Coronavirus: Lockdown bis Mitte Februar verlängert!

Deutschland/Welt - Das Coronavirus dürfte Deutschland auch noch in den nächsten Monaten in Atem halten. Auf ausreichend Abstand zueinander achten und Maske tragen sind da noch die geringeren Hürden.

Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.
Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.  © dpa/AP/Marcio Jose Sanchez

Laut der Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 2.068.678 nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. 1.736.911 davon sollen inzwischen wieder genesen sein.

Hierzulande starben bereits insgesamt 48.433 Menschen mit oder an dem Virus.

Die USA haben nach wie vor weltweit die meisten Fälle registriert: Über 24,16 Millionen Infizierte und 400.022 Tote wurden bereits erfasst.

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 95,91 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 2.049.813 Todesfälle (alle Angaben Stand 19. Januar, 21.30 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 19. Januar, 22.12 Uhr: Das sind die neuen Corona-Regeln für Deutschland

Der bis Ende Januar befristete Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland wird angesichts weiter hoher Infektions- und Todeszahlen bis Mitte Februar verlängert.

Weitere Neuerungen und Maßnahmen findet Ihr >> hier.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reagiert während der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt zu den Ergebnissen der Bund-Länder-Beratungen zu den weiteren Corona-Maßnahmen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reagiert während der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt zu den Ergebnissen der Bund-Länder-Beratungen zu den weiteren Corona-Maßnahmen.  © Hannibal Hanschke/REUTERS/Pool/dpa

Update, 19. Januar, 21.42 Uhr: Arbeitgeber müssen Homeoffice ermöglichen

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie müssen Arbeitgeber ihren Beschäftigten künftig das Arbeiten im Homeoffice überall dort ermöglichen, wo es die Tätigkeiten zulassen.

Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder am Dienstag beschlossen, wie aus ihrem Beschlusspapier hervorgeht. Die Regelung soll bis 15. März gelten.

Update, 19. Januar, 21.40 Uhr: Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie Geschäften wird verschärft

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wird die Maskenpflicht verschärft.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften müssen künftig sogenannte OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen mit den Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden.

Update, 19. Januar, 21.39 Uhr: Bund und Länder verlängern Corona-Lockdown bis Mitte Februar

Der bis Ende Januar befristete Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland wird bis Mitte Februar verlängert.

Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder am Dienstag beschlossen, wie aus ihrem Beschlusspapier hervorgeht.

Update, 19. Januar, 21.25 Uhr: Kreise: Streit um Umgang mit Schulen bei Bund-Länder-Beratungen

Bei den Beratungen von Bund und Ländern hat es Streit darüber gegeben, wie bei einer Verlängerung des Lockdowns mit Schulen und Kitas umgegangen werden soll.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagabend von Teilnehmern der Beratungen vonseiten des Bundes sowie der Länder. Man habe sich beim Schulthema verhakt und suche nach einem Kompromiss. Einige Länder wollten offensichtlich den härteren Kurs von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht mitmachen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, sprachen Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) in kleiner Runde darüber, wie ein Kompromiss erzielt werden könnte. Laut "Bild"-Zeitung war auch Finanzminister Olaf Scholz (SPD) dabei.

Ein Ende der Beratungen am Abend war zunächst nicht absehbar. Bund und Länder hatten sich darüber geeinigt, dass der bis Ende Januar befristete Lockdown bis Mitte Februar verlängert werden soll. Eine Einigung auf ein gesamtes Beschlusspapier gab es aber noch nicht.

Update, 19. Januar, 20.54 Uhr: Mehr als 400.000 Corona-Tote in den USA

Ein Jahr nach dem ersten gemeldeten Corona-Fall in den USA hat das Land einen weiteren düsteren Meilenstein passiert: Mehr als 400.000 Menschen sind seit Beginn der Pandemie bereits nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 gestorben, wie aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore am Dienstag hervorging.

Die Zahl der täglich nachgewiesenen Neuinfektionen bewegen sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern weiter auf hohem Niveau. In den vergangenen Tagen wurden mehrfach mehr als 3000 Tote und mehr als 200.000 Neuansteckungen binnen 24 Stunden verzeichnet. In absoluten Zahlen gemessen sind die USA das Land mit den meisten nachgewiesenen Ansteckungen und Todesfällen.

Mehr als 24 Millionen Infektionen wurden verzeichnet. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

Update, 19. Januar, 18.34 Uhr: Kreise: Maskenpflicht wird verschärft

Bund und Länder haben sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf eine schärfere Maskenpflicht verständigt.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften sollen künftig medizinische Masken getragen werden müssen, also sogenannte OP-Masken oder etwa FFP2-Masken, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern der Beratungen vonseiten des Bundes sowie der Länder erfuhr. Eine Einigung auf ein gesamtes Beschlusspapier gab es am Dienstag aber noch nicht.

