Coronavirus: Neue Coronavirus-Arten aufgetaucht!

Deutschland/Welt - Das Coronavirus wird Deutschland wohl noch lange Zeit beschäftigen. Abstand halten und Maske tragen dürfte deshalb noch für eine ganze Weile an der Tagesordnung stehen. Örtlich kommt es derzeit auch wieder zu schärferen Maßnahmen zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung.

Eine Frau, die einen Mund-Nasen-Schutz trägt, geht auf der Frankfurter Einkaufsmeile Zeil an einem Aufkleber an einer Schaufensterscheibe mit der Aufschrift "Bitte beachten Sie die Maskenpflicht" vorbei.
Eine Frau, die einen Mund-Nasen-Schutz trägt, geht auf der Frankfurter Einkaufsmeile Zeil an einem Aufkleber an einer Schaufensterscheibe mit der Aufschrift "Bitte beachten Sie die Maskenpflicht" vorbei.  © Arne Dedert/dpa

In Deutschland wurden mittlerweile 397.922 Infektionen bestätigt. 9913 Corona-Patienten starben hierzulande an der Infektion oder den Folgen, während knapp 304.677 als genesen gelten (Stand 22. Oktober, 13.30 Uhr).

Die USA haben weltweit die meisten Fälle registriert: Über 8,33 Millionen Infizierte und 222.220 Tote wurden bereits erfasst (Stand 22. Oktober, 13.30 Uhr).

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 41,29 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 1.132.321 Todesfälle (Stand 22. Oktober, 13.30 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 22. Oktober, 16.13 Uhr: Erstmals mehr als 9000 Neu-Infektionen in Niederlanden

In den Niederlanden ist die Zahl der binnen 24 Stunden gemeldeten Corona-Neuinfektionen erstmals auf mehr als 9000 gestiegen. 9283 Fälle seien in diesem Zeitraum registriert worden, 526 mehr als am Vortag, teilte das Institut für Gesundheit und Umwelt RIVM am Donnerstag mit. 

Die Niederlande gehören zu den am stärksten von der zweiten Welle der Pandemie getroffenen Ländern Europas. Zum Vergleich: In Deutschland mit fast fünfmal so vielen Einwohnern waren zuletzt rund 11.300 Neu-Infektionen in 24 Stunden gemeldet worden.

Auch die Zahl der Patienten in Krankenhäusern und auf den Intensivstationen steigt in den Niederlanden schnell. Inzwischen ist fast jedes zweite Intensivbett mit einem an Covid-19 erkrankten Patienten belegt. 

Am Freitag sollen erste Patienten in deutsche Kliniken verlegt werden. Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hatten bereits Hilfe zugesagt.

Vor einer Woche war in den Niederlanden ein Teil-Lockdown verhängt worden. Unter anderem mussten alle Gaststätten schließen, Bürger dürfen nur noch drei Gäste am Tag empfangen und sollen öffentliche Verkehrsmittel nur in dringenden Fällen nutzen.

Mark Rutte (53), Premierminister der Niederlande, dürften die neuesten Entwicklungen beunruhigen.
Mark Rutte (53), Premierminister der Niederlande, dürften die neuesten Entwicklungen beunruhigen.  © Stephanie Lecocq/EPA Pool/AP/dpa

Update, 22. Oktober, 16.10 Uhr: Wikipedia und WHO kooperieren bei Infos zu Corona

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Onlinelexikon Wikipedia wollen den Zugang zu verlässlichen Informationen über das Coronavirus und die Krankheit Covid-19 erleichtern. 

Eine entsprechende Kooperation haben die WHO und die Wikimedia Foundation, die gemeinnützige Organisation hinter der Wikipedia, am Donnerstag in Genf vereinbart, wie beide Organisationen mitteilten.

Mit der Zusammenarbeit sollen vertrauenswürdige öffentliche Gesundheitsinformationen unter einer freien Creative-Commons-Lizenz verfügbar gemacht werden. In dieser Zeit hänge die soziale Stabilität zunehmend vom einem gemeinsamen Verständnis der Fakten in der Öffentlichkeit ab.

Das Onlinelexikon Wikipedia will Zugang zu verlässlichen Informationen über das Coronavirus und die Krankheit Covid-19 erleichtern (Symbolbild).
Das Onlinelexikon Wikipedia will Zugang zu verlässlichen Informationen über das Coronavirus und die Krankheit Covid-19 erleichtern (Symbolbild).  © Jens Büttner/ZB/dpa

Künftig sollen Menschen auf der ganzen Welt über die digitale Wikipedia-Bibliothek einen Zugang zu Infografiken, Videos und anderen Informationen der WHO zur öffentlichen Gesundheit haben, erklärte Wikimedia. Die freie Lizenz ermögliche es auch, die Inhalte mit anderen ohne Beschränkungen teilen zu können.

