamburg schreibt wegen der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr wieder tiefrote Zahlen.

Der Verlust werde wohl mehr als 100 Millionen Euro betragen, sagte Flughafenchef Michael Eggenschwiler am Mittwoch. "Das ist nichts, mit dem man zufrieden sein kann."

Die prognostizierten Zahlen gehen damit in die gleiche Richtung wie jene des Vorjahres. 2020 wies der Airport ein Minus von rund 112 Millionen Euro aus, konnte dieses jedoch durch staatliche Hilfen auf etwa 65 Millionen Euro senken.

Für dieses Jahr seien derartige Programme bislang nicht vorgesehen. Mit einer schwarzen Null rechnet Eggenschwiler erst 2023 wieder.

Derzeit liege die Auslastung des Flughafens bei 40 bis 50 Prozent. 2025 sollen wieder 85 Prozent des Flugverkehrs vom Vor-Corona-Jahr 2019 erreicht werden.

Update, 28. September, 20.20 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt minimal

Der Hafen der Schleswig-Holsteinischen Landeshauptstadt an der Kieler Förde. Im Norden ist die Corona-Inzidenz wieder leicht gestiegen. (Symbolfoto)
Der Hafen der Schleswig-Holsteinischen Landeshauptstadt an der Kieler Förde. Im Norden ist die Corona-Inzidenz wieder leicht gestiegen. (Symbolfoto)  © Axel Heimken/dpa

Kiel - In Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen minimal gestiegen. Am Dienstag betrug die Zahl der Neufälle je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 30,4 - nach 30,2 am Vortag.

Innerhalb eines Tages wurden 215 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten der Landesbehörden vom Montagabend hervorgeht. Tags zuvor waren es 86 neue Fälle gewesen.

In den Krankenhäusern lagen 45 Covid-19-Patienten und -Patientinnen. Das waren 17 Menschen weniger als am Montag. Die Zahl der Covid-Kranken auf den Intensivstationen liegt bei 16 - ein Fall weniger als am Vortag. Es wurden dort 12 Patienten beatmet. Rund 72.500 Menschen gelten im Bundesland als genesen.

Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie liegt unverändert bei 1685.

Negativer Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist weiterhin Neumünster mit einem Wert von 50,1. Den niedrigsten Wert verzeichnete Nordfriesland mit 7,2.

Update, 28. September, 17.56 Uhr: Inzidenz in MV steigt weiter - neue Regelungen in zwei Kreisen

Rostock - Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist weiter gestiegen. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Dienstag berichtete, legte die Inzidenz um 4,4 auf 39 zu. Aus dem ganzen Land wurden 196 neue Infektionsfälle gemeldet - nach 117 in der Vorwoche.

32 (+1) Menschen mussten am Dienstag in den Krankenhäusern behandelt werden - 16 davon auf Intensivstationen. In Vorpommern-Greifwald lag die Sieben-Tage-Inzidenz mit 60,7 am höchsten, im Kreis Mecklenburgische Seenplatte mit 16,3 am niedrigsten.

Die Stufenkarte der 7-Tage-Inzidenz für Hospitalisierungen ist einheitlich Grün gefärbt. Der landesweite Wert, ein maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, liegt bei 0,7. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus blieb bei 1199. Insgesamt 48.637 Menschen sind den Angaben zufolge bislang mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert worden.

Ob in einem Landkreis weitere Corona-Regelungen in Kraft treten, entscheidet sich jedoch nicht allein aufgrund der Hospitalisierungs-Inzidenz. Das Lagus gibt diesbezüglich eine weitere Karte heraus, die mehr Kriterien berücksichtigt. Der Kreis Rostock und der Kreis Vorpommern-Greifswald werden hier den dritten Tag in Folge Gelb eingefärbt - daher treten neue Beschränkungen in Kraft.

Ab Mittwoch gilt dort eine Maskenpflicht in Kinderhorten und Schulen. Am Folgetag tritt dann eine weiterführende Testpflicht für die Innengastronomie, körpernahe Dienstleistungen wie Friseure, Kultur- und Sporteinrichtungen in Kraft. Zutritt zu Diskotheken und anderen Tanzveranstaltungen darf demnach nur nach Vorlage eines negativen PCR-Tests gestattet werden.

Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 65,5 Prozent der Einwohner des Landes. 62,5 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Impfschutz.

Update, 28. September, 16 Uhr: Mobile Impfteams sollen auch bei Pflegekräften fürs Impfen werben

Hannover - In der Debatte um eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen wie Lehr- und Pflegekräfte setzt das Land Niedersachsen weiter auf Freiwilligkeit. Claudia Schröder vom Corona-Krisenstab der Landesregierung zeigte sich zuversichtlich, Menschen ohne Impfung weiterhin durch Aufklärung und im persönlichen Kontakt überzeugen zu können.

Die mobilen Impfteams, die ab Oktober in Alten- und Pflegeheimen mit Auffrischungsimpfungen starten, sollten deshalb auch bei den Pflegekräften nochmals fürs Impfen werben, sagte sie am Dienstag in Hannover.

In Niedersachsen liegt die Impfquote bei den Pflegekräften in den Krankenhäusern und der ambulanten Pflege nach Angaben der Landesregierung bei über 80 Prozent, in der stationären Pflege darunter.

"Generell zu sagen, die Impfquote in der Pflege ist zu niedrig, trifft so nicht zu", sagte Schröder. Man müsse diese Gruppe differenziert betrachten. Bei den Lehrkräften und Erziehern seien die Quoten sehr hoch.

Der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, hatte am Dienstag erneut eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen ins Gespräch gebracht.

"Wenn viele Beschäftigte in Kitas, Schulen und Kliniken Impfungen weiter verweigern, sollte der Gesetzgeber ernsthaft über eine Impfpflicht in diesen sensiblen Bereichen nachdenken", sagte Fischbach der Neuen Osnabrücker Zeitung.

In Niedersachsen haben nach Angaben der Landesregierung mittlerweile 81,3 Prozent der Erwachsenen ab 18 Jahren eine Erstimpfung erhalten - 77,0 Prozent in dieser Gruppe seien vollständig geimpft. Bei den 12- bis 17-Jährigen gebe es einen enormen Zuspruch: Knapp die Hälfte dieser Altersgruppe sei bereits einfach geimpft (48,4 Prozent), 39,9 Prozent vollständig.

Insgesamt liegt die Quote derzeit bei 70,5 Prozent (Erstimpfungen) beziehungsweise 66,4 Prozent (Zweitimpfungen). Die Impfbereitschaft im Land sei "grundsätzlich hoch", sagte Schröder.

Update, 28. September, 13.55 Uhr: Ab Mittwoch Maskenpflicht in Schulen im Landkreis Rostock

Güstrow - In den Schulen im Landkreis Rostock gilt von Mittwoch an wieder Maskenpflicht. Auch in Horten müssen Beschäftigte und Kinder in Innenräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Hintergrund dieser Verfügung ist die risikogewichtete Stufenkarte der Corona-Ampel, die den dritten Tag in Folge auf Gelb steht, wie der Landkreis am Dienstag mitteilte.

Zusätzlich müssten in vielen weiteren Betrieben aktuelle Schnell- oder PCR-Test-Ergebnisse vorgelegt werden, um deren Dienstleistungen nutzen zu können. Von der Regelung seien vollständig geimpfte und als genesen geltende Personen sowie Kinder unter sieben Jahren ausgenommen.

Die erweiterten Testpflichten gelten beispielsweise für Fahrschulen, Friseure und Kosmetik- oder Nagelstudios, in Fitnessstudios, aber auch im Kulturbereich wie Kinos oder Theatern. Besucher von Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen müssen ebenfalls die Tests beziehungsweise Zertifikate vorlegen.

Die Regelungen gelten so lange, bis der Landkreis Rostock wieder gemäß der Corona-Ampel an fünf aufeinander folgenden Tagen der Stufe 1 (grün), zugeordnet ist.

Update, 28. September, 12.47 Uhr: Zahl der Aufnahmen von Covid-19-Patienten in Krankenhäusern gesunken

Hannover - Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in niedersächsischen Krankenhäusern ist weiter gesunken.

Der sogenannte Hospitalisierungswert lag am Dienstag bei 2,8 - nach 2,9 am Montag und 3,0 am Sonntag. So viele Menschen pro 100.000 Einwohner kamen in den jeweils zurückliegenden sieben Tagen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung in eine Klinik.

Auch das Corona-Infektionsgeschehen schwächte sich weiter ab: Für Dienstag gab das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen von 45,2 an. Am Montag waren es 46,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gewesen.

Auf den Intensivstationen waren am Dienstag 4,6 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patienten belegt (Vortag: 4,7 Prozent).

Update, 28. September, 12.42 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf fast 65

Hamburg - Die Hamburger Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist am Dienstag gestiegen. Die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche erhöhte sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde von 61,4 auf 64,9. Vor einer Woche hatte der Wert 63,0 betragen.

Am Dienstag kamen 223 neu nachgewiesene Corona-Fälle hinzu. Das sind 111 mehr als am Montag und 66 mehr als am Dienstag vor einer Woche. Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 91.196 Menschen in Hamburg mit dem Coronavirus infiziert; 85.100 von ihnen gelten als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden mit Stand Montag 111 Covid-19-Patienten behandelt, einer mehr als am Freitag. Auf den Intensivstationen lagen 44 Corona-Kranke, zwei weniger als am Freitag. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, beträgt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) unverändert 1721.

Bis einschließlich Montag wurden 1.322.461 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 71,4 Prozent der Bevölkerung. 1.257.295 Menschen beziehungsweise 67,9 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.

5703 Impfungen wurden am Montag in Hamburg verabreicht. Seit Ende August hat sich das Impftempo deutlich verlangsamt.

Update, 28. September, 6.53 Uhr: Das ändert sich bei Schnelltests

Hamburg - Hamburg gibt einen Einblick, was sich ab dem 11. Oktober ändert. Ab dann gibt es keine kostenlosen Corona-Schnelltests mehr für alle Bürger.

Mehr dazu lest Ihr im Artikel "Höhere Hürden für Corona-Schnelltests in Hamburg".

Update, 27. September, 21 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt minimal

Kiel – In Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen erneut gesunken - jedoch nur minimal. Am Montag betrug die Zahl der Neufälle je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 30,2 - nach 30,3 am Vortag.

Innerhalb eines Tages wurden 86 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten der Landesbehörden vom Montagabend (Stand: 18.55 Uhr) hervorgeht. Tags zuvor waren es 38 neue Fälle gewesen.

In den Krankenhäusern lagen 62 Covid-19-Patienten und -Patientinnen. Das waren sechs Menschen weniger als am Sonntag. Die Zahl der Covid-Kranken auf den Intensivstationen blieb unverändert bei 17. Es wurden dort 12 Patienten beatmet. Rund 72 300 Menschen gelten im Bundesland als genesen.

Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie stieg erneut um einen Fall - sie liegt nun bei 1685.

Negativer Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist demnach weiterhin Neumünster mit einem Wert von 66,3. Den niedrigsten Wert verzeichnete Nordfriesland mit 8,4.

Update, 27. September, 17.23 Uhr: Corona-Inzidenz in MV leicht gestiegen - 31 neue Fälle

Rostock – Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist zum Wochenauftakt wieder leicht gestiegen.

Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Montag berichtete, legte die Inzidenz um 0,6 auf nunmehr 34,6 zu. Am Montag vergangener Woche lag der Wert, der die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, bei 31,5. Aus dem ganzen Land wurden 31 neue Infektionsfälle gemeldet, nach 19 am vergangenen Montag.

31 Menschen mussten am Montag in den Krankenhäusern behandelt werden, 16 davon auf Intensivstationen. In Vorpommern-Greifwald lag die Sieben-Tage-Inzidenz mit 59,0 am höchsten, im Kreis Mecklenburgische Seenplatte mit 16,3 am niedrigsten.

Die Stufenkarte der 7-Tage-Inzidenz für Hospitalisierungen ist einheitlich grün gefärbt. Der landesweite Wert, ein maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, liegt bei 0,4. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus blieb bei 1199. Insgesamt 48.442 Menschen sind den Angaben zufolge bislang mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert worden.

Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 65,4 Prozent der Einwohner des Landes. 62,4 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Impfschutz.

Update, 27. September, 12.39 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt leicht auf 61,4

Hamburg - Die Hamburger Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist am Montag leicht gestiegen. Die Zahl der Fälle pro 100000 Einwohner binnen einer Woche erhöhte sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde von 60,4 auf 61,4. Vor einer Woche hatte der Wert noch 64,7 betragen.

Am Montag kamen 112 neu nachgewiesene Corona-Fälle hinzu. Das sind 17 weniger als am Sonntag und 20 mehr als am Montag vor einer Woche. Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 90.973 Menschen in Hamburg mit dem Coronavirus infiziert, 85.000 von ihnen gelten als genesen.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden am Montagvormittag laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 40 Covid-19-Patienten behandelt (Stand 10.19 Uhr). Die Gesamtzahl der Corona-Kranken in den Kliniken hatte die Gesundheitsbehörde zuletzt am Freitag mit 110 angegeben, die der Intensivpatienten mit 46. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) um zwei auf 1721.

Bis einschließlich Sonntag wurden 1.319.308 Hamburgerinnen und
Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 71,2 Prozent der Bevölkerung. 1.253.157 Menschen (67,6 Prozent) sind vollständig geimpft.

1138 Impfungen wurden am Sonntag in Hamburg verabreicht. Das ist die drittniedrigste Tageszahl seit Januar.

Update, 27. September, 12.21 Uhr: Ende für Impfzentren - nun beginnt der Rückbau

Das Impfzentrum Osnabrück wird bereits zurückgebaut.
Das Impfzentrum Osnabrück wird bereits zurückgebaut.  © Friso Gentsch/dpa

Osnabrück/Hannover - Die 50 Impfzentren in den niedersächsischen Städten und Landkreisen stehen vor dem Rückbau.

In Osnabrück begannen am Montag städtische Mitarbeiter, das in einer Sporthalle in der Innenstadt eingerichtete Impfzentrum abzubauen.

In der kommenden Woche soll ein Messebauer dann die mobilen Stellwände entfernen, wie ein Sprecher der Stadt sagte. Nach den Herbstferien werde die Sporthalle wieder den Schulen zur Verfügung stehen.

Die Städte und Kreise mussten im vergangenen Dezember nach Vorgaben des Landes Impfzentren errichten.

Nun sollen von Oktober an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte für das Impfen verantwortlich sein, außerdem bis zu 134 mobile Impfteams im ganzen Land.

Update, 27. September, 10.51 Uhr: Weniger Covid-19-Patienten kommen ins Krankenhaus

Hannover - Die niedersächsischen Kliniken haben in den vergangenen Tagen etwas weniger Covid-19-Patientinnen und -Patienten aufgenommen. Der sogenannte Hospitalisierungswert lag am Montag bei 2,9 nach 3,0 am Sonntag und 3,1 am Samstag. So viele Menschen auf 100.000 Einwohner wurden in den jeweils zurückliegenden sieben Tagen in ein Krankenhaus eingewiesen. Die Zahl gilt als neuer Leitindikator, also wichtigster Faktor, zur Bewertung der Corona-Lage im Land.

Auch das Corona-Infektionsgeschehen schwächt sich im Trend weiter ab. Für Montag gab das Robert-Koch-Institut (RKI) aber dieselbe Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen von 46,8 an wie für Sonntag. Am Samstag waren es 47,5 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in einer Woche gewesen. Auf den Intensivstationen waren am Montag 4,7 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patienten belegt (Sonntag: 5,0 Prozent).

Im Land Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag nach Daten des Robert Koch-Instituts auf 109,4. Am Sonntag hatte der Wert noch bei 114,4 gelegen. Das Bundesland Bremen hat seit Tagen die höchste Inzidenz aller Bundesländer, was vor allem auf die Stadt Bremerhaven mit Werten von mehr als 200 zurückgeht. Am Freitag (1. Oktober) tritt in Bremen eine neue Corona-Verordnung in Kraft, bei der die Zahl der Klinikeinweisungen von Covid-19-Patienten maßgeblich wird.

Das neue Stufenmodell soll überprüft werden, wenn Bremen eine Impfrate von 80 Prozent erreiche. Bei den Impfungen liegt Bremen bundesweit vorne.

Update, 27. September, 8.26 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter

Kiel - In Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen erneut leicht gesunken. Am Sonntag betrug die Zahl der Neufälle je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 30,3 - nach einem minimal höheren Wert am Samstag.

Innerhalb eines Tages wurden 38 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten vom Sonntagabend (Stand: 18.47 Uhr) hervorgeht. Tags zuvor waren es 77 Fälle gewesen.

In den Krankenhäusern lagen 68 Covid-19-Patienten - und damit genauso viele wie am Freitag. Auch die Zahl der Covid-Kranken auf den Intensivstationen blieb unverändert bei 17. Es wurden dort wie schon zuvor 10 Patienten beatmet.

Rund 72.100 Menschen gelten als genesen. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit dem Beginn der Pandemie stieg dem Robert Koch-Institut zufolge um einen Fall - sie beläuft sich auf 1684.

Negativer Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist demnach weiterhin Neumünster mit einem Wert von 68,8. Den niedrigsten Wert verzeichnete Nordfriesland mit 9,0.

Update, 26. September, 17.39 Uhr: Corona-Inzidenzwert in Mecklenburg-Vorpommern leicht gestiegen

Rostock – Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte, kamen 47 Neuinfektionen hinzu.

Die landesweite Inzidenz stieg den Angaben zufolge im Vergleich zum Vortag um 1,6 auf 34 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

In den Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns liegen nach Angaben des Lagus wie am Freitag 28 Covid-Patienten. Die Hospitalisierungs-Inzidenz, maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, wurde mit 0,3 Neueinlieferungen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen angegeben (minus 0,2).

14 Erkrankte wurden auf einer Intensivstation behandelt (unverändert). Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 1200 (plus 1).

Update, 26. September, 14.27 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz fällt leicht auf 60,4

Hamburg – Die Hamburger Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist am Sonntag leicht gesunken. Die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche verringerte sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde von 61,2 auf 60,4. Vor einer Woche hatte der Wert noch 68,0 betragen.

Am Sonntag kamen 129 neu nachgewiesene Corona-Fälle hinzu. Das sind 62 mehr als am Samstag. Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 90.861 Menschen in Hamburg mit dem Coronavirus infiziert, 84.800 von ihnen gelten als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 110 Covid-19-Patienten behandelt, 3 weniger als am Donnerstag. 46 von ihnen lagen auf Intensivstationen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich den Angaben zufolge - Stand Samstag - um 2 auf 1719.

Bis einschließlich Donnerstag wurden 1.316.241 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 71,1 Prozent der Bevölkerung. 1.248.355 Menschen oder 67,4 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft.

Update, 25. September, 21.29 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter

Kiel - In Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen erneut leicht gesunken. Am Samstag betrug die Zahl der Neufälle je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen 30,4 - nach einem minimal höheren Wert am Freitag. Innerhalb eines Tages wurden 77 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten vom Samstagabend (Stand: 18.53 Uhr) hervorgeht. Tags zuvor waren es 139 Fälle gewesen.

In den Krankenhäusern lagen 68 Covid-19-Patienten - und damit genauso viele wie am Freitag. Auch die Zahl der Viruskranken auf den Intensivstationen blieb unverändert bei 17. Es wurden dort wie schon zuvor 10 Patienten beatmet. Rund 72.000 Menschen gelten als genesen. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit dem Beginn der Pandemie blieb gleich - sie beläuft sich auf 1683.

Negativer Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist danach weiterhin Neumünster mit einem Wert von 71,3. Den niedrigsten Wert verzeichnete Nordfriesland mit 9,0.

Update, 25. September, 17.15 Uhr: Inzidenzwert in Mecklenburg-Vorpommern leicht gestiegen

Rostock - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern am Samstag im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte, kamen 87 Neuinfektionen hinzu, 26 mehr als am Samstag vergangener Woche. Die landesweite Inzidenz stieg den Angaben zufolge im Vergleich zum Vortag um 1,9 auf 32,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

In den Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns liegen nach Angaben des Lagus wie am Freitag 28 Covid-Patienten. Die Hospitalisierungs-Inzidenz, maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, wurde mit 0,5 Neueinlieferungen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen angegeben (minus 0,1). 14 Erkrankte wurden auf einer Intensivstation behandelt (plus 1). Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 1199 (plus 1).

Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag 65,4 Prozent der Einwohner des Landes. 62,3 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Corona-Impfschutz.

Mecklenburg-Vorpommern rangiert damit im unteren Mittelfeld aller Bundesländer.

Update, 25. September, 14.55 Uhr: Armbänder für Geimpfte und Genesene an Leibniz-Uni ?

Hannover - Studenten und Mitarbeiter der Leibniz-Universität Hannover können einem Medienbericht zufolge künftig bunte Armbänder als Impf- und Genesenen-Nachweise nutzen. Dies sei freiwillig, Ziel sei, die Einlasskontrollen zu beschleunigen, teilte die Universität einem Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zufolge mit.

Demnach wurden 50.000 Bändchen bestellt, dies habe etwa 15.000 Euro gekostet. Vom 4. Oktober an sollten die Bänder ausgegeben werden, ab dann werde auch kontrolliert. Die Universität war am Samstag für Nachfragen zunächst nicht zu erreichen.

Im neuen Wintersemester sind wieder viele Präsenzveranstaltungen geplant, dabei gilt nach der niedersächsischen Corona-Verordnung die sogenannte 3G-Regel für Geimpfte, Genesene und Getestete. Nach Vorlage des entsprechenden Nachweises sollten die Bänder an geimpfte und genesene Studentinnen und Studenten sowie Mitarbeiter ausgegeben werden.

Die Hochschulleitung habe sich "nach intensivem Abwägen" für diese Lösung entschieden, sagte Sprecherin Mechthild von Münchhausen der Zeitung. Wer kein Bändchen tragen wolle, könne bei den Kontrollen auch Impf- oder Genesenen-Nachweise vorlegen.

Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss beim Betreten eines Gebäudes ein negatives Testergebnis vorweisen, das nicht älter als 24 Stunden ist. Auch an der Hochschule Hannover sind die Bänder dem Bericht zufolge im Einsatz.

Update, 25. September, 12.48 Uhr: Zahl der Aufnahmen von Covid-19-Patienten in Niedersachsen sinkt

Hannover - Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in den niedersächsischen Krankenhäusern sinkt leicht. Der sogenannte Hospitalisierungswert, der als Leitindikator zur Bewertung der Corona-Lage im Land herangezogen wird, lag am Samstag bei 3,1 - einen Tag zuvor hatte die Landesregierung den Wert mit 3,2 angegeben. Die Maßzahl gibt die landesweiten Klinikeinweisungen von Covid-19-Erkrankten je 100.000 Einwohner im Verlauf der jeweils zurückliegenden sieben Tage an.

Die registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus sanken hingegen weiter. Laut Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen am Samstag bei 47,5 - so viele Menschen pro 100.000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche zusätzlich mit dem Erreger an.

Am Vortag hatte der Wert noch bei 49,3 gelegen. Die landesweite Corona-Auslastung der Intensivstationen nahm den Angaben zufolge leicht ab: 5,0 (Freitag: 5,2) Prozent der Bettenkapazität auf Intensivstationen war zuletzt mit Covid-19-Patienten belegt.

Update, 25. September, 12.29 Uhr: Corona-Schnelltests für Kitas verzögert an Kommunen ausgeliefert

Bei den sogenannten Lolli-Tests gab es einen Engpass in Niedersachsen. (Symbolbild)
Bei den sogenannten Lolli-Tests gab es einen Engpass in Niedersachsen. (Symbolbild)  © Roland Weihrauch/dpa

Vechta - Erhebliche Verzögerungen hat es einem Zeitungsbericht zufolge wiederholt bei der Versorgung von Kommunen mit Corona-Schnelltests für Kita-Kinder gegeben.

"Die Verzögerungen bei der Belieferung betreffen nahezu alle Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen", sagte eine Sprecherin des Innenministeriums in Hannover nach dem Bericht der Oldenburgischen Volkszeitung und der Münsterländischen Tageszeitung.

Der Lieferant habe die vereinbarten Lieferzeitpunkte nicht eingehalten, die Lieferungen seien mehrfach kurzfristig verschoben worden und die Schnelltests "deutlich verspätet" im Zentrallager des Landes eingetroffen.

Zusätzlich seien wegen veränderter Packmaße mehr Fahrzeuge zur Auslieferung nötig gewesen, sagte die Sprecherin. Die Auslieferungen erfolgten grundsätzlich mit Unterstützung von Fahrern der Hilfsorganisationen, die aber "im Auslieferungszeitraum nicht immer in ausreichender Zahl zur Verfügung standen".

Dem Bericht zufolge spitzte sich die Lage zuletzt im Landkreis Vechta zu, der Bestand an Lolli-Tests sei in einigen Betreuungseinrichtungen so knapp geworden, dass die Tests "zeitlich gestreckt wurden und die Vorgabe des Landes nicht eingehalten werden konnte", sagte eine Sprecherin der Kreisverwaltung. Mit einer neuen Lieferung, die am Freitag eingetroffen sei, könne wieder dreimal wöchentlich getestet werden.

Update, 25. September, 12.19 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt leicht auf 59,4

Hamburg - Die Hamburger Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist am Samstag leicht gestiegen. Die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche erhöhte sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde von 59,0 auf 61,2. Vor einer Woche hatte der Wert aber noch 67,4 betragen.

Am Samstag kamen 191 neu nachgewiesene Corona-Fälle hinzu. Das sind 34 mehr als am Freitag. Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 90.732 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 84.700 von ihnen gelten als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 110 Covid-19-Patienten behandelt, 3 weniger als am Donnerstag. 46 von ihnen lagen auf Intensivstationen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich den Angaben zufolge um 2 auf 1717.

Bis einschließlich Donnerstag wurden 1.316.241 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 71,1 Prozent der Bevölkerung. 1.248.355 Menschen oder 67,4 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft. Bundesweit sind 67,6 Prozent der Bevölkerung wenigstens einmal und 63,7 Prozent vollständig geimpft.

Update, 24. September, 21.52 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter rückläufig

Kiel – In Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen erneut gesunken.

Am Freitag betrug die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 30,6 - nach 31,3 am Donnerstag. Innerhalb eines Tages wurden 139 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten vom Donnerstagabend (Stand: 19.07 Uhr) hervorgeht. Tags zuvor waren es 146.

In den Krankenhäusern lagen 68 Covid-19-Patienten, davon 17 auf der Intensivstation. Es wurden dort wie schon zuvor 10 Patienten beatmet. Rund 71.900 Menschen gelten als genesen. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit dem Beginn der Pandemie stieg erneut um einen auf jetzt 1683.

Negativer Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist weiterhin in Neumünster mit einem Wert von 65,1 (Donnerstag: 68,8). Den niedrigsten Wert verzeichnete Nordfriesland mit 11,4.

Update, 24. September, 18.14 Uhr: 2G in Hamburg jetzt ohne Maskenpflicht

In Lokalitäten, wo das 2G-Modell genutzt wird, kann wieder uneingeschränkt gefeiert werden.
In Lokalitäten, wo das 2G-Modell genutzt wird, kann wieder uneingeschränkt gefeiert werden.  © Markus Scholz/dpa

Hamburg – In vielen Hamburger Clubs, Bars, Restaurants, Kultur- und Sporteinrichtungen fällt am Samstag (0 Uhr) die Maskenpflicht.

Für Teilnehmer am sogenannten 2G-Modell gibt es auch keine Beschränkungen mehr bei der Zahl der Besucher oder Teilnehmer einer Veranstaltung.

Wo also nur Geimpfte und Genesene hinein dürfen, kann abstandslos und ohne Maske bis auf den letzten Platz gefeiert, getanzt, Filme und Theater geschaut oder bei sportlichen Wettkämpfen mitgefiebert werden.

Eine entsprechende Eindämmungsverordnung des Senats war am Freitag erlassen worden.

Auf Wochenmärkten entfällt zudem die Maskenpflicht für Verkäufer. Für Kunden gilt sie aber wie in Supermärkten weiter.

Außerdem können negative Corona-Test-Bescheinigungen vom Arbeitgeber von Ungeimpften nur noch für berufliche Zwecke verwendet werden, also beispielsweise nicht mehr für einen Besuch im Kino.

Hamburg hatte das 2G-Optionsmodell als erstes Bundesland Ende August eingeführt. Die neue Verordnung soll bis zum 23. Oktober gelten.

Für Betriebe oder Veranstaltungen, an denen nach dem 3G-Modell neben Geimpften und Genesenen weiterhin auch ungeimpfte negativ Getestete teilnehmen dürfen, bleibt bis auf Weiteres alles beim Alten.

Update, 24. September, 13.17 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 59,4

Hamburg - Die Hamburger Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist am Freitag leicht gesunken. Die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche verringerte sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde von 59,4 auf 59,0. Vor einer Woche hatte der Wert noch 68,9 betragen.

Am Freitag kamen 157 neu nachgewiesene Corona-Fälle hinzu. Das sind 60 weniger als am Donnerstag und 8 weniger als vor einer Woche. Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 90.541 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 84.400 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Donnerstag 113 Covid-19-Patienten behandelt, vier weniger als am Mittwoch. 46 von ihnen lagen auf Intensivstationen, drei mehr als am Vortag. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich laut RKI um 2 auf 1715.

Bis einschließlich Donnerstag wurden 1.316.241 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 71,1 Prozent der Bevölkerung. 1.248.355 Menschen oder 67,4 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft. Bundesweit sind 67,6 Prozent der Bevölkerung wenigstens einmal und 63,7 Prozent vollständig geimpft.

Update, 23. September, 21.27 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter

Kiel – Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist weiter zurückgegangen. Am Donnerstag betrug die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 31,3 - nach 32,8 am Mittwoch.

Innerhalb eines Tages wurden 146 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten vom Donnerstagabend (Stand: 19.13 Uhr) hervorgeht. Tags zuvor waren es 182.

In den Krankenhäusern wurden 61 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 16 auf der Intensivstation lagen. Es wurden dort 10 Patienten beatmet (Mittwoch: 11). Rund 71.700 Menschen gelten als genesen. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit dem Beginn der Pandemie stieg um einen auf 1682.

Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin in Neumünster mit 68,8 (Mittwoch: 77,6). Den niedrigsten Wert verzeichnete weiterhin Schleswig-Flensburg mit unverändert 11,3.

Update, 23. September, 18.57 Uhr: Corona-Neuinfektionen im Nordosten gehen weiter zurück

Rostock – Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken.

Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte, kamen 75 Neuinfektionen hinzu, laut Lagus 4 weniger als am vorherigen Donnerstag. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stagnierte demnach im Vergleich zum Vortag bei 27,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Vor einer Woche hatte das Lagus einen Wert von 33,6 vermeldet.

Die Corona-Ampel-Karte des Landes weist weiterhin alle Landkreise und kreisfreien Städte mit Grün aus. In Vorpommern-Greifwald lag die Sieben-Tage-Inzidenz am höchsten und mit 50 genau auf dem Schwellenwert. In Nordwestmecklenburg ist nach eigenen Angaben wegen gesunkener Werte ab Donnerstag die Maskenpflicht an Schulen entfallen. Von diesem Freitag an fällt die erweiterte Testpflicht für Ungeimpfte.

In den Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns liegen nach Angaben des Lagus 30 Covid-Patienten, einer mehr als am Mittwoch. Die Hospitalisierungs-Inzidenz, maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, wurde gleichbleibend mit 0,6 Neueinlieferungen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen angegeben. 13 Erkrankte wurden auf einer Intensivstation behandelt, genauso wie am Vortag. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus blieb bei 1198.

Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 65,2 Prozent der Einwohner des Landes. 62 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Corona-Impfschutz. Mecklenburg-Vorpommern rangiert damit im Mittelfeld aller Bundesländer.

Update, 23. September, 14.04 Uhr: Corona-Inzidenz in Hamburg stagniert - elf Tote

Hamburg - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg stagniert. Wie schon am Mittwoch lag die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche nach Angaben der Gesundheitsbehörde am Donnerstag bei 59,4. Vor einer Woche betrug der Wert noch 74,4.

Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich dagegen deutlich. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg deren Zahl um elf auf 1713.

Am Donnerstag kamen 217 neu nachgewiesene Corona-Fälle hinzu. Das sind zehn mehr als am Mittwoch und einer mehr als vor einer Woche. Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 90.384 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 84.200 von ihnen gelten dem RKI zufolge als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Mittwoch 117 Covid-19-Patienten behandelt, davon 43 auf Intensivstationen. Das waren vier beziehungsweise zwei weniger als am Dienstag gemeldet.

Bis einschließlich Mittwoch wurden 1.314.245 Hamburgerinnen und Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 70,9 Prozent der Bevölkerung. 1.245.281 Menschen oder 67,2 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft. Bundesweit sind 67,5 der Bevölkerung wenigstens einmal und 63,6 Prozent vollständig geimpft.

Update, 23. September, 10.48 Uhr: Regierung will Maskenpflicht an Schulen Ende Oktober enden lassen

Schülerinnen und Schüler sitzen mit Mund- und Nasenschutz im Unterricht. Die Regierung von Schleswig-Holstein hat nun ein Ende der Maskenpflicht in Aussicht gestellt. (Symbolfoto)
Schülerinnen und Schüler sitzen mit Mund- und Nasenschutz im Unterricht. Die Regierung von Schleswig-Holstein hat nun ein Ende der Maskenpflicht in Aussicht gestellt. (Symbolfoto)  © Matthias Balk/dpa

Kiel - Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat den Schülerinnen und Schüler im Norden ein Ende der Maskenpflicht für einen Zeitpunkt nach den Herbstferien in Aussicht gestellt.

"Unser gemeinsames Ziel ist Stand heute, dass wir diese Pflicht Ende Oktober auslaufen lassen werden", sagte Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) am Donnerstag im Landtag.

An den Schulen gebe es trotz zunächst weiter bestehender Maskenpflicht bereits mehr Pragmatismus. Tritt ein positiver Fall auf, brauche nicht mehr die gesamte Klasse zuhause zu bleiben. Dann müssen nur die Sitznachbarn in Quarantäne und könnten sich nach fünf Tagen freitesten.

In weiten Teilen des gesellschaftlichen Lebens gilt in Schleswig-Holstein bereits seit Montag die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Beispielsweise im Theater, bei Veranstaltungen und Fußballspielen gelten dabei keine Beschränkungen mehr.

Es gibt dort dann auch keine Pflicht mehr zum Tragen einer Maske. Sie ist einer Empfehlung gewichen.

Update, 23. September, 8.52 Uhr: Bremens Gesundheitssenatorin spricht sich für kostenlose Tests aus

Bremen - Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard hat sich dafür ausgesprochen, in der Corona-Pandemie weiterhin kostenlose Bürgertests anzubieten.

Ohne die kostenlosen Tests fehle der "realistische Überblick über die Corona-Lage", sagte die Linken-Politikerin der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Ohne die Tests haben wir deutlich weniger Daten über die Inzidenz", warnte sie.

Daher sehe sie auch eine prinzipielle Abkehr von der 3G-Regel für Geimpfte, Genesene und Geteste kritisch: "Viele Menschen werden sich einfach nicht mehr testen lassen, die es besser tun sollten."

Zu Rufen nach einem sogenannten "Freedom Day", nach dem alle Beschränkungen fallen sollen, sagte sie: "So weit sind wir noch nicht. Niemand kann derzeit seriös garantieren, dass wir die Situation dauerhaft im Griff haben." Es bestehe die Gefahr weiterer Mutationen, auch sei nicht klar, wie lange die Immunität durch die Impfstoffe anhalte.

Sie kritisierte Forderungen nach Sanktionen für Impfskeptiker: "Ich warne vor einer Spaltung der Gesellschaft. Wir können Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht impfen lassen wollen, nicht als wandelndes Gesundheitsrisiko brandmarken und sanktionieren, um so Druck aufzubauen", betonte Bernhard.

Update, 22. September, 21.04 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt leicht

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein sinkt leicht. Am Mittwoch lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 32,8 - nach 34,5 am Dienstag. Innerhalb eines Tages wurden 182 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten vom Mittwochabend (Stand: 20.44 Uhr) hervorgeht. Tags zuvor waren es 206.

In den Krankenhäusern wurden 58 Covid-19-Patienten behandelt, von denen wie am Vortag 18 auf der Intensivstation lagen. Es wurden dort 11 Patienten beatmet (Dienstag: 9). Rund 71.400 Menschen gelten als genesen.

Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin in Neumünster mit 77,6 (Montag: 90,1). Den niedrigsten Wert verzeichnete weiterhin Schleswig-Flensburg mit 11,3.

Update, 22. September, 20.24 Uhr: 2G-Regel: Werder Bremen kann wieder vor vollen Rängen spielen

Rund 42.000 Fans können normalerweise ins Weserstadion.
Rund 42.000 Fans können normalerweise ins Weserstadion.  © Sina Schuldt/dpa

Bremen - Fußball-Zweitligist Werder Bremen darf demnächst im heimischen Stadion wieder vor vollen Zuschauerrängen spielen. Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald (60) und Vereinschef Klaus Filbry (54) führten am Mittwoch die entscheidenden Gespräche im Bremer Rathaus, unter anderem mit Innensenator Ulrich Mäurer (70, SPD).

"Wenn wir die 2G-Option anwenden, können wir wieder die volle Zuschauerkapazität nutzen. Das ist für uns eine gute Nachricht und Herausforderung, die wir auf jeden Fall angehen wollen. Unser Ziel ist es, schon gegen Heidenheim das 2G-Konzept zur Anwendung zu bringen", sagte Hess-Grunewald der Bild.

Nur noch letzte Details seien zu klären, hieß es. Am Dienstag hatte der Bremer Senat die Corona-Verordnung angepasst. Lässt der Verein nur noch Geimpfte und Genesene ins Stadion, entfallen die Beschränkungen.

Die Neuerungen treten zum 1. Oktober in Kraft, da steigt auch das Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim.

Update, 22. September, 19.55 Uhr: Niedersachsen zahlt für Ungeimpfte keine Entschädigung mehr für Quarantäne

Hannover - Menschen ohne Corona-Schutzimpfung sollen in Niedersachsen vom 11. Oktober an keine Entschädigung mehr für Verdienstausfälle wegen einer angeordneten Quarantäne bekommen. Dies sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (53, SPD) am Mittwoch.

Zuvor hatten die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern mehrheitlich ein Ende der Entschädigungszahlungen für Nicht-Geimpfte beschlossen. Greifen soll dies für alle, für die es eine Impfempfehlung gibt und die sich auch impfen lassen können.

Niedersachsen trage den Beschluss vollumfänglich mit, sagte Behrens. "Wir werden die Entschädigungszahlungen nach Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz für Ungeimpfte, die als Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt wurden, deshalb zum 11. Oktober 2021 einstellen."

Spätestens bis zu diesem Datum hätten alle Menschen im erwerbsfähigen Alter in Niedersachsen die Gelegenheit gehabt, sich impfen zu lassen und damit eine Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt zu vermeiden.

Am 11. Oktober enden zudem die kostenlosen Corona-Tests für alle Erwachsenen, die sich impfen lassen können, wie die Ministerin sagte. Menschen, die an Covid erkranken, erhalten demnach weiter ihre Lohnfortzahlung.

Update, 22. September, 16.33 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in MV sinkt weiter

Die vierte Corona-Welle hat Mecklenburg-Vorpommern verschont.
Die vierte Corona-Welle hat Mecklenburg-Vorpommern verschont.  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Rostock - Wie schon an den Vortagen sind in Mecklenburg-Vorpommern auch am Mittwoch weniger Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden als vor einer Woche.

Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte, kamen 85 Neuinfektionen hinzu, laut Lagus 9 weniger als am vorherigen Mittwoch. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank demnach um 0,1 auf 27,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Vor einer Woche hatte das Lagus einen Wert von 36,2 vermeldet.

Die Corona-Ampel-Karte des Landes weist unverändert alle Landkreise und kreisfreien Städte mit Grün aus. In Vorpommern-Greifwald lag die Sieben-Tage-Inzidenz am höchsten und mit 49,2 nur noch knapp unter dem Schwellenwert von 50. In Nordwestmecklenburg fallen nach eigenen Angaben wegen gesunkener Werte ab Donnerstag die Maskenpflicht an Schulen und ab Freitag die erweiterte Testpflicht für Ungeimpfte weg.

In den Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns liegen nach Angaben des Lagus 29 Covid-Patienten, vier weniger als am Dienstag. Die Hospitalisierungs-Inzidenz, maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, wurde unverändert mit 0,6 Neueinlieferungen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen angegeben. 13 Erkrankte wurden auf einer Intensivstation behandelt, so viele wie am Tag zuvor. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus blieb bei 1198.

Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 65,2 Prozent der Einwohner des Landes. 61,9 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Impfschutz.

Update, 22. September, 13.51 Uhr: Corona-Inzidenz in Hamburg weiter gesunken - 207 neue Fälle

Hamburg - In Hamburg ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf unter 60 gesunken. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche ging nach Angaben der Gesundheitsbehörde am Mittwoch von 63,0 auf 59,4 zurück. Vor einer Woche hatte der Wert noch 76,5 betragen.

Am Mittwoch kamen 207 neu nachgewiesene Fälle hinzu. Das sind zwar 50 mehr als am Dienstag, aber 68 weniger als vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) um 4 auf 1702.

Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 90.167 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 83.900 von ihnen gelten dem RKI zufolge als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Dienstag 121 Covid-19-Patienten behandelt, davon 45 auf Intensivstationen. Das waren jeweils einer mehr als zuletzt am Montag gemeldet.

Bis einschließlich Dienstag wurden 1.311.799 Hamburgerinnen und Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 70,8 Prozent der Bevölkerung. 1.241.677 Menschen oder 67 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft. Bundesweit sind 67,4 der Bevölkerung wenigstens einmal und 63,4 Prozent vollständig geimpft.

Update, 22. September, 11.06 Uhr: Mehr als 70 Prozent der Menschen sind in Niedersachsen einmal geimpft

Hannover - Mehr als 70 Prozent der Menschen in Niedersachsen sind einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. #

Am Mittwoch lag diese Quote bei 70,1 Prozent, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Hannover sagte. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt dieser Wert bundesweit bei 67,4 Prozent.

Vollständig geimpft sind in Niedersachsen laut RKI 65,5 Prozent der Bevölkerung, auch diese Quote ist höher als der Bundesschnitt (63,4 Prozent).

Update, 21. September, 20.15 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein stagniert

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist nahezu zum Stillstand gekommen.

Am Dienstag lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 34,5 - nach 34,4 am Sonntag. Eine Woche zuvor hatte die Landesmeldestelle sie mit 40,5 angegeben. Innerhalb eines Tages wurden 206 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten vom Dienstagabend (Stand: 18.55 Uhr) hervorgeht. Tags zuvor waren es 94, am Dienstag vergangener Woche 199.

Unverändert 1681 Menschen starben an oder im Zusammenhang mit dem Virus seit Beginn der Pandemie. In den Krankenhäusern wurden 64 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 18 auf der Intensivstation lagen. Wie schon am Vortag wurden dort 9 Patienten beatmet. Rund 71.200 Menschen gelten als genesen. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin in Neumünster mit 90,1, wo sie gegenüber den Vortagen noch einmal kräftig anstieg (Montag: 78,8).

Den niedrigsten Wert verzeichnete weiterhin Schleswig-Flensburg mit 12,3.

Update, 21. September, 18.50 Uhr: Corona-Inzidenz in MV unter 30 gesunken

Rostock – Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist infolge verzögerter Meldungen vom Wochenenden wie erwartet am Dienstag wieder gestiegen.

Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte, wurden 117 neue Ansteckungen festgestellt. Das waren 98 mehr als am Montag, zugleich aber 40 weniger als am Dienstag der Vorwoche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank damit auf 27,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Die Corona-Ampel-Karte des Landes weist unverändert alle Landkreise und kreisfreien Städte mit Grün aus. In allen Regionen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Schwellenwert von 50. Das gilt auch für Nordwestmecklenburg, das bei anhaltend rückläufiger Tendenz damit rechnen kann, dass ab Donnerstag die erweiterte Testpflicht für Ungeimpfte und die Maskenpflicht an Schulen wieder aufgehoben wird. Wenn die Inzidenz bei einer weiterhin geringen Zahl schwerer Fälle für fünf Tage in Folge unter 50 liegt, fallen die zusätzlichen Schutzmaßnahmen weg. In Vorpommern-Greifwald stieg die Inzidenz leicht auf 43,4. Das ist der aktuell höchste Wert im Land.

In den Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns liegen nach Angaben des Lagus 33 Covid-Patienten, einer mehr als am Montag. Die Hospitalisierungs-Inzidenz, maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, wurde unverändert mit 0,6 Neueinlieferungen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen angegeben. 13 Erkrankte wurden auf einer Intensivstation behandelt, so viele wie am Tag zuvor. Ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurde gemeldet, die Gesamtzahl stieg somit auf 1198.

Die Schutzimpfungen kommen weiterhin nur schleppend voran. Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 65 Prozent der Einwohner des Landes. 61,7 Prozent und damit 993.000 Menschen besitzen demnach einen vollständigen Impfschutz.

Update, 21. September, 16 Uhr: Niedersachsen vereinheitlicht Quarantäneregelungen

Hannover – Quarantäneregelungen bei Corona-Infektionen werden in Niedersachsen von Mittwoch an landesweit vereinheitlicht.

Mit einer entsprechenden Verordnung zur Quarantäne und Absonderung seien verbindliche landesweite Regeln festgelegt worden, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) in einer am Dienstag in Hannover veröffentlichten Mitteilung. Nach Angaben einer Sprecherin sind die bisherigen Regeln nicht bei allen Gesundheitsämtern gleich gewesen.

Vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Menschen müssen wie Genese nicht in Quarantäne, wenn sie vom Gesundheitsamt als enge Kontaktperson eingestuft wurden.

Update, 21. September, 15.58 Uhr: Niedersachsen weitet Freiheiten für Geimpfte und Genesene aus

Hannover – Die sogenannte 2G-Regel wird in Niedersachsen künftig in vielen Bereichen angewendet werden können - etwa in der Gastronomie, bei Kultur- oder Sportveranstaltungen.

Betreiber und Veranstalter, die sich dazu entscheiden, nur noch Geimpften und Genesenen (2G) Zutritt zu gewähren, sind in ihren Betrieben und Einrichtungen von der Durchsetzung der Maskenpflicht und Abstandsregeln befreit. Eine entsprechende Änderungsverordnung tritt am Mittwoch in Kraft und gilt bis zum 10. November, wie die Landesregierung am Dienstag ankündigte.

Die Freiheiten für Geimpfte und Genesene werden damit ausgeweitet. Für Ungeimpfte wird das Leben hingegen aufwendiger, ein negativer Corona-Test reicht für den Zutritt zu bestimmten Bereichen dann nicht mehr aus. Wie Claudia Schröder vom Corona-Krisenstab der Landesregierung mitteilte, dürfen aber Menschen, denen aus medizinischen Gründen eine Impfung nicht empfohlen wird, nicht ausgeschlossen werden.

Auch Menschen bis 18 Jahre sollen ohne Impfung oder Genesung Zutritt bekommen, da sie sich regelmäßig vor dem Schulbesuch testen. Kinder, die jünger als zwölf Jahre sind, können sich noch nicht impfen lassen. In der neuen Verordnung wird auch ausformuliert, was bei den Warnstufen zwei und drei passiert.

