Coronavirus: Umstrittene Medikamenten-Tests werden wieder aufgenommen

Deutschland/Welt - Die Lage rund um das Coronavirus in Deutschland hat sich in den zurückliegenden Wochen zunächst beruhigt. Das ist laut der Bundesregierung und dem RKI zwar erfreulich, jedoch noch kein Grund zur Entwarnung.

Kaum eine Spur von Corona: Am Warnemünder Ostseestrand verbringen viele Deutsche ihren Sommer-Anfang.
Kaum eine Spur von Corona: Am Warnemünder Ostseestrand verbringen viele Deutsche ihren Sommer-Anfang.  © dpa/Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild

Deutschland kann, mit einer Schutzmaske über Mund und Nase, größtenteils aufatmen und sich an die "Neue Normalität" gewöhnen.

Unter Auflagen (Abstand halten und Gesichtsmaske tragen) können alle Geschäfte wieder öffnen. Auch jeder Schüler und jedes Vorschulkind soll vor dem Sommer noch mindestens einmal in die Schule oder Kita gehen.

Restaurants, Cafés, Hotels und Ferienwohnungen dürfen ebenfalls unter teils erheblichen Einschränkungen wieder öffnen. Jedes Bundesland legt hierfür eigene Regeln fest. Selbst Freizeitparks und Freibäder dürfen unter strengen Voraussetzungen vielerorts wieder öffnen.

Mittlerweile gibt es 184.472 bestätigte Infektionen in Deutschland. Außerdem 8635 Todesfälle und 167.909 Genesene (Stand 4. Juni, 22.20 Uhr).

Die USA haben weiterhin weltweit die meisten Fälle - über 1,86 Millionen. 107.765 Menschen sind bereits gestorben (Stand 4. Juni, 22.20 Uhr).

Weltweit gibt es über 6,58 Millionen bestätigte Fälle und mehr als 388.100 Todesfälle (Stand 4. Juni, 22.20 Uhr).

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Update, 4. Juni, 22.30 Uhr: Tests mit Hydroxychloroquin gegen Covid-19 dürfen weiter gehen

Mehrere ausgesetzte Tests mit dem Malaria-Medikament Hydroxychloroquin bei Covid-19-Erkrankten können wieder aufgenommen werden. Experten hätten sämtliche Daten erneut überprüft und seien zu dem Schluss gekommen, dass nichts gegen eine Fortsetzung der Tests spreche, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Mittwoch in Genf.

Das Mittel war Bestandteil einer von der WHO koordinierten Forschungsreihe mit mehr als 3500 Patienten in 35 Ländern. Dabei wird untersucht, ob verschiedene schon vorhandene Medikamente etwa gegen Malaria, HIV, Ebola und Multiple Sklerose einen Effekt gegen Covid-19 haben. 

Nach einem Bericht in der Fachzeitschrift "The Lancet", dass Hydroxychloroquin womöglich die Todesrate erhöhen könnte, waren die Versuche Ende Mai vorübergehend ausgesetzt worden. Das sei eine Vorsichtsmaßnahme gewesen, die nach Urteil der Experten nicht mehr nötig sei, sagte Tedros. Soumya Swaminathan, Chefwissenschaftlerin der WHO, betonte aber: "Es gibt bislang keine Beweise, dass irgendein Medikament die Mortalität reduziert."

Das Journal "The Lancet" hat am Donnerstagabend seine Studie zu Hydroxychloroquin und Chloroquin schließlich zurückgezogen. Drei der vier Autoren hatten berichtet, dass sie Zweifel an ihren Daten nicht ausräumen konnten. Zuvor hatte unter anderem ein Artikel im Fachjournal "Nature" sich Ende Mai kritisch über die Studie in "The Lancet" geäußert und dazu, dass daraufhin viele Studien zu Hydroxychloroquin ausgesetzt worden waren.

