Coronavirus: WHO-Chef zur Corona-Lage: Zu viele Länder auf gefährlichem Pfad

Deutschland/Welt - Das Coronavirus wird Deutschland wohl noch lange Zeit beschäftigen. Abstand halten und Maske tragen dürfte deshalb noch für eine ganze Weile an der Tagesordnung stehen. Örtlich kommt es derzeit auch wieder zu schärferen Maßnahmen zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung.

Eine Frau, die einen Mund-Nasen-Schutz trägt, geht auf der Frankfurter Einkaufsmeile Zeil an einem Aufkleber an einer Schaufensterscheibe mit der Aufschrift "Bitte beachten Sie die Maskenpflicht" vorbei.
Eine Frau, die einen Mund-Nasen-Schutz trägt, geht auf der Frankfurter Einkaufsmeile Zeil an einem Aufkleber an einer Schaufensterscheibe mit der Aufschrift "Bitte beachten Sie die Maskenpflicht" vorbei.  © Arne Dedert/dpa

In Deutschland wurden mittlerweile 417.275 Infektionen bestätigt. 9978 Corona-Patienten starben hierzulande an der Infektion oder den Folgen, während knapp 309.955 als genesen gelten (Stand 23. Oktober, 22 Uhr).

Die USA haben weltweit die meisten Fälle registriert: Über 8,5 Millionen Infizierte und 223.602 Tote wurden bereits erfasst (Stand 23. Oktober, 22 Uhr).

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 42 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 1,14 Millionen Todesfälle (Stand 23. Oktober, 22 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 23. Oktober, 22.19 Uhr: Biden verspricht Wählern kostenlose Corona-Impfung

Eine Impfung gegen das Coronavirus soll nach Willen des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden für alle Menschen in den USA kostenlos sein. 

Auch für Bürger ohne Krankenversicherung müsse die Regierung eine kostenfreie Schutzimpfung garantieren, sagte Biden am Freitag in Wilmington im Bundesstaat Delaware. In den USA sind Millionen Menschen aus Kostengründen nicht krankenversichert. Experten hoffen, dass es im kommenden Jahr einen allgemein verfügbaren Impfstoff geben wird.

Der Demokrat Biden erneuerte seine Kritik am Krisenmanagement von Präsident Donald Trump. "Er hat Amerika aufgegeben", sagte der 77-Jährige. Der Republikaner habe immer noch keinen schlüssigen Plan, die Pandemie einzudämmen. "Er will nur, dass wir angesichts der schrecklichen Todeszahlen und dem Schmerz für so viele Amerikaner abstumpfen und resignieren", sagte Biden. Er tritt bei der Wahl am 3. November gegen Trump an.

Biden stellte am Freitag erneut seinen Plan vor, um die Pandemie einzudämmen. Unter anderem will Biden im Fall eines Wahlsiegs die Kapazität für Corona-Tests massiv ausbauen, sich im ganzen Land für das verpflichtende Tragen von Masken einsetzen und die heimische Produktion von Schutzkleidung deutlich ausbauen.

Insgesamt gibt es Daten der Universität Johns Hopkins zufolge in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, seit Beginn der Pandemie rund 8,4 Millionen bestätigte Coronavirus-Infektionen. Gut 223.000 Menschen starben bislang - mehr als in jedem anderen Land der Welt. Die Zahl der Neuinfektionen steigt auch in den USA seit Tagen wieder an. 

Am Donnerstag allein waren der Universität Johns Hopkins zufolge knapp 72.000 positive Tests gemeldet worden.

Joe Biden, der demokratische Präsidentschaftskandidat und ehemalige Vizepräsident, spricht im Queen-Theater über die Coronavirus-Pandemie.
Joe Biden, der demokratische Präsidentschaftskandidat und ehemalige Vizepräsident, spricht im Queen-Theater über die Coronavirus-Pandemie.  © Andrew Harnik/AP/dpa

Update, 23. Oktober, 22.11 Uhr: Mehr als 1500 Bundespolizisten in Corona-Quarantäne

Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, hat angesichts steigender Corona-Infektionszahlen an die Mitarbeiter seiner Behörde appelliert, sich im privaten Bereich besser vor Ansteckung zu schützen. 

In einer Videobotschaft an die Polizeibeamten sagte er am Freitag, aktuell seien 136 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet. 1574 Bundespolizisten befinden sich nach seinen Worten derzeit vorsorglich in Quarantäne.

