Coronavirus: USA heben weltweite Reisewarnung auf

Deutschland/Welt - Nachdem die Infektionszahlen in Zusammenhang mit einer Erkrankung am neuartigen Coronavirus lange Zeit rückläufig waren, steigen sie nun wieder schneller an. Schutzmaßnahmen wurden deshalb in der jüngsten Vergangenheit nur verhalten gelockert. Nun steht eine erneute Verschärfung im Raum.

Menschen gehen mit ihren Rollkoffern durch die Stadt Palma. Urlauber, die aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehren, können sich nach ihrer Rückkehr kostenlos auf das Virus testen lassen.
Menschen gehen mit ihren Rollkoffern durch die Stadt Palma. Urlauber, die aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehren, können sich nach ihrer Rückkehr kostenlos auf das Virus testen lassen.  © Clara Margais/dpa

Zumindest Abstand halten und Maske tragen wird wohl deshalb noch für einige Zeit auf der Tagesordnung stehen.

In Deutschland wurden mittlerweile 214.289 Infektionen bestätigt. 9180 Corona-Patienten starben an der Infektion, 195.072 gelten mittlerweile als genesen (Stand 6. August, 12 Uhr).

Die USA haben weltweit die meisten Fälle registriert: Über 4,82 Millionen Infizierte und 158.268 Tote wurden bereits erfasst (Stand 6. August, 14 Uhr).

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 18,83 Millionen bestätigte Infektionen und 708.278 Todesfälle (Stand 6. August, 14 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 6. August, 22.25 Uhr: USA bewerten Corona-Situation neu: Keine weltweite Reisewarnung mehr

Nach fast fünf Monaten hat die US-Regierung ihre wegen der Coronavirus-Pandemie verhängte weltweite Reisewarnung für amerikanische Staatsbürger wieder aufgehoben. Nun würden für jedes Land wieder individuelle Bewertungen bekanntgegeben, erklärte das US-Außenministerium am Donnerstag. 

Derzeit verbessere sich die Gesundheitslage in manchen Staaten nachhaltig, während sie sich in anderen Ländern verschlechtere. Spezifische Warnhinweise für jedes Land würden US-Bürgern daher bei der Reiseplanung helfen, hieß es.

Das Ministerium bewertet Reiseziele auf einer Skala von eins bis vier. Die höchste Stufe entspricht einer Reisewarnung und galt seit 19. März weltweit. Nun stehen unter anderem alle 27 EU-Staaten, das Vereinigte Königreich, die Schweiz und die Türkei auf Stufe drei des Warnsystems. Das bedeutet, US-Bürger sind dazu aufgerufen, ihre Reisepläne zu überdenken. 

Weiterhin auf der höchsten Stufe vier sind unter anderem Russland, Indien, Afghanistan und Argentinien. In diesen Fällen werden die Reisewarnungen zum Teil mit dem Niveau der Corona-Infektionen begründet, zum Teil mit Sicherheitsgründen.

Mike Pompeo (56), Außenminister der USA.
Mike Pompeo (56), Außenminister der USA.  © Pablo Martinez Monsivais/AP Pool/dpa

Update, 6. August, 22.20 Uhr: Spahn: Gesundheitswesen kann mit 1000 Neuinfektionen am Tag umgehen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat nach dem jüngsten Anstieg der Corona-Neuinfektionen klargemacht, dass er derzeit keine kritische Schwelle überschritten sieht. "Im Moment sind wir in jedem Fall noch in einer Größenordnung, mit der das Gesundheitswesen und der öffentliche Gesundheitsdienst umgehen kann", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag dem ZDF-"Heute Journal". 

"Wenn wir uns jetzt stabilisieren auf einem bestimmten Niveau, dann können wir damit umgehen. Wenn die Zahlen weiter steigen, dann kommt es auf uns alle an, im Alltag aufeinander zu achten und eben weitere Maßnahmen tatsächlich auch nicht nötig zu machen."

Zuletzt hatte das das Robert Koch-Institut (RKI) erstmals seit drei Monaten mehr als 1000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI demnach 1045 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages, wie es am frühen Donnerstagmorgen hieß.

