Coronavirus: Neue Bundesliga-Saison könnte mit Zuschauern im Stadion stattfinden

Deutschland/Welt - Die Lage rund um das Coronavirus in Deutschland hat sich in den zurückliegenden Wochen zunächst beruhigt. Das ist laut der Bundesregierung und dem RKI zwar erfreulich, jedoch noch kein Grund zur Entwarnung.

Kaum eine Spur von Corona: Am Warnemünder Ostseestrand verbringen viele Deutsche ihren Sommer-Anfang.
Kaum eine Spur von Corona: Am Warnemünder Ostseestrand verbringen viele Deutsche ihren Sommer-Anfang.  © dpa/Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild

Deutschland kann, mit einer Schutzmaske über Mund und Nase, größtenteils aufatmen und sich an die "Neue Normalität" gewöhnen.

Unter Auflagen (Abstand halten und Gesichtsmaske tragen) können alle Geschäfte wieder öffnen. Auch jeder Schüler und jedes Vorschulkind soll vor dem Sommer noch mindestens einmal in die Schule oder Kita gehen.

Restaurants, Cafés, Hotels und Ferienwohnungen dürfen ebenfalls unter teils erheblichen Einschränkungen wieder öffnen. Jedes Bundesland legt hierfür eigene Regeln fest. Selbst Freizeitparks und Freibäder dürfen unter strengen Voraussetzungen vielerorts wieder öffnen.

Mittlerweile gibt es 184.924 bestätigte Infektionen in Deutschland. Außerdem 8658 Todesfälle und 168.480 Genesene (Stand 6. Juni, 7 Uhr).

Die USA haben weiterhin weltweit die meisten Fälle - über 1,89 Millionen. 109.143 Menschen sind bereits gestorben (Stand 6. Juni, 7 Uhr).

Weltweit gibt es über 6,74 Millionen bestätigte Fälle und mehr als 394.900 Todesfälle (Stand 6. Juni, 7 Uhr).

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Update, 6. Juni, 7.10 Uhr: Bundesligaspiele mit Zuschauern in neuer Saison denkbar

In der neuen Saison der Fußball-Bundesliga könnte es nach Ansicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auch wieder Spiele vor Zuschauern geben. In einem am heutigen Samstag veröffentlichten Interview für die Zeitungen der Funke Mediengruppe erklärte Seehofer, er gehe zunächst von reduzierten Zuschauerzahlen aus. Erst sollte jedoch die laufende Saison zu Ende gespielt werden.

"Ich habe schon die Zuversicht im Herzen, dass wir in der neuen Saison nach und nach wieder Publikum zulassen können. Nicht sofort, nicht wie vor dem Corona-Ausbruch, aber mit reduzierten Zuschauerzahlen und so, dass die Abstände zwischen den Stadionbesuchern eingehalten werden", sagte Seehofer. "Wir werden hier - wie in anderen Bereichen auch - kluge Lösungen finden, bei denen wir Lebensfreude und Infektionsschutz miteinander vereinen", fügte der Bundesinnenminister hinzu.

Seit dem Wiederbeginn der Bundesliga sowie der 2. und der 3. Liga finden dort sämtliche Spiele vor leeren Rängen statt. Zuletzt hatte es aus der Bundesliga mehrere Stimmen für eine Lockerung des strengen Hygienekonzepts gegeben, auf dem die Zustimmung für die Fortsetzung der laufenden Bundesligasaison basiert.

Blick in das RheinEnergieStadion während des Spiels 1. FC Köln - 1. FSV Mainz 05.
Blick in das RheinEnergieStadion während des Spiels 1. FC Köln - 1. FSV Mainz 05.  © dpa/Thomas Faehnrich/Getty/Pool

Update, 5. Juni, 22.24 Uhr: Jobdaten befeuern US-Börsen - Corona-Sorgen wie weggewischt

Am US-Aktienmarkt scheinen die Corona-Sorgen derzeit wie weggeblasen. Am Freitag ging es für die Indizes nach einer extrem positiven Überraschung am US-Arbeitsmarkt weiter bergauf. "Schon die bisherige Aufholjagd nach dem Corona-Crash sprengt die Vorstellungskraft. Börse und ökonomische Realität scheinen aktuell so weit auseinander zu driften wie schon lange nicht mehr", kommentierten die Charttechnik-Experten von Index Radar.

