Coronavirus: Mehr als 500 Tote innerhalb eines Tages in Frankreich

Deutschland/Welt - Das Coronavirus wird Deutschland wohl noch Monate in Atem halten. Abstand halten und Maske tragen dürften noch die geringeren Hürden bleiben. Denn fast im gesamten November heißt es nun wieder: Lockdown!

Bundesweit gilt in den Einkaufszentren: Bitte Maske tragen und Abstand halten!
Bundesweit gilt in den Einkaufszentren: Bitte Maske tragen und Abstand halten!  © Christoph Soeder/dpa

In Deutschland wurden mittlerweile 936.077 Infektionen bestätigt. 14.178 Corona-Patienten starben hierzulande an der Infektion oder den Folgen, während 606.327 als genesen gelten (Stand 23. November, 14 Uhr).

Die USA haben weltweit die meisten Fälle registriert: Über 12,24 Millionen Infizierte und 256.798 Tote wurden bereits erfasst (Stand 23. November, 14 Uhr).

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 58,76 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 1.390.003 Todesfälle (Stand 23. November, 14 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 23. November, 22.25 Uhr: Spaniens König Felipe VI. nach Corona-Kontakt in Quarantäne

Spaniens König Felipe VI. hat sich nach einem Corona-Kontakt in eine zehntägige Quarantäne begeben. Das habe der Königspalast am Montagabend mitgeteilt, berichteten spanische Meiden übereinstimmend.

Der König habe erfahren, dass eine Person, mit der er am Sonntag engeren Kontakt hatte, positiv auf das Coronavirus getestet worden sei, habe das Königshaus weiter mitgeteilt. Felipe habe für die Zeit der Quarantäne alle Termine abgesagt. Über den Zustand des Staatsoberhauptes wurde zunächst nichts bekannt.

Seine Frau, Königin Letizia, sowie seine beiden Töchter, Prinzessin Leonor und die Infantin Sofía, könnten jedoch weiter ihren normalen Tätigkeiten nachgehen, hieß es. Letizia war bereits im März während der ersten Corona-Welle in Quarantäne, ebenso wie Leonor, die Thronfolgerin, nachdem es in ihrer Schulklasse einen Corona-Fall gegeben hatte.

Felipe VI. (52), König von Spanien.
Felipe VI. (52), König von Spanien.  © Óscar Cañas/Europa Press/dpa

Update, 23. November, 22.08 Uhr: Premier League begrüßt angekündigte Teil-Rückkehr von Fußball-Fans

Die Clubs der Premier League freuen sich über die in Aussicht gestellte Teil-Rückkehr der Fans in die Fußball-Stadien. Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Montag angekündigt, dass vom 2. Dezember bis zu 4000 Zuschauer wieder zu Sportveranstaltungen zugelassen werden können.

"Die Fans wurden bei Premier-League-Spielen sehr vermisst, und deshalb begrüßen wir die heutige Ankündigung des Premierministers bezüglich der Rückkehr der Fans zum ersten Mal seit März, wenn auch in geringer Anzahl", schrieb der Ligaverband auf seiner Homepage.

Nach einer Unterbrechung der Meisterschaftsspiele wegen der Corona-Pandemie Anfang März hatte die Premier League seit ihrem Wiederbeginn am 19. Juni nur noch Geisterspiele ausgetragen.

Update, 23. November, 21.27 Uhr: Frankreich meldet weniger als 5000 Neuinfektionen pro Tag

Erstmals seit Wochen haben die Gesundheitsbehörden Frankreichs weniger als 5000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Es seien rund 4450 Neuinfektionen registriert worden, teilten die Behörden am Montagabend mit.

Zu Beginn der Woche sind die Zahlen in der Vergangenheit zwar immer niedriger gewesen. Dennoch ist das der niedrigste Wert seit Ende September. Auch die Quote positiver Tests geht in dem Land mit rund 67 Millionen Einwohnern weiter zurück und liegt bei gut 13 Prozent.

Gleichzeitig wurden 500 Corona-Tote innerhalb eines Tages in den Krankenhäusern gemeldet - ein vergleichsweise hoher Wert. Die Corona-Lage verbessert sich allerdings seit einiger Zeit in Frankreich - die Behörden gehen davon aus, dass der Höhepunkt der zweiten Welle überschritten ist.