Jens Spahn (40, CDU), Bundesminister für Gesundheit, unterstrich die Linie, im Fall der Fälle vor allem auf regionale Maßnahmen zu setzen. Auf die Frage, ab wann neue Einschränkungen nötig würden, betonte er, es gebe nicht "die eine Zahl, auf die alles reduziert werden kann".
Jens Spahn (40, CDU), Bundesminister für Gesundheit, unterstrich die Linie, im Fall der Fälle vor allem auf regionale Maßnahmen zu setzen. Auf die Frage, ab wann neue Einschränkungen nötig würden, betonte er, es gebe nicht "die eine Zahl, auf die alles reduziert werden kann".  © Michael Kappeler/dpa

Update, 6. August, 21.18 Uhr: Steigende Corona-Zahlen - Dänemark belässt Versammlungsbeschränkung

Die dänische Regierung sieht wegen der erneut steigenden Coronavirus-Infektionszahlen im Land von der geplanten Lockerung der geltenden Versammlungsbeschränkungen ab. 

Die maximal erlaubte Teilnehmerzahl bestimmter Veranstaltungen wird, anders als angedacht, doch nicht zum Samstag hin von 100 auf 200 angehoben, wie das dänische Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte.

Update, 6. August, 20.43 Uhr: Gericht: Lehrerin aus Risikogruppe muss vorerst nicht unterrichten

Eine Lehrerin in Schleswig-Holstein, die wegen einer Lungenerkrankung zu den Corona-Risikogruppen gehört, muss nach einem Gerichtsbeschluss vorerst nicht in der Schule Präsenzunterricht geben. 

Das Verwaltungsgericht in Schleswig untersagte am Donnerstag dem Kieler Bildungsministerium, die Lehrerin aus dem Kreis Segeberg bis zu einer endgültigen Entscheidung wie geplant einzusetzen. Am Montag beginnt in dem Bundesland das neue Schuljahr.

Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Astrid Henke, forderte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) auf, angesichts der Gerichtsentscheidung "von ihrer bisherigen hartherzigen Linie" abzurücken. Lehrkräfte, die zu Risikogruppen gehörten und ärztliche Atteste vorlegten, hätten schwere Vorerkrankungen und bräuchten wegen ihres gesundheitlichen Risikos einen besonderen Schutz bei ihrem Arbeitseinsatz.

Rund 1600 Lehrer haben in Schleswig-Holstein Atteste vorgelegt, dass sie zu Corona-Risikogruppen gehören und deshalb derzeit nicht direkt Schüler unterrichten könnten. Der betriebsärztliche Dienst hat nach den bisher bekannten Zahlen 780 Fälle geprüft und lediglich 32 Unterrichtsbefreiungen ausgesprochen.

Update, 6. August, 20.36 Uhr: Niederländischer Premier Rutte warnt vor zweitem Lockdown

Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat vor einem zweiten Lockdown gewarnt und Bürger dringend ermahnt, die Corona-Regeln einzuhalten. Touristen warnte er, belebte Plätze in Amsterdam zu meiden. Die Gefahr der Verbreitung des Corona-Virus sei groß, so Rutte am Donnerstagabend in Den Haag. In den Niederlanden sind die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen sehr schnell angestiegen.

Die Niederlande verschärfen die Auflagen für Restaurants und Cafés. Ab sofort gilt erneut die Reservierungspflicht für Gäste. Sie müssen außerdem ihre Kontaktdaten hinterlassen. Reisende aus Risikogebieten sollen künftig schärfer auf Einhaltung der Quarantäne-Pflicht kontrolliert werden.

"Wir müssen einen zweiten Lockdown verhindern, das geht nur gemeinsam", mahnte der Premier. Gezielt richtete sich der Premier an junge Leute: "Haltet euch an die Regeln, sonst sitzen wir alle bald wieder zu Hause fest." Viele junge Leute verhielten sich verantwortungslos. 

In der vergangenen Woche waren in den Niederlanden fast 2600 Neu-Infektionen gemeldet worden, das ist fast doppelt so viel wie in der Vorwoche. Ein Viertel der Neuinfizierten ist zwischen 20 und 29 Jahre alt. Zudem starben sechs Patienten. 

Besonders betroffen sind Rotterdam und Amsterdam. Wegen des großen Zustroms von Touristen auch aus Deutschland und Belgien kann in Amsterdam an vielen Stellen der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden. Die Städte führten daher für belebte Plätze eine Maskenpflicht ein.