Der technologielastige Nasdaq 100 kletterte im Verlauf erneut auf ein Rekordhoch und schloss mit plus 2,02 Prozent auf 9824,39 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 2,62 Prozent auf 3193,93 Zähler hoch. Noch stärker präsentierte sich der Leitindex Dow Jones Industrial, der um 3,15 Prozent auf 27 110,98 Punkte anzog. Auf Wochensicht ist dies für den Dow mit einem Zuwachs von fast sieben Prozent die beste Bilanz seit knapp zwei Monaten.

Trotz Corona-Krise und entgegen den Markterwartungen war die Arbeitslosigkeit in der größten Volkswirtschaft der Welt im Mai gesunken. Zudem bauten die Unternehmen wieder Beschäftigung auf, nachdem sie im Vormonat massiv Stellen gestrichen hatten.

Ein Mann mit Regenschirm und einer Mundschutzmaske geht an der New Yorker Börse vorbei.
Ein Mann mit Regenschirm und einer Mundschutzmaske geht an der New Yorker Börse vorbei.  © Mark Lennihan/AP/dpa

Update, 5. Juni, 21.32 Uhr: Thüringer Erzieherin positiv getestet - Kita geschlossen

In Bad Tennstedt ist eine Erzieherin einer Kita positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Die Einrichtung wurde daraufhin am Freitag bis zunächst Dienstag geschlossen, wie das Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises in Mühlhausen am Abend mitteilte. Noch am Freitag und nochmals am Montag sollten vom gesamten Kita-Personal und der betroffenen Kindergruppe für einen Coronavirus-Test Nasen-Rachen-Abstriche genommen werden.

Es werde als relativ wahrscheinlich eingeschätzt, dass die meisten Erzieherinnen negativ getestet werden, hieß es in der Mitteilung des Landratsamtes. Die Lage soll am Dienstag im Laufe des Tages neu bewertetet werden. Je nachdem, wie die Testergebnisse ausfielen, komme eine Öffnung der Kita im Laufe der nächsten Woche wieder in Betracht. Wie viele Kinder von der Schließung betroffen sind, wurde nicht mitgeteilt. Für die Erzieher wie Kinder und Familien wurde häusliche Quarantäne angeordnet.

Ein Junge spielt in einer Kindertagesstätte hinter einer Tigerfigur mit Bauklötzen und einem Spielzeugauto.
Ein Junge spielt in einer Kindertagesstätte hinter einer Tigerfigur mit Bauklötzen und einem Spielzeugauto.  © Bernd Thissen/dpa

Update, 5. Juni, 21.01 Uhr: Neuerungen bei italienischen Fußball-Clubs

 Die Fußball-Clubs der italienischen Serie A dürfen in den verbleibenden Spielen der aktuellen Saison wegen der Corona-Krise fünfmal statt wie bisher dreimal wechseln. Der italienische Fußball-Verband FIGC beschloss am Freitag die Anwendung der neuen Regel für die italienische Fußball-Meisterschaft. Zuvor hatten die Fußball-Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) die Anpassung genehmigt.

Auch unter anderem in der Bundesliga und in der Premier League darf bis Saisonende fünfmal gewechselt werden. Die Serie A soll ihren Spielbetrieb nach einer dreieinhalb Monate langen Corona-Pause am 20. Juni fortsetzen.

Update, 5. Juni, 20.15 Uhr: Uli Hoeneß nimmt während der Krise acht Kilo ab

Uli Hoeneß hat die Zeit während der Coronavirus-Pandemie für viel Sport und gemeinsame Arbeiten mit seiner Ehefrau Susanne genutzt. "Meine Frau und ich haben uns sehr diszipliniert gegeben. Ich habe acht Kilo abgenommen", berichtete der 68-Jährige am Freitagabend auf dem YouTube-Kanal des FC Bayern Basketball. "Wir haben unseren Garten auf Vordermann gebracht, es ist eine kleine Bundesgartenschau jetzt, wir haben unsere Terrasse neu gestrichen."

