Coronavirus: Nach Katzen nun auch Nerze infiziert

Den Haag - Nachdem eine Infektion mit Corona bereits vereinzelt bei Hunden und Katzen festgestellt wurde, trifft das Virus nun auch Nerze.
Nerze werden auf Farmen herangezüchtet, um ihr Fell für Pelzmäntel zu gewinnen. (Symbolbild)
Nerze werden auf Farmen herangezüchtet, um ihr Fell für Pelzmäntel zu gewinnen. (Symbolbild)  © 123RF/ kimberrywood

Bei mehreren Nerzen auf Pelztierfarmen in den Niederlanden wurde das Coronavirus festgestellt. 

Wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtet, geht das Landwirtschaftsministerium davon aus, dass es Mitarbeiter der zwei betroffenen Farmen in der Provinz Noord-Brabant die Tiere infiziert haben.

Das Virus wurde also von Mensch zu Tier übertragen. Die Mitarbeiter hatten laut Ministerium zufolge leichte Symptome einer Infektion. 

Die erkrankten Tieren litten unter Magen-Darm-Problemen und Atemnot. In Beek en Donk und Milheeze werden bislang 7500 sowie 13.000 Tiere auf Farmen gehalten.

Die Farmen in den Niederlanden wurden inzwischen geschlossen. Auch der Transport der Tiere ist derzeit untersagt. 

Auch Flugratten und Frettchen für Corona empfänglich

Wie RND berichtet, sind auch Flugratten und Frettchen für das Coronavirus empfänglich. Dies hatte das deutsche Friedrich-Loeffler-Institut in einer Studie herausgefunden. Schweine und Hühner sind dagegen nicht betroffen. Auch bei Hunden gibt es bisher nur wenige Fälle.

Dagegen machten bereits mehrere Berichte die Runde, in denen eine Infektion mit COVID-19 bei Katzen festgestellt wurde (TAG24 berichtete). Allerdings gelten sie nicht als Überträger des Virus. Katzenbesitzer müssen sich also nicht davor fürchten, sich über ihr Tier mit Corona anzustecken. 

In New York wurde der Virus sogar bei Tigern und Löwen nachgewiesen (TAG24 berichtete).

Titelfoto: 123RF/ kimberrywood

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