Coronavirus: Finanzminister stimmen Milliarden-Hilfe für deutsche Flughäfen zu

Deutschland/Welt - Das Coronavirus hält Deutschland weiterhin in Atem. Auf ausreichend Abstand zueinander achten und Maske tragen sind da noch die geringeren Hürden.

Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.
Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.  © dpa/AP/Marcio Jose Sanchez

Laut der Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie insgesamt mehr als 2,18 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Mehr als 1,9 Millionen davon sollen inzwischen wieder genesen sein.

Hierzulande starben bereits insgesamt 55.038 Menschen mit oder an dem Virus.

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 100,97 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen über 2,17 Millionen Todesfälle (alle Angaben Stand 28. Januar, 13.30 Uhr).

Die Gesamtzahl der Impfungen liegt in Deutschland laut Robert Koch-Institut bei 1.926.689 (Stand: 27. Januar). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert beträgt bundesweit 98. (Stand: 28. Januar, 0 Uhr)

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 28. Januar, 13.35 Uhr: Britische Regierung rechnet weiter mit stabilen Impfstoff-Lieferungen

Trotz des Streits der EU mit Astrazeneca über gekürzte Impfstoff-Lieferungen rechnet die britische Regierung weiterhin mit einer stabilen Versorgung des eigenen Landes.

Es werde keine Störungen bei den Lieferungen der Impfdosen geben, sagte der britische Staatsminister Michael Gove (53) am Donnerstag dem Sender BBC. "Es ist der Fall, dass die Lieferungen, die geplant und bezahlt worden sind, auch weitergehen sollen." Die EU hatte Astrazeneca zuvor aufgefordert, Dosen in EU-Länder zu liefern, die in britischen Werken hergestellt werden.

Glasgow: Boris Johnson (56), Premierminister von Großbritannien, hält Corona-Test-Proben in einem Plastikgefäß. Die britische Regierung rechnet weiterhin mit Impfstoff-Lieferungen.
Glasgow: Boris Johnson (56), Premierminister von Großbritannien, hält Corona-Test-Proben in einem Plastikgefäß. Die britische Regierung rechnet weiterhin mit Impfstoff-Lieferungen.  © Jeff Mitchell/PA Wire/dpa

Update, 28. Januar, 13.25 Uhr: Scholz dringt auf schnellere Impfung - Pharmahersteller zuschalten

Vizekanzler Olaf Scholz (62, SPD) dringt auf eine schnellere Impfung gegen das Coronavirus und will dafür bei einem Impfgipfel von Bund und Ländern auch Pharmaunternehmen zuschalten.

"Ziel dieser Runde muss es sein, eine gemeinsame nationale Anstrengung auf den Weg zu bringen, die Produktion und Verteilung von Impfstoff in Deutschland zu beschleunigen", sagte der Finanzminister der Deutschen Presse-Agentur. Dabei sollten die Pharmafirmen mitsprechen.

Update, 28. Januar, 13.22 Uhr: Tony Marshall verzweifelt: Noch immer keine Corona-Impfung!

Schlagerstar Tony Marshall (82) teilt das Schicksal von vielen Älteren in Deutschland - er wartet noch auf seine Impfung gegen das Coronavirus.

Was der Star dazu sagt, lest ihr >>> hier.

Update, 28. Januar, 13.16 Uhr: Gesundheitsbehörde mahnt Afrikas Staaten zur Impfung von Ausländern

Angesichts millionenfacher Migranten und Vertriebener auf dem afrikanischen Kontinent warnt die panafrikanische Gesundheitsbehörde die dortigen Regierungen davor, Corona-Impfungen nur auf die eigenen Staatsbürger zu begrenzen.

"Es kann keine Diskriminierung geben - jeder, der im Lande lebt, sollte Zugang zu Impfstoff haben", mahnte am Donnerstag John Nkengasong (61), Leiter der zur Afrikanischen Union (AU) gehörenden Gesundheitsbehörde Africa CDC.