Update, 21. September, 14.45 Uhr: Maskenpflicht im Unterricht entfällt für erste und zweite Klassen

Hannover – Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klassen in Niedersachsen müssen künftig keine Schutzmaske mehr im Unterricht tragen.

Das gilt bereits von Mittwoch an, wie die Landesregierung am Dienstag in Hannover mitteilte. Dann tritt die überarbeitete Corona-Landesverordnung in Kraft.

Seit Beginn des neuen Schuljahres Anfang September mussten alle Schülerinnen und Schüler im Bundesland eine Maske anlegen - auch während des Unterrichts.

Update, 21. September, 13.27 Uhr: Hamburg lockert 2G-Modell - Maskenpflicht entfällt

Zahlreiche Nachtschwärmer sind auf der Großen Freiheit unterwegs. In den Clubs darf wieder ohne Maske getanzt werden.
Zahlreiche Nachtschwärmer sind auf der Großen Freiheit unterwegs. In den Clubs darf wieder ohne Maske getanzt werden.  © Jonas Walzberg/dpa

Hamburg – In Hamburg können Fußballstadien ab dem kommenden Wochenende unter 2G-Bedingungen wieder bis zum letzten Platz besetzt werden.

Auch in den Hamburger Clubs dürfen Geimpfte und Genesene ab Samstag wieder ohne Maske und abstandslos tanzen, wie die stellvertretende Senatssprecherin Julia Offen am Dienstag sagte.

Update, 21. September, 12.29 Uhr: Inzidenz weiter gesunken - 157 neue Fälle registriert

Die Hamburger Landungsbrücken mit der Elbphilharmonie im Hintergrund. Die Corona-Inzidenz ist in der Hansestadt auf 63,0 gesunken. (Archivfoto)
Die Hamburger Landungsbrücken mit der Elbphilharmonie im Hintergrund. Die Corona-Inzidenz ist in der Hansestadt auf 63,0 gesunken. (Archivfoto)  © Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gesunken. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche fiel nach Angaben der Gesundheitsbehörde am Dienstag auf 63,0. Am Tag zuvor lag sie bei 64,7 und vor einer Woche bei 79,6.

Den Angaben zufolge kamen am Dienstag 157 neu nachgewiesene Ansteckungen hinzu. Das sind zwar 65 mehr als am Montag, aber 33 weniger als vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) um sechs auf 1698.

Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 89.960 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 83.700 von ihnen gelten dem RKI zufolge als genesen.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden am Dienstagvormittag 45 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 26 invasiv beatmet werden mussten. Die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt gab die Gesundheitsbehörde Stand Montag mit 120 an, die der Intensivpatienten mit 44.

Bis einschließlich Montag wurden 1.310.116 Hamburgerinnen und Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 70,7 Prozent der Einwohner. 1.238.319 Menschen oder 66,8 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft. Eine Auffrischungsimpfung erhielten in Hamburg bislang 4117 Frauen und Männer.

Damit kommt die Hansestadt im Ländervergleich bei den vollständig Geimpften auf Platz vier. Nur Bremen, das Saarland und Schleswig-Holstein haben eine höhere Quote. Bei den Erstimpfungen liegt die Hansestadt auf Platz fünf. Bundesweit sind 67,3 der Bevölkerung wenigstens einmal und 63,3 Prozent vollständig geimpft.

Update, 21. September, 6.23 Uhr: Gesundheitsbehörde erwartet mehr Infektionen mit Herbstferien

Hamburg - Die Hamburger Gesundheitsbehörde erwartet bedingt durch die Herbstferien wieder einen Anstieg der Corona-Fälle in der Stadt. Mit steigender Reisetätigkeit werde es auch wieder mehr Infektionen geben, sagte Behördensprecher Martin Helfrich der Deutschen Presse-Agentur.

Mit einer Verschärfung der Corona-Maßnahmen sei aus jetziger Sicht aber nicht zu rechnen, da das "noch bestehende Instrumentarium" ausreichend sei. Die zweiwöchigen Herbstferien beginnen in Hamburg am 4. Oktober.

Zwar werde sich ein Anstieg der Infektionen zeitlich verzögert auch in der Zahl der stationär behandelten Covid-19-Patienten zeigen, allerdings auf niedrigerem Niveau als im vergangenen Jahr, sagte Helfrich.

Grund seien die Impfungen. Bezogen auf die Gruppe derer, die sich impfen lassen können - also ohne die Kinder unter 12 Jahren -, liege die Quote der zumindest Erstgeimpften in Hamburg bei gut 80 Prozent.

Zwar gebe es auch Fälle, in denen sich Geimpfte infizierten, sogenannte Impfdurchbrüche. Häufig blieben die jeodoch asymptomatisch. Der Anteil schwerer Erkrankungen sei daher sehr viel geringer als vor einem Jahr.

"Die Impfung schützt ja vor schweren Verläufen. Das ist der Job der Impfung, und den macht sie sehr zuverlässig. Man ist also weitgehend davor gefeit, dass es eine problematische Wendung gibt."

Update, 21. September, 6.17 Uhr: Neue Corona-Verordnung in Niedersachsen wird vorgestellt

Hannover - Die neue Corona-Landesverordnung wird am Dienstag (13 Uhr) bei einer Pressekonferenz in Hannover vorgestellt. Die neuen Regelungen sollen voraussichtlich bereits am Mittwoch in Kraft treten.

Eine wesentliche Änderung soll die Ausweitung der sogenannten 2G-Regel sein, wodurch nur Menschen in einigen Bereichen Zutritt erhalten können, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder genesen sind.

Diese Regel soll laut Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) etwa in der Gastronomie angewandt werden können - dafür sollen dann Maskenpflicht und das Abstandhalten entfallen.

Menschen bis 18 Jahren sollen demnach auch ohne Impfung oder Genesung Zutritt bekommen, da sie sich regelmäßig vor dem Schulbesuch testen. Kinder, die jünger als zwölf Jahre sind, können sich noch nicht gegen das Coronavirus impfen lassen.

Von den neuen Regelungen könnten ebenfalls viele Schülerinnen und Schüler profitieren: Die Maskenpflicht im Unterricht soll für die Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse wieder abgeschafft werden.

Update, 20. September, 20.02 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein geht weiter zurück

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist erneut etwas zurückgegangen. Am Montag lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 34,4 - nach 36,2 am Sonntag. Eine Woche zuvor hatte die Landesmeldestelle sie mit 42,3 angegeben.

Innerhalb eines Tages wurden 94 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten vom Montagabend hervorgeht. Tags zuvor waren es 28, am Montag vergangener Woche 146.

Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle seit Beginn der Pandemie wuchs um drei auf jetzt 1681. In den Krankenhäusern wurden 68 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 16 auf der Intensivstation lagen; 9 Patienten wurden dort beatmet.

Rund 71.000 Menschen gelten als genesen. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin in Neumünster mit 78,8, am niedrigsten in Schleswig-Flensburg mit 12,8.

Update, 20. September, 18.45 Uhr: Corona-Spürhunde im Einsatz

Hannover - Nach dem ersten Praxiseinsatz von Corona-Spürhunden bei einem Konzert hat die Tierärztliche Hochschule Hannover ein positives Zwischenfazit gezogen.

Die Hunde hätten alle eingebauten Schweißproben erkannt, teilte die Hochschule am Montag mit. Um wie viele Proben es sich dabei handelte, war zunächst nicht bekannt. Bei dem Konzert wurden demnach inaktivierte positive Proben platziert. Damit sollte kontrolliert werden, ob die Tiere in der Lage sind, mit dem Coronavirus infizierte Menschen zu erkennen.

Die Spürhunde waren am Sonntag beim Konzert der Band "Fury in the Slaughterhouse" in Hannover im Einsatz. Zugelassen waren 500 Besucher, alle mussten vorher einen Antigen-Schnelltest und einen PCR-Test machen und eine Schweißprobe für die Hunde abgeben.

Fünf bis sechs Hunde sollten im Einsatz sein, dabei sollten die Tiere nicht durch die Menschenmenge laufen, sondern davon abgesondert die Proben beschnüffeln.

Update, 20. September, 13.27 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 36,2

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Schleswig-Holstein erneut leicht gesunken. Am Sonntag lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 36,2 - nach 37,7 am Samstag, wie aus Daten der Landesregierung vom Sonntagabend hervorgeht.

Eine Woche zuvor hatte die Landesmeldestelle sie mit 43,1 angegeben. Innerhalb eines Tages wurden 28 neue Corona-Fälle gemeldet. Tags zuvor waren es 87, am Sonntag der vergangenen Woche 55.

Es wurde seit Samstag ein weiterer Corona-Todesfall bekannt, die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 1678. In den Krankenhäusern wurden zuletzt 65 Covid-19-Patienten behandelt - 21 von ihnen lagen auf der Intensivstation; 9 Patienten werden dort beatmet.

Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Land weiterhin in Neumünster mit 77,6 - am niedrigsten in Schleswig-Flensburg mit 11,8.

Update, 20. September, 13.19 Uhr: Inzidenz wieder gesunken - 92 neue Corona-Fälle registriert

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder gesunken. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche fiel nach Angaben der Gesundheitsbehörde am Montag deutlich auf 64,7. Am Tag zuvor war sie erstmals seit dem 10. September wieder gestiegen und hatte einen Wert von 68,0 erreicht. Vor einer Woche hatte der Wert noch 82,5 betragen.

Den Angaben zufolge kamen am Montag 92 neu nachgewiesene Ansteckungen hinzu. Das sind 52 weniger als am Sonntag und 103 weniger als vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) um einen auf 1692.

Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 89.803 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 83.600 von ihnen gelten dem RKI zufolge als genesen.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden am Montagvormittag 47 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 26 invasiv beatmet werden mussten. Die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt hatte die Gesundheitsbehörde zuletzt am Freitag mit 132 angegeben, die der Intensivpatienten mit 48.

Bis einschließlich Sonntag wurden 1.308.535 Hamburgerinnen und Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 70,6 Prozent der Einwohner. 1.235.626 Menschen oder 66,7 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft. Eine Auffrischungsimpfung erhielten in Hamburg bislang 3838 Frauen und Männer.

Update, 20. September, 11.14 Uhr: Inzidenzen im Nordwesten nehmen wieder zu

Hannover - Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich wieder leicht verstärkt. Nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auf 58,6 - so viele Menschen pro 100.000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Virus an.

Am Sonntag hatte der Wert bei 58,3 gelegen. Es wurden landesweit 211 neue Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet. Zudem wurden 2 Todesfälle neu registriert, die Gesamtzahl erhöhte sich damit auf 5911.

In Bremen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag auf 110,9 nach 104,8 einen Tag zuvor. Das kleinste Bundesland hat damit weiter den höchsten Wert unter allen Bundesländern - vor Baden-Württemberg und Bayern. Weitere Todesfälle gab es nicht.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen sank am Montag leicht auf 4,6 - nach 4,7 am Vortag.

Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken ging von 5,7 Prozent auf 5,4 Prozent zurück. Hier bleibt der Schwellenwert von 5 Prozent für die erste Warnstufe weiterhin überschritten. Weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Update, 20. September, 8.07 Uhr: Mehr Freiheiten dank 3G-Regel in Schleswig-Holstein

Kiel - In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens kehrt für Geimpfte, Genesene und Getestete in Schleswig-Holstein trotz der Corona-Pandemie wieder ein Stück Normalität ein.

Überall dort, wo die sogenannte 3G-Regelung in Innenbereichen gilt, sind am Montag bisherige Vorschriften weggefallen. Dazu zählen die Maskenpflicht und auch Kapazitätsbeschränkungen für Veranstaltungen drinnen.

Mehr lest ihr im Artikel "Dank 3G-Regel: Etliche Corona-Vorschriften im Norden weggefallen".

Update, 19. September, 16.39 Uhr: Corona-Inzidenz in MV leicht gestiegen

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern bleiben die Corona-Zahlen bei minimalen Veränderungen weitgehend stabil. Nach 22 bestätigten Neuinfektionen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock auf 31,8 leicht an.

Am Tag zuvor hatte der Wert bei 31,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen gelegen. Am Samstag waren 61 Neuinfektionen gemeldet worden, am Sonntag vor einer Woche 45.

Die Corona-Ampel-Karte des Landes weist weiter alle Landkreise mit Grün aus, auch in Nordwestmecklenburg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen unter dem Schwellenwert von 50.

In den Krankenhäusern des Landes sind nach Angaben des Landesamtes unverändert 36 Covid-Patienten. Die Hospitalisierungs-Inzidenz, maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, sank von 0,9 auf 0,7 Neuaufnahmen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. 13 Erkrankte werden noch immer auf einer Intensivstation behandelt. Es wurde kein neuer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 1.045.851 Mecklenburger und Vorpommern oder 64,9 Prozent der Einwohner des Landes. 61,5 Prozent und damit 991.197 Menschen besitzen einen vollständigen Impfschutz.

Update, 19. September, 15.22 Uhr: Kaum Verstöße gegen Corona-Regeln auf der Reeperbahn

Im Fenster einer Kiez-Kneipe hängt ein Zettel zur 2G-Regel.
Im Fenster einer Kiez-Kneipe hängt ein Zettel zur 2G-Regel.

Hamburg – Trotz voller Straßen, Bars und Restaurants haben sich die Besucher auf der Reeperbahn am Wochenende weitgehend an die Corona-Regeln gehalten.

In der Nacht zu Samstag seien in der Spitze rund 11.000 Feiernde unterwegs gewesen und in der Nacht darauf in der Spitze bis zu 25.000 Menschen, wie eine Polizeisprecherin am Sonntag in Hamburg sagte.

Dabei sei es vor allem vor Lokalen, die nur genesene und geimpfte Besucher zugelassen haben, wegen der Kontrollen zu Menschentrauben gekommen. Das hätten die Beamten aber durch Gespräche lösen und so die Besucherströme entzerren können.

Darüber hinaus wurden in der Nacht zu Samstag sechs Verstöße gegen das Alkoholmitführ- oder das Alkoholausschankverbot festgestellt.

In der Nacht zu Sonntag wurde nur ein Verstoß gegen das Alkoholmitführgebot aufgenommen. An beiden Tagen sei die Außengastronomie des Kiezes zu 100 Prozent ausgelastet gewesen.

Update, 19. September, 14.55 Uhr: Gesundheitsbehörde ruft Vereine zu Impfaktionen auf

Hamburg – Die Hamburger Gesundheitsbehörde hat Organisationen und Vereine zu Impfaktionen aufgerufen. Senatorin Melanie Leonhard (SPD) appellierte am Sonntag an die Bürger: "Wenn Sie beispielsweise in einem Verein engagiert sind, können Sie eine eigene Impfaktion organisieren, um bisher nicht Geimpfte zu erreichen."

Wer vor Ort gut vernetzt sei und sich zutraue, bisher ungeimpfte Personen zu erreichen, könne eine lokale Aktion in Zusammenarbeit mit einem niedergelassenen Arzt veranstalten. Sollte das nicht möglich seien, könne auch ein mobiles Impfteam der Stadt Hamburg in Anspruch genommen werden. Vereine mit geeigneten Räumlichkeiten können sich unter corona@soziales.hamburg.de per Mail an die Behörde wenden.

80 Prozent der impffähigen Bevölkerung Hamburgs beziehungsweise 70,5 Prozent der Gesamtbevölkerung sind schon mindestens einmal geimpft, aber Tausende Hamburger könnten sich noch impfen lassen. "Ich möchte Sie einladen, sich noch vor den Herbstferien mit dem Thema zu beschäftigen und eines der vielen Impfangebote zu nutzen", erklärte Leonhard.

Es gebe jeden Tag etliche Neuinfektionen in Hamburg, die Erfahrungen der vergangenen Monate zeigten jedoch, dass eine Impfung wirksam vor einem schweren Krankheitsverlauf schütze.

Update, 19. September, 12.43 Uhr: Corona-Inzidenz steigt leicht - RKI meldet 14 neue Todesfälle

Hamburg – Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht gestiegen, gleichzeitig hat die Zahl der Todesfälle sprunghaft zugenommen. So meldete das Robert Koch-Institut am Sonntagmorgen 14 neue Tote. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich dem Institut zufolge auf 1691.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg zudem von 67,4 am Vortag leicht auf 68,0, wie die Gesundheitsbehörde am Sonntag mitteilte. Vor einer Woche hatte der Wert noch 84,6 betragen.

Seit dem 10. September und bis zum Samstag war die Tendenz in Hamburg noch rückläufig. Den Angaben zufolge kamen am Sonntag 144 neu nachgewiesene Ansteckungen hinzu. Das sind 6 weniger als am Samstag und 11 mehr als vor einer Woche.

Bundesweit ging die Sieben-Tage-Inzidenz den sechsten Tag in Folge zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Sonntagmorgen mit 70,5 an. Am Vortag hatte die Inzidenz 72,0 betragen, vor einer Woche 80,2.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 89.711 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 83.500 von ihnen gelten dem RKI zufolge als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 132 Covid-19-Patienten behandelt, 7 weniger als am Donnerstag; 48 von ihnen lagen auf Intensivstationen, 3 weniger als am Vortag.

Bis einschließlich Freitag wurden 1.306.253 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 70,5 Prozent der Einwohner. 1.232.920 Menschen oder 66,6 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft.

Damit kommt die Hansestadt im Ländervergleich auf Platz 4. Nur Bremen, das Saarland und Schleswig-Holstein haben eine höhere Quote. Bundesweit sind 67,1 der Bevölkerung wenigstens einmal und 62,9 Prozent vollständig geimpft.

Update, 19. September, 11.02 Uhr: Weiter leicht rückläufige Corona-Inzidenzen im Nordwesten

Hannover - In Niedersachsen und Bremen ist das Corona-Infektionsgeschehen weiterhin leicht rückläufig - eine deutliche Abnahme der Neuansteckungen ist aber nach wie vor nicht in Sicht. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen sank die Sieben-Tage-Inzidenz im niedersächsischen Landesschnitt auf zuletzt 58,3.

Am Vortag hatte die Zahl hinzu gekommener Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche mit 59,1 geringfügig höher gelegen, am Freitag hatte sie 61,8 betragen. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger wurden nicht gemeldet.

In Bremen ging die Sieben-Tage-Inzidenz laut Stand vom Sonntag auf 104,8 zurück, nach 105,9 am Samstag. Das kleinste Bundesland hat damit jedoch weiter den höchsten Wert unter allen Bundesländern, vor Baden-Württemberg und Bayern. Es gab zudem einen weiteren Todesfall.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen stagnierte wie schon am Samstag bei 4,7. Keine Änderung gab es beim Anteil der Intensivbetten-Belegung, sie blieb bei 5,7 Prozent - hier ist der Schwellenwert von 5 Prozent für die erste Warnstufe nun den siebten Tag in Folge überschritten. Weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt mindestens fünf Tage lang die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 50 überschreitet, sind zum Beispiel Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich.

Weiter ausschlaggebend sind die Zahlen der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im landesweiten Durchschnitt sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.

Update, 18. September, 16.55 Uhr: Corona-Inzidenz in MV erneut leicht gesunken

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Ausbreitung des Coronavirus weiter leicht abgeschwächt. Nach 61 bestätigten Neuinfektionen ging die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonnabend nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock auf 31,5 zurück. Am Tag zuvor hatte der Wert bei 32,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen gelegen. Am Freitag waren 77 Neuinfektionen gemeldet worden, am Samstag vor einer Woche 62.

Die Corona-Ampel-Karte des Landes weist jetzt alle Landkreise mit Grün aus, auch in Nordwestmecklenburg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen unter dem Schwellenwert von 50.

In den Krankenhäusern des Landes sind nach Angaben des Landesamtes unverändert 36 Covid-Patienten. Die Hospitalisierungs-Inzidenz, maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, sank von 1,1 auf 0,9 Neuaufnahmen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. 13 Erkrankte werden auf einer Intensivstation behandelt, einer weniger als am Tag zuvor. Es wurde ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 1.045.851 Mecklenburger und Vorpommern oder 64,9 Prozent der Einwohner des Landes. 61,5 Prozent und damit 991.197 Menschen besitzen einen vollständigen Impfschutz.

Update, 18. September, 12.31 Uhr: Corona-Inzidenz sinkt weiter - Zwei Drittel vollständig geimpft

Hamburg – Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche ging von 68,9 auf 67,4 zurück, wie die Gesundheitsbehörde am Samstag mitteilte.

Vor einer Woche hatte der Wert noch 86,4 betragen. Seit dem 10. September ist die Tendenz in Hamburg rückläufig. Den Angaben zufolge kamen am Samstag 150 neu nachgewiesene Ansteckungen hinzu. Das sind 15 weniger als am Freitag und 28 weniger als vor einer Woche.

Bundesweit ging die Sieben-Tage-Inzidenz den fünften Tag in Folge zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Samstagmorgen mit 72,0 an. Am Vortag hatte die Inzidenz 74,4 betragen, vor einer Woche 82,8.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 89.567 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 83.400 von ihnen gelten dem RKI zufolge als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich dem Institut zufolge um 2 auf 1677.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 132 Covid-19-Patienten behandelt, 7 weniger als am Donnerstag; 48 von ihnen lagen auf Intensivstationen, 3 weniger als am Vortag.

Bis einschließlich Freitag wurden 1.306.253 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 70,5 Prozent der Einwohner. 1.232.920 Menschen oder 66,6 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft.

Damit kommt die Hansestadt im Ländervergleich auf Platz 4. Nur Bremen, das Saarland und Schleswig-Holstein haben eine höhere Quote. Bundesweit sind 67,1 der Bevölkerung wenigstens einmal und 62,9 Prozent vollständig geimpft.

Update, 18. September, 10.45 Uhr: Corona-Inzidenzen in Niedersachsen und Bremen sinken

Hannover – Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen schwächt sich weiter ab. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am Samstag im Landesdurchschnitt bei 59,1 - so viele Menschen pro 100.000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Virus an. Am Freitag hatte der Wert bei 61,8 gelegen. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Es wurden landesweit 719 neue Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet. Sieben Todesfälle kamen hinzu, so dass die Gesamtzahl auf 5909 stieg.

In Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag von 108,9 auf 105,9. Das kleinste Bundesland hat damit weiter den höchsten Wert unter den Bundesländern.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen stagnierte auch am Samstag bei 4,7. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken stieg dagegen leicht auf 5,7 Prozent der Gesamtkapazität, nach 5,3 Prozent am Vortag. Damit bleibt in dieser Kategorie der Schwellenwert von 5 Prozent für die erste Warnstufe den sechsten Tag in Folge überschritten, weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 50 überschreitet, sind zum Beispiel Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich.

Weiter ausschlaggebend sind die Zahlen der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im landesweiten Durchschnitt sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.

Update, 17. September, 21.40 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 39,6

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist leicht gesunken.

Am Freitag lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 39,6 - nach 40,4 am Donnerstag. Eine Woche zuvor hatte die Landesmeldestelle sie mit 44,6 angegeben.

Innerhalb eines Tages wurden 160 neue Corona-Fälle gemeldet, wie aus den Daten vom Freitagabend hervorgeht. Tags zuvor waren es 206, am Freitag der vergangenen Woche 179.

Es wurden seit Donnerstag zwei weitere Corona-Todesfälle registriert. Die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie liegt damit nun bei 1677. In den Krankenhäusern werden derzeit 65 Covid-19-Patienten behandelt - 21 von ihnen liegen auf der Intensivstation. Neun Patienten werden dort beatmet.

Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Land weiterhin in Neumünster mit 88,9 - am niedrigsten nun in Schleswig-Flensburg mit 15,8.

Update, 17. September, 21.36 Uhr: Neue Corona-Verordnung: Masken auf privaten Feiern und im Wahllokal

Hamburg - Der Hamburger Senat hat am Freitag seine Corona-Verordnung geändert.

Nach den neuen Bestimmungen, die ab Samstag gelten, dürfen an privaten Feiern in Innenräumen höchstens 50 und im Freien 100 Personen teilnehmen. Vollständig geimpfte und genesene Menschen werden dabei nicht mitgezählt, die ungeimpften brauchen jedoch einen negativen Testnachweis.

In Innenräumen außerhalb der privaten Wohnung gilt Maskenpflicht, sofern die Gäste sich im Raum bewegen. Das Tanzen ist erlaubt. Mittanzen dürfen auch bis zu zehn ungeimpfte Gäste.

Das Hamburger Oberverwaltungsgericht hatte im August das grundsätzliche Tanzverbot auf einer Hochzeitsfeier für unrechtmäßig erklärt. Im September entschieden die Richter, dass auf einer großen Geburtstagsfeier in einer angemieteten Räumlichkeit nur mit Maske getanzt werden dürfe, auch wenn alle Tänzer geimpft oder genesen sind. Das Gericht wies zugleich darauf hin, dass die Abgrenzung zwischen einer privaten Feier und einer Veranstaltung schwierig sei.

Der Senat legte jetzt auch fest, dass bei der Bundestagswahl grundsätzlich Maskenpflicht im Wahllokal gilt. Wähler, die eine Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht tragen können, brauchen ein ärztliches Attest. Wahlhelfer und -beobachter, die keine Maske tragen können, müssen Impfung, Genesung oder einen tagesaktuellen PCR-Test nachweisen. Außerdem müssen sie ihre Kontaktdaten angeben.

Die Verordnung gilt vorerst nur bis zum 25. September, wie Senatssprecher Marcel Schweitzer mitteilte. Damit läuft sie einen Tag vor der Wahl aus.

Update, 17. September, 12.59 Uhr: Corona-Inzidenz in Hamburg sinkt auf 68,9 - Weniger Klinikpatienten

Die Hamburger Landungsbrücken mit der Elbphilharmonie im Hintergrund. Die Corona-Inzidenz ist in der Hansestadt deutlich gesunken. (Archivfoto)
Die Hamburger Landungsbrücken mit der Elbphilharmonie im Hintergrund. Die Corona-Inzidenz ist in der Hansestadt deutlich gesunken. (Archivfoto)  © Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg - In Hamburg ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen weiter deutlich gesunken. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde kamen am Freitag 165 neu nachgewiesene Ansteckungen hinzu. Das sind 41 weniger als am Donnerstag und 104 weniger als vor einer Woche.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank damit von 74,4 auf 68,9. Vor einer Woche hatte der Wert noch 90,1 betragen.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Hamburger Gesundheitsbehörde mindestens 89.417 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 83.100 von ihnen gelten dem RKI zufolge als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich dem Institut zufolge um 7 auf 1675.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Donnerstag 139 Covid-19-Patienten behandelt, 4 weniger als am Mittwoch; 51 von ihnen lagen auf Intensivstationen, 7 weniger als am Vortag.

Bis einschließlich Donnerstag wurden 1.304.167 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 70,4 Prozent der Einwohner. 1.230.036 Menschen oder 66,4 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft. Bundesweit liegen die Impfquoten bei 67,0 beziehungsweise 62,8 Prozent.

Update, 17. September, 12.19 Uhr: Tägliche Corona-Tests in erster Schulwoche nach Herbstferien

Hannover - In der ersten Schulwoche nach den Herbstferien müssen sich viele Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen wieder auf tägliche Corona-Tests einstellen. Das kündigte ein Sprecher des Kultusministeriums am Freitag in Hannover an.

Derzeit müssen sich Schülerinnen und Schüler dreimal die Woche testen, sofern sie nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind. Nach den Sommerferien waren an den ersten sieben Schultagen bereits tägliche Tests notwendig. Der erste Schultag nach den Herbstferien ist am 1. November.

Viele Schülerinnen und Schüler im Bundesland haben sich bereits impfen lassen. Von den 12 bis 17-Jährigen sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 46,2 Prozent einmal geimpft, 33 Prozent vollständig.

Mit diesen beiden Werten liegt Niedersachsen demnach über dem Bundesschnitt. Dieser beträgt 38,3 Prozent bei den ersten Impfungen in dieser Altersgruppe und 27,8 Prozent bei den vollständigen Schutzimpfungen. Wer jünger als zwölf Jahre ist, kann sich noch nicht impfen lassen.

Update, 17. September, 11.36 Uhr: Corona-Inzidenz in Niedersachsen sinkt erneut leicht

Hannover - Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich erneut etwas abgeschwächt. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am Freitag im Landesdurchschnitt bei 61,8 - so viele Menschen pro 100.000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Virus an.

Am Donnerstag hatte der Wert bei 65,6 gelegen. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Es wurden landesweit 801 neue Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet. Zudem wurden 6 Todesfälle neu registriert, die Gesamtzahl stieg damit auf 5902.

In Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag von 112,8 auf 108,9. Das kleinste Bundesland hat damit aber weiterhin den höchsten Wert unter den Bundesländern.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen stagnierte bei 4,7. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken sank dagegen leicht auf 5,3 Prozent der Gesamtkapazität, nach 5,5 Prozent am Vortag. Damit bleibt in dieser Kategorie der Schwellenwert von 5 Prozent für die erste Warnstufe den fünften Tag in Folge überschritten, weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 50 überschreitet, sind zum Beispiel Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich.

Weiter ausschlaggebend ist die Zahl der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im landesweiten Durchschnitt sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.

Auch bundesweit ist die Entwicklung der Neuinfektionen leicht rückläufig. Allerdings sind Experten skeptisch und verweisen auf das letzte Jahr, als die Zahlen um diese Zeit ebenfalls stagnierten oder sanken, aber dann zum Herbst hin wieder stark stiegen.

Update, 17. September, 6 Uhr: Seeleute leiden immer noch unter Corona-Beschränkungen

Gemeni Gallana, Seefahrer von den Philippinen, wird im Seemannsclub "Welcome" gegen Corona geimpft.
Gemeni Gallana, Seefahrer von den Philippinen, wird im Seemannsclub "Welcome" gegen Corona geimpft.  © Sina Schuldt/dpa

Bremerhaven/Hamburg - Wegen der Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie müssen Seeleute oftmals auf Landgänge während ihres Einsatzes verzichten und deutlich längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen.

Manche Reedereien verböten Schiffsbesatzungen, an Land zu gehen - aus Angst, dass sie das Coronavirus an Bord bringen, sagt Verdi-Gewerkschaftssekretärin Susana Ventura: "Das ist nicht akzeptabel und rechtlich fragwürdig." In anderen Fällen seien es Länder, die einen Zutritt selbst in medizinischen Notfällen verweigerten.

Erschwerend komme hinzu, dass die Seeleute wegen der Pandemie länger als vertraglich vereinbart an Bord blieben, weil der Crewwechsel nicht rechtzeitig klappe. "In vielen Länder gibt es Reisebeschränkungen für Seeleute aufgrund ihrer Nationalität", sagt Bianca Frömming, Vizepräsidentin des Verbandes Deutscher Kapitäne und Schiffsoffiziere.

Für einen deutschen Seemann sei es deutlich einfacher zu reisen, als für einen indischen.

Update, 16. September, 22.27 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein liegt bei 40,4

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist erstmals seit einiger Zeit leicht gestiegen.

Am Donnerstag lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 40,4 - nach 40,2 am Mittwoch. Eine Woche zuvor hatte die Landesmeldestelle sie mit 46,9 angegeben.

Innerhalb eines Tages wurden 206 neue Corona-Fälle gemeldet, wie aus den Daten vom Donnerstagabend hervorgeht. Tags zuvor waren es 230, am Donnerstag der vergangenen Woche 203.

Es wurden seit Mittwoch vier weitere Corona-Todesfälle registriert. Die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie liegt damit nun bei 1675.

In den Krankenhäusern werden derzeit 67 Covid-19-Patienten behandelt - 19 von ihnen liegen auf der Intensivstation. 9 werden dort beatmet.

Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Land weiterhin in Neumünster mit 77,6 am niedrigsten nun in Schleswig-Flensburg mit 21,2.

Update, 16. September, 16.52 Uhr: Rostocker Corona-Ampel auf "Grün" - Maskenpflicht in Schulen entfällt

Rostock - Fünf Tage, nachdem die Rostocker Corona-Ampel wieder auf "Grün" gesprungen ist, werden in der Hansestadt die vorgesehenen Erleichterungen in Kraft gesetzt.

Wie die Stadtverwaltung am Donnerstag berichtete, sind von Freitag an der Mund-Nasen-Schutz in Schulen und Horten nicht mehr zwingend erforderlich. Auch die erweiterten Testpflichten in zahlreichen Betrieben entfallen.

Dies gelte insbesondere bei Dienstleistungen im Heilmittelbereich oder bei Friseuren sowie in Kosmetikstudios, Massagepraxen, Nagel-, Sonnen, Fitness- oder Tattoostudios. Auch Restaurants, Clubs, Diskotheken, Theater oder Kinos können ungetestet besucht werden.

Update, 16. September, 16.04 Uhr: Kostenlose Tests für Schüler - Neue Corona-Regeln beschlossen

Kiel - Schleswig-Holsteins Schüler können sich auch in den Herbstferien (4. bis 16. Oktober) kostenlos auf Corona testen lassen. Das gehe in den Testzentren, bei Bedarf stellten Schulen vor den Ferien aber auch Testkits zur Verfügung, sagte Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Donnerstag. Der Test gelte 72 Stunden.

Bereits am Mittwoch hatte die Landesregierung mit der ab 20. September geltenden neue Corona-Verordnung des Landes einen Paradigmenwechsel beschlossen.

Die Corona-Beschränkungen werden damit überall aufgehoben, wo die sogenannte 3G-Regel gilt, wonach Menschen vollständig geimpft, genesen oder getestet sein müssen. Dies gilt für alle Veranstaltungen. Die Maskenpflicht gilt künftig nur noch beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr oder dem Einzelhandel.

Draußen sind zudem viele Aktivitäten wieder uneingeschränkt möglich. Kino- oder Konzertsäle können bei Einhaltung der 3G-Regel wieder voll ausgelastet werden. Bei Sportveranstaltungen gibt es keine Zuschauer-Obergrenzen mehr. Auch in Diskotheken darf wieder ohne Maske getanzt werden. Wer nicht vollständig geimpft ist, braucht aber ein höchstens sechs Stunden altes Testergebnis.

Das Abstandsgebot von 1,5 Metern ist in Schleswig-Holstein nur noch eine Empfehlung (Ausnahme sind Wahlgebäude). Die Regelungen zur Erfassung der Kontaktdaten in Innenbereichen werden nahezu aufgehoben.

Dies betrifft insbesondere Veranstaltungen, Gaststätten, Freizeit- und Kultureinrichtungen, körpernahe Dienstleistungen, Sporteinrichtungen und touristische Busfahrten. Auch im Hotel gilt künftig die 3G-Regel, die Vorgaben zu wiederholten Tests entfallen.

Update, 16. September, 12.35 Uhr: Corona-Inzidenz in Hamburg sinkt weiter

Hamburg – In Hamburg ist die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz weiter gesunken. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde kamen am Donnerstag 216 neu nachgewiesene Infektionen hinzu.

Das sind 59 weniger als am Mittwoch und 40 weniger als vor einer Woche. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank damit von 76,5 auf 74,4. Vor einer Woche hatte der Wert noch 89,7 betragen.

Auch bundesweit sank die Sieben-Tage-Inzidenz - laut Robert Koch-Institut (RKI) auf 76,3. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert deutschlandweit bei 77,9 gelegen.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 89.252 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 82.900 von ihnen gelten dem RKI zufolge als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich dem Institut zufolge um zwei auf 1668.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Mittwoch 143 Covid-19-Patienten behandelt, davon 58 auf Intensivstationen. Das waren jeweils einer weniger als am Dienstag.

Bis einschließlich Mittwoch wurden 1.302.222 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 70,3 Prozent der Einwohner. 1.225.722 Menschen oder 66,2 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft. Bundesweit liegen die Impfquoten bei 66,9 beziehungsweise 62,7 Prozent.

Update, 16. September, 11.18 Uhr: Corona-Inzidenz in Niedersachsen erneut leicht gesunken

Hannover – Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen flaut weiterhin leicht ab. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am Donnerstag im Landesdurchschnitt bei 65,6 - so viele Menschen pro 100.000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Virus an. Am Mittwoch hatte der Wert bei 68,3 gelegen.

Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Es wurden landesweit 1043 neue Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet. Zudem wurden neun Todesfälle neu registriert, die Gesamtzahl stieg damit auf 5896.

In Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag auf 112,8 nach 114,1 am Vortag. Das kleinste Bundesland hat damit aber weiterhin den höchsten Wert unter den Bundesländern.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und Patienten in Niedersachsen stieg erneut geringfügig von 4,6 auf 4,7. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken sank dagegen leicht auf 5,5 Prozent der Gesamtkapazität, nach 5,7 Prozent am Vortag. Damit bleibt in dieser Kategorie der Schwellenwert von 5 Prozent für die erste Warnstufe überschritten, weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage lang in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 50 überschreitet, sind zum Beispiel Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich.

Weiter ausschlaggebend ist die Zahl der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im landesweiten Durchschnitt sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.

Update, 15. September, 21.16 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter - auf 40,2

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist leicht weiter gesunken. Am Mittwoch lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 40,2 - nach 40,5 am Dienstag. Eine Woche zuvor hatte die Landesmeldestelle sie mit 47,2 angegeben.

Innerhalb eines Tages wurden 230 neue Corona-Fälle gemeldet, wie aus den Daten vom Mittwochabend hervorgeht. Tags zuvor waren es 199, am Mittwoch der vergangenen Woche 249.

Die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie liegt weiterhin bei 1671. In den Krankenhäusern werden wie am Vortag 70 Covid-19-Patienten behandelt - weiterhin liegen 20 von ihnen auf der Intensivstation. 11 werden dort beatmet (Vortag: 514).

Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Land weiterhin in Neumünster mit 76,3, am niedrigsten nun in Nordfriesland mit 20,9.

Update, 15. September, 17.33 Uhr: 94 neue Corona-Infektionen in MV - Inzidenz sinkt auf 36,2

Rostock - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist am Mittwoch in Mecklenburg-Vorpommern von 37,8 auf 36,2 gesunken. Vor einer Woche lag hatte sie bei 38,4 gelegen. Am Mittwoch meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock 94 nachgewiesene Neuinfektionen nach 159 am Dienstag und 130 vor einer Woche.

Die Corona-Warnampel steht laut Lagus weiter für den Großteil des Landes auf Grün. Lediglich der Landkreis Nordwestmecklenburg und der Landkreis Vorpommern-Greifswald werden gelb eingestuft, weil die Inzidenzen mit 61,4 beziehungsweise 53 über dem bisher entscheidenden Wert von 50 liegen.

Von diesem Donnerstag an ändert sich die Basis zur Einschätzung des Corona-Risikos. Ab dann soll die Hospitalisierungsrate, also die Zahl der in den zurückliegenden sieben Tagen wegen Covid-19 ins Krankenhaus gebrachten Patienten, stärker in den Vordergrund treten. Dies hatte das Kabinett am Dienstag beschlossen.

Die Hospitalisierungsrate liegt derzeit in MV bei 1 und damit im grünen Bereich. Am höchsten war sie am Mittwoch in Schwerin mit 6,3 und am niedrigsten in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Vorpommern-Rügen mit null. Ab einem Wert von acht rutscht eine Kommune in die Warnstufe gelb. Die Intensivstationen sind zu 2,5 Prozent mit Covid-Patienten belegt - auch da ist MV laut Lagus im grünen Bereich.

33 Menschen lagen am Mittwoch mit Covid-19 im Krankenhaus, sechs mehr als am Vortag und acht mehr als vor einer Woche. Auf einer Intensivstation lagen 15 Patienten, einer weniger als am Dienstag und vier mehr als vor einer Woche. Die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen seit Beginn der Pandemie blieb bei 1195. Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 47.626 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, 45.294 gelten als genesen. Unter den Ungeimpften liegt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 75,1 deutlich höher als bei den Geimpften (9,9).

Den Angaben zufolge sind bislang 64,6 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal und 61 Prozent im Land vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Update, 15. September, 17.14 Uhr: 3500 Impfungen bisher bei Aktionswoche - ungewöhnliche Hamburger Orte

Tina Fröhlich (links), Krankenschwester, klebt ein Pflaster auf den Arm einer Frau nach ihrer Corona-Impfung in der Christianskirche im Hamburger Stadtteil Ottensen.
Tina Fröhlich (links), Krankenschwester, klebt ein Pflaster auf den Arm einer Frau nach ihrer Corona-Impfung in der Christianskirche im Hamburger Stadtteil Ottensen.  © Christian Charisius/dpa

Hamburg - Bei der am Montag gestarteten bundesweiten Impfaktionswoche sind in Hamburg bereits in den ersten beiden Tagen 3500 Menschen geimpft worden. Das sagte ein Sprecher der Sozialbehörde am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Es gebe zahlreiche unkomplizierten Angebote in der Hansestadt, um noch mehr Menschen zu erreichen. Auch in der Kirchengemeinde Ottensen ließen sich am Mittwoch zahlreiche Menschen impfen. "Es zeigt sich sehr klar, dass es sehr nützlich ist, auch an ungewöhnlichen Orten zu sein", sagte der Behördensprecher.

Denn es gebe noch immer viele Menschen, die zwar theoretisch die Chance gehabt hätten, sich schon impfen zu lassen, aber es bislang noch nicht getan hätten.

Update, 15. September, 12 Uhr: Corona-Inzidenz in Hamburg sinkt weiter

Hamburg - In Hamburg ist die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz weiter gesunken. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde kamen am Mittwoch 275 neu nachgewiesene Infektionen hinzu. Das sind zwar 85 mehr als am Dienstag, aber 60 weniger als vor einer Woche. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank damit von 79,6 auf 76,5. Vor einer Woche hatte der Wert noch 94,5 betragen.

Auch bundesweit sank die Sieben-Tage-Inzidenz - laut Robert Koch-Institut (RKI) auf 77,9. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert deutschlandweit bei 81,1 gelegen, vor einer Woche bei 82,7.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 89.036 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 82.700 von ihnen gelten dem RKI zufolge als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich dem Institut zufolge um 4 auf 1666.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Dienstag 144 Covid-19-Patienten behandelt, davon 57 auf Intensivstationen. Das waren 17 beziehungsweise 7 mehr als zuletzt am Freitag gemeldet.

Update, 15. September, 11.11 Uhr: Corona-Inzidenz in Niedersachsen sinkt - 1033 neue Covid-19-Fälle

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist gesunken. 68,3 Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich binnen einer Woche landesweit mit dem Virus angesteckt, wie aus Daten des des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch hervorgeht. 1033 neue Covid-19-Fälle wurden registriert. Am Dienstag hatte die Inzidenz bei 73,0 gelegen.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Fälle als neue Maßzahl nahm allerdings erneut geringfügig von 4,5 auf 4,6 zu. Vier weitere Todesfälle wurden gemeldet, die Gesamtzahl stieg damit auf 5887.

In Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen auf 114,1 nach 117,3 am Vortag. Das kleinste Bundesland hat damit aber weiterhin den höchsten Wert unter den Bundesländern. Es gab aber keinen weiteren Todesfall, so dass die Zahl der Corona-Opfer weiter bei 503 liegt.

Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Patienten in Niedersachsen stieg leicht auf 5,7 Prozent der Gesamtkapazität, nach 5,2 Prozent am Vortag. Damit bleibt der erste Schwellenwert von 5 Prozent überschritten, weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage lang in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 50 überschreitet, sind etwa Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich.

Weiter ausschlaggebend ist die Zahl der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im Land sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen. Ab einem Wert von 6 ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind 9 und 12.

Update, 14. September, 21.24 Uhr: 199 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein - Inzidenz sinkt leicht

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist erneut leicht gesunken.

Am Dienstag lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 40,5 - nach 42,3 am Montag. Eine Woche zuvor hatte die Landesmeldestelle sie mit 49,1 angegeben.

Innerhalb eines Tages wurden 199 neue Corona-Fälle gemeldet, wie aus den Daten vom Dienstagabend hervorgeht. Tags zuvor waren es 146, am Dienstag der vergangenen Woche 255.

Die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie stieg um 3 auf 1671. In den Krankenhäusern werden 70 Covid-19-Patienten behandelt, davon 20 auf der Intensivstation. 15 werden dort beatmet (Vortag: 14).

Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Land in Neumünster mit 78,8, am niedrigsten ist der Wert weiterhin in Schleswig-Flensburg mit 21,2 (Vortag: 20,7).

Update, 14. September, 17.42 Uhr: Regierung lockert Quarantäne-Bestimmungen für Kitas

In Kitas werden die Quarantäne-Bestimmungen gelockert. (Symbolbild)
In Kitas werden die Quarantäne-Bestimmungen gelockert. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/dpa

Schwerin - Die Landesregierung lockert die Quarantäne-Bestimmungen für Kitas in Mecklenburg-Vorpommern. "Die Auswertung bisheriger Corona-Infektionen zeigt, dass es im Kitabereich bei Einhaltung der Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften zu wenigen Folgefällen kommt. Deshalb muss dort nicht mehr zwingend für die ganze Gruppe eine Quarantäne angeordnet werden", teilte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) am Dienstag in Schwerin mit.

Nach ihren Angaben wurden in 20 Kindertageseinrichtungen des Landes bislang 28 Infektionsfälle registriert. Dabei waren 15 Kinder und 6 Kita-Beschäftigte betroffen. Hinzu kamen 7 Kinder als sogenannte Folgefälle.

Bis auf weiteres sollen daher nun bei einer Corona-Infektion ohne weitere Folgefälle in der Kita nur noch Kinder, die auch engen privaten Kontakt zu Infizierten hatten, für zehn Tage in Quarantäne. Nach fünf Tagen besteht aber die Möglichkeit der Freitestung mittels PCR-Test. Den übrigen Kindern der Gruppe ist der Kita-Besuch den Angaben zufolge weiter möglich.

Allerdings müssten sie in der angestammten Gruppe bleiben und von fest zugeordnetem Personal betreut werden. Kommt es innerhalb von fünf Tagen zu keinen Folgefällen, erfolgt eine PCR-Testung aller Beteiligten. Fällt diese negativ aus, kann zum Normalbetrieb zurückgekehrt werden.

Sollten die Corona-Infektionen im Land drastisch zunehmen und die Corona-Ampel regional auf die höchste Stufe "Rot" springen, wird laut Drese durch das zuständige Gesundheitsamt bei Auftreten eines Infektionsfalls wieder Quarantäne für die gesamte Gruppe angeordnet.

"Ziel unserer Maßnahmen ist, die Betreuung der Kinder nicht oder nur kurzzeitig zu unterbrechen. Im Einzel- oder Zweifelsfall gilt immer die Anordnung des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes als maßgeblich."

Update, 14. September, 17.19 Uhr: 159 neue Corona-Infektionen in MV - Inzidenz bei 37,8

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag 159 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Zuletzt haben sich binnen einer Woche je 100.000 Einwohner 37,8 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Dienstag berichtete. Vor einer Woche hatte das Lagus eine Sieben-Tage-Inzidenz von 36,4 und 162 Neuinfektionen vermeldet.

Die Corona-Warnampel steht laut Lagus weiter für den Großteil des Landes auf Grün. Lediglich der Landkreis Nordwestmecklenburg und nun auch der Landkreis Vorpommern-Greifswald werden gelb eingestuft, hier liegen die Inzidenzen bei 75,3 beziehungsweise 53,4. Am niedrigsten liegt sie mit 20,3 im Kreis Ludwigslust-Parchim.

16 Corona-Patienten lagen Stand Montag auf der Intensivstation, vier mehr als am Vortag. Die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen seit Beginn der Pandemie blieb bei 1195.