"Wenn wir ausfallen, geht das Licht aus", mahnte Romann. Deshalb hätten alle Mitarbeiter der Bundespolizei die Pflicht, sich gesund zu erhalten, "das gilt auch im privaten Bereich". Dort seien die Risiken höher als im Dienst. "Vermeidet Infektion, auch wegen möglicher Langzeitfolgen", appellierte er an die Beamten. Zum Schluss gab er ihnen noch einen scherzhaften Rat mit: "Essen Sie jeden Tag drei Knoblauchzehen, das hilft zwar nicht unmittelbar gegen das Virus, sorgt aber dafür, dass Euch niemand zu nahe kommt."

An diesem Wochenende hilft die Bundespolizei mit 500 Einsatzkräften in Berlin mit bei der Durchsetzung der Corona-Regeln.

Update, 23. Oktober, 22 Uhr: Lettland verschärft Corona-Regeln

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen verschärft Lettland die Einschränkungen für die Bevölkerung. 

Die Regierung in Riga setzte am Freitag die erlaubte Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen auf 10 Personen in Räumen und 100 Personen im Freien herab. Die neue Beschränkung gilt ab Samstag. Ab Montag dürfen sich bei öffentlichen und wirtschaftlichen Veranstaltungen in Räumen nicht mehr als 300 Menschen zusammenfinden. Die neuen Regeln sind zunächst bis zum 15. November befristet.

Darüber hinaus beschloss die Regierung, dass die Maskenpflicht an öffentlichen Orten ausgeweitet wird. So müssen in dem baltischen EU-Land künftig auch bei Veranstaltungen mit festen und personalisierten Sitzplätzen Mund und Nase bedeckt werden. Dafür galt bislang eine Ausnahme. Auch wurde die zeitliche Befristung der Maskenpflicht bis 6. November aufgehoben - sie gilt nun unbegrenzt.

Lettland mit seinen 1,9 Millionen Einwohnern verzeichnete bislang 4208 bestätigte Corona-Infektionen und 49 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Dabei hatten die täglichen Infektionszahlen zuletzt deutlich zugenommen und mit 250 neu registrierten Fällen binnen 24 Stunden am Freitag einen Rekordwert erreicht.

Nach Angaben der EU-Behörde ECDC lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen in Lettland zuletzt bei 82,7 - und damit unter dem entsprechenden deutschen Wert von 106,8.

Krisjanis Karins, Ministerpräsident von Lettland, gestikuliert bei einer virtuellen Pressekonferenz, die hier von der lettischen Staatskanzlei über Facebook übertragen wird.
Krisjanis Karins, Ministerpräsident von Lettland, gestikuliert bei einer virtuellen Pressekonferenz, die hier von der lettischen Staatskanzlei über Facebook übertragen wird.  © Alexander Welscher/dpa

Update, 23. Oktober, 21.35 Uhr: Seit Pandemiebeginn: Mehr als eine Million Corona-Fälle in Frankreich

In Frankreich sind seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie offiziellen Angaben zufolge mehr als eine Million Infektionen registriert worden. 

Bis Freitagabend gebe es insgesamt 1,04 Millionen bestätigte Fälle, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Für die Zahl der neu registrierten Fälle innerhalb von 24 Stunden wurde mit 42.032 ein Rekord vermeldet. In Frankreich leben rund 67 Millionen Menschen.

Ab Samstag wird dort im Kampf gegen das Coronavirus die nächtliche Ausgangssperre ausgeweitet und betrifft dann rund zwei Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner des Landes. Sie gilt dann in 54 Départements und dem französischen Überseegebiet Französisch-Polynesien.

Seit vergangenem Wochenende gilt in Frankreich erneut der Gesundheitsnotstand, mit dem die Regierung weitgehende Beschränkungen per Dekret durchsetzen kann. Bisher starben mehr als 34.500 Menschen in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus.

Update, 23. Oktober, 21.25 Uhr: Verwirrung beim 1. FC Heidenheim: Nun alle Corona-Tests negativ

Die Verwirrung um die Corona-Tests beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim hat die nächste Stufe erreicht. Nachdem fünf Personen des FCH zunächst positiv getestet worden waren, sind ihre Ergebnisse nach einem erneuten Test negativ, wie der Club am Freitagabend mitteilte. 

Ein am Vortag von einem anderen Labor durchgeführter Test hatte dieselben Personen noch als positiv ausgewiesen, "was nach aktueller Faktenlage auf falsche Labor-Testergebnisse schließen lässt", schrieb der Verein.