20.07.2020, Belgien, Brüssel: Mark Rutte, Premierminister der Niederlande, trifft zum EU-Gipfel ein. Der Sondergipfel der 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union zu dem milliardenschweren Finanzpaket im Kampf gegen die Corona-Krise ist erneut in die Verlängerung gegangen.
20.07.2020, Belgien, Brüssel: Mark Rutte, Premierminister der Niederlande, trifft zum EU-Gipfel ein. Der Sondergipfel der 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union zu dem milliardenschweren Finanzpaket im Kampf gegen die Corona-Krise ist erneut in die Verlängerung gegangen.  © Stephanie Lecocq/EPA Pool/AP/dpa

Update, 6. August, 20.32 Uhr: Positiver Covid-Test: Saint Etienne sagt Testspiel gegen Hertha ab

Der von Hertha BSC geplante Testspielauftakt beim französischen Erstligisten AS Saint-Etienne fällt aus. Wie der Verein am Donnerstagabend per Twitter mitteilte, wurde ein Spieler von Saint-Etienne positiv auf Covid-19 getestet, weshalb das für Freitag angesetzte Spiel aus Sicherheitsgründen abgesagt wurde.

Nächster Testspieltermin für Hertha ist nun der 14. August. Dann sind die Berliner Gastgeber für den Drittligisten Viktoria Köln (16.00 Uhr).

Update, 6. August, 19.54 Uhr: Corona-Entwarnung auf zwei Kreuzfahrtschiffen

Die Sorgen vor neuen Coronavirus-Ausbrüchen auf Kreuzfahrtschiffen aus Norwegen und Dänemark haben sich nicht bestätigt. Die Passagiere der bislang unter Corona-Verdacht stehenden "Fridtjof Nansen" werden an diesem Freitag regulär in Hamburg von Bord gehen und nicht unter Quarantäne gestellt, wie ein Sprecher der Hamburger Sozialbehörde am Donnerstag mitteilte. 

Bereits am Mittwochabend hatte das Unternehmen SeaDream Yacht Club mitgeteilt, alle Passagiere und Besatzungsmitglieder auf der "SeaDream 1" seien negativ auf das Virus getestet worden.

Die "SeaDream 1" mit mehr als 160 Menschen an Bord war zuvor im Hafen der norwegischen Stadt Bodø vor Anker gegangen, weil ein Passagier einer vorherigen Kreuzfahrt auf dem Schiff nach der Heimkehr nach Dänemark positiv auf das Virus getestet worden war. Das Schiff darf nun weiterfahren, wie die Gemeinde Bodø am Donnerstag mitteilte.

Zur "Fridtjof Nansen" sagte der Sprecher der Hamburger Sozialbehörde am Donnerstag: «Aus hiesiger Sicht gibt es keinen Anhalt für ein Ausbruchsgeschehen.» Aktuell zeige keine Person an Bord Covid-19-Symptome.

Das Kreuzfahrtschiff "SeaDream 1" liegt im am Kai im norwegischen Bodø.
Das Kreuzfahrtschiff "SeaDream 1" liegt im am Kai im norwegischen Bodø.  © Sondre Skjelvik/NTB Scanpix/AP/dpa

Update, 6. August, 19.46 Uhr: Gouverneur von Ohio mit positivem Coronavirus-Test vor Trump-Besuch

Kurz vor dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in Ohio ist der Gouverneur des Bundesstaates, Mike DeWine, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Republikaner am Donnerstag nur wenige Stunden vor seinem geplanten Zusammentreffen mit dem Staatsoberhaupt via Twitter mit. 

DeWine hätte Trump, der in Ohio unter anderem ein Unternehmen besucht, auf dem Flughafen in Cleveland begrüßen sollen.

Der vorgeschriebene Test vor einem Kontakt mit dem Präsidenten habe das positive Ergebnis gebracht, berichtete DeWine. Nach eigenen Angaben hat der 73-Jährige keine Symptome und will sich den Regeln entsprechend für die kommenden 14 Tage bei sich zu Hause in Quarantäne begeben.

DeWine ist der zweite US-Gouverneur mit einem positiven Corona-Test. Im Juli hatte sich der Regierungschef von Oklahoma, Kevin Stitt, mit dem Virus infiziert. Auch er ist Republikaner. Gelegentlich kommt es zu falschen Testergebnissen.

