Corona in Baden-Württemberg: Drei von vier Deutschen gegen Schulschließungen

Baden-Württemberg - Die Zügel werden für Ungeimpfte in Baden-Württemberg angezogen!

Die Corona-Lage bleibt in Baden-Württemberg angespannt. (Symbolbild)
Die Corona-Lage bleibt in Baden-Württemberg angespannt. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

Ungeimpfte Menschen in Baden-Württemberg müssen sich vom 17. November an auf empfindliche Beeinträchtigungen einstellen.

Mit dem Inkrafttreten der Coronaalarmstufe sind sie von der Teilnahme am öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen. Nur Geimpfte und Genesene haben jetzt noch Zugang zu Kinos, Museen, Schwimmbädern sowie den meisten anderen öffentlichen Veranstaltungen.

Auch wer in Restaurants oder Cafés nur einen negativen Test vorweisen kann, muss draußen bleiben. Schüler und Schülerinnen müssen wieder Masken am Platz tragen.

Coronavirus: Zahl der Neuinfektionen steigt bundesweit wieder an
Coronavirus Coronavirus: Zahl der Neuinfektionen steigt bundesweit wieder an

Auch die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte werden weiter verschärft. Treffen sind in der Alarmstufe nur noch für einen Haushalt und eine weitere Person erlaubt. Ausgenommen sind davon Geimpfte, Genesene und Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Mittlerweile gibt es 857.860 bestätigte Infektionen in Baden-Württemberg. 676.243 Menschen davon sind schätzungsweise bereits wieder genesen. 11.878 Menschen sind im Südwesten bislang im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. (Stand: 2. Dezember)

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 in Baden-Württemberg gibt es hier im Ticker. Ältere News könnt Ihr hier nachlesen.

Update, 3. Dezember, 6.51 Uhr: Neue Corona-Regeln sorgen für Aufschrei in Handel und Gastronomie

Laute Rufe nach mehr staatlichen Hilfen im Handel und in der Gastronomie, Angst vor weiteren Mitarbeiterverlusten in der Gastronomie, Entsetzen bei den Feuerwerksherstellern: Die Verschärfung der Corona-Bestimmungen durch Bund und Länder hat am Donnerstag für Aufregung in vielen Branchen gesorgt. Der Handelsverband Deutschland befürchtet durch die geplante bundesweite Einführung der 2G-Regel in weiten Teilen des Einzelhandels Umsatzeinbußen von bis zu 50 Prozent in den betroffenen Geschäften

Update, 3. Dezember, 6.05 Uhr: Drei von vier Deutschen gegen Schulschließungen wegen Corona-Pandemie

Trotz der starken Corona-Welle sind drei von vier Bürgern gegen Schließungen von Schulen und Kitas. Dies zeigt der am Donnerstag veröffentlichte ARD-Deutschlandtrend von infratest dimap. Demnach befürwortet nur eine Minderheit erneute Einschränkungen bei Schulen (23 Prozent) und Kitas (19 Prozent). Ebenso ablehnend steht die Bevölkerung einem Verbot touristischer Übernachtungen gegenüber (38 zu 56 Prozent) sowie Schließungen in der Gastronomie (31 zu 65 Prozent) oder im stationären Einzelhandel (27 zu 69).

Positiv bewertet eine Umfragemehrheit jedoch eine Corona-Impfpflicht für Erwachsene. Dafür sprechen sich aktuell 71 Prozent aus - 14 Prozentpunkte mehr als im November. Mehrheiten finden sich auch für den erneuten Ausschluss des Publikums bei Bundesliga-Spielen (81 Prozent), eine strengere Beschränkung von Kontakten (67 Prozent) sowie das Schließen von Bars, Kneipen (64 Prozent) und auch Weihnachtsmärkten (57 Prozent).

Sechs von zehn Wahlberechtigten (60 Prozent) sagten zu Wochenbeginn (Befragung Montag bis Mittwoch), dass ihnen die bestehenden Corona-Maßnahmen nicht weit genug gehen - so viele wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. An diesem Donnerstagnachmittag beschloss eine Bund-Länder-Runde in Berlin jedoch zahlreiche Verschärfungen. So wird Ungeimpften im Weihnachtsgeschäft der Zutritt zu den meisten Läden verwehrt.