US-Präsident Donald Trump hatte Hydroxychloroquin wiederholt als Wundermittel gepriesen. Zuletzt sorgte er für Aufregung mit der Aussage, er nehme das Medikament prophylaktisch ein, um sich vor dem Virus zu schützen. 

Eine Packung Hydroxychloroquin-Tabletten. (Symbolbild)
Eine Packung Hydroxychloroquin-Tabletten. (Symbolbild)  © dpa/David J. Phillip/AP

Update, 4. Juni, 22.20 Uhr: Heftiger Absturz: Lufthansa fliegt aus dem Dax

Als hätte die Lufthansa nicht schon genug Probleme - nun verliert das Dax-Gründungsmitglied auch noch seinen Platz in der ersten deutschen Börsenliga. Vom 22. Juni an wird die Fluggesellschaft im MDax der mittelgroßen Werte gelistet. Das gab die Deutsche Börse am Donnerstagabend bei der turnusgemäßen Überprüfung ihrer Aktienindizes bekannt. 

Ersetzt wird die Lufthansa im Deutschen Aktienindex durch den Berliner Immobilienkonzern Deutsche Wohnen.

Maßgeblich für die Zugehörigkeit zum Kreis der 30 Dax-Konzerne sind Börsenumsatz (Handelsvolumen) und Börsenwert (Marktkapitalisierung) eines Unternehmens. Der Kurs der Lufthansa-Aktie war im Sog der Corona-Krise eingebrochen. Darum muss die Fluggesellschaft nun nach fast genau 32 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit ihren Platz im Dax räumen.

Anleger verärgert: Diverse Lufthansa-Maschine stehen nebeneinander am Terminal.
Anleger verärgert: Diverse Lufthansa-Maschine stehen nebeneinander am Terminal.  © dpa/Peter Kneffel

Update, 4. Juni, 21.30 Uhr: NBA nimmt große Hürde für Rückehrplan mit 22 Teams

In der NBA läuft alles auf eine Fortsetzung der Saison mit 22 Teams hinaus. Die Besitzer der 30 Mannschaften stimmten für den von der stärksten Basketball-Liga der Welt ausgearbeiteten Plan. Das teilte die NBA am heutigen Donnerstag mit. Zustimmen muss nun noch die Spielergewerkschaft, erwartet wird diese Entscheidung am Freitag.

Nach Informationen von ESPN stimmten 29 Besitzer für den Plan, mit den jeweils besten acht Teams der Eastern und Western Conference die wegen der Corona-Krise unterbrochene Saison fortzusetzen. Dazu kommen den Angaben zufolge New Orleans, Portland, San Antonio, Sacramento, Phoenix und Washington - alles Mannschaften, die normalerweise noch die Playoff-Ränge in Reichweite gehabt hätten. Damit haben alle deutschen NBA-Profis noch Chancen auf die Playoffs.

Vorbehaltlich einer erwarteten Einigung mit dem Disney-Konzern würden alle Teams am 7. Juli auf das Gelände von Disney World in Orlando ziehen und dort in einer großen Quarantäne leben und die Saison beenden. Fortgesetzt werden soll die Saison am 31. Juli, der Meister soll spätestens am 12. Oktober feststehen.

Maxi Kleber (2.v.r) von den Dallas Mavericks gegen Trevor Ariza (l) und Harry Giles III (2.v.l) von den Sacramento Kings. Auch Kleber soll bald wieder spielen können.
Maxi Kleber (2.v.r) von den Dallas Mavericks gegen Trevor Ariza (l) und Harry Giles III (2.v.l) von den Sacramento Kings. Auch Kleber soll bald wieder spielen können.  © dpa/Randall Benton/AP

Update, 4. Juni, 21.03 Uhr: Abbruch der Bremer Fußball-Saison

Der Bremer Fußball-Verband (BFV) hat auf einem außerordentlichen Verbandstag den Abbruch der Saison 2019/20 beschlossen. In sämtlichen Spielklassen des BFV mit Ausnahme der Landespokalwettbewerbe der Herren, Frauen und A-Junioren wird die Spielzeit wegen der Corona-Krise abgebrochen, wie der Verband am Mittwochabend nach der virtuellen Versammlung mitteilte. 