Jedes afrikanische Land, das Menschen wegen ihrer Nationalität ausschließe, sei nicht nur zu verurteilen, sondern würde auch dem Gedanken einer Herden-Immunität zuwiderlaufen.

Kapstadt: Eine Passantin geht an einer Gemeinschaftsklinik vorbei, an derer Fassade ein buntes Wandgemälde zu sehen ist. Nach Angaben eines führenden afrikanischen Gesundheitsbeamten sei ein Corona-Impfstoff auf dem Kontinent Afrika frühestens im zweiten Quartal des Jahres 2021 verfügbar.
Kapstadt: Eine Passantin geht an einer Gemeinschaftsklinik vorbei, an derer Fassade ein buntes Wandgemälde zu sehen ist. Nach Angaben eines führenden afrikanischen Gesundheitsbeamten sei ein Corona-Impfstoff auf dem Kontinent Afrika frühestens im zweiten Quartal des Jahres 2021 verfügbar.  © Nardus Engelbrecht/AP/dpa

Update, 28. Januar, 13.14 Uhr: Verbände wollen gemeinsam an Rückkehr zur Normalität arbeiten

Verbände aus Kultur, Gastronomie und Sport wollen sich vernetzen und gemeinsame Lösungen für Öffnungen in der Corona-Pandemie erarbeiten.

Ein Hauptaugenmerk wollen die Verbände darauf legen, wie Besucherströme besser erfasst und nachverfolgt werden können. Zu den beteiligten Verbänden gehören unter anderem die Deutsche Fußball Liga (DFL), der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB).

Update, 28. Januar, 13.11 Uhr: Bergisch-Gladbach: Tausende FFP2-Masken aus Krankenhaus gestohlen

Unbekannte haben aus einem Krankenhaus in Bergisch Gladbach rund 5000 Schutzmasken gestohlen. Mehr zu dem Vorfall erfahrt ihr >>> hier in unserem Artikel.

Update, 28. Januar, 12.40 Uhr: Länder-Finanzminister stimmen Corona-Hilfen für deutsche Flughäfen zu

Gute Nachrichten für die deutschen Flughäfen: Mit großer Mehrheit haben die Länder einem Vorschlag des Bundes für Corona-Hilfen in Höhe von einer Milliarde Euro zugestimmt.

Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Teilnehmerkreisen der Finanzministerkonferenz. Demnach stimmten 14 von 16 Ländern für den Vorschlag, der auf Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (46, CSU) zurückgeht und eine Finanzierung von Bund und Ländern zu gleichen Anteilen vorsieht. Bereits geleistete Flughafenhilfen sollten dabei berücksichtigt werden.

Frankfurt/Main: Mitarbeiter der Fluggesellschaft ANA stehen im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens vor den leeren Abflugschaltern. Corona hat die Zahl der Passagiere an den deutschen Flughäfen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gedrückt.
Frankfurt/Main: Mitarbeiter der Fluggesellschaft ANA stehen im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens vor den leeren Abflugschaltern. Corona hat die Zahl der Passagiere an den deutschen Flughäfen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gedrückt.  © Arne Dedert/dpa

Update, 28. Januar, 12.32: Hunderte Impfhotline-Anrufer landen bei Lkw-Fahrer aus Dortmund

Weil seine Handynummer in acht Ziffern gleich mit den Impfhotlines für NRW ist, bekommt Lkw-Fahrer Michael S. aus Dortmund seit Montag zahlreiche Anrufe - und ist zu einem Trostspender für viele ältere Menschen geworden.

Wie er mit den Anrufen umgeht, erfahrt ihr >>> hier in unserem Artikel.

Update, 28. Januar, 12.30 Uhr: WHO: Europa befindet sich bei Corona zwischen Hoffen und Bangen

Europa befindet sich in der Corona-Krise laut WHO-Regionaldirektor Hans Kluge (52) derzeit in einer paradoxen Situation zwischen Hoffnung und Besorgnis.

