Corona in Baden-Württemberg: Mehr als 3000 neue Infektionen, Inzidenz über 100!

Baden-Württemberg - Die Zügel werden für Ungeimpfte in Baden-Württemberg angezogen!

Alle Informationen zum Coronavirus findet Ihr in unserem Liveticker. (Symbolbild)
Alle Informationen zum Coronavirus findet Ihr in unserem Liveticker. (Symbolbild)  © Fabian Strauch/dpa

Für ungeimpfte Beschäftigte in Unternehmen mit Publikumsverkehr sieht die Corona-Verordnung des Landes künftig eine verschärfte Testpflicht vor.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa in der Gastronomie oder in Friseursalons müssen sich zweimal wöchentlich auf das Coronavirus testen lassen, Geimpfte und genesene Beschäftigte sind von dieser Pflicht befreit.

Bisher galt eine solche Testpflicht für ungeimpfte Beschäftigte mit Außenkontakt nur dann, wenn sich die Corona-Lage im Südwesten deutlich verschärft.

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Zudem tritt das sogenannte 2G-Optionsmodell in Kraft, das es in einigen Bundesländern schon länger gibt. Dadurch fallen bei größeren Veranstaltungen die Maskenpflicht und Abstandsregeln weg, wenn nur Geimpfte und Genesene zugelassen sind. Auch volle Säle und Fußballstadien kann es so wieder geben.

Mittlerweile gibt es 601.959 bestätigte Infektionen in Baden-Württemberg. 566.656 Menschen davon sind schätzungsweise bereits wieder genesen. 10.855 Menschen sind im Südwesten bislang im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. (Stand: 19. Oktober)

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 in Baden-Württemberg gibt es hier im Ticker. Ältere News könnt Ihr hier nachlesen.

Update, 19. Oktober, 17.14 Uhr: Mehr als 3000 Neuinfektionen, Inzidenz über 100

Das Landesgesundheitsamt meldet für Dienstag 3028 neue Corona-Infektionen, damit steigt die Zahl der Infizierten auf 601.959.

Auch wurden 14 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind damit 10.855 Menschen im Zusammenhang mit dem Erreger verstorben.

Die Inzidenz liegt bei 103,3. Derzeit werden 203 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt.

Am Dienstag knackte die Inzidenz die 100er-Marke und betrug 103,3. (Symbolbild)
Am Dienstag knackte die Inzidenz die 100er-Marke und betrug 103,3. (Symbolbild)  © Sebastian Kahnert/dpa Zentralbild/dpa

Update, 18. Oktober, 17.25 Uhr: Fast Covid-200 Patienten auf Intensivstationen

Am Montag meldet das Landesgesundheitsamt 726 neue Corona-Infektionen, damit steigt die Zahl der Infizierten auf 598.931.

Auch wurden 14 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind damit 10.841 Menschen im Zusammenhang mit dem Erreger verstorben.

Die Inzidenz liegt bei 96,8, nach 98,4 am Vortag. Derzeit werden 199 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt.

Stand Montag werden 199 Corona-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg behandelt. (Symbolbild)
Stand Montag werden 199 Corona-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg behandelt. (Symbolbild)  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 18. Oktober, 9.51 Uhr: Unirektor: Wer gegen 3G verstößt, fliegt aus Lehrveranstaltung

Studierende müssen sich zum Start ins Wintersemester an die Corona-Vorgaben halten, Nachweise vorlegen - und ansonsten mit Konsequenzen rechnen. "Wer gegen die Regel verstößt, wird aus der Lehrveranstaltung verwiesen", sagte der Rektor der Heidelberger Universität, Bernhard Eitel, der Rhein-Neckar-Zeitung. "Der- oder diejenige darf das Universitätsgelände nicht betreten - so lange, bis er oder sie nachweisen kann, geimpft, genesen oder getestet zu sein. Sollte das wiederholt vorkommen, dann müssen wir uns natürlich etwas einfallen lassen."

Auch die Hochschule Karlsruhe hatte schon angekündigt, dass Studierende, die sich nicht an die sogenannte 3G-Regel halten, künftig mit einem Ausschluss von der Hochschule rechnen müssen.