Acht von zehn Befragten (79 Prozent) bewerten laut dem Deutschlandtrand das Krisenmanagement von Bund und Ländern kritisch, nur etwa jeder Sechste (18 Prozent) äußerte sich zufrieden. Zwei Drittel (64 Prozent) fürchten Engpässe in der medizinischen Versorgung - erkennbar mehr als während der zweiten Infektions-Welle Ende 2020 (plus 28 Prozentpunkte). Sechs von zehn Bundesbürgern treibt auch die Sorge vor neuen Varianten des Virus um, wie der Omikron-Variante.

Trotz der starken Corona-Welle sind drei von vier Bürgern gegen Schließungen von Schulen und Kitas.
Trotz der starken Corona-Welle sind drei von vier Bürgern gegen Schließungen von Schulen und Kitas.  © Marijan Murat/dpa

Update, 2. Dezember, 19.45 Uhr: Lage bleibt trotz gesunkener Inzidenz angespannt

Die Corona-Lage blieb auch am Donnerstag stark angespannt: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ging zwar leicht zurück. Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag nach LGA-Angaben bei 517,6 nach 519,4 am Vortag (Stand 02.12.2021, 16 Uhr).

Der geschätzte Sieben-Tages-R-Wert legte im Vergleich zum Mittwoch aber von 0,90 auf 0,93 zu. Liegt der Wert längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Auch die Zahl der an das LGA übermittelten Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron im Südwesten nahm zu - von zuletzt 4 auf 8.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz (Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Menschen und Woche) lag bei 6,3 (Vortag: 6,4). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Seit Beginn der Pandemie wurden landesweit bislang 857.860 Covid-19-Fälle gezählt. Es gab 11.878 Todesfälle. Seit Mittwoch kamen 40 dazu.

Update, 2. Dezember, 13.12 Uhr: Baden-Württemberg schlägt erneutes Böllerverbot für Feuerwerk vor

Das Grün geführte Baden-Württemberg und die unionsgeführten Länder schlagen für dieses Jahr ein generelles Verkaufsverbot für Pyrotechnik vor Silvester vor. Das geht aus einer vorläufigen Beschlussvorlage mit Ergänzungen der sogenannten B-Länder für die Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise am Donnerstag hervor. «Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot auf durch die Kommunen zu definierenden publikumsträchtigen Plätzen», heißt es in dem Arbeitspapier.

Dabei handelt es sich noch nicht um Beschlüsse aus den Bund-Länder-Gesprächen über ein umfangreiches Maßnahmenpaket gegen Corona. Die Vorlage ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur noch nicht mit den SPD-geführten Ländern abgestimmt.

Laut Vorschlag Baden-Württembergs und der unionsgeführten Länder soll am Silvester- und am Neujahrstag bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt werden. Neben dem geforderten Verkaufsverbot für Pyrotechnik wird "vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems".

Schon vor einem Jahr hatten Bund und Länder angesichts der sich ausbreitenden Pandemie ein bundesweites An- und Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr sowie ein Verkaufsverbot für Feuerwerk vor dem Jahreswechsel beschlossen.

Am Donnerstagmorgen waren die Spitzen von Bund und Ländern erneut zu Beratungen über weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen zusammengekommen. In der Schaltkonferenz der Ministerpräsidenten mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und deren voraussichtlichem Nachfolger Olaf Scholz (SPD) sollte ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen werden.

Neben dem geforderten Verkaufsverbot für Pyrotechnik wird "vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems".
Neben dem geforderten Verkaufsverbot für Pyrotechnik wird "vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems".  © Christophe Gateau/dpa

Update, 2. Dezember, 12.03 Uhr: Kliniken im Elsass lösen wegen steigender Corona-Zahlen Notmodus aus

Angesichts steigender Corona-Zahlen auch in Frankreich haben mehrere Krankenhäuser im Elsass in eine Art Notmodus umgeschaltet. Das Universitätsklinikum Straßburg löste am Donnerstag den sogenannten Weißen Plan ("plan blanc") aus, wie das Krankenhaus mitteilte. Damit wolle man den Betrieb umorganisieren, um die vollen Intensivstationen zu entlasten. Die Inzidenzen seien in Straßburg und Umgebung zuletzt stark gestiegen - genau wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Covid-Patienten.

