Coronavirus: Österreich erlaubt Einreise aus Deutschland ohne Quarantäne!

Deutschland/Welt - In Deutschland gilt noch immer die Corona-Notbremse. Weiterhin sollen die Menschen die Zahl ihrer Kontakte möglichst gering halten, was durch das neue Infektionsschutzgesetz unterstützt werden soll. Die aktuellen Entwicklungen zu Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

Shoppen trotz Corona: In vielen Geschäften ist "Click and Meet" möglich.
Shoppen trotz Corona: In vielen Geschäften ist "Click and Meet" möglich.  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Laut Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie rund 3,6 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Etwa 3,3 Millionen der Infizierten sollen wieder genesen sein. 86.190 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus verstorben (Alle Datenstände: 17. Mai, 21.45 Uhr).

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut bundesweit bei 83,1 (Stand 17. Mai, 3.11 Uhr).

Weltweit gibt es rund 163,2 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen mehr als 3,38 Millionen Todesfälle (Stand 17. Mai, 21.45 Uhr).

+++ Ältere Informationen zur Corona-Situation findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Update, 18. Mai 4 Uhr: Corona-Notstand als Bürde: Japans Wirtschaft wieder geschrumpft

Japans Wirtschaft ist in Folge eines erneuten Corona-Notstands erstmals seit drei Quartalen wieder geschrumpft. Wie die Regierung am Dienstag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der vor Deutschland drittgrößten Volkswirtschaft der Welt auf das Jahr hochgerechnet um 5,1 Prozent.

In den vorangegangenen Quartalen hatte Japans Wirtschaft noch kräftig aufgeholt, nachdem die Exportnation im Zuge der Corona-Pandemie in eine schwere Rezession gerutscht war. Bezogen auf das gesamte abgelaufene Fiskaljahr, das am 31. März endete, schrumpfte Japans Wirtschaft im zweiten Jahr in Folge, und zwar um 4,6 Prozent. Das ist der stärkste Einbruch seit Beginn der Erfassung dieser Daten in 1955.

Update, 17. Mai, 23 Uhr: Spahn: Kann alle nur um Geduld beim Impfen bitten

Trotz des angekündigten Endes der Impfpriorisierung am 7. Juni hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn um Geduld gebeten.

"Dass am 7. Juni oder auch in der Woche des 7. Juni alle, die wollen, geimpft werden können, das kann ich ausdrücklich nicht sagen", erklärte der CDU-Politiker am Montagabend in den ARD-"Tagesthemen". "Das heißt nicht, dass wir dann alle binnen weniger Tage impfen können. Ich muss weiterhin auch da um Geduld bitten." Man werde bis in den Sommer hinein brauchen, um alle, die wollen, auch impfen zu können.

Spahn hatte am Montag zusammen mit den Länder-Gesundheitsministern beschlossen, dass die Priorisierung ab dem 7. Juni aufgehoben werden soll. Die seit dem Impfstart vor fünf Monaten eingeführten Vorranglisten nach Alter, Erkrankungen und Beruf sollen dann in Praxen und regionalen Impfzentren wegfallen. Ab 7. Juni sollen auch Betriebs- und Privatärzte regulär mitimpfen.

Update, 17. Mai, 21.45 Uhr: Biden: USA geben weitere 20 Millionen Corona-Impfdosen ab Washington

Die USA wollen bis Ende kommenden Monats weitere 20 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an andere Länder abgeben und im globalen Kampf gegen die Pandemie eine Führungsrolle einnehmen.

"Wir wissen, dass Amerika nie ganz sicher sein wird, bis die Pandemie, die weltweit wütet, unter Kontrolle ist", sagte Biden am Montag im Weißen Haus. Bis Ende Juni würden die USA mindestens 20 Millionen Impfdosen mit anderen Staaten teilen - zusätzlich zu bereits angekündigten 60 Millionen. Insgesamt würden die USA damit mehr Impfstoff abgeben als jedes andere Land. "Und wir werden unsere Impfstoffe nicht benutzen, um uns Gefälligkeiten von anderen Ländern zu sichern", betonte Biden.

Update, 17. Mai, 21 Uhr: Nach Corona-Pause: Marathon in New York findet in diesem Jahr statt

Der legendäre New-York-Marathon, der 2020 wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, soll in diesem Jahr wieder starten.

Das Großereignis solle am 7. November stattfinden, ab dem 8. Juni könnten sich Teilnehmer registrieren, teilte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo am Montag mit. Allerdings dürfen wegen der anhaltenden Auswirkungen der Pandemie in diesem Jahr nur 33.000 statt der üblichen rund 55.000 Menschen dabei sein. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Update, 17. Mai, 20.30 Uhr: Österreich erlaubt Einreise aus Deutschland ohne Quarantäne

Österreich erlaubt ab Mittwoch die Einreise aus Deutschland ohne Quarantäne.

Das erklärte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein mit Verweis auf eine neue Verordnung. Verpflichtend bleibe allerdings der Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung. "In vielen Staaten gehen die Infektionszahlen zurück, daher können wir parallel zu den Öffnungsschritten im Land auch Erleichterungen bei der Einreise nach Österreich umsetzen" sagte Mückstein. Als Impfnachweis würden die Impfstoffe anerkannt, die von der EU-Arzneimittel-Agentur EMA zugelassen worden seien oder den entsprechenden Prozess der Weltgesundheitsorganisation erfolgreich durchlaufen hätten.

Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (46).
Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (46).  © Roland Schlager/APA/dpa

Update, 17. Mai, 19.33 Uhr: Italien lockert nächtliches Ausgangsverbot - Ende im Juni erwartet

Italien lockert wegen sinkender Corona-Zahlen das nächtliche Ausgangsverbot und will es ab 21. Juni möglichst weitgehend beenden.

Das berichteten offizielle Stellen in Rom nach einer Beratung der Regierung von Mario Draghi mit einem Gremium von Gesundheitsexperten am Montag. In den sogenannten Gelben Zonen Italiens mit moderatem Corona-Risiko solle der Beginn der Sperrstunde von jetzt 22 auf 23 Uhr verlegt werden. Sie geht aktuell bis 5 Uhr morgens.

Diese Maßnahme trete kurzfristig in Kraft, sobald sie per Dekret erlassen werde, hieß es. Ab 7. Juni dürfe man in dem Mittelmeerland eine weitere Stunde länger bis Mitternacht draußen bleiben. Für den 21. Juni stellte Rom die Abschaffung der Maßnahme in Aussicht, wenn die Infektionswerte es zulassen.

Update, 17. Mai, 18.34 Uhr: Spahn begrüßt Debatte über mögliche Impfempfehlung bei Kindern

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Debatte über eine mögliche Empfehlung für die Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen begrüßt.

"Ich finde es wichtig, dass es diese Debatte gibt», sagte Spahn am Montag in Berlin. Dies sei dann auch eine Entscheidungsgrundlage für die Eltern und Jugendlichen. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will im Mai über die Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer ab zwölf Jahren entscheiden. Der Chef der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, hatte eine genaue Prüfung vor einer möglichen Impfempfehlung angekündigt.

Update, 17. Mai, 18.30 Uhr: Bayern: Impf-Priorisierung in Praxen ab Donnerstag aufgehoben

Bayerns Hausärzte dürfen Patienten von diesem Donnerstag an unabhängig von der Impfreihenfolge mit sämtlichen Corona-Impfstoffen impfen.

Diesen Termin nannte am Montag Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte das Ende der Priorisierung am vergangenen Mittwoch für diese Woche angekündigt, dabei aber zunächst noch keinen konkreten Termin genannt.

Bayern geht damit schneller voran als andere Länder. Bundesweit soll bei den Corona-Impfungen in Deutschland ab dem 7. Juni keine festgelegte Reihenfolge mehr gelten, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin nach einem entsprechenden Beschluss der Ressortchefs von Bund und Ländern mitteilte.

Update, 17. Mai, 18.02 Uhr: Corona-Variante aus Indien in Großbritannien auf Vormarsch

Die zunächst in Indien entdeckte Variante des Coronavirus breitet sich in Großbritannien weiter aus.

Es gebe landesweit 2323 bestätigte Fälle, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag im Parlament. Das sind gut 1000 mehr als noch am 12. Mai. Vor allem die mittelenglischen Städte Bolton und Blackburn sind betroffen. Es gebe Hinweise, dass die Variante ansteckender sei als die bisher bekannten Formen.

Aber der Umfang sei noch unbekannt. Hancock betonte, frühe Analysen legten nahe, dass die Impfungen gegen die Variante schützten.

Update, 17. Mai, 17.39 Uhr: Ende der Impf-Priorisierung ab 7. Juni

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland wird nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ab dem 7. Juni keine Priorisierung mit einer festgelegten Reihenfolge mehr gelten.

Mehr dazu in unserem Artikel: "Ende der Priorisierung beim Impfen: Spahn nennt genauen Termin"

Jens Spahn (41, CDU), Bundesgesundheitsminister schlägt Ende der Impf-Priorisierung ab 7. Juni vor.
Jens Spahn (41, CDU), Bundesgesundheitsminister schlägt Ende der Impf-Priorisierung ab 7. Juni vor.  © Sina Schuldt/dpa

Update, 17. Mai, 17.24 Uhr: Daimler holt Tausende Mitarbeiter wieder aus Kurzarbeit

Der Autobauer Daimler hat Tausende seiner Mitarbeiter in den Mercedes-Werken in Rastatt und Sindelfingen wieder aus der Kurzarbeit geholt. Das teilte eine Konzernsprecherin am Montag in Stuttgart auf Anfrage mit.

In Rastatt seien lediglich noch Beschäftigte in einzelnen Teilbereichen weiter in der Kurzarbeit, die Autoproduktion sei aber davon nicht mehr betroffen.

Wegen anhaltender Lieferengpässe wichtiger elektronischer Bauteile hatte Daimler zuletzt Tausende Mitarbeiter in seinen Werken in Rastatt, Sindelfingen und auch Bremen in die Kurzarbeit geschickt. In Bremen läuft nach Daimler-Angaben schon seit Mitte vergangener Woche alles wieder regulär.

Titelfoto: Roland Schlager/APA/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0