"Wir führen gerade eine Umfrage unter unseren Studierenden durch, wonach der weit überwiegende Teil der Studierenden bereits doppelt geimpft ist", sagte Eitel. Für Ungeimpfte gebe es eine Übergangszeit, "in der wir alles tun, um auch ihnen die Teilnahme an unseren Veranstaltungen zu ermöglichen". Bis Ende November würden kostenlose Schnelltests angeboten.

"Grundsätzlich empfehlen wir aber denjenigen, die noch nicht geimpft sind - sofern das aus gesundheitlichen Gründen für sie möglich ist -, sich auch impfen zu lassen", sagte der Rektor. "Nicht nur, um den universitären Betrieb sicherzustellen, sondern auch, um die eigenen Kommilitoninnen und Kommilitonen zu schützen."

Bernhard Eitel ist der Rektor der Universität Heidelberg.
Bernhard Eitel ist der Rektor der Universität Heidelberg.  © Sebastian Gollnow/dpa

Update, 17. Oktober, 17.22 Uhr: Inzidenz nähert sich 100er-Marke

Das Landesgesundheitsamt meldet für Sonntag 607 neue Corona-Infektionen, damit steigt die Zahl der Infizierten auf 598.205.

Auch wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind damit 10.827 Menschen im Zusammenhang mit dem Erreger verstorben.

Die Inzidenz liegt bei 98,4, nach 96,4 am Vortag.

Die 7-Tage-Inzidenz ist am Sonntag auf 98,4 gestiegen. (Symbolbild)
Die 7-Tage-Inzidenz ist am Sonntag auf 98,4 gestiegen. (Symbolbild)  © Roland Weihrauch/dpa

Update, 17. Oktober, 13.45 Uhr: Keine Maskenpflicht mehr auf der Schulbank

Wie angekündigt lockert Baden-Württemberg zu Beginn der neuen Woche die Maskenpflicht in Schulen. Im Klassenzimmer oder Betreuungsraum brauchen Schülerinnen und Schüler am Platz oder wenn sie stehen keine Maske mehr zu tragen. Das ist nur noch nötig, wenn sie im Raum unterwegs sind.

Auch für Lehrer und Lehrerinnen entfällt die Maskenpflicht, wenn sie genügend Abstand zu anderen Menschen einhalten. Sollte sich die Corona-Lage verschärfen, greift wieder die Maskenpflicht.

Das Kultusministerium in Stuttgart twitterte am Sonntag: "Gestern haben wir die Corona-Verordnung #Schule notverkündet. Die Änderungen, wie die Lockerung der #Maskenpflicht treten damit wie geplant in Kraft." Start ist schon dieser Montag.

Update, 17. Oktober, 11.19 Uhr: Corona-Kontrollen in der Gastronomie

Die Polizei in Baden-Württemberg soll am Donnerstag und Freitag verstärkt überprüfen, ob in Gaststätten, Restaurants und Cafés die Corona-Regeln eingehalten werden. Das kündigte Gesundheitsminister Manne Lucha am Sonntag an. «Es ist weiterhin wichtig, dass wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen und die Regeln einhalten», erklärte der Grünen-Politiker per Mitteilung.

"Nur so können die Schritte in Richtung Normalität gelingen. Deshalb möchten wir mit dieser Schwerpunkt-Kontrollaktion die Menschen im Land sensibilisieren, die Corona-Verordnung weiterhin einzuhalten."

In der aktuellen Lage - bei weniger als 250 Corona-Patienten auf den Intensivstationen im Land und einer Hospitalisierungsinzidenz unter 8,0 - gilt in der Gastronomie in geschlossenen Räumen die 3G-Regel: Geimpfte, Genesene und Getestete sind zugelassen, müssen aber außer beim Essen und Trinken eine Maske tragen. Gastwirte können seit kurzem aber auch das 2G-Modell wählen. Dann dürfen Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, ein Lokal nicht betreten.

"Wir müssen sicherstellen, dass Gastwirte die Impf- oder Genesenennachweise auch tatsächlich kontrollieren und die Kontaktdaten erheben", sagte Lucha. "Nur dann kommen wir sicher durch den Herbst und Winter. Wer sich an die Regeln hält, hat nichts zu befürchten." Die Aktion sei mit dem Innenministerium abgestimmt.

