Coronavirus: EU hat eine Milliarde Impfstoffdosen exportiert

Deutschland/Welt - In Deutschland gibt es immer mehr Lockerungen, dennoch ist das Coronavirus immer noch allgegenwärtig und nicht zu unterschätzen.

In Deutschland hat die Gastronomie wieder geöffnet.
In Deutschland hat die Gastronomie wieder geöffnet.  © Angelika Warmuth/dpa

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut bundesweit bei 74,4 (Vortag: 72,7).

Laut Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie mehr als 4,38 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte allerdings deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Insgesamt 94.628 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus bereits verstorben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit rund 4,2 Millionen an.

Weltweit gibt es mehr als 240,7 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 4,9 Millionen Todesfälle (alle Daten Stand: 18. Oktober, 6.15 Uhr).

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Update, 18. Oktober, 14.30 Uhr: Untersuchung sieht Welle an Antisemitismus und Islamhass seit Corona

Die Corona-Pandemie hat einer Untersuchung zufolge zu einer neuen Welle an Antisemitismus und Islamhass geführt.

Diese habe sich insbesondere auf Social-Media-Plattformen ausgebreitet, existierende antijüdische und antimuslimische Narrative neu verpackt und Minderheiten für die Pandemie verantwortlich gemacht, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der Denkfabrik IFFSE (Institute for the Freedom of Faith & Security in Europe Foundation).

Update, 18. Oktober, 12.22 Uhr: Von der Leyen: EU hat eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen exportiert

Die Europäische Union hat binnen zehn Monaten mehr als eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen an andere Länder weltweit exportiert.

"Wir haben einen wichtigen Meilenstein erreicht", sagte Kommissionschefin Ursula von der Leyen (63) am Montag in Brüssel.

Der Impfstoff sei seit Dezember 2020 in mehr als 150 Länder geliefert worden - unter ihnen Japan, die Türkei, Großbritannien und Brasilien. Etwa 87 Millionen Dosen seien über die UN-Initiative Covax an Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen gegangen.

Die Europäische Union hat binnen zehn Monaten mehr als eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen an andere Länder weltweit exportiert.
Die Europäische Union hat binnen zehn Monaten mehr als eine Milliarde Corona-Impfstoffdosen an andere Länder weltweit exportiert.  © Paul Hennessy/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Update, 18. Oktober, 11.31 Uhr: Wolfsburg-Torjäger Weghorst mit Coronavirus infiziert

Torjäger Wout Weghorst (29) vom VfL Wolfsburg hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

Das gab der Fußball-Bundesligist am Montag bekannt.

Der 29 Jahre alte Niederländer wird dem VfL deshalb auf jeden Fall am Mittwoch im wichtigen Champions-League-Spiel beim österreichischen Meister Red Bull Salzburg (18.45 Uhr/DAZN) fehlen.

Wolfsburgs Torjäger Wout Weghorst (29).
Wolfsburgs Torjäger Wout Weghorst (29).  © Swen Pförtner/dpa

Update, 18. Oktober, 10.25 Uhr: Corona-Pass in Italien: Polizei räumt Blockade im Hafen von Triest

Nach tagelangen Protesten von Aktivisten und Arbeitern im Hafen der norditalienischen Stadt Triest gegen das Corona-Zertifikat hat die Polizei mit der Räumung von Blockaden begonnen.

Polizeibeamte mit Helmen und Schildern sowie Wasserwerfer stellten sich am Montagmorgen vor dem Durchgang Nummer vier des Hafens auf, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete und auf Fernsehbildern zu sehen war.

Es kam zu Rangeleien mit den Ordnungskräften, die die Protestierenden zurückdrängte. Auch Wasserwerfer wurden eingesetzt.

Update, 18. Oktober, 9.21 Uhr: Gastgewerbe weiter deutlich unter Vorkrisenniveau

Das Gastgewerbe in Deutschland ist trotz besserer Geschäfte im Ferienmonat August weiterhin deutlich vom Vorkrisenniveau entfernt.

Gastronomen und Hoteliers verbuchten sowohl preisbereinigt (plus 5,9 Prozent) als auch nominal (plus 6,4 Prozent) einen Umsatzzuwachs gegenüber Juli, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2020 stiegen die Erlöse preisbereinigt (real) um 5,9 Prozent.

Damit lag der Umsatz real aber noch 16,2 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Das Gastgewerbe in Deutschland ist trotz besserer Geschäfte im Ferienmonat August weiterhin deutlich vom Vorkrisenniveau entfernt.
Das Gastgewerbe in Deutschland ist trotz besserer Geschäfte im Ferienmonat August weiterhin deutlich vom Vorkrisenniveau entfernt.  © Christoph Schmidt/dpa

Update, 18. Oktober, 7.52 Uhr: Keine Maskenpflicht mehr bei innerskandinavischen Flügen

Bei Flügen innerhalb Skandinaviens muss seit Montagmorgen kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden.

Die Fluggesellschaften SAS, Norwegian, Widerøe und Flyr einigten sich darauf, von Reisenden zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden den Infektionsschutz nicht mehr zu verlangen.

"Der norwegische Leitfaden zur Infektionskontrolle verlangt von Passagieren im Inland nicht mehr, Gesichtsmasken zu tragen, daher entfällt diese Anforderung an Bord von Widerøes Flügen", sagte die Sprecherin Silje Brandvoll jüngst dem norwegischen Rundfunk.