Die Saison wird nach einer Quotenregelung gewertet, sportliche Absteiger gibt es nicht. Bei den Spielen der Junioren und Juniorinnen wird die Abschlusstabelle der Winterrunde 2019 als Abschlusstabelle der Saison 2019/2020 gewertet.

Beim Lotto-Pokal der Herren soll der BFV-Beirat in Absprache mit den Behörden und den betroffenen Vereinen eine Regelung zur Durchführung der noch ausstehenden Spiele treffen. Sollte eine Durchführung aus Infektionsschutzgründen unmöglich sein, beschließt der BFV-Beirat über die Beendigung des Wettbewerbs und darüber, welche Vereine in der neuen Saison am DFB-Pokal teilnehmen. Aktuell stehen noch die beiden Halbfinals aus, die eigentlich am 28. März hatten stattfinden sollen, wegen der Coronavirus-Pandemie aber auf unbestimmte Zeit verlegt wurden.

Update, 4. Juni, 20.30 Uhr: ZDF-Fernsehteam in Berlin bedrängt und bedroht

Ein Team des ZDF ist nach Angaben des Senders am Rande eines Prozesses in Berlin bedrängt worden. Die Kollegen seien bei Dreharbeiten bedroht und angepöbelt worden, teilte ZDF am Donnerstag der dpa mit. Das Team bestand demnach aus einem Journalisten und einem Kameramann. Dieser wurde den Angaben zufolge auch gestoßen, verletzt wurde laut ZDF aber niemand. 

Die Täter sollen laut "taz" aus der rechten Szene stammen. Die Zeitung hatte zuvor über den Vorfall berichtet. Die Polizei erklärte am Abend auf Anfrage, ihr lägen bisher keine Informationen zu dem Zwischenfall vor. Ein Gerichtssprecher sagte, dass es vor dem Gerichtsgebäude zu "Unruhe" gekommen sei. Wachtmeister hätten vorsorglich die Polizei gerufen. Im Gerichtsgebäude selbst sei es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Zuschauern und Journalisten gekommen. Bei dem Zivilverfahren ging es nach Angaben des Gerichts um einen Widerspruch gegen eine einstweilige Verfügung.

In den vergangenen Wochen hat es wiederholt Angriffe auf Journalisten bei ihrer Arbeit gegeben. Bereits am 1. Mai war ein ZDF-Kamerateam in Berlin attackiert worden. In Dortmund wurde ein WDR-Team bei einer Demonstration gegen Corona-Einschränkungen angegriffen, in Berlin ein Kamerateam des ARD-Hauptstadtstudios.

Die Ausrüstung eines Kamerateams liegt nach einem Übergriff am 1. Mai zwischen Alexanderplatz und Hackescher Markt auf dem Boden.
Die Ausrüstung eines Kamerateams liegt nach einem Übergriff am 1. Mai zwischen Alexanderplatz und Hackescher Markt auf dem Boden.  © dpa/Christoph Soeder

Update, 4. Juni, 19.53 Uhr: Mehrwertsteuer-Absenkung wird nicht verlängert

Die in der Regierungskoalition verabredete Absenkung der Mehrwertsteuer bleibt nach den Worten von Finanzminister Olaf Scholz auf sechs Monate befristet. Eine Verlängerung sei nicht geplant. "Wir haben uns alle in die Hand versprochen, dass wir das nicht tun werden", sagte der SPD-Politiker dem "Handelsblatt". "Da war auch der bayerische Ministerpräsident dabei. Ich halte ihn für einen Mann, der sich an sein Wort hält." 

