Rewe und Penny mit Botschaft an Hamsterkäufer

Köln - Der REWE-Konzern aus Köln mit den deutschlandweiten Supermarktketten "Rewe" und "Penny" teilte am Montag mit, dass die Warenversorgung trotz der hohen Nachfrage gesichert sei.

Ein Rewe-Warenlager in Köln.
Ein Rewe-Warenlager in Köln.  © Henning Kaiser/dpa

Lionel Souque, Chef des REWE-Konzerns sagte am Montag: "Wir hatten uns bereits in den vergangenen Tagen auf die erhöhte Nachfrage eingestellt. Die Frequenz der Warenbelieferung aus den Lägern in die Märkte haben wir erhöht. Unsere Märkte bei Rewe und Penny sind gut versorgt und werden das auch bleiben."

Trotz dieser Versicherung suche der Konzern gleichzeitig Aushilfen für die viele Arbeit aufgrund der vielen Hamsterkäufer.

"Wer in unseren Märkten jetzt als Aushilfe tätig werden möchte, kann sich unkompliziert bewerben", erklärte Lionel Souque. 

Studenten, die beispielsweise nicht mehr in die teils geschlossenen Unis könnten, fänden bei den einzelnen Märkten schnell einen Studentenjob.

Eine klare Botschaft richtete der Rewe-Chef zudem an die Absender von Falschbotschaften:

"Wir werden bei Rewe und Penny weiterhin dafür sorgen, dass die Menschen in Deutschland ausreichend mit Lebensmitteln versorgt sind. Darauf können sich alle verlassen. Die Falschmeldungen über Marktschließungen, die aktuell verbreitet wurden, finde ich zynisch und widerwärtig."

Auch die Edeka-Kette wehrte sich am Sonntag gegen vermeintliche Ausverkäufe in seinen Märkten. 

Edeka stellte die erschwerte Logistik in den Vordergrund und richtete in einem Schreiben an seine Kunden folgende Botschaft: "Dennoch können wir die tägliche Belieferung der Märkte mit ausreichend Ware über unsere Logistikzentren weiterhin gewährleisten."

Bitte um Verständnis für gelegentliche Lücken in den Regalen

Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender des Rewe Konzerns.
Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender des Rewe Konzerns.  © Oliver Berg/dpa

Sollten Lücken in Regalen auftauchen, seien die Produkte nicht weg, sondern gerade unterwegs. Die Logistik von Waren aus ganz Europa sei momentan auf die Probe gestellt. Die Grenzschließungen halte auch Lkw-Fahrer auf, weshalb es zu Verzögerungen kommen könnte.

"Wir danken unseren Kundinnen und Kunden, die uns in diesen Tagen mit großer Unterstützung und mit Besonnenheit in unseren Märkten begegnen", so der Rewe-Chef. Ursache der vielen Hamsterkäufe ist die Vorbereitung vieler Menschen vor der Ausbreitung des Coronavirus. Die Bundesregierung sicherte zu, dass Supermärkte zur Versorgung der Menschen weiter geöffnet blieben.

Insgesamt verfügt Rewe über rund 3300 Filialen in ganz Deutschland, Penny über rund 2100 Filialen. 

Alle aktuellen Infos im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Alle akutellen Infos aus NRW im +++ Coronavirus-Ticker für NRW +++

Hier beliefert eine Lkw einen Rewe-Markt.
Hier beliefert eine Lkw einen Rewe-Markt.  © Oliver Berg/dpa
Menschen beim Einkaufen in einem Supermarkt.
Menschen beim Einkaufen in einem Supermarkt.  © PR/Rewe Group

Mehr zum Thema Coronavirus:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0