Ein mit COVID-19 infizierter Patient aus der Region Lyon, wo die Kliniken eine hohe Auslastung haben, wird ins Krankenhaus Hautepierre in Straßburg gebracht.
Ein mit COVID-19 infizierter Patient aus der Region Lyon, wo die Kliniken eine hohe Auslastung haben, wird ins Krankenhaus Hautepierre in Straßburg gebracht.  © Jean-Francois Badias/AP/dpa

Update, 23. November, 21.20 Uhr: Britische Prinzessin Michael of Kent erholt sich von Covid-19

Nach dem Auftreten schwerer Covid-19-Symptome hat die britische Prinzessin Michael of Kent mittlerweile wohl die schlimmste Phase ihrer Erkrankung überstanden. Sie sei "auf dem Weg der Besserung", sagte ihr Sprecher Simon Astaire am Montag der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge. "Sie ist vor drei Wochen erkrankt, aber sie ist nun aus dem Schlimmsten heraus."

Die 75-Jährige ist bereits seit Wochen im Kensington-Palast in Quarantäne. Auch ihr Mann Michael, ein Cousin der Queen, hatte sich in Isolation begeben, allerdings keine Symptome gezeigt. Die Prinzessin, die den Vornamen ihres Mannes im Titel trägt, litt hingegen unter hohem Fieber und Erschöpfungssyndromen.

Prinz und Prinzessin Michael von Kent. Die Prinzessin wurde 1945 als Marie Christine von Reibnitz in Karlsbad (tschechisch: Karlovy Vary) geboren.
Prinz und Prinzessin Michael von Kent. Die Prinzessin wurde 1945 als Marie Christine von Reibnitz in Karlsbad (tschechisch: Karlovy Vary) geboren.  © picture alliance / dpa

Update, 23. November, 20.33 Uhr: Bedeutender Wallfahrtsort in Mexiko bleibt wegen Corona geschlossen

Millionen Menschen pilgern jedes Jahr im Dezember zur Basilika der Jungfrau von Guadalupe in Mexiko-Stadt - in diesem Jahr bleibt die Kirche wegen der Corona-Pandemie geschlossen.

Sie werde vom 10. bis 13. Dezember geschlossen, um zum Wohl des gesamten mexikanischen Volkes eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, hieß es am Montag in einer gemeinsamen Mitteilung der katholischen Kirche und der Regierung der mexikanischen Hauptstadt. Die Entscheidung sei notwendig, auch wenn in einem der schwierigsten Jahre der mexikanischen Geschichte viele Menschen vermutlich das Bedürfnis hätten, bei der Jungfrau Trost zu suchen.

Die jährliche Wallfahrt zur Basilika gilt als eine der größten weltweit. Im vergangenen Jahr wurden mehr als zehn Millionen Pilger gezählt. Der Legende nach erschien die Mutter Jesu zwischen dem 9. und 12. Dezember 1531 fünfmal einem Ureinwohner namens Juan Diego, den Papst Johannes Paul II im Jahr 2002 heilig sprach. Sie beauftragte ihn demnach mit dem Bau einer Kapelle nahe Mexiko-Stadt. Heute gilt die dunkelhäutige Jungfrau von Guadalupe als Schutzpatronin Mexikos.

Update, 23. November, 19.57 Uhr: CDU-Politiker fordert Impfung vor Großveranstaltungen

Der CDU-Gesundheitspolitiker und Europaabgeordnete Peter Liese hat sich für eine Corona-Schutzimpfung als Voraussetzung für Besuche von Großveranstaltungen ausgesprochen.

Die Veranstalter sollten nur Besucher mit Impfausweis einlassen, sobald im kommenden Jahr jeder die Möglichkeit habe, sich impfen zu lassen, sagte Liese laut "Westfalenpost". Liese sprach sich zudem aktuell für weitere Maßnahmen aus, um die Zahl der Neuinfektionen zu senken. So sollten Schüler über 14 Jahre in geteilten Klassen unterrichtet werden.