Auch der bereits am Mittwoch "leicht positiv" getestete FCH-Profi Maximilian Thiel ist nun wie alle Mannschaftskollegen sowie das komplette Trainer- und Funktionsteam negativ getestet worden. Ob das Heimspiel der Heidenheimer am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Osnabrück stattfinden kann, ist noch offen. Der FCH steht diesbezüglich mit den lokalen Behörden in Kontakt.

Am Samstagvormittag wird die Mannschaft erneut vom Klinikum Heidenheim getestet. "Im Anschluss soll die Mannschaft dann den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen können, um das Heimspiel gegen den VfL Osnabrück am Sonntag wie geplant zu absolvieren", heißt es in der Mitteilung weiter.

Auf der Eckfahne ist das Vereinslogo des 1. FC Heidenheim zu sehen.
Auf der Eckfahne ist das Vereinslogo des 1. FC Heidenheim zu sehen.  © Tom Weller/dpa

Update, 23. Oktober, 20.30 Uhr: Dänemark verschärft Corona-Regeln - Kein Alkoholverkauf nach 22 Uhr

Die dänische Regierung hat am Freitag weitere Maßnahmen angekündigt, die den Anstieg der Corona-Neuinfektionen bremsen sollen. 

Von Montag an dürfen sich nicht mehr als zehn Personen an einem Ort versammeln. Zuvor lag die Grenze bei 50. Außerdem dürfen Kioske und Supermärkte nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen. "Corona ist nicht überstanden, im Gegenteil, es ist zurück mit voller Kraft", sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Freitagabend bei einer Pressekonferenz. Sie forderte die Dänen auf, ihre persönlichen Kontakte auf zehn Menschen zu beschränken.

Für den Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 2. Januar 2021 wird außerdem die Mundschutzpflicht ausgeweitet. Sie gilt dann nicht nur für öffentliche Verkehrsmittel, sondern für alle Räume, die öffentlich zugänglich sind. Das betrifft konkret auch Supermärkte, Bibliotheken und Take-Away-Restaurants.

Am Freitag hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Dänemark mit 859 einen Rekordwert erreicht. 125 Menschen wurden im Krankenhaus behandelt. 697 waren bis Freitag an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. "Wenn sich das Virus zu schnell verbreitet, riskieren wir, die Kontrolle zu verlieren", sagte Frederiksen. 

Deshalb seien die neuen Restriktionen notwendig. In Dänemark leben rund 5,8 Millionen Menschen. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl liegt die Zahl der täglichen Neuinfektionen auf einem ähnlichen Niveau wie jene in Deutschland.

In der Nacht zu Samstag treten außerdem neue Beschränkungen bei der Einreise nach Dänemark in Kraft. Wer aus Deutschland einreist, muss fortan einen triftigen Grund nachweisen. Das kann ein Verwandtenbesuch, die Arbeit und das Studium sein. Die Bewohner Schleswig-Holsteins können weiter nach Dänemark reisen. 

Frederiksen kündigte an, dass bis zum Ende des Jahres an der Grenze verschärft kontrolliert werde.

Update, 23. Oktober, 19.27 Uhr: Weniger Besucher auf dem Eiffelturm wegen Corona-Krise

Der Eiffelturm bekommt wegen der Corona-Krise viel weniger Besuch als gewöhnlich. Seit Schulanfang im September gebe es nur etwa 10 bis 20 Prozent des üblichen Besucheraufkommens, sagte der Präsident der Betreibergesellschaft Sete, Jean-François Martins, am Freitag im Radiosender RTL. Der Vorteil für die Besucher, die derzeit von allem aus Frankreich kommen: Sie müssen laut Martins nicht warten.

Der über 130 Jahre alte Turm unweit der Seine wird normalerweise von bis zu sieben Millionen Menschen im Jahr besucht. Nach einer mehr als dreimonatigen coronabedingten Zwangspause hatte das 324 Meter hohe Pariser Wahrzeichen Ende Juni seine Pforten wieder geöffnet.

Der Tourismus in der französischen Hauptstadt mit weiteren Attraktionen wie dem Louvre-Museum oder dem malerischen Montmartreviertel leidet wegen der Beschränkungen in der Covid-19-Pandemie erheblich.

Die "dame de fer" (Dame aus Eisen), wie das Monument in Frankreich auch liebevoll genannt wird, wurde für die Pariser Weltausstellung gebaut und 1889 fertiggestellt. Bei einem Besuch müssen Gesundheitsvorschriften eingehalten werden.