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 47.533 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, 45.216 gelten als genesen. Unter den Ungeimpften liegt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 77,7 deutlich höher als bei den Geimpften (10,6).

Den Angaben zufolge sind bislang 64,5 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal und 60,9 Prozent im Land vollständig gegen das Coronavirus geimpft worden.

Update, 14. September, 12.24 Uhr: Corona-Inzidenz in Hamburg wieder unter 80

Hamburg – In Hamburg ist Sieben-Tage-Inzidenz wieder unter 80 gesunken. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde kamen am Dienstag 190 neu nachgewiesene Corona-Fälle hinzu.

Das sind 35 mehr als am Montag, aber 55 weniger als vor einer Woche. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank damit von 82,5 auf 79,6. Vor einer Woche hatte der Wert noch 90,2 betragen.

Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 88.761 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 82.500 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, gab das Institut unverändert mit 1662 an.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden am Dienstagvormittag laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 57 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 28 invasiv beatmet werden mussten.

Die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt hatte die Gesundheitsbehörde zuletzt am Freitag mit 127 angegeben, die der Intensivpatienten mit 50.

Update, 14. September, 12 Uhr: Rund 1000 Corona-Infektionen unter Schülern in diesem Schuljahr

Hannover – Im neuen Schuljahr sind in Niedersachsen bislang rund 1000 Corona-Infektionen von Schülerinnen und Schülern gemeldet worden.

Das sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstag im Landtag in Hannover. Insgesamt gibt es demnach im Bundesland rund 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler. Das neue Schuljahr hat am 2. September begonnen.

Zu Beginn des Schuljahres mussten sich Schüler jeden Tag auf das Coronavirus testen, seit dieser Woche ist dies nur noch dreimal wöchentlich nötig - montags, mittwochs und freitags. Wer vollständig geimpft oder genesen ist, muss sich nicht testen.

Update, 14. September, 10.48 Uhr: 2G-Regel für weitere Bereiche in Niedersachsen

Hannover - Die sogenannte 2G-Regel soll in Niedersachsen künftig in mehr Bereichen angewendet werden können - etwa in der Gastronomie, der Kultur, bei Veranstaltungen oder dem Sport.

Das kündigte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstag im Landtag in Hannover an. Dort sollen dann die Maskenpflicht und das Abstandhalten entfallen.

Mehr dazu lest Ihr im Artikel "Ungeimpfte müssen mit weiteren Einschränkungen rechnen".

Update, 14. September, 10.14 Uhr: Corona-Inzidenzen in Niedersachsen beinahe unverändert

Hannover - Die Corona-Infektionslage in Niedersachsen hat sich am Dienstag kaum verändert - insgesamt bleibt die Zahl der Neuinfektionen in etwa in der Größenordnung der vergangenen Tage. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Dienstagmorgen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 73,0.

Am Montag hatten sich im Schnitt noch 75,8 Menschen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche mit dem Virus angesteckt. Es ist also ein leichter Rückgang - gleichzeitig nahm jedoch die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Fälle als neue Maßzahl geringfügig von 4,4 auf 4,5 zu.

Zuletzt wurden sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger in Niedersachsen gemeldet, die Gesamtzahl stieg damit auf 5883. Im kleinsten Bundesland Bremen verharrte die allgemeine Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen bei 117,3 - nach wie vor der höchste Wert unter den Bundesländern. Hier starb ein weiterer Patient, die Zahl der Corona-Opfer steht dort nun bei 503.

Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Patienten in Niedersachsen stieg leicht auf 5,2 Prozent der Gesamtkapazität, nach 5,1 Prozent am Vortag. Damit bleibt der erste Schwellenwert von 5 Prozent überschritten, weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage lang in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 50 überschreitet, sind etwa Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich.

Weiter ausschlaggebend ist die Zahl der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im Land sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.

Im landesweiten Schnitt wurden mit Stand Dienstagmorgen in den vergangenen sieben Tagen statistisch gesehen 4,5 von 100.000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von 6 ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind 9 und 12.

Update, 13. September, 22 Uhr: 146 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein - Inzidenz sinkt leicht

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist erneut leicht gesunken.

Am Montag lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 42,3 - nach 43,1 am Samstag. Eine Woche zuvor hatte die Landesmeldestelle sie mit 50,8 angegeben.

Innerhalb eines Tages wurden 146 neue Corona-Fälle gemeldet, wie aus den Daten vom Montagabend hervorgeht. Tags zuvor waren es 55, am Montag der vergangenen Woche 171.

Die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie stieg um 2 auf 1668. In den Krankenhäusern werden 71 Covid-19-Patienten behandelt, davon 21 auf der Intensivstation. 14 werden dort beatmet (Vortag: 16).

Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Land in Neumünster, am niedrigsten ist der Wert weiterhin in Schleswig-Flensburg mit 20,7 (Vortag: 22,7).

Update, 13. September, 16.50 Uhr: 31 neue Corona-Infektionen in MV - Inzidenz bei 38,7

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind zum Wochenbeginn 31 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Zuletzt haben sich binnen einer Woche je 100.000 Einwohner 38,7 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Montag berichtete. Am Montag vor einer Woche hatte das Lagus eine Sieben-Tage-Inzidenz von 34,5 und 19 Neuinfektionen vermeldet.

Die Corona-Warnampel steht laut Lagus weiter für den Großteil des Landes auf grün. Lediglich der Landkreis Nordwestmecklenburg wird gelb eingestuft, hier liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 74,1. Am niedrigsten liegt sie mit 19,4 im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Zwölf Corona-Patienten lagen Stand Montag auf der Intensivstation, einer mehr als am Vortag. Die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen seit Beginn der Pandemie blieb bei 1195.

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 47.374 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, 45.125 gelten als genesen. Unter den Ungeimpften liegt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 76,2 deutlich höher als bei Geimpften (13,1)

Den Angaben zufolge sind bislang 64,4 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal und 60,8 Prozent im Land vollständig gegen das Coronavirus geimpft worden. Am Freitag hatten sich zahlreiche Menschen im Rahmen des Landesimpftags immunisieren lassen.

Im Rahmen einer Aktionswoche gehen Bund, Länder und Kommunen diese Woche mit Impfaktionen gezielt auf die Menschen zu, die bisher keine Corona-Impfung erhalten haben.

Update, 13. September, 15.34 Uhr: Bundeswehreinsatz zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Hamburg endet

Hamburg - Die Bundeswehr stellt ihre Amtshilfe während der Corona-Pandemie in Hamburg nach fast eineinhalb Jahren voraussichtlich Ende des Monats ein.

Insgesamt seien seit April 2020 rund 2000 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz gewesen, sagte der Kommandeur des Landeskommandos, Kapitän zur See Michael Giss, am Montag bei einer Feierstunde zum Auslaufen des Einsatzes.

Rund 50 Amtshilfeanträge seien vom Landeskommando Hamburg koordiniert worden. Eingesetzt waren die Soldaten zunächst in Hamburger Pflegeeinrichtungen, dann am Flughafen und in allen Gesundheitsämtern der Hansestadt. Bis Ende September seien noch rund 50 Bundeswehrangehörige aus Husum und Jagel im Einsatz.

Die Soldaten und Soldatinnen unterstützten unter anderem bei der Kontaktnachverfolgung, halfen in Impfzentren oder stellten Infrastruktur zur Verfügung. An der Feierstunde nahmen unter anderem Bürgermeister Peter Tschentscher, Sozialsenatorin Melanie Leonhard und Innensenator Andy Grote (alle SPD) teil.

Update, 13. September, 14.55 Uhr: Auffrischungsimpfungen in Bremen für medizinisches Personal

Bremen - Eine dritte Corona-Impfung ist in Bremen von diesem Montag an für weitere Personengruppen möglich.

Medizinisches Personal sowie Frauen und Männer ab 60 Jahren, deren vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt, könnten im Impfzentrum Bremen eine Auffrischungsimpfung erhalten, teilte das Gesundheitsressort am Montag mit.

Das Angebot richtet sich zudem an Personen, die ausschließlich mit Vektor-Impfstoffen von Astrazeneca oder Johnson & Johnson geimpft wurden und deren vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Auffrischungsimpfungen sind nur mit Termin möglich. Gespritzt wird der Impfstoff von Biontech oder Moderna - je nach Verfügbarkeit.

Seit Anfang September können Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal von Pflegeeinrichtungen eine dritte Corona-Schutzimpfung bekommen. Dafür sind mobile Teams im Einsatz.

Dem Gesundheitsressorts zufolge haben seit dem 6. September rund 3000 Menschen Auffrischungsimpfungen erhalten. Die dritte Impfung soll einen hohen Schutz aufrechterhalten.

Update, 13. September, 14.08 Uhr: Ärztekammer ruft Unentschlossene zur Corona-Schutzimpfung auf

Mit Blick auf die zunehmende Zahl an Erkrankungen ruft die Ärztekammer zur Corona-Schutzimpfung auf. (Symbolbild)
Mit Blick auf die zunehmende Zahl an Erkrankungen ruft die Ärztekammer zur Corona-Schutzimpfung auf. (Symbolbild)  © Christian Charisius/dpa

Hamburg – Anlässlich der bundesweit angelaufenen Corona-Impfaktionswoche hat auch die Ärztekammer Hamburg noch Ungeimpfte aufgerufen, sich zu schützen.

"Nutzen Sie eines der vielen unkomplizierten Angebote", erklärten Kammerpräsident Pedram Emami und Vizepräsidentin Birgit Wulff am Montag.

"Jeder und jede über 12 Jahren kann sich jetzt impfen lassen und damit seinen Beitrag dazu leisten, dass wir uns weiter in Richtung Normalität entwickeln können statt immer nur über Beschränkungen zu diskutieren."

Mit Blick auf die zunehmende Zahl an Erkrankungen warnten sie davor, die Pandemie für bereits erledigt zu halten. "In Hamburg müssen um die 50 Patienten wegen einer Covid-19-Infektion intensivmedizinisch betreut werden. Das sind bereits wieder halb so viele wie auf dem Höhepunkt der Pandemie. Und dass, obwohl der Winter noch in weiter Ferne liegt", sagte Emami.

Update, 13. September, 13.16 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt auf 82,5

Hamburg – In Hamburg ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Wochenvergleich weiter gesunken. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde kamen am Montag 155 neu nachgewiesene Infektionen hinzu.

Das sind 22 mehr als am Sonntag und 40 weniger als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, sank von 84,6 auf 82,5. Vor einer Woche hatte der Wert 90,7 betragen.

Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 88.571 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 82.500 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg dem Institut zufolge um 3 auf 1662.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden am Montagvormittag laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 50 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 28 invasiv beatmet werden mussten.

Die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt hatte die Gesundheitsbehörde zuletzt am Freitag mit 127 angegeben, die der Intensivpatienten auch mit 50.

Update, 12. September, 20.36 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein stagniert

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein hat sich kaum verändert. Am Sonntag lag die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 43,1, nach 43,3 am Samstag.

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 55 neue Corona-Infektionen registriert, wie aus den Daten der Landesmeldestelle vom Sonntagabend hervorgeht. Am Tag zuvor waren es 169, am vergangenen Sonntag 54.

Die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie beträgt unverändert 1666. In den Krankenhäusern wurden den Angaben zufolge wie am Samstag und Freitag 69 Covid-19-Patienten behandelt. Es lagen weiterhin 21 von ihnen auf der Intensivstation. 16 werden dort beatmet (Vortag: 16).

Unter den Kreisen bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in Kiel am höchsten, nun mit 69,3 (Vortag: 65,3). Am niedrigsten ist der Wert derzeit in Schleswig-Flensburg mit 22,7.

Update, 12. September, 17.04 Uhr: Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 38,4

Rostock - Die Corona-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern lag am Sonntag bei 38,4 - und damit ein wenig höher als eine Woche zuvor. Am vergangenen Sonntag hatte es binnen einer Woche je 100 000 Einwohner 36,0 Neuinfektionen gegeben.

Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) weiter berichtete, ist die Lage in den Krankenhäusern weiter entspannt: Am Sonntag wurden wie am Samstag 25 Covid-Patienten stationär behandelt.

In den vergangenen sieben Tagen wurden 0,5 Patienten je 100.000 Einwohner neu mit Covid in eine Klinik aufgenommen. Erst wenn dieser Wert 8,0 erreicht, springt die landeseigene Ampel auf Gelb, ab 15 auf Orange. Dann folgen erhöhte Schutzmaßnahmen.

Elf Menschen lagen am Samstag auf der Intensivstation. Es wurde kein weiterer Todesfall gemeldet. Die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen seit Beginn der Pandemie blieb bei 1195.

Unter den Ungeimpften liegt die Inzidenz mit 76,1 etwa sechsmal so hoch wie bei Geimpften (12,4). Die höchste Inzidenz hatte am Samstag Nordwestmecklenburg mit 72,8 und die niedrigste der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (19,8).

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 47.346 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, 45.043 gelten als genesen.

Zur Zahl der Impfungen lagen am Sonntag keine neuen Daten vor. Mindestens einmal geimpft sind 64,3 Prozent der Einwohner des Landes. Vollständig immunisiert sind demnach 60,6 Prozent.

Update, 12. September, 16.26 Uhr: Corona-Inzidenzwert in Niedersachsen steigt leicht auf 75,7

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist am Sonntag leicht auf einen Wert von 75,7 gestiegen. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hatte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Menschen in einer Woche am Vortag bei 74,2 gelegen, eine Woche zuvor bei 71,2.

Ein weiterer Mensch starb an oder in Zusammenhang mit dem Virus, die Gesamtzahl stieg am Sonntag auf 5876. Im kleinsten deutschen Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 114,4 - dies war weiterhin der höchste Wert unter den Bundesländern.

Die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten in Niedersachsen stieg am Sonntag weiter - auf 4,9 Prozent der Gesamtkapazität (Samstag 4,8 Prozent). Schwellenwerte sind 5 Prozent, 10 Prozent und 20 Prozent.

In Niedersachsen gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage lang in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen die Zahl 50 überschreitet, sind etwa Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich.

Weiter ausschlaggebend sind die Zahl der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im Land sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.

Bei der Belegung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten lag die Inzidenz bei 4,3. Das heißt: Im landesweiten Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen statistisch gesehen 4,3 von 100 000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von 6 ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind 9 und 12.

Update, 12. September, 14.52 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein weiter rückläufig

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist weiter gesunken. Am Samstag lag der Wert bei 43,3. Für Freitag hatte die Landesregierung die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 44,6 angegeben, vor einer Woche betrug sie 51,4.

Wie aus den Daten der Landesmeldestelle vom Samstagabend weiter hervorgeht, wurden innerhalb eines Tages landesweit 169 Neuinfektionen gemeldet; am Tag zuvor waren es 179, eine Woche zuvor 240. Die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie beträgt weiter 1666.

In den Krankenhäusern wurden den Angaben zufolge wie am Freitag 69 Covid-19-Patienten behandelt. Es lagen weiterhin 21 von ihnen auf der Intensivstation. 16 werden dort beatmet (Vortag: 16).

Unter den Kreisen bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in Kiel am höchsten, nun mit 65,3 (Vortag: 70,2). Die niedrigste Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat aktuell Nordfriesland mit 21,5 (Vortag: 23,3)

Update, 12. September, 13.15 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt auf 84,6 - 133 Neuinfektionen

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gesunken. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde vom Sonntag lag der Wert bei 84,6 nach 86,4 am Samstag.

Vor einer Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche 88,8 betragen. Die Behörde registrierte 133 Neuinfektionen, nach 178 am Vortag und 168 vor einer Woche.

Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 88.416 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 82.400 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, wurde weiterhin unverändert mit 1659 angegeben.

In den Hamburger Krankenhäusern lagen mit Stand Freitag nach Angaben der Gesundheitsbehörde 127 Covid-19-Patienten, 50 von ihnen mussten auf Intensivstationen betreut werden.

Update, 12. September, 7.07 Uhr: Keine täglichen Tests mehr für Schüler in Niedersachsen

lüssigkeit wird auf einen Selbsttest für das Coronavirus getröpfelt. Von Montag an müssen sich Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen nicht mehr jeden Tag auf das Coronavirus testen.
lüssigkeit wird auf einen Selbsttest für das Coronavirus getröpfelt. Von Montag an müssen sich Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen nicht mehr jeden Tag auf das Coronavirus testen.  © Julian Stratenschulte/dpa

Hannover - Von Montag an müssen sich Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen nicht mehr jeden Tag auf das Coronavirus testen.

Nach Angaben des Kultusministeriums wird dies nun noch dreimal die Woche sein - am Montag, Mittwoch und Freitag. Nach den Sommerferien mussten sich die Schülerinnen und Schüler somit rund eineinhalb Wochen lang jeden Schultag testen. Ausgenommen von der Testpflicht sind laut Ministerium Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder genesen sind.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind im Bundesland rund 44 Prozent der 12 bis 17-Jährigen einmal geimpft, rund 30 Prozent sind vollständig geimpft. Damit zählt Niedersachsen zu den Bundesländern, in denen diese Quoten am höchsten sind.

Kinder, die jünger als 12 Jahre sind, können sich noch nicht impfen lassen.

Update, 11. September, 16.25 Uhr: Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern leicht gesunken - auf 37,1

Rostock - Die Corona-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist am Samstag leicht auf 37,7 gesunken. Am Vortag lag sie noch bei 38,9 und vor einer Woche bei 34,6. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock meldete 62 neue Nachweise einer Infektion mit dem Coronavirus. Eine Woche zuvor waren es mit 89 deutlich mehr.

Die Corona-Warnampel zeigt laut Lagus weiter für einen Großteil des Landes Grün. Lediglich Rostock und der Landkreis Nordwestmecklenburg werden mit Gelb eingestuft. Die Lage in den Krankenhäusern des Landes ist laut Lagus weiter entspannt: Am Samstag wurden wie am Vortag 25 Covid-Patienten stationär behandelt.

In den vergangenen sieben Tagen wurden 0,6 Patienten je 100.000 Einwohner neu mit Covid in eine Klinik aufgenommen. Erst wenn dieser Wert 8,0 erreicht, springt die landeseigene Ampel auf Gelb, ab 15 auf Orange. Dann folgen erhöhte Schutzmaßnahmen.

Elf Menschen lagen am Samstag auf der Intensivstation. Ein weiterer Todesfall wurde nicht gemeldet, die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen seit Beginn der Pandemie blieb bei 1195.

Unter den Ungeimpften liegt die Inzidenz mit 74,8 etwa sechsmal so hoch wie bei Geimpften (12,3). Die höchste Inzidenz hatte am Samstag Nordwestmecklenburg mit 72,8 und die niedrigste der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (17,1).

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 47.300 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, 44.982 gelten als genesen.

Update, 11. September, 15.34 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt auf 86,4 - 178 Neuinfektionen

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht gesunken. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde vom Samstag liegt der Wert nun bei 86,4 nach 90,1 am Freitag. Am Samstag vergangener Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche bei 90,0 gelegen. Die Behörde registrierte 178 Neuinfektionen, nach 269 am Vortag. Am Freitag vor einer Woche waren es 248.

Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 88.283 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 82.200 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg um eine Person und wird nun mit 1659 angegeben.

In den Hamburger Krankenhäusern lagen mit Stand Freitag nach Angaben der Gesundheitsbehörde 127 Covid-19-Patienten, 50 von ihnen mussten auf Intensivstationen betreut werden.

Update, 11. September, 11.35 Uhr: Corona-Inzidenzwert in Niedersachsen leicht gesunken

Hannover - In Niedersachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht zurückgegangen. Sie lag nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Samstag bei 74,2 - so viele Menschen pro 100.000 Einwohnern haben sich binnen einer Woche mit dem Virus angesteckt.

Am Freitag hatte die Inzidenz bei 76,5 gelegen. Weitere zwei Menschen starben an oder in Zusammenhang mit dem Virus, die Gesamtzahl stieg auf 5875. Im kleinsten deutschen Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 125 - dies war weiterhin der höchste Wert unter den Bundesländern.

Die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten in Niedersachsen lag am Samstag bei 4,8 Prozent der Gesamtkapazität (Freitag 4,7 Prozent).

Bei der Belegung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten lag die Inzidenz wie am Freitag bei 4,2. Das heißt: Im landesweiten Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen statistisch gesehen 4,2 von 100.000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt.

Ab einem Wert von 6 ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind 9 und 12.

Update, 10. September, 20.50 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter

Kiel – Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist weiter gesunken. Am Freitag lag der Wert bei 44,6 - nach 46,9 am Donnerstag und 47,2 am Mittwoch. Am Freitag vor einer Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 49,5 gelegen.

Wie aus den Daten der Landesmeldestelle weiter hervorgeht, wurden innerhalb eines Tages landesweit 179 Neuinfektionen gemeldet; am Tag zuvor waren es 203, eine Woche zuvor 216.

Es wurden zwei weitere Corona-Todesfälle bekannt - beide im Kreis Stormarn. Die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie liegt in Schleswig-Holstein damit bei 1666.

In den Krankenhäusern wurden den Angaben zufolge 69 Covid-19-Patienten behandelt (Vortag: 65). 21 von ihnen liegen auf der Intensivstation (Vortag: 22), 16 werden dort beatmet (Vortag: 14).

Unter den Kreisen bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in Kiel am höchsten, nun mit 70,2 (Vortag: 77,0). Die niedrigste Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg mit 19,2 (Vortag: 16,8)

Update, 10. September, 18.27 Uhr: Bremen zahlt für Ungeimpfte keine Entschädigung mehr für Quarantäne

Ein Schild weißt auf das Impfzentrum von Bremen hin. Die Entschädigung für Ungeimpfte bei einem Verdienstausfall entfällt in Zukunft.
Ein Schild weißt auf das Impfzentrum von Bremen hin. Die Entschädigung für Ungeimpfte bei einem Verdienstausfall entfällt in Zukunft.  © Sina Schuldt/dpa

Bremen – Ungeimpfte im Land Bremen sollen von Oktober an keine staatliche Entschädigung mehr für einen Verdienstausfall bekommen, wenn sie wegen eines Corona-Ausbruchs in Quarantäne müssen.

"Die Rechtslage hierzu ist eindeutig", sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Freitag mit Verweis auf das Infektionsschutzgesetz. Demnach haben Menschen, die eine Quarantäne durch Impfung hätten vermeiden können, keinen Anspruch auf Entschädigung bei Verdienstausfall.

"Inzwischen gibt es in Bremen ausreichend Möglichkeiten, sich impfen zu lassen", so der Senator. "Alle über 18-Jährigen können problemlos ohne Termin eine Impfung erhalten. Kein volljähriger Bremer kann ab 1. Oktober noch behaupten, keine Chance gehabt zu haben, sich impfen zu lassen."

Wer sich ohne medizinischen Grund gegen eine Corona-Impfung entscheide, werde keine Entschädigung aus Steuermitteln mehr erhalten. Bremens Senatssprecher verwies darauf, dass es Unternehmen frei steht, Verdienstausfälle weiter auch für Ungeimpfte zu zahlen. Von Oktober an könnten Unternehmen das Geld aber nicht mehr vom Staat zurückbekommen. Bislang zahlt der Arbeitgeber die Entschädigung und erhält sie auf Antrag von der zuständigen Behörde zurück.

Auch Niedersachsens Sozialministerin Daniela Behrens (SPD) hatte sich jüngst dafür ausgesprochen, Menschen ohne Corona-Schutzimpfung, die wegen eines Corona-Ausbruchs in Quarantäne müssen, keine Entschädigung für einen Verdienstausfall mehr zu zahlen.

Mit Auslaufen der kostenlosen Corona-Schnelltests Mitte Oktober sollte geprüft werden, Entschädigungszahlungen für alle ungeimpften Erwachsenen einzustellen, sagte Behrens der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Freitag). Zuvor hatten andere Bundesländer angekündigt, die Quarantäne-Entschädigungen für Ungeimpfte einzustellen.

Update, 10. September, 17.50 Uhr: Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern leicht auf 38,9 gesunken

Rostock – Die Corona-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist am Freitag leicht auf 38,9 gesunken. Am Vortag lag sie noch bei 39,6 und vor einer Woche bei 33,4. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock meldete 89 neue Nachweise einer Infektion mit dem Coronavirus. Vor einer Woche waren es 99.

Die Corona-Warnampel zeigt laut Lagus weiter für einen Großteil des Landes Grün. Lediglich Rostock und der Landkreis Nordwestmecklenburg werden mit Gelb eingestuft. Die Lage in den Krankenhäusern des Landes ist laut Lagus weiter entspannt: Am Freitag wurden wie am Vortag 25 Covid-Patienten stationär behandelt.

In den vergangenen sieben Tagen wurden 0,7 Patienten je 100.000 Einwohner neu mit Covid in eine Klinik aufgenommen. Erst wenn der Wert 8,0 erreicht, springt die landeseigene Ampel auf gelb, ab 15 auf Orange. Dann folgen erhöhte Schutzmaßnahmen.

Zwölf Menschen lagen am Freitag auf der Intensivstation. Ein weiterer Todesfall wurde nicht gemeldet, die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen seit Beginn der Pandemie blieb bei 1195.

Unter den Ungeimpften liegt die Inzidenz mit 75,7 etwa fünfmal so hoch wie bei Geimpften (13,5). Die höchste Inzidenz hatte am Donnerstag Nordwestmecklenburg mit 70,3 und die niedrigste der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (20,2).

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 47.238 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, 44.877 gelten als genesen. Mindestens einmal geimpft sind 64,3 Prozent der Einwohner des Landes. Vollständig immunisiert sind demnach 60,6 Prozent.

Update, 10. September, 14 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt leicht auf 90,1

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht gestiegen.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde vom Freitag kletterte der Wert im Vergleich zum Vortag von 89,7 auf 90,1. Am Freitag vergangener Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 88,3 gelegen. Die Behörde registrierte 269 Neuinfektionen, nach 256 am Vortag. Am Freitag vor einer Woche waren es 262.

Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 88.105 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 82.100 von ihnen gelten nach Angaben des des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, wurde weiterhin mit 1658 angegeben.

In den Hamburger Krankenhäusern lagen mit Stand Donnerstag nach Angaben der Gesundheitsbehörde 124 Covid-19-Patienten, 52 von ihnen mussten auf Intensivstationen betreut werden.

Bis einschließlich Donnerstag wurden 1.292.368 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 69,8 Prozent der Einwohner. 1.211.666 Menschen oder 65,4 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft.

Update, 10. September, 13.28 Uhr: Neue Coronafälle: Spiel von Hannover 96 II fällt aus

Hannover - Weil es in der zweiten Mannschaft von Hannover 96 neue Coronafälle gegeben hat, ist die für Sonntag angesetzte Regionalliga-Partie der Zweitliga-Reserve beim HSC Hannover abgesetzt worden.

Das teilte der Norddeutsche Fußball-Verband am Freitag mit. Die 96er hatten eine Verlegung beantragt, weil sich ein Großteil der Mannschaft in Quarantäne begeben musste und damit nicht mehr genügend Akteure zur Verfügung standen.

Ob die neuen Coronafälle auch Auswirkungen auf das Profiteam haben, konnte der Fußball-Zweitligist am Freitag noch nicht sagen. Der Club befand sich mit den Behörden in Gesprächen.

Hannover 96 empfängt am Samstag den FC St. Pauli (13.30 Uhr/Sky). Ob die Partie angesichts der neuen Coronafälle bei den Niedersachsen gefährdet ist, war zunächst unklar.

Update, 10. September, 13 Uhr: ITS-Weltkongress läuft unter 2G-Regeln

Hamburg - Für den internationalen Mobilitätskongress ITS in Hamburg werden Mitte Oktober die 2G-Regeln der Hansestadt gelten. Ein entsprechendes Hygienekonzept sei "vorab von den Hamburger Behörden angenommen" worden, teilten die Veranstalter am Freitag mit.

Das bedeutet, dass Teilnehmer entweder von Covid-19 genesen oder aber geimpft sein müssen. Im Gegenzug können sonst nötige Einschränkungen zu weiten Teilen entfallen. Innerhalb der Veranstaltungsorte besteht allerdings grundsätzlich Maskenpflicht.

"Dank der neuen Regelung können Besucherinnen und Besucher des ITS Weltkongresses deutlich häufiger und leichter miteinander in Kontakt kommen - und das bei größtmöglicher Sicherheit", heißt es in einer Mitteilung des Veranstalters Ertico. Verkehrssenator Anjes Tjarks (40, Grüne) sagte: "Wir wollen mit dem ITS Weltkongress zeigen, dass und wie internationale Großveranstaltungen auch in einer Pandemielage mit einem tollen Erlebnis für Aussteller und Gäste durchgeführt werden können."

Bei dem Kongress vom 11. bis 15. Oktober sollen neueste Trends für die Themen Mobilität und Logistik gezeigt werden. Hamburg will sich dabei mit zahlreichen Projekten als "Modellstadt der Mobilität der Zukunft" präsentieren.

Update, 10. September, 11.27 Uhr: Hamburg erlaubt 2000 Zuschauer mehr: HSV vor 19 950 Fans

Hamburg - Fußball-Zweitligist Hamburger SV darf sein Heimspiel am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Sport1) gegen den SV Sandhausen vor 19.950 Zuschauerinnen und Zuschauern austragen.

Das habe die Stadt entschieden, twitterte der Verein am Donnerstagabend. Das Alkoholverbot bleibe bestehen.

Vor dem Beschluss der Behörden war bei der Spieltags-Pk mit Trainer Tim Walter (45) am frühen Nachmittag mitgeteilt worden, dass 17.500 der bis dahin 17.950 erlaubten Tickets abgesetzt worden seien.

Update, 10. September, 8.51 Uhr: UKE-Mediziner Kluge: Fast alle Corona-Intensivpatienten ungeimpft

Hamburg - Intensivmediziner am Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) sind wegen der hohen Anzahl der ungeimpften Corona-Intensivpatienten auf der Station frustriert. "Uns zermürbt, dass eigentlich alle Intensivpatienten momentan ungeimpft sind", sagte der Direktor der Klinik für Intensivmedizin am UKE, Prof. StefanKluge, der "Hamburger Morgenpost".

Fast alle von ihnen seien zudem Menschen mit Risikofaktoren und entweder übergewichtig, hätten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, seien schwanger oder schon älter. "Das Personal ist ein Stück weit frustriert, weil sich jeder mit einer Impfung gegen schwere Corona-Verläufe schützen könnte."

Er forderte noch mehr Impfangebote in den Stadtteilen. Es sei super, dass Hamburg im Fußballstadion und in der Elbphilharmonie impfe, sagte Kluge der Zeitung. "Aber es gibt Menschen, die haben nur einen sehr begrenzten Bewegungsradius. Problematisch ist auch in vielen Fällen eine Sprachbarriere."

In den Stadtteilen sollten deshalb weitere Impfangebote mit Ansprache und Anreizen geschaffen werden. "Das ist die Chance, um jetzt noch Leute von der Impfung zu überzeugen."

Kluge sprach sich zudem für die Berliner Corona-Ampel zur Beurteilung der Infektionslage aus. Dort würden die Hospitalisierungsrate, die Bettenbelegung auf den Intensivstationen und die Sieben-Tage-Inzidenz kombiniert.

"Ich habe wenig Verständnis dafür, dass die Politik sich nicht auf eine Ampel einigen kann. Ich verstehe nicht, warum die Bundesländer dies nicht einheitlich lösen können."

Update, 10. September, 8.41 Uhr: FDP-Landeschef beklagt Verunsicherung bei neuen Corona-Warnstufen

Stefan Birkner (48), Vorsitzender der FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag.
Stefan Birkner (48), Vorsitzender der FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag.  © Moritz Frankenberg/dpa

Bremen/Hannover - Niedersachsens FDP-Chef Stefan Birkner (48) hat der Landesregierung Verunsicherung der Menschen angesichts der neuen Corona-Warnstufen vorgeworfen.

Die rot-schwarze Landesregierung schaffe "drei neue Warnstufen, ohne aber für die zweite und dritte die sich daraus ergebenden Konsequenzen offen zu benennen", kritisierte Birkner im Gespräch mit dem Bremer "Weser-Kurier".

Es gebe keine Berechenbarkeit, dies führe zur Verunsicherung. "Dabei gibt es innerhalb der Landesregierung offenkundig längst entsprechende Überlegungen, nämlich 2G bei Stufe zwei und eine Notbremse, also eine Art Lockdown bei Stufe drei", betonte er.

Birkner sagte, er erwarte von einer Landesregierung ein "in sich geschlossenes Konzept mit festen Kriterien". Jedoch: "Es herrscht eine große Verwirrung. Das setzt sich fort bei der 2G-Debatte."

Er warnte, ein 2G-Modell, wonach Genesene und Geimpfte künftig mehr dürfen als Getestete, enthalte "den nicht Genesenen und nicht Geimpften die Wahrnehmung ihrer Freiheits- und Grundrechte vor". Ein solcher Ausschluss vom öffentlichen Leben wäre aus seiner Sicht nur vertretbar, wenn von diesen Menschen eine Gefahr der Überlastung des Gesundheitswesens ausginge. "Dies aber kann die Landesregierung nicht belegen."

Er sprach sich für die Beibehaltung der 3G-Regel aus - also den Zugang auch nach negativen Tests. Diese Tests sollten für Menschen, die sich impfen lassen können, kostenpflichtig sein.

"Für Vorerkrankte und Kinder unter zwölf Jahren, die nicht geimpft werden können, muss es weiter kostenfreie Tests geben", forderte er. "Die anderen, die sich eigenverantwortlich gegen das Impfen entschieden haben, müssen ihre Tests auch selbst finanzieren."

Update, 9. September, 20.33 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter - auf 46,9

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist erneut gesunken. Am Donnerstag lag der Wert bei 46,9 - nach 47,2 am Mittwoch und 49,1 am Dienstag. Am Donnerstag vor einer Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 49,4 gelegen.

Wie aus den Daten der Landesmeldestelle weiter hervorgeht, wurden innerhalb eines Tages landesweit 203 Neuinfektionen gemeldet; am Tag zuvor waren es 249, eine Woche zuvor 208.

Es wurde ein weiterer Corona-Todesfall bekannt. Die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie liegt in Schleswig-Holstein damit bei 1664.

In den Krankenhäusern wurden den Angaben zufolge 65 Covid-19-Patienten behandelt (Vortag: 74). Weiterhin 22 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 14 werden dort beatmet (Vortag: 13).

Unter den Kreisen bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in Kiel am höchsten, nun mit 77,0 (Vortag: 82,7). Die niedrigste Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg mit 16,8 (Vortag: 16,3.)

Update, 9. September, 19.22 Uhr: Inzidenz steigt in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf 39,6

Rostock - Die Corona-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist am Donnerstag weiter auf 39,6 gestiegen. Am Vortag lag sie noch bei 38,4 und vor einer Woche bei 34,6. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock meldete am Donnerstag 115 neue Nachweise einer Infektion mit dem Coronavirus. Vor einer Woche waren es 93.

Die Corona-Warnampel zeigt laut Lagus weiter für einen Großteil des Landes Grün. Lediglich Rostock und der Landkreis Nordwestmecklenburg werden mit Gelb eingestuft. Die Lage in den Krankenhäusern des Landes ist laut Lagus weiter entspannt: Am Donnerstag wurden - wie am Vortag - 25 Covid-Patienten stationär behandelt.

In den vergangenen sieben Tagen wurden 0,6 Patienten je 100 000 Einwohner neu mit Covid in eine Klinik aufgenommen. Erst wenn der Wert 8,0 erreicht, springt die landeseigene Ampel auf gelb, ab 15 auf Orange. Dann folgen erhöhte Schutzmaßnahmen.

Zwölf Menschen lagen am Donnerstag auf der Intensivstation, einer mehr als am Vortag. Ein Mensch verstarb, so dass die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen seit Beginn der Pandemie auf 1195 anstieg.

Unter den Ungeimpften liegt die Inzidenz mit 75,9 etwa fünfmal so hoch wie bei Geimpften (14,4). Die höchste Inzidenz hatte am Donnerstag Nordwestmecklenburg mit 76 und die niedrigste der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (21,3).

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 47.149 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, 44 813 gelten als genesen. Mindestens einmal geimpft sind 64,1 Prozent der Einwohner des Landes. Vollständig immunisiert sind demnach 60,5 Prozent.

Update, 9. September, 16.54 Uhr: Corona-Inzidenz in Niedersachsen steigt auf 75

Hannover - Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen verstärkt sich weiter. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreichte am Donnerstag den Wert von 75 - so viele Menschen pro 100.000 Einwohnern haben sich binnen einer Woche mit dem Virus angesteckt. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

Am Mittwoch hatte die Inzidenz bei 71,6 gelegen. Vier weitere Menschen starben an oder in Verbindung mit dem Virus, die Gesamtzahl stieg auf 5896. Im kleinsten deutschen Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 112,2 - dies war der höchste Wert unter den Bundesländern.

Die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten in Niedersachsen sank am Donnerstag wieder auf 4,7 Prozent der Gesamtkapazität. Am Vortag hatte sie für einen Tag den Schwellenwert von fünf Prozent erreicht. Weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Bei der Belegung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten lag die Inzidenz am Donnerstag bei 4,1 - nach 4,0 am Vortag. Das heißt: Im landesweiten Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen 4,1 von 100.000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von 6 ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind 9 und 12.

Update, 9. September, 12.15 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt auf 89,7 - 54 Intensiv-Patienten

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder gesunken. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde vom Donnerstag ging der Wert von 94,5 auf 89,7 zurück. Am Donnerstag vergangener Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche 90,8 betragen.

Die Behörde registrierte 256 Neuinfektionen, nach 335 am Mittwoch. Am Donnerstag vor einer Woche waren es 347 gewesen. Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 87.836 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 81.600 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg laut RKI um drei auf 1658.

In den Hamburger Krankenhäusern lagen mit Stand Mittwoch nach Angaben der Gesundheitsbehörde 133 Covid-19-Patienten, 54 von ihnen mussten auf Intensivstationen betreut werden, zwei mehr als am Dienstag.

Bis einschließlich Dienstag wurden 1.289.954 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 69,6 Prozent der Einwohner. 1.207.053 Menschen oder 65,2 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft. Bei den Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sind demzufolge bereits 22 Prozent vollständig geimpft.

Update, 8. September, 21.15 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter leicht

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist erneut etwas gesunken. Am Mittwoch lag der Wert bei 47,2 - nach 49,1 am Dienstag und 50,8 am Montag. Am Mittwoch vor einer Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche bei 49,6 gelegen.

Wie aus den Daten der Landesmeldestelle weiter hervorgeht, wurden innerhalb eines Tages landesweit 249 Neuinfektionen gemeldet; am Tag zuvor waren es 255, eine Woche zuvor 305.

Es wurde ein weiterer Corona-Todesfall bekannt. Die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie liegt in Schleswig-Holstein damit bei 1663.

In den Krankenhäusern wurden den Angaben zufolge 74 Covid-19-Patienten behandelt (Vortag: 69). 22 von ihnen liegen auf der Intensivstation (Vortag: 21), 13 werden dort beatmet (Vortag: 14).

Unter den Kreisen bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in Kiel am höchsten, nun mit 82,7 (Vortag: 90,0). Die niedrigste Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg mit 16,3 (Vortag: 18,3.)

Update, 8. September, 17.57 Uhr: Inzidenz in MV steigt auf 38,4 - Warnampel in Schwerin auf Gelb

Rostock - Die Corona-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist am Mittwoch weiter auf 38,4 gestiegen. Am Vortag lag sie noch bei 36,4 und vor einer Woche bei 34. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock meldete am Mittwoch 130 neue nachgewiesene Infektionen. Vor einer Woche waren es 105 gewesen.

Die Corona-Warnampel zeigt laut Lagus weiter für den größten Teil des Landes Grün, in Rostock und dem Landkreis Nordwestmecklenburg steht sie dem Amt zufolge auf Gelb. Außerdem rief die Landeshauptstadt Schwerin nach fünf weiteren Neuinfektionen am Mittwoch Stufe Gelb aus. Das Lagus wies null Neuinfektionen für Schwerin aus. Eine Erklärung dafür hatten die Sprecherinnen der Stadt und des Lagus nicht.

Nach Zählung der Stadt hat Schwerin nun drei Tage hintereinander mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Ab Donnerstag gilt deshalb Maskenpflicht in den Schulen und ab Freitag müssen Ungeimpfte Negativtests vorlegen, wenn sie etwa zum Friseur, ins Kino oder Fitnesscenter wollen.

Die Lage in den Krankenhäusern des Landes ist laut Lagus weiter entspannt: Am Mittwoch wurden 25 Covid-Patienten stationär behandelt, zwei weniger als am Dienstag. In den vergangenen sieben Tagen wurden 0,5 Patienten je 100.000 Einwohner neu mit Covid in eine Klinik aufgenommen. Erst wenn der Wert 8,0 erreicht, springt die landeseigene Ampel auf gelb, ab 15 auf Orange. Dann folgen strengere Schutzmaßnahmen.

Elf Menschen lagen am Mittwoch auf der Intensivstation, einer weniger als am Vortag. Neue Todesfälle wurden nicht gemeldet, so dass die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen seit Beginn der Pandemie weiter bei 1194 liegt.

Unter den Ungeimpften liegt die Inzidenz mit 73,6 etwa sechsmal so hoch wie bei Geimpften (13,7). Die höchste Inzidenz hatte am Mittwoch Nordwestmecklenburg mit 69,6 und die niedrigste der Landkreis Mecklenburgischen Seenplatte (19,0).

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 47.036 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, 44.726 gelten als genesen. Mindestens einmal geimpft sind 64 Prozent der Einwohner des Landes. Vollständig immunisiert sind demnach 60,3 Prozent.

Update, 8. September, 16.56 Uhr: Schleswig-Holstein weitet Angebot für Auffrischungsimpfungen aus

Kiel - Schleswig-Holstein hat sein Angebot für Corona-Auffrischungsimpfungen ausgeweitet. Berechtigt sind jetzt Menschen über 60 Jahre nach ärztlicher Beratung, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte.

Außerdem können Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Pflegekräfte und weitere Beschäftigte die Impfung erhalten. Berechtigt sind außerdem medizinisches Personal, das regelmäßig Kontakt mit infektiösen Menschen hat und immungeschwächte Personen.

Auch wer vollständig mit einem Vektorimpfstoff geimpft wurde, kann sich eine Auffrischung geben lassen. Voraussetzung ist in allen Fällen, dass die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

Update, 8. September, 12.36 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 94,5

In Hamburg ist die Corona-Inzidenz am Mittwoch auf 94,5 gestiegen. (Symbolfoto)
In Hamburg ist die Corona-Inzidenz am Mittwoch auf 94,5 gestiegen. (Symbolfoto)  © Axel Heimken/dpa

Hamburg – Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder gestiegen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde vom Mittwoch kletterte der Wert von 90,2 auf 94,5. Am Mittwoch vergangener Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche 86,8 betragen.

Die Behörde registrierte 335 Neuinfektionen, nach 245 am Dienstag. Am Mittwoch vor einer Woche waren es 253 gewesen. Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 87.580 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 81.600 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg laut RKI auf 1655.

In den Hamburger Krankenhäusern lagen mit Stand Dienstag nach Angaben der Gesundheitsbehörde 130 Covid-19-Patienten, 52 von ihnen mussten auf Intensivstationen betreut werden, drei mehr als am Montag.

Bis einschließlich Dienstag wurden 1.286.960 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das entspricht laut RKI 69,5 Prozent der Einwohner. 1.203.748 Menschen oder 65 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft.

Update, 8. September, 11.48 Uhr: Hoteliers und Gastwirte glücklich über Entscheidung für 3G-Regel

Kiel – Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat positiv auf die Entscheidung der Kieler Landesregierung zur Einführung der 3G-Regel reagiert.

"Wir sind sehr glücklich und auch sehr dankbar", sagte der Dehoga-Hauptgeschäftsführer in Schleswig-Holstein, Stefan Scholtis, am Mittwoch. "Es gibt jetzt keine Hürde mehr, und das ist das Signal, auf das die Betriebe lange gewartet haben."

Die Landesregierung hatte am Dienstag angekündigt, dass die Corona-Beschränkungen für Geimpfte, Genesene oder Getestete (3G-Regel) vom 20. September an weitgehend entfallen sollen. So soll die Maskenpflicht bei Veranstaltungen, im Sport und der Gastronomie enden.

Auch werden Kapazitätsbeschränkungen aufgehoben. Wo die Einhaltung der 3G-Regel nicht praktikabel überprüft werden kann, bleibt es bei den bestehenden Regeln, etwa im Einzelhandel oder im öffentlichen Nahverkehr.

Update, 7. September, 20.01 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt leicht unter 50

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein schwankt weiter um den Wert 50. Am Dienstag sank sie auf 49,1 - am Montag hatte sie bei 50,8 gelegen.

Wie aus den Daten der Landesmeldestelle weiter hervorgeht, wurden innerhalb eines Tages landesweit 255 Neuinfektionen gemeldet. Am Dienstag vor einer Woche waren es 311.

Es wurden keine weitere Corona-Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie liegt in Schleswig-Holstein damit weiter bei 1662.

In den Krankenhäusern wurden den Angaben zufolge 69 Covid-19-Patienten behandelt. 22 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 14 werden dort beatmet.

Unter den Kreisen bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in Kiel am höchsten, nun mit 90,0 (Vortag: 97,3). Die niedrigste Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg mit 18,3.

Update, 7. September, 18.50 Uhr: Höchster Anstieg der Infektionzahl in MV seit Mitte Mai

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag 162 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das ist der höchste Tageszuwachs seit Mitte Mai.

Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock weiter mitteilte, nahm die Sieben-Tage-Inzidenz nach dem leichten Rückgang am Vortag wieder zu. Der Wert erreichte 36,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Unter den Ungeimpften liegt die Inzidenz mit 70,4 etwa sieben Mal so hoch wie bei Geimpften (10,5).

In den Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns liegen nach Angaben des Landesamtes 27 Covid-Patienten, einer mehr als am Montag. Zwölf von ihnen werden auf einer Intensivstation behandelt, ebenfalls einer mehr als am Tag zuvor. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden nicht gemeldet, so dass die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen seit Beginn der Pandemie weiter bei 1194 liegt.

Nach Maßgabe des am Dienstag vom Bundestag geänderten Infektionsschutzgesetzes soll künftig die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken wesentliche Messlatte zur Beurteilung der Pandemielage sein. Mit einem Inzidenz-Wert von 0,5 ist die Krankenhausbelastung in Mecklenburg-Vorpommern aber weiterhin gering und steht auf Grün.

Erst wenn der Wert, der die Anzahl der Krankenhauseinweisungen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner angibt, 8,0 erreicht, springt die landeseigene Ampel auf gelb, ab 15 auf Orange. Dann folgen erhöhte Schutzmaßnahmen.

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 46.907 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, 44.643 gelten als genesen. Mindestens einmal geimpft sind inzwischen 1,027 Millionen Menschen und damit 63,7 Prozent der Einwohner des Landes. 967.000 und damit 60 Prozent der Bevölkerung haben vollständigen Impfschutz.

Update, 7. September, 17.26 Uhr: Bremen verlängert Corona-Verordnung mit Änderungen

Bremen - Der Bremer Senat hat die geltende Corona-Verordnung mit einigen Änderungen um einen Monat bis zum 11. Oktober verlängert. Weil in diese Zeit die Bundestagswahl am 26. September fällt, erließ die Regierung des kleinsten Bundeslandes am Dienstag unter anderem einheitliche Hygieneanforderungen an die Wahllokale.