"Heute stehen wir vor einem Pandemie-Paradoxon", sagte der Leiter des Regionalbüros Europa der Weltgesundheitsorganisation am Donnerstag auf einer Online-Pressekonferenz in Kopenhagen.

Viele hätten zum einen das Gefühl, dass dank der Impfstoffe ein Ende der Krise in Sicht sei. Zum anderen müsse man sich aufgrund von neu auftauchenden, besorgniserregenden Varianten des Coronavirus an einschränkende Maßnahmen halten. Dies führe zu Spannungen, Angst, Müdigkeit und Verwirrung, was unter den Umständen vollkommen verständlich sei.

Update, 28. Januar, 12.20 Uhr: Studie: Neuseeland hat bestes Corona-Management - Deutschland Platz 55

Neuseeland hat einem australischen Thinktank zufolge das weltweit beste Management der Corona-Krise bewiesen. Gefolgt wird der Pazifikstaat von den asiatischen Ländern Vietnam, Taiwan und Thailand.

Deutschland rangiert in der Liste nur auf Platz 55. Das 2003 gegründete Lowy Institute mit Sitz in Sydney hatte zuvor 98 Länder bezüglich ihres Umgangs mit der Pandemie analysiert. Speziell ging es um die 36 Wochen, nachdem in einem Land der einhundertste Infektionsfall bestätigt worden war.

Die USA stehen auf Platz 94, während Brasilien das Schlusslicht bildet. Auch afrikanische Staaten wie Ruanda (Platz 6) und Togo (Platz 15) liegen weit vor den meisten EU-Ländern.

Neuseeland, Auckland: Ein Passant mit Mundschutz geht durch die Innenstadt.
Neuseeland, Auckland: Ein Passant mit Mundschutz geht durch die Innenstadt.  © Li Qiaoqiao/Xinhua/dpa

Update, 28. Januar, 12.13 Uhr: Berlin will eigene Impfstoffproduktion starten

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (53, SPD) hat die Produktion von Corona-Impfstoff in Berlin in Aussicht gestellt.

"Berlin steht bereit, auch was die Impfstoffproduktion angeht, mitzuhelfen», sagte sie am Donnerstag in der Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses. "Ich habe heute früh unseren Regierenden Bürgermeister unterrichtet, dass ich und meine Behörde in guten Gesprächen sind mit Berlin-Chemie." Das Pharmaunternehmen sei bereit, eine Impfstoffproduktion aufzubauen.

"Ich finde, das ist eine gute Nachricht", sagte die Senatorin. "Wir prüfen gemeinsam einen schnellen Ausbau von Impfstoffkapazitäten." Es wäre großartig, wenn Berlin einen Beitrag gegen die Impfstoffknappheit leisten könne. Welcher Impfstoff in Berlin produziert werden könnte, sagte die SPD-Politikerin nicht und nannte auch keine Details zum Stand der Gespräche.

Dilek Kalayci (53, SPD), Gesundheitssenatorin, stellt eine eigene Impfstoffproduktion in Berlin in Aussicht.
Dilek Kalayci (53, SPD), Gesundheitssenatorin, stellt eine eigene Impfstoffproduktion in Berlin in Aussicht.  © Wolfgang Kumm/dpa

Update, 28. Januar, 12.12 Uhr: Pandemie bremst erstmals seit Jahren Geschäfte von Finanzinvestoren

Die Corona-Pandemie hat die Geschäfte von Finanzinvestoren im deutschen Mittelstand gebremst. Erstmals seit 2015 sank im vergangenen Jahr die Summe der eingesetzten Finanzmittel wieder, wie die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) am Donnerstag mitteilte.

34 Transaktionen im Gesamtvolumen von rund 4,0 Milliarden Euro finanzierten Private-Equity-Gesellschaften demnach im vergangenen Jahr in Deutschland. In 18 Fällen veräußerten Gründer oder Familien ihre Unternehmen an einen Finanzinvestor.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

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