Bei Flügen in andere Länder im Ausland müsse jedoch weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Bei Flügen innerhalb Skandinaviens muss seit Montagmorgen kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden.
Bei Flügen innerhalb Skandinaviens muss seit Montagmorgen kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden.  © Fabian Sommer/dpa

Update, 18. Oktober, 7.04 Uhr: Marteria sieht Entfremdung während der Corona-Pandemie

Der Musiker Marteria (38) hat während der Corona-Pandemie eine zunehmende Entfremdung innerhalb der Gesellschaft festgestellt.

Mehr Informationen zum Thema erhaltet Ihr hier: Rapper Materia über Corona-Pandemie: "Menschen entfernen sich".

Der aus Rostock stammende Rapper Marteria (38, bürgerlich Marten Laciny).
Der aus Rostock stammende Rapper Marteria (38, bürgerlich Marten Laciny).  © Stefan Sauer/dpa

Update, 18. Oktober, 6.17 Uhr: Umfrage: Corona senkt Optimismus und mehrt Stress

Die Corona-Pandemie ist vielen Menschen in Deutschland offensichtlich auf das Gemüt geschlagen. Nach einer am Montag veröffentlichten repräsentativen Umfrage sank die Zahl der Optimisten in Deutschland bis zum Sommer stark, während das Stressempfinden ebenso deutlich zunahm.

Die Ergebnisse liegen allerdings schon etwas zurück: Das Umfrageinstitut Bilendi befragte im Juli im Auftrag der Versicherung Swiss Life gut 1000 Erwachsene im Alter von 18 bis 79 Jahren.

Demnach sagten 24 Prozent der Befragten, dass sie vorbehaltlos optimistisch in die Zukunft blickten. In der Anfangsphase der Pandemie im Frühjahr 2020 war deren Zahl mit 44 Prozent sogar außerordentlich hoch gewesen, im Vorkrisenjahr 2019 waren es 37 Prozent.

Das Stressempfinden jedoch stieg im Laufe der Pandemie: 26 Prozent sagten, dass sie sich oft unter Druck fühlten. Das waren erheblich mehr als in beiden Vorjahren: 2019 hatten 15 Prozent geantwortet, dass sie sich gestresst fühlten, im Frühjahr 2020 13 Prozent.

Die Corona-Pandemie ist vielen Bürgern in Deutschland offensichtlich auf das Gemüt geschlagen.
Die Corona-Pandemie ist vielen Bürgern in Deutschland offensichtlich auf das Gemüt geschlagen.  © Fabian Sommer/dpa

Update, 18. Oktober, 4.13 Uhr: RKI registriert 4056 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 74,4

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gestiegen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 74,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,7 gelegen, vor einer Woche bei 66,5 (Vormonat: 72,0).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4056 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3111 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden zehn Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es sieben Todesfälle gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.377.845 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI am Freitag mit 2,02 (Donnerstag 1,93) an.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.155.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94.628.

Update, 17. Oktober, 15.30 Uhr: Corona-Kontrollen in der Gastronomie

Die Polizei in Baden-Württemberg soll am Donnerstag und Freitag verstärkt überprüfen, ob in Gaststätten, Restaurants und Cafés die Corona-Regeln eingehalten werden. Das kündigte Gesundheitsminister Manne Lucha (60) am Sonntag an. "Es ist weiterhin wichtig, dass wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen und die Regeln einhalten", erklärte der Grünen-Politiker per Mitteilung.

"Nur so können die Schritte in Richtung Normalität gelingen. Deshalb möchten wir mit dieser Schwerpunkt-Kontrollaktion die Menschen im Land sensibilisieren, die Corona-Verordnung weiterhin einzuhalten."

In der aktuellen Lage - bei weniger als 250 Corona-Patienten auf den Intensivstationen im Land und einer Hospitalisierungsinzidenz unter 8,0 - gilt in der Gastronomie in geschlossenen Räumen die 3G-Regel: Geimpfte, Genesene und Getestete sind zugelassen, müssen aber außer beim Essen und Trinken eine Maske tragen. Gastwirte können seit kurzem aber auch das 2G-Modell wählen. Dann dürfen Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, ein Lokal nicht betreten.

Die Polizei soll in Baden-Württemberg in Restaurants kontrollieren.
Die Polizei soll in Baden-Württemberg in Restaurants kontrollieren.  © dpa/Martin Schutt

Update, 17. Oktober, 10.40 Uhr: Bayer-Sportdirektor Rolfes: "Alle Spieler geimpft"

Beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen ist nach Angaben des Sportdirektors Simon Rolfes die gesamte Mannschaft gegen das Coronavirus geimpft.

"Sowohl alle Spieler als auch der ganze Staff sind komplett geimpft, so dass wir keine Spieler mehr haben, die nicht geimpft sind", sagte Rolfes am Sonntag bei Bild TV.

Die Impfung sei ein Zeichen der Solidarität, sagte der Sportdirektor. "Deshalb war es relativ schnell für uns klar, dass wir die 2G-Regelung anwenden. Da gab es an sich auch aus dem Umfeld und bei den Fans immer nur positive Rückmeldung."

Titelfoto: Paul Hennessy/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

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