Mit diesen neuen frei lizenzierten Inhalten könnten die mehr als 250.000 ehrenamtlichen Redakteure von Wikipedia Artikel zu Covid-19 und den Coronavirus Sars-CoV-2 erweitern oder neu anlegen. Derzeit gebe es im Wikipedia-Universum bereits mehr als 5200 Artikel über Coronaviren in 175 Sprachen.

Die Inhalte der WHO würden auch durch das riesige Netzwerk freiwilliger Wikipedia-Mitarbeiter weltweit in nationale und regionale Sprachen übersetzt.

Update, 22. Oktober, 15.52 Uhr: CSU fordert freiwillige Kontaktbeschränkungen gegen Corona-Krise

Die CSU hat die Bürger angesichts drastisch steigender Infektionszahlen aufgerufen, sich freiwillig an die Kontaktbeschränkungen im Kampf gegen das Virus zu halten. 

"Wir brauchen dringend freiwillige Kontaktbeschränkungen", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume (45) am Donnerstag. Jeder Bürger sei in dieser Phase der Pandemie dazu aufgerufen, die Zahl seiner persönlichen Kontakte zu minimieren.

Corona sei auch ein Test für die Freiheit des Westens, sagte Blume. Es dürfe nicht sein, dass Deutschland am Ende den Systemwettbewerb verliere und nur autoritäre Staaten wie China im Kampf gegen die Pandemie erfolgreich seien. 

"Ich würde es als Armutszeugnis des Westens sehen, wenn wir es nicht schaffen, mit den Mitteln der Freiheit angemessen auf Corona zu reagieren", um Werte und Wohlstand zu erhalten, sagte der Generalsekretär.

CSU-Generalsekretär Markus Blume (45).
CSU-Generalsekretär Markus Blume (45).  © Matthias Balk/dpa

Er habe kein Verständnis für die ständigen Nörgeleien etwa der FDP oder anderer Oppositionsparteien an den Anti-Corona-Maßnahmen, betonte Blume. Taktgeber in der Krise seien nicht Regierungen oder Parlamente, sondern das Virus. Da sei es nicht hilfreich, wenn man täglich den Kurs oder einzelne Maßnahmen hinterfrage.

Am Ende entscheide entschlossenes Handeln. Der Kurs des Eindämmens müsse nun funktionieren. "Das geht nur mit Vorsicht, Umsicht und Einsicht" und damit, sich an die einfachsten Regeln zu halten.

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen hatte am Donnerstag erstmals den Wert von 10.000 überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Morgen 11.287 Fälle binnen 24 Stunden.

Update, 22. Oktober, 15.32 Uhr: Schweden hebt Corona-Beschränkungen für Ältere auf

Ältere Menschen in Schweden sind nicht mehr aufgefordert, sich zu isolieren. 

Sozialministerin Lena Hallengren sagte am Donnerstag, es gäbe keinen Grund mehr, warum für Ältere schärfere Maßnahmen gelten sollten als für den Rest der Bevölkerung. 

"Heute wissen wir mehr über das Coronavirus und über die Situationen, in denen das Infektionsrisiko am größten ist", so Hallengren. "Deshalb müssen wir alle in Schweden jetzt die gleiche Verantwortung übernehmen, um uns und andere zu schützen."

Personen die älter als 70 Jahre sind, waren bisher aufgefordert, öffentliche Verkehrsmittel und physischen Kontakt zu anderen zu vermeiden. Außerdem sollten sie sich von Geschäften und anderen öffentlichen Orten fernhalten. 

Schwedens Sozialministerin Lena Hallengren.
Schwedens Sozialministerin Lena Hallengren.  © Maxim Thore/Bildbyran via ZUMA Press/dpa

Die Maßnahmen hätten einen großen Effekt gehabt, hieß es von Seiten der Gesundheitsbehörde. Doch ein Bericht habe gezeigt, dass sich die Isolation bei vielen Älteren negativ auf ihre psychische Gesundheit ausgewirkt habe.

Die Zahl der Infektionsfälle hat in Schweden in den vergangenen Wochen stetig zugenommen, ist aber im Verhältnis zur Bevölkerung immer noch niedriger als in anderen Ländern.

Am Donnerstag hatte Schweden insgesamt knapp 109.000 Infektionsfälle und etwa 6000 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert.