Grundsätzlich muss im Wahllokal eine Maske getragen werden. Ausnahmen gibt es zur Identitätsfeststellung und für Wahlvorstände während des Auszählens und der Ergebnisermittlung. Die Verordnung wäre am kommenden Montag (13. September) ausgelaufen.

Bei Schulen geht Bremen einen etwas anderen Weg, als am Montag zwischen Bund und Ländern vereinbart worden ist, um nicht ganze Schulklassen in Quarantäne schicken zu müssen.

Wenn ein Kind infiziert ist, dürfen die Mitglieder seiner Kohorte (einer großen Lerngruppe oder eines ganzen Jahrgangs) weiter zur Schule kommen. Sie müssen sich aber sieben Schultage lang täglich testen lassen und eine Maske tragen. Nur das infizierte Kind und enge Kontaktpersonen von außerhalb der Kohorte müssen 14 Tage in Quarantäne.

Zwischen Bund und Ländern war vereinbart worden, dass Kinder, die als enge Kontaktpersonen in Quarantäne sind, aber keine Symptome haben, sich nach fünf Tagen freitesten können.

Update, 7. September, 16.50 Uhr: Impfangebot für Kinder ab 12 Jahren am Stützpunkt Laage

Rostock - Der Landkreis Rostock bietet künftig jeden Freitag am Impfstützpunkt Flughafen Rostock-Laage Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren an. Ein Termin dafür sei nicht nötig.

Die Impfungen würden immer freitags beim Impfnachmittag für Familien angeboten, teilte der Kreis am Dienstag mit. Der Impfstützpunkt am Flughafen öffne dafür ab 14 Uhr.

Die Impfungen werden den Angaben zufolge von vier Ärzten durchgeführt, die dafür weitergebildet wurden. Bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren müsse stets ein Sorgeberechtigter dabei sein.

Impfungen durch mobile Impfteams seien weiterhin nur für Jugendliche ab 16 Jahren möglich. 16- und 17-Jährige benötigen eine Impferlaubnis. Verwendet wird der Impfstoff der Hersteller Biontech/Pfizer.

Update, 7. September, 15.43 Uhr: Schulsenator Ties Rabe nimmt erste mobile Luftfiltergeräte entgegen

Schulsenator Ties Rabe (SPD) sitzt mit Marion Bottek, Schulleiterin der Grundschule Richardstraße, neben dem ersten mobilen Luftfiltergerät gegen Corona-Viren für eine Hamburger Schule.
Schulsenator Ties Rabe (SPD) sitzt mit Marion Bottek, Schulleiterin der Grundschule Richardstraße, neben dem ersten mobilen Luftfiltergerät gegen Corona-Viren für eine Hamburger Schule.  © Markus Scholz/dpa

Hamburg - Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) hat am Dienstag an der Grundschule Richardstraße die ersten mobilen Luftfiltergeräte entgegengenommen.

Mitte August hatte die Schulbehörde mehr als 21.000 mobile Luftfiltergeräte im Wert von über 21 Millionen Euro bei verschiedenen Herstellern für die Unterrichtsräume der Hamburger Schulen verbindlich bestellt.

"Ich freue mich sehr, dass die Auslieferung der mobilen Luftfiltergeräte wie geplant jetzt beginnt und allein in dieser Woche mindestens an 83 Grundschulen im ganzen Stadtgebiet geliefert werden", sagte Rabe.

Bis zu den Herbstferien sollen insgesamt rund 18.000 Geräte angeliefert sein, die weiteren Geräte sollen bis Ende Oktober folgen. "Mit den Luftfiltergeräten wollen wir Hamburgs Schulen noch besser vor Corona-Infektionen schützen», sagte Rabe.

Mithilfe eines Ventilators werde die verbrauchte Luft des Klassenraumes angesaugt und über ein extrem feines Filtermedium gereinigt. Dabei werden selbst winzige Partikel wie beispielsweise mit Corona-Viren verunreinigte Aerosole aus der Luft herausgefiltert.

Update, 7. September, 15.19 Uhr: Mobile Impfteams sollen Impfzentren ersetzen

Hannover - Nach der Schließung der Corona-Impfzentren sollen ab Oktober landesweit bis zu 135 mobile Impfteams zum Einsatz kommen. Sie sollen die Quote der Impfungen gegen das Coronavirus nach oben treiben und in Alten- und Pflegeheimen mit den Auffrischungsimpfungen starten.

Niedersachsen trete in eine "neue Phase der Impfkampagne" ein, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag in Hannover. Dazu arbeite man eng mit den Kommunen zusammen.

Neben den Drittimpfungen in Alten- und Pflegeheimen sowie den Einrichtungen der Eingliederungshilfe sollen die Impfteams auch dezentrale Impfaktionen zur Steigerung der Impfquote übernehmen. Geplant sind diese etwa an Schulen und Hochschulen, außerdem an belebten Orten wie Bahnhöfen.

Bei einem akuten regionalen Infektionsgeschehen würden die Teams, die aus bis zu 12 Leuten bestehen, auch in betroffene Regionen geschickt.

In Niedersachsen sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 68,7 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal und 63,3 Prozent vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Behrens sagte, es seien noch nicht genügend Menschen geimpft, um in einen sicheren Herbst zu starten.

Update, 7. September, 14.29 Uhr: Schleswig-Holstein lockert Maskenpflicht

Kiel - Schleswig-Holstein will die Maskenpflicht zum 20. September lockern. Sie soll bei Veranstaltungen, im Sport und in der Gastronomie entfallen, wo das sogenannte 3G-Prinzip (geimpft, genesen oder getestet) greift.

Mehr dazu lest ihr im Artikel "Schleswig-Holstein lockert die Maskenpflicht".

Update, 7. September, 12.08 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt auf 90,2 - 49 auf Intensivstationen

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht gesunken. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde vom Dienstag ging der Wert von 90,7 auf 90,2 zurück. Am Dienstag vergangener Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche 91,4 betragen.

Die Behörde registrierte 245 Neuinfektionen, nach 195 am Montag. Am Dienstag vor einer Woche waren es 255 gewesen. Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 87.245 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 81.400 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt laut RKI unverändert bei 1654.

Am Montag lagen nach Angaben der Gesundheitsbehörde 122 Covid-19-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern. Das sind 14 Patienten mehr als noch am Freitag. 49 von ihnen mussten auf Intensivstationen betreut werden, drei weniger als am Freitag.

Bis einschließlich Montag wurden 1.284.669 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das entspricht laut RKI 69,3 Prozent der Einwohner. 1.200.888 Menschen oder 64,8 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft. Am Montag wurden der Gesundheitsbehörde zufolge 3435 Impfungen verabreicht.

Update, 7. September, 11 Uhr: Corona-Inzidenz in Niedersachsen leicht gesunken

Hannover - Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen ist am Dienstag im Vergleich zum Vortag minimal zurückgegangen. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag von 72,5 auf 71,2 - so viele Menschen pro 100.000 Einwohnern steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Virus an. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

Im kleinsten deutschen Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 115,4 - dies war der höchste Wert unter den Bundesländern. Die Stadt Bremen verzeichnete 93,0. Bremerhaven hatte mit 227,2 die zweithöchste Inzidenz im bundesweiten Vergleich der Städte und Landkreise.

In Niedersachsen gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage lang in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen die Zahl 50 überschreitet, sind etwa Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich. Die höchsten Werte hatten am Dienstag die Städte Delmenhorst mit einer Inzidenz von 156,1, Salzgitter (145,4) und Wolfsburg (114,7).

Weiter ausschlaggebend ist die Zahl der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern in Niedersachsen sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.

Bei der Belegung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten lag die Inzidenz am Dienstag bei 4,0 - nach 3,8 am Vortag. Das heißt: Im landesweiten Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen 4,0 von 100.000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von 6 ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind 9 und 12.

Bei der Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten gab die Landesregierung den Wert mit 4,5 Prozent an - gemessen an der Gesamtkapazität für Niedersachsen. Schwellenwerte sind 5 Prozent, 10 Prozent und 20 Prozent.

Update, 7. September, 7 Uhr: Corona-Infektionskurve steigt in MV - Auch Geimpfte betroffen

Derzeit nehmen auch in Mecklenburg-Vorpommern die Corona-Infektionen wieder zu. Selbst Geimpfte sind betroffen.
Derzeit nehmen auch in Mecklenburg-Vorpommern die Corona-Infektionen wieder zu. Selbst Geimpfte sind betroffen.  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Rostock - Die Zahl der sogenannten Impfdurchbrüche, bei denen sich trotz vollständiger Impfung Menschen mit dem Corona-Virus infiziert haben, steigt in Mecklenburg-Vorpommern spürbar an, bleibt gemessen an der Zahl der Geimpften aber gering.

Wie aus den Daten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hervorgeht, wurden im Juli 43 und im August 234 solcher Fälle registriert. Der Anteil der nachweislich Infizierten an den insgesamt 966.000 Menschen im Land, die bis Ende August komplett geimpft waren, lag demnach für diese beiden Monate bei knapp 0,03 Prozent.

Die Zahl der festgestellten Corona-Infektionen bei Nichtgeimpften betrug laut Lagus im Juli rund 250 und im August etwa 1500. Den vorliegenden Daten zufolge lag damit der Anteil der nachweislich an Corona Infizierten unter den etwa 642.000 Nichtgeimpften bei knapp 0,3 Prozent, also etwa zehn Mal höher.

Wie das Lagus mitteilte, war die erste Coronavirus-Infektion bei einer vollständig geimpften Person in Mecklenburg-Vorpommern bereits im Februar 2021 registriert worden. Seitdem seien insgesamt 671 solcher Fälle im Land festgestellt worden.

Das waren 0,07 Prozent aller Geimpften. Wissenschaftler hatten immer wieder darauf hingewiesen, dass Impfungen keinen 100-prozentigen Schutz vor Ansteckungen bieten, die Gefahr von schweren Krankheitsverläufen aber drastisch senken.

Die vierte Welle in der Corona-Pandemie nimmt nach Angaben des Robert Koch-Instituts vor allem durch Ansteckungen unter jungen Erwachsenen, die häufig nicht geimpft sind, weiter an Fahrt auf. Außerdem breite sie sich auch zunehmend in den mittleren Altersgruppen aus, hieß es im jüngsten RKI-Wochenbericht.

Als wichtiger Indikator für die Ausbreitung des Virus gilt unverändert die Sieben-Tage-Inzidenz. Sie lag in Mecklenburg-Vorpommern über alle Altersgruppen hinweg zuletzt bei 34,5 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche. Für die Gruppe der 15- bis 19-Jährigen ermittelte das Lagus allerdings einen Wert von 135,9. Auch die 10- bis 14-Jährigen lagen mit 80,7 deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Allerdings sind auch erst 15 Prozent der 12- bis 17-Jährigen im Land vollständig geimpft. Impfungen für diese Altersgruppe werden erst seit kurzem empfohlen. Außerdem ist das Risiko, schwer an Covid 19 zu erkranken, bei jungen Menschen gering. Bei den 18- bis 59-Jährigen liegt die Impfquote im Nordosten bei 61 Prozent, bei den Über-60-Jährigen bei 82 Prozent.

Ältere Menschen mit dem höchsten Risiko für schwere Covid-19-Verläufe sind damit größtenteils schon geimpft und geschützt. In der Gruppe ab 60 Jahren steigen die Inzidenzen im Moment bundesweit nicht mehr über 17 Fälle pro 100.000 Einwohner an.

Update, 6. September, 20.33 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein bei 50,8 - fünf neue Todesfälle

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist am Montag leicht auf 50,8 gestiegen. Am Sonntag hatte sie bei 50,5 und am Samstag bei 51,4 gelegen.

Wie aus den Daten der Landesmeldestelle weiter hervorgeht, wurden fünf weitere Corona-Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie liegt in Schleswig-Holstein damit bei 1662.

Am Montag vor einer Woche hatte die Inzidenz bei 47,2 gelegen. Innerhalb eines Tages wurden landesweit 171 Neuinfektionen gemeldet, am Montag vor einer Woche waren es 155. An Montagen sind die Zahlen oft niedriger, weil am Wochenende weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden.

In den Krankenhäusern wurden den Angaben zufolge 67 Covid-19-Patienten behandelt. 19 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 16 werden dort beatmet.

Unter den Kreisen bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in Kiel am höchsten, nun mit 97,3 (Vortag: 92,1). Die niedrigste Inzidenz hat weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg mit nun 18,3 (Vortag: 17,3).

Update, 6. September, 17.04 Uhr: Corona-Inzidenz in MV leicht auf 34,5 gesunken

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Montag 19 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das waren 27 weniger als am Vortag - der niedrigste Tageswert seit dem 23. August.

Das Auf und Ab bei der Sieben-Tage-Inzidenz setzte sich fort. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mitteilte, sank der Wert wieder leicht auf nun 34,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Am Sonntag lag er bei 35,9, vor einer Woche bei 31,7.

In den Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns liegen nach Angaben des Landesamtes 26 Covid-Patienten, vier weniger als am Sonntag. Elf davon werden auf einer Intensivstation behandelt, so viele wie am Tag zuvor.

Ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurde gemeldet, so dass sich die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen seit Beginn der Pandemie auf 1194 erhöhte. Die Krankenhausbelastung blieb landesweit gering.

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 46.745 Menschen mit dem Virus infiziert, 44.574 gelten als genesen. Mindestens einmal geimpft sind 63,7 Prozent der Einwohner, 60 Prozent der Bevölkerung haben vollständigen Impfschutz.

Update, 6. September, 16.07 Uhr: Bremen beginnt mit Dritt-Impfungen

Bremen - In Bremer Alten- und Pflegeheimen sind am Montag die ersten Auffrisch-Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Wie zu Beginn der Impfkampagne sollten zuerst Hochrisikogruppen geimpft werden, teilte das Gesundheitsressort mit.

Insgesamt sind zehn Impfteams mit Impfstoff von Moderna unterwegs. Am ersten Tag wurden neun Einrichtungen besucht, wie ein Sprecher sagte. Bis Anfang Oktober seien 12.000 Dritt-Impfungen für Heimbewohnerinnen und -bewohner wie für Beschäftigte geplant.

Ein Impfteam des Roten Kreuzes besuchte auch das Altenheim, in dem Ende Dezember die Impfungen in Bremen begonnen hatten. Die Bewohnerin Alice Oesselmann war wieder eine der ersten, die sich die Spritze setzen ließen. "Man brauchte nicht mehr so in Angst zu leben", antwortete sie auf die Frage nach dem Effekt der ersten Impfungen. Sie habe alles gut vertragen.

Die Gesundheitsminister der Länder hatten Anfang August beschlossen, von September an Älteren und Pflegebedürftigen Auffrisch-Impfungen anzubieten. Studien deuten auf einen verminderten oder schnell nachlassenden Schutz bei diesen Gruppen hin. Die Auffrischung sollte sechs Monate nach der zweiten Impfung erfolgen.

Update, 6. September, 14.42 Uhr: 0,07 Prozent der vollständig geimpften Hamburger mit Corona infiziert

Hamburg - Trotz vollständiger Impfung haben sich in Hamburg bislang 676 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Den Anteil der Infizierten an insgesamt 1.009.822 Menschen, die bis zum Stichtag 25. August in der Hansestadt komplett geimpft wurden, bezifferte der Senat auf 0,07 Prozent.

Dies geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage des Linken-Abgeordneten Deniz Celik hervor. Weiter heißt es darin: "Damit ist aktuell davon auszugehen, dass der weit überwiegende Anteil der Infektionen mit SARS-CoV-2 bei ungeimpften Menschen auftritt."

Die absolute Zahl der so genannten Impfdurchbrüche stieg den Angaben zufolge von 3 Fällen im Februar auf 373 Fälle im August. Der Anteil der vollständig Geimpften unter allen Infizierten erhöhte sich in den sieben Monaten von 0,1 auf 1,8 Prozent. Der Senat wies darauf hin, dass die absolute Zahl der Impfdurchbrüche und ihr Anteil an der Gesamtzahl der Infektionen zunähmen, je mehr Menschen geimpft seien.

Nach der Schließung des zentralen Impfzentrums in den Messehallen am 31. August gibt es in Hamburg weiterhin zahlreiche dezentrale Impfangebote. Knapp 1100 Personen hätten sich am vergangenen verkaufsoffenen Sonntag in vier Einkaufszentren impfen lassen, teilte die Gesundheitsbehörde mit.

"Wir erreichen mit den dezentralen Impfangeboten nach wie vor die bisher noch nicht geimpften Hamburgerinnen und Hamburger und können so die Impfquote Schritt für Schritt erhöhen", erklärte eine Sprecherin.

Update, 6. September, 12.54 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 90,7

Hamburg – Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht gestiegen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde vom Montag kletterte der Wert von 88,8 auf 90,7. Am Montag vergangener Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche 88,4 betragen.

Die Behörde registrierte 195 Neuinfektionen, nach 168 am Sonntag. Am Montag vor einer Woche waren es 159 gewesen. Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 87.000 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 81.300 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt laut RKI unverändert bei 1654.

Am vergangenen Freitag lagen nach Angaben der Gesundheitsbehörde 108 Covid-19-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern, 51 von ihnen auf Intensivstationen.

Bis einschließlich Sonntag wurden 1.282.693 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das entspricht laut RKI 69,2 Prozent der Einwohner. 1.198.767 Menschen oder 64,7 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft. Am Sonntag wurden 2385 Impfungen verabreicht.

Update, 6. September, 10.40 Uhr: Corona-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter

Hannover – Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Niedersachsen weiter gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen, lag nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Montag bei 72,5 - und damit höher als am Sonntag (71,2). Am vergangenen Montag hatte die Inzidenz 59,9 betragen. Im kleinsten deutschen Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 116,2 nach 109,8 am Vortag.

In Niedersachsen gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage lang in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen die Zahl 50 überschreitet, sind etwa Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich. Die höchsten Werte hatten am Montag die Städte Salzgitter mit einer Inzidenz von 178,1, Delmenhorst (131,6) und Wolfsburg (125,2).

Weiter ausschlaggebend ist die Zahl der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern in Niedersachsen sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen. Noch offengelassen hat die Landesregierung, was bei Erreichen der zweiten und dritten Warnstufe passiert.

Bei der Belegung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten lag die Inzidenz am Montag bei 3,8 - nach 3,7 am Vortag. Das heißt: Im landesweiten Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen 3,7 von 100.000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von sechs ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind neun und zwölf.

Bei der Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten gab die Landesregierung den Wert mit 4,2 Prozent an - gemessen an der Gesamtkapazität für Niedersachsen. Schwellenwerte sind 5 Prozent, 10 Prozent und 20 Prozent.

Update, 6. September, 10.03 Uhr: Universität Hannover will Corona-3G-Regel strikt kontrollieren

Hannover - Die Universität Hannover will den Zugang zum Lehrbetrieb im Wintersemester für gegen das Coronavirus Geimpfte, Genesene oder Getestete (3G) strikt kontrollieren.

"3-G bedeutet 3-G. Wenn Beschäftigte oder Studierende sich nicht daran halten, ist das eine Verletzung des Hausrechts, die wir zur Anzeige bringen", sagte Uni-Sprecherin Mechtild von Münchhausen der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" vom Montag.

Vor jeder Lehrveranstaltung will die Uni überprüfen, ob die Teilnehmer geimpft, genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet seien. Dafür sollen nach Angaben der Unileitung eigene Mitarbeiter eingesetzt werden. Notfalls wolle man zusätzliche Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes anfordern.

"Wir müssen das zu Anfang machen, damit wir den Betrieb in Gang bekommen. Dann werden wir sehen, wie viele die Regeln tatsächlich zu unterwandern versuchen", sagte Julia Gillen, Uni-Vizepräsidentin für Lehre.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) berichtete, dass es in Sozialen Netzwerken Kritik am Vorgehen der Uni gebe, es werde als autoritär bezeichnet.

Update, 6. September, 6.08 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein leicht gesunken

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist innerhalb eines Tages minimal gesunken. Die Landesmeldestelle gab sie am Sonntag mit 50,5 an, nachdem es tags zuvor 51,4 gewesen waren und am Sonntag vor einer Woche 47,9.

Innerhalb eines Tages wurden nun landesweit 54 Neuinfektionen gemeldet, am Sonntag vor einer Woche waren es 80 gewesen. An Sonntagen sind die Zahlen oft niedriger, weil weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden.

Die Lage in den Krankenhäusern hat sich im Vergleich zu den beiden Tagen davor nicht verändert: Den Angaben zufolge wurden weiterhin 64 Covid-19-Patienten behandelt. Ebenfalls unverändert zum Vortag liegen 20 Menschen auf der Intensivstation, 16 davon werden beatmet. Die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie liegt in Schleswig-Holstein bei 1657, das ist einer mehr als am Vortag.

Unter den Kreisen bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in Kiel am höchsten, nun mit 92,1 (Vortag: 96,5). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg mit nun 17,3 (Vortag: 16,8).

Update 5. September, 13.15 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz liegt bei 88,8

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht gesunken. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde vom Sonntag steht sie nun bei 88,8. Am Samstag hat die Zahl der Neuinfektionen je 10.000 Einwohner binnen einer Woche 90,0 betragen, am Sonntag vergangener Woche lag sie bei 89,6.

Die Behörde registrierte 168 Neuinfektionen, nach 248 am Tag zuvor. Am Sonntag vor einer Woche waren es 190. Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 86.805 Hamburgerinnen und Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 81.100 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich laut RKI um 5 auf 1654.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Covid-19-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern Stand Freitag mit 108 an. 51 von ihnen sind auf Intensivstationen.

Nach RKI-Angaben wurden bis einschließlich Donnerstag 1.278.252 Hamburger mindestens einmal geimpft. Das entspricht 69 Prozent der Einwohner und Einwohnerinnen. 1.194.293 Menschen oder 64,5 Prozent der Hamburger und Hamburgerinnen sind vollständig geimpft.

Update, 5. September, 11.41 Uhr: Corona-Inzidenz in Niedersachsen steigt wieder

Hannover - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Niedersachsen wieder gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen, lag nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Sonntag bei 71,2 - und damit höher als am Samstag (59,2). Im kleinsten deutschen Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 109,8 nach 105,4 am Vortag.

Die höchsten Werte hatten am Freitag die Städte Salzgitter mit einer Inzidenz von 178,1, Delmenhorst (131,6) und Wolfsburg (124,4).

Bei der Belegung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten lag die Inzidenz am Sonntag bei 3,7 - nach 3,5 am Vortag. Das heißt: Im landesweiten Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen 3,7 von 100.000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von sechs ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind neun und zwölf.

Bei der Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten gab die Landesregierung den Wert mit 4,4 Prozent an - gemessen an der Gesamtkapazität für Niedersachsen. Schwellenwerte sind 5 Prozent, 10 Prozent und 20 Prozent.

Update, 5. September, 8.07 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein knapp über 50

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist knapp über 50 gestiegen. Die Landesmeldestelle gab sie am Samstag mit 51,4 an, nachdem es tags zuvor 49,5 gewesen waren und am Samstag vor einer Woche 47,9.

Innerhalb eines Tages wurden nun landesweit 240 Neuinfektionen gemeldet, am Samstag vor einer Woche waren es 179 gewesen.

Die Lage in den Krankenhäusern hat sich im Vergleich zum Vortag nicht verändert: Den Angaben zufolge wurden weiterhin 64 Covid-19-Patienten behandelt. Ebenfalls unverändert zum Vortag liegen 20 Menschen auf der Intensivstation, 16 davon werden beatmet. Die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie liegt in Schleswig-Holstein nach wie vor bei 1656.

Unter den Kreisen bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in Kiel am höchsten, nun mit 96,5 (Vortag: 92,9). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg mit nun 16,8 (Vortag: 17,3).

Update, 4. September, 16.14 Uhr: Corona-Inzidenz in MV steigt leicht auf 34,6

Rostock - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist am Samstag leicht auf 34,6 gestiegen. Insgesamt wurden 90 Corona-Neuinfektionen registriert, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte. Am Vortag hatte der Wert bei 33,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen gelegen. Vor einer Woche hatte er bei 30,8 gelegen. Unter Ungeimpften liegt die Inzidenz laut Lagus bei 71,6, bei Geimpften bei 8,0.

Landesweit die höchste Inzidenz hat Rostock mit 71,3 zu verzeichnen, gefolgt vom Landkreis Nordwestmecklenburg mit nun 52,5 und der Landeshauptstadt Schwerin mit 50,2. Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigslust-Parchim (15,6) und Mecklenburgische Seenplatte (16,3).

In den Krankenhäusern des Landes liegen nach Angaben des Landesamtes 30 Covid-Patienten, so viele wie am Vortag. Zehn davon werden auf einer Intensivstation behandelt, zwei mehr als am Freitag. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Virus Gestorbenen in MV blieb unverändert bei 1193. Die Krankenhausbelastung ist laut Corona-Ampel in MV weiter gering.

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 46.681 Menschen mit dem Virus infiziert, 44.454 gelten laut Lagus als genesen.

Update, 4. September, 13.52 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz wieder leicht auf 90,0 gestiegen

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht gestiegen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde vom Samstag steht sie nun bei 90,0. Am Freitag hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche 88,3 betragen, am Donnerstag 90,8 und Samstag vergangener Woche lag sie bei 87,8.

Die Behörde registrierte 248 Neuinfektionen, nach 262 am Tag zuvor. Am Samstag vor einer Woche waren es 215. Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 86.637 Hamburgerinnen und Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 81.000 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Covid-19-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern Stand Freitag mit 108 an. 51 von ihnen sind auf Intensivstationen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich laut RKI um 3 auf 1649.

Nach RKI-Angaben wurden bis einschließlich Donnerstag 1.278.252 Hamburger mindestens einmal geimpft. Das entspricht 69 Prozent der Einwohner und Einwohnerinnen. 1.194.293 Menschen oder 64,5 Prozent der Hamburger und Hamburgerinnen sind vollständig geimpft.

Update, 4. September, 13 Uhr: Corona-Inzidenz in Niedersachsen sinkt leicht

Hannover - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Niedersachsen leicht gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen, lag nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Samstag bei 59,2 - und damit etwas niedriger als am Freitag (64,6). Im kleinsten deutschen Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 105,4 nach 101,0 am Vortag.

In Niedersachsen gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage lang in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen die Zahl 50 überschreitet, sind etwa Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich. Die höchsten Werte hatten am Freitag die Städte Salzgitter mit einer Inzidenz von 157,9, Delmenhorst (131,6) und Wolfsburg (105,8).

Weiter ausschlaggebend ist die Zahl der Menschen mit Corona in Krankenhäusern in Niedersachsen sowie die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen. Noch offengelassen hat die Landesregierung, was bei Erreichen der zweiten und dritten Warnstufe passiert.

Bei der Belegung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten lag die Inzidenz am Freitag bei 3,5 - nach 3,4 am Vortag. Das heißt: Im landesweiten Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen 3,4 von 100.000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von sechs ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind neun und zwölf.

Bei der Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten gab die Landesregierung den Wert mit 4,2 Prozent an - gemessen an der Gesamtkapazität für Niedersachsen. Schwellenwerte sind 5 Prozent, 10 Prozent und 20 Prozent. Die Impfquote betrug bei den Erstimpfungen landesweit 68,1 Prozent.

Update, 4. September, 11.16 Uhr: HSV und Corona: 411 Impfwillige nehmen Angebot an

Menschen, die sich impfen lassen wollen, stehen vor dem Volksparkstadion in Hamburg an.
Menschen, die sich impfen lassen wollen, stehen vor dem Volksparkstadion in Hamburg an.  © Ulrich Perrey/dpa

Hamburg - Am ersten Impftermin des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV im Volksparkstadion haben sich nach Angaben des Vereins 411 Impfwillige eine Spitze gegen das Coronavirus geben lassen.

Insgesamt waren etwa 1100 Besucher - unter anderen Familienangehörige als Begleitung der Geimpften - am Freitagabend dabei.

Mit der Aktion unterstützt der Club die Impfkampagne der Hansestadt. Am 1. Oktober (17 bis 23 Uhr) werden noch einmal Zweit- und Einmalimpfungen im VIP-Bereich des Stadions angeboten.

Teilnehmer werden zu einer kostenfreien Stadionführung eingeladen.

Update, 4. September, 7.25 Uhr: Klagefreude der Niedersachsen wegen Corona-Regeln wächst

Hannover - Die Klagefreudigkeit der Niedersachsen wegen echter oder vermeintlicher Ungerechtigkeiten der Corona-Maßnahmen ist im zweiten Jahr der Pandemie deutlich gestiegen. Das berichtet das Justizministerium in Hannover.

Grundlage für die Aussage ist ein Vergleich der Anzahl der Klagen vor Verwaltungsgerichten. So wurden von April bis Juni in diesem Jahr 540 Verfahren gezählt. Im Vorjahreszeitraum waren es mit 452 Verfahren noch fast 100 weniger gewesen.

Im Verlauf der Pandemie war die Zahl neuer Klagen vor den Verwaltungsgerichten schwankend.

Dabei spielte auch eine Rolle, wie sich die Corona-Zahlen jeweils entwickelten und wie hart die jeweils neuen Einschränkungen waren.

Update, 3. September, 19.37 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein stagniert bei knapp 50

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein stagniert bei knapp 50. Die Landesmeldestelle gab sie am Freitag mit 49,5 an, nachdem es tags zuvor 49,4 waren und am Freitag vor einer Woche 47,2. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der innerhalb einer Woche erfassten Corona-Neuansteckungen pro 100.000 Menschen an. Innerhalb eines Tages wurden landesweit 216 Neuinfektionen gemeldet - fast genauso viele wie am Freitag vor einer Woche, als es 218 waren.

In den Krankenhäusern werden den Angaben zufolge derzeit 64 Covid-19-Patienten behandelt - das sind 3 weniger als am Donnerstag gemeldet worden waren. 20 Menschen liegen auf der Intensivstation (Vortag: 18), 16 davon werden beatmet (Vortag: 15). Es wurde ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, somit steigt die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Schleswig-Holstein auf 1656.

Unter den Kreisen bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in Kiel am höchsten, nun mit 92,9 (Vortag: 88,0). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg mit nun 17,3 (Vortag: 20,2).

Update, 3. September, 18.38 Uhr: Corona-Inzidenz in MV sinkt leicht auf 33,4

Rostock - Mit 99 Corona-Neuinfektionen sind am Freitag in Mecklenburg-Vorpommern zwar 7 mehr registriert worden als am Vortag, zugleich aber 30 weniger als vor einer Woche. Damit sank die Corona-Inzidenz im Land erstmals seit Sonntag wieder leicht. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte, lag der Wert nun bei 33,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Vor einer Woche hatte er bei 30,0 gelegen.

Auch in Rostock ging die Inzidenz leicht zurück, blieb mit 68,9 aber landesweit weiterhin am höchsten, gefolgt vom Landkreis Nordwestmecklenburg mit nun 55,1. In beiden Regionen zeigt die landeseigene Corona-Ampel Gelb und es gelten Testpflichten für Ungeimpfte sowie für alle Schüler Maskenpflicht.

Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz unverändert im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (15,1), knapp hinter Ludwigslust/Parchim (15,5) und Vorpommern-Rügen (16,0). Unter Ungeimpften liegt die Inzidenz laut Lagus mit 69,2 fast neun Mal so hoch wie bei Geimpften (7,7)

In den Krankenhäusern des Landes liegen nach Angaben des Landesamtes 30 Covid-Patienten, vier mehr als am Donnerstag. Acht davon werden auf einer Intensivstation behandelt, so viele wie am Tag zuvor. Ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurde gemeldet, so dass sich die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen in MV seit Beginn der Pandemie auf 1193 erhöhte. Die Krankenhausbelastung ist laut Corona-Ampel in MV weiter gering.

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 46.591 Menschen mit dem Virus infiziert, 44.386 gelten laut Lagus als genesen. Mindestens einmal geimpft sind den Angaben zufolge 63,6 Prozent der Einwohner. 59,8 Prozent der Bevölkerung haben demnach den vollständigen Impfschutz.

Update, 3. September, 17.11 Uhr: Piks gegen Corona in der Elbphilharmonie - Schönstes Wartezimmer

Nach ihrer Impfung ruhen sich die Patienten auf der Musikerbühne der Elbphilharmonie in Hamburg aus.
Nach ihrer Impfung ruhen sich die Patienten auf der Musikerbühne der Elbphilharmonie in Hamburg aus.  © Ulrich Perrey/dpa

Hamburg - Nach der Corona-Impfung im wohl schönsten Wartezimmer Hamburgs kurz ausruhen: In der Elbphilharmonie haben sich am Freitag viele Menschen gegen Corona impfen lassen.

Bereits kurz nach dem Start der Impfaktion hatte sich vor dem Gebäude eine lange Warteschlange gebildet. "Das kommt sehr, sehr gut an. Und mittlerweile läuft alles wie am Schnürchen, und die Stimmung ist auch sehr gut", sagte Elbphilharmonie-Intendant Christoph Lieben-Seutter.

Die Impfung mit Aussicht auf die Hamburger Innenstadt gab es in den eigens dafür geöffneten Künstlergarderoben. Die Geimpften durften schließlich auf der Bühne des Großen Saales die Abklingzeit nach dem Piks abwarten und dort den wunderbaren Raum auf einem Stuhl sitzend auf sich wirken lassen.

"Es geht mit der Aktion natürlich darum, Leute noch zu erreichen, die eine kleine Motivation brauchen", so Lieben-Seutter weiter. Normalerweise ist der Große Saal auf Monate ausgebucht. In der "Elphi" sollte noch bis 22 Uhr geimpft werden.

Konkrete Erwartungen habe die Behörde für diese Impfaktion in dem berühmten Konzerthaus nicht, sagte eine Sprecherin der Gesundheitsbehörde am Freitag in Hamburg. Vielmehr gelte die Aussage: "Jede Impfung zählt!".

Verabreicht werden wahlweise die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und der von Johnson & Johnson. Ihre Zweitimpfung im Fall von Biontech/Pfizer können sich die Erstgeimpften dann Anfang Oktober erneut dort abholen.

Neben der Elbphilharmonie wollte am Freitagnachmittag auch der Fußball-Zweitligist Hamburger SV bis 23 Uhr ohne vorherige Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung bitten. Der HSV wollte dafür seinen VIP-Bereich im Volksparkstadion öffnen.

Update, 3. September, 15.25 Uhr: Im RDC-Nachtexpress nach Sylt gilt künftig 3G-Regel

Im Alpen-Sylt-Nachtexpress gilt die 3G-Regel. (Symbolbild)
Im Alpen-Sylt-Nachtexpress gilt die 3G-Regel. (Symbolbild)  © Axel Heimken/dpa

Westerland - Das private Bahnunternehmen RDC führt die sogenannte 3G-Regel zum 9. September in seinem Fernzug nach Sylt ein. Ab dann müssen alle Fahrgäste ab 12 Jahren im Alpen-Sylt-Nachtexpress entweder gegen Covid-19 geimpft, bereits genesen oder getestet sein, wie das Unternehmen am Freitag ankündigte.

Im laufenden Reisejahr würden zudem Tickets für Schlaf- und Liegewagen weiter ausschließlich für Privatabteile angeboten. Fahrgäste reisen darin ohne Zustieg fremder Dritter.

Die Menschen brauchten Planungssicherheit beim Buchen ihrer Reisen, sagte RDC-Geschäftsführer Markus Hunkel. «Gern greifen wir daher den Wunsch der Bundesregierung auf, die 3G-Regel auch in Fernzügen umzusetzen.

Zumal das organisatorisch und technisch mittlerweile für uns kein Hexenwerk mehr ist und Reisende diese Nachweise für Hotels und Gastronomie ohnehin benötigen.»

Nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert hält Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine 3G-Regel zum Schutz vor Corona-Ansteckungen in Fernzügen trotz Bedenken aus Ministerien weiter für eine "mögliche und sinnvolle Maßnahme". Verkehrs-, Gesundheits- und Innenministerium haben in einem gemeinsamen Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, erhebliche Bedenken gegen die 3G-Regel bei Bahnreisen geltend gemacht.

Darin wird argumentiert, es gebe keinen Schwerpunkt im öffentlichen Personenverkehr bei Corona-Infektionen, die einem Ausbruch zugeordnet werden könnten.

Update, 3. September, 13.46 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 88,3 - drei neue Todesfälle

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder etwas gesunken. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde vom Freitag steht sie nun bei 88,3.

Am Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche noch 90,8 betragen, am Freitag vergangener Woche war sie mit 87,1 leicht niedriger als der aktuelle Wert. Es gab drei neue Todesfälle. Insgesamt starben damit bislang 1646 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus.

Die Behörde registrierte 262 Neuinfektionen, am Tag zuvor waren es noch 347, am Freitag vor einer Woche 311. Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 86.389 Hamburgerinnen und Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 80.800 von ihnen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Covid-19-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern Stand Donnerstag mit 123 an. 51 von ihnen sind auf Intensivstationen.

Nach RKI-Angaben wurden bis einschließlich Donnerstag 1.278.252 Hamburger mindestens einmal geimpft. Das entspricht 69 Prozent der Einwohner und Einwohnerinnen.

1.194.293 Menschen oder 64,5 Prozent der Hamburger und Hamburgerinnen sind vollständig geimpft.

Update, 3. September, 10.33 Uhr: Internationaler Alsterlauf feiert Comeback mit 1900 Teilnehmern

Hamburg - Eine weitere große Sportveranstaltung in Hamburg feiert nach der Corona-Zwangspause im vergangenen Jahr ihr Comeback.

Am Sonntag wird um 9 Uhr in der Innenstadt der 32. Internationale Alsterlauf über zehn Kilometer mit Start und Ziel auf dem Ballindamm gestartet. Zugelassen sind nach der 3G-Regel 1900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Strecke führt einmal um die Außenalster.

"Wir freuen uns, dass der Alsterlauf wieder den Weg dorthin findet, wo er hingehört – auf die Straße", sagte Veranstalter Steven Richter. "Es ist für die gesamte Szene ein gutes Zeichen, dass der Laufsport vielerorts wieder einen großen Schritt Richtung Normalität unternimmt, und wir sind stolz, dazu beitragen zu können."

Am vergangenen Sonntag hatte in der Hansestadt bereits der Ironman stattgefunden. Am 12. September folgt der Hamburg-Marathon.

Update, 3. September, 9.25 Uhr: Entspannte Corona-Lage in Seniorenheimen in Niedersachsen

Hannover- In der vierten Pandemie-Welle sind ältere Menschen in Heimen in Niedersachsen deutlich seltener als früher von einer Corona-Infektion betroffen.

"Derzeit ist die Lage in den Alten- und Pflegeheimen aufgrund der hohen Impfquote, der geringen Fallzahl und den in der Regel milden Krankheitsverläufen als entspannt zu bewerten", teilte eine Sprecherin des Ministeriums für Gesundheit und Soziales in Hannover mit. Landkreise und Landesgesundheitsamt sind demnach sensibilisiert dafür, Auffälligkeiten und systematisch steigende Fallzahlen in bestimmten Bereichen zu registrieren.

Im vergangenen Jahr waren Alters- und Pflegeheime bundesweit besonders hart von dem neuen Virus betroffen. Auch viele der rund 2000 Einrichtungen in Niedersachsen konnten das Virus nicht fernhalten.

Nach Angaben der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege gab es zu Beginn der Pandemie und ab Herbst 2020 "erhebliche Infektionsausbrüche" in den Heimen.

Seit Bewohnerinnen und Bewohner eine Corona-Schutzimpfung bekommen können, ist die Zahl derer, die nach einer Infektion schwer erkranken oder sogar sterben, stark gesunken.

Update, 2. September, 20 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein weiter bei knapp 50

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein liegt weiterhin bei knapp 50. Die Landesmeldestelle gab sie am Donnerstag mit 49,4 an - tags zuvor waren es 49,6 und am Donnerstag vor einer Woche 47,4. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der innerhalb einer Woche erfassten Corona-Neuansteckungen pro 100.000 Menschen an. Innerhalb eines Tages wurden landesweit 208 Neuinfektionen gemeldet - fast genauso viele wie am Donnerstag vor einer Woche, als es 207 waren.

In den Krankenhäusern werden den Angaben zufolge derzeit 67 Covid-19-Patienten behandelt - das sind 7 weniger als am Mittwoch gemeldet worden waren. 18 Menschen liegen auf der Intensivstation (Vortag: 21), 15 davon werden beatmet (Vortag: 16). Es wurde ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, somit steigt die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Schleswig-Holstein auf 1655.

Unter den Kreisen ist die Sieben-Tage-Inzidenz wie schon tags zuvor in Kiel am höchsten, nun mit 88,0 (Vortag: 85,5). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg mit nun 20,2 (Vortag: 19,4).

Update, 2. September, 17 Uhr: Inzidenz in MV weiter auf 34,6 gestiegen

Rostock - Die Corona-Inzidenz ist am Donnerstag in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf 34,6 gestiegen. Dies ist ein Anstieg der nachgewiesenen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen um 0,7 im Vergleich zum Mittwoch, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte. Vor einer Woche lag der Wert bei 26,4. Am Donnerstag meldete das Amt 93 Neuinfektionen, vor einer Woche waren es 75.

In Rostock ist die Inzidenz mit 71,3 weiterhin am höchsten, gefolgt vom Landkreis Nordwestmecklenburg mit 51,9. In beiden Regionen zeigt die landeseigene Corona-Ampel Gelb und es gelten Testpflichten für Ungeimpfte sowie für alle Schüler Maskenpflicht. Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (15,1).

Das Landesamt weist nun auch die Inzidenzen unter Geimpften und Nichtgeimpften aus. Demnach beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz bei Geimpften in MV 7,1 und bei Ungeimpften 72,5.

In den Krankenhäusern des Landes liegen laut Lagus 26 Covid-Patienten, einer weniger als am Mittwoch. Acht werden auf der Intensivstation behandelt, einer mehr als am Mittwoch. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden nicht gemeldet, so dass die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen in MV seit Beginn der Pandemie bei 1192 liegt. Die Krankenhausbelastung ist laut Corona-Ampel in MV weiter gering.

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 46.493 Menschen mit dem Virus infiziert, 44.307 gelten laut Lagus als genesen. Mindestens einmal geimpft sind den Angaben zufolge 63,5 Prozent der Einwohner. 59,8 Prozent der Bevölkerung wurden demnach vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Update, 2. September, 13.27 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 90,8

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab den Wert am Donnerstag mit 90,8 an. Am Mittwoch hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche noch 86,8 betragen, am Donnerstag vergangener Woche 83,3.

Insgesamt registrierte die Behörde 347 Neuinfektionen. Das sind 94 Fälle mehr als am Mittwoch (253) und 76 Fälle mehr als am Donnerstag vor einer Woche (271). Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 86.127 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 80.600 gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Covid-19-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern Stand Mittwoch mit 116 an. 46 von ihnen lagen auf Intensivstationen. Laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Donnerstagvormittag 49 Frauen und Männer auf Hamburger Intensivstationen behandelt, 28 von ihnen wurden invasiv beatmet.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen blieb laut RKI bei 1643. Nach RKI-Angaben wurden bis einschließlich Mittwoch 1.275.563 Hamburger mindestens einmal geimpft. Das entspricht 68,9 Prozent der Einwohner und Einwohnerinnen.

1.190.249 Menschen oder 64,3 Prozent der Hamburger und Hamburgerinnen sind vollständig geimpft.

Update, 2. September, 7.34 Uhr: Miniatur Wunderland prüft Wechsel von 3G zu 2G

Hamburg - Das Hamburger Miniatur Wunderland wird bis Ende Oktober an der 3G-Regel festhalten - könnte sich ab November aber ein anderes Modell vorstellen. "Wir machen kein reines 2G-Modell. Das ist eine Ausgrenzung, das machen wir nicht", sagte Frederik Braun, Gründer des Miniatur Wunderlandes, der Deutschen Presse-Agentur.

Beim 2G-Modell werden nur Geimpfte und Genesene eingelassen, bei 3G auch negativ Getestete. Geprüft werde im Miniatur Wunderland ein Wechsel der Modelle 2G und 3G - ungerade Tage 2G, gerade Tage 3G. "Das würde keinen ausgrenzen", sagt Braun.

Nach Aussage des Senats ist es in Hamburg bereits möglich, an einem Tag 2G-Angebote zu unterbreiten und am nächsten das 3G-Modell anzuwenden.

Von Seiten anderer Veranstalter sei oft zu hören, ein Wechsel-Modell sei mit zu viel zusätzlicher Arbeit verbunden, sagte Braun. Das könne er nicht nachvollziehen.

Update, 1. September, 21.40 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt auf fast 50

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist auf fast 50 gestiegen. Sie lag am Mittwoch bei 49,6 - tags zuvor betrug der Wert 47,7 und am Montag noch 47,2. Am Mittwoch vor einer Woche war der Wert mit 47,3 angegeben worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der innerhalb einer Woche erfassten Corona-Neuansteckungen pro 100.000 Menschen an.

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 305 Neuinfektionen gemeldet, wie aus den Daten der Landesmeldestelle weiterhin hervorgeht. Am Mittwoch vor einer Woche waren es 262 gewesen.

In den Krankenhäusern werden den Angaben zufolge derzeit 74 Covid-19-Patienten behandelt - das sind 4 weniger als am Dienstag gemeldet worden waren. 21 Menschen liegen auf der Intensivstation (Vortag: 24), 16 davon werden beatmet (Vortag ebenfalls 16).

Unter den Kreisen ist die Sieben-Tage-Inzidenz jetzt in Kiel am höchsten, nun mit 85,5 (Vortag 85,1). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg mit nun 19,4 (Vortag: 20,4).

Update, 1. September, 18.05 Uhr: Inzidenz in MV steigt auf 34 - Jetzt zwei Regionen mit Warnstufe Gelb

Rostock - Die Corona-Inzidenz ist am Mittwoch in Mecklenburg-Vorpommern um 1,6 auf 34 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen gestiegen. Vor einer Woche hatte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock eine Sieben-Tage-Inzidenz von 27 gemeldet. 105 Neuinfektionen meldete das Lagus am Mittwoch, vor einer Woche waren es 78.

In Rostock ist die Inzidenz jetzt über die Marke von 70 (70,3) geklettert und Nordwestmecklenburg überschritt die Marke von 50 (50,6). Damit springt die landeseigene Corona-Ampel in dem Landkreis von Grün auf Gelb - wie schon seit einiger Zeit in Rostock. Damit gelten nun auch im Landkreis Nordwestmecklenburg erweiterte Testpflichten für Ungeimpfte sowie für alle Schüler Maskenpflicht. Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin mit 12,5 im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Das Landesamt weist nun auch die Inzidenzen unter Geimpften und Nichtgeimpften aus. Demnach beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz bei Geimpften in MV 6,6 und bei Ungeimpften 71,3.

In den Krankenhäusern des Landes liegen laut Lagus 27 Covid-Patienten, zwei weniger als am Dienstag. Sieben werden auf der Intensivstation behandelt, einer weniger als am Dienstag. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden nicht gemeldet, so dass die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen in MV seit Beginn der Pandemie bei 1192 liegt. Die Krankenhausbelastung ist laut Corona-Ampel in MV weiter gering.

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 46.400 Menschen mit dem Virus infiziert, 44.256 gelten laut Lagus als genesen. Mindestens einmal geimpft sind den Angaben zufolge 63,4 Prozent der Einwohner. 59,6 Prozent der Bevölkerung wurden demnach vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Update, 1. September, 12.14 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt auf 86,8 - 253 Neuinfektionen

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht gesunken. Die Gesundheitsbehörde gab den Wert am Mittwoch mit 86,8 an. Am Dienstag hatte die Zahl der Neuinfektion je 100.000 Einwohner binnen einer Woche noch 91,4 betragen, am Mittwoch vergangener Woche 80,8.