Die Krankenhäuser in Colmar und Mulhouse hatten den Notfallplan bereits am Mittwoch ausgelöst. Aus Mulhouse hieß es, gemeinsam wolle man mehr Betten für Covid-Patienten schaffen. Dafür würden geplante Eingriffe verschoben. Bereits jeder fünfte Notruf werde derzeit wegen Corona-Infektionen abgesetzt.

Grundsätzlich sei man bereit, auch deutsche Patienten etwa aus Baden-Württemberg aufzunehmen, falls die französischen Gesundheitsbehörden dies anordneten, erklärte die Krankenhausleitung aus Mulhouse auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Schließlich hätten auch deutsche Kliniken während der ersten Welle französische Patienten aufgenommen.

Allerdings habe man derzeit keine Intensivkapazitäten mehr frei. Auch in der Uniklinik Straßburg könnten unter Koordination der französischen Behörden deutsche Patienten unterkommen, erklärte eine Sprecherin. Auch andernsorts in Frankreich laufen Kliniken schon unter dem "plan blanc".

Update, 1. Dezember, 19.07 Uhr: Lage auf Intensivstationen spitzt sich zu: Zahl hat sich verdoppelt

Die Zahl der Corona-Patienten auf den baden-württembergischen Intensivstationen hat sich innerhalb von vier Wochen mehr als verdoppelt.

Lagen zu Beginn des vergangenen Monats noch etwas weniger als 300 Menschen im Zusammenhang mit Corona in einem Intensivbett, so wurden am Mittwoch bereits 630 erkrankte Männer und Frauen wegen Covid-19 intensivmedizinisch behandelt. Das sind acht mehr als am Tag zuvor.

Mehr als die Hälfte von ihnen (350) wird dabei künstlich beatmet, wie das Landesgesundheitsamt (LGA) am Mittwoch mitteilte.

Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hatte am Dienstag gesagt, Baden-Württemberg sei mit Blick auf die überlasteten Intensivstationen auf Patienten-Verlegungen ins Ausland vorbereitet.

Mehrere Staaten haben bereits angeboten, Covid-Intensivpatienten aus dem Südwesten aufzunehmen. Bislang wurden baden-württembergische Patienten wegen der regionalen Überlastung von Intensivstationen nur innerhalb Deutschlands verlegt.

Update, 1. Dezember, 17.51 Uhr: Über 11.700 neue Infektionen

Das Landesgesundheitsamt meldet am Mittwoch 11.712 neue Corona-Infektionen. Damit haben sich inzwischen 846.954 Menschen angesteckt.

Auch wurden 36 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger bekannt, die Gesamtzahl der Verstorbenen steigt damit auf 11.838.

Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nun 519,4. Am Vortag lag der Wert bei 508,8. Derzeit werden 630 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt.

Derzeit werden 630 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt.
Derzeit werden 630 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt.  © Kay Nietfeld/dpa

Update, 1. Dezember, 16.18 Uhr: Filmschau muss wegen Corona-Lage erneut ins Internet ausweichen

Wieder nichts: Die Filmschau muss sich ein weiteres Mal der Corona-Lage beugen und ins Internet ausweichen. "Schweren Herzens" habe man sich entschlossen, die Kinovorstellungen und Präsenzveranstaltungen abzusagen, teilten die Veranstalter nur wenige Stunden vor dem Start des Festivals in Stuttgart mit.

Die Eröffnung (20 Uhr) werde noch im Kino gefeiert, danach gebe es die Filme in geringerer Zahl und nur noch online per Mausklick. Die Preisverleihung werde am Sonntag ohne Publikum aufgezeichnet und ab Mittwoch kommender Woche (8. Dezember) im Internet angeboten, kündigte Festivalleiter Oliver Mahn vom Filmbüro Baden-Württemberg an.