Es müsse sichergestellt werden, dass Gastwirte die Impf- oder Genesenennachweise auch tatsächlich kontrollieren und die Kontaktdaten erheben.
Es müsse sichergestellt werden, dass Gastwirte die Impf- oder Genesenennachweise auch tatsächlich kontrollieren und die Kontaktdaten erheben.  © dpa/Frank Molter

Update, 16. Oktober, 17.27 Uhr: Update, 16. Oktober, 17.27 Uhr: 190 Corona-Patienten auf Intensivstationen

Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in baden-württembergischen Kliniken wächst. Am Samstag (Stand 16 Uhr) waren es nach Angaben des Landesgesundheitsamts 190 - und damit 10 mehr als am Vortag. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz stieg leicht von 2,2, auf 2,27 - das ist die Zahl der Menschen, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen.

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen Ungeimpfte negative PCR-Tests für viele öffentliche Veranstaltungen.

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg lag am Samstag bei 96,4 nach 93,3 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche den Behörden gemeldet wurden.

Allerdings ist die tatsächliche aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen, weil die vollständigen Werte oft erst nach ein bis zwei Wochen vorliegen.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 1661 auf 597.598. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 10.826 Menschen im Südwesten gestorben - dies sind 3 mehr als am Vortag.

Update, 16. Oktober, 14.26 Uhr: Südwesten lockert Maskenpflicht in Schulen ab Montag

Trotz zahlreicher Corona-Fälle bei Kindern und Jugendlichen hält Baden-Württemberg an den Lockerungen der Maskenpflicht in Schulen ab Montag fest. Noch am Wochenende will das Kultusministerium eine geänderte Corona-Verordnung notverkünden.

Die Pläne sind schon bekannt: Schülerinnen und Schüler müssen am Platz keine Maske mehr tragen. "Auf den sogenannten Begegnungsflächen gilt die Maskenpflicht aber weiterhin – sie bleibt dort als Sicherheitszaun erhalten", erläuterte das Ministerium. Auch Lehrer und Lehrerinnen können die Maske ablegen, wenn sie 1,5 Meter Abstand einhalten. «Selbstverständlich verbieten wir das Tragen der Maske nicht. Wer will, kann also im Klassenzimmer weiterhin freiwillig eine Maske tragen», so Ministerin Theresa Schopper (60, Grüne).

Das Robert Koch-Institut hatte am Freitag berichtet, in den vergangenen vier Wochen seien bundesweit 636 Ausbrüche in Schulen übermittelt worden - wegen möglicher Nachmeldungen sind demnach aber insbesondere die vergangenen beiden Wochen noch nicht zu bewerten.

Schon seit einiger Zeit werden zahlreiche Corona-Infektionen insbesondere bei Kindern ab dem Schulalter und bei Jugendlichen festgestellt. An Kitas und Schulen wird jedoch in der Regel auch zwei Mal in der Woche auf das Virus getestet. Die Covid-19-Impfstoffe sind bislang ab zwölf Jahren zugelassen. Kinder und Jugendliche erkranken zwar deutlich seltener schwer an Covid-19 als ältere Menschen, es gibt aber noch offene Fragen rund um Langzeitfolgen.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (58) zeigte sich besorgt über die hohen Corona-Inzidenzen bei Kindern und die Langzeitfolgen. Parallel zu Lockerungen von Auflagen würden die Zahlen weiter steigen, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Das ist eine Gefahr, denn wir werden große Probleme mit Long Covid bei Kindern bekommen." Ein Hauptgrund für Infizierungen sei mangelndes Lüften in Schulen.