Update, 22. Oktober, 15.29 Uhr: Österreich meldet Corona-Tagesrekord - 2435 neue Fälle

Österreich hat den zweiten Tag in Folge einen Rekordwert neu nachgewiesener Corona-Infektionen registriert. 

Am Donnerstag meldeten Innen- und Gesundheitsministerium 2435 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, nachdem am Vortag mit 1958 positiven Tests der bisherige Höchststand erreicht worden war. 

Im Neun-Millionen-Einwohner-Land Österreich gelten mehr als 23.000 Menschen als aktiv erkrankt, von ihnen wurden am Donnerstag 1002 im Krankenhaus behandelt. 161 der Patienten liegen auf der Intensivstation.

Die Zahl neu gemeldeter Fälle binnen sieben Tagen stieg österreichweit auf 134,5 pro 100.000 Einwohner, wie aus Daten der Gesundheitsbehörde Ages am Donnerstag hervorging. Spitzenreiter sind die Bundesländer Salzburg (227,5), Vorarlberg (200,5) und Tirol (177,7) sowie Wien (163,4). 

Deutschland hatte am Donnerstag seine Reisewarnung auf fast ganz Österreich ausgeweitet. Ausnahme bleibt das Bundesland Kärnten, das mit 55,1 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen die wenigsten Neuinfektionen hatte.

Keine guten Nachrichten für Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (34).
Keine guten Nachrichten für Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (34).  © Roland Schlager/APA/dpa

Update, 22. Oktober, 15.14 Uhr: Nachbesserung von Corona-Hilfen: Altmaier will "Unternehmerlohn"

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62, CDU) hat Freiberuflern und Selbstständigen im Zuge geplanter Nachbesserungen von Corona-Hilfen Hoffnung auf einen "Unternehmerlohn" gemacht. 

Dazu müsse in der Koalition aber noch eine Einigung gefunden werden, sagte Altmaier am Donnerstag in Berlin nach einer Videokonferenz mit Wirtschaftsverbänden in Berlin. Altmaier sagte zu, staatliche Hilfen zu verbessern und zu erhöhen. Dabei gehe es auch darum, wie Solo-Selbständigen besser geholfen werden könne.

Wirtschaftsverbände kritisieren seit langem, die bisherigen Hilfen seien nicht passgenau. Andreas Lutz, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Gründer und Selbstständigen Deutschland, sagte, viele Solo-Selbstständige arbeiteten von zuhause. 

Ihnen nütze die bisher in den Überbrückungshilfen vorgesehene Erstattung fixer Betriebskosten nicht viel. Die eigentlichen Kosten seien Lebenshaltungskosten oder die Miete der Wohnung, weil viele von zuhause aus arbeiteten. Die Grundsicherung sei keine Lösung.

Der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands, Guido Zöllick, sagte, das Gastgewerbe kämpfe um sein Überleben. Es gebe wegen Beschränkungen Umsatzeinbrüche in einem historischen Ausmaß. Ohne weitere staatliche Unterstützung würden es viele Betriebe nicht schaffen. 

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62).
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62).  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Auch Zöllick forderte einen angemessenen Unternehmerlohn. Es könne nicht sein, das gestandene Unternehmer auf Grundsicherung angewiesen seien. Jörn Huber, Vorstandschef des FAMAB Kommunikationsverbands, wies auf die dramatische Krise der Veranstaltungsbranche hin. Es brauche schnell ein Sonderprogramm.

Die Politik hatte bereits milliardenschwere Hilfsprogramme beschlossen, um Firmen und Jobs zu schützen. Überbrückungshilfen für besonders belastete Firmen wurden bis Jahresende verlängert, Bund und Länder planen eine weitere Verlängerung.

Für die Überbrückungshilfen hatte der Bund 25 Milliarden Euro eingeplant. Davon sind nach aktuellem Stand laut Wirtschaftsministerium aber erst 1,2 Milliarden Euro bewilligt worden.

Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, kritisierte, die bisherige Bilanz zu den Überbrückungshilfen sei mangelhaft. Ein Hauptgrund dafür sei das komplizierte Antragsverfahren, hier müsse dringend nachgebessert werden.

Update, 22. Oktober, 15.11 Uhr: Litauen erneut mit Rekordwert bei Corona-Neuinfektionen

In Litauen hat die Zahl an Corona-Neuinfektionen am zweiten Tag in Folge einen Rekordwert erreicht. 

In dem baltischen EU-Land wurden am Donnerstag 424 positive Tests innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie die Gesundheitsbehörde in Vilnius mitteilte. Der bisherige Höchstwert lag zuvor bei 311.