Update, 6. August, 19.42 Uhr: Britische Regierung kauft 50 Millionen ungeeigneter Schutzmasken

Die Pannenserie der britischen Regierung im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie reißt nicht ab. Wie am Donnerstag bekannt wurde, hat das Gesundheitsministerium in London 50 Millionen Stück Schutzmasken gekauft, die nicht für den Gebrauch in Krankenhäusern tauglich sind. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Die Nichtregierungsorganisation "Good Law Project" wirft der Regierung in dem Verfahren vor, beim Kauf von Schutzausrüstung in der Pandemie gegen Wettbewerbsregeln verstoßen zu haben. In einem Schreiben gestehen die Anwälte der Regierung ein, dass 50 Millionen Schutzmasken nicht für den Gebrauch im Nationalen Gesundheitsdienst NHS geeignet sind, weil sie mit Gummibändern an den Ohren anstatt hinter dem Kopf befestigt werden. Damit sei nicht gewährleistet, dass die Masken eng genug anliegen, so die Begründung.

Nach Schätzung des "Good Law Project" wurden für die Masken zwischen 156 und 177 Millionen Pfund (rund 173 bis 196 Millionen Euro) ausgegeben. Was mit den Masken nun geschehen soll, war zunächst unklar. Hinzu kommt, dass der Kauf von einem Regierungsberater eingefädelt wurde, der laut BBC gleichzeitig für die beauftragte Firma tätig war.

Premierminister Boris Johnson sagte der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge, er sei "sehr enttäuscht" dass sich Lieferungen von Schutzmaterial als nicht geeignet herausstellten. Er verwies jedoch darauf, dass Großbritannien Milliarden von Schutzmaterialien beschafft habe und nun vermehrt auch im eigenen Land herstelle.

Update, 6. August, 19.36 Uhr: London-Marathon nur unter Corona-Bedingungen und nur für Profis

Der traditionsreiche London-Marathon findet in diesem Jahr am 4. Oktober nur unter strengen Corona-Bedingungen und unter Ausschluss der Zuschauer und Amateurläufer statt. 

Wie der Veranstalter am Donnerstag mitteilte, wird auf einem abgesperrten Rundkurs im Londoner St. James Park lediglich das Profi-Rennen für die Männer, Frauen und Rollstuhlathleten ausgerichtet. Das Ergebnis gilt weiterhin für die Olympia-Qualifikation.

Die bereits angemeldeten Amateurläufer können die 26,2 Meilen bei der 40. Auflage des Klassikers dennoch "zu Hause oder irgendwo in der Welt auf einem Kurs ihrer Wahl" absolvieren, und zwar innerhalb der 24 Stunden des 4. Oktobers, teilten die Veranstalter mit. Über eine App könne dabei die Zeit erfasst werden. 

Alle Teilnehmer sollen weiterhin ihre Teilnehmer-Medaille erhalten. 2021 soll das Rennen am 3. Oktober stattfinden.

Eine Joggerin überquert die Tower Bridge in London auf der Strecke des London-Marathons, welcher aufgrund der Corona-Pandemie verschoben wurde.
Eine Joggerin überquert die Tower Bridge in London auf der Strecke des London-Marathons, welcher aufgrund der Corona-Pandemie verschoben wurde.  © Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

Update, 6. August, 18.54 Uhr: Bundesamt gibt Daten bekannt - Export auf Erholungskurs?

Nach dem dramatischen Einbruch der Warenausfuhren auf dem Höhepunkt der Coronakrise hat sich die Stimmung in den deutschen Exportunternehmen zuletzt etwas aufgehellt. Wie sich der Export im Juni und damit im ersten Halbjahr entwickelt hat, gibt das Statistische Bundesamt an diesem Freitag bekannt. 

Einen ersten Hoffnungsschimmer hatte es im Mai gegeben. Zwar sanken die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahresmonat erneut deutlich um fast 30 Prozent, im Vergleich zum April gab es jedoch ein Plus von neun Prozent.

Der April hatte bislang den Tiefpunkt markiert. Zeitweise Grenzschließungen, Störungen in der Logistik und Unterbrechungen der Lieferketten hinterließen tiefe Spuren. Zuletzt spürten die deutschen Exporteure die Erholung der Wirtschaft in vielen Ländern. In der Branche machte sich nach einer Umfrage des Ifo-Instituts im Juli vorsichtiger Optimismus breit.

Für das Gesamtjahr rechneten der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) zuletzt mit einem Rückgang der Ausfuhren um 15 Prozent. Neben dem Privatkonsum zählt der Export zu den Stützen der deutschen Konjunktur.

Titelfoto: Pablo Martinez Monsivais/AP Pool/dpa

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