Der Ehrenpräsident des Clubs äußerte sich anlässlich des Starts des Meisterturniers der Basketball-Bundesliga am Samstag in München. "Wir haben eigentlich nicht so viel vermisst", berichtete er über die Hochphase der Kontaktbeschränkungen wegen der Pandemie. "Wir haben diese ewige Lamentiererei in unserem Land nicht ganz verstanden. Okay, wir haben ein schönes Haus mit einem großen Garten."

Seine Frau und er hätten die Enkel wochenlang nicht gesehen, aber versucht, "aus der schwierigen Situation" das Beste zu machen.

Uli Hoeneß, Vereinspräsident vom FC Bayern, beobachtet das Basketball-Spiel FC Bayern München gegen Alba Berlin im Audi Dome im November 2019.
Uli Hoeneß, Vereinspräsident vom FC Bayern, beobachtet das Basketball-Spiel FC Bayern München gegen Alba Berlin im Audi Dome im November 2019.  © Matthias Balk/dpa

Update, 5. Juni, 20.09 Uhr: Weitere Kontaktpersonen von Priester in MV mit Coronavirus infiziert

Ein mit dem Coronavirus infizierter katholischer Priester in Vorpommern hat weitere Menschen angesteckt. Bei sechs Tests von Kontaktpersonen ist bislang das Coronavirus nachgewiesen worden, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock am Freitagabend mitteilte. 120 Abstriche seien bisher untersucht worden.

Update, 5. Juni, 20.01 Uhr: Laut Behörden-Chef ist Pandemie in Spanien weitgehend unter Kontrolle

 Die aktuelle Corona-Ausbruchswelle ist im zeitweise besonders hart betroffenen Spanien der Behörde für Gesundheitliche Notfälle zufolge inzwischen weitgehend unter Kontrolle. Die Zahl der Neuinfektionen sei niedrig, die Zahl der Patienten auf Intensivstationen sinke und es werde weiter massiv auf Sars-CoV-2 getestet, zitierte die Nachrichtenagentur Europa Press am Freitag den Chef der Behörde, Fernando Simón.

Inzwischen stellten eher importierte Infektionsfälle ein Risiko dar, sagte Simón. Deshalb sei es wichtig, die Kontrollen bei der Einreise "so gut wie möglich" vorzunehmen. Dies dürfte vor allem ab dem 1. Juli relevant werden, wenn Europas wichtigstes Urlaubsland wieder ausländische Touristen einreisen lassen will.

Anfang April zum Höhepunkt der Pandemiewelle in Spanien wurden mehr als 900 Tote pro Tag im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 registriert. Mit mehr als 27 000 Toten und rund 240 000 Infektionsfällen ist Spanien bisher eines der am schwersten betroffenen Länder und hatte besonders einschneidende Gegenmaßnahmen ergriffen. Inzwischen befindet sich das Land in einer Phase der Öffnung.

Eine Passagierin steht im Terminal 4 des Flughafens Adolfo Suarez Madrid-Barajas. Da in Norwegen und Spanien noch über den 15. Juni hinaus Einreisesperren wegen der Corona-Pandemie gelten, verzögert sich für diese beiden Länder die Aufhebung der Reisewarnung, die eine kostenlose Stornierung von Urlaubsreisen ermöglicht.
Eine Passagierin steht im Terminal 4 des Flughafens Adolfo Suarez Madrid-Barajas. Da in Norwegen und Spanien noch über den 15. Juni hinaus Einreisesperren wegen der Corona-Pandemie gelten, verzögert sich für diese beiden Länder die Aufhebung der Reisewarnung, die eine kostenlose Stornierung von Urlaubsreisen ermöglicht.  © Eduardo Parra/Europa Press/dpa

Update, 5. Juni, 19.38 Uhr: USA lockern geplante Beschränkungen für Passagierflüge aus China

Im Streit mit China um die Beschränkung von Passagierflügen haben nun auch die USA ein Zugeständnis gemacht. Chinesische Airlines dürften künftig pro Woche zwei Passagierflüge in die USA durchführen, erklärte das Verkehrsministerium in Washington am Freitag. Zuvor hatte am Donnerstag Peking seine Beschränkungen gelockert - nachdem die USA angekündigt hatten, ab Mitte Juni bis auf Weiteres keine chinesischen Passagierflüge mehr zuzulassen. China hatte die Beschränkungen infolge der Coronavirus-Pandemie erlassen.