Insgesamt registrierte die Behörde 253 Neuinfektionen. Das sind zwei Fälle weniger als am Dienstag (255) und 86 Fälle weniger als am Mittwoch vor einer Woche (339). Seit Beginn der Pandemie haben sich 85.780 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 80.400 gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Covid-19-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern Stand Dienstag mit 120 an. 49 von ihnen lagen auf Intensivstationen. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen erhöhte sich laut RKI auf 1643.

Nach RKI-Angaben wurden bis einschließlich Dienstag 1.272.263 Hamburger mindestens einmal geimpft. Das entspricht 68,7 Prozent der Einwohner und Einwohnerinnen. 1.186.416 Menschen oder 64 Prozent der Hamburger und Hamburgerinnen sind vollständig geimpft.

Update, 1. September, 12.03 Uhr: Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen steigt leicht an

Hannover - Bei den neuen Corona-Fällen in Niedersachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch wieder leicht angestiegen. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert bei 60,2 - nach 58,2 am Dienstag. Die Kennziffer gibt an, wie viele Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden.

In Niedersachsen gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Die erste Warnstufe kann unter anderem erreicht werden, wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage lang in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen die Zahl 50 überschreitet - dann sind Bereiche wie die Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich. Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz waren am Dienstag die Städte Salzgitter (115,5), Delmenhorst (113,5) und Osnabrück (99,9).

Weiter ausschlaggebend ist die Zahl der Menschen mit Corona in Krankenhäusern in Niedersachsen und die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten. Beide Werte stiegen. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen. Noch offen gelassen hat die Landesregierung, was bei Erreichen der zweiten und dritten Warnstufe passiert.

Bei der Belegung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten lag die Inzidenz am Mittwoch bei 3,0 - nach 2,8 am Vortag. Das heißt: Im landesweiten Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen 3 von 100.000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von 6 ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind 9 und 12.

Bei der Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten gab die Landesregierung den Wert mit 3,7 Prozent an - gemessen an der Gesamtkapazität für Niedersachsen. Am Vortag lag der Wert bei 3,5 Prozent. Schwellenwerte sind 5 Prozent, 10 Prozent und 20 Prozent.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch befinden sich in Niedersachsen derzeit 288 Menschen mit einer Covid-19-Infektion in einem Krankenhaus, 89 davon auf einer Intensivstation. Die Impfquote betrug bei den Erstimpfungen landesweit 67,9 Prozent. Vollständig geimpft sind demnach 62,3 Prozent der Niedersachsen.

Update, 31. August, 20.35 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein weiterhin stabil

Kiel - Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein gibt es weiterhin kaum Bewegung. Sie lag am Dienstag bei 47,7 - tags zuvor betrug der Wert 47,2 und am Wochenende 47,9. Am Dienstag vor einer Woche war der Wert mit 48,9 angegeben worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der innerhalb einer Woche erfassten Corona-Neuansteckungen pro 100.000 Menschen an.

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 311 Neuinfektionen gemeldet, wie aus den Daten der Landesmeldestelle weiterhin hervorgeht. Am Dienstag vor einer Woche waren es 305.

In den Krankenhäusern werden den Angaben zufolge derzeit 78 Covid-19-Patienten behandelt - das sind 6 weniger als am Montag gemeldet worden waren. 24 Menschen liegen auf der Intensivstation (Vortag: 28), 16 davon werden beatmet (Vortag: 15). Am Dienstag wurde ein neuer Corona-Todesfall gemeldet, somit liegt die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Pandemie in Schleswig-Holstein nun bei 1653.

Unter den Kreisen ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin in Neumünster am höchsten, nun mit 93,5 (Vortag: 98,5). Dahinter liegen weiter Kiel mit 85,1 (Vortag: 79,8) und Lübeck mit 80,8 (Vortag: 77,1). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg mit nun 20,4 (Vortag: 18,9).

Update, 31. August, 17 Uhr: Elbphilharmonie wird zum Corona-Impfzentrum

In der Elbphilharmonie können sich Menschen am Freitag gegen das Coronavirus impfen lassen.
In der Elbphilharmonie können sich Menschen am Freitag gegen das Coronavirus impfen lassen.  © Daniel Bockwoldt/dpa/Daniel Bockwoldt

Hamburg - Nach dem HSV-Stadion wird auch die Elbphilharmonie zum Corona-Impfzentrum. Am Freitag (3. September) öffnet das Konzerthaus seine Künstlerzimmer für eine Impfaktion in großem Stil: Von 14 bis 22 Uhr kann sich jede und jeder dort per Erst- oder Zweitimpfung den Piks abholen, der gegen das Coronavirus schützt, teilte die Elbphilharmonie am Freitag mit.

Verabreicht werden wahlweise die Vakzine von Biontech oder Johnson & Johnson. Zum Abklingen nach der Injektion geht es "ins schönste Wartezimmer der Stadt, auf die Bühne des Großen Saals". Eine Anmeldung ist weder erforderlich noch möglich.

Wer in der «Elphi» seine Erstimpfung empfängt, hat am 2. Oktober ebenfalls zwischen 14 und 22 Uhr Gelegenheit, sich wiederum in der Elbphilharmonie die Zweitimpfung abzuholen. Bei der ebenfalls angebotenen Immunisierung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson genügt die Einmalimpfung.

Minderjährigen Impfwilligen im Alter von 12 bis 18 Jahren wird ausschließlich der Biontech-Impfstoff verabreicht. Sie müssen zudem in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein.

Update, 31. August, 16.54 Uhr: Corona-Inzidenz in MV steigt auf 32,4 - 118 neue Infektionen

Rostock - Die Corona-Inzidenz ist am Dienstag in Mecklenburg-Vorpommern um 0,7 auf 32,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen gestiegen. Am Dienstag vergangener Woche hatte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock eine Sieben-Tage-Inzidenz von 26,4 vermeldet. 118 Neuinfektionen meldete das Lagus am Dienstag, vor einer Woche waren es 103.

Rostock bleibt die Kommune mit der höchsten Inzidenz (66, Vortag: 61,2). In Nordwestmecklenburg ist der Wert mit 44,3 ebenfalls vergleichsweise hoch. In Schwerin betrug der Wert 37,7 und in Vorpommern-Greifswald 37,3. Am niedrigsten ist die Inzidenz an der Seenplatte mit 16,7. Auf der landeseigenen Corona-Ampel steht weiterhin nur Rostock auf Gelb, so dass dort nach wie vor erweiterte Testpflichten für Ungeimpfte gelten. In den anderen Regionen des Landes ist das nicht der Fall.

In den Krankenhäusern des Landes liegen laut Lagus 29 Covid-Patienten, einer mehr als am Montag. Acht werden auf der Intensivstation behandelt, zwei weniger als am Montag. Keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden gemeldet, so dass die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen in MV seit Beginn der Pandemie bei 1192 liegt. Die Krankenhausbelastung ist laut Corona-Ampel in MV weiter gering.

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 46.295 Menschen mit dem Virus infiziert, 44.188 gelten laut Lagus als genesen. Mindestens einmal geimpft sind den Angaben zufolge 63,3 Prozent der Einwohner. 59,4 Prozent der Bevölkerung wurden demnach vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Update, 31. August, 16.43 Uhr: Reger Zulauf am letzten Tag des Hamburger Impfzentrums

Das Impfzentrum ist am letzten Tag seiner Öffnung nur rege besucht. (Symbolbild)
Das Impfzentrum ist am letzten Tag seiner Öffnung nur rege besucht. (Symbolbild)  © Christian Charisius/dpa

Hamburg - Deutschlands größtes Impfzentrum in den Hamburger Messehallen hat an seinem letzten Tag noch einmal einen regen Zulauf erlebt. Bis Dienstagnachmittag kamen rund 3200 Menschen zu der Einrichtung am Funkturm, wie der Ärztliche Leiter Dirk Heinrich sagte. Bis zum Abend waren insgesamt rund 6000 Frauen und Männer erwartet worden, wobei der Großteil eine Zweitimpfung von Biontech erhalten sollte.

Kurzentschlossene konnten sich auch eine Einmalimpfung mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson geben lassen. Heinrich rechnete mit etwa 500 Menschen, die diese Möglichkeit in Anspruch nehmen.

Das Impfzentrum war Anfang Januar eröffnet worden. In den vergangenen acht Monaten wurden nach Angaben der Sozialbehörde gut 1,16 Millionen Impfungen verabreicht. Die Kosten, die je zur Hälfte vom Bund und der Stadt getragen werden, belaufen sich auf rund 106 Millionen Euro. Damit kostet eine Impfung inklusive aller Nebenkosten im Impfzentrum zwischen 80 und 100 Euro.

Das Impfzentrum hatte bis zu 4400 Beschäftigte, darunter mehr als 1000 medizinische Fachangestellte und knapp 900 Ärztinnen und Ärzte.

Update, 31. August, 15.05 Uhr: HSV bittet zur Impf-Aktion ins Volksparkstadion

Hamburg - Fußball-Zweitligist Hamburger SV unterstützt die Impfkampagne der Hansestadt und bietet im VIP-Bereich des Volksparkstadions am 3. September und 1. Oktober zwei Impftermine gegen das Coronavirus an.

"Wir möchten unseren Fans und Besuchern schnellstmöglich wieder die Chance bieten, in einem voll besetzten Volksparkstadion und auch in auswärtigen Stadien die Spiele unserer Mannschaft anzuschauen", sagte HSV-Vorstand Frank Wettstein: "Je verbreiteter der Impfschutz ist, desto schneller wird die Rückkehr zur Normalität gelingen."

An beiden Tagen läuft die Aktion von 17 bis 23 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Beim Oktober-Termin werden nur Zweit- und Einmalimpfungen angeboten.

Teilnehmer werden zu einer kostenfreien Stadionführung eingeladen und erhalten am ersten Tag einen Rabatt im Fanshop.

Update, 31. August, 12.07 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 91,4 - 255 Neuinfektionen

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist deutlich gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab den Wert am Dienstag mit 91,4 an. Am Montag hatte die Zahl der Neuinfektion je 100.000 Einwohner binnen einer Woche noch 88,4 betragen, am Dienstag vergangener Woche 79,0.

Insgesamt registrierte die Behörde 255 Neuinfektionen. Das sind 96 Fälle mehr als am Montag (159) und 57 mehr als am Dienstag vor einer Woche (198). Seit Beginn der Pandemie haben sich 85.527 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 80.100 gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Covid-19-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern Stand Montag mit 120 an. 49 von ihnen lagen auf Intensivstationen. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen liegt laut RKI unverändert bei 1642.

Nach RKI-Angaben wurden bis einschließlich Montag 1.268.080 Hamburger mindestens einmal geimpft. Das entspricht 68,5 Prozent der Einwohner und Einwohnerinnen. 1.174.388 Menschen oder 63,4 Prozent der Hamburger und Hamburgerinnen sind vollständig geimpft.

Update, 31. August, 11.10 Uhr: Inzidenz der Corona-Neuinfektionen sinkt leicht

Hannover - Bei den neuen Corona-Fällen in Niedersachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag leicht gesunken. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert bei 58,2 - nach 59,9 am Montag. Die Kennziffer gibt an, wie viele Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden.

In Niedersachsen gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Die erste Warnstufe kann auch erreicht werden, wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage lang in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen die Zahl 50 überschreitet - dann sind Bereiche wie die Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich. Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz waren am Dienstag die Städte Delmenhorst (107,1), Salzgitter (98,2) und Osnabrück (95,0).

Weiter ausschlaggebend ist die Zahl der Menschen mit Corona in Krankenhäusern in Niedersachsen und die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten. Beide Werte stiegen. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen. Noch offen gelassen hat die Landesregierung, was bei Erreichen der zweiten und dritten Warnstufe passiert.

Bei der Belegung der Krankenhäuser mit Covid-19-Kranken lag die Inzidenz am Dienstag bei 2,8 - nach 2,6 am Vortag. Das heißt: Im landesweiten Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen 2,8 von 100 000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von 6 ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind 9 und 12.

Bei der Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken gab die Landesregierung den Wert mit 3,5 Prozent an - gemessen an der Gesamtkapazität für Niedersachsen. Am Vortag lag der Wert bei 3,0 Prozent. Schwellenwerte sind 5 Prozent, 10 Prozent und 20 Prozent.

Update, 31. August, 8.45 Uhr: Tschentscher verteidigt Hamburger 2G-Modell

Peter Tschentscher (55, SPD) will die Rechte der Geimpften stärken.
Peter Tschentscher (55, SPD) will die Rechte der Geimpften stärken.  © Markus Scholz/dpa

Hamburg - Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) hat das sogenannte 2G-Modell in Hamburg verteidigt.

"Wir dürfen die Pandemie nicht nur aus der Interessenslage der Ungeimpften heraus beurteilen", sagte Tschentscher dem TV-Sender Bild. "Die überwiegende Mehrzahl der Menschen sind geimpft, und auch die haben Rechte und nehmen sie auch wahr und klagen sie ein."

Seit Samstag können Veranstalter und Wirte in Hamburg selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene einlassen, die dann weitgehend von den Corona-Einschränkungen befreit sind, oder ob sie weiter das 3G-Modell nutzen wollen – also auch aktuelle Tests akzeptieren.

Auf die Frage des Senders, ob der Hamburger Senat mit diesem Modell ungeimpfte Menschen unter Druck setzen wolle, sagte Tschentscher, "diesen Ansatz verfolgen wir nicht. Im Gegenteil, wir gehen auch aktiv auf alle Ungeimpften zu."

Nach der Schließung des zentralen Impfzentrums wolle der Senat "in alle Stadtteile, in Sportvereine, in Kirchengemeinden" gehen und für Impfungen werben.

Update, 30. August, 22 Uhr: Kaum Veränderung bei Inzidenz in Schleswig-Holstein

Kiel - Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein gibt es derzeit wenig Bewegung. Sie lag am Montag bei 47,2 und somit etwas niedriger als am Wochenende - sowohl am Sonntag als auch am Samstag betrug der Wert 47,9.

Am Montag vor einer Woche war er mit 48,1 angegeben worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der innerhalb einer Woche erfassten Corona-Neuansteckungen pro 100.000 Menschen an.

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 155 Neuinfektionen gemeldet, wie aus den Daten der Landesmeldestelle vom Montag weiterhin hervorgeht. Am Sonntag waren es 80 Neuinfektionen, am Montag vor einer Woche 148. An Sonntagen sind die Zahlen oft niedriger, weil weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden.

In den Krankenhäusern werden den Angaben zufolge derzeit 84 Covid-19-Patienten behandelt - das sind zehn mehr als am Sonntag. Davon liegen 28 Menschen auf der Intensivstation, 15 werden beatmet.

Am Montag wurde kein neuer Corona-Todesfall gemeldet. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Pandemie in Schleswig-Holstein liegt damit weiter bei 1652.

Die Sieben-Tage-Inzidenz war am Montag mit 98,5 in Neumünster am höchsten, gefolgt von Kiel mit 79,8 und Lübeck mit 77,1. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg mit unverändert 18,9.

Update, 30. August, 17.20 Uhr: Mehrere Corona-Fälle nach Abi-Party in Elmshorn

Elmshorn - Nach einer Abi-Party in Elmshorn (Kreis Pinneberg) hat es mehrere Coronafälle gegeben. Mindestens zwei Gäste der Veranstaltung vom 20. August sind im Nachhinein positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie der Kreis Pinneberg am Montag mitteilte.

Von 180 über das Wochenende kontaktierten Personen haben 19 weitere bestätigt, Symptome entwickelt zu haben. Per PCR-Test wurden insgesamt sechs Infektionen bestätigt.

Die Kontaktdaten der Partygäste waren laut Kreisverwaltung per Luca-App und per Kontaktformular erfasst worden. Diese Daten liegen dem Gesundheitsamt vor. Neben persönlichen Telefonaten wurden etliche Gäste per E-Mail informiert.

Es ist demnach aber unklar, ob damit alle Party-Gäste erreicht werden konnten. Deshalb appellierte das Gesundheitsamt an alle Besucher und weitere enge Kontaktpersonen, auf mögliche Symptome einer Coronainfektion zu achten.

Eine generelle Quarantäne für die Partybesucher ordnete das Amt nicht an.

Update, 30. August, 13.24 Uhr: Corona treibt die Stromrechnung vieler Familien

Bremen - Der höhere Stromverbrauch in der Corona-Pandemie bereitet vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern finanzielle Probleme. Die Nachfrage nach Beratungen zum Energiebudget habe sich vervielfacht, teilte die Verbraucherzentrale Bremen am Montag mit.

Bei nicht bezahlten Rechnungen droht im schlimmsten Fall, dass der Strom abgestellt wird. Vor Corona 2019 hatten die Beraterinnen und Berater 147 mal mit diesem Ernstfall zu tun. 2020 gab es 301 solcher Fälle, im ersten Halbjahr 2021 kamen 313 Fälle zusammen. "Häufig konnten wir kurz vor knapp noch vermitteln und Ratenzahlungen mit den Energieversorgern vereinbaren", sagte die Vorständin der Bremer Verbraucherzentrale, Annabel Oelmann.

Durch die ständige Anwesenheit zuhause, durch die Nutzung von Computer und Mobilgeräten für Arbeit und Schule ist in vielen Familien der Stromverbrauch gestiegen. Zwar konnten 2020 von April bis Juni Energierechnungen gestundet werden. Doch danach passten oft die Abschlagzahlungen nicht mehr, es kam zu hohen Nachforderungen.

Eine kleine Gruppe von Verbrauchern habe unter Corona eher mehr Geld zur Verfügung, weil zum Beispiel Urlaube entfielen, sagte Oelmann. Für eine größere Gruppe habe die Pandemie finanzielle Probleme und Zukunftsangst gebracht. "Das sind oft Haushalte, da war vorher die Kohle schon knapp. Dann wird es ganz schnell gefährlich", sagte sie.

Zu Beginn der Pandemie hatten die Verbraucherschützer vor allem mit der Rückabwicklung gebuchter Reisen zu tun. Danach häuften sich Anfragen zu offen stehenden Krediten und der Energierechnung. Knapp 30.000 Mal wurde 2020 der Verbraucherschutz in Bremen um Hilfe gebeten - ein Drittel häufiger als 2019.

Update, 30. August, 12.13 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt leicht

Im Vergleich zur Vorwoche gab es weniger Neuinfektionen in Hamburg.
Im Vergleich zur Vorwoche gab es weniger Neuinfektionen in Hamburg.  © Axel Heimken/dpa

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht gesunken. Die Gesundheitsbehörde gab den Wert am Montag mit 88,4 an. Am Sonntag hatte die Zahl der Neuinfektion je 100.000 Einwohner binnen einer Woche 89,6 betragen, am Montag vergangener Woche 79,4.

Zum Wochenbeginn meldete die Behörde 159 Neuinfektionen. Das sind 31 Fälle weniger als am Sonntag (190) und 23 weniger als am Montag vor einer Woche (182). Seit Beginn der Pandemie haben sich 85.272 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert. 80.000 gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Covid-19-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern mit 108 an. 46 von ihnen lagen auf Intensivstationen. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen liegt laut RKI unverändert bei 1642.

Laut RKI wurden bis einschließlich Sonntag 1.264.446 Hamburger mindestens einmal geimpft. Das entspricht 68,5 Prozent der Einwohner. 1.164.692 Menschen oder 63,0 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft.

Update, 30. August, 11.29 Uhr: Corona-Inzidenz in Niedersachsen steigt - mehr Patienten in Klinik

Hannover - Das Coronavirus breitet sich in Niedersachsen weiter aus. Die Zahlen der Neuinfektionen sowie der Covid-Patienten in den Krankenhäusern stieg am Montag im Vergleich zum Vortag, wie aus einer Übersicht der Landesregierung hervorgeht.

Die Inzidenz der Neuinfektionen stieg nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) landesweit auf 59,9 - so viele Infektionen pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Am Vortag lag die Kennziffer bei 58,0.

In Niedersachsen gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Die erste Warnstufe kann auch erreicht werden, wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage lang in Folge die Sieben-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen die Zahl 50 überschreitet - dann sind Bereiche wie die Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich. Spitzenreiter bei der 7-Tages-Inzidenz waren am Montag die Städte Salzgitter (111,7), Wolfsburg (109,0) und Delmenhorst (103,2).

Weiter ausschlaggebend ist die Zahl der Menschen mit Corona in Krankenhäusern in Niedersachsen und die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen. Noch offen gelassen hat die Landesregierung, was bei Erreichen der zweiten und dritte Warnstufe passiert.

Bei der Belegung der Krankenhäuser mit Covid-19-Kranken lag die Inzidenz bei 2,6 - nach 2,5 am Vortag. Das heißt: Im landesweiten Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen 2,6 von 100.000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von 6 ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind 9 und 12.

Bei der Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken gab die Landesregierung den Wert mit 3,0 Prozent an - gemessen an der Gesamtkapazität für Niedersachsen. Am Vortag lag der Wert bei 2,8 Prozent. Schwellenwerte sind 5 Prozent, 10 Prozent und 20 Prozent.

Update, 30. August, 11.19 Uhr: Hamburger Pilotprojekt mit PCR-Lolli-Tests an Schulen gestartet

Hamburg - Mehrere Hamburger Grund- und Sonderschulen haben am Montag ein Pilotprojekt mit PCR-Lolli-Tests gestartet. Dabei lutschen die Kinder 30 Sekunden lang auf einem Abstrichtupfer. Anschließend werden Proben einer Schulklasse gemeinsam in einem Labor untersucht.

Fällt die Untersuchung positiv aus, muss von allen Schülern der Klasse eine weitere Probe analysiert werden. An dem dreimonatigen Pilotprojekt nehmen nach Angaben der Schulbehörde neun Schulen teil. Sie liegen vor allem im Bezirk Mitte, wo die Infektionsraten höher sind.

Der Lolli-PCR-Test sei für Kinder leichter zu handhaben und genauer als ein Antigen-Schnelltest, erklärte Schulsenator Ties Rabe (60, SPD) am Montag. Der Senator verwies zugleich auf die Nachteile des Verfahrens: "Schwierig ist insbesondere, dass das Ergebnis erst knapp einen Tag später feststeht."

Die Lolli-Stäbchen müssen per Spedition in ein Labor transportiert und dort analysiert werden. Das Labor soll den Schulen das Ergebnis bis 6 Uhr am Folgetag mitteilen.

Sollte das Projekt erfolgreich sein und genügend Laborkapazitäten bereitstehen, will die Behörde weitere Schulen einbeziehen.

Update, 30. August, 9.11 Uhr: Impfwoche für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen gestartet

Niedersachsen will gezielt Kinder gegen das Coronavirus immunisieren. (Symbolbild)
Niedersachsen will gezielt Kinder gegen das Coronavirus immunisieren. (Symbolbild)  © Fabian Sommer/dpa

Hannover - In Niedersachsen hat am Montag eine landesweite Corona-Impfwoche für junge Menschen ab zwölf Jahren begonnen.

Vor dem Schulstart am Donnerstag finden niedersachsenweit an rund 50 Orten gezielt Impfaktionen für die Jüngeren statt, etwa in Jugendzentren, Innenstädten, an Berufsschulen, auf Sportplätzen oder Supermarktparkplätzen.

Außerdem können sich die 12- bis 17-Jährigen auch weiterhin in Impfzentren des Landes und bei niedergelassenen Ärzten impfen lassen, wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilte.

Die Corona-Impfungen sind demnach teils mit und teils ohne Termin möglich.

In jedem Fall müssen Minderjährige aber mit mindestens einem Elternteil zum Impfen kommen.

Update, 30. August, 6.06 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein stagniert bei 47,9

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein stagniert. Sie lag am Sonntag wie schon am Tag zuvor bei 47,9. Am Sonntag vergangener Woche betrug der Wert 48,6. Innerhalb eines Tages wurden landesweit 80 Neuinfektionen gemeldet, wie aus Daten der Landesmeldestelle hervorgeht.

Am Samstag waren es 179 Neuinfektionen, am vergangenen Sonntag 84. An Sonntagen sind die Zahlen oft niedriger, weil weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden.

In den Krankenhäusern werden den Angaben zufolge derzeit 74 Covid-19-Patienten behandelt. 24 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 13 Patienten mussten beatmet werden. Diese Zahlen haben sich seit Freitag nicht geändert. Es gab einen weiteren gemeldeten Corona-Todesfall. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Pandemie liegt damit bei 1652.

Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche - ist nicht mehr in Neumünster am höchsten, sondern mit 85,1 in der Landeshauptstadt Kiel. In Neumünster lag er bei 78,6. In Lübeck verharrte die Inzidenz bei 75,3. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet Schleswig-Flensburg mit 18,9.

Update, 29. August, 16.32 Uhr: Corona-Inzidenz in MV sinkt minimal auf 30,5 - 33 neue Infektionen

Rostock - Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) hat am Sonntag 33 neue Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sank damit minimal auf 30,5. Am Vortag war die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 30,8 angegeben worden. Vor einer Woche hatte die Inzidenz nach Angaben des Landesamtes ebenfalls 30,5 betragen. Am Samstag waren 75 neue Fälle gezählt worden, am Sonntag vor einer Woche 42.

Trotz eines deutlichen Rückgangs bleibt Rostock die Kommune mit der höchstens Inzidenz (55,0/Vortag: 61,7). In Nordwestmecklenburg ist der Wert mit 44,9 ebenfalls vergleichsweise hoch (Vortag: 44,3). Alle übrigen Kreise und die Landeshauptstadt Schwerin befinden sich im grünen Bereich. Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz an der Mecklenburgischen Seenplatte (unverändert 12,4).

In den Krankenhäusern des Landes liegen laut Lagus unverändert 33 Covid-19-Patienten, 8 von ihnen auf Intensivstationen. Am Sonntag wurde kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verzeichnet, sodass die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie bei 1189 blieb.

Insgesamt haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bislang 46.146 Menschen mit dem Virus infiziert, 44.065 gelten laut Lagus als genesen.

Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 1.015.883 Mecklenburger und Vorpommern oder 63,2 Prozent der Einwohner. 953 941 Menschen oder 59,3 Prozent der Bevölkerung wurden demnach (Stand: 28. August 2021) vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Update, 29. August, 12.28 Uhr: 190 Corona-Neuinfektionen in Hamburg

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 89,6 gestiegen. Dies teilte die Gesundheitsbehörde am Sonntag mit.

Am Samstag lag die Inzidenz noch bei 87,8. Demnach kamen am Sonntag 190 Neuinfektionen hinzu, nach 215 am Samstag. Vor einer Woche hatte es 157 Neuinfektionen gegeben, die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag da bei 81,2.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern (Stand Freitag) mit 128 an. Davon lagen 46 auf der Intensivstation.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen blieb unverändert bei 1642. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach

Angaben der Gesundheitsbehörde insgesamt 85.113 Infektionen nachgewiesen; etwa 79.900 Menschen gelten als genesen (Stand Sonntag).

Update, 29. August, 9.26 Uhr: Hamburger Theater starten in neue Saison

Hamburg - In der kommenden Woche starten die Hamburger Theater und Konzerthäuser mit zahlreichen Premieren in die Saison, die wegen der Corona-Pandemie verschoben werden mussten.

Bei den meisten Veranstaltungen gelten die bisherigen Corona-Bestimmungen mit Abständen im Saal und Zugang für geimpfte, genesene und getestete Personen. Weitere Informationen findet Ihr hier.

Update, 28. August 19.24 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein leicht gestiegen auf 47,9

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Samstag leicht gestiegen auf 47,9. Am Freitag hatte sie bei 47,2 gelegen, am Samstag vergangener Woche bei 49,6. Innerhalb eines Tages wurden landesweit 179 Neuinfektionen gemeldet, wie aus Daten der Landesmeldestelle hervorgeht (Stand: 18.54 Uhr). Am Freitag waren es 218, am vergangenen Samstag 196.

In den Krankenhäusern werden derzeit 74 Covid-19-Patienten behandelt. 24 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 13 Patienten mussten beatmet werden. Diese Zahlen haben sich seit dem Freitag nicht geändert. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Pandemie liegt weiterhin bei 1651.

Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche - war weiterhin in Neumünster am höchsten. Er lag dort bei 87,3 und ist damit weiter gesunken. In der Landeshauptstadt Kiel beträgt die Inzidenz wie am Vortag 81,0. In Lübeck stieg sie auf 75,3 (Freitag: 67,9).

Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet nicht mehr Schleswig-Flensburg, sondern Rendsburg-Eckernförde mit 21,2.

Update, 28. August, 17.07 Uhr: Impfungen an der Autobahnraststätte nahe Hannover

Hannover - Auf einer Autobahnraststätte nahe Hannover haben sich am Samstag zahlreiche Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen.

Nach Angaben der Stadt Hannover nutzte das Impfteam den Impfstoff von Johnson & Johnson, bei dem nur eine Dosis nötig ist. Um möglichst viele Menschen durch eine Impfung vor einer Covid-19-Erkrankung zu schützen, setzt die Politik unter anderem auf mobile Impfteams.

So wurden in Niedersachsen und Bremen Menschen in Bussen, auf Schiffen, in Fußgängerzonen, Kirchen und auf Raststätten geimpft.

Update, 28. August, 16.45 Uhr: Corona-Inzidenz in MV steigt auf 30,8 - 75 neue Infektionen

Rostock - Die Corona-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist am Samstag leicht von 30 auf 30,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gestiegen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) meldete 75 nachgewiesene Corona-Neuinfektionen nach 127 am Tag zuvor und 59 vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag vor einer Woche bei 31,2.

In den Krankenhäusern des Landes lagen am Freitag 33 Menschen, 12 mehr als vor einer Woche. Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen blieb im Vergleich zum Vortag bei acht (vor einer Woche: neun).

Bis auf Rostock (61,7) und Nordwestmecklenburg (44,3) befinden sich alle Regionen des Landes im grünen Bereich. Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (12,4).

Dem Lagus zufolge wurde am Freitag kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verzeichnet, sodass die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie bei 1189 blieb. Die Zahl der bisher registrierten Infektionen seit Beginn der Pandemie erhöhte sich auf 46.116. Als genesen gelten 44.004 Menschen.

Mindestens einmal geimpft sind 63 Prozent der Menschen im Nordosten laut Lagus. 59,1 Prozent sind demnach vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Update, 28. August, 16.35 Uhr: Rabe für neue Quarantäne-Regeln für Schüler bei Corona-Infektionen

Hamburg - Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (60, SPD) will andere Quarantäne-Regeln für Schülerinnen und Schüler bei Corona-Infektionen. "Es ist nicht nachvollziehbar, warum Kinder, bei denen die Krankheit zügiger verläuft und schneller abklingt, trotzdem 14 Tage in Quarantäne bleiben müssen und zudem keine Möglichkeit haben sich freizutesten", sagte Rabe der Zeitung "Welt am Sonntag".

Viele Eltern und Schulen seien unzufrieden mit den Quarantäne-Regeln. "Auch die Kultusministerkonferenz sieht die jetzigen Regeln kritisch", sagte Rabe. Deshalb sei sie auch mit dem Robert Koch-Institut im Dialog, um eine Verkürzung der Quarantäne-Regelung und eine Möglichkeit zur Freitestung zu schaffen.

Bislang müssen Schülerinnen und Schüler bei registrierten Neuinfektionen häufig im Klassenverbund für 14 Tage in Quarantäne und haben keine Chance, sich vorzeitig freizutesten. Am Freitag waren in Hamburg den Angaben zufolge 78 der rund 9500 Schulklassen in Quarantäne.

Die Tendenz war zuletzt steigend, insbesondere für den Herbst und Winter wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet.

Update, 28. August, 12.35 Uhr: 215 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz steigt auf 87,8

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht auf 87,8 gestiegen. Dies teilte die Gesundheitsbehörde am Samstag mit. Am Freitag lag die Inzidenz noch bei 87,1. Demnach kamen am Samstag 215 Neuinfektionen hinzu, nach 311 am Freitag. Vor einer Woche hatte es 200 Neuinfektionen gegeben, die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag da bei 82,5.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern (Stand Freitag) mit 128 an. Davon lagen 46 auf der Intensivstation.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen stieg um einen auf 1642. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde insgesamt 84.923 Infektionen nachgewiesen; etwa 79.700 Menschen gelten als genesen (Stand Samstag).

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind einschließlich Donnerstag 1.257.764 Hamburgerinnen und Hamburger mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Von ihnen sind unterdessen 1.147.426 Frauen und Männer vollständig geimpft. Die Impfquote beträgt damit bei den Erstimpfungen 68,1 Prozent und bei den Zweitimpfungen 62,1.

Update, 28. August, 7.40 Uhr: Hamburg will mit 2G-Modell mehr Freiheiten bieten

Hamburg - Hamburg geht bei den Corona-Maßnahmen von Samstag an einen Sonderweg. Mit einem bislang bundesweit einmaligen 2G-Optionsmodell ermöglicht der rot-grüne Senat Veranstaltungen fast ohne Corona-Auflagen - sofern nur Geimpfte und Genesene sie besuchen.

Veranstalter und Wirte können damit entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene einlassen und dann weitgehend von den Corona-Einschränkungen befreit sind, oder ob sie weiter das 3G-Modell nutzen wollen - also auch aktuelle Tests akzeptieren. Unklar ist noch, wie viele Wirte und Veranstalter mitmachen.

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte die Entscheidung des Senats damit begründet, dass Geimpfte und Genesene im Vergleich zu den Ungeimpften keinen wesentlichen Anteil am Infektionsgeschehen hätten. Während am Tag der Senatsentscheidung die Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg bezogen auf die Gesamtbevölkerung bei Ungeimpften laut Behörde bei über 78 lag, betrug sie bei Geimpften nur gut 3 Prozent.

Das könne man doch nicht ignorieren und all die Geimpften weiter einschränken, sagte Tschentscher.

Update, 27. August, 21.28 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein stagnierend - fünf Corona-Todesfälle

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein stagniert weiterhin. Sie lag am Freitag bei 47,2 - nach 47,4 am Vortag. Allerdings wurden fünf neue Corona-Todesfälle gemeldet, so viele wie lange nicht mehr.

Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Pandemie liegt nun bei 1651, wie aus Daten der Landesmeldestelle hervorgeht (Stand: 20.05 Uhr).

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 218 Neuinfektionen gemeldet - am Donnerstag waren es 207, am vergangenen Freitag 222. In den Krankenhäusern werden derzeit 74 Covid-19-Patienten behandelt. 24 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 13 Patienten mussten beatmet werden.

Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen eine Woche - war weiterhin in Neumünster am höchsten. Er lag dort bei 92,3; nach 112,2 am Vortag.

In der Landeshauptstadt Kiel beträgt die Inzidenz 81,0 (Vortag: 79,0), in Lübeck 76,9 (61,9.) Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet Schleswig-Flensburg mit 20,9 (18,9).

Update, 27. August, 18.46 Uhr: Kontaktnachverfolgung im Einzelhandel von Samstag an gestrichen

Hamburg - Hamburgs Bürgerinnen und Bürger müssen von Samstag an beim Einkaufen keine Kontaktdaten zur Nachverfolgung möglicher Corona-Infektionen mehr angeben.

Das betrifft im gesamten Einzelhandel der Hansestadt sowohl das Hinterlassen der Kontaktdaten auf Papier als auch in digitaler Form wie bei der Luca-App.

"Dort verzichten wir darauf, (...) weil wir sagen, es hat nicht den Nutzen, den wir brauchen, wenn wir so eine Maßnahme aufrechterhalten", hatte Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) die Entscheidung des Senats begründet.

Update, 27. August, 18.42 Uhr: Vielfach höhere Inzidenz bei Ungeimpften in Schleswig-Holstein

Kiel - Schleswig-Holsteins Landesmeldestelle hat am Freitag erstmals das Corona-Infektionsgeschehen für Geimpfte und ungeimpfte Menschen im Norden ausgewiesen.

Die Infektionsrate ist unter den Ungeimpften mit 104,2 mehr als zehnmal höher als unter den Geimpften, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag sagte. Bei Ungeimpften betrug sie demnach mit Stand Donnerstag 104,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Bei Geimpften lag der Wert demnach bei 8,8. Zuvor hatten die "Lübecker Nachrichten" darüber berichtet.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stammen die berücksichtigten Fälle aus den Meldungen der Gesundheitsämter. Die Bezugsgröße stammt aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch-Instituts.

Die Quote der vollständig geimpften Menschen lag mit Stand Donnerstag in Schleswig-Holstein bei 63,9 Prozent.

Update, 27. August, 13 Uhr: 311 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz steigt auf 87,1

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 87,1 gestiegen. Dies teilte die Gesundheitsbehörde am Freitag mit. Am Donnerstag lag die Inzidenz noch bei 83,3. Demnach kamen am Freitag 311 Neuinfektionen hinzu, nach 271 am Donnerstag.

Vor einer Woche hatte es 239 Neuinfektionen gegeben, die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag da bei 87,3.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern (Stand Donnerstag) mit 112 an. Davon lagen 43 auf der Intensivstation.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen blieb unverändert bei 1641. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde insgesamt 84.708 Infektionen nachgewiesen; etwa 79.500 Menschen gelten als genesen (Stand Freitag).

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind einschließlich Donnerstag 1.257.764 Hamburgerinnen und Hamburger mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Von ihnen sind unterdessen 1.147.426 Frauen und Männer vollständig geimpft.

Die Impfquote beträgt damit bei den Erstimpfungen 68,1 Prozent und bei den Zweitimpfungen 62,1.

Update, 27. August, 12.20 Uhr: Impfzentrum in den Hamburger Messehallen schließt

Das Hamburger Impfzentrum in den Messehallen schließt am 31. August.
Das Hamburger Impfzentrum in den Messehallen schließt am 31. August.  © Markus Scholz/dpa

Hamburg - Nach rund acht Monaten und mehr als einer Million Corona-Impfungen schließt am Dienstag das Hamburger Impfzentrum in den Messehallen. Die Kosten für eines der größten Impfzentren Deutschlands werden sich nach Angaben der Sozialbehörde vom Freitag voraussichtlich auf 106 Millionen Euro belaufen.

Das Impfzentrum war am 5. Januar in Betrieb gegangen. Seither seien gut 1,16 Millionen Impfungen verabreicht worden, davon rund 606.000 Erst- und 555.400 Zweitimpfungen. Hinzu kamen gut 119.000 Impfungen durch mobile Impfteams. Der Tag mit den meisten Impfungen war mit rund 11.000 Impfungen der 17. März.

"Das Impfzentrum war in den vergangenen Monaten einer der wichtigsten Orte unserer Stadt: In dieser Messehalle haben wir gemeinsam die Pandemie zurückgedrängt, indem allein hier mehr als eine halbe Million Hamburgerinnen und Hamburger einen Schutz gegen Covid-19 erhalten haben", erklärte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Freitag bei einem Besuch des Impfzentrums.

Künftig stehen für Corona-Impfungen zehn dezentrale Impfzentren in Krankenhäusern, mehr als 1100 Arztpraxen, betriebsmedizinische Impfangebote in Unternehmen und tägliche dezentrale Impfangebote durch mobile Teams in den Stadtteilen zur Verfügung.

Update, 27. August, 11.48 Uhr: Mehr als 2700 Seeleute aus aller Welt in Bremischen Häfen geimpft

Bremen - Gut sechs Wochen nach Beginn der mobilen Impfkampagne in den Bremischen Häfen sind bereits mehr als 2700 ausländische Seeleute gegen das Coronavirus geimpft worden. In Bremen seien es über 500, in Bremerhaven rund 2200 Seeleute, sagte Lukas Fuhrmann, Sprecher der Bremer Gesundheitssenatorin.

In Bremerhaven ist seit dem 12. Juli ein umgebauter Bus als mobile Impfstation unterwegs, der bis an die Kaje zu den Containerriesen und Autofrachtern vorfährt. In Bremen geht ein Impfteam sogar auf die Schiffe, um die Seeleute in ihrer gewohnten Umgebung zu impfen.

"Impfungen direkt an Bord stören den Betrieb am wenigsten, was die Chance erhöht, dass alle zum Zuge kommen, die sich impfen lassen möchten", sagte Magnus Deppe, Leiter der Bremer Seemannsmission, deren Vertreter täglich mit einem Impfteam des Deutschen Roten Kreuzes auf die Schiffe geht.

"Wir haben schon Tränen der Freude erlebt", so Deppe. Für die Seeleute bedeute die Impfung Freiheit. "Quarantänebestimmungen können dadurch verkürzt werden." Manche Seeleute seien seit einem Jahr an Bord und hätten noch keinen Landgang gehabt.

Das Land Bremen stellt für die ausländischen Seeleute vor allem den Impfstoff Johnson & Johnson zur Verfügung. Für Seefahrer mit langen Zeiten auf See und kurzen Hafenaufenthalten hat das Vakzin den Vorteil, dass nur einmal geimpft werden muss.

Update, 27. August, 10.24 Uhr: Hamburg startet mit Corona-Impfungen an den Schulen

Hamburg - Hamburg startet an weiterführenden Schulen Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern. Den Auftakt sollte am Freitag Hamburgs größte Stadtteilschule, die Goethe-Schule Harburg (GSH), machen, wie die Schulbehörde mitteilte.

Am Dienstag sei dann die Stadtteilschule Maretstraße dran und am Freitag drauf das Friedrich-Ebert-Gymnasium. Verabreicht werde der mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer. Die Zweitimpfung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sei drei Wochen später geplant. In nächster Zeit soll es an allen 59 Stadtteilschulen und 63 Gymnasien Impfangebote geben.

Schulsenator Ties Rabe (SPD) betonte, es werde kein Druck ausgeübt. Schüler und Eltern würden sorgfältig informiert, "so dass sie eine freie, eigenverantwortliche Entscheidung treffen können". Nach Angaben der Schulbehörde hat der Verzicht auf eine Impfung keinerlei Auswirkung auf den Schulbesuch.

Allerdings seien Geimpfte von den obligatorischen Corona-Tests an den Schulen befreit. Bei der Impfung selbst müsse bei Minderjährigen mindestens ein Elternteil dabei sein. "Alle noch nicht geimpften Eltern können die Gelegenheit gleich nutzen und sich ebenfalls impfen lassen", erklärte die Behörde.

Bislang konnten sich Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren schon in Krankenhäusern und Arztpraxen impfen lassen. Die Impfquoten in dieser Altersklasse liegen nach RKI-Angaben bei den Erstimpfungen einschließlich Donnerstag bei 26,7 und bei den Zweitimpfungen bei 17,4 Prozent.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte Mitte August erklärt, dass sie nach der Bewertung neuer wissenschaftlicher Beobachtungen und Daten zu der Einschätzung gekommen sei, «dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen».

Schulsenator Rabe appellierte an Jugendliche und Eltern, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, "um die Kinder zu schützen und ihnen möglichst schnell wieder ein normales Leben zu ermöglichen. Denn auch künftig können Kinder bis 12 Jahren nicht geimpft werden, weil es für sie zurzeit noch keine Impfstoffe gibt."

Update, 26. August, 19.43 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein stagniert

Eine Krankenschwester im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein steht am Bett einer Corona-Patientin.
Eine Krankenschwester im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein steht am Bett einer Corona-Patientin.  © Frank Molter/dpa

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein stagniert. Am Donnerstag lag die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 47,4 nach 47,3 am Vortag. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle hervor.

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 207 Neuinfektionen gemeldet - am Mittwoch waren es 262. In den Krankenhäusern werden derzeit 69 Covid-19-Patienten behandelt, zwei mehr als am Vortag. 20 von ihnen liegen nach wie vor auf der Intensivstation, zehn Patienten mussten beatmet werden (-1).

Es wurde ein neuer Todesfall gemeldet, so dass die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Pandemie bei 1646 liegt. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich insgesamt 70.542 Menschen in Schleswig-Holstein mit Sars-CoV-2 infiziert, davon gelten 65.900 als genesen.

Am höchsten ist der Inzidenz-Wert in Neumünster, dort wird er mit 112,2 angegeben. In der Landeshauptstadt Kiel liegt er bei 79,0, in Dithmarschen bei 72,8. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet Schleswig-Flensburg mit 18,9.

Update, 26. August, 17.52 Uhr: Corona-Inzidenz in MV leicht gesunken

Rostock - Die Corona-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist am Donnerstag leicht von 26,9 auf 26,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen gesunken.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales meldete 75 nachgewiesene Neuinfektionen nach 78 am Tag zuvor und 83 vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag vor einer Woche bei 31,8.

Dem Lagus zufolge wurde am Donnerstag ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verzeichnet, so dass die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 1189 stieg. Die Zahl der registrierten Infektionen erhöhte sich auf 45.914 seit Beginn der Pandemie. Als genesen gelten 43.861 Menschen.

Mit 58,4 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Rostock weiter am höchsten. Die Hansestadt ist die einzige Region im Land, für die die Corona-Ampel orange anzeigt. Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (8,5).

Update, 26. August, 14.23 Uhr: Ethikrat: 2G-Modell keine Impfpflicht durch die Hintertür

Hamburg - Der Deutsche Ethikrat hält das Hamburger 2G-Optionsmodell nicht für eine Impfpflicht durch die Hintertür. "Eine Pflicht ist etwas, dem man sich nicht entziehen kann", sagte die Ethikrat-Vorsitzende Alena Buyx (43) am Donnerstag dem Hörfunksender NDR Info. Das sei hier nicht der Fall. Stattdessen werde "Druck aufgebaut, um es attraktiver zu machen, sich und andere zu schützen".

Buyx sagte, aus ethischer Sicht sei das 3G-Modell besser, weil es mehr Teilhabe biete. Wenn sich die Situation aber weiter verschlechtern würde, sei 2G ethisch vertretbar, wenn damit maßvoll umgegangen werde. "Man sollte vorher alles andere ausgeschöpft haben."

Wichtig sei zudem, vorab zu überdenken, welche Bereiche betroffen seien. "Die Disco ist nicht der Sportverein und auch nicht der Behördenbesuch."

Update, 26. August, 12.20 Uhr: 271 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz steigt auf 83,3

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 83,3 gestiegen. Dies teilte die Gesundheitsbehörde am Donnerstag mit. Am Mittwoch lag die Inzidenz noch bei 80,8. Demnach kamen am Donnerstag 271 Neuinfektionen hinzu, nach 339 am Mittwoch. Vor einer Woche hatte es 224 Neuinfektionen gegeben, die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag da bei 88,2.

Laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden Donnerstag in Hamburg 44 erwachsene Corona-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 28 von ihnen mussten invasiv beatmet werden. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern (Stand Mittwoch) mit 113 an. Davon lagen 42 auf der Intensivstation.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen stieg um einen auf 1641. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde insgesamt 84.397 Infektionen nachgewiesen; etwa 79 100 Menschen gelten als genesen (Stand Mittwoch).

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind einschließlich Mittwoch 1.253.181 Hamburgerinnen und Hamburger mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Von ihnen sind unterdessen 1.140.232 Frauen und Männer vollständig geimpft.

Die Impfquote beträgt damit bei den Erstimpfungen 67,8 Prozent und bei den Zweitimpfungen 61,7. Hamburg liegt damit über dem Bundesschnitt und im Ländervergleich im vorderen Drittel.