Die französische Trikolore weht vor dem Eifelturm im Wind.
Die französische Trikolore weht vor dem Eifelturm im Wind.  © picture alliance / Kay Nietfeld/dpa

Update, 23. Oktober, 18.44 Uhr: WHO-Chef zur Corona-Lage: Zu viele Länder auf gefährlichem Pfad

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die von rasant steigenden Corona-Infektionen betroffenen Länder zum Handeln aufgerufen. 

"Zu viele Länder sind auf einem gefährlichen Pfad", sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. "Wir sind an einem kritischen Punkt, vor allem in der nördlichen Hemisphäre. Die nächsten Monaten werden sehr schwierig." Er beschwor Regierungen, sofort neue Maßnahmen zu ergreifen, um weitere Todesfälle zu verhindern und die Gesundheitsdienste vor dem Kollaps zu bewahren.

Wenn Regierungen die Kontaktverfolgung rigoros durchführten und Infizierte isolierten sowie deren Kontakte in Quarantäne schickten, könnten Ausgehverbote noch vermieden werden. Länder müssten es den Menschen allerdings auch einfach machen, Quarantäneauflagen einzuhalten. Unterstützung sei für Einzelne und Familien nötig.

An die Länder, in denen die Zahlen an Neuinfektionen, Krankenhauseinweisungen und die Belegung der Intensivstationen stark steigen, appellierte Tedros, die bisherigen Maßnahmen so schnell wie möglich anzupassen. "Solche Anpassungen durchzusetzen, wenn sie nötig sind, ist ein Zeichen von Führungsstärke", sagte er.

Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), spricht während einer Pressekonferenz.
Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), spricht während einer Pressekonferenz.  © Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa

Update, 23. Oktober, 17.42 Uhr: Experten warnen Schweiz und EU vor zu laschen Corona-Maßnahmen

Wegen rasant steigenden Corona-Infektionszahlen schrillen in der Schweiz die Alarmglocken. 

"Die heute geltenden Maßnahmen reichen bei Weitem nicht aus", warnte der Leiter der wissenschaftlichen Task Force des Bundes, Martin Ackermann, am Freitag in Bern. "Wir müssen jetzt handeln. Wenn wir heute Maßnahmen treffen, wirken sie in zwei Wochen. Die Kapazität der Intensivbetten ist aber in zwei bis drei Wochen erreicht." Jede Woche verdoppelten sich die Krankenhauseinweisungen und die Todesfälle.

Auch die europäischen Regierungschefs reagierten zu langsam, warnte der italienische Regierungsberater Walter Ricciardi. "Sie zögern, sie haben Angst davor, der Wirtschaft zu schaden", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Aber sie verstehen nicht, dass sie dadurch einen doppelten Schaden verursachen." Indem die Regierungen Beschränkungen des öffentlichen Lebens aufschöben, seien sie später dazu gezwungen, über einen totalen Shutdown zu entscheiden, sagte der ehemalige Vorsitzende des Nationalen Gesundheitsinstituts in Italien.

Bundeskanzlerin Merkel habe im Gegensatz zu anderen Politikern die Ratschläge von Wissenschaftlern befolgt. Doch auch in Deutschland werde die Situation sich verschlechtern, "wenn nicht entschlossen gehandelt wird", so Ricciardi.

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit meldete am Freitag den Rekordwert von 6592 gemeldeten Neuansteckungen. Gemessen an der Bevölkerung sind die Zahlen fünf mal so hoch wie in Deutschland. Am Dienstag waren es noch gut 3000 Fälle gewesen. In der Schweiz sind die Kantone für neue Maßnahmen zuständig. 

Mehrere haben bereits die seit 1. Oktober möglichen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen wieder verboten und andere Einschränkungen erlassen. Im Kanton Wallis müssen Gaststätten um 22 Uhr schließen. Italien verzeichnete am Freitag binnen 24 Stunden mehr als 19.000 Neuinfektionen - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie.

Update, 23. Oktober, 17.20 Uhr: Oberverwaltungsgericht kippt Beherbergungsverbot im Norden

Schleswig-Holsteins Oberverwaltungsgericht hat das sogenannte Beherbergungsverbot für Touristen aus Corona-Hotspots gekippt. 

Das Gericht in Schleswig stufte die Regelung am Freitag als rechtswidrig ein. Es erklärte die Regelung in einem Eilverfahren für außer Vollzug gesetzt, bis eine Entscheidung in der Hauptsache getroffen ist.

Titelfoto: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa

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