Peter Liese (55, CDU) fordert Impfungen vor Großveranstaltungen.
Peter Liese (55, CDU) fordert Impfungen vor Großveranstaltungen.  © Henning Kaiser/dpa

Update, 23. November, 19.43 Uhr: Estland beschließt Maskenpflicht und weitere Corona-Einschränkungen

Angesichts weiter steigender Corona-Neuinfektionen verhängt Estland weitere Einschränkungen für die Bevölkerung. Die Regierung in Tallinn änderte am Montag die bisherige Empfehlung, in der Öffentlichkeit Schutzmasken zu tragen, in eine verbindliche Anordnung um. Die Maskenpflicht tritt zum 24. November in Kraft.

Zugleich muss in allen öffentlichen Innenräumen die sogenannte 2+2-Regel in dem baltischen EU-Land befolgt werden. Danach dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen sein und sie müssen einen Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen Personen einhalten. Zudem setzte die Regierung die Teilnehmergrenze für Veranstaltungen im Freien auf 500 Personen herab, im Innenbereich auf 250. In Innenräumen mit festen Sitzplätzen dürfen bis zu 400 Personen teilnehmen. Strengere Regeln gelten für die Hauptstadt Tallinn und die umliegende Region.

Update, 23. November, 19.36 Uhr: Italien registriert insgesamt mehr als 50.000 Corona-Tote

In Italien hat die Zahl der Corona-Toten die Schwelle von 50.000 überschritten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Montag verzeichneten die Behörden binnen 24 Stunden 630 Tote mit Sars-CoV-2.

Demnach starben bislang knapp 50.500 Menschen mit dem Virus. Zugleich sank die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages auf rund 23.000. Da am Wochenende weniger Testkapazitäten zur Verfügung stehen, fällt dieser Wert am Montag oft geringer aus.

Ein medizinischer Mitarbeiter trägt einen Schutzanzug und geht neben einem Krankenwagen vorbei am Eingang des ambulantem Bereich des "Agostino Gemelli" Krankenhauses in Rom.
Ein medizinischer Mitarbeiter trägt einen Schutzanzug und geht neben einem Krankenwagen vorbei am Eingang des ambulantem Bereich des "Agostino Gemelli" Krankenhauses in Rom.  © Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Update, 23. November, 19.34 Uhr: Autovermieter Sixt traut sich wieder Prognose zu

Der Autovermieter Sixt traut sich wieder eine Prognose zu. Sixt erwarte für das Geschäftsjahr 2020 einen operativen Konzernumsatz von 1,5 Milliarden Euro, teilte der SDax-Konzern am frühen Montagabend mit. Das Management rechnet zudem vor Steuern mit einem Verlust von 70 bis 95 Millionen Euro. Die Aktie zeigte sich nachbörslich wenig bewegt.

Die Corona-Krise hat das Geschäft von Sixt hart getroffen. 2019 lag der Umsatz noch bei 2,5 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Steuern lag bei 308 Millionen Euro. Im August hatte Sixt die Prognose für 2020 zurückgezogen.

Update, 23. November, 19.19 Uhr: England kehrt nach Teil-Lockdown zu Corona-Warnstufen-System zurück

England kehrt nach einem vierwöchigen Teil-Lockdown Anfang Dezember wieder zu einem Warnstufen-System mit regionalen Corona-Beschränkungen zurück.

"Wir werden zu einem regionalen Ansatz mit verschiedenen Stufen zurückkehren - und dort die strengsten Maßnahmen einführen, wo Covid am präsentesten ist", sagte der britische Premier Boris Johnson am Montag in einer virtuellen Ansprache an das Londoner Parlament. Dabei sollen die Maßnahmen gegenüber den vor dem Teil-Lockdown geltenden Stufen verschärft werden.

Welche Regionen in welche der drei Risikostufen - mittel, hoch oder sehr hoch - eingruppiert würden, soll im Laufe der Woche bekanntgegeben werden. Außerdem sollen über Weihnachten für wenige Tage auch Treffen mit den Angehörigen mehrerer Haushalte erlaubt sein.

Titelfoto: Jean-Francois Badias/AP/dpa

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