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin rief Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren auf, sich gegen Corona impfen zu lassen. Er werbe dafür "so dringlich wie bei Erwachsenen" und empfehle die Impfung "uneingeschränkt", nachdem Daten von über zehn Millionen Kindern und Jugendlichen erhoben wurden, sagte Verbandspräsident Jörg Dötsch dem RND. Die Risiko-Nutzen-Abwägung falle eindeutig zugunsten der Impfung aus.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, sagte der Passauer Neuen Presse: "Auch wenn die allgemeinen Infektionszahlen derzeit noch stagnieren, nehmen gerade an Schulen die Infektionsausbrüche aktuell in einem Ausmaß zu, wie wir es bislang im Pandemieverlauf nicht kannten, vor allem nicht zu einem so frühen Zeitpunkt vor dem Winter." Ein Licht am Ende des Tunnels sei, dass die Impfquote bei 12- bis 17- Jährigen schnell ansteige.

Stand Freitag waren in Baden-Württemberg nach Angaben des Ministeriums 20 Klassen/Gruppen von landesweit ungefähr 67 500 Klassen wegen Corona-Fällen aus dem Präsenzbetrieb genommen worden. In weiteren Fällen seien nur einzelne Schülerinnen und Schüler beziehungsweise Lehrkräfte infiziert oder in Quarantäne/Isolation. 0,07 Prozent aller Lehrkräfte in Baden-Württemberg und 0,13 Prozent der Schülerschaft seien derzeit positiv auf Coronavirus getestet.

Update, 15. Oktober, 18.09 Uhr: Über 2000 neue Infektionen

Das Landesgesundheitsamt meldet für Freitag 2084 neue Corona-Infektionen, damit steigt die Zahl der Infizierten auf 595.937. Davon sind 561.336 Personen wieder genesen.

Auch wurden 17 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind damit 10.823 Menschen im Zusammenhang mit dem Erreger verstorben.

Die Inzidenz liegt bei 93,3. Derzeit werden 180 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt.

Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg liegt bei 93,3. (Symbolbild)
Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg liegt bei 93,3. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Update, 15. Oktober, 8.23 Uhr: Testpflicht für Stuttgarter Kita-Kinder aufgehoben

Kinder ab drei Jahren können in Stuttgart ab Freitag wieder ungetestet in die Kita gehen. Die Testpflicht läuft aus und wird nicht verlängert, wie die Stadt Stuttgart mitteilte. "Wir haben diesen Schritt gut abgewogen, er ist jetzt einfach vernünftig", sagte die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer.

Eingeführt worden war die Testpflicht Anfang September, weil mit einer starken Ausbreitung des Coronavirus nach der Ferienzeit und durch Mutationen gerechnet worden war. Seit der Einführung hätten jedoch nur wenige und leichte Krankheitsfälle aufgedeckt werden können, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes, Stefan Ehehalt. Eltern können in Stuttgart aber auch weiterhin zweimal die Woche kostenlose Tests an den Kitas erhalten und eigenständig anwenden.

Die Kinder ab drei Jahren können in Stuttgart wieder ungetestet in die Kita gehen. (Symbolbild)
Die Kinder ab drei Jahren können in Stuttgart wieder ungetestet in die Kita gehen. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

Update, 14. Oktober, 19.06 Uhr: Hospitalisierungs-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt leicht

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz, die bei der Einschätzung der Corona-Lage eine wichtige Rolle spielt, ist in Baden-Württemberg leicht gestiegen. Am Donnerstag (Stand 16 Uhr) betrug sie nach Angaben des Landesgesundheitsamts 2,2 nach 2,05 am Vortag. Der Wert gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in einer Klinik im Südwesten aufgenommen wurden.

Er ist neben der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen - vor allem für Ungeimpfte. Die Zahl der Covid-Fälle auf Intensivstationen sank seit Mittwoch um 15 auf 173. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen liegt in der Regel aber höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg sank ebenfalls: von 85,8 auf nunmehr 80,4. Dabei handelt sich um die Zahl der neuen Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 2023 auf 593.853. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 10.806 Menschen im Südwesten gestorben - dies sind zehn mehr als am Vortag. Geschätzt gelten 559.886 Erkrankte als genesen (plus 1778).

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts gelten 7 321 383 Menschen in Baden-Württemberg als mindestens einmal gegen Corona geimpft, was einer Quote von 65,9 Prozent entspricht. Vollständig geimpft sind den Daten zufolge 7.071.994 Menschen oder 63,7 Prozent.

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen Ungeimpfte negative PCR-Tests für viele öffentliche Veranstaltungen.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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