Litauen mit seinen knapp drei Millionen Einwohnern verzeichnete insgesamt bislang 8663 bestätigte Infektionen und 125 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus.

Update, 22. Oktober, 15.09 Uhr: Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA weiter auf hohem Niveau

Kurz vor der Wahl in den USA ist die Zahl der Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe in der andauernden Corona-Krise in dem Land leicht gesunken, bleibt aber weiter auf einem hohen Niveau. 

In der Woche bis zum 17. Oktober stellten 787.000 Menschen einen entsprechenden Antrag, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. In der Woche davor waren es 842.000 - die Zahl wurde nachträglich um 56.000 nach unten korrigiert. 

Es ist die vorletzte Veröffentlichung der Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe vor der Präsidenten- und Kongresswahl in den USA am 3. November.

Präsident Trump (74) dürften die neuen Arbeitslosenzahlen kurz vor der Wahl überhaupt nicht passen.
Präsident Trump (74) dürften die neuen Arbeitslosenzahlen kurz vor der Wahl überhaupt nicht passen.  © Nell Redmond/AP/dpa

Die Neuanträge spiegeln die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarktes in der weltgrößten Volkswirtschaft wider. Unmittelbar vor der Corona-Pandemie hatte die Zahl meist bei rund 200.000 pro Woche gelegen.

In der Woche bis 3. September erhielten nach Angaben des Arbeitsministeriums rund 23,2 Millionen Menschen eine Form von Arbeitslosenhilfe. Ein Jahr zuvor waren es in der gleichen Woche nur 1,4 Millionen Menschen gewesen.

Die Corona-Pandemie ist in den USA weiterhin nicht unter Kontrolle. Seit deren Beginn haben sich mehr als 8,3 Millionen der rund 330 Millionen Amerikaner mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Mehr als 220.000 starben nach einer Covid-19-Erkrankung.

Update, 22. Oktober, 15.03 Uhr: Corona-Fälle bei Europacup-Gegner: Füchse-Spiel in Nimes abgesagt

Das zweite Gruppenspiel von Handball-Bundesligist Füchse Berlin in der European League am kommenden Dienstag beim französischen Vertreter USAM Nimes Gard ist abgesagt worden. 

Bei den Franzosen gibt es mehrere Corona-Fälle im Team, wie am Donnerstag bekanntwurde.

Deshalb hat Nimes bei der European Handball Federation (EHF) um eine Verlegung der Partie gebeten. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. 

"Die Absage ist schade, weil wir im Moment gut drauf sind. Aber wir müssen uns den Gegebenheiten immer wieder neu anpassen", sagte Füchse-Manager Bob Hanning.

Am vergangenen Dienstag hatten die Füchse ihr Auftaktspiel in der Gruppenphase gegen IFK Kristianstad aus Schweden deutlich mit 30:23 gewonnen und die Führung in Gruppe B übernommen.

Hängende Köpfe bei den Berliner Füchsen - das Spiel in Nimes fällt aus (Symbolbild).
Hängende Köpfe bei den Berliner Füchsen - das Spiel in Nimes fällt aus (Symbolbild).  © Andreas Gora/dpa

Update, 22. Oktober, 14.56 Uhr: Altmaier fordert Länder in Corona-Krise zu einheitlicher Linie auf

Angesichts der dramatisch steigenden Corona-Neuinfektionen hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62) die Länder zu einer einheitlichen Linie aufgefordert. 

"Wir können uns in dieser angespannten, ja teilweise dramatischen Situation einen Flickenteppich unterschiedlicher und widersprüchlicher Regelungen nicht leisten", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag nach Beratungen mit Wirtschaftsverbänden.

Altmaier sprach von einer Zuspitzung der Pandemie-Lage, die "bedrückt und betroffen macht". Auch im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung müsse dafür gesorgt werden, die schnelle Dynamik der Ausbreitung der Infektionen wieder zu brechen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62).
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62).  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Nach einem Einbruch der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr hoffe die Bundesregierung, dass es im nächsten Jahr ein deutliches Wirtschaftswachstum gebe.

Dies stehe aber unter dem Vorbehalt, dass ein flächendeckender neuer Lockdown verhindert werde könne und die wirtschaftliche Tätigkeit durch die Ausbreitung der Infektionen nicht völlig zum Erliegen komme.

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen ist innerhalb eines Tages in Deutschland erneut stark gestiegen und hat erstmals den Wert von 10.000 überschritten.

Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen 11.287 Fälle binnen 24 Stunden.

Titelfoto: dpa/Center for Disease Control/Planet Pix via ZUMA Wire

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