Update, 26. August, 9.43 Uhr: Kultursenator Brosda erwartet Umsetzung von 2G in den nächsten Wochen

Hamburg - Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (46, SPD) geht nicht davon aus, dass alle Veranstalter zum Start der 2G-Option in der Hansestadt nur noch Geimpfte und Getestete einlassen werden.

"Nach den Gesprächen, die wir momentan führen, erwarte ich nicht, dass wir ab Samstag eine flächendeckende Einführung von 2G haben werden", sagte er der "Zeit"-Elbvertiefung . Die 2G-Regel sei lediglich eine Option und keine Pflicht.

Sie schaffe aber deutlich mehr Möglichkeiten für die Veranstalter, sagte der Politiker auch dem "Hamburger Abendblatt". "Ein Musikclub könnte unter 2G eine voll ausgelastete Veranstaltung im Innenraum für bis zu 1300 Leute stehend anbieten, das war bislang undenkbar."

Brosda zufolge werde die Einführung in den nächsten Wochen in den Kultureinrichtungen eine Rolle spielen.

Den ganzen Artikel findet Ihr hier: Mögliche Option auf 2G: Kultursenator erwartet teilweise Umsetzung in den nächsten Wochen

Update, 25. August, 20.13 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein fällt leicht

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist leicht gefallen. Am Mittwoch lag die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 47,3 nach 48,9 am Vortag. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle hervor.

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 262 Neuinfektionen gemeldet - am Dienstag waren es 305. In den Krankenhäusern werden derzeit 67 Covid-19-Patienten behandelt, einer weniger als am Vortag. 20 von ihnen lagen auf der Intensivstation (+2), elf Patienten mussten nach wie vor beatmet werden. Es wurde ein neuer Todesfall gemeldet, so dass die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Pandemie bei 1645 liegt. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich insgesamt 70.335 Menschen in Schleswig-Holstein mit Sars-CoV-2 infiziert, davon gelten 65.700 als genesen.

Am höchsten ist der Inzidenz-Wert in Neumünster, dort wird er mit 111,0 angegeben. In Dithmarschen liegt er bei 76,6, in der Landeshauptstadt Kiel bei 76,2. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Ostholstein verzeichnet - 18,5.

Update, 25. August, 16.28 Uhr: Corona-Inzidenz in MV leicht gestiegen - 78 neue Infektionen

Rostock - Die Corona-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist am Mittwoch leicht gestiegen. In den vergangenen sieben Tagen haben sich 27 Menschen je 100.000 Einwohner nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) hervorgeht. Am Dienstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 26,4, vor einer Woche bei 31,4.

Dem Lagus zufolge wurde am Mittwoch ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verzeichnet, so dass die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 1188 stieg. Die Zahl der registrierten Infektionen erhöhte sich um 78 auf 45.840. Rund 43.800 Menschen gelten als genesen.

Mit 57,8 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Rostock weiter am höchsten. Die Hansestadt ist die einzige Region im Land, für die die Corona-Ampel orange anzeigt. Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (7).

In den Krankenhäusern lagen laut Lagus 30 Corona-Patienten, sieben mehr als noch am Dienstag. Die Zahl der Intensivpatienten blieb im Vergleich zum Vortag unverändert bei 8. 62,6 Prozent der Menschen im Nordosten sind laut Lagus mindestens einmal geimpft. 58,6 Prozent sind demnach vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Update, 25. August, 15.18 Uhr: Grundschulverband hält Maskenpflicht ab 1. Klasse für vertretbar

Hannover - Dass Schülerinnen und Schüler ab der ersten Klasse künftig wegen Corona eine Maske im Unterricht tragen müssen, hält der Grundschulverband in Niedersachsen für vertretbar.

"Wenn es dadurch gelingt, die Schulen offen zu halten, muss man es ausprobieren", sagte die Vorsitzende Eva-Maria Osterhues-Bruns. "Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder gut damit umgehen können." Zudem seien regelmäßige Pausen ohne Masken möglich.

Auch wenn die Maske manchen Kindern möglicherweise erschwere, Laute richtig zu hören und zu sprechen, sei Präsenzunterricht mit Maske besser als Wechselunterricht. Denn für Kinder sei es sehr wichtig, soziale Kontakte kontinuierlich pflegen zu können. "Wir sehen es als wichtigen Aspekt an, dass ein soziales Gefüge und ein sozialer Zusammenhalt stattfinden kann."

Im vergangenen Schuljahr mit geteilten Klassen und Distanzunterricht habe vielen Kindern der Austausch gefehlt. Regelmäßiger Präsenzunterricht sei daher wichtig. "Das gibt den Kindern eine Sicherheit - auch für das Lernen."

Aus Sicht des Verbandes sind die verschiedenen Schutzmaßnahmen für das neue Schuljahr richtig. Denn das Ziel müsse Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler sein.

Neben der Maskenpflicht sehen die neuen Regeln regelmäßige Corona-Tests sowie Lüftungs- und Hygienekonzepte vor.

Update, 25. August, 13.15 Uhr: 95 Corona-Infektionsfälle an Schulen in MV

Rostock - Derzeit sind in Mecklenburg-Vorpommern 95 Corona-Infektionsfälle an Schulen bekannt. Betroffen sind davon 93 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrer, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Daten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) hervorgeht.

Vor einer Woche waren es den Angaben zufolge insgesamt noch 62 Schüler und Lehrer. Demnach sind derzeit 47 Schulen landesweit betroffen - Mehrfachnennungen seien jedoch möglich - etwa wenn zeitversetzt an einer Schule mehrere Infektionsfälle bekanntwerden.

Laut Bildungsministerium gibt es im Nordosten 615 Schulen. Insgesamt 17 Corona-Fälle sind laut Lagus derzeit an Kitas und Horten bekannt, darunter sind zwölf Kinder sowie fünf Erzieher.

Vor einer Woche waren es noch insgesamt vier Corona-Fälle mehr.

Update, 25. August, 12.50 Uhr: 339 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz steigt auf 80,8

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen stieg um zwei auf 1640. (Symbolbild)
Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen stieg um zwei auf 1640. (Symbolbild)  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 80,8 gestiegen. Dies teilte die Gesundheitsbehörde am Mittwoch mit. Am Dienstag lag die Inzidenz noch bei 79,0. Demnach kamen am Mittwoch 339 Neuinfektionen hinzu, nach 198 am Dienstag. Vor einer Woche hatte es 304 Neuinfektionen gegeben, die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag da noch bei 90,4.

Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts (RKI) lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei 68,2. Den höchsten Wert aller Bundesländer verbucht Nordrhein-Westfalen mit 114,3, den niedrigsten Sachsen-Anhalt mit 14,6.

Laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden Mittwochvormittag in Hamburg 43 Corona-Fälle intensivmedizinisch behandelt, 27 von ihnen mussten invasiv beatmet werden. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern (Stand Dienstag) mit 112 an. Davon lagen 46 auf der Intensivstation.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen stieg um zwei auf 1640. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde insgesamt 84.126 Infektionen nachgewiesen; etwa 79.900 Menschen gelten als genesen (Stand Mittwoch).

Nach RKI-Angaben sind einschließlich Dienstag 1.246.300 Hamburgerinnen und Hamburger mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Von ihnen haben wiederum 1.130.687 Frauen und Männer auch schon ihre zweite Impfdosis erhalten.

Die Impfquote beträgt damit bei den Erstimpfungen 67,5 Prozent und bei den Zweitimpfungen 61,2. Hamburg liegt damit über dem Bundesschnitt und im Ländervergleich im vorderen Drittel.

Update, 25. August, 9.37 Uhr: Inzidenz steigt weiter - erste Warnstufe für zehn Kreise und Städte

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Fällen in Niedersachsen ist am Mittwoch auf 43,6 gestiegen. So viele Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Am Dienstag lag die Kennziffer bei 41,6.

Für die Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen ist die Inzidenz von diesem Mittwoch an eine von drei wichtigen Kennziffern. Künftig spielen auch die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern und die Zahl der von ihnen belegten Intensivbetten eine wichtige Rolle. Überschreiten sie bestimmte Werte, gelten verschiedene Warnstufen.

In der ersten Warnstufe gilt die 3G-Regel, das bedeutet, dass der Zugang zu bestimmten Einrichtungen, Veranstaltungen oder Leistungen auf geimpfte, genesene und getestete Menschen (3G) beschränkt wird. Die zweite Warnstufe bedeutet 2G (geimpft oder genesen) für verschiedene Bereiche, bei der dritten Warnstufe gilt eine Notbremse.

Nach Daten vom Dienstag gilt für die meisten Landkreise derzeit keine Warnstufe, für zehn Landkreise und kreisfreie Städte die Warnstufe 1. In Kraft tritt die Warnstufe allerdings erst, wenn sie durch eine Allgemeinverfügung der Kommune festgestellt ist.

In Krankenhäusern wurden am Mittwoch 44 Covid-Patienten behandelt, 22 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 312, davon haben 156 eine spezielle Ausstattung für Corona-Patienten.

Update, 25. August, 9.07 Uhr: Konzertveranstalter sieht 2-G-Optionsmodell eher skeptisch

Hamburger Veranstalter können ab Samstag nur noch Geimpften und Genesenen den Zutritt erlauben. (Symbolbild)
Hamburger Veranstalter können ab Samstag nur noch Geimpften und Genesenen den Zutritt erlauben. (Symbolbild)  © ActionVance/Unsplash

Hamburg - Das neue 2-G-Optionsmodell in Hamburg stößt bei der Karsten Jahnke Konzertdirektion auf Skepsis. "Wenn das die Vorschrift ist, um einen regelmäßigen Kulturbetrieb zu bekommen, ist das ein Anfang", sagte der Sprecher des Unternehmens, Frehn Hawel, der Hamburger Morgenpost.

"Allerdings steht Hamburg ziemlich alleine da. Für uns als Tournee-Veranstalter ist das keine Grundlage, denn dafür müsste das bundesweit gelten."

Der Senat hatte am Dienstag das sogenannte 2-G-Optionsmodell beschlossen, wonach Veranstalter entscheiden können, ob sie künftig nur noch Geimpfte und Genesene einlassen, die dann weitgehend von den Corona-Einschränkungen befreit sind, oder ob sie weiter das 3-G-Modell nutzen wollen.

Dieses bezieht Getestete und damit Ungeimpfte ein, unterliegt aber den bisherigen Corona-Einschränkungen. In Innenräumen gilt dann wie bisher in der Regel eine Maskenpflicht. Die Regelung soll ab Samstag gelten.

Es sei schwierig, dass die Politik "den Kelch weitergibt" und die Verantwortung von sich schiebe, findet Hawel. Für Kunden und Kundinnen, die Tickets gekauft hätten und die nicht unter die 2G-Regelung fallen, könnten die Vertragsverhältnisse außerdem nicht nachträglich geändert werden. "Wir müssen deshalb erst mal an den Regelungen festhalten, damit wir allen Zugang gewähren können."

Update, 25. August, 7.30 Uhr: Luftfilteranlagen nicht überall zum neuen Schuljahr im Einsatz

Hannover - Die Schulen in Niedersachsen werden zum Start des neuen Schuljahres in wenigen Tagen vorerst nicht flächendeckend mit Luftfilteranlagen in den Klassenzimmern ausgestattet sein. Laufende Ausschreibungsverfahren und eine hohe Nachfrage nach den Geräten auf dem Markt verzögern vielerorts die Beschaffung, wie aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter niedersächsischen Kommunen hervorgeht.

Zudem gibt es demnach bei einigen Kommunen Unsicherheiten, da eine angekündigte Förderrichtlinie des Landes zu Voraussetzungen für die Beschaffung von Luftfiltern zu unscharf sei.

Update, 25. August, 7.21 Uhr: Hamburg führt 2G ein

Hamburg - Ab Samstag gilt in Hamburg ein optionales 2G-Modell. Veranstalter können sich entscheiden, ob sie nur noch Geimpfte und Genesene reinlassen.

Dadurch würden diesen weitreichende Freiheiten zustehen.

Update, 25. August, 7.03 Uhr: Landesschülerrat: 3G-Regel für Schüler kompliziert

Hannover - Der niedersächsische Landesschülerrat fordert mehr Impfangebote für Jugendliche. Viele Schülerinnen und Schüler seien noch nicht geimpft, sagte der Vorsitzende Justus Scheper.

Selbst mit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) hätten Schüler, die sich jetzt impfen lassen würden, frühestens Mitte Oktober einen vollständigen Impfschutz. Die Stiko empfiehlt Impfungen gegen das Coronavirus ab zwölf Jahren.

"Die 3G-Regel ist für Schüler kompliziert", sagte Scheper zur neuen Verordnung des Kultusministeriums zum Schuljahresbeginn. Die Regelung sei trotzdem ein Schritt in Richtung Normalität. Viele Aktivitäten für Schülerinnen und Schüler könnten damit wieder anlaufen.

Das Kultusministerium sieht vor, dass das Schuljahr mit Präsenzunterricht startet, aber alle Schüler müssen Masken tragen und sich regelmäßig testen lassen.

Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte (VNL) befürwortet die verstärkten und regelmäßigen Testungen. Trotzdem sei die Auswirkung der neuen Verordnung für die Schulen noch nicht absehbar.

Update, 24. August, 20.30 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt leicht an

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist leicht angestiegen. Nachdem die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Montag bei 48,1 lag - nach 48,6 am Sonntag - kletterte sie am Dienstag auf 48,9. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle hervor.

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 305 Neuinfektionen gemeldet - am Montag waren es 148. In den Krankenhäusern werden derzeit 68 Covid-19-Patienten behandelt, sieben weniger als am Montag. 18 von ihnen lagen auf der Intensivstation, elf Patienten mussten beatmet werden. Es wurde kein neuer Todesfall gemeldet, so dass die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Pandemie weiterhin bei 1644 liegt.

Am höchsten ist der Inzidenz-Wert in Neumünster, dort wird er mit 107,2 angegeben. In Dithmarschen liegt er bei 96,9, in der Landeshauptstadt Kiel bei 77,4.

Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Ostholstein verzeichnet - 19,4.

Update, 24. August, 18.24 Uhr: Kontaktnachverfolgung im Einzelhandel wird gestrichen

Hamburg - Hamburgs Bürgerinnen und Bürger müssen von Samstag an beim Einkaufen keine Kontaktdaten zur Nachverfolgung möglicher Corona-Infektionen mehr angeben.

Das betreffe im gesamten Einzelhandel der Hansestadt sowohl das Hinterlassen der Kontaktdaten auf Papier als auch in digitaler Form wie bei der Luca-App.

"Dort verzichten wir darauf, (...) weil wir sagen, es hat nicht den Nutzen, den wir brauchen, wenn wir so eine Maßnahme aufrechterhalten", begründete Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Dienstag die Entscheidung des Senats.

Update, 24. August, 16.52 Uhr: Corona-Inzidenz in MV erneut gesunken

Rostock - Die Corona-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist am Dienstag den dritten Tag in Folge gesunken. In den letzten sieben Tagen haben sich 26,4 Menschen je 100.000 Einwohner nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, wie aus Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) vom Montag hervorgeht.

Am Montag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 29,2, wie auch schon vor einer Woche. Am Sonntag hatte das Lagus einen Wert von 30,5 und am Samstag 31,2 gemeldet.

Dem Lagus zufolge wurde am Dienstag kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verzeichnet, so dass die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie weiter bei 1187 lag. Die Zahl der registrierten Infektionen erhöhte sich um 103 auf 45.762. 43.710 Menschen gelten als genesen.

Mit 57,4 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Rostock weiter am höchsten. Die Hansestadt ist die einzige Region im Land, für die die Corona-Ampel orange anzeigt. Ebenso wie in Schwerin (30,3) gelten hier seit Montag neuerliche Testpflichten. In Schwerin fallen diese bereits am Mittwoch wieder weg, nachdem die Landeshauptstadt seit Freitag wieder die gelbe Warnstufe zeigt. Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (4,3).

In den Krankenhäusern lagen laut Lagus 23 Corona-Patienten, was keine Veränderung zum Montag darstellt.

Update, 24. August, 13.28 Uhr: Jetzt erste Corona-Auffrischimpfungen im Norden möglich

In Schleswig-Holstein können sich die ersten Gruppen ab sofort in Impfzentren Corona-Auffrischimpfungen mit den Präparaten von BionTech und Moderna abholen. (Symbolbild)
In Schleswig-Holstein können sich die ersten Gruppen ab sofort in Impfzentren Corona-Auffrischimpfungen mit den Präparaten von BionTech und Moderna abholen. (Symbolbild)  © Sven Hoppe/dpa

Kiel - In Schleswig-Holstein können sich die ersten Gruppen ab sofort in Impfzentren Corona-Auffrischimpfungen mit den Präparaten von BionTech und Moderna abholen. Dies kündigte am Dienstag das Gesundheitsministerium an.

Dies betreffe ab 80-Jährige, Menschen mit Immunschwäche, zum Beispiel HIV-Infizierte und Krebskranke in der Therapie, sowie vollständig mit einem Vektorimpfstoff von AstraZeneca oder Johnson & Johnson Geimpfte - alles unter der Voraussetzung, dass die letzte Impfung mehr als sechs Monate zurückliegt.

Minister Heiner Garg (55, FDP) strebt an, das Alter der für eine Auffrischimpfung Berechtigen auf 60 Jahre zu senken. Dazu hat er einen Vorschlag für die Gesundheitsministerkonferenz in der nächsten Woche eingebracht.

Fachleute befürworteten eine dritte Impfung, um den Impfschutz zu verbessern, hieß es dazu. Das sei besonders für die anfälligen Gruppen wichtig.

Update, 24. August, 13.10 Uhr: FDP-Fraktionschef Vogt gegen 2G-Prinzip bei Corona-Beschränkungen

Kiel - Schleswig-Holsteins FDP-Landtagsfraktionschef Christopher Vogt (37) hat sich gegen Corona-Beschränkungen nach dem sogenannten 2G-Prinzip ausgesprochen.

"Über diese Schiene den Druck auf Ungeimpfte zu erhöhen, halte ich für falsch", sagte Vogt am Dienstag in Kiel. Dies würde einen erheblichen Teil der Menschen vom öffentlichen Leben ausschließen. "Wir wollen keine weitere Spaltung der Gesellschaft."

Vogt betonte, er verstehe die Diskussion, auf diese Weise die Kapazität von Veranstaltungen zu erhöhen. "Wir müssen über das Thema Kapazitäten sprechen." Es müsse aber um das 3G-Prinzip (Geimpfte, Genesene, Getestete) gehen. "Denn eine 2G-Welt, die so ein bisschen durch die Hintertür kommt mit Blick auf die Kapazitäten, halte ich für problematisch."

Er könne sich beispielsweise keine Sportveranstaltungen vorstellen, an denen keine Kinder teilnehmen könnten. Das Gleiche gelte für Schwangere oder Menschen, die sich nicht impfen lassen wollten.

Beim 2G-Prinzip erhalten nur vollständig geimpfte und genesene Menschen Zugang beispielsweise zu Veranstaltungen. Handball-Meister THW Kiel will unter Berücksichtigung des 2G-Prinzips vor 9000 Zuschauern in die neue Bundesliga-Spielzeit starten.

Ein entsprechendes Betriebs- und Hygiene-Konzept für das Modellprojekt, nach dem nur vollständig geimpfte und genesene Zuschauer in die Arena dürfen, ist beim Land Schleswig-Holstein eingereicht worden und wird von der Stadt Kiel unterstützt.

Update, 24. August, 13.05 Uhr: 198 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz sinkt auf 79,0

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht auf 79,0 gesunken. Dies teilte die Gesundheitsbehörde am Dienstag mit.

Am Montag lag die Inzidenz noch bei 79,4. Demnach kamen am Dienstag 198 Neuinfektionen hinzu, nach 182 am Montag. Vor einer Woche hatte es 207 Neuinfektionen gegeben, die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag da noch bei 86,8.

Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts (RKI) lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 71,4. Den höchsten Wert aller Bundesländer verbucht Nordrhein-Westfalen mit 108,4, den niedrigsten Thüringen mit 14,0.

Laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden Dienstagvormittag in Hamburg 47 Corona-Fälle intensivmedizinisch behandelt, 28 von ihnen mussten invasiv beatmet werden. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern (Stand Montag) mit 106 an. Davon lagen 41 auf der Intensivstation.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen liegt unverändert bei 1638. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde insgesamt 83.787 Infektionen nachgewiesen; etwa 78.800 Menschen gelten als genesen (Stand Dienstag).

Nach RKI-Angaben sind einschließlich Montag 1.242.865 Hamburgerinnen und Hamburger mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Von ihnen haben wiederum 1.121.183 Frauen und Männer auch schon ihre zweite Impfdosis erhalten.

Die Impfquote beträgt damit bei den Erstimpfungen 67,3 Prozent und bei den Zweitimpfungen 60,7. Hamburg liegt damit über dem Bundesschnitt und im Ländervergleich im vorderen Drittel.

Update, 24. August, 11.46 Uhr: Schleswig-Holstein beim Corona-Impfen weiter im Spitzentrio

Kiel - Beim Impfen gegen das Coronavirus behauptet sich Schleswig-Holstein unter den Top 3 der Bundesländer.

Bei den vollständig Geimpften betrug die Quote nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Dienstag mit Stand Montag 63,1 Prozent. Dies bedeutete ebenso Platz 3 nach dem Saarland und Bremen wie die 69,2 Prozent bei den Erstimpfungen.

Bei den über 60-Jährigen haben im Norden mittlerweile 87,5 Prozent den vollständigen Impfschutz erhalten. Auch damit liegt das Land auf Rang 3. Das gilt auch für die 20,4 Prozent bei den Zweitimpfungen von 12- bis 17-Jährigen.

Hier liegen Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ganz vorn.

Update, 24. August, 7.56 Uhr: Corona-Inzidenz steigt weiter - sechs Menschen sterben

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Fällen in Niedersachsen ist am Dienstag erneut gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts lag der Wert bei 41,6 - nach 40,7 am Vortag.

Die Kennzahl gibt an, wie viele Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden. Die höchste Inzidenz hatte die Stadt Wolfsburg mit 61,1, am niedrigsten lag der Wert im Landkreis Wittmund mit 15,8. Landesweit meldeten die Gesundheitsämter am Dienstag 343 neue Corona-Infektionen und sechs Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

Derzeit werden in Niedersachsen 38 Menschen mit einer Corona-Infektion behandelt, 20 von ihnen werden invasiv beatmet.

Landesweit gab es am Dienstag 155 freie Intensivbetten, die speziell für Covid-Patienten ausgestattet sind.

Update, 23. August, 19.54 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein stagniert

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist leicht gesunken: Am Montag lag die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 48,1 - nach 48,6 am Sonntag. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle hervor (Stand: 18.35 Uhr). Vor genau einer Woche hatte der Wert bei 49,9 gelegen.

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 148 Neuinfektionen gemeldet - am Montag zuvor waren es 192. In den Krankenhäusern werden derzeit 75 Covid-19-Patienten behandelt, zwölf mehr als am Sonntag und 25 mehr als vor einer Woche. 21 von ihnen lagen auf der Intensivstation - am vergangenen Montag waren es 17. Zwölf Patienten mussten beatmet werden. Ein neuer Todesfall wurde gemeldet, so dass die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Pandemie auf 1644 stieg.

Am höchsten ist der Inzidenz-Wert in Dithmarschen, dort wird er mit 95,4 angegeben. In Neumünster liegt er bei 94,8, in der Landeshauptstadt Kiel bei 79,8. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Ostholstein verzeichnet - 19,4.

Update, 23. August, 17.20 Uhr: Corona-Inzidenz in MV erneut gesunken - ein weiterer Todesfall

Rostock - Die Corona-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist am Montag erneut gesunken. Zuletzt haben sich binnen einer Woche 29,2 Menschen je 100.000 Einwohner nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, wie aus Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) vom Montag hervorgeht. Am Sonntag hatte das Lagus einen Wert von 30,5 und am Samstag 31,2 gemeldet.

Dem Lagus zufolge wurde ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verzeichnet, so dass die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 1187 stieg. Die Zahl der registrierten Infektionen erhöhte sich um 14 auf 45.660. Vor einer Woche hatte das Lagus 27 neue Fälle verzeichnet. 43.656 Menschen gelten als genesen.

Mit 59,3 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Rostock weiter am höchsten. Die Hansestadt ist die einzige Region im Land, für die die Corona-Ampel orange anzeigt. Ebenso wie in Schwerin (43,9) gelten hier seit Montag neuerliche Testpflichten. In Schwerin könnten diese bereits am Mittwoch wieder wegfallen, nachdem die Landeshauptstadt seit Freitag wieder die gelbe Warnstufe zeigt. Mit deutlichem Abstand am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (5,8).

In den Krankenhäusern lagen laut Lagus 23 Corona-Patienten, 2 mehr als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten sank um zwei auf sieben. 62,3 Prozent der Menschen im Nordosten sind laut Lagus mit Stand vom Montag mindestens einmal geimpft. 58,3 Prozent sind demnach vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Update, 23. August, 17.05 Uhr: Für CDU Ende der Maskenpflicht in Schulen absehbar

Wie lange müssen Schülerinnen und Schüler im Norden noch Masken tragen? (Symbolbild)
Wie lange müssen Schülerinnen und Schüler im Norden noch Masken tragen? (Symbolbild)  © Matthias Balk/dpa

Kiel - Für die CDU-Fraktion im Kieler Landtag ist ein Ende der Maskenpflicht in den Schulen im Herbst realistisch. "Mit steigender Impfquote und weil Schulen sichere Orte sind, werden wir für die Zeit spätestens nach den Herbstferien einen Plan brauchen, die anlasslosen Antigentests und die Maskenpflicht an Schulen abzuschaffen", erklärte der Bildungspolitiker Tobias von der Heide am Montag nach einer Expertenanhörung. "Tests machen nur Sinn, so die Experten, wenn man sich auf symptomatische Personen und Infektionsfälle konzentriere. Das müssen wir nun vorbereiten."

Die Expertenanhörung habe die Corona-Strategie für die Schulen klar bestätigt. "Unsere Maßnahmen in den letzten Monaten waren angemessen und haben gewirkt." Von der Heide verwies auch auf die Impfquote bei Lehrkräften mit 98 Prozent bei Erst- und 94 bei Zweitimpfungen.

Der SPD-Bildungspolitiker Martin Habersaat stellte eine ganz andere Schlussfolgerung heraus: "Über kurz oder lang werden sich nahezu alle Kinder unter zwölf Jahren mit Covid-19 infizieren". Das sei auch ihre einzige Möglichkeit, Immunität zu erwerben. Aktuelle Schutzmaßnahmen in Kitas und Schulen dienten dem Zweck, das Ausbruchsgeschehen zu verlangsamen und Älteren die Gelegenheit zu geben, sich impfen zu lassen. "Das ist die wesentliche Botschaft des heutigen Expertengesprächs - und eine Nachricht, die ich als Abgeordneter logisch verstehe, als Vater aber dennoch erst einmal verdauen muss."

Es sei deutlich geworden, dass nach aktuellem Wissensstand eine Corona-Infektion für Kinder und Jugendliche nicht gefährlicher sei als andere Krankheiten und dass sich früher oder später alle Kinder infizieren werden, da kein Impfstoff für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen ist, sagte die Grüne Ines Strehlau. Es sei eine große kommunikative Herausforderung, dies besorgten Eltern zu erklären.

Update, 23. August, 13.14 Uhr: 182 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz sinkt auf 79,4

Hamburg - Hamburgs Corona-Inzidenz ist auf 79,4 gesunken. Dies teilte die Gesundheitsbehörde am Montag mit. Am Sonntag lag die Inzidenz noch bei 81,2. Demnach kamen am Montag 182 Neuinfektionen hinzu, nach 157 am Sonntag.

Vor einer Woche hatte es 216 Neuinfektionen gegeben, die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag bei 87,4.

Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 71,6. Den höchsten Wert aller Bundesländer verbuchte demnach Nordrhein-Westfalen mit 103,3.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern (Stand Freitag) mit 89 an. Davon lagen 34 auf der Intensivstation. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen liegt unverändert bei 1638 (Stand Sonntag).

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde 83.589 Infektionen nachgewiesen; etwa 78.700 Menschen gelten als genesen (Stand Montag).

Update, 23. August, 13.13 Uhr: Kleines Wacken-Festival "Bullhead City" fällt aus

Wacken - Die für Mitte September geplante kleinere Ausgabe des Heavy-Metal-Festivals im schleswig-holsteinischen Wacken fällt aus.

Das Festival könne aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen im Kreis Steinburg nicht stattfinden, teilten die Veranstalter am Montag mit.

Update, 23. August, 8.53 Uhr: Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter - acht Regionen über 50

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag lag sie bei 40,7 - am Vortag hatte der Wert 39,5 betragen.

Eine Woche zuvor hatte es 25,0 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gegeben. Die Gesundheitsämter meldeten zu Montag 176 neue Infektionen. Neue Todesfälle an oder mit Corona gab es in Niedersachsen nicht.

Acht Regionen wiesen eine Inzidenz über der 50er-Grenze auf - in der Region Hannover und im Landkreis Verden lag der Wert mit je 59,8 am höchsten. Es folgten die Stadt Osnabrück (57,5) und der Landkreis Grafschaft Bentheim (56,9). Auch in der Stadt Salzgitter, in den Landkreisen Osnabrück und Celle sowie in der Stadt Wolfsburg lag die Inzidenz höher als 50.

Nach Überschreiten dieser Schwelle drohen in den betroffenen Gebieten weitere Einschränkungen. In der neuen Corona-Verordnung des Landes, die am Mittwoch in Kraft treten soll, will sich Niedersachsen aber von der alleinigen Betrachtung der Inzidenz zur Bewertung des Pandemiegeschehens verabschieden. Andere Parameter wie Krankenhauseinweisungen werden einbezogen.

Den RKI-Zahlen zufolge war die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Wittmund mit einem Wert von 12,3 niedersachsenweit am niedrigsten. Im Kreis Rotenburg lag der Wert bei 18,3, im Kreis Lüchow-Dannenberg bei 18,6.

Auch im Land Bremen stieg die Infektionsrate. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Zwei-Städte-Land lag am Montag bei 54,3 nach 52,7 am Vortag. Eine Woche zuvor hatte der Wert 38,3 betragen. Bei 45 Menschen wurden am Montag Neuinfektionen gemeldet.

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen 42 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 23 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 320, davon hatten 141 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten.

Update, 23. August, 6.07 Uhr: Nachfrage nach Corona-Impfterminen in Arztpraxen rückläufig

Hannover/Bremen - Die Nachfrage nach Corona-Impfterminen in Arztpraxen in Niedersachsen ist seit Anfang August rückläufig. Das teilte die Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) in Hannover mit. Dies liege an der Urlaubszeit der Patienten und Praxen. Ein weiterer Grund für die rückläufige Entwicklung sei die steigende Zahl der bereits vollständig Geimpften.

Allerdings geht die KVN davon aus, dass die Nachfrage nach Corona-Impfungen in den Arztpraxen künftig wieder ansteigen wird, weil die kostenfreien Corona-Tests ab Oktober wegfallen und die Impfzentren bis Ende September schließen.

Auch die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für eine Impfung ab zwölf Jahren könne dazu beitragen, dass die Impfungen in Arztpraxen wieder zunehmen.

Alle 50 Impfzentren in Niedersachsen sollen nach Angaben des niedersächsischen Gesundheitsministeriums zum September schließen. Danach sollen mobile Impfteams im Einsatz sein.

Update, 22. August, 21.10 Uhr Sieben-Tage-Inzidenz ändert sich nicht wesentlich

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein hat sich nicht wesentlich geändert. Am Sonntag lag die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 48,6 - nach 49,6 am Samstag. Vor genau einer Woche hatte die Zahl 48,9 betragen. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle hervor (Stand: 18.38 Uhr).

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 84 Neuinfektionen gemeldet - am Sonntag vergangener Woche waren es 97. In den Krankenhäusern werden derzeit 63 Covid-19-Patienten behandelt. Das sind 23 mehr als vor einer Woche. 16 von ihnen lagen auf der Intensivstation - so wie am vergangenen Sonntag. Zehn Patienten mussten beatmet werden. Es wurde kein neuer Todesfall gemeldet.

Neumünster ist beim Inzidenz-Wert im Land führend - mit einem Wert von 102,2. In Dithmarschen liegt der Wert bei 93,1, in der Landeshauptstadt Kiel bei 73,3. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz weist der Kreis Ostholstein auf - mit 21,4.

Update, 22. August, 17.36 Uhr: Corona-Tests in Hamburg deutlich kürzer gültig

Hamburg - Corona-Tests sind von Montag an in Hamburg deutlich kürzer gültig. Entsprechend der Beschlüsse der jüngsten Ministerpräsidentenkonferenz sind PCR-Tests nun nur noch 48 Stunden und herkömmliche Antigen-Schnelltests 24 Stunden gültig, wie der Senat mitteilte.

Bislang konnte ein negativer PCR-Test 72 Stunden und ein Schnelltest 48 Stunden genutzt werden. Negative Corona-Tests sind für Ungeimpfte verpflichtend, wenn sie bestimmte Einrichtungen betreten oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen.

Davon befreit sind nur Kinder bis Vollendung des siebten Lebensjahres sowie Schüler während der Schulzeiten, da sie von den systematischen Testungen während des Regelschulbetriebs profitieren.

Update, 22. August, 17.30 Uhr: Jetzt Corona-Testpflicht für viele Innenräume im Norden

Kiel - In Schleswig-Holstein dürfen von Montag an nur gegen Corona Geimpfte und von Covid-19 Genesene ohne frischen Negativ-Test Gaststätten und viele andere Innenräume betreten. Dies gibt die neue Verordnung der Landesregierung vor, die jetzt in Kraft tritt.

Damit setzt das Land einen Beschluss von Bund und Ländern um, der ab einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen greift. Im Norden ist der Wert landesweit überschritten. Die Testpflicht gilt auch in den Kreisen mit Inzidenzen unter 35.

Sie betrifft auch Veranstaltungen und Feste, Friseur- und Kosmetiksalons, Freizeit- und Kultureinrichtungen, Fitness-Studios, Schwimmbäder und Sporthallen. Kinder unter sieben Jahren sind ebenso ausgenommen wie minderjährige Schüler, die regelmäßig getestet werden. Am Freitag beschloss die Regierung noch ergänzend, dass die Testpflicht nicht bei medizinisch oder pflegerisch notwendigen Dienstleistungen greift, zum Beispiel bei Physiotherapie, Augenoptiker- oder Hebammendiensten.

In Hotels müssen Gäste bei Anreise einen maximal 48 Stunden alten Test vorlegen und während des Aufenthalts alle 72 Stunden einen weiteren.

Update, 22. August, 16.15 Uhr: Corona-Inzidenz in MV leicht auf 30,5 gestiegen

Rostock - Die Corona-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist am Sonntag leicht auf 30,5 gesunken, nach 31,2 am Vortag. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mit. Eine Woche zuvor hatte der Wert noch bei 25,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gelegen. Für Sonntag wurden 42 neue Fälle gemeldet. Am Samstag waren es 59.

In den Krankenhäusern lagen demnach wie am Vortag 21 Corona-Patienten. Auch die Zahl der Intensivpatienten blieb mit 9 konstant. Damit ist die Belastung der Kliniken mit Covid-19-Patienten nach wie vor gering. Es gab keine weiteren Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind nach Behördenangaben in MV 1186 Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren.

Mit 63,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat Rostock die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. In der Landeshauptstadt Schwerin sank der Wert weiter auf 43,9. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 6,6.

Insgesamt wurde laut Landesamt im Nordosten bisher bei 45.646 Menschen eine Corona-Infektion nachgewiesen, 43 609 gelten als genesen.

Update, 22. August, 13.05 Uhr: 157 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz sinkt auf 81,2

Hamburg - Hamburgs Corona-Inzidenz ist am Sonntag auf 81,2 gesunken, nach 82,5 am Vortag. Dies teilte die Gesundheitsbehörde mit.

Demnach kamen am Sonntag 157 Neuinfektionen hinzu, nach 200 am Vortag und 182 vor einer Woche. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche hatte am vorigen Sonntag 85,1 betragen.

Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 63,2. Den höchsten Wert aller Bundesländer verbuchte demnach Nordrhein-Westfalen mit 99,2.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern (Stand Freitag) mit 89 an. Das waren sechs weniger als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten sank um 2 auf 34.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen liegt laut RKI unverändert bei 1636. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde 83.407 Infektionen nachgewiesen; etwa 78.400 Menschen gelten als genesen (Stand Samstag).

Update, 22. August, 10.50 Uhr: Inzidenz in Niedersachsen steigt - fünf Regionen über 50

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Sonntagmorgen lag sie bei 39,5 - am Vortag hatte der Wert 37,2 betragen, eine Woche zuvor hatte es 24,9 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gegeben.

Die Gesundheitsämter meldeten zu Sonntag 501 neue Infektionen. Neue Todesfälle an oder mit Corona gab es in Niedersachsen nicht.

Fünf Regionen wiesen eine Inzidenz über der 50er-Grenze auf - im Kreis Verden lag der Wert mit 59,1 am höchsten. Es folgten die Region Hannover (57,5), die Stadt Osnabrück (55,7), die Stadt Salzgitter (54,7) und die Stadt Wolfsburg (52,3). Nach Überschreiten der Inzidenz-Schwelle drohen in den betroffenen Gebieten weitere Einschränkungen.

In der neuen Corona-Verordnung des Landes, die am Mittwoch in Kraft treten soll, will sich Niedersachsen aber von der alleinigen Betrachtung der Inzidenz zur Bewertung des Pandemiegeschehens verabschieden und andere Parameter wie Krankenhauseinweisungen einbeziehen.

Den RKI-Zahlen zufolge war die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Wittmund mit einem Wert von 12,3 niedersachsenweit am niedrigsten. Im Landkreis Wolfenbüttel lag sie bei 17,6, im Landkreis Rotenburg bei 18,3.

Auch im Land Bremen stieg die Infektionsrate. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Zwei-Städte-Land lag am Sonntag bei 52,7 nach 49,5 am Vortag. Bei 56 Menschen wurden Neuinfektionen gemeldet.

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen 41 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 22 von ihnen wurden invasiv beatmet.

Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 335, davon hatten 150 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten.

Update, 22. August, 7.23 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Schleswig-Holstein leicht

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist leicht gestiegen. Am Samstag lag die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 49,6 - nach 48,8 am Freitag.

Vor genau einer Woche hatte die Zahl 48,7 betragen. Das geht aus den Daten der Landesmeldestelle hervor (Stand: 21.03 Uhr).

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 196 Neuinfektionen gemeldet - am Samstag vergangener Woche waren es 177. In den Krankenhäusern werden derzeit 63 Covid-19-Patienten behandelt. Das sind 23 mehr als vor einer Woche.

16 von ihnen lagen auf der Intensivstation - so wie am vergangenen Samstag. Zehn Patienten mussten beatmet werden. Es gab einen neu gemeldeten Todesfall.

Neumünster ist beim Inzidenz-Wert im Land jetzt führend - mit einem Wert von 94,3. In Dithmarschen liegt der Wert bei 90,8, in Flensburg bei 83,2. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz wies der Kreis Ostholstein auf - mit 21,4.

Update, 21. August, 16 Uhr: Corona-Inzidenz in MV auf 31,2 gestiegen

Rostock - Die Corona-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist am Samstag auf 31,2 gestiegen, nach 29,6 am Vortag und 22,7 eine Woche zuvor. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte, wurden für Samstag 59 neue Fälle gemeldet. Am Freitag waren es 67 - und vor einer Woche 43.

In den Krankenhäusern lagen demnach wie am Vortag 21 Corona-Patienten. Auch die Zahl der Intensivpatienten blieb mit 9 konstant. Damit ist die Belastung der Kliniken mit Covid-19-Patienten nach wie vor gering. Es gab keine weiteren Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind nach Behördenangaben in MV 1186 Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren.

Mit 58,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat Rostock die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. In der Landeshauptstadt Schwerin sank der Wert weiter auf 45,0. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 7,0.

Insgesamt wurde laut Landesamt im Nordosten bisher bei 45.604 Menschen eine Corona-Infektion nachgewiesen, 43.580 gelten als genesen.

Update, 21. August, 12.25 Uhr: 200 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz sinkt auf 82,5

Hamburg - Hamburgs Corona-Inzidenz ist am Samstag auf 82,5 gesunken, nach 87,3 am Vortag. Dies teilte die Gesundheitsbehörde mit. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche hatte am Samstag zuvor 83,6 betragen. Jetzt kamen 200 Neuinfektionen dazu, nach 239 am Vortag und 290 vor einer Woche.

Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag bei 72,8. Den höchsten Wert aller Bundesländer verbuchte demnach Nordrhein-Westfalen mit 91,8.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern (Stand Freitag) mit 89 an. Das waren sechs weniger als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten sank um 2 auf 34.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen liegt laut RKI unverändert bei 1636. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde 83.250 Infektionen nachgewiesen; etwa 78.400 Menschen gelten als genesen.

Update, 21. August, 11.11 Uhr: Feier auf dem Kiez mit bis zu 250 Gästen bleibt untersagt

Hamburg - Das Verwaltungsgericht Hamburg hat das Verbot einer Feier mit bis zu 250 Gästen in einem Restaurant auf der Reeperbahn bestätigt.

Wie das Gericht am Samstag mitteilte, wurde ein Eilantrag auf Durchführung der Veranstaltung abgelehnt (Az.: 2 E 3591/21).

Vorgesehen war eine Tanzveranstaltung in einem Innenraum von Samstag 23 Uhr bis Sonntag 5 Uhr.

Alle Gäste und Mitarbeiter, unabhängig von ihrem Impfstatus oder von ihrem Status als Genesene, sollten vorab mit einem Antigenschnelltest auf das Coronavirus getestet werden.

Nach Auffassung der zuständigen Kammer verstößt die geplante Veranstaltung gegen zahlreiche Bestimmungen der Coronavirus-Eindämmungsverordnung.

Deren Vorgaben, insbesondere das Verbot, "Tanzlustbarkeiten" in geschlossenen Räumen zu veranstalten, seien trotz der erheblichen Auswirkungen auf die Veranstaltungsbranche rechtlich nicht zu beanstanden und auch verhältnismäßig.

Gegen die Entscheidung kann die Antragstellerin Beschwerde beim Hamburgischen Oberverwaltungsgericht erheben.

Update, 21. August, 11 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist am Samstag weiter gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts betrug der Wert 37,2, nachdem er am Vortag bei 35,5 lag. Eine Woche zuvor hatte es 23,2 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gegeben. Die Gesundheitsämter meldeten zu Samstag 521 neue Infektionen. Neue Todesfälle an oder mit Corona gab es in Niedersachsen nicht.

Den höchsten Inzidenzwert im Land hatte die Stadt Osnabrück mit 61,7. Danach folgten der Landkreis Verden mit 61,3 und die Stadt Wolfsburg mit 56,3. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz wurde im Landkreis Wittmund mit einem Wert von 12,3 festgestellt. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg waren es 12,4, im Landkreis Northeim 15,1.

Im Land Bremen sank die Infektionsrate leicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Zwei-Städte-Land lag am Samstag bei 49,5 nach 50,5 am Freitag. Bei 44 Menschen wurden Neuinfektionen gemeldet.

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen 34 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 22 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 329, davon hatten 155 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten.

Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Update, 21. August, 8.17 Uhr: 1603 Ermittlungen wegen Betrugs bei Corona-Hilfen

Hannover - Wegen des Verdachts zu Unrecht in Anspruch genommener Corona-Hilfszahlungen haben die Staatsanwaltschaften in Niedersachsen bis Ende Juni 1603 Ermittlungsverfahren geführt.

Die vorläufige Schadenssumme seit Beginn der Corona-Hilfsprogramme betrage knapp 14 Millionen Euro, teilte das Justizministerium in Hannover mit. Insgesamt seien bisher landesweit 488 Strafbefehle beantragt worden, 213 Verfahren seien mittlerweile rechtskräftig abgeschlossen.

Der Staat habe sehr viel Geld in die Hand genommen, um den Menschen in dieser großen Krise schnell und unbürokratisch zu helfen.

Diese Angebote zu missbrauchen, sei kein Kavaliersdelikt, hatte die niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza (63, CDU) schon im Mai mitgeteilt.

Update, 20 August, 21 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein stagniert

Kiel – Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein hat sich binnen einer Woche nicht deutlich verändert: Am Freitag lag die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 48,8, genau eine Woche zuvor bei 47,7. Das geht aus den Daten der Landesmeldestelle hervor (Stand: 18.37 Uhr).

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 222 Neuinfektionen gemeldet - am Freitag vergangener Woche waren es 237. In den Krankenhäusern werden derzeit 63 Covid-19-Patienten behandelt.

Das sind 23 mehr als vor einer Woche. 16 von ihnen lagen auf der Intensivstation - so wie am vergangenen Freitag. Zehn Patienten mussten beatmet werden. Es gab einen neu gemeldeten Corona-Todesfall. Zuvor hatte es rund eine Woche keinen gegeben.

Flensburg ist beim Inzidenz-Wert im Land weiter führend, mit 95,4. In Neumünster liegt der Wert bei 88,5, in der Landeshauptstadt Kiel bei 79,4. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz wies der Kreis Ostholstein auf - mit 19,4.

Update, 20. August, 18.14 Uhr: Senat verkürzt Gültigkeit von Corona-Tests

Hamburg – Hamburg verkürzt die Gültigkeit von Corona-Tests. Entsprechend der Beschlüsse der jüngsten Ministerpräsidentenkonferenz sind PCR-Tests von Montag an nur noch 48 Stunden gültig, herkömmliche Antigen-Schnelltests nur noch 24 Stunden, wie der Senat am Freitag mitteilte. Bislang konnte ein negativer PCR-Test 72 Stunden und ein Schnelltest 48 Stunden genutzt werden.

Weitere Informationen findet Ihr im Artikel "Hamburg verkürzt Gültigkeit von Corona-Tests!"

Update. 20. August, 18.11 Uhr: Inzidenz in MV auf 29,6 gesunken - Schwerin nicht mehr orange

Rostock – Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Freitag in Mecklenburg-Vorpommern auf 29,6 gesunken. Am Vortag hatte der Wert bei 31,8 gelegen und vor einer Woche bei 21,4, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte. Für Freitag wurden 67 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

In den Krankenhäusern lagen demnach 21 Patienten, einer weniger als am Donnerstag. Neun von ihnen wurden intensivmedizinisch behandelt, zwei mehr als am Tag zuvor. Damit bleibt die Belastung der Kliniken mit Covid-19-Patienten gering. Es gab zwei weitere Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind nach Behördenangaben in MV 1186 Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren.

In Rostock gilt weiter die Corona-Warnstufe 2 (orange), weil dort die Sieben-Tage-Inzidenz über 50 liegt. Schwerin hat mit einer Inzidenz von 49,1 die Zone am Freitag nach drei Tagen wieder verlassen. Dennoch greifen auch in der Landeshauptstadt ab Montag Testpflichten für Ungeimpfte, etwa beim Friseur- oder Kinobesuch. Eine Region kann diese erst wieder aufgeben, wenn sie mindestens fünf Tage nicht mehr in der Stufe orange ist, sondern in der nächst niedrigeren Stufe gelb.

Die Inzidenz lag in Rostock am Freitag bei 54,5 - auch dort gab es einen Rückgang im Vergleich zum Vortag. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 9,3.