Die Filmschau ist eine Leistungsschau der Branche in Baden-Württemberg. Die teilnehmenden Filme müssen im Südwesten entstanden sein oder Geld aus den Fördertöpfen im Land erhalten haben. Vergeben werden mit insgesamt 14.000 Euro dotierte Filmpreise in den Kategorien Spiel-, Kurz-, Dokumentar-, Werbe- und Animationsfilm sowie im Wettbewerb um den Jugendfilmpreis. Der diesjährige Baden-Württembergische Ehrenfilmpreis geht an den Freiburger Stummfilmmusiker Günter A. Buchwald.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Filmverliebte die Veranstaltung nur online verfolgen können.

Update, 1. Dezember, 14.20 Uhr: Finanzielle Hilfe für Schausteller wird verlängert

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die von der Absage der Weihnachtsmärkte besonders belasteten Schausteller und Marktkaufleute weiter finanziell.

Für sie und Unternehmen der Veranstaltungs- und Eventbranche, des Taxi- und Mietwagengewerbes sowie Dienstleister des Sports, der Unterhaltung und Erholung wurde die Antragsfrist für den Tilgungszuschuss II bis Ende März 2022 verlängert.

Ressortchefin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sagte am Mittwoch in Stuttgart: "Durch die neuen pandemiebedingten Einschränkungen im Veranstaltungs- und Freizeitbereich stehen viele Betriebe wieder mit dem Rücken zur Wand."

Hinzu kämen die fehlende Planungssicherheit sowie die im Hinblick auf den Neustart notwendigen Investitionen in Betriebsmittel.

Der Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK), Wolfgang Grenke, sagte, ein Großteil entgangener Umsätze und damit Einkommensmöglichkeiten seien in den hart betroffenen Dienstleistungsbranchen nicht nachholbar. "Die weiterhin fehlenden Einnahmen führen in Verbindung mit den weiterlaufenden Grundkosten wie beispielsweise Tilgungsraten zur existenziellen Bedrohung vieler Betriebe."

Stuttgart vergangene Woche: Weihnachtsmarkt-Buden werden wieder abgebaut.
Stuttgart vergangene Woche: Weihnachtsmarkt-Buden werden wieder abgebaut.  © Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart

Update, 1. Dezember, 14.09 Uhr: Apothekerverband: Impfungen gegen Corona absolut vorstellbar

Die Apotheker im Land stehen nach Worten des Landesapothekerverbands (LAV) grundsätzlich bereit, bei Impfungen gegen das Coronavirus zu helfen.

Eine entsprechende Regelung "ist für uns absolut vorstellbar", sagte der stellvertretende LAV-Geschäftsführer Frank Eickmann am Mittwoch. Vor allem sehe man sich als Unterstützer bei Boosterimpfungen. Für Erstimpfungen sollten Patienten weiterhin unbedingt erst beim Arzt vorstellig werden.

Eickmann verwies auf ein Modellprojekt zur Grippeimpfung, das im September im Südwesten in bestimmten Regionen und bei ausgewählten Apotheken gestartet ist. Rund 60 Apotheken nähmen daran teil - impfen dürfen ausschließlich Apotheker.

Für Corona-Impfungen könnte es aus Eickmanns Sicht so laufen: "Nach unserer Vorstellung bekommen dann die schon im Impfen geschulten Apotheken noch Unterweisung für die Corona-Schutzimpfung und könnten dann zügig eingebunden werden." Alle anderen Apotheken bräuchten erstmal ein gründliches Schulungspaket.

Auch müssten Fragen geklärt werden, in welchen Räumlichkeiten Apotheken impfen dürfen - nur den eigenen oder vielleicht auch Räumen, die ansonsten zur Verfügung stehen. Zudem wäre es aus Sicht des LAV richtig, wenn auch pharmazeutisch-technische Assistenten (PTAs) ins impfen einbezogen würden, fügte Eickmann hinzu.

Bund und Länder hatten sich am Dienstag auf einer Schaltkonferenz vorgenommen, bis Weihnachten bis zu 30 Millionen Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen möglich zu machen. Dafür soll der Kreis derjenigen deutlich ausgeweitet werden, die impfen dürfen - etwa auf Apotheker.