Seit März waren US-Fluggesellschaften praktisch alle Passagierflüge nach China unmöglich, obwohl chinesische Airlines weiter in die USA fliegen konnten. Aus diesem Grund hatten die USA am Mittwoch ein Ende der chinesischen Passagierflüge angekündigt. Am Donnerstag verfügte Pekings Luftverkehrsbehörde dann, dass ausländische Airlines jetzt maximal zweimal pro Woche ein Ziel in China anfliegen könnten. Trotzdem gelten weiter Beschränkungen, um eine Einschleppung des Virus zu verhindern. So müssen Passagiere unter anderem vorher über drei Wochen in Folge einen negativen Corona-Test vorweisen.

Vor der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus hatte es pro Woche nach Angaben des US-Verkehrsministeriums noch mehr als 300 Flüge zwischen den beiden Staaten gegeben. Die Zahl nahm rapide ab, nachdem die US-Regierung wegen der Pandemie eine Einreisesperre gegen Chinesen verhängt hatte. Umgekehrt vergibt China auch keine Visa mehr. Doch werden die Flüge von heimkehrenden Chinesen genutzt.

Paletten mit Atemschutzmasken werden aus einem Flugzeug der New England Patriots auf dem Logan Airport in Boston entladen. Das Flugzeug der New England Patriots hat angesichts der Coronavirus-Krise mehr als eine Million Atemschutzmasken aus China Anfang April in die USA geflogen.
Paletten mit Atemschutzmasken werden aus einem Flugzeug der New England Patriots auf dem Logan Airport in Boston entladen. Das Flugzeug der New England Patriots hat angesichts der Coronavirus-Krise mehr als eine Million Atemschutzmasken aus China Anfang April in die USA geflogen.  © Jim Davis/Pool The Boston Globe/AP/dpa

Update, 5. Juni, 19.36 Uhr: Airbus im Mai ohne Flugzeug-Bestellung - aber auch keine Stornierung

Der Flugzeugbauer Airbus hat im Mai angesichts der Corona-Krise zwar keine neuen Bestellungen eingesammelt, aber auch keine Stornierungen kassiert. Seit dem Jahreswechsel summieren sich die Netto-Bestellungen damit weiterhin auf 299 Verkehrsflugzeuge, wie der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern am Freitagabend in Toulouse mitteilte. Unterdessen konnte das Unternehmen im Mai 24 Jets der Reihen A220, A320 und A350 ausliefern. Seit dem Jahreswechsel kam Airbus damit auf 160 Flugzeug-Auslieferungen. Der Hersteller hat seine Produktion wegen der Corona-Krise deutlich gedrosselt.

Update, 5. Juni, 19.01 Uhr: Luxuswagenhersteller Bentley will ein Viertel der Stellen abbauen

Der britische Luxuswagenhersteller Bentley will unter anderem wegen der Corona-Krise 1000 Stellen abbauen. Das teilte das zum Volkswagenkonzern gehörende Unternehmen am Freitag mit. Grund dafür sei eine "beträchtliche Senkung der Prognose der künftigen Umsätze", hieß es in der Mitteilung. Eine "sofortige Reduktion der Belegschaft" sei daher notwendig. Der Stellenabbau solle aber zunächst auf freiwilliger Basis erfolgen. Dafür seien den 4200 Mitarbeitern finanzielle Angebote gemacht worden. Der Autobauer hofft darauf, das knapp ein Viertel davon freiwillig Gebrauch macht.

Zukünftige Entlassungen könnten aber nicht ausgeschlossen werden, hieß es weiter. Die Maßnahme sei Teil eines größeren Umbauprogramms. "Covid-19 ist nicht die Ursache für diese Maßnahme, aber ein Beschleuniger", sagte Bentley-Geschäftsführer Adrian Hallmark.