Insgesamt wurde laut Landesamt im Nordosten bisher bei 45.546 Menschen eine Corona-Infektion nachgewiesen, 43.536 gelten als genesen. Vollständig geimpft sind den Angaben zufolge 58,0 Prozent der Bevölkerung im Land. Mindestens eine Impfdosis haben 62,1 Prozent erhalten.

Update, 20. August, 13.33 Uhr: 239 Corona-Neuinfektionen - Hamburgs Inzidenz sinkt auf 87,3

Hamburg - Hamburgs Corona-Inzidenz ist am Freitag leicht auf 87,3 gesunken. Am Tag zuvor hatte der Wert bei 88,2 gelegen, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche betrug am vergangenen Freitag 82,4. 239 neue Ansteckungen kamen am Freitag hinzu. Das waren 15 mehr als am Vortag, aber 17 weniger als vor einer Woche.

Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 76,9. Das ist aber nicht mehr der höchste Wert aller Bundesländer, Nordrhein-Westfalen steht nun an der Spitze (83,4).

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern (Stand Donnerstag) mit 95 an; 36 Erkrankte wurden auf Intensivstationen versorgt.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen liegt laut RKI unverändert bei 1636. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde 83.050 Infektionen nachgewiesen; etwa 78.200 Menschen gelten als genesen.

Laut RKI wurden bis einschließlich Donnerstag 1.090.820 Menschen und damit 59,1 Prozent der Hamburger vollständig geimpft. Eine Erstimpfung haben 66,8 Prozent oder 1.233.962 Hamburger erhalten.

Update, 20. August, 8.13 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist am Freitag weiter deutlich gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts betrug der Wert 35,5, nachdem er am Vortag bei 31,5 lag. Eine Woche zuvor gab es 22,1 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Die Zahl der Neuinfektionen lag bei 665, ein Mensch starb an oder mit dem Coronavirus.

Den höchsten Inzidenzwert im Land hatte die Stadt Wolfsburg mit 61,1. Danach folgten der Landkreis Verden mit 56,9 und die Stadt Osnabrück mit 52,6. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz wurde im Landkreis Wittmund mit einem Wert von 8,8 festgestellt. Die Landkreise Rotenburg/Wümme sowie Osterholz hatten Inzidenzwerte von 14,7 beziehungsweise 14,9.

Auch im Land Bremen stieg das Infektionsgeschehen weiter. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Zwei-Städte-Land bei 50,5. Am Vortag betrug der Wert 44,3, eine Woche zuvor noch bei 29,4. Bei 81 Menschen wurden Neuinfektionen festgestellt, ein Mensch starb an oder mit Corona.

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen 32 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 22 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 329, davon hatten 148 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten.

Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Update, 19. August, 18 Uhr: Inzidenz in MV weiter auf 31,8 gestiegen - Schwerin drei Tage orange

Rostock – Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Donnerstag in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf 31,8 gestiegen. Vor einer Woche hatte der Wert noch 19,2 betragen, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Für Donnerstag wurden 83 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

In den Krankenhäusern lagen demnach 22 Patienten, einer mehr als am Mittwoch. Sieben von ihnen wurden intensivmedizinisch behandelt, ebenfalls einer mehr als am Tag zuvor. Damit bleibt die Belastung der Kliniken mit Covid-19-Patienten gering. Es gab keinen weiteren Todesfall. Seit Beginn der Pandemie sind nach Behördenangaben in MV 1184 Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren.

In Rostock und Schwerin gilt weiter die Corona-Warnstufe 2 (orange), weil dort die Sieben-Tage-Inzidenz über 50 liegt. In beiden Städten greifen laut Landesregelung ab Montag Testpflichten für Ungeimpfte, etwa beim Friseur- oder Kinobesuch.

Die Inzidenz lag in Rostock am Mittwoch bei 66,9 und in Schwerin bei 51,2 - in der Landeshauptstadt war es der dritte Tag in Folge mit einem Wert über 50. In Rostock liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bereits seit Sonntag über dieser Marke. Die Schweriner Schüler müssen deshalb von diesem Freitag an in der Schule wieder Maske tragen, wie ein Sprecher des Bildungsministeriums sagte. In Rostock gilt diese Vorsichtsmaßnahme bereits seit Mittwoch. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 8,5.

Insgesamt wurde laut Landesamt im Nordosten bisher bei 45.479 Menschen eine Corona-Infektion nachgewiesen, 43.487 gelten als genesen. Vollständig geimpft sind den Angaben zufolge 57,8 Prozent der Bevölkerung im Land. Mindestens eine Impfdosis haben 61,9 Prozent erhalten.

Update, 19. August, 13.13 Uhr: 18.000 mobile Luftfilter bis zu den Herbstferien in den Schulklassen

Ein Luftfilter steht in einer Schulklasse. (Symbolbild)
Ein Luftfilter steht in einer Schulklasse. (Symbolbild)  © Bernd Thissen/dpa

Hamburg - Bis zum Ende der Herbstferien sollen 18.000 der mehr als 21.000 bestellten mobilen Luftfilter an Hamburgs Schulen ausgeliefert sein. Die übrigen 3000 Geräte sollen im Oktober in den Klassenräumen aufgestellt werden, teilte die Schulbehörde am Donnerstag mit.

"Mit unserer sehr umfangreichen Bestellung von mobilen Luftfiltergeräten wollen wir Hamburgs Schulen noch besser vor Corona-Infektionen schützen", sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD). Die Gesamtkosten für die Luftfilter bezifferte die Behörde auf mehr als 21 Millionen Euro.

Ziel sei, 10 000 Unterrichtsräume auszustatten und so die Sicherheit für die rund 8600 Schulklassen an den allgemeinbildenden Schulen sowie jene an den berufsbildenden Schulen zu erhöhen. Bereits jetzt seien rund 800 Klassenräume ausgestattet. Auslieferung und Aufstellung der Geräte erfolge zunächst an Grundschulen, danach an weiterführenden Schulen und zuletzt an berufsbildenden Schulen.

Diese Reihenfolge berücksichtigt nach Angaben der Schulbehörde, dass sich ältere Schülerinnen und Schüler bereits impfen lassen können, während es für Grundschüler noch nicht einmal Impfstoffe gibt.

Um die Wirksamkeit zu erhöhen, sollen in jedem Raum statt eines größeren zwei kleinere Geräte aufgestellt werden. Diese haben den Angaben zufolge ungefähr die Größe eines kleinen oder mittleren Kühlschranks und funktionieren ähnlich wie ein Staubsauger, dessen Ansaugrohr auf dem Boden liegt: Mithilfe eines Ventilators werde die verbrauchte Luft angesaugt und über Filter gereinigt. Dabei würden selbst winzige Partikel wie beispielsweise mit Corona-Viren verunreinigte Aerosole aus der Luft herausgefiltert.

Hamburg sei bislang das einzige Bundesland, das flächendeckend alle Klassenräume und einen großen Teil der weiteren Unterrichtsräume mit mobilen Luftfiltergeräten bestücke, sagte Rabe. Er sprach von einem sehr ambitionierten Projekt.

"Die Dimension wird bereits daran deutlich, dass trotz Einbeziehung mehrerer namhafter Hersteller selbst die Firmen Mühe haben, überhaupt so viele Geräte zu produzieren und zu liefern."

Update, 19. August, 12.15 Uhr: 224 Corona-Neuinfektionen - Hamburgs Inzidenz fällt auf 88,2

Hamburg - Hamburgs Corona-Inzidenz ist am Donnerstag auf den Wert von 88,2 gesunken. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche hatte am Mittwoch noch 90,7 betragen, vor einer Woche 77,4. Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 75,9. Dies ist weiterhin der höchste Wert aller Bundesländer vor Nordrhein-Westfalen (71,6) und Berlin (69,2)

Laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Donnerstagvormittag 34 Corona-Fälle in Hamburg intensivmedizinisch behandelt - zwei weniger als am Vortag. 21 Menschen mussten invasiv beatmet werden - einer weniger als am Vortag. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern (Stand Dienstag) mit 83 an; 32 Erkrankte wurden auf Intensivstationen versorgt.

Insgesamt kamen am Donnerstag 224 bestätigte neue Ansteckungen hinzu. Das waren 80 weniger als am Vortag und 49 weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen liegt laut RKI unverändert bei 1636. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde 82.811 Infektionen nachgewiesen; etwa 78.000 Menschen gelten als genesen.

Laut RKI wurden bis einschließlich Mittwoch 1.081.267 Menschen und damit 58,5 Prozent der Hamburger vollständig geimpft. Eine Erstimpfung haben 66,6 Prozent oder 1.230.807 Hamburger erhalten. Die Impfquoten der Hansestadt liegen damit über dem Bundesschnitt.

Am Mittwoch wurden laut Gesundheitsbehörde insgesamt 12.054 Impfungen verabreicht.

Update, 19. August, 11.45 Uhr: Mobile Teams impfen gegen Corona jetzt auch an Schulen

Ein 13 Jahre alter Schüler lässt sich gegen das Coronavirus impfen.
Ein 13 Jahre alter Schüler lässt sich gegen das Coronavirus impfen.  © Axel Heimken/dpa

Kiel - Impfungen gegen das Coronavirus haben in Schleswig-Holstein am Donnerstag auch an Schulen im Land begonnen. Zunächst ging es nach Angaben des Bildungsministeriums an 24 Schulen los. Insgesamt können sich an 250 Standorten von Gemeinschaftsschulen und Gymnasien Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren sowie Beschäftigte impfen lassen. Als weitere Schutzmaßnahme an den Schulen wurde die Maskenpflicht in Innenräumen verlängert.

Für das Impfen an Schulen hatten sich zunächst 10.500 Mädchen und Jungen angemeldet. Laut Bildungsministerium steigt die Zahl weiter. Mehr als ein Drittel der Schüler ab zwölf Jahren ist im Norden schon gegen das Coronavirus geimpft - das ist bundesweit der Spitzenwert.

"Ich bin sehr zufrieden", sagte Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Donnerstag beim Besuch einer Impfaktion an der Leif-Eriksson-Gemeinschaftsschule und am Thor-Heyerdahl-Gymnasium in Kiel-Mettenhof. Rund 150 Anmeldungen lagen hier vor, etwa 130 davon in der Gemeinschaftsschule.

Die Informationen zum Impfen wurden auch in die wichtigsten Migrantensprachen übersetzt. "Wir hoffen, auf diese Weise noch mehr Eltern zu erreichen», sagte Prien. "So bekommen Eltern die Informationen über ihre Kinder und haben einen weiteren Anlass, sich selbst zu reflektieren."

Eltern konnten sich auch in der Schule impfen lassen. Die Lehrkräfte haben das bereits getan: "Die Kollegen sind alle durch", sagte der Leiter der Gemeinschaftsschule, Dieter Ruser.

Die Erstimpfungen an den Schulen im Norden sollen zwei Wochen dauern. Jeweils nach drei Wochen sollen die Zweitimpfungen folgen, auch an den Schulen. «Jeder einzelne Geimpfte hilft, Infektionsketten zu durchbrechen», sagte Prien.

Update, 19. August, 7.55 Uhr: Weiter steigende Inzidenz in Niedersachsen

Hannover - In Niedersachsen steigen die Corona-Infektionen weiter an. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag mitteilte, lag die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei 31,5. Am Vortag betrug der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen 29,0, eine Woche zuvor lag er bei 20,7. Landesweit gab es 631 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle.

Im Land Bremen lag der Sieben-Tage-Wert am Donnerstag bei 44,3. Am Mittwoch lag er bei 40,5, der entsprechende Wert der Vorwoche lag bei 28,0. 74 Menschen infizierten sich neu, ein Mensch starb an oder mit Corona.

Die niedersachsenweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte erneut Wolfsburg mit 61,1. Danach folgten der Landkreis Verden mit 55,4 und die Region Hannover, wo die Sieben-Tage-Inzidenz bei 49,1 lag. Die niedrigsten Werte gab es in den Landkreisen Wittmund mit einer Inzidenz von 10,5 Friesland mit einer Inzidenz von 12,2.

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen 31 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 21 von ihnen wurden invasiv beatmet.

Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 329, davon hatten 152 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Update, 18. August, 20.21 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt weiter an

Kiel – Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter leicht gestiegen. Sie lag am Mittwoch bei 51,2 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie aus den Daten der Landesmeldestelle hervorgeht (Stand 19.20 Uhr). Am Dienstag betrug der Wert 50,5, am Mittwoch vergangener Woche 48,5.

Innerhalb eines Tages wurden landesweit 280 Neuinfektionen gemeldet - acht weniger als noch am Dienstag. Dafür wurden in den Krankenhäusern wieder etwas mehr Covid-19-Patienten behandelt. Am Dienstag waren es noch 46, am Mittwoch 50. 16 von ihnen lagen auf der Intensivstation (+1), acht Patienten mussten beatmet werden (-1). Es gab weiterhin keinen neu gemeldeten Corona-Todesfall.

In Flensburg ist der Inzidenz-Wert erneut deutlich gestiegen: Er lag nun bei 123,1 nach 116,5 am Dienstag. In der Landeshauptstadt Kiel fiel die Sieben-Tage-Inzidenz indes auf 88,3, nach 98,1 am Dienstag. An dritter Stelle steht weiter Neumünster (68,6). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz wies der Kreis Ostholstein auf - mit 17,5.

Update, 18. August, 20.20 Uhr: Bürgerschaft will zentralen Ort zum Gedenken an Corona-Tote

Hamburg – Angehörige und Freunde von Corona-Toten sollen in Hamburg einen zentralen Gedenkort bekommen. Die Hamburgische Bürgerschaft verabschiedete am Mittwoch einen entsprechenden gemeinsamen Antrag von SPD, Grünen, CDU und Linken.

Darin ersuchen die Fraktionen den Senat, "zum Gedenken an die Opfer der Pandemie und das dadurch entstandene Leid einen würdigen Ort der Trauer und des Gedenkens in Hamburg zu schaffen".

In die Konzeption des Gedenkorts sollen Hinterbliebene und Vertreter der Religionsgemeinschaften einbezogen werden. Sie sollen ihre Erwartungen und Wünsche an einen solchen Gedenkort einbringen können.

Allein in Hamburg sind seit Beginn der Pandemie mehr als 1600 Menschen an oder im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die nicht an dem Antrag beteiligte AfD enthielt sich der Stimme.

Update, 18. August, 17.52 Uhr: Corona-Inzidenz in MV auf 31,4 gestiegen

Rostock – Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Mittwoch in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf 31,4 gestiegen. Vor einer Woche hatte der Wert noch 18,8 betragen, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Das Amt meldete am Mittwoch 92 Corona-Neuinfektionen.

In den Krankenhäusern lagen demnach 21 Patienten, einer mehr als am Dienstag. Sechs davon wurden intensivmedizinisch behandelt, ebenfalls einer mehr als am Tag zuvor. Damit bleibt die Belastung der Kliniken mit Covid-19-Patienten gering. Es gab keinen weiteren Todesfall. Seit Beginn der Pandemie sind nach Behördenangaben in MV 1184 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

In Rostock und Schwerin gilt bereits die Corona-Warnstufe 2 (orange), weil dort die Sieben-Tage-Inzidenz über 50 liegt. In Rostock und bei anhaltender Orange-Stufe auch in Schwerin greifen ab Montag laut Landesregelung Testpflichten für Ungeimpfte, etwa beim Friseur- oder Kinobesuch.

Die Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - lag in Rostock am Mittwoch bei 62,6 und in Schwerin bei 54,4, gefolgt von Ludwigslust-Parchim mit 41,1. Am niedrigsten ist sie im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 8,1.

Insgesamt wurde laut Landesamt im Nordosten bisher bei 45.397 Menschen eine Corona-Infektion nachgewiesen, 43.438 gelten als genesen. Vollständig geimpft sind den Angaben zufolge 57,4 Prozent der Bevölkerung im Land. Mindestens eine Impfdosis haben 61,7 Prozent erhalten.

Update, 18. August, 12.44 Uhr: 304 Corona-Neuinfektionen in Hamburg

Hamburg - Die Corona-Inzidenz und die Zahl der Intensivpatienten in Hamburg sind deutlich gestiegen.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei 90,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Dienstag hatte der Wert 86,8 betragen, vor einer Woche 72,7. Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei 74,5. Dies ist weiterhin der höchste Wert aller Bundesländer vor Berlin (69,2) und Nordrhein-Westfalen (64,4).

Laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Mittwochvormittag 36 Corona-Fälle in Hamburg intensivmedizinisch behandelt - sieben mehr als am Vortag.

22 Menschen mussten dabei invasiv beatmet werden - sechs mehr als am Vortag. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern (Stand Dienstag) mit 83 an; 32 Erkrankte wurden auf Intensivstationen versorgt.

Insgesamt kamen am Mittwoch 304 bestätigte neue Ansteckungen hinzu. Das waren 97 mehr als am Vortag und 74 mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen erhöhte sich laut RKI um einen auf 1636.

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde 82.587 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen; etwa 77.900 Menschen gelten als genesen.

Update, 18. August, 8.22 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert am Mittwoch bei 29,0 - so viele neue Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet.

Am Vortag lag die Inzidenz bei 26,0. Am Mittwoch vor einer Woche wurde ein Wert von 18,8 verzeichnet. Landesweit registrierte das RKI 646 neue Infektionen und vier weitere Todesfälle.

In Bremen ging die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag etwas zurück. Sie lag bei 40,5 nachdem am Vortag ein Wert von 41,4 gemeldet worden war. Am Mittwoch vor einer Woche war eine Inzidenz von 25,8 verzeichnet worden.

41 Neuinfektionen kamen im kleinsten Bundesland hinzu. Weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gab es nicht.

Update, 18. August, 6.42 Uhr: Wieder mehr Covid-19-Patienten in Kliniken

Ein Fachkrankenpfleger überprüft die Geräte auf einer Corona-Intensivstation.
Ein Fachkrankenpfleger überprüft die Geräte auf einer Corona-Intensivstation.  © Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

Hamburg - Trotz der seit Mitte Juli wieder stark steigenden Corona-Inzidenz liegen in den Hamburger Kliniken noch relativ wenige Covid-19-Kranke.

Am Dienstag wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde 83 Patienten behandelt, 32 von ihnen auf Intensivstationen. Das sind zwar deutlich mehr als am vergangenen Freitag, als noch 66 Klinikpatienten gezählt wurden, 21 davon auf Intensivstationen. Aber noch sind die Kliniken weit von den Höchstständen zu Jahresbeginn entfernt, als fast 600 Corona-Kranke stationär und mehr als 100 auf Intensivstationen behandelt wurden.

Im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) werden derzeit 11 Covid-Patienten auf Normalstationen versorgt, weitere 10 auf der Intensivstation. "Das ist wirklich wenig", sagte der Direktor der Klinik für Intensivmedizin, Prof. Stefan Kluge, der Deutschen Presse-Agentur.

Deutschlandweit gebe es zurzeit 574 Intensivpatienten mit Covid-19, das entspricht einem Zehntel des Höchststandes zu Beginn des Jahres.

Update, 17. August, 20.12 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein bei 50,5

Kiel – Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter leicht gestiegen. Sie lag am Dienstag bei 50,5 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie aus den Daten der Landesmeldestelle hervorgeht (Stand 19.02 Uhr). Am Montag betrug der Wert 49,9, am vergangenen Dienstag 46,4.

Am Dienstag wurden landesweit innerhalb eines Tages 288 neue Fälle gemeldet. Eine Woche zuvor waren es 282 - also nicht deutlich weniger. In den Krankenhäusern sah die Lage etwas besser aus als am Vortag: Die Zahl der Covid-Patienten in Kliniken gab die Landesmeldestelle mit 46 an, das sind 4 weniger als am Montag. Von diesen Patienten liegen 15 auf Intensivstationen (minus 2). 9 Patienten mussten künstlich beatmet werden (minus 1). Ein neuer Corona-Todesfall wurde seit Donnerstag nicht mehr gemeldet.

In Flensburg ist der Inzidenz-Wert deutlich gestiegen: Er lag nun bei 116,5, nach 109,9 am Montag und 112,0 am Sonntag. Auch in der Landeshauptstadt Kiel stieg die Sieben-Tage-Inzidenz, auf 98,1 nach 92,4. An dritter Stelle steht weiter Neumünster (68,6). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz wies der Kreis Ostholstein auf - mit 15,0.

Update, 17. August, 18.56 Uhr: Neue Corona-Verordnung - Wieder Testpflicht für viele Innenräume

Kiel – Von nächstem Montag an haben in Schleswig-Holstein nur noch gegen das Coronavirus Geimpfte und Genesene auch ohne frischen negativen Test Zugang zu Gaststätten und anderen Innenräumen.

Dies geht wie angekündigt aus der neuen Verordnung hervor, die am Dienstag von der Landesregierung beschlossen wurde. Demnach besteht landesweit eine Testpflicht im Sinne der 3G-Regel, nach der nur Geimpfte, Genesene oder Getestete viele Innenbereiche betreten dürfen.

Damit setzt die Regierung den jüngsten Bund-Länder-Beschluss um, der aber einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen greift. Im Norden ist der Wert landesweit überschritten.

Besagte Regel gilt auch für Veranstaltungen und Feste, Friseur- und Kosmetiksalons, Freizeit- und Kultureinrichtungen außer Bibliotheken, Fitness-Studios, Schwimmbäder und Sporthallen. Antigen-Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein, PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden.

Kinder unter sieben Jahren sind von der Testpflicht ebenso ausgenommen wie minderjährige Schüler, die regelmäßig getestet werden. In Hotels müssen Gäste bei Anreise einen maximal 48 Stunden alten Test vorlegen und während des Aufenthalts alle 72 Stunden einen weiteren. Die neue Verordnung gilt bis zum 19. September.

"Es ist wichtig, dass es für alle Bürgerinnen und Bürger ein verlässliches Regelwerk gibt", sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Er warb wie Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) für das Impfen. Damit schütze man die eigene Gesundheit und auch die von Menschen, die sich nicht impfen lassen können, sagte Garg.

Die bisherige Regelung zum eingeschränkten Regelbetrieb der Kitas wird gestrichen. Alle Kinder werden wieder dauerhaft in ihrer Kita betreut. Sportveranstaltungen sind innen und außen mit mehr als 5000 Zuschauern unter Auflagen zulässig, wenn die Sportanlage höchstens zur Hälfte ausgelastet ist.

Update, 17. August, 17.20 Uhr: Stadt Bremen verschärft Corona-Maßnahmen - 3G-Regel gilt ab Mittwoch

Bremen – Die Stadt Bremen verschärft angesichts steigender Inzidenzwerte ab Mittwoch die Corona-Maßnahmen. Dann haben ausschließlich vollständig Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete Zugang zu bestimmten Einrichtungen, wie der Pressesprecher der Senatorin für Gesundheit am Dienstag mitteilte. Zu den Einrichtungen gehören demnach unter anderem die Gastronomie, Krankenhäuser, Kinos und Fitnessstudios.

Kinder bis zum 14. Lebensjahr seien ausgenommen von der Nachweispflicht. Als negative Testergebnisse werden nach Angaben des Senats PCR-Tests und Antigen-Schnelltests anerkannt, die nicht älter als 24 Stunden sind. Außerdem können in den jeweiligen Einrichtungen vor Ort Selbsttests vorgenommen werden, wenn diese unter Aufsicht eines Angestellten gemacht werden.

Die Stadt Bremen verzeichnete am Dienstag eine Inzidenz von 40,7. Im Land Bremen stieg die Inzidenz am selben Tag auf 41,4, nachdem sie am Montag bei 38,3 gelegen hatte. Am Dienstag vor einer Woche betrug der Wert 24,4. Im Land gab es 36 neue Infektionen und einen weiteren Todesfall.

Update, 17. August, 17.16 Uhr: Senat will Veranstaltungen nur für Geimpfte und Genesene ermöglichen

Die Clubs in Hamburg könnten bald wieder öffnen - jedoch nur für Geimpfte und Genesene.
Die Clubs in Hamburg könnten bald wieder öffnen - jedoch nur für Geimpfte und Genesene.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg – Veranstalter und Betreiber etwa von Restaurants sollen in Hamburg künftig Angebote ausschließlich für Geimpfte und Genesene machen können.

"Dafür entfallen dann eine Reihe von Auflagen beziehungsweise Beschränkungen", sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag. Dadurch soll ein neuerlicher Corona-Lockdown für alle vermieden werden. Die Details würden nun zwischen den Behörden abgestimmt, so dass der Senat voraussichtlich am kommenden Dienstag entsprechende Beschlüsse fassen könne.

Anders als in anderen Kommunen dürfen Veranstaltungen in Hamburg bislang nicht nur für einen bestimmten Personenkreis geöffnet werden. "Das sieht unsere Eindämmungsverordnung nicht vor", sagte Schweitzer. Das werde nun aber geändert.

So sollen sich Veranstalter aussuchen können, "ob sie das 2G-Modell machen, also tatsächlich einen Club öffnen, aber nur für Geimpfte und Genesene, oder ob sie sich an die allgemeinen Beschränkungen halten". Das betreffe beispielsweise auch die Innengastronomie oder die Kultureinrichtungen.

Der Senatssprecher nannte die Corona-Lage in Hamburg trotz wieder steigender Inzidenz-Werte weitgehend stabil. "Wir haben jetzt zwar eine relativ hohe Inzidenz, aber auf den Intensivstationen zeigt sich noch keine besorgniserregende Bewegung."

Mit Verschärfungen der Corona-Maßnahmen bei einem Überschreiten der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 sei nicht zu rechnen. "Wir haben im Bundesinfektionsschutzgesetz nur noch die Marken 35 und 50. Die 100 war Teil der sogenannten Bundesnotbremse." Und die sei am 30. Juni ausgelaufen.

Die Corona-Inzidenz in Hamburg ist am Dienstag leicht gesunken. Sie lag nach Angaben der Gesundheitsbehörde bei 86,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Montag hatte der Wert 87,4 betragen, vor einer Woche 69,1. Demnach kamen am Dienstag 207 bestätigte neue Ansteckungen hinzu. Das waren 9 weniger als am Vortag und 11 weniger als am Dienstag vor einer Woche.

Update, 17. August, 16.03 Uhr: Bürgerschaft will zentralen Ort zum Gedenken an Corona-Tote schaffen

Hamburg - Angehörige und Freunde von Corona-Toten sollen in Hamburg einen zentralen Gedenkort erhalten. Ein entsprechender gemeinsamer Antrag von SPD, Grünen, CDU und Linken soll in der Bürgerschaftssitzung an diesem Mittwoch verabschiedet werden, wie die Fraktionen am Dienstag mitteilten.

In die Konzeption sollen sowohl Hinterbliebene als auch Vertretungen der Religionsgemeinschaften einbezogen werden. Allein in Hamburg sind seit Beginn der Pandemie mehr als 1600 Menschen an oder im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die AfD ist an dem Antrag nicht beteiligt.

"Dass viele keinen persönlichen Abschied nehmen konnten, schmerzt die Betroffenen besonders", sagte SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf und betonte: "Wir können diesen Verlust, diesen Schmerz nicht rückgängig machen, wir wollen aber einen würdevollen Ort der Trauer und des Gedenkens schaffen, der als Ankerplatz den Hamburgerinnen und Hamburgern dienen kann." Grünen-Fraktionschef Dominik Lorenzen sagte, der Gedenkort "soll durch ein geeignetes Beteiligungsformat gemeinsam mit den Betroffenen entwickelt werden".

"Unsere Gesellschaft, unser gemeinsamer Alltag, wurde durch die zahlreichen Eindämmungsverordnungen auf eine harte Probe gestellt", sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Dennis Thering. Mehr als 1600 Tote machten betroffen und die Folgen der Pandemie spürbar.

Die Co-Fraktionsvorsitzende der Linken, Sabine Boeddinghaus, betonte: "Hamburg braucht einen Ort für die große und unendliche Trauer der Angehörigen, die ertragen und erleiden mussten, dass ihre Liebsten - oftmals ohne Beistand und Abschiednehmen - gestorben sind."

Update, 17. August, 12.37 Uhr: 207 Neuinfektionen in Hamburg

Passanten gehen zum Eingang des Corona Impfzentrums in Hamburg.
Passanten gehen zum Eingang des Corona Impfzentrums in Hamburg.  © Luise Evers/dpa

Hamburg - Die Corona-Inzidenz in Hamburg ist leicht gesunken. Sie lag nach Angaben der Gesundheitsbehörde am Dienstag (Stand: 11.50 Uhr) bei 86,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Am Montag hatte der Wert 87,4 betragen, vor einer Woche 69,1. Demnach kamen am Dienstag 207 bestätigte neue Ansteckungen hinzu. Das waren 9 weniger als am Vortag und 11 weniger als am Dienstag vor einer Woche.

Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 78,3. Dies ist weiterhin der höchste Wert aller Bundesländer vor Berlin (66,2) und Nordrhein-Westfalen (58,8).

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen erhöhte sich laut RKI um einen auf 1635. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde 82.283 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen; etwa 77.700 Menschen gelten als genesen.

Laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Dienstagvormittag 29 Corona-Fälle in Hamburg intensivmedizinisch behandelt, darunter 16 Menschen, die invasiv beatmet werden mussten.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern (Stand Freitag) mit 66 an; 21 Erkrankte wurden auf Intensivstationen versorgt.

Update, 17. August, 8.10 Uhr: Infektionen steigen in Niedersachsen weiter an

Hannover - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen ist weiter gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 26, am Vortag lag der Wert bei 25,0.

Am Dienstag vor einer Woche gab es 18,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Das RKI verzeichnete 239 Neuinfektionen, aber keinen neuen Todesfall.

Den höchsten Inzidenzwert im Land hatte Wolfsburg mit 69,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Danach folgten der Landkreis Verden mit einem Inzidenzwert von 46,1 und die Region Hannover mit 40,5. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz gab es im Landkreis Leer mit 6,4.

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen am Dienstag 25 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 17 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 308, davon haben 137 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Im Land Bremen stieg die Inzidenz am Dienstag auf 41,4, nachdem sie am Vortag bei 38,3 lag. Am Dienstag vor einer Woche lag der Wert noch bei 24,4. Im Land gab es 36 Neuinfektionen und einen weiteren Todesfall.

Update, 16. August, 19.26 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein bei 49,9

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter leicht gestiegen. Am Montag lag sie bei 49,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie aus den Daten der Landesmeldestelle hervorgeht (Stand 18.36 Uhr). Am Sonntag lag der Wert bei 48,9, am vergangenen Montag bei 44,1.

In Flensburg ist der Inzidenz-Wert gesunken, liegt aber immer noch deutlich über 100: bei 109,8 - nach 112,0 am Sonntag. In der Landeshauptstadt Kiel ging die Sieben-Tage-Inzidenz auch zurück, auf 92,4 nach 99,7. An dritter Stelle steht weiter Neumünster (71,1). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz wies der Kreis Ostholstein auf - mit 14,5.

Am Montag wurden landesweit innerhalb eines Tages 192 neue Fälle gemeldet. Eine Woche zuvor waren es 172. Die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern gab die Landesmeldestelle mit 50 an, das sind 10 mehr als am Sonntag. Von diesen Patienten liegen 17 auf Intensivstationen (+1). Weiterhin mussten 10 Patienten künstlich beatmet werden.

Update, 16. August, 16.50 Uhr: Corona-Inzidenz in MV auf 25,6 gestiegen

Rostock - Nach 27 gemeldeten Corona-Neuinfektionen am Montag ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern um 0,6 auf 25,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen gestiegen. Vor einer Woche lag der Wert bei 17,8, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte.

In Rostock ist die Inzidenz landesweit mit 56,4 am höchsten und die landeseigene Corona-Ampel zeigte am Montag den zweiten Tag in Folge orange für die Hansestadt. Sollte dies auch am Dienstag so bleiben, müssten die Schüler und Schülerinnen dort laut den Vorgaben aus dem Bildungsministerium ab Mittwoch in der Schule wieder einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Maskenpflicht war erst am Montag nach den ersten zwei Schulwochen im ganzen Land beendet worden.

Weitere Folgen für das öffentliche Leben in Rostock blieben am Montag offen. Frühestens ab kommendem Montag könnte es nach Angaben aus der Verwaltung "Testerfordernisse" geben und könnten Maßnahmen für Veranstaltungen mit mehr als 1250 Personen im Innenbereich und mehr als 2500 Personen im Freien nötig werden.

Orange auf der Corona-Ampel steht für ein mittleres Infektionsgeschehen. Für die Ampel werden neben der Inzidenz auch die Klinikeinweisungen für Corona-Patienten und die Belegung der Intensivbetten berücksichtigt. Gelb (geringes Infektionsgeschehen) zeigt die Corona-Ampel in Schwerin und im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Die Inzidenz betrug in der Landeshauptstadt am Montag 41,8 und in dem Landkreis 39,2. In allen anderen Regionen des Landes zeigt die Corona-Ampel grün (kontrollierte Situation).

Das Lagus meldete für Mecklenburg-Vorpommern am Montag keinen neuen Toten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, so dass die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie weiter bei 1184 liegt. Die Zahl der gemeldeten Krankenhauspatienten mit Covid-19 liegt bei 19 (minus eins zum Vortag). Auf einer Intensivstation werden laut Landesamt fünf Patienten behandelt, drei mehr als am Sonntag.

Insgesamt wurde laut Landesamt im Nordosten bisher bei 45.170 Menschen eine Corona-Infektion nachgewiesen, etwa 43.367 gelten als genesen. Vollständig geimpft sind den Angaben zufolge 56,8 Prozent der Bevölkerung im Land. Mindestens eine Impfdosis haben 61,5 Prozent erhalten.

Update, 16. August, 16.40 Uhr: Behörde plant Corona-Impfungen für Kinder ab 12 Jahren an Schulen

Hamburg - Nach dem positiven Votum der Ständigen Impfkommission (Stiko) für Corona-Impfungen bei Kindern ab 12 Jahren bereitet Hamburgs Schulbehörde an den weiterführenden Schulen entsprechende Impfangebote vor.

"Erstmals empfehlen die Fachleute ausdrücklich die Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren", sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Montag. Damit sei jetzt die Klarheit geschaffen, auf die viele Eltern, Kinder und Jugendliche, aber auch Ärztinnen und Ärzte lange gewartet hätten.

"Hamburg wird deshalb zügig seine Impfangebote für Kinder und Jugendliche ausbauen und erstmals auch an den weiterführenden Schulen für alle Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren Impfangebote machen."

"Wir werden jetzt in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsbehörde und allen anderen Fachleuten Schritt für Schritt weitere Impfangebote an den 59 Stadtteilschulen und 63 Gymnasien für die rund 100 000 Schülerinnen und Schüler über 12 Jahren aufbauen und damit die bereits bestehenden Angebote an Praxen und Krankenhäusern ergänzen", sagte Rabe.

Parallel dazu gebe es Informationen und Beratungen für Eltern, Schulbeschäftigte und die Schülerinnen und Schüler.

Update, 16. August, 15.23 Uhr: Weil erhofft sich neuen Schwung nach Empfehlung der Impfkommission

Hannover - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (62) erhofft sich zusätzlichen Schwung bei den Corona-Impfungen, nachdem die Ständige Impfkommission die Impfung für alle Kinder ab zwölf Jahren empfohlen hat.

Die klare Empfehlung, dass der Nutzen der Impfung die Risiken überwiege, "dürfte vielen Eltern sowie den betroffenen Kindern und Jugendlichen die Entscheidung für eine Impfung deutlich erleichtern", sagte der SPD-Politiker am Montag in Hannover. Niedersachsen biete seit mehreren Wochen Impfungen ab zwölf Jahren an, seit die Europäische Arzneimittelbehörde dies zugelassen habe.

Mehr als 30 Prozent der 12- bis 17-jährigen im Land seien bereits mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft – damit belege Niedersachsen gemeinsam mit Schleswig-Holstein einen bundesweiten Spitzenplatz, sagte Weil.

"Impfen ist und bleibt der bestmögliche Schutz gegen das Coronavirus, vor allem in Hinblick auf die mittlerweile dominierende hochansteckende Delta-Variante."

Update, 16. August, 15.16 Uhr: 570 Kinder und Jugendliche bei Impfaktion in Lübeck immunisiert

Lübeck - 570 Kinder und Jugendliche im Alter ab zwölf Jahren sind am Samstag in Lübeck von 14 Kinderärzten und -Ärztinnen bei einer Sonderaktion gegen das Coronavirus geimpft worden.

Vorbereitet waren die Mediziner auf bis zu 1000 Impflinge, wie der beteiligte Kinderarzt Prof. Johannes Otte am Montag sagte. Die Aktion beurteilen die Kinderärzte insgesamt positiv. "Seit heute sprechen ja auch Politik, Stiko und Kinderärzte die gleiche Sprache." Die Anfragen für Corona-Impfungen nähmen nun sprunghaft zu, sagte Otte.

Am 4. September planen die Lübecker Kinderärzte nach Angaben Ottes eine weitere Impfaktion. Dann können sich diejenigen, die am Samstag geimpft worden sind, ihre zweite Spritze abholen.

Auch Kinder und Jugendliche, die sich zum ersten Mal gegen Corona impfen lassen wollen, können zu dem offenen Angebot erscheinen.

Update, 16. August, 12.33 Uhr: 216 Corona-Neuinfektionen - Sieben-Tage-Inzidenz nun bei 87,4

Hamburg - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg ist weiter gestiegen. Sie lag nach Angaben der Gesundheitsbehörde am Montag bei 87,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Sonntag hatte der Wert 85,1 betragen, vor einer Woche 63,6. Demnach kamen am Montag weitere 216 neu bestätigte Infektionen hinzu. Das waren 34 mehr als am Vortag und 44 mehr als am Montag vor einer Woche.

Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 77,8. Dies ist der höchste Wert aller Bundesländer vor Berlin (61,3) und Nordrhein-Westfalen (57,2).

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen blieb laut RKI bei 1634. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde 82.076 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt; etwa 77.600 Menschen gelten als genesen.

Laut des Registers der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Montagvormittag 23 Corona-Fälle in Hamburg intensivmedizinisch behandelt, darunter 14 Menschen, die invasiv beatmet werden mussten. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern (Stand Freitag) mit 66 an, 21 Erkrankte wurden auf Intensivstationen versorgt.

Laut RKI wurden bis einschließlich Sonntag rund 1.055.000 Menschen und damit 57,1 Prozent der Hamburger vollständig geimpft. Eine Erstimpfung haben 66,1 Prozent oder gut 1,22 Millionen Hamburgerinnen und Hamburger erhalten.

Der Bundesschnitt liegt den Angaben zufolge bei den Erstimpfungen bei 63,2 Prozent und bei den vollständig Geimpften bei 57,2 Prozent.

Update, 16. August, 8.25 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter leicht

Hannover - In der Corona-Pandemie ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen am Montag weiter leicht gestiegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert bei 25,0. So viele neue Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Am Vortag hatte der Wert bei 24,9 gelegen, am Montag vor einer Woche bei 18,4. Landesweit kamen 89 neue Infektionen hinzu. Es gab keinen weiteren Todesfall.

Die niedersachsenweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte nach Zahlen vom Montag Wolfsburg mit 70,8. Danach folgten die Landkreise Wolfenbüttel (39,3) und Lüneburg (39,2) Im Landkreis Leer lag die Inzidenz mit 7,0 am niedrigsten.

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen am Montag 20 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 14 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 346, davon haben 142 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Auch in Bremen stieg die Inzidenz. Sie lag am Montag bei 38,3. Am Vortag war ein Wert von 35,7 gemeldet worden. Am Montag vor einer Woche lag der Wert noch bei 24,8. 36 Neuinfektionen wurden im kleinsten Bundesland registriert.

Weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gab es nicht. Bundesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Schnitt bei 36,2.

Update, 16. August, 6.06 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein fast 50

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein beträgt inzwischen fast 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro

100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Sonntag erreichte sie 48,9, wie aus den Daten der Landesmeldestelle (Stand 20.37 Uhr) hervorgeht. Tags zuvor betrug der Wert 48,7, am vergangenen Sonntag hatte er bei 42,3 gelegen.

In Flensburg hat der Wert deutlich angezogen - auf jetzt 112,0, nach 93,2 am Samstag. In der Landeshauptstadt Kiel ging er hingegen am Sonntag etwas zurück auf 99,7 - zuvor betrug er 103,3. An dritter Stelle steht Neumünster (71,1). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz wies der Kreis Ostholstein auf - wie am Vortag mit 13,5.

Am Sonntag wurden landesweit innerhalb eines Tages 97 neue Fälle gemeldet, 80 weniger als am Samstag. Eine Woche zuvor waren es am Sonntag 80 neue Fälle gewesen.

Update, 15. August, 17.48 Uhr: An den Schulen in MV können die Masken fallen

Ab Montag entfällt die Maskenpflicht an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern.
Ab Montag entfällt die Maskenpflicht an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Schwerin – Zwei Wochen nach Schulbeginn wird die bislang geltende Maskenpflicht an den Schulen Mecklenburg-Vorpommerns bis auf weiteres ausgesetzt.

Von Montag an müssen Schüler und Lehrer keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Trotz wieder steigender Infektionszahlen setzt das Bildungsministerium damit die von ihm zum Schulstart angekündigte Lockerung um.

Der Landeselternrat begrüßte diese Entscheidung, verlangte aber flankierende Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus. Dazu gehört die Ausstattung der Schulen mit Luftfilteranlagen. Davon wurde im Nordosten bislang nur in Ausnahmefällen Gebrauch gemacht.

Nach Erhebungen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales wurden vom
2. bis zum 13. August knapp 60 Schüler positiv auf das Coronavirus getestet. Sie wie auch unmittelbare Kontaktpersonen mussten daraufhin der Schule fernbleiben.

Update, 15. August, 17.47 Uhr: 48 neue Coronafälle in MV - Sieben-Tage-Inzidenz in Rostock über 50

Rostock – Nach 21 gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Rostock am Sonntag auf 55,0 gestiegen. Damit wird die Hansestadt als erste Region in Mecklenburg-Vorpommern auf die Stufe Orange in der landeseigenen Corona-Ampel hochgestuft. Dort werden neben der Inzidenz auch die Klinikeinweisungen für Corona-Patienten und die Belegung der Intensivbetten mit berücksichtigt. Auswirkungen auf die Schärfe der Schutzmaßnahmen hat die Hochstufung zunächst noch nicht.

Für den gesamten Nordosten meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Sonntag 48 neue Corona-Ansteckungen. Das waren fünf mehr als am Vortag und drei Mal so viele wie am Sonntag der Vorwoche. In der Folge stieg die Inzidenz im Land auf 25,1 Infektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Sie erreichte damit wieder das Niveau von Ende Mai.

Vergleichsweise hohe Inzidenzwerte gibt es weiterhin auch in Schwerin (41,8) und im Landkreis Ludwigslust-Parchim (40,1). Den geringsten Wert weist unverändert die Mecklenburgische Seenplatte mit nun 5,8 auf.

Das Lagus meldete keinen neuen Toten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, so dass die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie weiter bei 1184 liegt. Insgesamt wurde laut Landesamt im Nordosten bisher bei 45.145 Menschen eine Corona-Infektion nachgewiesen, etwa 43 350 gelten als genesen.

Die Zahl der gemeldeten Krankenhauspatienten mit Covid-19 blieb mit 20 konstant. Auf einer Intensivstation werden laut Landesamt zwei Patienten behandelt.

Vollständig geimpft sind den Angaben zufolge 906.000 Menschen und damit 56,3 Prozent der Bevölkerung im Land. Die erste Impfdosis haben 61,3 Prozent erhalten. Die Daten stammen vom Freitag, am Sonntag wurden keine neuen Zahlen genannt.

Update, 15. August, 13.34 Uhr: 182 Corona-Neuinfektionen - Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter

Hamburg - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg ist weiter gestiegen. Sie lag nach Angaben der Gesundheitsbehörde am Sonntag bei 85,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Am Samstag hatte der Wert 83,6 betragen, vor einer Woche 56,5. Demnach kamen am Sonntag weitere 182 neu bestätigte Infektionen hinzu. Das waren 108 weniger als am Vortag, aber 29 mehr als am Sonntag vor einer Woche.

Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 74,3. Dies ist der höchste Wert aller Bundesländer vor Berlin (62,2) und Nordrhein-Westfalen (54,4).

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen veränderte sich in Hamburg nicht und beträgt weiter 1634. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde 81.860 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt; etwa 77.500 Menschen gelten als genesen.

In den Krankenhäusern der Stadt wurden den Angaben zufolge mit Stand Freitag 66 Covid-19-Patienten behandelt, das waren 3 mehr als am Vortag; 21 Erkrankte wurden auf Intensivstationen versorgt.

Laut RKI wurden bis einschließlich Donnerstag rund 1.027.000 Menschen und damit 55,6 Prozent der Hamburger vollständig geimpft. Eine Erstimpfung haben 65,9 Prozent oder gut 1,2 Millionen Hamburgerinnen und Hamburger erhalten.

Der Bundesschnitt liegt den Angaben zufolge bei den Erstimpfungen bei 63,0 Prozent und bei den Zweitimpfungen bei 56,6 Prozent.

Update, 15. August, 10.15 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter leicht

Hannover - In der Corona-Pandemie ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen am Sonntag weiter leicht gestiegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert am Sonntag bei 24,9. So viele neue Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Am Vortag hatte der Wert bei 23,2 gelegen, am Sonntag vor einer Woche bei 18,1. Landesweit kamen 295 neue Infektionen hinzu. Ein weiterer Todesfall wurde registriert.

Die niedersachsenweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte nach den Zahlen vom Sonntag Wolfsburg mit 65,1. Danach folgten die Landkreise Lüneburg (40,7) und Wolfenbüttel (39,3). Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen am Sonntag 19 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 14 von ihnen wurden invasiv beatmet.

Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 339, davon haben 138 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Auch in Bremen stieg die Inzidenz. Sie lag am Sonntag bei 35,7. Am Vortag war ein Wert von 33,3 gemeldet worden. Am Sonntag vor einer Woche lag der Wert noch bei 24,1. 36 Neuinfektionen wurden im kleinsten Bundesland registriert.

Weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gab es nicht. Bundesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Schnitt bei 35,0.

Update, 15. August, 7.07 Uhr: Ministerpräsidentin Schwesig schließt erneuten Corona-Lockdown aus

Berlin - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (47, SPD) schließt einen erneuten Lockdown in der Corona-Pandemie aus.

"Alles, was offen ist, muss offen bleiben", sagte sie der "Bild am Sonntag". Sie sei zuversichtlich, "dass wir mit Impfungen und Tests gut durch den Herbst und Winter kommen können".

Damit Deutschland eine vierte Welle gut überstehe, brauche das Land aber mehr Impfungen. Schwesig plant deshalb eine neue Impfkampagne in Mecklenburg-Vorpommern und fordert ein größeres Engagement von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU).

"Es gibt noch eine große Gruppe, die zögert und abwartet", sagte Schwesig. Rund 40 Prozent der 18- bis 59-Jährigen seien noch nicht geimpft. "Die Landesregierung wird daher alle Personen dieser Altersgruppe anschreiben und noch mal auf die Impfempfehlung hinweisen." Die Ministerpräsidentin warnte aber davor, Ungeimpfte unter Druck zu setzen: "Wir sollten den Menschen nicht drohen, sondern sie mit Argumenten überzeugen."