Medizinische Masken haben eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken wie etwa Stoffmasken, wie aus einem Entwurf für ein Beschlusspapier hervorgeht. Dies gilt dem Entwurf zufolge gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen des Coronavirus.

FFP2-Masken müssen dicht sitzen, damit sie wirken können.
FFP2-Masken müssen dicht sitzen, damit sie wirken können.  © Frank Rumpenhorst/dpa/dpa-tmn

Update, 19. Januar, 17.50 Uhr: IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland abermals

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für Deutschland erneut deutlich gesenkt. Die IWF-Ökonomen trauen der deutschen Wirtschaft im laufenden Jahr jetzt nur noch einen Zuwachs um 3,5 Prozent zu, wie am Dienstag aus einer neuen Länderstudie hervorging.

Damit korrigiert sich der IWF zum zweiten Mal in gut sechs Monaten nach unten - im Oktober hatte die Prognose bei 4,2 Prozent gelegen, im Juni noch 1,2 Punkte höher. Allerdings hatte sich auch der pandemiebedingte Konjunktureinbruch im vergangenen Jahr letztlich auch als deutlich weniger dramatisch als vom IWF zunächst angenommen herausgestellt, so dass der Spielraum für eine positive Gegenbewegung entsprechend geringer ausfällt.

Insgesamt bescheinigten die Experten des Währungsfonds Deutschland ein vergleichsweise gutes Corona-Krisenmanagement, mahnten allerdings zugleich, wirtschaftliche Hilfen nicht zu früh wieder einzustellen.

Update, 19. Januar, 17.45 Uhr: Gina Lollobrigida lässt sich impfen: Habt keine Angst!

Gina Lollobrigida (93, "Der Glöckner von Notre Dame") pflegt mit Vorliebe ihr Image als exzentrische, selbstverliebte Alt-Diva. Beim Thema Anti-Corona-Impfung allerdings möchte die italienische Schauspielerin ein leuchtendes Vorbild abgeben.

"Ich denke, dass die Impfung eine gute Gelegenheit ist, um zu zeigen, dass wir, wenn wir alle das Richtige tun, aus der Pandemie herauskommen können", sagte Lollobrigida der Zeitung "Corriere della Sera". Sie hatte sich den Angaben nach am Montag in Rom eine erste Spritze geben lassen. "Ich möchte allen sagen, dass sie keine Angst haben müssen."

Update, 19. Januar, 17.15 Uhr: Corona-Fallzahlen in Bulgarien gehen zurück - Impfpass eingeführt

In Bulgarien geht die Zahl der Corona-Neuinfektionen nach fast zwei Monaten im Teil-Lockdown amtlichen Angaben zufolge kontinuierlich zurück. Bis 00.00 Uhr am Dienstagmorgen galten in dem Balkanland 39.563 Menschen als aktuell infiziert. Vor einer Woche waren es noch 63.057 Menschen.

Binnen 24 Stunden gab es zuletzt 570 Neuinfektionen. Regierungschef Boiko Borissow beauftragte Gesundheitsminister Kostadin Angelow, eine weitere Lockerung des Teil-Lockdowns für das Land mit 6,9 Millionen Einwohnern vorzuschlagen.

Minister Angelow stellte unterdessen den bulgarischen Corona-Impfpass vor. In dem Balkanstaat ist es sonst nicht üblich, dass nach Impfungen Bescheinigungen ausgestellt werden.

Ein Bischof wird im St. Anna Krankenhaus in Sofia gegen Corona geimpft.
Ein Bischof wird im St. Anna Krankenhaus in Sofia gegen Corona geimpft.  © Valentina Petrova/AP/dpa

Update, 19. Januar, 17.04 Uhr: Polens Vize-Regierungschef mit Covid-19 im Krankenhaus

Polens stellvertretender Regierungschef Jacek Sasin wird wegen einer Erkrankung an Covid-19 im Krankenhaus behandelt. Dies teilte der Sprecher des von Sasin geführten Ministeriums für Staatsbeteiligungen am Dienstag in Warschau laut Agentur PAP mit.

Am vergangenen Donnertag hatte das Ministerium bekannt gegeben, dass der 51 Jahre alte Politiker positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Zuvor hatte sich Sasin schon mehrfach in Quarantäne begeben.

Titelfoto: Hannibal Hanschke/REUTERS/Pool/dpa

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