Beim Volkswagen (VW) Konzernabend im März 2019 wird im Vorfeld des Genfer Autosalons der Bentley Number 9 Edition präsentiert.
Beim Volkswagen (VW) Konzernabend im März 2019 wird im Vorfeld des Genfer Autosalons der Bentley Number 9 Edition präsentiert.  © Uli Deck/dpa

Update, 5. Juni, 18.55 Uhr: DFL will zum Saisonfinale für Corona-Warn-App werben

Die Deutsche Fußball Liga will nach Informationen des Portals "Sportbuzzer" an den letzten beiden Spieltagen der Bundesliga und der 2. Liga für die geplante Corona-Warn-App des Bundes werben. Anstelle des Logos der jeweiligen Spielklasse auf den Trikotärmeln solle es dann Ende Juni eine Werbefläche für die App geben. Auf der Schiedsrichter-Tafel solle anstatt des Bundesliga-Logos ein Hinweis auf die App zu sehen sein. Die DFL habe sich dazu auf Anfrage bisher nicht geäußert, hieß es in dem Bericht weiter.

Die Bundesregierung will mit einer sogenannten Tracing-App die Infektionsketten des Coronavirus besser erkennen und dafür sorgen, dass bei einer Lockerung für das öffentliche Leben die Ausbreitung des Coronavirus nicht wieder stark ansteigt. Die App soll noch im Juni veröffentlicht werden. Wird ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet und dieser Status in der App erfasst, sollen die anderen Anwender darüber informiert werden, dass sie sich in der Vergangenheit in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben.

Auf dem Bildschirm eines Apple iPhones SE ist der vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung herausgegebene Startschirm einer Corona Warn-App abgebildet. Die Entwickler der Corona-Warn-App des Bundes haben den kompletten Programmcode der mit Spannung erwarteten Anwendung offengelegt.
Auf dem Bildschirm eines Apple iPhones SE ist der vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung herausgegebene Startschirm einer Corona Warn-App abgebildet. Die Entwickler der Corona-Warn-App des Bundes haben den kompletten Programmcode der mit Spannung erwarteten Anwendung offengelegt.  © Stefan Jaitner/dpa

Update, 5. Juni, 18.21 Uhr: 43 Corona-Fälle bei Paketzusteller DPD in Duisburg bestätigt

Der Paketzusteller DPD hat nach vorsorglichen Reihentests in einem Sortierzentrum bei 43 Mitarbeitern Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Insgesamt waren rund 400 Mitarbeiter des Standorts Duisburg getestet worden, wie ein Sprecher von DPD am Freitag erklärte. Alle Infizierten stehen demnach unter häuslicher Quarantäne. Insgesamt arbeiten rund 1000 Menschen für den Standort in der Ruhrgebietsstadt. Mithilfe weiterer Tests solle die Entwicklung im Betrieb in Duisburg beobachtet werden. Laut Mitteilung läuft die Arbeit im Zentrum planmäßig weiter.

Ein DPD-Pakettransporter verlässt das Paketsortierzentrum von DPD. Der Zusteller hat rund 400 Beschäftigte seiner Duisburger Niederlassung vorsorglich auf das Coronavirus testen lassen.
Ein DPD-Pakettransporter verlässt das Paketsortierzentrum von DPD. Der Zusteller hat rund 400 Beschäftigte seiner Duisburger Niederlassung vorsorglich auf das Coronavirus testen lassen.  © Roland Weihrauch/dpa

Update, 5. Juni, 18.18 Uhr: Tausende Menschen bei Protestkundgebung in Malis Hauptstadt

Ungeachtet der aktuellen Corona-Krise haben am Freitag mehrere tausend Menschen in Malis Hauptstadt Bamako für eine Absetzung von Präsident Ibrahim Boubacar Keïta protestiert. Zu der Kundgebung aufgerufen hatte eine politisch-religiöse Gruppierung um den einflussreichen Imam Mahmoud Dicko. Sie hält IBK - wie der Präsident im Lande nur kurz genannt wird - Führungsschwäche vor.

In Mali - sowie anderen Ländern der Sahelzone - sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen. In dem Land sind im Prinzip auch deutsche Soldaten als Teil der UN-Stabilisierungsmission Minusma sowie der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali im Einsatz, wegen der Pandemie ruht EUTM Mali aber praktisch.

Titelfoto: dpa/Thomas Faehnrich/Getty/Pool

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