Mit einer zusätzlichen Impfkampagne wolle Mecklenburg-Vorpommern daher noch stärker über die Vorteile des Impfens aufklären. "Ich würde mir dringend wünschen, dass da auch das Bundesgesundheitsministerium nachlegt", betonte Schwesig.

Update, 14. August, 21.18 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein nähert sich 50

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein nähert sich 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Samstag erreichte sie 48,7 und damit den höchsten Wert seit sieben Tagen, wie aus den Daten der Landesmeldestelle hervorgeht. Tags zuvor betrug der Wert 47,7, am vergangenen Samstag hatte er bei 40,8 gelegen.

Nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts vom frühen Samstagmorgen rangiert Schleswig-Holstein bei der Inzidenz an vierter Stelle hinter Hamburg (68,8), Berlin (60,7) und Nordrhein-Westfalen (50,7).

In der Landeshauptstadt Kiel hat der Wert wieder angezogen - auf jetzt 103,3, nach 100,1 am Freitag. Es folgen an zweiter und dritter Stelle Flensburg (93,2) und Neumünster (72,3). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz wies der Kreis Ostholstein mit 13,5 auf.

Am Samstag wurden landesweit innerhalb eines Tages 177 neue Fälle gemeldet, 60 weniger als am Freitag. Eine Woche zuvor waren es am Samstag 152 gewesen.

Die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern gab die Landesmeldestelle unverändert mit 40 an, die der Kranken auf Intensivstationen (16) blieb ebenfalls gleich. 10 Patienten mussten künstlich beatmet werden. Die Zahl der Genesenen betrug schätzungsweise 63.800, die der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus veränderte sich mit 1641 nicht.

Update, 14. August, 17.50 Uhr: Lehrerverband will keine Impfungen in Schulen

Hannover - Der Verband Erziehung und Wissenschaft (VBE) sieht mögliche Impfangebote in Schulen kritisch. "Impfbusse in die Schule zu schicken, halte ich für falsch", sagte der Landesverbandsvorsitzende Franz-Josef Meyer dem NDR Niedersachsen.

Er befürchte Diskussionen mit Impfgegnern. Schülerinnen und Schüler würden außerdem indirekt unter Druck gesetzt, sich impfen zu lassen.

Das niedersächsische Kultusministerium plant nach den Sommerferien an den Schulen des Landes gezielte Corona-Impfaktionen auf freiwilliger Basis, Details sind aber noch nicht geklärt.

Der Einsatz mobilder Impfteams sei denkbar, hieß es am Freitag. Die Impfzentren des Landes sollen bis Ende September geschlossen werden.

Update, 14. August, 17.07 Uhr: 43 weitere Coronafälle in MV - Sieben-Tage-Inzidenz nun bei 22,7

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern zeigt die Wochen-Kurve der Corona-Neuinfektionen weiter klar nach oben. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Samstag mitteilte, wurden landesweit 43 neue Ansteckungen registriert. Das waren zwar 54 weniger als am Vortag, doch mehr als doppelt so viele wie am Samstag der Vorwoche.

In der Folge stieg die Inzidenz auf 22,7 Infektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Sie erreichte damit wieder das Niveau von Ende Mai.

Die meisten Neuinfektionen wurden mit 14 für die Landeshauptstadt Schwerin gemeldet. Allerdings gingen dort auch 10 Fälle vom Vortag in die Statistik mit ein. Darunter waren auch Kita- und Schulkinder. Landesweit wurden dem Lagus inzwischen 56 infizierte Schüler gemeldet.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin Rostock auf, mit nunmehr 46,4, gefolgt von Schwerin (40,8) und dem Landkreis Ludwigslust-Parchim (39,7). Den geringsten Wert weist trotz Anstiegs unverändert die Mecklenburgische Seenplatte mit 5,4 auf.

Das Lagus meldete keinen neuen Toten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, so dass die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie weiter bei 1184 liegt. Insgesamt wurde laut Landesamt im Nordosten bisher bei 45.097 Menschen eine Corona-Infektion nachgewiesen, etwa 43.300 gelten als genesen.

Die Zahl der gemeldeten Krankenhauspatienten mit Covid-19 blieb mit 20 konstant. Auf einer Intensivstation werden laut Landesamt zwei Patienten behandelt.

Vollständig geimpft sind den Angaben zufolge 906 000 Menschen und damit 56,3 Prozent der Bevölkerung im Land. Die erste Impfdosis haben 61,3 Prozent erhalten.

Update, 14. August, 13.36 Uhr: 290 Corona-Neuinfektionen treiben Sieben-Tage-Inzidenz weiter hoch

Hamburg – In Hamburg hält der Trend zunehmender Corona-Neuinfektionen an. Am Samstag kamen nach Angaben der Gesundheitsbehörde weitere 290 Fälle hinzu.

Das waren 34 mehr als am Vortag und fast doppelt so viele wie am Samstag der Vorwoche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 83,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Ende vergangener Woche lag der Wert noch bei auf 54,5.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen veränderte sich in Hamburg nicht, sie liegt weiter bei 1634. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde 81.678 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt. Etwa 77.300 Menschen gelten inzwischen als genesen.

In den Krankenhäusern der Stadt wurden den Angaben zufolge mit Stand Freitag 66 Covid-19-Patienten behandelt. Das waren drei mehr als am Vortag. 21 Erkrankte wurden auf Intensivstationen versorgt.

Laut RKI wurden bis einschließlich Donnerstag rund 1.027.000 Menschen und damit 55,6 Prozent der Hamburger vollständig geimpft. Eine Erstimpfung haben 65,9 Prozent oder gut 1,2 Millionen Hamburgerinnen und Hamburger erhalten. Der Bundesschnitt liegt den Angaben zufolge bei den Erstimpfungen bei 63,0 Prozent und bei den Zweitimpfungen bei 56,6 Prozent.

Update, 14. August, 11 Uhr: Inzidenzen in Bremen und Niedersachsen steigen weiter

Hannover/Bremen – In den Bundesländern Bremen und Niedersachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter gestiegen. Laut Robert Koch-Institut wurden für Samstag in Niedersachsen 23,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen festgestellt. Einen Tag zuvor lag der Wert bei 22,1. In Bremen stieg der Inzidenzwert von 29,4 am Freitag auf 33,0 am Samstag.

In Niedersachsen wurden 361 Neuinfektionen registriert und keine weiteren Todesfälle. In Bremen kamen 50 neue Infektionsfälle hinzu und ebenfalls keine Todesfälle.

Die Stadt mit dem höchsten Neuinfektionsgeschehen in Niedersachsen war Wolfsburg, hier lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 69,1. Im Heidekreis lag der Inzidenzwert bei 39,1 und in der Grafschaft Bentheim bei 37,2. Der Landkreis Leer hatte den niedrigsten Inzidenzwert mit 5,9, die benachbarte Stadt Emden kam auf 6,0.

In der Stadt Bremen lag der Sieben-Tage-Inzidenzwert bei 33,3, in der Stadt Bremerhaven bei 31,7.

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen 22 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 15 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 333, davon haben 140 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Update, 13. August, 20.08 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein kaum verändert

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein hat sich am Freitag kaum verändert. Sie lag bei 47,7 - nach 47,8 am Donnerstag, wie aus den Daten der Landesmeldestelle hervorgeht. Am vergangenen Freitag hatte der Wert der Neuinfizierten je 100 000 Einwohner binnen einer Woche bei 38,4 gelegen.

In Kiel ist die Inzidenz deutlich gesunken - auf 100,1. Nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts vom frühen Freitagmorgen hat die Landeshauptstadt weiterhin die höchste Sieben-Tage-Inzidenz unter den deutschen Kreisen und kreisfreien Städten. Schleswig-Holstein liegt demnach bei der Inzidenz hinter Hamburg und Berlin auf Platz drei.

Am Freitag wurden im Land innerhalb eines Tages 237 neue Fälle gemeldet, also fast genauso viele wie am Freitag zuvor (239) - aber 5 weniger als am Donnerstag. Binnen einer Woche deutlich gestiegen ist die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern: von 30 auf 40. Die Zahl derjenigen unter ihnen, die auf der Intensivstation liegen, hat sich verdoppelt: von 8 auf 16.

Die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land hat weiterhin Flensburg mit 98,7, gefolgt von Neumünster mit 76,1. Die niedrigsten Werte verzeichnen nach wie vor die Kreise Ostholstein (14,5) und Rendsburg-Eckernförde (31,0).

Update, 13. August, 18.50 Uhr: 97 neue Coronafälle in MV - Inzidenz klettert landesweit über 20

Rostock - Nach 97 registrierten Corona-Neuinfektionen ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern erstmals seit Ende Mai wieder über den Wert von 20 gestiegen.

Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Freitag mitteilte, wurde eine Inzidenz von 21,4 Infektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen errechnet. Der Zuwachs an Neuansteckungen fiel um etwa die Hälfte höher aus als vor einer Woche. Am vorigen Freitag waren 67 neue Infektionen gemeldet worden, an diesem Donnerstag 69.

Der generelle Trend zeigte sich vor allem in Rostock. Allein dort wurden 41 neue Corona-Fälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 44,9 und näherte sich damit der Schwelle von 50, ab der zusätzliche Schutzmaßnahmen angeordnet werden können. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim lag die Inzidenz bei 40,6. Den geringsten Wert weist weiterhin die Mecklenburgische Seenplatte mit 3,1 auf.

Das Lagus meldete keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, so dass die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie weiter bei 1184 liegt. Insgesamt wurde laut Landesamt im Nordosten bisher bei 45.054 Menschen eine Corona-Infektion nachgewiesen, etwa 43.300 gelten als genesen.

Die Zahl der Krankenhauspatienten mit Covid-19 nahm am Freitag um 3 auf 20 zu. Auf einer Intensivstation werden laut Landesamt wie am Vortag zwei Patienten behandelt.

Vollständig geimpft sind den Angaben zufolge 906.000 Menschen und damit 56,3 Prozent der Bevölkerung im Land. Die erste Impfdosis haben 61,3 Prozent erhalten.

Update, 13. August, 15.32 Uhr: Fast 31 Prozent der Schüler im Norden mindestens einmal geimpft

Die Schülerin einer Abschlussklasse lässt sich Impfen. (Symbolbild)
Die Schülerin einer Abschlussklasse lässt sich Impfen. (Symbolbild)  © Sven Hoppe/dpa

Kiel - Die Corona-Impfkampagne macht auch bei den Schülerinnen und Schülern in Schleswig-Holstein Fortschritte. 30,9 Prozent der Mädchen und Jungen zwischen 12 und 17 Jahren seien inzwischen mindestens einmal geimpft worden, teilte Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Freitag mit. "Das ist bundesweiter Spitzenwert."

Rund 10.500 Schüler hätten sich mit Stand Donnerstag zur Impfung in den Schulen angemeldet. Zusätzlich ließen sich Schüler in den Impfzentren impfen. Dies könnten sie ohne Termin in allen Impfzentren jeweils mittwochs bis sonntags von 13 bis 18 Uhr machen.

Eine Umfrage unter den Lehrern im Land habe bei knapp 2400 Teilnehmern ergeben, dass 96 Prozent mindestens einmal geimpft seien. "Die Schülerinnen und Schüler waren anderthalb Jahre solidarisch und haben auf viel verzichtet", betonte Prien.

Jetzt sei es an allen Erwachsenen, Solidarität zu zeigen und sich impfen zu lassen, damit die Kinder und Jugendlichen in Schleswig-Holstein ein sicheres Präsenzschuljahr 2021/22 haben.

"Ich erwarte von allen Erwachsenen, die das gesundheitlich können, dass sie dieses Impfangebot auch annehmen", sagte sie. "Es wäre weder rechtlich noch ethisch vertretbar, wenn Schülerinnen und Schüler auf Präsenzunterricht verzichten müssten, weil sich Erwachsene nicht impfen lassen wollen."

Bei Tests an Schulen habe es 178 positive Ergebnisse gegeben, bei 365.000 Schülern. "So richtig viel, finde ich, ist das nicht", sagte die Ministerin. Zwar würden durch die Massentestungen im Moment Fälle in den Schulen aufgedeckt, es gebe dort aber kein Ausbruchsgeschehen. Infektionen würden aus dem privaten Bereich hineingetragen.

Reiserückkehrer seien eine Quelle und größere private Feiern. Es bleibe bei den bekannten Instrumenten wie Testen, Masken und Abstand.

Update, 13. August, 14.21 Uhr: Niedersachsen peilt Corona-Impfangebote an Schulen an

Hannover - Das niedersächsische Kultusministerium peilt nach den Sommerferien an den Schulen des Landes gezielte Corona-Impfaktionen an. "Wir arbeiten daran, dass es ein Angebot geben wird", sagte Ministeriumssprecher Sebastian Schumacher am Freitag in Hannover. Man habe ein großes Interesse daran, dass die 12- bis 17-Jährigen ein Impfangebot erhalten.

An welchen Schulformen es solche Angebote geben könnte, wie diese regional ausgestaltet und umgesetzt werden könnten, das werde noch abgestimmt. Auch zur Größenordnung und einem möglichen Startzeitpunkt der Aktionen wollte das Ministerium noch keine Angaben machen. Es werde sich weiterhin um ein freiwilliges Angebot handeln, betonte Schumacher.

Dass mobile Impfteams an die Schulen geschickt werden, bezeichnete er als eine "denkbare Variante", die derzeit diskutiert würde. Das Gesundheitsministerium wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Impfzentren des Landes bis Ende September geschlossen werden und dann vermehrt mobile Impfteams zum Einsatz kommen. Mit den Kommunen und Schulen führe man Gespräche darüber.

In Niedersachsen können sich Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren bereits seit Mitte Juli an gut der Hälfte der Impfzentren des Landes gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Impfquote in Niedersachsen liegt nach Angaben des Kultusministeriums bei den 12- bis 17-Jährigen mittlerweile bei rund 30 Prozent, über dem Bundesdurchschnitt.

Update, 13. August, 12.28 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 82,4 - 256 neue Corona-Fälle

Hamburg - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg im Wochenvergleich weiter gestiegen. Am Freitag kamen 256 neue Fälle hinzu, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Das sind zwar 17 weniger als am Vortag, aber 96 mehr als am Freitag vor einer Woche.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, stieg von 77,4 auf 82,4. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 44,9.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen stieg laut Robert Koch-Institut um 4 auf 1634. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hamburg nach Angaben der Gesundheitsbehörde 81.388 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt. 77.200 Menschen gelten als genesen.

In den Krankenhäusern der Stadt wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Donnerstag 63 Covid-19-Patienten behandelt, davon 20 auf Intensivstationen. Das waren jeweils zwei mehr als zuletzt (Stand Dienstag) gemeldet.

Laut RKI wurden bis einschließlich Donnerstag knapp 1.027.000 Menschen und damit 55,6 Prozent der Hamburger vollständig geimpft. Eine Erstimpfung haben 65,9 Prozent oder gut 1,2 Millionen Hamburgerinnen und Hamburger erhalten.

Update, 13. August, 9 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter

Hannover - In der Corona-Pandemie klettert die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen immer weiter nach oben.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert am Freitag bei 22,1 - so viele neue Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Am Vortag lag die Inzidenz bei 20,7. Landesweit kamen 396 neue Infektionen hinzu. Weitere Todesfälle wurden nicht registriert.

In Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 29,4 - am Vortag war ein Wert von 28,0 gemeldet worden. 32 Neuinfektionen wurden im kleinsten Bundesland registriert, weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gab es nicht.

Die niedersachsenweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte erneut Wolfsburg mit 66,7. Dahinter folgten der Heidekreis (38,4) und der Landkreis Lüneburg (37,5). Die niedrigsten Werte meldeten die Landkreise Leer (3,5) und Friesland (5,1).

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen am Donnerstag 22 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 14 von ihnen wurden invasiv beatmet.

Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 313, davon haben 148 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten.

Update, 12. August, 21.10 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt leicht - Kiel über 100

Kiel - Während die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein am Donnerstag bei 47,8 lag und damit leicht gesunken ist, hat der Wert in Kiel nun den Wert 100 überschritten. Die Zahl der Neuinfizierten je 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg in der Landeshauptstadt auf 107,4, wie aus Daten der Landesmeldestelle hervorgeht.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom frühen Donnerstagmorgen hat Kiel die höchste Sieben-Tage-Inzidenz unter den deutschen Kreisen und kreisfreien Städten. Schleswig-Holstein liegt demnach bei der Inzidenz hinter Hamburg auf Platz zwei.

Am Donnerstag wurden im Land innerhalb eines Tages 217 neue Fälle gemeldet. Am Vortag waren es 266, am Donnerstag vor einer Woche 231. Unverändert blieb die Zahl der Corona-Toten in Schleswig-Holstein - 1641 seit Beginn der Pandemie. In den Krankenhäusern wurden zuletzt 45 Menschen mit Covid-19 behandelt, einer weniger als am Vortag; 12 von ihnen liegen auf der Intensivstation (+2).

Die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land hat Flensburg mit 90,9, gefolgt von Neumünster mit 72,3. Die niedrigsten Werte verzeichnen die Kreise Ostholstein (15,5), Rendsburg-Eckernförde (32,1) und Schleswig-Flensburg (34,8).

Update, 12. August, 17.45 Uhr: Testpflichten bei orangener Corona-Ampel erst ab 23. August

Schwerin – Zusätzliche Testpflichten sollen in Mecklenburg-Vorpommern in Abhängigkeit vom Corona-Infektionsgeschehen erst ab 23. August eingeführt werden.

Die Landesregierung habe sich darauf verständigt, dass dieser Stichtag, auf den sich Bund und Länder jüngst geeinigt hatten, auch hierzulande gelte, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Entscheidend für die Einführung zusätzlicher Testpflichten in Innenräumen, etwa bei Veranstaltungen, bei Restaurantbesuchen, in Kinos und Theatern oder auch beim Friseur oder der Kosmetik, sei weiterhin das Corona-Ampel-System.

Die Testpflichten kämen, wenn ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt drei Tage in Folge den Warnwert orange erreicht. Dieser Mechanismus soll allerdings erst ab 23. August greifen. So gebe es mehr Zeit zur Abstimmung mit Nachbarländern oder für den etwaigen Aufbau von Test-Kapazitäten.

Die Regierung habe sich außerdem darauf verständigt, dass Maskenpflichten in Außenbereichen erst bei der Warnstufe orange einsetzen sollen und nicht wie bisher schon bei gelb. "Draußen sind die Ansteckungsgefahren geringer als drinnen. Deshalb reicht hier die Stufe orange", hieß es zur Begründung.

Die Corona-Ampel in MV umfasst sechs Stufen von grün ("kontrollierte Situation") bis violett für ein "äußerst hohes Infektionsgeschehen". In die Risikobewertung fließen neben der Sieben-Tage-Inzidenz auch die Krankenhauseinweisungen und die Auslastung der Intensivstationen ein.

Update, 12. August, 16.32 Uhr: 69 neue Coronafälle in MV - Inzidenz erneut gestiegen

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag 69 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen und lag bei 19,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Am Donnerstag vor einer Woche hatte das Lagus eine Sieben-Tage-Inzidenz von 13,7 und 50 neue Corona-Fälle vermeldet.

Ludwigslust-Parchim und Schwerin verzeichneten die höchste Sieben-Tage-Inzidenz mit 41,6 beziehungsweise 35,5. Mit Abstand am niedrigsten lag der Wert im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 4,6. In allen anderen Regionen des Landes war der Wert zweistellig.

Die Zahl der Krankenhauspatienten mit Covid-19 ist am Donnerstag um 2 auf 17 gestiegen, wie das Lagus weiter mitteilte. Auf der Intensivstation liegen demnach wie am Vortag zwei Patienten.

Das Lagus meldete keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, so dass die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie weiter bei 1184 liegt. Insgesamt wurde laut Landesamt bisher bei 44.957 Menschen im Nordosten eine Infektion nachgewiesen, 43.282 gelten inzwischen als genesen.

Vollständig geimpft sind den Angaben zufolge Stand Donnerstag 55,8 Prozent der Bevölkerung; die erste Impfdosis haben 61,0 Prozent erhalten.

Update, 12. August, 15.07 Uhr: Ab Montag keine Maskenpflicht mehr an Schulen in MV

Schwerin - An den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern wird die Maskenpflicht für Schüler und Lehrer - wie zu Beginn des Schuljahres angekündigt - von Montag an ausgesetzt.

Dies gelte sowohl für den Unterricht als auch für den Aufenthalt im Schulgebäude oder auf dem Schulhof, teilte Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) am Donnerstag in Schwerin mit. Für die Schüler sei es eine große Erleichterung, wenn sie im Unterricht keine Maske mehr tragen müssten, erklärte Martin.

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Update, 12. August, 13.22 Uhr: Rund 200 neue Corona-Fälle an Schulen im Norden

In Schleswig-Holstein haben sich in drei Tagen fast 200 Schüler mit dem Coronavirus infiziert. (Symbolbild)
In Schleswig-Holstein haben sich in drei Tagen fast 200 Schüler mit dem Coronavirus infiziert. (Symbolbild)  © Gregor Fischer/dpa

Kiel – An den Schulen in Schleswig-Holstein sind von Montag bis Mittwoch dieser Woche insgesamt 199 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden.

198 Fälle davon betrafen Schüler, einer eine Lehrkraft. Dies geht aus Angaben des Bildungsministeriums vom Donnerstag hervor. Der Anteil der Schüler an allen Neuinfektionen im Land ist unterschiedlich: Am Mittwoch waren es 49 von 266, am Dienstag 80 von 282 und am Montag 69 von 172. In der gesamten Vorwoche wurden 294 Schüler-Fälle gemeldet - bei 362.000 Schülern an fast 800 Schulen im Land. Derzeit ist keine Schule coronabedingt geschlossen, an 5 der 950 Standorte gibt es Beeinträchtigungen.

Bildungsministerin Karin Prien bekannte sich ausdrücklich zum Präsenzunterricht und betonte den Stellenwert des Impfens. "Im vergangenen Jahr wurde der Präsenzunterricht eingeschränkt, weil ältere Menschen und vulnerable Gruppen noch keine Impfangebote hatten", erläuterte die CDU-Politikerin. Die Situation habe sich geändert.

Alle Schleswig-Holsteiner ab 12 Jahren hätten ein Impfangebot bekommen. "Von den Erwachsenen erwarte ich auch, dass sie es wahrnehmen, wenn es ihnen gesundheitlich möglich ist."

Es sei ethisch nicht vertretbar, müssten Schüler auf Präsenzunterricht verzichten, weil sich Erwachsene nicht impfen lassen wollten, sagte Prien. Für Kinder sei Covid-19 kein solches Gesundheitsrisiko wie für Erwachsene. "Daher ist auch ein vermehrtes Auftreten von Infektionen mit leichten Verläufen bei Kindern und Jugendlichen kein Grund, um den Präsenzunterricht einzuschränken."

Es gelte weiter der bewährte Mix aus regelmäßigen Testungen, Masken und Mindestabständen, wo keine Maske getragen wird. Die Infektionsschutzmaßnahmen reichten an den Schulen deutlich weiter als im privaten Bereich. "Lockerungen in allen gesellschaftlichen Bereichen dürfen jetzt nicht dazu führen, dass wieder strengere Regeln für die Schülerinnen und Schüler gelten", betonte Prien.

Update, 12. August, 12.02 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 77,4 - 273 neue Fälle

Hamburg - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg im Wochenvergleich weiter gestiegen. Am Donnerstag kamen 273 neue Fälle hinzu, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Das sind 43 mehr als am Vortag und 89 mehr als am Donnerstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, stieg von 72,7 auf 77,4. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 43,5.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen blieb laut Robert Koch-Institut den zweiten Tag in Folge unverändert bei 1630. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hamburg nach Angaben der Gesundheitsbehörde 81.132 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt. 77.100 Menschen gelten als genesen.

Laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Donnerstagmittag 21 Corona-Fälle in Hamburg intensivmedizinisch behandelt, darunter 13 Menschen, die invasiv beatmet werden mussten. Die Gesundheitsbehörde hatte die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern zuletzt (Stand Dienstag) mit 61 angegeben, davon 18 auf Intensivstationen.

Nach RKI-Angaben wurden bis einschließlich Mittwoch gut 1.002.000 Menschen und damit 54,7 Prozent der Hamburger vollständig geimpft. Eine Erstimpfung haben 65,6 Prozent oder gut 1,2 Millionen Hamburgerinnen und Hamburger erhalten.

Der Bundesschnitt liegt den Angaben zufolge bei den Erstimpfungen bei 62,8 Prozent und bei den Zweitimpfungen bei 56,1 Prozent.

Update, 12. August, 10.12 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt - 437 neue Fälle

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert am Donnerstag bei 20,7 - so viele neue Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Am Vortag lag die Inzidenz bei 18,8. Landesweit kamen 437 neue Infektionen hinzu. Vier weitere Todesfälle wurden registriert.

In Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 28,0 - am Vortag war ein Wert von 25,8 gemeldet worden. 46 Neuinfektionen wurden im kleinsten Bundesland registriert. Weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gab es nicht.

Die niedersachsenweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte erneut Wolfsburg mit 58,7. Danach folgten die Stadt Oldenburg (42,6), der Heidekreis (41,2) und der Landkreis Verden (36,5). Die niedrigsten Werte meldeten die Landkreise Leer (4,1) und Friesland (5,1).

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen am Donnerstag 21 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 12 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 305, davon haben 143 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Update, 12. August, 9.10 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt auf 48,5

Kiel - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein klettert weiter. Mit der höchsten Corona-Inzidenz unter den deutschen Kreisen und kreisfreien Städten überholte Kiel (98,5) - so der Stand Donnerstagmorgen - Flensburg (90,9), wie Zahlen des Robert Koch-Instituts zeigen.

Am Mittwochabend wurden innerhalb eines Tages 266 neue Fälle im nördlichsten Bundesland gemeldet, das sind 16 weniger als am Vortag. Nach Angaben der Landesmeldestelle von Mitte vergangener Woche wurden damals 210 Infektionsfälle neu übermittelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt von 46,4 Fälle pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 48,5. Vor einer Woche hatte sie bei 30,4 gelegen.

Drei Städte aus Schleswig-Holstein verzeichnen aktuell die höchsten Corona-Inzidenzen unter den deutschen Kreisen und kreisfreien Städten. Kiel führte nach den Zahlen vom Donnerstagmorgen mit 98,5 die Negativliste an, vor Flensburg mit unverändert 90,9. Dahinter folgt Neumünster mit 79,8. Zudem stand das Land mit 48,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf Platz zwei nach Hamburg.

Im Norden kam ein Todesfall hinzu, die Zahl der Corona-Toten in Schleswig-Holstein seit Beginn der Pandemie liegt nun bei 1641. In Krankenhäusern wurden insgesamt 46 Patienten behandelt, einer weniger als am Vortag. Zehn Menschen sind aktuell in Intensivtherapie.

Update, 12. August, 6.30 Uhr: Eine Woche nach Ferienende nur wenig Corona-Fälle an Hamburgs Schulen

Hamburg - Seit Beginn des neuen Schuljahres vor einer Woche sind der Hamburger Schulbehörde 193 infizierte Schülerinnen und Schüler gemeldet worden.

Dabei handele es sich um Meldungen der Familien, sagte Schulsenator Ties Rabe (60, SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Sie seien nicht an den Schulen passiert, "sondern schon vor Beginn des Schulbetriebs und somit im privaten Umfeld, wahrscheinlich überwiegend beim Aufenthalt in Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebieten beziehungsweise in der Folge davon."

Die Infektionszahlen zeigten "schmerzhaft", dass es vom Bund "mehr als fahrlässig war, die Corona-Einreiseregeln erst so spät und für Hamburg zu spät" anzupassen, sagte Rabe. Hamburg war nach Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern eines des ersten Länder, in denen die Ferien zu Ende gingen.

Seit vergangenen Donnerstag läuft der Unterricht in den Schulen wieder in voller Präsenz. Eine Auswertung der für Schüler verpflichtenden zwei Corona-Selbstschnelltest pro Woche wird laut Behörde erst Anfang kommender Woche vorliegen. Auch vier Schulbeschäftigte hätten sich seit dem Schulstart am vergangenen Donnerstag infiziert.

Die betroffenen Schüler machten etwa 0,08 Prozent der rund 257.000 Jungen und Mädchen an den Hamburger Schulen aus. Sie hätten die Schulen jeweils nicht betreten. Für vier Schulklassen sei von Gesundheitsämtern wegen möglicher Corona-Ansteckungen Quarantäne vorsorglich angeordnet worden. "Die Quarantäne-Maßnahmen beziehen sich auf vier Schulen", sagte Behördensprecher Peter Albrecht.

Eine Woche nach Schulbeginn seien noch keine Luftfilteranlagen in den Unterrichtsräumen aufgestellt worden. "Es ist ja gerade erst das Ausschreibungsverfahren abgeschlossen. Wir gehen von einer Belieferung der meisten Geräte bis zu den Herbstferien und einer Vollausstattung bis Ende Oktober aus", sagte er.

Hamburg will in den Unterrichtsräumen rund 10.000 mobile Luftreiniger aufstellen und dafür bis zu 40 Millionen Euro investieren.

Update, 12. August, 6.22 Uhr: Impfaktionen für Kurzentschlossene und Fußballfans

Hamburg - Mit besonderen Aktionen für Kurzentschlossene und Fußballfans soll die Impfquote in Hamburg weiter nach oben getrieben werden.

Ab sofort könnten Impfwillige sich im Zentralen Impfzentrum terminlos mit der nur ein Mal notwendigen Impfung mit dem Mittel des Herstellers Johnson & Johnson gegen Corona schützen, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Ein Kurswechsel, denn eigentlich waren bis zu der Ende des Monats geplanten Schließung des Zentrums in den Messehallen nur noch Zweitimpfungen mit den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna vorgesehen.

Und auch die Fans des HSV und FC St. Pauli sollen die Ärmel hochkrempeln: Am kommenden Sonntag, zwei Tage nach dem Stadtderby der Zweitligisten, können sie sich am Ort des Geschehens, im Millerntor-Stadion, impfen lassen. Gewinner dieser dritten Halbzeit sei in jedem Fall die Impfquote, sagte Helfrich.

Update, 11. August, 17.02 Uhr: Corona-Inzidenz steigt auf 18,8 in MV

Rostock - Die Corona-Inzidenz ist am Mittwoch in Mecklenburg-Vorpommern auf 18,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen gestiegen. Am Dienstag hatte sie bei 17,4 gelegen und vor einer Woche bei 12,1. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) meldete am Mittwoch 60 neue Infektionsnachweise. Vor einer Woche waren es 41.

Die Zahl der Krankenhauspatienten mit Covid-19 ist am Mittwoch um 5 auf 15 gestiegen, wie das Lagus weiter mitteilte. Auf der Intensivstation liegen demnach zwei Patienten, einer mehr als am Dienstag.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land meldete der Landkreis Ludwigslust-Parchim mit 40,6 - gefolgt von Schwerin mit 37,6 und Rostock mit 34,9. Am geringsten ist die Corona-Infektionslage den Angaben zufolge im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit einer Inzidenz von 5.

Das Lagus meldete keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, so dass die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie weiter bei 1184 liegt. Insgesamt wurde laut Landesamt bisher bei 44.888 Menschen im Nordosten eine Infektion nachgewiesen, 43.256 gelten inzwischen als genesen.

Vollständig geimpft sind den Angaben zufolge Stand Mittwoch 55,3 Prozent der Bevölkerung; die erste Impfdosis haben 60,8 Prozent erhalten.

Update, 11. August, 15.48 Uhr: Corona-Testpflicht für Ungeimpfte künftig im ganzen Norden

Eine Frau hält die Probe von einem Rachenabstrich in den Händen. Für jegliche Aktivitäten benötigen Ungeimpfte bald einen Corona-Test.
Eine Frau hält die Probe von einem Rachenabstrich in den Händen. Für jegliche Aktivitäten benötigen Ungeimpfte bald einen Corona-Test.  © Matthias Balk/dpa

Kiel - Nur gegen das Coronavirus geimpfte oder von Covid-19 genesene Menschen dürfen in ganz Schleswig-Holstein vom 23. August an ohne frischen Test Innenräume von Gaststätten und anderen Einrichtungen besuchen.

Dies geht aus den Eckpunkten für eine neue Verordnung hervor, auf die sich die Landesregierung verständigt hat. "Diese Testpflichten werden aufgrund der landesweiten Überschreitung des Schwellenwertes für ganz Schleswig-Holstein eingeführt", teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit.

"Zudem soll so für die Bürgerinnen und Bürger ein verlässliches Regelwerk ohne regionale Ausweicheffekte geschaffen werden."

Schleswig-Holstein hatte den von Bund und Ländern auf 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen festgelegten Schwellenwert mit zuletzt 46,4 deutlich überschritten. Nur noch 5 von 15 Kreisen und kreisfreien Städten lagen darunter.

Die Testpflicht für nicht Geimpfte und nicht Genesene gilt auch für Innenräume von Krankenhäusern, Pflegeheimen, Friseuren, Sporthallen, Kosmetik- und Fitnessstudios, Schwimmbädern sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen.

Update, 11. August, 12.50 Uhr: 9300 Impfungen am letzten "Erstimpftag" im Hamburger Impfzentrum

Zahlreiche Impflinge warten in einer Schlange in den Messehallen auf ihre Impfung.
Zahlreiche Impflinge warten in einer Schlange in den Messehallen auf ihre Impfung.  © Christian Charisius/dpa

Hamburg – Am letzten Tag der Erstimpfungen haben sich am Dienstag noch einmal mehr als 9300 Menschen im Zentralen Hamburger Impfzentrum impfen lassen.

Etliche davon seien allerdings auch Zweitimpfungen mit Termin gewesen, "die trotz großen Zulaufs natürlich alle eingehalten wurden", sagte Martin Helfrich, Sprecher der Gesundheitsbehörde, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Viele Menschen seien aber auch ohne Termin zur Erstimpfung erschienen. Zeitweise habe es Wartezeiten gegeben, aber alle hätten "bedient" werden können.

Das Impfzentrum wird Ende des Monats geschlossen. Seit Mittwoch werden dort nur noch Zweitimpfungen verabreicht. Erstimpfungen sind aber weiterhin in diversen Krankenhäusern, bei Impfaktionen durch mobile Teams in den Bezirken sowie bei Haus- und Betriebsärzten möglich.

Update, 11. August, 12.44 Uhr: Flensburg und Kiel mit bundesweit höchsten Corona-Inzidenzen

Eine Straße in der Innenstadt ist menschenleer. Flensburg führt die Negativliste der Corona-Inzidenzen in Schleswig-Holstein an. (Archivbild)
Eine Straße in der Innenstadt ist menschenleer. Flensburg führt die Negativliste der Corona-Inzidenzen in Schleswig-Holstein an. (Archivbild)  © Coronavirus in Hamburg: Inzidenz sinkt wieder deutlich

Kiel – Drei Städte aus Schleswig-Holstein verzeichnen aktuell die höchsten Corona-Inzidenzen unter den deutschen Kreisen und kreisfreien Städten. Flensburg führte nach den Zahlen vom Dienstagabend mit 90,9 die Negativliste an, vor Kiel mit 85,9 und Neumünster mit 79,8.

Zudem stand das Land mit 46,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf Platz zwei nach Hamburg. "Vor einem Jahr wäre das höchste Alarmstufe gewesen", sagte der Infektionsmediziner Helmut Fickenscher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Mittlerweile gebe es aber eine beachtliche Impfquote, die Zahl der schweren Erkrankungen sei gering und es gebe kaum weitere Todesfälle.

Als Gründe für die stark gestiegenen Zahlen nannte Fickenscher die Rückkehr vieler Menschen aus dem Urlaub und den mit zahlreichen Tests verbundenen frühen Beginn des neuen Schuljahres. "Das kann aber nicht alles erklären", sagte Fickenscher, der am Universitätsklinikum in Kiel das Institut für Infektionsmedizin leitet. "Das Virus verbreitet sich an einigen Orten eifrig in der Bevölkerung." Offenkundig hielten einige Altersgruppen eher wenig von Schutzmaßnahmen. Fickenscher bezog dies auf das Impfen und Abstandhalten.

Erste Priorität müsse sein, das Impfen möglichst intensiv voranzutreiben, betonte der Mediziner. Mit 67,1 Prozent bei Erstimpfungen und 59,0 Prozent beim vollständigen Schutz hat der Norden jeweils die dritthöchste Quote. Angesichts der teils hohen Inzidenzen sagte Fickenscher, die Gesundheitsämter seien emsig dabei, Ausbruchssituationen einzugrenzen.

Er gehe davon aus, dass Schleswig-Holstein auch in Abstimmung mit anderen Ländern in Kürze gewisse Regeln festlegt. Er habe für das Land aber auch den Eindruck, dass sich das Ansteigen der Fallzahlen aktuell verlangsame.

Update, 11. August, 12.10 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 72,7 - 230 neue Fälle

Hamburg - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg im Wochenvergleich weiter gestiegen. Am Mittwoch kamen 230 neue Fälle hinzu, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Das sind 12 mehr als am Vortag und 69 mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, stieg von 69,1 auf 72,7. Vor einer Woche lag sie noch bei 38,5.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen blieb laut Robert Koch-Institut unverändert bei 1630. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hamburg nach Angaben der Gesundheitsbehörde 80.859 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt. 77.000 Menschen gelten als genesen.

In den Hamburger Krankenhäuser wurden mit Stand Dienstag 61 Covid-19-Patienten behandelt, davon 18 auf Intensivstationen. Das waren 5 mehr beziehungsweise einer weniger als zuletzt am Freitag von der Gesundheitsbehörde vermeldet.

Nach RKI-Angaben wurden bis einschließlich Dienstag mehr als 998.000 Menschen und damit 54 Prozent der Hamburger vollständig geimpft. Eine Erstimpfung haben 65,5 Prozent oder gut 1,2 Millionen Hamburgerinnen und Hamburger erhalten.

Der Bundesschnitt liegt den Angaben zufolge bei den Erstimpfungen bei 62,7 Prozent und bei den Zweitimpfungen bei 55,6 Prozent.

Update, 11. August, 10.28 Uhr: Althusmann fordert "Weiterentwicklung" der Inzidenzwerte

Hannover – Niedersachsens CDU-Chef und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat eine Weiterentwicklung der Inzidenzwerte zur Bewertung der Lage in der Corona-Pandemie gefordert.

Er halte es "absolut für notwendig, dass man sich mit einer Weiterentwicklung der Inzidenzwerte befasst, die die Impfquote und die Lage in den Krankenhäusern" berücksichtige, sagte er der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (Mittwoch). Niedersachsen hatte dies in einer Protokollnotiz zum Bund-Länder-Beschluss klargemacht.

Allerdings sei es ein gutes Signal, dass man die Überbrückungshilfen für die Wirtschaft über den September hinaus verlängern wolle, betonte der niedersächsische Wirtschaftsminister.

Die Corona-Wirtschaftshilfen sollen nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bis zum Jahresende verlängert werden, während die laufende Überbrückungshilfe III Plus bisher bis Ende September befristet ist.

Update, 11. August, 8.05 Uhr: 340 neue Corona-Fälle in Niedersachsen

Hannover - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen ist am Mittwoch leicht gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 18,8 nach 18,3 am Vortag. So viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen registriert. Landesweit kamen 340 Corona-Fälle hinzu, 3 weitere Todesfälle wurden gemeldet.

In Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 25,8 - am Vortag war ein Wert von 24,4 gemeldet worden. Im kleinsten Bundesland gab es 47 Neuinfektionen und einen weiteren Todesfall.

Die niedersachsenweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte erneut Wolfsburg mit 53,9. Dahinter folgten die Stadt Oldenburg (38,4), der Landkreis Lüneburg (36,9) und der Heidekreis (34,1). Die niedrigsten Werte meldeten die Landkreise Friesland (1,0) und Lüchow-Dannenberg (2,1).

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen am Dienstag 21 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 12 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 317, davon hatten 141 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten.

In Bremen wurden 2 Covid-19-Patienten in einer Klinik behandelt, 22 Intensivbetten waren frei. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Update, 10. August, 18.20 Uhr: 73 neue Coronafälle in MV - Inzidenz stagniert

Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag 73 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 17,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte - 0,4 niedriger als am Montag. Am Dienstag vor einer Woche hatte das Lagus eine Sieben-Tage-Inzidenz von 10,6 und 80 neue Corona-Fälle vermeldet.

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim hat landesweit weiterhin die höchste Inzidenz mit 37,3. Dort zeigt die landeseigene Corona-Ampel Gelb im Gegensatz zum Rest des Landes, wo sie weiterhin Grün anzeigt.

In die Risikobewertung fließen neben den Infektionszahlen auch die Krankenhauseinweisungen und die Auslastung der Intensivbetten ein. Die Farbe Grün steht für eine "kontrollierte Situation", Gelb für ein "niedriges Infektionsgeschehen". Die nächste Stufe Orange bedeutet ein "mittleres Infektionsgeschehen" - dann muss in der Schule wieder Maske getragen werden.

Das Lagus meldete keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, so dass die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie bei 1184 liegt. Im Krankenhaus liegen aktuell zehn Covid-19-Patienten, drei mehr als am Montag. Ein Patient wird auf der Intensivstation behandelt.

Die geringste Sieben-Tage-Inzidenz hat der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 6,2. Insgesamt wurde laut Landesamt bisher bei 44.829 Menschen im Nordosten eine Infektion nachgewiesen, 43.230 gelten inzwischen als genesen.

Vollständig geimpft sind den Angaben zufolge Stand Dienstag 54,9 Prozent der Bevölkerung; die erste Impfdosis haben 60,7 Prozent erhalten.

Update, 10. August, 16.22 Uhr: Andrang bei letzten Erstimpfungen im Hamburger Impfzentrum

Hamburg - Am letzten Tag der Erstimpfungen hat es im Hamburger Impfzentrum noch einmal Andrang gegeben.

Bis zum frühen Nachmittag seien bereits 4500 Erstimpfungen verabreicht worden, sagte der ärztliche Leiter des Zentrums in den Messehallen, Dirk Heinrich, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Die Halle ist voll."

Hier findet Ihr den vollständigen Artikel: "'Die Halle ist voll': Andrang bei letzten Erstimpfungen im Hamburger Impfzentrum!"

Update, 10. August, 12.25 Uhr: Hamburger Sieben-Tage-Inzidenz innerhalb einer Woche fast verdoppelt

Hamburg - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg hat sich innerhalb einer Woche fast verdoppelt. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde kletterte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Dienstag auf 69,1. Vor einer Woche lag sie noch bei 35,8, am Montag bei 63,6.

Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts liegt Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei 59,4. Das ist im Ländervergleich der bundesweit mit Abstand höchste Wert.

Am Dienstag kamen 218 neu bestätigte Infektionen hinzu - 46 mehr als am Vortag und 105 mehr als vor einer Woche. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen stieg nach RKI-Angaben um vier auf 1630. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hamburg nach Angaben der Gesundheitsbehörde 80.629 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt. 76.900 Menschen gelten als genesen.

Laut Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Dienstagvormittag 19 Corona-Fälle in Hamburg intensivmedizinisch behandelt, darunter zwölf Menschen, die invasiv beatmet werden mussten. Die Gesundheitsbehörde hatte die Zahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken zuletzt mit 56 (Stand Freitag) angegeben, davon 19 auf Intensivstationen.

Nach RKI-Angaben wurden einschließlich Montag fast 983.000 Menschen und damit 53,2 Prozent der Hamburger vollständig geimpft. Eine Erstimpfung haben gut 1,2 Millionen Hamburger (65,2 Prozent) bekommen.

Der Bundesschnitt liegt den Angaben zufolge bei den Erstimpfungen bei 62,5 Prozent und bei den Zweitimpfungen bei 55,1 Prozent.

Update, 10. August, 12.04 Uhr: Flüge ab Lübeck nach Mallorca und Kreta wegen Corona abgesagt

Lübeck - Mit Verweis auf steigende Corona-Zahlen haben der Flughafen Lübeck und die Fluggesellschaft Sundair die für September und Oktober geplanten Charterflüge von Lübeck nach Mallorca und Kreta abgesagt. Für beide Ziele gebe es Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, sagte Flughafensprecherin Stefanie Eggers am Dienstag.

Deshalb habe man sich im beiderseitigen Einvernehmen entschlossen, die erst Anfang Juli begonnene Charterserie auf 2022 zu verschieben.

Die Fluggesellschaft Sundair mit Sitz in Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern hatte im September und Oktober zweimal wöchentlich auf die spanische Urlaubsinsel Mallorca und die griechische Insel Kreta fliegen wollen.

Die Flüge von Lübeck nach Salzburg und Bern sind nicht betroffen.

Update, 10. August, 11.55 Uhr: Mehr Corona-Fälle an Schulen - möglicherweise längere Maskenpflicht

Schwerin - Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern steigt seit Tagen auf niedrigem Niveau. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock meldete am Dienstag 22 Fälle seit Beginn des Schuljahres am Montag vergangener Woche. Betroffen sind demnach 21 Schüler und ein Schulmitarbeiter an 21 Schulen. Bis Montag waren es noch 17 Fälle. Am Freitag hatte das Amt sieben Fälle seit Schuljahresbeginn gemeldet.

Wie viele Schüler und Lehrer derzeit in Quarantäne sind, will das Bildungsministerium noch bekanntgeben. Die Daten seien am Montag bei den Schulen abgefragt worden und würden jetzt aufbereitet, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Nach einem Bericht der "Ostsee-Zeitung" vom Dienstag erwägt Bildungsministerin Bettina Martin (SPD), die zunächst auf die ersten zwei Unterrichtswochen festgelegte Maskenpflicht an den Schulen zu verlängern. Der Ministeriumssprecher sagte, dazu äußere man sich erst nach der Ministerpräsidentenkonferenz.

Eigentlich soll nach den ersten zwei Unterrichtswochen nur noch dann Maske in der Schule getragen werden müssen, wenn die landeseigene Corona-Ampel orange zeigt. Bisher steht die sechsstufige Ampel (grün bis violett) in allen Regionen des Landes mit Ausnahme des Landkreises Ludwigslust-Parchim auf Grün (kontrollierte Situation). In Ludwigslust-Parchim zeigt sie gelb (niedriges Infektionsgeschehen).

In das Ampelsystem fließen neben den Infektionszahlen auch die Krankenhauseinweisungen und die Belegung der Intensivstationen ein.

Update, 10. August, 7.34 Uhr: Corona-Infektionsgeschehen stagniert in Niedersachsen

Hannover - Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen verharrt seit dem Wochenanfang ungefähr auf dem gleichen Niveau. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Dienstag bei 18,3 nach 18,4 am Vortag. So viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen registriert. Landesweit kamen 146 Corona-Fälle hinzu. Weitere Todesfälle wurden nicht gemeldet.

In Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 24,4 - am Montag war ein Wert von 24,8 verzeichnet worden. Im kleinsten Bundesland gab es 9 Neuinfektionen und ebenfalls keinen weiteren Todesfall.

Die niedersachsenweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte erneut Wolfsburg mit 47,4. Danach folgten die Stadt Oldenburg (34,3), der Heidekreis (33,4) sowie die Stadt Salzgitter (31,6). Die niedrigsten Werte meldeten die Landkreise Friesland (1,0) und Lüchow-Dannenberg (2,1).

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen am Dienstag 23 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 16 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 317, davon hatten 144 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten.

In Bremen wurde ein Covid-19-Patient in einer Klinik behandelt, 20 Intensivbetten waren frei. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

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Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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