Söder hatte zuvor gesagt, die Absenkung könne notfalls auch über das Jahresende hinaus verlängert werden. Dazu sagte Scholz, die Senkung der Mehrwertsteuer sei gerade deshalb effektiv, weil sie befristet ist. "Sonst hat das keinen ökonomischen Effekt."

In der zweiten Jahreshälfte soll der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf 16 Prozent, der ermäßigte Satz von 7 Prozent auf 5 Prozent gesenkt werden - dieser gilt für Waren des täglichen Bedarfs, etwa für Lebensmittel. Scholz geht nach eigenen Worten davon aus, dass die Absenkung bei den Verbrauchern ankommt. "Ich kann das den Unternehmen auch nur dringend raten, denn sie stehen unter kritischer Beobachtung der Öffentlichkeit."

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt.  © dpa/John Macdougall/AFP/POOL

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich gegen eine Verlängerung der geplanten Mehrwertsteuersenkung ausgesprochen, die von Juli bis Dezember befristet ist. 

Die Einnahmeausfälle bei einer längeren Laufzeit "könnten wir uns gar nicht leisten", sagte Merkel am Donnerstagabend in der ARD-Sendung "Farbe bekennen". 

Im Übrigen habe ein Konjunkturprogramm grundsätzlich eine begrenzte Laufzeit.

Update, 4. Juni, 19.49 Uhr: Merkel: Mache in diesem Jahr Urlaub in Deutschland

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will ihren Sommerurlaub wegen der Corona-Krise in diesem Jahr in Deutschland verbringen. Auf die Frage, welches Ziel sie für ihren Sommerurlaub habe, sagte Merkel am Donnerstag in der ZDF-Sendung "Was nun, Frau Merkel": "Deutschland." Konkreter äußerte sich die Kanzlerin nicht. In den vergangenen Jahren gehörten die Insel Ischia im Golf von Neapel oder die Südtiroler Berge zu Merkels beliebten Reisezielen.

Für sie persönlich heiße das Leben mit Corona, "mit sehr vielen Einschränkungen" zu leben, sagte die Kanzlerin. Sie könne viel weniger Menschen persönlich treffen "und ich erlebe das Erlebnis von Videokonferenzen, wie viele andere glaube ich auch".

Zugleich dämpfte Merkel erneut Erwartungen an die baldige Entwicklung eines Corona-Impfstoffes. Sie hoffe, dass es diesen bald geben werde. "Aber uns sagen alle Experten, unter einem Jahr bis 18 Monaten ist nichts zu machen." Die Tests und Erprobungen dürften am Schluss auch nicht so verkürzt werden, "dass dann wieder neue Schäden entstehen".

Merkel wies den Vorwurf zurück, dass der Rat der Virologen in ihrer Corona-Politik eine zu große Rolle gespielt habe. "Ich bin dankbar, dass Deutschland so tolle Forscher hat, die wir fragen konnten." Wie immer in der Wissenschaft gebe es unterschiedliche Meinungen und jeden Tag neue Entdeckungen. "Deshalb habe ich gerne den Rat der Wissenschaftler. Aber die politische Entscheidung, die fällen wir. Und das kann man nicht vermischen."

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sitzt im ARD-Hauptstadtstudio und wartet auf den Beginn eines Interviews.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sitzt im ARD-Hauptstadtstudio und wartet auf den Beginn eines Interviews.  © dpa/John Macdougall/AFP/POOL

Update, 4. Juni, 19.47 Uhr: Gericht lehnt Eilantrag von Videokabinen-Betreiber ab

Das Frankfurter Verwaltungsgericht hat den Eilantrag eines Ladenbesitzers aus dem Bahnhofsviertel gegen die coronabedingte Schließung seiner Videokabinen abgelehnt. In dem Beschluss vom Donnerstag heißt es, bei Kontrollen sei wiederholt festgestellt worden, dass die Kabinen auch als "Ort der Prostitution" genutzt wurden. 

Für die Einordnung als Prostitutionsstätte komme es nicht auf die Bezeichnung an, sondern vielmehr auf die "erkennbare Ausrichtung des Geschäftsmodells auf entgeltliche sexuelle Kontakte und das Schaffen von Gelegenheiten", entschied das Gericht. 

Der Ladenbesitzer hatte seinen Eilantrag damit begründet, dass es sich bei den Videokabinen nicht um eine Prostitutionsstätte oder eine ähnliche Einrichtung handele und alle Hygienevorschriften eingehalten würden. Das wertete das Gericht nun anders und gab der Stadt Frankfurt Recht. 

Diese hatte die Videokabinen Anfang Mai unter Hinweis auf die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie versiegelt, in denen unter anderem die Schließung von Prostitutionsstätten angeordnet wurde. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Von drastischen Maßnahmen ist auch das Frankfurter Rotlichtviertel betroffen. Seit dem 19. März sind wegen der Coronakrise auch die Etablissements geschlossen.
Von drastischen Maßnahmen ist auch das Frankfurter Rotlichtviertel betroffen. Seit dem 19. März sind wegen der Coronakrise auch die Etablissements geschlossen.  © DPA/Arne Dedert

Update, 4. Juni, 19.43 Uhr: Peru will Produktion von Sauerstoff erhöhen

Angesichts des hohen Bedarfs an Sauerstoff zur Beatmung von Covid-19-Patienten will die peruanische Regierung die Produktion des Gases erhöhen. "Wir betrachten Sauerstoff als ein Element nationalen Interesses", sagte Verteidigungsminister Walter Martos am Donnerstag. Die Regierung prüfe nun, wie die Herstellung von Sauerstoff für medizinische Zwecke erhöht werden könne. 

Zudem würden Gelder für den Import von Sauerstoff bereitgestellt. Zuletzt hatte die deutsche Bundesregierung Peru 30 Beatmungsgeräte zur Behandlung schwerer Covid-19-Fälle gespendet. Knapp 1000 Patienten werden derzeit in peruanischen Krankenhäusern künstlich beatmet.

In Peru haben sich bislang 178.914 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Damit ist es in Südamerika das am zweitstärksten betroffene Land nach Brasilien. 4894 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Zwar gelten in dem Andenstaat bereits seit Mitte März recht strenge Ausgangsbeschränkungen. 

Weil allerdings der Großteil der Peruaner im informellen Sektor beschäftigt ist und es kaum soziale Absicherung gibt, konnten sich viele Menschen aus wirtschaftlichen Gründen nicht an die Regeln halten und gingen trotzdem zur Arbeit.

Menschen, die Mundschutz tragen, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern, stehen Schlange, um ihre leeren Sauerstoffflaschen in Callao wieder aufzufüllen.
Menschen, die Mundschutz tragen, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern, stehen Schlange, um ihre leeren Sauerstoffflaschen in Callao wieder aufzufüllen.  © dpa/Martin Mejia/AP

Update, 4. Juni, 19.40 Uhr: Alle Berliner Corona-Ampeln wieder auf Grün

Das Berliner Corona-Warnsystem zeigt seit Donnerstag wieder drei grüne Ampeln. Der sogenannte Reproduktionswert sank auf 0,85, wie die Gesundheitsverwaltung des Senats mitteilte. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. 

Sie hatte zuletzt mehrere Tage über dem kritischen Wert gelegen und damit ein rotes Ampelsignal ausgelöst. Unverändert im grünen Bereich sind die Faktoren Neuinfektionen und belegte Intensivbetten.

Bis Donnerstag waren in Berlin 6945 bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus gemeldet, 45 mehr als am Vortag. Die meisten Betroffenen sind wieder genesen. 200 Patienten sind gestorben.

Titelfoto: dpa/Center for Disease Control/Planet Pix via ZUMA Wire, dpa/David J. Phillip/AP

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